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IT-Genosse

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  1. Falsch! Der Bürger war schon lange nicht mehr soweit von der Politik weg wie heute. Der Anteil der erwachsenen Deutschen, die sich politisch engagieren, war (in der alten BRD) bis in die 90er um die vier Prozent und liegt heute bei ca. zwei Prozent. Jeder, der sich engagiert, kann heute eine Menge mehr bewegen als früher. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber es ist natürlich deutlich bequemer, im Netz rumzunölen.
  2. Deine Prognose entspricht meinem Szenario [BTC 2014-17 adj]. Man sollte jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass der Markt vielleicht länger braucht (Szenario [DotCom 2000-04 adj]), als von uns erhofft. Für den Fall der Fälle sollte das Raketen-Köfferchen schon gepackt bereit stehen. Ansonsten sollte man sich mal locker machen. Das Hier und Jetzt soll Freude bringen, das Wochenende steht vor der Tür 🙂 PS: @siwun : Könntest Du Dich bitte mal ein wenig zurück nehmen. Wir kennen alle Deine Position und respektieren sie. Nur verschwimmt bei Dir oft die Grenze zwischen inhaltlichen Beiträge und Gejammer.
  3. Kannst Du bitte eine Quelle posten, die das Thema in Deinen Augen „realistischer“ behandelt? Die Auswahl der Zeiträume ist im Artikel gut begründet und die Kernaussage ist ja nichts neues. Tenhagen vom „Finanztest“ schreibt das seit Jahren. Und der ist sicherlich kein Knecht der Finanzoligarchie. Mich überrascht in dem Artikel die vergleichsweise ordentliche Rendite von Inmobilien. Shiller, der sicher einer der wichtigsten Immobilienpreis-Experten für die USA ist, setzt die langfristige Rendite deutlich niedriger bei +-0% an. Das Aktien langfristig alle anderen Assetklassen outperformen, dürfte Allgemeinwissen sein.
  4. Prognose: 5.808 USD (= 5.280 €) zum 31.12.2019 Meine Prognose vom Jahresanfang erscheint aus der heutigen Perspektive etwas zu pessimistisch, aber ich bleibe dabei. Der Kurs hat sich im Jahresverlauf zwar vollkommen anders entwickelt (Seitenlinienralley), als ich das erwartete habe, aber er wird bis zum Jahresende weiter bis in die von mir geschätze Region fallen. Der Drops ist gelutscht. Erholung erwarte ich im nächsten Frühjahr.
  5. Das Internet hat Anfang der 90er jeden sofort fasziniert. Und nach 10 Jahren (Bitcoin ist auch schon 10), hat es die ganze Welt umgekrempelt. Wir müssen hier mal zurück auf den Teppich kommen. Bitcoin mit seiner Dezentralität kann eine sehr gute Ergänzung/Alternative zum bestehenden Finanzsystem sein. Aber er wird nicht unser Leben verändern. Einige Alts könnten sich zu einem praktischen Hilfsmittel entwickeln, um zB Zahlungen im IoT durchzuführen. Aber das funktioniert nur, wenn sie in ihrem Wert gerade keiner Spekulation unterliegen.
  6. Der Vergleich passt nicht. Nach dem .com Crash im Jahr 2000 ging es Schlag auf Schlag weiter. Google verdrängte Yahoo, weil die Suche um Längen besser war, ... Im Monatstakt kamen neue tolle Sachen. Das Internet drang mit ungeheurer Dynamik in alle Lebensbereiche ein. Und bei Krypto? Was ist denn seit Dezember 2017 groß passiert? Gibt es ausser Libra (igitt) irgendeine nennenswerte Entwicklung, die außer uns Süchtigen jemanden interessiert?
