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mgr3n1

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Alle Inhalte von mgr3n1

  1. Währenddessen darf jeder ruhig mal zur Erhöhung der Chancen und zur Verbesserung der allgemeinen Wahrnehmung einmal täglich in einem Geschäft danach fragen, wann sie vielleicht Bitcoin akzeptieren werden. Ich mache das inzwischen täglich. Und ich schreibe auch an Online-Händler, die ich nutze. Da schreibe ich dann, dass ich es toll fänd, wenn sie Bitcoin akzeptieren würden, und dass es risikolose Möglichkeiten gibt, wie bei lieferservice.de, ohne dass man ein Bitcoin-Konto haben muss. Die Reaktionen im Geschäft vor Ort sind im Vergleich zu letztem Jahr schon viel weniger konfus und auch deutlich positiver. Manche sagen, dass das kein Einzelhändler macht, aber da kann man ja dann ein Gegenbeispiel nennen, oder z.B. lieferservice.de. Ich habe auch einen auf Papier ausgedruckten 10 oder 50 mBTC-Schein dabei zum Zeigen. Das finden viele interessant und versprechen, sich bei der Geschäftsleitung zu erkundigen. Manche wissen auch nicht, dass man Bitcoins gestückelt bekommt, die denken, es gibt die nur als 1000 USD-Münzen Dass es aufwärts geht, denke ich auch, ! Aber außer hier rumhocken und über das Zappeln einer Linie zu philosofieren, kann man die Bitcoin-Geschichte auch aktiv mitgestalten da draußen. Machen ja viele von Euch sicher auch.
  2. Türen schließen, von der Bahnsteigkante zurückbleiben bitte, der Zug fährt ab.
  3. Habe auch vircurex ausprobiert und bisher keine Probleme. Ohne Dogecoins sollte man spätestens 2014 nicht mehr aus dem Haus gehen, das muss jedem klar sein.
  4. Hatte ich weiter oben schon angemerkt: Da steht "institutional investors" und "public", unten "mania phase". Meinst Du, diese Phasen sind bereits durchschritten? Ich hab Schwierigkeiten, mir das vorzustellen, wo kaum eine Sau überhaupt weiß, was Bitcoin eigentlich ist. Wenn ich auf diesem Bild nach der Stelle suchen müsste, wo Bitcoin sich befindet - würde ich das eher ganz links oder dem kleinen Huppel bei "bear trap" tun. Glaube aber nicht, dass das Bild auf einen game changer zutrifft.
  5. a) durch Spammen wird's nicht besser, aber fühl Dich ganz frei lies mal die Beschriftung an diesem Bild, oder lass sie Dir übersetzen. War doof, ne? Merkste selber.
  6. Naja, für die einen ist es vielleicht Glücksspiel, andere haben dazu die nötigen Kenntnisse sich hart erarbeitet oder - wie in meinem Fall - einfach Talent. Festgestellt wurde das bei mir kurz vor der Einschulung, dass ich immer die Zahlen vom Mittwochslotto (seltsamerweise nie Samstags, warum ist bis heute ungeklärt) schon vorher sagen konnte, ich lag nie daneben. Wir waren damit beim Kinderarzt, und er hat das genau so festgestellt und bestätigt (wenig später zog er leider in die Karibik weg, schade, der war echt nett). Was ich nicht wusste: er musste das daraufhin noch melden, es gibt für bestimmte Krankheiten dieses Gesetz, dass die meldepflichtig sind, wenn die festgestellt werden. Also hat er es gemeldet, dann mussten meine Eltern etwas unterschreiben, und als ich volljährig wurde, musste ich auch noch unterschreiben, dass ich nie Mittwochslotto spiele. Seitdem kann ich eigentlich ganz gut damit leben. Und ich scheine ja nicht der einzige zu sein, der solche Erscheinungen hat, wie ich hier im Thread erleichtert feststellen konnte.
