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user2748

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  1. Das mit DeFi und BSV ist mir neu, kannst dazu paar Cliffs geben, wie das funktioniert? Smart-Contracts vergleichbar wie in ETH gibts ja auf BSV nicht, oder?
  2. Ich denke diese ältere Altcoin-Bezeichnung/Aufteilung wird zukünftig der Sache immer weniger gerecht. Früher war es wohl berechtigt, weil BTC einfach das Urgestein im Licht war und man BTC damit auch abgrenzen konnte, in der Art, es gibt einen Coin, BTC, das ist Klasse für sich auf dem Thron und dann gibt alle anderen möglichen Coins die man als Altcoin zusammenfasst. Nur wenn man jetzt z. B. ETH nimmt, das war bis auf kurze Unterbrechung durch Ripple jetzt schon jahrelang auf Platz 2 der Top-Coins und ist in meinen Augen einfach inzwischen voll etabliert und da kann man das nicht mehr einfach in die Kiste in der Art, ist einfach nur irgendein anderer Altcoin, werfen. Daher finde ich auch deine Folgerung/Unterscheidung wie z. B. irgendeine Altcoin-Strategie fahren (was du lt. eigenen Angaben 2013 gemacht hast) auf die heute Zeit nicht mehr übertragbar und inzwischen einfach überholt. Ich selbst grenze ETH und BTC daher überhaupt nicht mehr zwischen Altcoin und Nicht-Altcoin ab, sondern überlege mir einfach nur, was hat mehr Potential, welche Entwicklungen stehen dort an und wie ist das Chancen-Risiko Verhältnis im Vergleich zueinander und hier ist für mich ETH durch die bereits aktuell überlegene Technik und das kommende ETH 2.0 (mit massiven Verbesserungen und wo ETH dadurch auch wieder stärker in Nachrichten/Medien gelangen wird, wo über die ganzen Änderungen usw. berichtet) einfach aktuell etwas vorne. Trotzdem würde ich ETH (wenn ich meine 32 ETH habe) mit meinem Restgeld nicht höher gewichten, weil 100% sicher das ETH wirklich besser als BTC ist bin nun mal auch nicht (und selbst wenn es besser wäre, nicht immer hat sich in der Geschichte auch das bessere Produkt durchgesetzt, also warum soll ich dafür mein Hand ins Feuer legen...), weil wie gesagt, alles auf eine Karte setzen ist mir inzwischen zu riskant (man wird ja auch langsam älter, vorsichtiger und vor allem auch etwas weißer, zumindest hoffe ich das mal^^), sondern dann einfach gleichmässig auf meine anderen Lieblingscoins verteilen. Ich habe jetzt 6 genannt, das sind aktuell meine Favoriten, ich finde hier gibts auch viele gute Gründe/Argumente die dafür sprechen (ohne jetzt über jeden einzelnen Coin noch einen Wall-of-Text zu schreiben...), aber klar, hier kann jeder paar Dinge etwas anders sehen und wenn einer jetzt paar andere Coins dafür hat und z. B. statt Tezos lieber EOS oder Tron nimmt, ok, das würde ich nicht verurteilen. Naja, wenn du schaust wie sich der Kurs zu Anfang des Jahres entwickelt hat, wars wohl ein Fehler und wer weiß, wenn sich BSV noch weiter ver-x-facht, fasst du dir zukünftig evtl. dann irgendwann an den Kopf und sagst dir, verdammt, was habe ich da nur getan^^. Ok, jetzt im Ernst, die Storry, Idee und Argumente hinter BSV passen (egal ob man CSW jetzt sympathsich findet oder nicht), BSV hat das Ziel ein Bitcoin nach Satohis Nakamoto Whitepaper/Vision zu sein und das hat für mich so eine hohe Strahlkraft und ist ein Konzept das Vertrauen schafft und funktionieren kann, ähnlich auch wie bei einer Religion (was hier positiv gemeint ist). Es wird immer neuen Technologien geben und andere Coins die dann sagen, unsere Technik usw. ist aber besser nur darauf sollten sich manche Coins nicht einlassen, weil es nun mal nicht nur darum geht, sondern auch auf Vertrauen und Zuverlässigkeit und das