  7. A: passt B: Darüber herrscht Uneinigkeit. Zunächst einmal haben sich alle wichtigen Staaten von der Finanzkrise 2008 sehr gut erholt. Die Beschäftigung ist auf hohem Niveau (in vielen Ländern nahezu Vollbeschäftigung, selbst in Spanien, Italien und Griechenland geht es voran. Portugal nimmt richtig Schwung auf, ...). Die Finanzkrise ist überwunden, in Deutschland war sie eh nur gering ausgeprägt. Was uns nachhängt und für große Unsicherheit sorgt, sind die Schäden durch die Löscharbeiten (Quantitative Easing, Vergesellschaftung der Bankschulden), insbesondere die Staatsschuldenkrise 2011. Das große Problem dabei ist, dass ein früher sehr wirksames Instrument (die Geldpolitik) nicht mehr richtig funktioniert. Zinssenkungen haben bisher dazu geführt, dass die Akteure (Unternehmen und öffentliche Haushalte) mehr investieren. Dieser Mechanismus klemmt, die Investitionen erfolgen nicht in den Umfang, den man sich erhofft hatte. Wir erleben eine enorme Inflationierung der Vermögenswerte, aber keine signifikante Erhöhung der Löhne und der Güterpreise (die das eigentliche Ziel dieser Maßnahme sind). Deswegen verbleibt die Inflationsrate (in deren Messung Vermögenswerte kaum einfließen) auf so niedrigem Niveau. Unklar ist, warum die Unternehmen trotz bester Voraussetzungen zu wenig investieren. Unklar ist auch, warum die langfrisigen Zinssätze (auf die die Zentralbanken wenig Einfluss haben) so niedrig sind. Dazu kommt, dass wir gegenwärtig einen Regimewechsel in der Wirtschaftspolitik erleben. Nach dem 2. Weltkrieg dominierten Freihandel, Multilateralismus und Marktwirtschaft die internationale Agenda. Die Ökonomen mit ihren keynesianisch/neoklassischem Instrumentenkasten dominierten immer weitere Bereiche der Politik. Seit ein paar Jahren spielen jedoch Nationalismus, Protektionismus, Unilateralismus und militärische Macht die Hauptrolle. Ökonomen sind nicht mehr gefragt, Generäle, Populisten und Dealmaker bestimmen die poltische Agenda. Ob das für die Welt gut ist, kann ich nicht beurteilen. Für Deutschalnd ist es das bestimmt nicht. Denn wir sind eine der wichtigsten Handelsnationen und haben unser gesamtes Wirtschaften auf Freihandel, offene Grenzen und sichere Handelsstrassen aufgebaut.
  8. Konjunkturkrise. Das ist ein Vorgang, der sich normalerweise alle 5-7 Jahre wiederholt. Das ist kein Weltuntergang sondern ein unverzichtbares Element, um Fehlentwicklungen zu korrigieren. Viele hier denken natürlich gleich an eine große Finanzkrise wie 2008. Das ist aber eher unwahrscheinlich, da Krisen dieses Ausmaßes nur sehr selten auftreten.
  9. Ich wage mal eine Prognose: Die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Alltagsgeschäfte auch in 10 Jahren noch mit dem Euro tätigen, ist sehr viel höher, als das die Mehrheit der Foristen hier mit Kryptos reich wird Bemerkenswert fand ich @battlecore's Post zur drohenden Kurzarbeit. Er schrieb ja sinngemäß, dass sein Geld wegen der Umstände im Betrieb nicht mehr so locker sitzt. Da wird er nicht allein bleiben, wenn sich die Konjunkturaussichten weiter eintrüben. Die meisten von uns sind schon investiert. Wenn wir kein Geld zum Nachlegen mehr haben, kann der Kurs nur steigen, wenn neue Investoren dazu kommen. Traditionell wenden sich Investoren in Konjunkturabschwüngen jedoch vermeintlich sicheren Anlagen wie Staatsanleihen zu und versuchen, riskantere Anlagen zu verkaufen. Das war schon zu Weimarer Zeiten so. Wir brauchen schon bessere Argumente als Gold 2.0, damit die Massen in Bitcoin & Co. investieren.
  10. Nur zur Ergänzung für diejenigen, die das in den letzten Jahren nicht verfolgt haben: Der Vorwurf lautet, dass die Dollars nicht eingezahlt wurden, bzw. dass die eingezahlten Dollars nicht (mehr) verfügbar sind, um Tether zu decken. Es gibt diesbezüglich immer wieder Aufregungswellen und es läuft mindestens ein Prozess deswegen. Das ganze wäre vermutlich längst aus der Welt, wenn Tether/Bitfinex ein Audit durch eine der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zulassen würden.