  7. Gut, dann will ich Euch auch meine Kenntnisse nicht vorenthalten, also gegen 14:12 wird der Kurs die 800$ kurz durchbrechen, um 18:05 aber wieder unter 762$ fallen. Hoffe das hilft jemandem weiter.
  8. Da ich so gut wie niemanden kenne, der Bitcoin hat, halte ich es für unwahrscheinlich, dass wir uns in oder hinter der "public" bzw. "mania"-Phase befinden. Vorbehaltlich der Möglichkeit, dass dieses Diagramm auf Bitcoin nicht anzuwenden ist. Die Öffentlichkeit fängt gerade erst an, Bitcoin überhaupt wahrzunehmen. Von einer Manie kann meines Erachtens keine Rede sein. Die Presse schreibt sich da in Rage, die Regulierer machen ein paar Ansagen, um wenig später das Gegenteil zu behaupten. Das ist meines Erachtes keine "public"-Phase, in der jeder Bitcoin haben will oder schon besitzt. Wie gesagt, ich kenne niemanden im Bekanntenkreis, außer die, denen ich erzählt habe, dass es das gibt. Übrigens, wie schon richtig gesagt wurde, ist April 2013 nur noch ein leichter Huppel. Das kann mit jedem Ausschlag passieren, dass er später, wenn sich ein Kurs stark verändert hat, nur noch ein Huppel in einer Linie ist. Deswegen war der Einwand auch richtig: man weiß nicht, wo auf diesem Diagramm wir wären, wenn es denn anzuwenden wäre. Dann wohl eher noch irgendwo in der Nähe der bear trap, oder? Die Öffentlichkeit ist jedenfalls noch nicht drin, das hätte man mitbekommen.
  9. Wenn das Thema über das Jahr 2014 aktuell bleibt und weitere Services darauf aufbauen (z.B. Treuhanddienste im nächsten Jahr) könnte ich mir auch gut vorstellen, dass Händler, die z.B. 2015 ganz normal Bitcoin akzeptieren, gleich eine Lösung einkaufen, die flexibel ist und verschiedene Bezahlarten unterstützt. Könnte mir gut vorstellen, dass man dann in der Kneipe und bei irgendwelchen Pfennigbeträgen dann eben mit Litecoin bezahlt, wie eine Art Kleingeldfach in der Geldbörse. Man versucht ja auch keinen Hunderter in die Parkuhr zu knittern.
  10. Ich verstehe diese Logik leider überhaupt nicht. Vielleicht kannst Du mal erklären, warum es ein Unterschied sein soll, ob ich jetzt 20.000 EUR nehme, und dafür Bitcoin kaufe, oder dass ich meine 20.000 EUR, die ich jetzt in Bitcoin liegen habe, nicht abhebe, sondern weiter in Bitcoin liegen lasse. Du willst uns weismachen, nur weil man in der Vergangenheit Kursgewinne mitgemacht hat, hätte man in der Gegenwart nichts zu verlieren, oder was? Ist das Dein Ernst? Wenn also jemand in der Vergangenheit z.B. Glück gehabt hat, oder ein Geschäft gut lief, dann hat er in der Zukunft weniger zu verlieren? Das sehe ich anders. Zweitens: Wer in der Vergangenheit 5.000 EUR genommen hat, z.B. im Jahr 2011, der hat genauso 5.000 EUR riskiert, wie jemand, der heute 5.000 EUR für Bitcoins ausgibt. Es sind beide Male 5.000 EUR, die weg sein können. Ich finde sogar, es war im Jahr 2011 mutiger. Oder meinetwegen Anfang dieses Jahres, nach dem "Crash" im April.
