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ap7fxm

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  1. Die Fehlermeldung bekomme ich auch gelegentlich. Meist direkt beim Start wenn ich beginne die Order-Bücher abzufragen. Nach kurzer Zeit bzw. wenigen Wiederholungen klappt es dann und der Fehler tritt im weiteren Verlauf nur noch selten auf. Es sei erwähnt, dass ich über die API nur die Bücher abfrage und (noch) keine Ausführung, Order-Aufgabe u.ä. implementiert habe. Im Browser habe ich ähnliches Problem beim betrachten des Marktplatzes. Nach einiger Zeit gibt es immer wieder Fehler (Orders fehlen oder werden nicht gelöscht). Nach dem erneuten laden der Seite ist dann (offensichtlich) alles korrekt. Es wäre spannend, die Infos öffentlich zu haben.
  2. Diesen Kommentar kann ich nicht im Ansatz nachvollziehen: Ist der Kauf-/Verkauf von Bitcoins nur etwas für Privilegierte? Was spricht dagegen, sich in einem Forum Meinungen einzuholen ob gewisse Dinge gut oder schlecht sind? Ich würde bei jedem anderen Geschäft mit Wertgegenständen genauso denken und handeln wie oben von mir geschrieben - das hat mit Bitcoins nichts zu tun. Wenn mir jemand auf der Straße einen offenbar nicht unerheblichen Betrag an Bargeld für einen Wertgegenstand bietet, dann gehen die Alarmglocken automatisch an; egal ob ich mein Auto, Bitcoins oder was auch immer verkaufe. Zur Vollständigkeit sei angemerkt, dass wenn der Käufer per Überweisung zahlt, dann hätte ich deutlich weniger Sorgen. Insbesondere wenn das Geld von einem deutschen Konto kommt. Völlig frei von Schuld ist man damit natürlich auch nicht zwangsläufig, aber irgendein Risiko gibt es überall im Leben.
  3. Ich sehe das ähnlich wie siwun. Die Frage ist zunächst weniger was sie mit den Bitcoins machen, als vielmehr woher das Geld kommt. Wenn das Geld aus illegalen Aktivitäten stammt (und sei es von Diebstählen), dann kann das zum Problem für dich werden - insb., aber nicht ausschließlich, wenn du davon wusstest. Erschwerend kommt hinzu, dass du die Bitcoins an die Käufer versendest. Wem die Zieladresse gehört ist später für Strafbehörden nicht zwangsläufig einfach nachvollziehbar. Es könnte unterstellt werden, dass die Adresse ebenfalls dir gehört. Damit hast du potentiell zumindest mal ein blödes Thema an der Backe, wo mir unklar ist wie das rechtlich beurteilt wird. Dies ist selbstverständlich keine Rechtsberatung. Persönlich würde ich die Finger davon lassen und meine Coins auf einen der bekannten Plattformen zu einem fairen Preis verkaufen.
  4. ap7fxm

    Trades auch bei Verlust versteuern?

    @JokinVielen Dank. Nach etwas Suche => Du hattest unter https://coinforum.de/topic/12169-finanzamt-fordert-umsatzsteuer-f%C3%BCr-bitcoinverk%C3%A4ufe/?page=5&tab=comments#comment-232027 mal folgenden Link gepostet: https://www.eltee.de/education_id.php?id=221 => der ist zwar von 2009 und bezieht sich auf klassische Börsenaktivitäten, aber ich finde ihn sehr lesenwert; nicht zuletzt weil im Artikel auf verschiedene Urteile (für klassische Börsenaktivitäten) Bezug genommen wird. Diese Urteile meintest du wahrscheinlich. In meinem Fall gibt es die Besonderheit, dass ich ab und zu kurzzeitig in den Dispo reinlaufe. Andere Kredite von Banken oder Dritten erhalte ich nicht. Nach meinem Verständnis handle ich dann immer noch mit meinem eigenen Vermögen, und damit nicht gewerblich. Siehst du das auch so? Anmerkung: so langsam wird (für mich) auch das Thema Bafinlizenz irrelevant. Ich hatte schon befürchtet, hier kommen deutlich mehr Anforderungen, Papierkram etc. auf mich zu.
  5. ap7fxm

    Trades auch bei Verlust versteuern?

