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PeWi

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Alle erstellten Inhalte von PeWi

  1. PeWi

    Klimawandel

    Das liegt daran, dass - ohne Dach - die Wärmestrahlung der Erde in klaren Nächten relativ ungehindert - abgesehen vom Treibhauseffekt - ins All entweichen kann. Hast du nach oben eine "Abschirmung" (Wolken, Carportdach oder sonstwas), verhinderst/verringerst du obigen Wärmeverlust. Deshalb hilft es auch bei leichtem Frost, noch im freien stehende Zimmerpflanzen an die Hauswand oder unter ein Dach zu rutschen, man muss sie nicht gleich reintragen.
  2. Im offiziellen Warenkorb, anhand dessen die "Kaufkraft" gemessen wird, vielleicht weniger. In der Realität sind u.a. die Mieten in größeren Städten (v.a. in Ballungszentren) merklich gestiegen, was durchaus einer Einkommens- bzw Euroentwertung gleichkommt.
  3. PeWi

    Klimawandel

    Dann verstehe ich deinen Post erst recht nicht nicht?
  4. PeWi

    Klimawandel

    Bahnhof? -v ist doch das typische Kürzel für einen "verbose" Output bei diversen Kommandozeilenprogrammen. Also insofern bitte ausführlicher: Was ändert sich bei der Verwendung von Steinsalz? Und warum widerlegt das die Aussage von @fjvbit bzw sein Wikipedia-Zitat zum Treibhauseffekt?
  5. PeWi

    Klimawandel

    Schau in den Abschnitt "2 Aufbau" bzw die beiden Unterkapitel "Zusammensetzung" und "Wetter" rein: "Die Atmosphäre der Venus besteht hauptsächlich aus Kohlendioxid [*]. Stickstoff macht 3,5 % aus, Schwefeldioxid (150 ppm), Argon (70 ppm) und Wasser[11] (20 ppm) kommen in Spuren vor." *: Am Artikelanfang steht: besteht zu 96 % aus CO2 "Die nicht von den Wolken reflektierte oder absorbierte Strahlung wird hauptsächlich von der unteren, sehr dichten Atmosphäre absorbiert und in thermische Strahlung des Infrarotbereichs umgewandelt. In diesem Wellenlängenbereich ist das Absorptionsvermögen des Kohlendioxids sehr groß und die Wärmestrahlung wird so gut wie vollständig von der unteren Atmosphärenschicht aufgenommen. Der starke Treibhauseffekt (man spricht hier auch vom Venus-Syndrom) ist hauptsächlich durch die Masse an Kohlendioxid bedingt, aber auch die geringen Spuren von Wasserdampf und Schwefeldioxid haben daran einen wesentlichen Anteil. Er sorgt am Boden für eine mittlere Temperatur von 464 °C (737 K).[1] Das liegt sehr weit über der ohne Treibhauseffekt berechneten Gleichgewichtstemperatur von −41 °C (232 K),[19] auch weit über den Schmelztemperaturen von Zinn (232 °C) und Blei (327 °C) und übertrifft sogar die Höchsttemperatur auf dem Merkur (427 °C)." Abgesehen davon hatten wir es in diesem Thread schon mal, dass üblicherweise nix monokausal ist.
  6. Der Wirkungsgrad vom Hausdach ist vermutlich deutlich besser, weil a) das Dach aufgrund der Schräge einen besseren Winkel bietet als das flache Dach eines Wohnmobils, und b) das Wohnmobil (zumindest beim Fahren) immer wieder in Teil- bis Ganzschatten gerät.
  7. Wie groß muss das sein, damit man damit z.B. ein Notebook vernünftig betreiben kann?
  8. PeWi

    Klimawandel

    Es müssten korrekterweise nicht nur die Rohstoffe (und die Arbeitskosten) in den Preis mit einfliessen, sondern auch alle unmittelbaren und mittelbaren Konsequenzen wie die Belastung der Umwelt durch die Produktion oder eventuelle Gesundheitsgefährungen bei den Mitarbeitern etc. Solange Probleme noch nicht bekannt sind, oder es noch keine Gesetze dazu gibt, wird sich ein Produzent hüten, so etwas mit in seine Kalkulation einfliessen zu lassen (bzw kann er nicht bei noch unbekannten Konsequenzen). Damit lasten diese Kosten auf der Allgemeinheit oder belasten die zukünftigen Generationen. Ein "echter" Preis müsste all diese Sachen mit einpreisen. Dann wäre Fleisch vermutlich ein Stückchen teurer. Führe allein in den Billig-Ländern deutsche bzw europäische Standards für die Beschäftigten und für die Umwelt ein, und viele Preise würden steigen. Ein Trick der "kapitalistischen" Produktion ist ja, mit möglichst vielen Elementen der Produktion in Länder auszuweichen, in denen die Standards deutlich niedriger liegen, weil man da viel Herstellungskosten spart.
  9. PeWi