die Versprechen/Aussagen/Visionen vom Whitepaper eingehalten werden. Und diese Garantie/Sicherheit, die Leute können sich darauf verlassen, was früher vorgesehen war, ist Grundgesetz, an das wird sich gehalten, stellt für mich ein viel größeren Wert da, als irgendwelche neuste technische Spielereien wo z. T. unklar ist ob das überhaupt ein Fortschritt ist oder nicht. Bzw. man kann auch den Euro als Gegenbeweis nehmen. Warum verlieren dann viele langsam das Vertrauen in den Euro? Es werden Neuerungen verkauft, die angeblich sein müssen, wirftschaftspolitische Gründe von Ökonomen, Politikern (z. T. aus parteiinternen Gründen...) und Lobbyisten usw. vorgeschoben um das zu rechtfertigen. Wenn die ursprünglich gemachten Zusagen eingehalten worden wären, keine Überschuldung, keine gemeinsame Haftung, EZB nur zuständig für stabile Währung und Inflationsbekämpfung und nicht für Wirtschaftspolitik usw. und Länder die das nicht mehr erfüllen einfach aus Euro ausgestiegen wären, dann gäbe es heute das Euro-Problem so nicht. Und analog finde ich es wichtig, das Coins ihre gemachten Zusagen/Versprechen aus Whitepaper halten, das schafft Vertrauen und gibt ihnen langfristig einen Wert und es ist eine Sicherheit dass nicht irgendeine Lobbygruppe (wie z. B. Entwickler oder Miner...) aus Eigeninteresse irgendwelche Änderungen durchdrücken kann, die sich langfristig negativ auswirken und andere dafür dann irgendwann die Zeche zahlen müssen.
  3. Es ist nun mal Fakt das Lightning den Charakter von BTC in einer vorher nicht vorgesehenen Weise ändert, ob es dir das gefällt oder nicht. Viele wissen das auch gar nicht und denken, so wie BTC heute ist, entspräche das der Vision von Satoshi Nakamoto, daher ist es wichtig hier aufzuklären. Ansonsten kann ja jeder der aktuell zu 100% in BTC ist, einfach mal offen sein für neue/andere Argumente (ich selbst habe heute z. B. auch z. T. andere Ansichten als vorm 1/2 Jahr...) . Es gibt immer komplexere Dinge und Überraschungen und wie oft kann man, vor allem wenn es auch um zukünftige Entwicklungen geht die nur schwer vorhersagbar sind, wirklich sicher sein, dass etwas genau das einzige richtige ist und Variante x das Rennen machen wird? Ich selbst schließe z. B. auch nicht aus, dass BTC, trotz das dessen Charakter durch Lightning auf unvorgesehene Weise geändert wird, erfolgreich sein kann (und bei meiner Prognose für erfolgreichste-Coins-2020 habe ich BTC z. B. Ende letzten Jahres sogar auf Platz 2 in meiner Liste gesetzt und BSV war gar nicht enthalten, Link) Nur wenn man nicht sicher sein kann, warum sollte man dann alles auf ein Pferd setzen? Wenn ich aktuell 100% in BTC hätte, würde ich einfach paar BTC verkaufen, und mir mindestens 32 ETH holen (um bei aktuellen Top-2 Coin und Umstieg auf ETH 2.0 bei minen/staken und wenn die Rakete abhebt voll dabei sein zu können...zum Vergleich Dash ist z. B. aktuell nur auf Platz 21 der Top-Coins, mit weiten Abstand zu ETH und dort kostet es aktuell ca. 75 000 $ um Masternode betreiben zu können, bei ETH mit tollen Ausblick, und Coin wo neben BTC mit die größte Community und höchste Entwickleranzahl hat (2019 hatte ETH z. B. doppelt soviele Entwickler wie BTC, Link) , Marktführer bei Defi-Produkten usw. ist, kosten 32 ETH mit denen man später voll dabei sein kann, gerade mal ca. 6720 $...) und dann würde ich den Rest vom Geld einfach gleichmässig in ETH, BTC, Monero, Dash, BSV und Tezos aufteilen und so statt alles auf 1 Pferd (BTC) zu setzen, besser das Geld auf 6 Pferde verteilen, die gutes Chancen/Risiko-Verhältnis bieten (6 ist auch sehr gute Anzahl, weil jeder mag schließlich 6^^).