    Was hat das denn mit den „fees“ zu tun, die entstehen wenn ich Bitcoins von einem Wallet auf ein anderes Wallet übertrage? Es ist ähnlich wie wenn ich eine (kostenpflichtige) Überweisung durchführe und bei weitem nicht so, dass ich mich ins Auto setze zu Ort A fahre, meine Bitcoins einsammle und dann nach Ort B fahre um die Bitcoins dort abzuliefern. Gewerblich: nun, es ist nicht so dass ich eine Gewerbe anmelden möchte, sondern vielmehr dass ich/wir es vermutlich müssen. Nehmen wir dabei an, dass wir ausschließlich auf eigene Rechnung handeln und die typischen, aber nicht alle, Aktivitäten durchführen: (1) Gewinne durch Mustererkennung erzielen (sei es „manuell“ oder „per Bot“), (2) Spreads ausnutzen und (3) unterschiedliche Preise zwischen zwei Plattformen ausnutzen. Ich hätte es so interpretiert, dass bereits jeder einzelne der 3 Punkte zu einer gewerblichen Tätigkeit führt – zumindest wenn dieser in einem entsprechenden Maße betrieben wird. Dies schlussfolgere ich aus www.finanzgefluester.de/gewerblicher-bitcoin-handel/, und andere Internetseiten äußern sich ähnlich. Was das „entsprechende Maß“ ist bzw. wo die Grenze gezogen wird scheint nicht klar geregelt zu sein. Bei mehreren 100-Trades pro Jahr oder einem Bot, der über mehrere hunderttausende Euros umsetzt, würde ich von gewerblicher Tätigkeit ausgehen – aber wenn es anders ist, dann wäre das in meinem Interesse, nur will ich verstehen "warum". Bafin: guter Punkt. Mit Bafin hatte ich mich noch nicht beschäftigt, scheint aber umfangreicher zu sein. Ich eröffne später einen neuen Thread und poste hier den Link.
  6. ap7fxm

    Trades auch bei Verlust versteuern?

