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  1. Sehr schön, diese Auswertung ist neu, die kannte ich auch noch gar nicht. Damit vereinfacht sich die Steuerauswertung enorm. Per Knopfdruck hat man alle Infos, die man benötigt. Ich würde das Staking separat von den anderen Krypto-Geschäfte für die Steuer abrechnen. Einfach das Staking-Endergebnis fürs komplette Jahr ermitteln und dies dann in die Steuererklärung eintragen. So spart man sich auch noch das Einlesen in ein Steuer-Tool. Außerdem stehen in der Steuererklärung die Staking-Erträge eh an einer anderen Stelle als die Trading-Eträge, somit kann man beides unabhängig voneinander abrechnen. Genau, das ist der wichtigste Punkt. Ich möchte mich nächstes Jahr auch nicht darauf verlassen müssen, dass es dann diesen Service noch kostenlos gibt. Daher sammle ich alle nötigen Daten selbst. Aber diese Auswertung von beaconcha.in/rewards werde ich dann zusätzlich als Backup nutzen bzw. dann am Jahresende vergleichen, ob meine Berechnung zum selben Ergebnis kommt. In meiner letzten Nachricht vom 06. Juli habe ich das Python-Skript gepostet, mit dem ich alle 10 Minuten den aktuellen ETH-EUR-Kurs ermittle und in eine Datei schreibe. Und darauf aufbauen durchlaufe ich mit nachfolgendem Skript zuerst Zeile für Zeile die zuvor erstellte Datei mit den Kursen und suche mir für jeden Eintrag (Datum&Kurs) in einer weiteren Schleife aus der Logdatei des Validators ein dazu zeitlich passende Änderung des Staking-Guthabens. Falls es fürs jeweilige Zeitintervall eine Guthabensänderung in der Logdatei des Validators gibt, dann multipliziere ich die dazugewonnen (oder verlorenen) ETH mit dem zuletzt eingelesenen ETH-EUR-Kurs, um somit den jeweiligen Euro-Wert zu erhalten, welcher dann in eine weitere CSV-Datei geschrieben wird. Summiert man dann am Ende in Excel sämtliche Euro-Werte für das gewünschte Jahr, so erhält man den Gesamt-Staking-Ertrag in Euro, den ich dann in der Steuererklärung angeben werde. So sieht dann mein zweites Skript aus: #!/usr/bin/python # -*- coding: utf-8 -*- # # Creation: 16.01.2021 # Last Update: # import linecache import re def main(): sLogdateiValidator = "LogValidator.txt" #Dies ist die Datei, die vom Prysm-Validator geeriert wird und protokolliert u.a. die Balance-Änderung im Validator sLogdateiKurswert = "Logging.log" #Diese Datei wurde mit dem vorherigem Skript erzeugt und enthält alle 10 Minuten den aktuellen ETH-Wert sCsvDateiOutput = "Ergebnis.csv" #In diese Datei wird die Auswertung dieses Skriptes geschrieben. print ("Finde Startwert ('oldBalance') in Validator.log") iZeilennummerValidatorLog = 0 rDateiLogValidator = open (sLogdateiValidator, "r") for line in rDateiLogValidator: iZeilennummerValidatorLog = iZeilennummerValidatorLog + 1 items = re.findall("oldBalance=[0-9]+\.[0-9]+", line) #z.b: oldBalance=33.097292113 #print items[0] if len(items) > 0: #d.h. wenn der RegEx einen Treffer findet, dann werden diese Ergebnisse nach "Items" geschrieben. Aber nur der erste Inhalt (Index 0) ist relevant und wird erneut aufgeteilt.. data = items[0].split("=" , 2) print data[0] + "=" + data[1] + " in Zeile: " + str(iZeilennummerValidatorLog) OldBalanceWert = float(data[1].strip()) break rDateiLogValidator.close() print ("Erstelle CSV-Datei für Ergebnisse: " + sCsvDateiOutput) wDateiCsvOutput = open (sCsvDateiOutput, "a") wDateiCsvOutput.write ("ZeitpunktKurswert;KursWert[Euro/ETH];ZeitpunktValidatorNewBalance;ValidatorOldBalance[ETH];ValidatorNewBalance[ETH];ZuwachsValidator[ETH];ZuwachsValidator[Euro];\n") #Schreibt die Überschrift der CSV-Datei print ("Logdatei mit Kurswerten öffnen") rDateiKursWert = open (sLogdateiKurswert, "r") for line in rDateiKursWert: #print(line.strip()) #Die Funktion 'strip' entfernt Leerzeichen am Anfang und Ende data = line.split(";" , 2) if len(data) > 1: #d.h. es existieren mindestens zwei Elemente: Datum + Kurswert if data[1].find("None") == -1 \ and data[1].find("Error") == -1: #d.h keiner der Begriffe darf in der Zeile enthalten sein KursZeitpunkt = data[0].strip() KursWert = float(data[1].strip()) sKursWertString = data[1].strip().replace(".",",") #Ersetzt Punkt durch Komma, also: 1000.99 -> 1000,99 print (KursZeitpunkt + " => Kurswert=" + sKursWertString) #Suche im Validator-Log nach passendem Wert (anhand des Datums), in dem "newBalance" enthalten ist: print "Find next 'NewBalance' in Validator.log:" Weiter = False while (Weiter == False): sZeileninhaltValidatorLog = linecache.getline(sLogdateiValidator, iZeilennummerValidatorLog).strip() items = re.findall("newBalance=[0-9]+\.[0-9]+", sZeileninhaltValidatorLog) #print items[0] if len(items) > 0: #d.h. wenn der RegEx einen Treffer findet, dann werden diese Ergebnisse nach "Items" geschrieben. Aber nur der erste Inhalt (Index 0) ist relevant und wird erneut aufgeteilt.. data = items[0].split("=" , 2) #print data[0] + "=" + data[1] NewBalanceWert = float(data[1]) #print "Zeile=" + str(iZeilennummerValidatorLog) NewBalanceZeitpunkt = sZeileninhaltValidatorLog[6:25] print NewBalanceZeitpunkt + " -> NewBalance=" + str(NewBalanceWert) if NewBalanceZeitpunkt > KursZeitpunkt: Weiter = True else: #Berechnung der Balance durchführen bzw in CSV schreiben: KursZeitpunkt;NewBalanceZeitpunkt;KursWert;(OldBalanceWert - NewBalance);KursWert*(NewBalanceOld - NewBalance); wDateiCsvOutput.write (KursZeitpunkt+";"+sKursWertString+";"+NewBalanceZeitpunkt+";"+"{:.10f}".format(OldBalanceWert).replace(".",",")+";"+"{:.10f}".format(NewBalanceWert).replace(".",",")+";"+"{:.10f}".format(NewBalanceWert-OldBalanceWert).replace(".",",")+";"+"{:.15f}".format(KursWert*(NewBalanceWert-OldBalanceWert)).replace(".",",") +";\n") OldBalanceWert = NewBalanceWert if Weiter == False: iZeilennummerValidatorLog = iZeilennummerValidatorLog + 1 rDateiKursWert.close() wDateiCsvOutput.close() return 0 if __name__ == "__main__": main() Damit dieses obige Skript hier funktioniert, braucht man die Logdatei des Validators. Die erhält man, wenn man den Validator mit entsprechendem Parameter aufruft (z.B.: "log-file: /mnt/ssd/Logging/LogValidator.txt") oder wenn der Dienst als Service läuft und dabei die Consolen-Ausgabe in eine Textdatei umleitet (z.B: "StandardOutput=append:/mnt/ssd/Logging/LogValidator.txt"). Naja, jetzt wenn ich das nach einem halben Jahres alles nochmal beschreibe, klingt es rückblickend schon etwas kompliziert. Aber damals hatte ich noch mehr Zeit als heute und das Skripten muss einem auch Spaß machen. Ansonsten einfach die vorgeschlagene Lösung von @Muesli2k nehmen (siehe oben) und hoffen, dass der Service dauerhaft verfügbar bleibt.