    Klimawandel

    Das wird lustig ... Methan ist ein deutlich stärkeres Treibhausgas als CO2 ... wieviel da beim Abbau verloren gehen und freigesetzt wird? Aus dem von dir verlinkten Wikipediaartikel: "Methanhydrat scheint großen Einfluss auf das Klima zu haben, denn Methan ist ein Treibhausgas mit einem Treibhauspotential von 28, das heißt einem 28-mal stärkeren Effekt als Kohlenstoffdioxid über 100 Jahre gesehen.[13] (Siehe auch Abschnitt Globale Erwärmung und Methanhydrat)"
  10. PeWi

    Klimawandel

    Korrekt. Wenn ich die Hypothese habe, dass alle ungeraden Zahlen Primzahlen wären, dann reicht ein einziges Gegenbeispiel ("9 ist durch 3 teilbar"), um diese Hypothese zu falsifizieren. Wahrheit und Wissenschaft sind keine demokratischen Geschichten. Dennoch - wenn es ein großes Lagern von Wissenschaftlern mit einer Ansicht (zu ihrem Fachgebiet!) gibt und ein kleines Lager von Wissenschaftlern des gleichen Fachgebiets mit einer widersprechenden Ansicht, dann sind die Chancen, dass das große Lager recht haben könnte, zwar nicht 100%, aber doch höher als 50%. Wenn sich dagegen viele Wissenschaftler zu Themen außerhalb ihres Fachgebiets einig sind, dann hat das wenig zu bedeuten ...
  11. PeWi

    Klimawandel

    Soweit richtig. Damit ergibt sich, dass die Naturwissenschaft dazu nichts aussagen kann. Das ist IMHO schon ein wichtiger Unterschied. Siehe früher die Diskussionen um den hypothetischen Äther. Alle Messungen - egal, wie clever ausgeklügelt, egal, wie ausfuchst die Methodik - konnten keinen Einfluß / keine Wirkung des Äthers nachweisen. Die korrekte Schlussfolgerung der Physik war demzufolge "für uns spielt es keine Rolle, ob es einen Äther gibt oder nicht, da - falls es ihn doch gibt - er keine Auswirkungen auf alles, was wir messen können, hat. Also lassen wir ihn weg." (Und nicht: Äther existiert deswegen nicht.)
  12. PeWi

    Krise?

    Sprich, 150€ im Monat. Immer noch so wild?
  13. PeWi

    Klimawandel

    Ganz genau. Üblicherweise sieht man - die wissenschaftlichen Modelle eingeschlossen - alles doch sehr (bis zu sehr) vereinfacht. Die Wirklichkeit ist gerne etwas komplizierter und hat mehr Rückkopplungen und Nebeneffekte. Da wird die Menschheit nicht drumrum kommen. Nur: Das klappt besser und mit weniger Schmerzen, wenn der Anstieg langsamer geht und sich auf mehr Zeit verteilt. Deswegen sollte sich der Mensch gegen die Erderwärmung stemmen und tun, was in seinen Kräften steht - egal, ob er viel oder wenig daran schuld ist.
  14. PeWi

    Klimawandel

    Wenn schon klugscheissen, dann richtig. Wasser hat bei 4°C die höchste Dichte, die Dichte erhöht sich also beim Temperaturanstieg von 0°C auf 4°C. Das ist mir zu "monokausal". In Summe spielen da immer mehrere Effekte zusammen. Kann aber durchaus sein, dass der Schmutzeffekt einen großen Anteil hat bzw sogar überwiegt. Jedenfalls sollte der Mensch was tun, um seinen Einfluss auf die Natur wieder deutlich zu reduzieren. Egal, inwieweit der Mensch jetzt an Klimaveränderungen schuld ist oder nicht, das aktuelle Tempo dürfte die Menschheit schwer belasten. Wenn der Mensch irgendetwas tun kann, damit sich das verlangsamt und auf mehrere bzw viele Generationen verteilt, dann wäre die Anpassung an die Veränderungen leichter und weniger schmerzvoll für die Menschheit.
  15. PeWi

    Krise?