    Da die Fragen geklärt scheinen, mal 2 Fragen die zum Thema die ganz gut passen: 1. Wie berücksichtigt ihr Transfergebühren, also für die Bestätigung von Crypto-Zahlungstransaktionen, wenn ihr die Coins zwischen unterschiedlichen Plattform transferiert? Zieht ihr die Kosten vom Gewinn ab bzw. ist das möglich? Meine Vermutung wäre: es kommt darauf an. Wenn ich privat handle, dann können die Transfergebühren nicht abgezogen werden. Ich schlußfolgere das aus der Analogie zu Aktienkäufen. Dort können ebenfalls nur direkte Kosten für Kauf und Verkauf abgezogen werden, aber nicht z.B. Zinskosten wenn ich den Aktienkauf über Kredit finanziere. Wenn ich hingegen geschäftlich handle, dann kann können Transfergebühren abgezogen werden. Das sind dann halt Kosten im Rahmen meiner gewerblichen Tätigkeit. 2. Welche Rechtsform ist für gewerblichen Handel empfehlenswert? Einzelkaufmann? Da ich ausschließlich für mich selber handle, will ich es so einfach wie möglich haben - d.h. ohne großen Papierkram und ohne zusätzliche Kosten zu erzeugen, aber natürlich steuerlich optimiert sofern es da Unterschiede gibt.
  7. Warum? Der Fragesteller kauft privat. Wozu ist dann relevant, mit welcher Unternehmensform er seiner gewerblichen Tätigkeit (Handwerk) nachgeht? Das sehe ich anders. Der Crypto-Handel kann auch gewerblich sein wenn dieser nicht auf Namen/Rechnung Dritter erfolgt. Ebenso führt der Handel im Namen Dritter nicht zwangsläufig zu gewerblichen Einstufung, etwa wenn ich gelegentlich ohne Provision im Namen von Familienmitgliedern handle. Wozu? Der Fragesteller kauft ganz offenbar aus privaten Gründen vom privaten Geld über sein privates Konto. Nur weil ich mir ein Bügeleisen oder Aktien aus meinem Privatvermögen kaufe gehe ich doch auch nicht zum Steuerberater und frage diesen nach den steuerlichen Folgen im Gewerbebetrieb. Meine Ausführungen sind selbstverständlich keine Rechtsberatung.
  8. Wunderbar. Denn dann sind das zwei völlig verschiedene Sachen und du brauchst dir über die Besteuerung von Cryptos im gewerblichen Bereich keine Gedanken machen. Du kaufst dir die Cryptos auf einer Plattform deines Vertrauens und bezahlst (idealerweise) von deinem privaten Konto. Versteuern tust du die Gewinne/Verluste als Privatmann. Die Versteuerung von Crypos im gewerblichen Bereich bezieht sich z.B. auf Crypto-Händler, die durch den regelmäßigen Handel Geld verdienen wenn sie beispielsweise unterschiedliche An- und Verkaufskurse auf unterschiedlichen Plattformen ausnutzen und hierdurch Gewinne erzielen. Ein typisches Merkmal von Crypto-Händlern ist, das sie meist viele An- und Verkäufe und nicht nur ein paar wenige - wo auch immer da die Grenze liegt. Ich hoffe das hilft. Meine Ausführungen sind keine Rechtsberatung! Völlig unwichtig. Auch unwichtig. Bedingt wichtig. Wenn er investiert, 12 Monate wartet UND ordentlich Gewinn macht, könnte er evtl. auch alleine von diesem Gewinn leben ohne dass er die Gewinne versteuern müsste. Zumindest wäre das meine Auffassung. Genau das würde ich nicht so sehen. Von welchem Konto das Geld kommt ist steuerlich eigentlich irrelevant, solange es in der Buchhaltung korrekt erfasst wird. Dass getrennte Konten für privat und Gewerbe einfacher zu handhaben und ab einer gewissen Unternehmensgröße gängig sind ist eine andere Sache.
  9. Die Antwort ist weiterhin "grundsätzlich ja". Der Zusatz "grundsätzlich" deshalb, weil meiner Meinung nach auch Selbstständige Rechnungen vom Privatkonto zahlen können. Wichtig ist einfach nur, als was du gerade handelst (betrieblich/selbstständig oder privat). Beides wird voneinander getrennt. Beispiel: wenn du im Urlaub für deine Oma ein Souvenir kaufst oder du ganz normal deinen Wocheneinkauf für die Familie tätigst, dann ist das sozusagen eine private Transaktion und hat mit deiner betrieblichen/freiberuflichen Tätigkeit nichts zu tun. Es ist ein privates Geschäft und auch so (steuerrechtlich) zu behandeln. Natürlich kannst du auch Betriebsvermögen in Privatvermögen überführen und umgekehrt, aber darum geht es hier vermutlich nicht. Vielleicht mal anders: was willst du denn erreichen? Und hat deine Selbstständigkeit etwas mit Cryptos zu tun oder sind das völlig unterschiedliche Sachen? Meine Ausführungen sind keine Rechtsberatung!
  10. ap7fxm