  4. BTC wird dadurch schon beeinträchtigt: a) Vertrauensverlust (weil sich nicht an Satoshis Whitepaper/Vision gehalten wird). b) Blocksize nicht erhöht wird, dadurch höhere Gebühren und langsfristig weniger Akzeptanz (und wegen fehlender Blockchain-Skalierung und Halving kann es im schlimmsten Fall sogar eine Abwärts-Todesspirale geben...weil die Idee nun mal war, Miner-Sicherheit zunehmend über Gebühren zu finanzieren und bei zunehmender Akzeptanz und mehr Blockchain-Transaktionen die festen Belohnungen für Miner immer mehr reduziert werden können (Halvings) und damit mehr als ausgeglichen werden...nur wenn man diese Blockchain-Skalierung verhindert (und aber weiter lustig Halvings durchführt), dann gibts hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass auf Dauer die gesamte Idee dahinter nicht mehr funktionieren wird....ein Teil der Gleichung funktionert nicht mehr so wie vorgesehen und damit kann längerfristig gesehen die gesamte Gleichung nicht mehr funktionieren!). c) Die Grundidee, BTC-Blockchain ist offenes Kassenbuch wo alles öffentlich nachvollziehbar ist, verletzt wird. Der 2nd Layer hat als Nebeneffekt gewisse Anonymisierung und kann dadurch auch Verbote provozieren und auch Kriminelle könnten dadurch zunehmend angelockt und BTC allgemein in Verruf bringen. d) Wenn Fehler passieren und es massive Schäden gibt, wird das auch den Ruf von BTC schädigen. Ansonsten habe ich nix gegen technologische Weiterentwicklungen, wenn die von Anfang vorgesehen waren und den grundsätzlichen Charakter vom Coin nicht verändern. Bei ETH ist das z. B. der Fall, hier war klar, dass eine Enwicklung zum POS--Verfahren usw. gibt bzw. wenn andere Coins z. B. Konzepte von Basisdemokratie erhalten und dann durch demokratische Abstimmungen gewisse Änderungen erfolgen ist das auch ok, nur in Satoshis Whitepaper/Vision war das nun mal so nicht vorgesehen!
  5. Das ist ein Kernproblem von BTC, das die Entwickler (zusammen mit Minern) dort quasi die Macht übernommen haben. Lightning ist eine Vergewaltigung der ursprünglichen Bitcoin Idee nach Satoshis Whitepaper/Vision. Und das wurde gemacht, weil die Entwickler sich nicht selbst arbeitslos machen wollten und halt irgendwas entwickeln wollten und dafür dann noch fürstlich weiterbezahlt werden (und die Miner, weil sie auf kurzfristigen hohe Gebühren-Profit scharf waren...). Richtg wäre gewesen, wenn sie solche ihrer Ansicht nach tollen/revolutionäre Ideen haben, dass sie dann dafür einen eigenen Coin entwickeln, Geld über ICO einsammeln und dann einfach loslegen und schauen wie es angenommen wird, nur sie haben praktisch Bitcoin übernommen und dabei fundamentale Dinge die früher vom Schöpfer Satoshi anders vorgesehen und versprochen waren eigenmächtig geändert um dann ihre Lightning-Visionen durchführen zu können. Und Währung beruht auf Vertrauen, das gibt eine Währung erst den Gegenwert und wenn zentrale Punkte bereits nach paar Jahren nach dem Whitepaper geändert werden und das Whitepaper aber bis ca. Jahr 2130 geplant war (weil dort die Obergrenze von 21 Mio BTC erwartet wurde) dann kann man sich auf alle anderen dort festgelegten Dinge auch nicht mehr verlassen und dann könnten die Entwickler/Miner auch z. B. einfach mal die Obergrenze verändern usw.