    Uninteressant. Dafür müsste ich alle Coins verkaufen und noch einen ordentlichen Kredit aufnehmen.
  16. In Science Fiction waren die Wurmlöcher immer der Ausweg, weil auch viele Leser allmählich wußten, dass die Lichtgeschwindigkeit eine absolute Grenze ist. Schließlich sollte man in Science Fiction nicht allszu offensichtlich gegen Science verstoßen. Wie weit ist den die reale Wurmlochforschung? Vielleicht ist das eingereichte NASA-Patent auch eine Mogelpackung: Wenn man den Raum um/vor der Rakete so und so krümmt, dann kann sie schneller als mit c fliegen? Wobei man das Problem dann lediglich darauf verlagert hat, dass man nun das Raum-Zeit-Kontinuum entsprechend können manipulieren müsste ...
  17. Vor ein paar Jahrzehnten habe ich mal was gelesen - ich hoffe, ich erinnere mich noch richtig - dass der theoretisch beste Antrieb seinen Treibstoff vollständig zu reiner Energie (d.h. zu ausschließlich elektromagnetischer Strahlung) zerstrahlt, und dass man damit auf etwa 0.1c kommen könnte. Die Fusion von Kernen ergibt ja einen schwereren Kern und etwas Energie, sollte nach der damaligen Erklärung also einen deutlich niedrigeren Antriebseffekt haben (aber besser als unsere heutigen Raketenantriebe).
  18. Was mich daran auch irritiert: Das Verhindern des relativistisches Massenzuwachses wird doch erst dann interessant, wenn man allmählich in die Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit kommt. Also pi mal Daumen ab 0.1c, was 1,08 * 10^8 km/h entpricht. Bisher können wir doch alles, was die unheimlich kleinen und leichten Elementarteilen (oder einzelne Moleküle) merklich überschreitet, nur auf im Vergleich dazu lachhafte Geschwindigkeiten beschleunigen, z.B. auf ca. 40.000 km/h beim Verlassen der Erdumlaufbahn, was immerhin Mach 30 entspricht. Die obigen 0.1c wären dagegen etwa 91.000 Mach! Sprich, um überhaupt irgendeinen einen Nutzen am obigen Patent zu haben, bräuchten wir Antriebe, die die bisher bekannten um mehr als drei Größenordnungen übersteigen. Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Es sei denn, in Area 51.
  19. Bisher ist der relativistische Massenzuwachs sowas wie ein Naturgesetz. Ist das zu umgehen nicht ähnlich aussichtsreich wie ein Perpetuum Mobile?
  20. PeWi

    Klimawandel

    Üblicherweise ist es bei Zweirädern heikler, wenn das Vorderrad ausbricht.
  21. PeWi

    Klimawandel

    Auch ein Fahrrad-Routenplaner schlägt den gleichen Weg vor. Ist halt fast Luftlinie in unserem Fall, alternative Wege sind gleich ein paar Kilometer mehr. BTW: Kennt jemand einen Routenplaner, bei dem man Pedelec/S-Pedelec als Fahrzeug einstellen kann? Auf jeden Fall danke für deine Ergänzungen aus der Praxis. 👍
  22. PeWi

    Klimawandel

    Es ist interessant, das eigenen Denken zu beobachten. Der erste Reflex war automatisch abzulehnen. Gibt ja schließlich viele kleine Gründe dagegen. 😉 Es lohnt aber durchaus, ernsthaft drüber nachzudenken und sich zumindest ein bisschen zu informieren. Wenn wir 40% der Autofahrten zur Arbeit ersetzen könnten (weil Wetter passt und genügend Zeit, nix einzukaufen, etc), dann ergäbe das - vereinfacht mit 0,30€ pro Entfernungskilometer geschätzt - eine jährliche Einsparung beim Auto von gut 500€, die für ein S-Pedelec zur Verfügung stünde. Nach etwas Googlen komme ich auf mindestens 2500€ Kaufpreis für ein S-Pedelec, einen Helm braucht man noch und eine Versicherung. Ersatzteile sind teuer, es gibt für S-Pedelcs viele Vorschriften wie festgelegte Bauteile-Typen und Reifen. Setzen wir also mindestens 3000€ für Kauf, Zubehör, Kundendienste, Reparaturen und Versicherung auf fünf bis sechs Jahre an? Das ergäbe dann ungefähr finanziellen Gleichstand auf 6 Jahre gerechnet. Ein paar Punkte noch: - Radwege sind verboten, man muss auf der Landstraße neben dem mit 100 bis 120 km/h vorbeifahrenden Berufsverkehr fahren - das ist unschön - als normaler Radler erreicht man damit anscheinend bis 35km/h, Fahrzeit damit etwa 40 bis 45 min (statt 20 bis 25 min mit dem Auto) - akzeptabler Aufschlag In Summe erscheint mir das bisher noch nicht so, als hätte das S-Pedelec einen großen Vorteil, eher Gleichstand? Ergänzungen und Korrekturen sind natürlich willkommen, ich bin absoluter Laie im Bereich E-Bike.
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