  11. Der Bodenseepeter hat leider dann der Postbank einfach das Geld gegeben um seine Ruhe zu haben. http://www.bodenseepeter.de/2012/10/19/arger-runterspulen-oder-ziele-statt-werte/ Jeder entscheidet für sich, was er macht. Blöd nur, dass das die Postbank ermutigt, ihre Masche noch bei vielen weiteren Leuten in der Art durchzuziehen, wenn sie vom Bodenseepeter und anderen das Portogeld dafür gesponsert kriegen. Bei mir jedenfalls sind sie zum Glück erstmal bei der Bank abgeprallt, und sie haben das Geld bis heute nicht. Dabei bleibt es auch, meine ich. Es folgten drei im Tonfall immer weinerlichere Schreiben, die ich leider beantworten musste (aber nicht bezahlt habe), und ein Termin bei der Polizei, weil gegen mich Anzeige (bzw. gegen unbekannt) gestellt wurde. Das Verfahren wurde unmittelbar nach meiner Vernehmung eingestellt. Keiner weiß, wo der Betrüger sitzt, ob es der Käufer/Postbankkunde selbst war, oder seine Freunde, oder ein Trojaner, oder seine pubertierenden Kinder, was weiß ich. Aber ich habe jedenfalls keine "unrechtmäßige Bereicherung" gehabt, sondern Bitcoins verkauft und sehr sorgfältig auf alles geachtet. Die Postbank soll das mit ihren be******** Kunden unter sich klären, wie es kommt, dass mal hier mal dort 400-500 EUR Füße kriegen und unkontrolliert weglaufen und hinterher keiner wusste, warum eigentlich. Ich sehe da dass Kunden und Postbank ihre Sorgfaltspflichten verletzen und das auf anderer Leute Rücken bezahlt bekommen wollen. Bei mir jedenfalls nicht. Ich überlege sogar, mir meinen Zeitaufwand von denen erstatten zu lassen: https://forum.bitcoin.de/technik-entwicklung-sicherheit/1001-betrug-postbank-2.html
  12. Nachdem ich vor zwei Wochen wegen eines Ermittlungsverfahrens wg. Betrugs/Urkundenfälschung usw. gegen mich zur Vernehmung gegangen bin, habe ich jetzt von der Staatsanwaltschaft Frankfurt(Oder) mitgeteilt bekommen, dass das Ermittlungsverfahren gegen mich eingestellt wurde. Mein Geld habe ich zum Glück noch, die Postbank soll mit ihren Kunden regeln, wie sie vorgehen, wenn diese auf seltsame Art "einkaufen" gehen oder Überweisungen wie von Geisterhand geschehen. Es sieht allerdings in diesem Fall sogar so aus, dass mein Handelspartner noch in Erklärungsnot kommen könnte, hat er doch die Verifizierungsüberweisung erhalten, was im Rahmen der Emittlungen inzwischen auch dokumentiert ist. Bin gespannt, ob die sich auch noch bei bitcoin.de melden, um dort weitere Details zu erfragen, aber für mich endet an dieser Stelle der Fall. Hoffe, dass sich das in Zukunft für niemanden der Mitlesenden hier oder anderswo in ähnlicher Form wiederholt. Ich kann aber nur raten: solange die Postbank versucht, auf windige Weise an "ihr" Geld zu kommen, muss doch klar sein, dass sie sich auf ganz dünnem Eis bewegt. Wer tatsächlich von jemandem Geld bekommt, hat keine weinerlichen Schreiben voller Rechtschreibfehler im Stile einer Abmahnanwaltsmasche nötig. Hier war bis zuletzt nicht geklärt, wo eigentlich der "Betrüger" sitzt, und von daher ist es auch eine Unverschämtheit des "Team Nachforschung" mit solchen Schreiben Druck aufbauen zu wollen und mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen ("das erfolgte ohne Rechtsgrund" und "Sie haben sich unrechtmäßig bereichert") das Gegenüber dahin zu tricksen, ihnen den Schaden zu ersetzen. Wer in dem Moment der Postbank das Geld überweist, macht es sich leicht und zieht leider Nachfolgende auch noch mit rein, die dann mit der gleichen Masche verarztet werden. Eigentlich müsste ich mir vom "Team Nachforschung" der Postbank jetzt meine Aufwendungen erstatten lassen, ich musste ja auf diese ganzen Schreiben reagieren, mit meiner Bank telefonieren, dafür sorgen, dass mein Konto nicht gesperrt wird usw. Ich lasse mich da mal beraten.