  6. ETH mit iota zu vergleichen empfinde ich als Beleidigung (hat iota eigentlich jemals irgendwas geliefert?). ETH hat Smart-Contrats erfunden und läuft dort seit Jahren erfolgreich, bei iota gibts aktuell nicht mal eine konkrete Zeitplanung wann sowas kommen könnte, zusätzlich ist iota-Kurs im freien Fall, mehr und mehr Leute verlassen das sinkende Schiff (selbst ein Founder ist gegangen worden), praktisch alle groß angekündigten iota-Kooperationen waren bisher eher eine Luftnummer und m. W. gibts noch keinen einzigen wirklichen Use-Case. Dazu noch gravierende Sicherheitsmängel/Fehler bei Trinity Wallet wo wochenlang alles Stillstand, zentralen Koordinator gibts noch immer (und viele früher dazu gemachten Aussagen dazu haben sich als total falsch erwiesen), dann die Geschichte um ternäre Logik, ewig als Riesenvorteil und Überlegenheit verkauft, jetzt wiederum ist die große Hoffnung mit Umstieg auf binäre Logik der große Durchbruch kommt (als ob Firmen auf so was warten und sagen, ok, wir bringen unser Produkt erst auf dem Markt wenn iota mit binärer Logik arbeitet...) und zusätzlich scheint der iota-Foundation auch langsam das Geld auszugehen und gegenüber anderen Coins vergrößert sich der Abstand immer mehr, auf coinmarketcap (Link) ist iota z. B. nur noch auf Platz 24. Zu BTC: Von welchem Bitcoin Zyklus sprichst du? Lightning ist ein totes Pferd wo man immer weniger darüber liest und es immer unwahrscheinlicher ist, dass es von den Leuten angenommen wird und ansonsten sind mir keine anderen technischen Weiterentwicklungen bekannt. Das größte BTC-Thema war dieses Jahr das Halving und naja ok, kann natürlich trotzdem gewisse Impulse auslösen, vor allem weil wieder etwas mehr über BTC gesprochen wird, nur wirklich nachhaltiger technischer Fortschritt/Weiterentwicklung ist es halt nicht. Aber selbst wenn es trotzdem noch mal einen BTC-Hype auslöst (evtl. auch wegen anderen Faktoren wie Corona/Finanzkrise...) ok, dann werden Altcoins genauso mitgezogen und tendenziell evtl. sogar mehr gewinnen, einfach weil auch Marktkapitalisierung geringer ist und damit größere Sprünge möglich sind. Und ja, ein gewisser Zock bleibt natürlich trotzdem, nur bei ETH (oder auch BSV) ists ein Zock mit einem sehr guten Chancen/Risiko-Verhältnis. Und bei ETH kommt hinzu, das selbst wenn der kurzfristige Hype evtl. doch ausfällt und externe Faktoren wie Finanzkrise temporär entschärft werden (weil unsere Politiker es gerade noch mal schaffen mit riesigen Rettungschirmen, EZB usw. das ganze noch paar Jahre rauszuschieben...) kann es bei ETH durch technischen Fortschritt (weil ETH 2.0 z. B. wie eine Bombe einschlägt) gute Impulse nach oben geben.