  2. Ich hatte diese Diagramme vor einigen Monaten mal erstellt. Aber als ich letztes Wochenende mal wieder reingeschaut hatte, hatte ich festgestellt, dass die Diagramme seit 17. Juni keine neuen Werte mehr bekommen haben, da das Skript zum Sammeln der Daten ständig auf einen Fehler lief, da die Daten aus dem PLC_EUR-Orderbook auf Coinsbit nicht mehr abgerufen werden konnten, da dieses Handelspaar plötzlich nicht mehr erreichbar ist. Vermutlich war das der Zeitpunkt, als Platincoin das große 3-wöchige Update angekündigt hatte und alle Börsen (incl. Coinsbit) abgekoppelt hatte. Da ich in den letzten Monaten aber auch aus den meisten PLC-Telegram-Gruppen rausgeworfen wurde, kann ich nicht sagen, was genau passiert ist. Jedenfalls gibt es das bisherige Orderbuch PLC-Euro nicht mehr. Ich glaube aber nicht, dass diese offenen 100.000 PLC verkauft wurden, sondern vermute eher, dass sämtliche Verkaufsanfragen einfach gestrichen wurden. Denn einen Verkauf hätte ich sonst noch im Diagramm mitbekommen. Als einziges Handelspaar gibt es scheinbar nur noch PLC-USDT, und das mit immer steigender Beliebtheit. Ich musste daher das Skript zum Sammeln der Daten etwas umbauen und die Diagramme neu aufbauen um Platz für das zusätzliche PLC-USDT-Handelspaar zu bekommen (in der kostenlosen Version sind nur sieben Diagramme erlaubt, daher musste ich etwas umräumen^^). Beim Exportieren und Importieren der Diagramm-Daten sind mir irgendwie die ersten Monate verloren gegangen, daher beginnen nun die Diagramme erst mit November 2020. Aber die alten Daten sind eh nicht so relevant. Seit Samstag (03. Juli) ist das Skript zum Sammeln der Daten nun entsprechend erweitert und schreibt nun zumindest die anderen Diagramm-Werte weiter, auch wenn das PLC-Euro-Paar aktuell keine Daten mehr liefert. Viel spannender ist tatsächlich, was aktuell mit der Umlaufversorgung passiert. Diese stieg seit diesem PLC-Update extremst an. @Flensthatte das vor einigen Tagen schon berichtet und eine Vermutung geäußert: Naja, es bleibt spannend, beobachten wir einfach mal, wie sich alles weiter entwickelt... Bin mal gespannt, ob sich die PLC-Führung für diese Hyper-Inflation eine kreative Ausrede einfallen lässt (z.B. Hackerangriff, Vorbereitung auf Coin-Burning, usw.), oder ob das einfach totgeschwiegen wird 🙊☠️
  3. Wie gesagt habe ich das Prysm-Projekt die letzten Monate nur noch sehr wenig beobachtet. Was ich aber raus gefunden habe ist, dass die API scheinbar noch in der Entwicklung ist: https://docs.prylabs.network/docs/how-prysm-works/ethereum-2-public-api Die einzige Abfrage, die bisher auf dem Beacon-Node funktioniert, ist scheinbar folgende: http://127.0.0.1:3500/eth/v1alpha1/beacon/chainhead Hier bekommt man aber nur die letzten Daten zur Beacon-Chain. Keine Daten vom eigenen Validator. Ist also aktuell noch nicht wirklich hilfreich. Du könntest hingegen die Api von BeaconCha.in nutzen: https://beaconcha.in/api/v1/docs/index.html Jedoch ist man dann wieder sehr abhängig von diesem Anbieter. Aber so könntest du dir hier am Beispiel vom Validator #1234 die Änderung des Guthabens für die letzten 100 Epochen ausgeben (d.h. die letzten 10 Stunden): https://beaconcha.in/api/v1/validator/1234/balancehistory Aber an deiner Stelle, wenn dir die Tageswerte reichen, würde ich folgendes machen: 1.) Nimm die CSV-Datei mit den täglichen Staking-Erträge, die du auf BeaconCha.in bekommst: https://beaconcha.in/validator/1234/stats 2a.) Schreibe dir ein Skript, welches täglich den ETH-Euro-Preis ermittelt (siehe mein Beispiel unten) 2b.) Alternativ: Finde eine Seite, welche die historischen ETH-Euro-Kurse bereitstellt, z.B. hier für die letzten 31 Tage: Ethereum - Euro historische Kurse | finanzen.net 3.) Öffne die CSV-Datei (aus 1.) mit Excel und füge zum passenden Tag in einer neuen Spalte den ETH-Euro-Preis (aus 2a. oder 2b.) hinzu. 