  13. Interessant. Auf welcher Grundlage wurde denn ermittelt? Habe jetzt auch eine Einladung zu einer Vernehmung als Beschuldigter erhalten. Vorwurf: "Überweisungsbetrug/Urkundenfälschung". Das ist doch nicht deren Ernst, oder? Wie wäre es mit "Beihilfe zum Betrug" und "falscher Verdächtigung"? Na, ich bin gespannt, was mir der Herr dort erzählen wird. Meine Vermutung ist, dass das auch nur ein taktischer Zug der Abteilung "Team Nachforschung" der Postbank ist, die völlig skrupellos vorgeht. Wenn dadurch wieder ein paar Leute die Hosen voll haben und schnell überweisen, haben die ihr Ziel erreicht. Oder meinen die ernsthaft, dass ich des Überweisungsbetrugs überführt werde? Als jemand, der auf einer Plattform mit einem angemeldeten und verifizierten Benutzer gehandelt hat und Betrag, Kontoinhaber und Verwendungszweck genau geprüft hat? Wohl kaum. Bedanken möchte ich mich an der Stelle wieder bei den früheren Opfern dieser Nummer, die der Postbank aus Angst oder Bequemlichkeit das Geld gegeben haben und damit diese üble Masche finanziert haben. Ironie aus. Eigentlich ein Fall für die Presse, oder?
  14. Also bei mir handelt es sich um einen "Altfall", es ging um 5 BTC im Mai 2013. Die Postbank hat mir inzwischen das dritte Schreiben geschickt, bei meiner Hausbank sind sie zum Glück abgeprallt. Das heißt, noch habe ich mein Geld. Meine Frage wäre jetzt, bin ich einer der letzten "Altfälle", oder läuft das noch bei anderen hier, dass weiterhin Forderungsschreiben der Postbank kommen? Wenn ich der letzte wäre, würde ich vielleicht eher defensiv Widerspruch schicken bzw. sagen, dass ich das Geld längst ausgegeben habe und daher nicht mehr herausgeben kann. Wenn die Masche aber noch aktiv bei mehreren Leuten hier läuft, würde ich evtl. wirklich zur Polizei gehen, wie die Postbank es mir am Telefon geraten hat (!) als ich nach diesem Team "Nachforschung" gefragt habe und den unterzeichnenden Damen und dass viele Rechtschreibfehler drin sind. Vielleicht weiß der Vorstand auch echt nicht, mit was für Maschen sich da so einzelne Abteilungen verdingen. Dann hätte ich allerdings gern Rückendeckung von bitcoin.de. Meinetwegen mach ich dann auch alle Schreiben öffentlich (geschwärzt).
  15. Es handelt sich meines Wissens jetzt noch um Forderungen von vor der Umstellung. Aber zumindest in meinem Fall hakt die Postbank beharrlich nach. Hier behauptet der Kunde angeblich, die Überweisung nie getätigt zu haben. Typischerweise wird ein vorausgefüllter Überweisungsträger (diese verschickt die Postbank an die Kunden) einfach irgendwie "unterschrieben" und irgendwo in einen Bankbriefkasten geworfen. Fertig. Zur damaligen Verifizierung muss der Kunde sich mindestens in seine Kontoauszüge spähen lassen haben, denn die Testüberweisung musste ja gelesen werden. Ich habe jetzt drei Schreiben bekommen, der Vorfall war ca. Mitte Mai. Die Postbank behauptet einfach nur, was der Kunde behauptet und geht nicht darauf ein, dass ich fordere, Anzeige zu erstatten und mir das Aktenzeichen mitzuteilen. Die ersten beiden Briefe "gingen noch so". Im dritten Brief haben die Sachbearbeiterinnen anscheinend selbst rumgekliert oder ich weiß es auch nicht. Es sind dort jedenfalls auch noch 10 Rechtschreibfehler drin. Eigentlich überlege ich, alle drei Briefe öffentlich zu machen. Und die kriegen mein Geld nicht, jedenfalls nicht freiwillig. Leider kann man im Netz lesen, dass Leute hier freiwillig gezahlt haben. Und das erklärt dann so einiges, wie man mit so einer Masche durchkommen kann. Erfolg hat, was funktioniert. Im letzten Schreiben steht jetzt, ich bin seit August im Verzug und habe nun die letztmalige Chance (was bitte ist das für ein Abmahnanwaltsdeutsch!??) endlich zu überweisen. Langsam nervt es. Das läuft so glaube ich schon seit Jahren. Bitcoin.de-Kunden sind nur die aktuellsten Opfer. Die haaben ja ne eigene Abteilung für die Masche eingerichtet. Anstatt sich mal die Überweisungsträger anzugucken, die da gefälscht eingeworfen werden. Passiert unter 500 EUR angeblich nie. Wenn mich bitcoin.de oder die community unterstützt, halte ich das aber durch. Das geht mal sowas von nicht, was da läuft.