  11. 1. Was mischt sich die USA ein, wenn Deutschland Gas aus Russland kauft? ... das ist doch nicht Sache der USA. Ist diese Fragestellung nicht etwas naiv? Wenn ein mächtiges Land wie die USA das will (weil sie glauben, dass ihre Interessen verletzt werden), dann finden sie auch Mittel und Wege, um das durchzusetzen. Im Falle Northstream 2 (oder Iran; ...) werden eben die beteiligten Unternehmen mit Sanktionen bedroht. Da ist es vollkommen egal, ob das Gas in Rubel, Euro, Dollar oder BTC bezahlt wird. Kryptos sind vielleicht ein kurzfristiges Schlupfloch in solchen Fällen, mehr auch nicht. Populärer werden BTC & Co. auf diesem Wege nicht. 2. Wenn ein Land wie Venezuela seine Schulden nicht bezahlt, dann können sie neue Währungen in FIAT oder Krypto schaffen/nutzen, so viel sie wollen. Es wird trotzdem niemand mit ihnen handeln, solange es keine Garantie gibt, dass sie auch zahlen. Für die Naivlinge unter uns: Im internationalen Handel wird nur in den seltensten Fällen FIAT direkt gegen Ware getauscht. Ich möchte eine Sicherheit, bevor ich meinen Container auf die Reise nach Carracas schicke. Und der Venezuelaner zahlt erst, wenn die Ware bei ihm auf dem Kai steht. Ohne Sicherheit/Garantie schicke ich den Container nicht los. Der einzige, dem Kryptos kurzfristig etwas nützen, ist der reiche Venezuelaner, der sein Vermögen, das er aus seinen Mitbürgern gepresst hat (ist Lateinamerika leider gelebte Realität), über die Grenze in Sicherheit bringen will. Auch das macht BTC & C. nicht gerade beliebter. Ich habe hier manchmal das Gefühl, dass aus reiner Gier oder Verlustangst alle moralischen Prinzipien, die man sonst durchaus hat, über Bord geschmissen werden.
  12. Du verstehst rhetorische Fragen aber schon, wenn Du sie liest? Oder? Aber nochmal: eine Dissertation verschwindet nicht. Und sie ist nicht nur an der Uni hinterlegt. Wenn er in den Staaten promoviert hat, dann gibt es auf jeden Fall in der Library of Congress ein Exemplar. Er braucht also nur jemanden nach Washington zu schicken. In seinem Fall soll diese angebliche Diss ja beweisen, dass er den Bitcoin erfunden hat. Da es für ihn um sehr viel Geld geht, hätte er diese Arbeit schon längst auf den Tisch gelegt. Und selbst, wenn er anschließend 1000 Paper geschrieben hat: seine Diss vergißt er nicht 😜
  13. Vorweg: Mir ist es völlig gleichgültig, wer der wahre Satoshi ist. Und ich verfolge auch nicht, ob Craig Wright ein Scharlatan ist. Ich habe mir auch keines Deiner verlinkten Videos angesehen und ich bin kein Experte für Dissertationsregeln in den USA oder anderswo. Jedoch: Soweit ich weiß, werden Dissertationen immer veröffentlicht. Alles andere wäre auch unverständlich, tragen sie doch zum wissenschaftlichen Diskurs bei. Wenn jetzt bei dem Herrn Wright erst auf die Veröffentlichung einer Diss aus 2008 gewartet werden muss, dann klingt das für mich äußerst dubios. Wo hat der denn bitte schön promoviert?
  14. Das klingt so, als sei Dir das Projekt an sich wichtiger als der Ertrag Deiner Investitionen. Respekt! Dir ist aber schon klar, dass Du die Zocker brauchst, um das Projekt voran zu bringen? Denn zur Zeit dürftest Du mit Deinem Idealismus ziemlich alleine dastehen. Die meisten hier wollen „to da moon“, warten nur darauf, dass die Zustiege zur Rakete endlich wieder geöffnet werden. Wie stehst Du denn dazu, dass sich hier immer mehr Kollegen auf die Minimal-Lösung Gold 2.0 zurückziehen? Oder gar @fjvbit in einer Kombi aus FIAT (Zahlungsmittel) und Krypto (Wertspeicher) die Zukunft des Projekts sehen? Ist das aus Sicht von Nakamoto nicht eine komplette Niederlage?
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