4.) Dann muss man in Excel nur noch die Spalte mit dem Einkommen ("Income") als deutsche Kommazahl umformatieren, und schon kannst du in einer neuen Spalte die Summe berechnen 5.) Zum Schluss berechnet dir Excel die Jahres-Gesamtsumme über die einzelnen Tageswerte und fertig ist der Eintrag für die Steuererklärung! Würde dann in etwa so aussehen: Und mit nachfolgendem Python-Skript kannst du dir aus Coinmarketcap den jeweils aktuellen ETH-Euro-Wert holen. Wenn du dieses Skript zeitgesteuert einmal täglich ausführst, bist du etwas unabhängiger und hast am Jahresende deine eigenen Daten für die Steuererklärung. Das Hauptskript: (Die Wiederholung muss natürlich individuell angepasst werden, aktuell würden die Daten alle 10 Minuten abgegriffen werden) #!/usr/bin/python # -*- coding: utf-8 -*- # # Creation: 02.01.2021 # Last Update: # from time import sleep #Für die Sleeps from datetime import datetime, timedelta import sys, traceback #Zur detaillierten Fehlerauswertung/ Verarbeitung im Exception-Block import os import ApiCoinMarketCap def main(): Logdatei = "ETH-Kurs.csv" try: print datetime.now(), 'Programmstart:' while True: Preis = ApiCoinMarketCap.GetEthPrice() Timestamp = time.localtime() Jahr, Monat, Tag, Stunden, Minuten, Sekunden = Timestamp[0:6] Zeitpunkt = "%04i-%02i-%02i %02i:%02i:%02i" % (Jahr, Monat, Tag, Stunden, Minuten, Sekunden) #print ("Logdatei öffnen um neue Zeile anzuhängen") Datei = open (Logdatei, "a") Datei.write (Zeitpunkt + " ; " + str(Preis) + "\n") Datei.close() #print ("Eintrag in Logdatei geschrieben") print 'Warte 10 Minuten bis um..', (datetime.now() + timedelta(seconds=600)) sleep(600) #10 Minuten warten except KeyboardInterrupt: # Mit STRG+C beendet print("Programm vom User mit STRG+C gestoppt") return(0) except Exception as e: print(e) print("Unbekannter Fehler.") return("Error#03: Unknown error in Main") if __name__ == "__main__": main() Und hier das dazugehörige Skript "ApiCoinMarketCap.py" zum eigentlichen Abruf der Daten aus Coinmarketcap: #!/usr/bin/env python # -*- coding: utf-8 -*- # # Creation: 02.01.2021 # Last Update: 14.01.2021 Error-Handling "except" erweitert und stabilisiert # #This example uses Python 2.7 and the python-request library. #https://coinmarketcap.com/api/documentation/v1/#section/Quick-Start-Guide from requests import Request, Session from requests.exceptions import ConnectionError, Timeout, TooManyRedirects import json def GetEthPrice(): url = 'https://pro-api.coinmarketcap.com/v1/cryptocurrency/quotes/latest' parameters = { 'slug':'ethereum', 'convert':'EUR' } headers = { 'Accepts': 'application/json', 'X-CMC_PRO_API_KEY': 'XXXXXXX-XXXX-XXXX-XXX-XXXXXXX', } session = Session() session.headers.update(headers) try: response = session.get(url, params=parameters) data = json.loads(response.text) #print(data) Preis = str(data.get('data').get('1027').get('quote').get('EUR').get('price')) print ("Preis = " + Preis) #for key,value in data.items(): # print str(key) + " => " + str(value) return(Preis) except (ConnectionError, Timeout, TooManyRedirects) as e: print(e) print("Vermutung: Keine Verbindung zu Coinmarketcap-Api möglich.") return("Error#01: Connection lost") except (AttributeError) as e: print(e) print("Vermutung: Leerer Inhalt abgerufen.") return("Error#02: Empty values") except Exception as e: print(e) print("Unbekannter Fehler.") return("Error#03: Unknown error") if __name__ == "__main__": GetEthPrice() Achja, eine wichtige Info zu obigem Skript: Den Api-Key habe ich hier durch "XXXXX" ersetzt. Jeder muss sich natürlich selbst bei Coinmarketcap anmelden um einen individuellen Api-Key zu erhalten. Ich habe festgestellt, dass mit dem kostenlosen Konto ein Abruf alle 10 Minuten möglich ist, ohne das tägliche und monatliche Limit zu überschreiten.