  7. Das ist so ein Thema, was jeder für sich selbst entscheiden muß. Wenn ich eine größere Coin-Anzahl mit entsprechenden Gegenwert hätte (vor allem wenn der Kurs wirklich wie eine Rakete noch oben geschossen ist^^), dann würde ich höchstens einen kleineren Betrag evtl. auf paar Börsen lagern, aber über den Hauptteil hätte ich dann schon gerne die eigene/direkte Kontrolle, nach der alten Krypto-Indianer-Weisheit "not your keys, not your coins". In Vergangenheit wurden einfach schon so viele Börsen gehackt (bzw. teilweise wohl auch einfach von Insidern Coins gestohlen...), da wollte ich kein unnötiges Risiko eingehen. Und mit mindestens 32 ETH hast du alles in der eigenen Hand und kannst dein eigenes Ding durchziehen.
  8. Kann schon mehr als 2-4% geben, hier ist ganz guter Online-Rechner wo man bißchen rumspielen kann, Link Und die 32 ETH muß man einfach als Chance sehen, aktuell kosten 32 ETH so ca. 6000 Euro, also ist noch ein überschauberer Betrag den fast jeder, wenn er bißchen spart schaffen kann. Nur wenn ein richiger Boom einsetzt, ETH auch BTC irgendwann überholt (für mich nur Frage der Zeit...) und ETH Kurs 10 mal höher ist (oder noch mehr) dann ists für einen Normalverdiener fast unmöglich da noch mit 32 ETH einzusteigen und das Chancen/Risiko-Verhältnis wäre dann auch schlecht, Investition von 60 000+ Euro die man dann benötigt ist halt schon eine ganz andere Nummer. Also sprich, man sollte sich nicht nur an Reward--Wert, sondern sich auch von mittel/langfristigem (Kurs)Potential, orientieren.
  9. Ich würde selbst BTC-Maximalisten raten, temporär zumindest einen nennenswerten Anteil in Bitcoin SV oder ETH einzutauschen. Wer noch länger damit warten, spielt auf Risiko! BTC wird durch aktuell fehlende Skallierung (und weil es sich nicht an Satoshis Whitepaper/Visionen hält) tendenziell immer unsicherer (Link), kostet zusätzlich aktuell ca. 47 mal so viel wie ein BSV und die Transaktionskosten sind zwischen 20 000 und 30 000 mal teurer. Und zu ETH: Mit dem kommenden ETH 2.0 wird eine aktuell bereits dem BTC weit überlegene Technik, noch mal stark verbessert und wenn alles klappt, wird ETH unangefochtener Weltcomputer werden, mit meisten DApps, Spitzenreiter im Defi-Bereich und den meisten Usern, meisten Entwickler, größten Umsätze und Wertentwicklung und insgesamt gigantisches Potential haben. Ich würde jedem empfehlen sich mindest 32 ETH zu holen (weil das die Grenze mit der man bei ETH 2.0 selbst staken/minen kann) und 32 ETH kosten aktuell sogar noch weniger als 1 BTC.
  10. Die Frage wurde nun mal gestellt und zuvor hatte nur Jokin darauf reagiert, der das übrigens vollkommen anders wie du sieht (siehe Auszug am Ende) und wo sich bisher keiner getraut hat, da zu widersprechen. Von daher empfand ich es als wichtig, hier noch mal darauf einzugehen. Und nix für ungut und von mir aus darf auch jeder an seinen Lieblingscoin glauben, nur das Wale ganze Staaten übernehmen und Bitcoin nicht mehr von Regierungen aufzuhalten ist, halte ich dann doch für minimal übertrieben. Zusätzlich verdeutlicht es auch gut die unterschiedlichen Sichtweisen, dafür ist ein Diskussionsforum auch da und jeder kann ja dann selbst für sich entscheiden ob er eher einer Religion oder Logik folgen möchte. Auszug: Ich denke nicht. Denn bedenke, dass mit steigendem Kurs Wale ganze Staaten übernehmen könnten. Dazu reicht es das Militär des anzugreifenden Staaten mit Bitcoin zu bezahlen. Auf diese Weise lässt sich eine Söldnerarmee aufbauen, die die Macht übernimmt.