    Bitfinex

    Hm, ich weiß nicht mehr wo ich folgende Anleitung her hatte. Step 1: First you'll want to install and sign in to the app on your new device. Step 2: Next, head to Google's two-step verification Web page using a browser on your computer. You may need to log in to your Google account to access the security settings. Step 3: Click the pencil next to the Authenticator section. A popup will ask you if you want to change phones or remove Authenticator from your account altogether. Switching which phone the Authenticator app is associated with will not invalidate any of your existing application-specific passwords, and does not require any backup codes to complete the transition. It will, however, render the temporary codes on your old device invalid. Step 4: Select the type of device you are moving to, and then scan the QR code using the Authenticator app on your new phone. Step 5: Finally, enter the authentication code that appears on the screen to verify the device. This is just like the log-in process when using two-step verification. Before removing the authenticator from your original device, remember to move your other accounts that are using the app. You'll need to visit each site individually and scan the QR code with your new device. Es geschieht alles auf eigene Gefahr!
  11. Vielen Dank weiterhin für eure Rückmeldungen. @Pauli: ich habe BCH zu 750€ pro Stück verkauft. Aktuell sind also ca. -15%. Wie lange hat der Prozess von Mahnschreiben bis Urteil bei dir gedauert? Kannst du mir das Urteil, ggf. auch das Aktenzeichen, per PN schicken? Ich lese mich aus Interesse immer gerne in die Hintergründe ein. In meinem Fall scheint es sich um eine der Öffentlichkeit nicht unbekannte Person zu handeln. Dessen Einkommen liegt dem Anschein nach im guten 6stelligen Bereich. Das Insolvenzrisiko halte ich daher für sehr gering. @azu393: Telefonnummer finde ich leider nicht heraus, aber das war auch mein Gedanke. Ich habe der Person angeboten mich anzurufen, habe hier aber keine Hoffnung. @GoetzCebu: wie kommst du darauf, dass der Käufer dem Kaufvertrag nicht zugestimmt hat? Hier Auszüge aus den AGBs von Bitcoin.de: - § 13 Abs. 1: Ein Kunde kann auf dem Marktplatz ein verbindliches Angebot zum Kauf oder Verkauf von Bitcoins veröffentlichen. Das Angebot soll folgende Angaben enthalten […] - § 13 Abs. 2: Ein solches Angebot ist nicht lediglich ein unverbindliches Inserat. Rechtlich handelt es sich nicht lediglich um die Aufforderung an andere Kunden, ein verbindliches Angebot abzugeben („invitatio ad offerendum“), sondern um ein verbindliches Angebot an einen unbestimmten Personenkreis („offerta ad incertas personas“), welches allerdings maximal von einem Kunden angenommen werden kann. - § 14 Abs. 1: Nimmt ein Kunde das Angebot eines anderen Kunden zum Kauf oder Verkauf von Bitcoins an, kommt dadurch ein für beide Kunden rechtlich bindender Kaufvertrag zustande. - § 14 Abs. 3: Die Details zum Zustandekommen und zur Erfüllung eines Kaufvertrages zwischen Käufer und Verkäufer sind bei veröffentlichten Verkaufsangeboten in § 15, bei veröffentlichten Kaufangeboten in § 16 dieser Geschäftsbedingungen geregelt. - § 16 Abs. 2: Sofern dem am Verkauf interessierten Kunden kein anderer potentieller Verkäufer mit dem Klicken des Buttons „jetzt verkaufen“ zuvorkommt, kann der Kunde durch Klicken des Buttons „jetzt verkaufen“ das Kaufangebot annehmen. […] Heute Abend geht die (erneute) Fristsetzung mit 2 Wochen raus.
  12. Weil es einen gültigen Kaufvertrag gibt zum Preis x gibt. Die -700€ sind von Verkaufszeitpunkt bis heute gerechnet.
  13. In der Tat ist offenbar Vorsicht geboten. BGB §323 Abs. 1: „Erbringt bei einem gegenseitigen Vertrag der Schuldner eine fällige Leistung nicht oder nicht vertragsgemäß, so kann der Gläubiger, wenn er dem Schuldner erfolglos eine angemessene Frist zur Leistung oder Nacherfüllung bestimmt hat, vom Vertrag zurücktreten.“ Inwieweit die Anwendung des §323 Abs. 1 im Sinne des Käufers hier rechtsmissbräuchlich wäre, kann ich nicht beurteilen. Das dürfen dann die Gerichte entscheiden und mit Rechtsschutzversicherung wäre es mir den Spaß wert. Vielen Dank für eure Hinweise. Selbstverständlich sind auch meine Aussagen nicht als Rechtsberatung zu sehen. P.S.: letztlich geht es mir um eine schnellst mögliche Abwicklung ohne finanziellen Verlust.
  14. Hm... na ja, 2 Wochen würde ich dem Käufer ohnehin nicht mehr geben und bei (aktuell) -700€ bleibe ich nicht ruhig sitzen - zumal die Crypto-Märkte seit geraumer Zeit im Rückwärtsgang sind. Nun ja, vielleicht ändert der Käufer seine Meinung noch.
  15. Danke boardfreak. Da bin ich pragmatisch: (1) Stichpunkt Verzugszinsen, aktuell 5 Prozentpunkte über Basiszinssatz: https://www.basiszinssatz.de/zinsrechner/ und https://dejure.org/gesetze/BGB/13.html (2) Sobald der Kurs entsprechend steigt, trete ich selbstverständlich vom Kaufvertrag zurück und verkaufe die Cryptos im Idealfall gewinnbringend. Begründung für Rücktritt ist naheliegend: Käufer hat nicht gezahlt. Dann hat zunächst mal der Käufer das Problem und den Richter der dann im Sinne des Käufers urteilt möchte ich persönlich erleben. Das wäre mir der Spaß wert. Denn auf diese Art und Weise ließe sich jeglicher Handel auf Bitcoin.de zum Erliegen bringen... Nicht, dass das im meinem Interesse wäre, aber es wäre extrem lustig.
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