  4. Ja, natürlich gibt man in der Steuererklärung nur einen einzigen Wert an: den aufsummierten Jahresgewinn. Aber falls der ETH-Preis in Zukunft noch weiter steigt und die Summen größer werden, dann wird evtl. schon mal das Finanzamt nachfragen und im Einzelfall eine detaillierte Auflistung der Erträge sehen wollen. Und auch, wenn man mal in ein paar Jahren eine Handvoll gestakte ETHs verkauft, wird dann vermutlich auch mal die Bank nachfragen, woher plötzlich die hohen Summen auf dem Konto kommen (vorausgesetzt der Preis steigt wie erhofft weiter stark an). Da ist es immer gut, über die Jahre hinweg eine sehr detaillierte Auflistung für den Nachweis zu haben. Streng genommen müsste man immer sofort, sobald man seine Staking Erträge bekommen, den aktuellen Euro-Preis berechnen und dieses dann fürs Steuerjahr aufsummieren. Also im Falle von ETH müsste man alle 6 Minuten bei jeder Attestation den Preis berechnen. Aber ich denke, für die Steuer sollte es reichen, wenn man es auf den einzelnen Tag mittelt. Aber auf keinen Fall würde ich es auf das Jahr mitteln, sonst zahlt man im Bullenmarkt zu viel (und im Bärenmarkt zahlt man zu wenig). Z.B. lag der ETH-Preis am 01.01.2021 bei 615€. D.h in den ersten Wochen musste ich noch deutlich weniger Steuer bezahlen im Vergleich zu heute, obwohl ich dieselbe Menge an ETH bekomme (bzw zu Beginn des Jahres gab es sogar noch mehr ETH pro Attestation, da die Anzahl der Validatoren niedriger war). D.h. wenn ich die ersten ETH vom Jahresanfang mit dem aktuellen EHT-Kurs verrechnen würde, dann würde ich zu viel Steuer bezahlen. Die genaue Besteuerung ist meines Wissens noch nicht zu 100% final, aber meines Wissens verhalten sich die gestakten Coins anders als die gekauften Coins: - Bei den gekauften Coins zahlt man die Steuer auf die Differenz von Anschaffungspreis minus Veräußerungspreis. z.B. 1 ETH für 300€ gekauft und für 2.000€ verkauft -> Steuer ist auf 1.700€ Gewinn fällig. Und auch nur, wenn Kauf und Verkauf innerhalb von 365 Tagen geschieht. Danach ist es steuerfrei. - Beim Staking zahlt man einmalig die Steuer auf den gesamten Gegenwert, sobald man die Coins durch das Staking bekommt. Dann beim Verkauf fallen keine Steuern mehr an (da ich ja bereits die Steuer bezahlt habe). z.B ich erhalte durch Staking 1 ETH zu einem aktuellen Kurs von 300€. Später verkaufe ich das gestakte 1 ETH zu einem Kurs von 2.000€ -> Steuer ist nur auf die 300€ beim Staking fällig und zwar sofort in dem Steuerjahr, in dem man dies erwirtschaftet hat. => Im Bullenmarkt ist das Staking sehr vorteilhaft, es kann aber z.B. im Bärenmarkt auch sehr schnell zur Steuerfalle werden. Oder auch z.B. wenn ich 1.000 Scam-Coins zum Preis von je 5€ durch angebliches Staking erhalte (d.h. müsste beim Erhalt 5.000€ Steuer bezahlen). Der Verkauf ist dafür steuerfrei, aber da es sich um einen Scam-Coin handelt, kann ich diesen nicht verkaufen bzw er ist dann in einem Jahr nur noch 0 Euro Wert, dann habe ich ein ziemliches Verlustgeschäft gemacht... Nachtrag: Jedoch die 32 ETH, die ich für das Staking einsetze, diese muss ich nun 10 Jahre halten bevor ich diese wieder verkaufe, denn sonst muss ich darauf beim Verkauf auch wieder Steuern bezahlen. So habe ich zumindest bisher die Steuer bei Staking verstanden. Falls hier noch ein gravierender Fehler in meiner Betrachtung ist, dann bitte melden 😄
  5. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass wirklich absolut Zufall sein soll, wann dein Validator einen eigenen neuen Block erstellen darf ("Proposal"). Innerhalb von sieben Monaten (bzw innerhalb der ersten 30 Wochen) hat mein Validator ca. 20 Proposals durchgeführt. Also kann man durchschnittlich mit 2 Proposals alle drei Wochen rechnen. Die Verteilung ist bei meinem Validator aber sehr unterschiedlich: Mal bekommt er einen Monat gar kein Proposal mehr, dann kommen mehrere in wenigen Tagen. Ja genau, die Bestätigung der erzeugten Blöcke ("Attestation") findet zu jeder Epoche statt, als ca. alle 6 Minuten. Bei einer Auswertung meiner Daten komme ich auf folgende Wert (Wobei diese Werte vermutlich davon abhängig sind, wie viele andere Validatoren gerade aktiv sind): Proposal: +0,004 ETH (aktuell ca. 10 Euro) Attestation: +0,000025 ETH (aktuell ca. 5 Cent)
  6. Hi, es ist tatsächlich mal wieder an der Zeit ein Update zu geben. Ich habe das Projekt die letzten Monate etwas sehr auf Sparflamme köcheln lassen aber das Positive vorweg: Es läuft immer noch sehr stabil und ich musste fast gar nicht eingreifen. Fehler traten in den letzten Monaten fast gar keine. Zu Beginn hatte ich das System genauer kontrolliert und Ausfälle gab es nur, wenn mal das Internet für wenige Minuten ausgefallen war. Nun hat der Raspberry Pi direkt ein Lan-Kabel zum Router (nicht mehr über Switch), seitdem ist mir da auch kein Ausfall mehr aufgefallen. Oder ich bekomme die Ausfälle nicht mit, weil die zu kurz sind und ich die Logdateien nicht mehr kontrolliere. D.h. ich musste nur eingreifen, um in unregelmäßigen Zeitabständen die Prysm-Updates einzuspielen, was auch relativ schnell geht: - Wenn man die Prysm-Discord-Gruppe verfolgt dann wird man alle paar Wochen per Mail informiert, dass es ein neues Update gibt. - Dieses neue Update spiele ich zuerst auf dem Test-Raspberry-Pi im Testnet ein und beobachte, ob nach dem Neustart noch alles läuft. - Dann einige Tage später spiele ich das Update auch auf meinem Raspberry-Pi im Mainnet ein. Dauer: ca 10 bis 15 Minuten (d.h. Update einspielen und warten bis die Synchronisation mit der Beachon-Chain wieder steht und danach warten, bis dann der erste Block wieder korrekt validiert wurde). Ursprünglich wollte ich mir auch eine eigene Überwachung bauen, die mich informiert, wenn mein Validator nicht mehr läuft. Das gibt es aber mittlerweile ja auch schon: Wenn man sich über Beaconcha.in einloggt, dann kann man beliebige Validatoren folgen und sich informieren lassen, sobald dieser Validator keine Blöcke mehr bestätigt. Sehr praktisch: So kann man sich entspannt zurück lehnen und muss nicht täglich die Balance des Validators