  11. @koiram: Selbstverständlich, ich habe, um nur mal ein Beispiel zu nennen, Jokin ja sogar ausführlich geantwortet und argumentativ vernichtet! Wobei zugegeben, besonders schwer war es nicht, wenn einer Rechen-Experte spielen möchte, sich dabei dann aber um Faktor 10 verrechnet und beim Rest alles nur in einer rosaroten Brille sieht^^.
  12. Bitcoin lässt sich praktisch in fast allen denkbaren Szenarien aufhalten. Schau mal wie schnell durch Corona alles mögliche aufgehalten bzw. massiv eingeschränkt wurde. BTC aufhalten wäre für Regierungen überhaupt kein Problem, wenn sie es wollen und das Thema eine entsprechende Wichtigkeit erlangt (wird sich dann schon irgendein Terrorist, Schurkenstaat (evtl. die Achse des Bösen), Steuerbetrug oder sonstiges kriminelles Verhalten finden lassen (oder wegen Umweltschutz, oder Verbraucherschutz usw), mit dem man das begründen und an Medien gut verkaufen kann. Und dann bräuchte man vermutlich nicht mal mehr eine Internet-Überwachung wo das sicherstellt (wobei die auch kein Problem wäre, man hat ja sowieso bereits Voratsdatenspeicherung und könne sich die Daten der Provider holen oder Provider zu entsprechnenden Filter/Sperren verpflichten...), sondern vermutlich würde bereits reichen in Deutschland einfach Verbot von Handel/Besitz von BTC auszusprechen und weil sich der Großteil daran halten würde, wäre es bei uns damit praktisch schon vorbei (Nachfrage, Akzeptanz und Kurs würden dadurch auch extrem einbrechen...). PS: BTC wird vermutlich aber auch so einfach untergehen, habe ja hier aufgezeigt dass BTC mit meinen Annahmen zukünftig tendenziell immer unsicherer wird und wie viele Produkte kennst du, die tendenziell immer unsicherer geworden sind und sich gegen steigende Konkurrenz dann trotzdem dauerhaft durchgesetzt haben?
  13. Das ist nicht das Thema. Das Thema ist ob Bitcoin zukünftig tendenziell unsicherer wird. Ok, weil du dir jetzt solche Mühe mit deiner Rechnung gemacht hast, gehe ich trotzdem mal darauf in (obwohl es eigentlich das Thema verfehlt). Deine Rechnung ist leider gleich aus mehreren Gründen falsch: a) Für gesamte BTC Hash-Rate muß man Durchschnittswert über längeren Zeitraum verwenden. Du nimmst dagegen einen Wert von 120 Millionen TH/s der selbst gestern, mit der bisher höchsten Tages-Hash-Rate seit einem Jahr (mit ca. 115 Millionen TH/s) nicht erreicht wurde. Hintergrund ist ja einfach, dass potentielle Angreifer das ja auch im Auge haben und natürlich dann natürlich nicht unbedingt gerade einen "Hash-Rate-Angriff" starten, wenn die Gesamt-Hash-Rate gerade einen Spitzenwert hat. Zusätzlich ist das dynamisch, Angreifer mit genügend finanzellen Mitteln muß nicht unbedingt gleich direkt am Anfang eine 51%-Mehrheit haben, eine Strategie könnte auch sein Gesamt-Hashrate hochzutreiben, so dass es für viele andere Miner unprofitabel wird und die eigenen Verluste während der Zeit als Investition zu sehen, die mit dem "Folge-Raubzug" dann später mehr als ausgeglichen werden (zusätzlich gibs noch x weitere Varianten die mit genug Mitteln und kriminieller Energie denkbar wären...evtl. nicht unbedingt aktuell, nur es geht ja auch um den zukünftigen Ausblick und wenn die mögliche Beute immer größer wird, steigt halt die Gefahr entsprechend...). b) Antminer S19 pro hat