  16. Eigentlich will man da vielleicht gerne gegenargumentieren, wer darauf aber keine Lust hat, kann ja mal folgende Abkürzung versuchen: das Schreiben mit der Erklärung beantworten, dass dieser Betrag auf Eurer Seite dazu gedacht war, Kuchen zu kaufen. Den habt Ihr inzwischen davon gekauft und den Kuchen inzwischen aufgegessen. Tut Euch sehr leid. Damit ist die Rückerstattung schlechterdings gemäß http://dejure.org/gesetze/BGB/812.html Herausgabeanspruch nicht mehr möglich, weil das erlangte nicht mehr da ist. Wie gesagt, die Postbank weiß das auch, weshalb sie immer sofort versucht, bei der gegnerischen Bank hysterisch zu behaupten, sie sollen sofort zurücküberweisen oder das Konto sperren, weil sonst der Betrag weg ist (hat mir meine Bank telefonisch so berichtet, dass der Postbank-Kollege davon sprach, dass die es nicht zurückbekommen, wenn es "nicht mehr auf dem Konto" ist.) Tja, leider zu spät. Wir haben den Kuchen so schnell aufgefuttert dass wir jetzt rülpsen müssen, um überhaupt zu wissen, wie er geschmeckt hat. Sorry. Wenn die Postbank tatsächlich Anzeige erstattet hat, soll sie das Aktenzeichen nennen und Ihr bietet natürlich gerne jedwede Kooperation bei der Aufklärung des Falls an. Immer gerne wieder. Vielen Dank.
  17. Ich habe inzwischen auch drei Schreiben von der "Postbank" bekommen. Es sind Serienbriefe, die in jeder Eskalationsstufe liederlicher abgefasst und weinerlicher und fordernder im Tonfall werden. Natürlich würde ich das gerne klären, aber mir wird keine Rückrufnummer, ordentliche Adresse oder Faxnummer genannt. An meiner Bank sind die glücklicherweise abgeprallt. Wer von fremden Leuten Geld fordert, kann das in diesem Land auf die aberwitzigsten Weisen tun, aber eine letzte Bastion gibt es doch noch: man muss wenigstens nachvollziehbar begründen, warum man glaubt, etwas bekommen zu sollen. Das tut die Postbank aber nicht. In den Schreiben ist nicht mehr Information enthalten (sogar weniger), als der vermeintliche Betrüger auch hatte. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal sicher, ob diese Schreiben überhaupt wirklich von der Postbank kommen. Woher soll ich wissen, dass mir da nicht jemand einfach ein liederlich verfasstes Schriftstück schickt, in dem er mich mit einer leeren Behauptung um Zahlung von 493,20 EUR bittet? Wie gesagt, keine Rückrufnummer (nur die Hotline steht drin), kein Fax, kein Ansprechpartner mit vollem Namen, keine ordentliche Anschrift. Im zweiten Brief stand was von "aktenkundig". Ich bekomme aber kein Datum und kein Aktenzeichen genannt. Wer hier Geld überwiesen hat, hat allen anderen einen Bärendienst erwiesen. Ich ziehe das auf jeden Fall durch und überlege derzeit sogar, diese unsäglichen Schreiben im Stile billigster Abmahnmaschen zu veröffentlichen. P.S.: wer Datum, Betrag, Verwendungszweck genannt bekommt UND den Namen des vermeintlichen Opfers bzw. Aktenzeichen der Anzeige bei der Polizei kann immer noch sagen, dass er den Betrag längst wegüberwiesen hat. Das ist übrigens auch der Grund, warum die Postbank immer als