prüfen. Seit Dezember hat mein Validator nun schon über 1,8 ETH durch das Staking erwirtschaftet. Und das mit minimalen Hardware-Aufwand! Zum Thema Steuer melde ich mich später nochmal. Habe da auch aus meiner Sicht eine praktikable Lösung mittels selbst erstellten Skript gefunden. Wobei dieser CSV-Export ist neu, den kenne ich noch gar nicht. Evtl melde ich mich heute Abend oder morgen noch mal im Detail dazu.. Wie läuft es bei dir? Nachtrag zum Thema "Steuern": Da ich meinen Validator schon seit 1. Dezember in Betrieb habe, musste ich die Einnahmen für den Monat Dezember in der Steuererklärung mit angeben, musste jedoch keine Steuern bezahlen: Denn für diesen einen Monat hatte mein Validator ca. 205 Euro eingebracht (bei einem Grundfreibetrag von 256€). Diesen Euro-Wert habe ich mir anhand der täglichen ETH-Einnahmen und anhand des aktuellen Tages-Ende-Kurs selbst per Hand ausgerechnet. Davon wurden dann noch die Investitionskosten abgezogen (Neuer Raspberry Pi + SSD-Festplatte + Kühlung). Eingetragen habe ich das alles in Anlage SO ("Sonstige Einkünfte") in Zeile 10. Die Steuererklärung ging dieses Jahr so ohne Beanstandungen durch. Nächstes Jahr dürfte die Steuererklärung etwas komplizierter werden, da ich viel mehr Werte für die Berechnung habe und es daher nicht mehr per Hand zusammenzählen möchte. Außerdem war mir der Tages-Schluss-Kurs zu ungenau. Daher habe ich mir fürs aktuelles Jahr für die Berechnung der Steuer zwei Python-Skripte geschrieben: Das erste Skript ruft alle 10 Minuten von der Coin-Market-Cap-Api den aktuellen ETH-Euro-Wert ab und speichert diesen in einer CSV-Datei. Dieses Skript läuft durchgängig als Linux-Service auf dem Testnet-Raspberry-Pi. So sehen die gesammelten Werte beispielhaft für die Monate Januar und Februar in meiner CSV-Datei aus: https://pastebin.com/7sPudeiz Das zweite Skript wird einmalig ausgeführt und durchforstet mittels RegEx die Logdatei des Validators. Immer, wenn dort eine Änderung der ETH-Balance zu einem bestimmten Zeitpunkt protokolliert ist, dann suche ich mir zu diesem Zeitpunkt den passenden ETH-Euro-Wert aus der CSV-Datei meines ersten Skriptes heraus und berechne dazu den Gewinn in Euro. Da das erste Skript zur Ermittlung des ETH-Wertes nur alle 10 Minuten läuft, habe ich somit eine maximale Differenz von 10 Minuten, was meiner Meinung nach völlig in Ordnung ist. Ich denke, sogar eine tägliche Mittlung der Werte sollten für die Steuer auch noch OK sein, da kann ich mit dieser geringen Abweichung leben. Aber so erhalte ich nun ein relativ genaue Berechnung der eingenommenen Erträge, welche ich dann später gesammelt in der Steuererklärung abgeben kann. D.h. auf eine zusätzliche Software wie Cointracking-Tool o.ä. kann ich daher für die Staking-Erträge komplett verzichten. Auf dem ersten Blick klingt das etwas kompliziert, denn statt alle 10 Minuten den aktuellen ETH-Euro-Preis lokal auf dem Raspberry Pi zu speichern, könnte ich auch direkt eine öffentliche DB bei der einmalig Auswertung der Logdatei anzapfen. Jedoch habe ich hier keine kostenlose Datenbank gefunden, denn z.B. wenn ich hier auch die API von Coins-Market-Cap nutzen würden, dann müsste ich für den Zugang zu den historischen Daten einige Hundert Dollar bezahlen. Daher gehe ich den kostenlosen aber komplizierten Weg, was auch den Vorteil hat, dass ich stets alle benötigten Daten lokal auf meiner Festplatte des Raspberry Pi habe. Falls jemand diese Python-Skripte haben möchte, dann kann ich die hier gerne mal veröffentlichen. Müsste die aber vorher noch etwas verschönern, bevor ich die hier poste. Deine CSV-Datei aus Beacconcha.in ist auch sehr praktisch: Hier werden die Gewinne bzw Verluste pro Tag aufgeführt. Jetzt müsste man nur noch pro Tag den jeweiligen ETH-Euro-Kurs dem gegenüberstellen und schon könnte man auch selbst einfach seine Gewinne berechnen. Auch wieder ganz ohne Steuertool. Und die ETH-Tageswerte sind vermutlich deutlich einfacher aus einer Übersicht zu ermitteln als die Minutenwerte. Und noch im Dezember hatte ich geschrieben, dass ich von meiner zusätzlichen ETH-Hodl-Position monatlich eine Betrag in Höhe von ca. 25-50% meiner Staking-Erträge verkaufen möchte, um diesen Fiat-Betrag beiseite zu legen, um damit im nächsten Jahr problemlos die Steuer bezahlen zu können. Aber ich habe nun doch noch nichts verkauft, denn in der ersten Jahreshälfte dachte ich, dass der Kurs noch weiter steigt. Und jetzt aktuell ist mir der Kurs eh zu niedrig um zu verkaufen und ich gehe eher davon aus, dass der Preis die nächsten Monate noch weiter steigen wird. Habe auch heute mein Skript zur Ermittlung meiner Staking-Gewinne durchlaufen lassen und festgestellt, dass ich Stand heute knapp 2.500€ Gewinn gemacht habe, die ich zur nächsten Steuererklärung mit angeben muss. Das ist noch überschaubar, da werde ich wohl dieses Jahr gar kein ETH mehr verkaufen.
  7. Hallo Susanne, kann dir und allen anderen, die ihr Geld zurück haben wollen, folgende Telegram-Gruppe empfehlen: https://t.me/joinchat/kegO1aExzJAwMDBi In dieser Gruppe wurde vor Kurzem (vor ca. drei Wochen) mit Alex persönlich vereinbart, dass alle, die aussteigen wollen, ihr investiertes Geld zurück bekommen können, wenn diese sich anschließend nicht mehr negativ über PLC äußern. Man muss dazu den Support anschreiben mit dem Hinweis, dass man vom Vertrag zurücktreten will. Der Support antwortet mit der Standard-Antwort, dass die zwei Wochen Rückgabefrist verstrichen wären, aber diese Ticketnummer muss man dann an Alex weiterleiten und er kümmert sich dann um alles weitere. Jedoch hat bisher fast noch niemand sein Geld tatsächlich zurück bekommen, daher wird aktuell auch über mögliche weitere Schritte vor Gericht nachgedacht. Also falls du noch kein Telegram auf dem Handy hast, dann installiere dir diese App, tritt der Gruppe bei, und kämpfe dich durch die Nachrichten der letzten drei Wochen. Mit etwas Glück bekommst du somit unkompliziert dein Geld zurück. Falls es nicht so einfach klappt, dann hast du zumindest weitere Ansprechpartner in derselben Situation... Viel Erfolg!