eine Leistung von 110 TH/s und nicht wie in deiner Rechnung lediglich 100. c) Selbst mit deinen Angaben, hast du dich trotzdem um den Faktor 10 verrechnet, 120 Mio TH/s / 100 TH/s = ergibt 1,2 Millionen Antminer S19 Pro und keine 12 Mio wie in deiner Rechnung. d) Durch Punkt c) sind dann natürlich auch deine ganzen Strom-Folgekosten-Rechnung falsch. Zusätzlich verfehlst du einfach das Thema. Thema ist Vergeich von jetzigen zu zukünftigen Zustand in Hinblick auf Sicherheit und ob die Sicherheit dann tendenziell abnimmt oder nicht. Wenn du Stromkosten dann unbedingt mitberücksichtigen willst, ok, nur dann musst du erklären warum der Faktor Strom (der ja auch im aktuellen Zustand ein "Sicherheitsfaktor" ist) in Zukunft ein größerer oder kleinerer Sicherheitsfaktor im Vergleich ist. Meine grobe Einschätzung dazu ist, dass das vermutlich keine große Rolle spielt im Vergleich zu den anderen Faktoren (dass sich der BTC Preis z. B. mindestens 25% pro Jahr zunehmen muss, damit Miner-Ertrag ungefähr stabil bleibt). Wenn man sich aber die Mühe macht und das genau untersucht, wird es vermutlich eher eine zukünftig leicht fallende Sicherheits-Tendenz haben, einfach weil die Stromkosten allgemein steigen werden, nur die Miner haben die Kosten permanent und steigende Strompreise trifft sie relativ gesehen härter, als potentielle Angreife die in kurzen Zeitraum auf Raubzug gehen.
  14. Die Miner machen normale Kosten/Nutzen-Rechnung und kaufen sich neue Hardware, wenn sie zum Ergebnis kommen, dass es sich für sie rechnet. Nur warum sollte das einen Einfluss auf meinen Vergleich haben? Hier ändert sich ja nix, die Miner haben das so in Vergangenheit gemacht und sie werden das vermutlich auch in der Zukunft so machen. Man kann auch Geld mit fallende Kursen verdienen oder evtl. kann es auch Ziel von Bitcoin-Hasser sein BTC einfach nur zu vernichten, oder andere hoffen dadurch das ihr Lieblingscoin (z. B. ETH) dadurch die Nr. 1 wird oder den Angreifern ist die langfristige Entwicklung einfach egal und sie wollen einfach das schnelle Geld sofort machen usw. Letztendlich sind die Gründe für meinen Vergleich auch egal, welche Gründe es auch sind, es ändert ja nix daran, dass BTC tendenziell unsicherer wird, wenn ungefähr gleiche Mineranzahl für ungefähr gleichen Lohn, ein aber immer wertvolleres Gesamtsystem beschützen sollen. Was soll das bei meinem Vergleich ändern? Das ist ja ähnlich wie wenn einer beim Thema Geldtransport-Überfall sagt, "aber du musst bedenken, die Gangster brauchen nicht nur ein Fluchtfahrzeug, sie benötigen dafür auch Benzin, das dürfte ziemlich schwierig sein!"
  15. Die Hashrate nimmt zu weil die Hardware leistungsfähiger wird, nur das ist in meinem genannten Beispiel insgesamt neutral zu sehen, weil die bessere Hardware ja genauso für potentielle Angreifer verfügbar ist. Und die Marktkapitalisierung (oder analog der vollere Geldtransportwagen) macht es als Ziel für potentielle Angreifer interessanter. Beim Geldtransporter müssen die Angreifer z. B. Mittel einsetzen um 2 Wachen auszuschalten, die Mittel bleiben die gleichen, nur einmal ist im Geldtransporter ein Betrag von 1 Million Euro und 4 Jahre später wäre ein Betrag von etwas über 2 Millionen dort zu holen.
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