allererstes versucht, den Betrag sofort von der anderen Bank zurückzukriegen. Es besteht ein Anspruch auf Rückzahlung, ist das Geld aber längst wieder ausgegeben besteht kein Anspruch auf "Schadenersatz" oder ähnliches. Ich bin kein Jurist, würde das aber auf jeden Fall versuchen. So lange man antwortet, kooperativ ist und Auskunft gibt, ist man sicher vor irgendwelchen ablaufenden Fristen usw. Sprüchen wie "Sie befinden sich in Verzug" sind haltlose Behauptungen, diesen ist zu widersprechen. Niemand ist im Verzug. Die müssen mehr bieten als die Behauptung eines Kunden, dass da was nicht stimmte. P.P.S.: Mich regt wirklich auf, dass Leute zahlen. Dadurch bleibt die Masche für die Postbank lukrativ. Frage mich, ob Ihr jedem 400 EUR gebt, der Euch auf der Straße anlabert und behauptet, ihr schuldet ihm was.
  18. Die Postbank verschickt Schreiben, die eine Frechheit sind. Solange sie nicht benennen, wer da was behauptet, und ein Aktenzeichen und ein Datum einer Anzeige bei der Polizei angeben, haben sie doch lediglich die Aussage eines ihrer Kunden! Ich habe schon den dritten Brief von denen bekommen, sie bluffen zwar damit, dass das aktenkundig ist, weigern sich aber, mir ein Aktenzeichen anzugeben oder wenigstens, wer da überhaupt etwas behauptet. Somit ist nicht klar, wer der Betrüger ist, sie behaupten einfach, ein Kunde hätte was behauptet. WTF!? Darauf begründet sich keine Anspruchsgrundlage, das muss angezeigt werden, und sobald sie mir den Namen nennen, werde ich Anzeige erstatten. Außerdem ist man nur verpflichtet, den Betrag wieder auszuhändigen. Sobald die Postbank mir genau angibt, wie sie überhaupt auf mich kommen (dazu gehört Name des Kunden, der etwas behauptet, Aktenzeichen der Anzeige wg. Betrugs bei der Polizei) werde ich meine Unterlagen durchsehen und feststellen, dass ich diesen Betrag schon ausgegeben habe. Zwei Dinge ärgern mich hier ungeheuerlich: a) dass die Postbank frech Briefe verschickt, einfach gestaffelt, es werden schon Leute bezahlen. Der dritte Brief inzwischen ist voller Rechtschreibfehler, falscher Sätze, und leeren Drohungen, dazu hier ein Paragraph, dort eine Gerichtsentscheidung. Sie verschicken diese Briefe, und das Beantworten kostet Zeit. Sie geben aber keine Rückrufnummer an, keine Faxnummer und keine ordentliche Adresse. Nur die Bankverbindung, um jetzt die "letztmalige Chance" zu bekommen, zu überweisen. Genau wie bei Abmahnanwälten auch werden die Folgeschreiben immer liederlicher, der Tonfall weinerlicher und drohender ("jetzt aber endlich zahlen, los!"). dass es Leute gibt, die bezahlt haben. Und der Postbank damit die Personalkosten und das Porto bezahlen, allen anderen auf diese Art weiter nachzustellen. Das Problem ist zwar für's erste gelöst, aber für die, die da noch was laufen haben: haltet durch. Ich ziehe das auf jeden Fall bis zum Ende durch, um da eine Entscheidung zu bekommen und lade den Plattformbetreiber auch ein, das zu begleiten. Wenn was kommt, informiere ich ihn immer gleich.
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