  8. Hi, habe etwas Off-Topic beizutragen: Denn habe heute zufällig eine interessante Reportage gesehen, bei der ich große Ähnlichkeiten zu Platincoin sehe. Wer eine halbe Stunde Zeit hat, kann ja mal rein schauen und sich ein eigenes Bild davon machen: https://www.ardmediathek.de/video/reportage-und-dokumentation/millionen-fuer-ruinen-dubiose-geschaefte-mit-anlegergeldern/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzgyMDA4YzY1LTFmY2QtNDZiYi1iZjg1LWU4NzIwM2NhMDA5OQ/ Grob gesagt geht es hier um ein Immobilienunternehmen, welches Gelder von Investoren eingesammelt hatte, um angeblich in Immobilien zu investieren, was aber nicht geschehen ist. Aber was haben Immobilien hier mit der Blockchain gemeinsam? Das Geschäftsmodell ist hier gar nicht relevant, aber ich sehe trotzdem verdächtig viele Ähnlichkeiten bei der Umsetzung: Die Firma in dem Beitrag hatte "hohe Rendite von 15% für Investoren" versprochen <-- Hmm, eigentlich nicht vergleichbar, denn über diesen mickrige Prozentwert kann der PLC-Investor nur lachen. Bei PLC werden 30% versprochen. Die Finanzberater bekamen für die Vermittlung "schwindelerregende Provision von 20% und mehr" <-- Und darüber kann der PLC-Vertriebler nur lachen, dort wird mit bis zu 60% Provision geworben. Viele Projekte wurden anfangen, aber nichts wurde zu Ende gemacht. Stattdessen wurden die Investoren mit einer Hinhaltetaktik besänftigt. <-- Kommt uns auch irgendwo her bekannt vor...? Das Unternehmen in dem Beitrag wurde 2008 gegründet; manche Investoren haben 11 Jahre einbezahlt, bis es dann seit 2019 ins Stocken geriet. Zunächst wurden jahrelang noch Zinsen ausbezahlen, später aber nicht mehr. <-- PLC begründet seine Seriosität ja u.a. darin, dass sie auch schon seit 4 oder 5 Jahren am Markt bestehen. Aber wie der Beitrag zeigt, kann sich ein gut strukturierter (bzw intransparenter) Betrug auch über 10 Jahre hin ziehen, bis alles zusammen bricht. Der Kopf des Unternehmens ist sehr charismatisch, machte aber nur leere Versprechen. Es wurde mit pompösen Image-Videos und mit der Seriosität und dem gutem Image des Standorts "Deutschland" geworben. Kommentar des Insolvenzverwalter: Wenn das Geld eines Anlegers nicht in die Immobilie geht, sondern zur Befriedigung der der Zahlungen der andere Anleger, dann ist das ein Schneeballsystem. <-- Werden bei PLC nicht auch die Einnahmen der einen Investoren (Paketkäufe) für die Ausgaben der anderen Investoren benötigt (Aufkauf der offenen Orders auf Coinsbit, Debitkartentests, Amazon-Gutscheine)? Oder gibt es zusätzliche Einnahmen, von denen wir noch nichts wissen? (Rhetorische Frage^^) Verworrene Firmengeflechte: Das Geld der Anleger wurde nicht nach Deutschland, sondern auf Konten von Firmen auf den Cayman Islands überwiesen. D.h. obwohl die Ermittler mehrere Gerichtsurteile gewonnen hatten, ist keine Geld mehr auf Deutschen Konten verfügbar, somit ist keinen Zwangsvollstreckung möglich und die geschädigten Investoren gehen leer aus. <-- Wo muss man bei Platincoin nun gleich nochmal sein Geld hin überweisen, gab es nicht zuletzt diese dubiosen Konten in der Türkei? Vermutlich wird hier auch nicht viel Geld in Deutschland oder in EU zu holen sein. Die Bafin hätte besser kontrollieren müssen, sah sich lange dafür aber nicht zuständig, obwohl das Unternehmen ein Bankerlaubnis hätte haben müssen (Da das Unternehmen Gelder für Darlehen eingesammelt und verwaltet hatte).
  9. Also das mit dem Passwort zurücksetzen ist kein Problem. Das muss immer möglich sein, falls der Kunde sein Passwort vergessen hat o.ä. Aber auch dann sieht der Systemadministrator das ursprüngliche Passwort des Kundens niemals in Klartext, sondern im Passwortfeld steht auf der Oberfläche z.B. nur "******" und auch in der Datenbank steht der Hash-Wert des Passwortes, worauf man ohne Weiteres nicht auf das ursprüngliche Passwort zurück schließen kann. Das ist eigentlich Standard und vermutlich auch Vorgabe für alle Online-Unternehmen in Deutschland. Aber wie gesagt: Vermutlich gibt es für diese Aussage von Alex noch eine andere Erklärung...
  10. Wow, interessant, Platincoin weiß scheinbar, welches Passwort die einzelnen Nutzer verwenden (ab Timestamp 03:02:44): Eigentlich muss ein Unternehmen die Passwörter verschlüsselt speichert, so dass nicht mal der Admin die Passwörter lesen kann. Aber vielleicht habe ich mich auch verhört und es gibt eine andere Erklärung dafür, woher Alex weiß, dass die Kunden zu einfache Passwörter verwenden... Aber wie seit heute in den Telegram-Gruppen zu lesen ist, scheint es allgemein mit der IT-Sicherheit etwas im Argen zu sein..^^ Ja das stimmt. Da ich gerade auch über meiner Steuererklärung für 2020 sitze (aber nicht mit PLC^^), kann ich bestens davon berichten: 1.) Sollte das "PLC-Minting" so ablaufen, wie von Platincoin beworben ("Coins werden in der PLC-Box bzw in der Farm direkt beim User erzeugt"), dann müsste man wohl die Coins analog wie Staking-Coins versteuern: Anlage "SO" im Abschnitt "6 - Leistungen". Man müsste zu dem Zeitpunkt, an dem man die Coins erhalten hat, den aktuellen Gegenwert berechnen (entweder 5€ oder den aktuellen Kurs bei Coin-Market-Cap) und dies dann als Gewinn ausweisen. Dafür kann man dann die Coins zu einem beliebigen Zeitpunkt zu einem beliebigen Kurs verkaufen ohne weitere Steuern auf den Verkauf bezahlen zu müssen. So ist zumindest meines Wissen der aktuelle Stand zum Staking (kann sich aber jederzeit vom Gesetzgeber noch ändern). 2.) Sollten das "PLC-Minting" lediglich eine Umbuchung der bereits existierenden Coins aus dem Pre-Mining sein, dann handelt es sich wohl eher um ein Anschaffungs- und Veräußerungsgeschäft. D.h. man notiert sich die Anschaffungskosten (z.B. Paketpreis). Und erst beim Verkauf tritt eine Steuer-relevante Aktion ein. D.h. in der Steuererklärung gebe ich beim Verkauf in Anlage "SO" im Abschnitt "9 - Private Veräußerungsgeschäfte" meinen Gewinn an: Veräußerungskosten minus Anschaffungskosten. Dies ist jedoch nur Steuer-relevant, wenn der Zeitraum zwischen Veräußerung und Anschaffung (First-in-First-Out-Prinzip) kleiner als 365 Tage ist. D.h. habe ich die Coins länger als ein Jahr gehalten, muss ich beim Verkauf gar keine Steuer bezahlen und dies auch gar nicht in der Steuererklärung angeben. Ich bitte um Korrektur, falls ich etwas falsches geschrieben. Aber zumindest so handhabe ich das für meine Steuererklärung. Leider kommt das Thema "Steuern" trotz der vielen Webinare bei PLC etwas zu kurz. Daher ist es fraglich, ob diese Kenntnisse bei allen PLC-Nutzern so präsent sind, da diese sich vermutlich nicht so sehr mit anderen Kryptowährungen und deren Besteuerung beschäftigen. Aber meiner persönlichen Meinung nach wird man als reiner Investor mit PLC niemals Tausende von Euros an Gewinn erwirtschaften können (durch Minting, nicht durch Provision), daher wird wohl auch niemals das Finanzamt nachfragen, woher das viele Geld auf dem Konto plötzlich kommt, daher kann man das Thema "Steuern" als reiner PLC-Investor schon mal etwas ignorieren..^^
  11. Habe mich nun auch mal hier registriert um die Neuerungen sofort mitzubekommen 👍. Finde deren Übersicht (beaconscan.com) sogar noch besser als die von beaconcha.in, da man hier besser sein tägliches Einkommen in Vergleich zu den Vortagen sieht. Es kommt drauf an, was man damit alles machen möchte. Ich lasse nun seit genau einer Woche nur die Beacon-Chain, den Validator und den Slasher laufen und ich habe auf dem Raspberry Pi eine sehr niedrige CPU-Auslastung von durchschnittlich 5% bis maximal 15%. Von den 8 GB Arbeitsspeicher werden 2,8 GB von der Beacon-Chain genutzt und 0,8 GB für den Slasher. Danach kommt lange nichts, der Validator verbraucht nur 50 MB Arbeitsspeicher. (Alles Werte für das Prysm-Setup auf einem Raspberry Pi 4 mit 8 GB Ram, aber OHNE eigene ETH1.0-Anbindung). Wenn man aber auch noch eine ETH1.0-Node auf demselben System laufen lässt, dann kommt man mit einem Raspberry Pi scheinbar schon an seine Grenzen. Weder mit Geth noch Open-Ethereum (Parity) konnte ich auf demselben Raspberry Pi die ETH1.0-Chain im Mainnet synchronisieren. Auch nach mehreren Wochen Laufzeit nicht. Als Workaround nutze ich nun den Infura-Service. Ist nicht optimal, aber es funktioniert bisher sehr gut. Mit Phase 1.5 wird die ETH1.0-Chain eh abgeschafft, somit sollte sich das dann in 1 bis 2 Jahren von selbst erledigt haben. Ja, die lange Wartezeit ist scheinbar nun normal. Da mein Validator von Anfang an mit dabei war, gab es bei mir noch keine Wartezeit (abgesehen von der Wartezeit bis zum Startschuss am 1. Dezember). Seit die Beacon-Chain nun im Betrieb ist können pro Epoche nur vier neue Validatoren aktiviert werden. Alle anderen müssen sich in der Warteschlange einreihen. Eine Epoche dauert dabei ca. 6 Minuten. https://docs.prylabs.network/docs/how-prysm-works/validator-lifecycle/#pending-state Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn die maximale Anzahl von potentiellen Validatoren aktiv ist bzw wenn die maximale Staking-Menge erreicht ist. Dann kann man vermutlich nur noch einsteigen, wenn ein anderer Validator aussteigt. (=meine Vermutung) Aktuell ist bereits fast 20% der maximalen Staking-Menge (10 Mio ETH) am Staking beteiligt: (Grafik: https://launchpad.ethereum.org/ ; Stand: 21.12.2020) Hier mal zur Statistik der Zuwachs der Validatoren: - Tag #1 (01.12.2020): ++ Active Validators: 18.792 ++ Pending Validators: ??? ++ Offline Validators: 2.271 - Tag #5 (05.12.2020): ++ Active Validators: 23.813 ++ Pending Validators: 7.782 ++ Offline Validators: 210 - Tag #21 (21.12.2020): ++ Active Validators: 39.041 ++ Pending Validators: 14.359 ++ Offline Validators: 179 ++ Exited Validators: 32 Die aktuellen Zahlen stammen von hier: https://beaconcha.in/validators Fazit: Die Anzahl der aktiven Validatoren hat sich seit dem Beginn am 1. Dezember bereits verdoppelt. Und die Warteschlange an weiteren Validatoren, die ebenfalls aktiviert werden wollen, wird scheinbar immer länger. Hier noch ein persönlicher Zwischenstand zu meinem Validator: Mittlerweile läuft mein Validator auf dem Raspberry Pi immer noch sehr stabil. In den 21 Tagen Laufzeit habe ich so bereits 0,29 ETH eingenommen. Allerdings hatte ich auch bereits zwei kurze Ausfälle: Den ersten Ausfall hatte ich selbst verursacht, indem ich versehentlich die Stromversorgung unterbrochen hatte. Das wäre grundsätzlich kein Problem gewesen, denn da ich alle relevanten Skripte als Dienste eingerichtet hatte, haben sich alle relevanten Programme nach dem Neustart automatisch selbst gestartet. Allerdings wird nach dem Start der Prysm-Skripte automatisch die neueste Version heruntergeladen und ausgeführt und tatsächlich gab es hier in der vorletzten Version (Prysm Release v1.0.4) ein kleines Problem für den Raspberry Pi, so dass dieser fast keine Attestations mehr korrekt durchgeführte hatte. Zur Lösung dieses Problems musste in der Config-Datei zur Beacon-Chain die Anzahl der maximalen Peers von Standard 30 auf 60 erhöhen ("p2p-max-peers: 60"). Jedoch hatte ich erst nach ca. einer Stunden auf dem Prysm Discord-Kanal diese Lösung gefunden ( https://discord.com/channels/476244492043812875/580039899097595943/785576907798216724 ). Somit habe ich nach ca. 1 Stunde mit Minusguthaben für diesen Tag ca 2 Stunden an Einnahmen verloren. Der finanzielle Ausfall war zwar unwesentlich, allerdings war ich schon sehr angespannt, so lange ich nicht wusste, was das Problem für diesen Fehler war. Es ist daher sehr wichtig, jedes Update im Vorfeld kontrolliert auf seiner Testumgebung auszuführen. Vor allem das Prysm-Setup für den Raspberry-Pi halte ich für etwas fehleranfällig (meine persönliche Meinung^^). Den zweiten Ausfall hatte ich erst am nächsten Morgen bemerkt: Über Nacht war für ca. 2,5 Stunden mein Validator ausgefallen und hat keine Blöcke attestiert. Somit hatte ich für diesen Tag 5 Stunden verloren. Das System hatte sich aber von selbst wieder erholt, so dass der Validator dann nach dieser Ausfallzeit wieder normal weiter gearbeitet hatte. Im Nachhinein habe ich die Logdateien ausgewertet um den Fehler zu finden, damit dieser nicht erneut auftritt. Schließlich bin ich drauf gekommen, dass während des Zeitraums meine Internet-Router scheinbar offline war. Vermutlich war das ein Internet-Ausfall meines Netzbetreibers. Muss nun weiter beobachten, ob das noch öfters auftritt. Fazit: Trotz dieser beiden kurzen Ausfälle bin ich noch sehr zufrieden mit meinem Raspberry-Pi-Validator 🙂
  12. Das ist eine sehr coole Idee. Hier ist meine Adresse: 3P5fr6UCReiVMSjn57bfPPFJfYEPKsUbJTh Oh nein, wer macht denn sowas!!?? 😶😳😨
  13. OK, das stimmt. Wir wollen ja bei den Fakten bleiben, dann lösche ich Absatz mit den USA wieder.. Es steht natürlich jedem offen, jederzeit diese Liste anzupassen und zu erweitern und immer mal wieder zur Erinnerung hier zwischendurch zu posten: Kenntnisstand zu Platincoin (12/2020) Hohe Barrieren beim Ausstieg: - Die Firma gibt zwar PLC-Coins heraus, nimmt sie aber nicht mehr zurück. Die PLC-Coins können somit aktuell nur an einer Börse zurück in Euro getauscht werden. - Aktuell gibt es nur eine Börse (Coinsbit), auf welcher PLC zum ursprünglichen festen Kurs von 5 Euro verkauft werden können. Hier gibt es aber einige Einschränkungen: -- Verkäufe an Coinsbit sind auf 20 PLC pro Benutzer limitiert. -- Durch geringe Nachfrage beträgt die Wartezeit Wochen bis hin zu Monaten, bis auf Coinsbit die Verkaufsordern erfüllt werden. -- Die Verkaufsgebühren auf Coinsbit betragen 15% -- Den Frust darüber, dass man seine Coins nicht verkaufen kann, kann man in der Coinsbit-PLC-Telegram-Gruppe verfolgen: http://t.me/Platincoin_Coinsbit -- Den stetigen Anstieg die angestauten offenen Verkaufsangebote kann man hier einsehen: https://thingspeak.com/channels/1160571 - Es gibt vereinzelte andere Börsen, auf denen man PLC zum Markpreis (Angebot vs. Nachfrage) gehandelt wird. Auf diesen freien Exchanges erfolgen die Käufe nur zu deutlich geringeren Kursen bei ca. 2,20 Euro - Es erfolgte bisher keine Listung an namhaften Exchanges, nur an Exchanges, die alles gegen Geld listen. Wirtschaftliche Aspekte: - Es werde hohe Renditen von 10-30% in PLC-Coins versprochen. Diese zusätzlichen Coins stammen vom Minter. Wenn jedoch alle Mitglieder die geschenkten Coins zum versprochenen Preis von 5 Euro wieder verkaufen möchten, wären nicht alle Coins mit 5 Euro gedeckt. - Zu jedem PLC-Kauf über die Platincoin-Firma werde Provisionen bis 60% fällig. Dieses dem System entzogene Geld fehlt, wenn die Coins wieder zum festen Preis von 5 Euro zurückgetauscht werden sollen. - Aufgrund der stark steigenen Coin-Menge und der hohen Provision sind die PLC-Coins, die sich im Umlauf befinden, nicht mehr durch die ursprünglich 5 Euro gedeckt. Es wird also neues Kapital durch neue Mitglieder benötigt, damit die bisherigen Mitglieder ihre Coins für 5 € verkaufen können. Aber auch diese neuen Mitglieder wollen irgendwann wieder ihre Coins zurücktauschen. Ein System, bei welchem die Forderungen der bisherigen Mitglieder nur durch die Einlagen von neuen Mitgliedern bezahlt werden können, nennt man Schneeballsystem oder Pyramidensystem. - In der Premine hat die Platincoin-Firma immer noch gut 570.000.000 PLC (von 600.000.000 PLC) liegen, welche jederzeit den Markt überschwemmen könnten. Zum Vergleich: Aktuell befinden sich nur 23 Mio PLC-Coins im Umlauf ( http://plc-circulation.com/ ) - In der Vergangenheit gab es Coins zu Schulungspaketen, welche zunächst noch gesperrt waren und nur schrittweise freigegeben werden ("Pending-Coins"). Da wurden noch nicht mal 50% seit über 2 Jahren freigegeben. Insgesamt soll es wohl 23,6 Mio Pending-Coins geben. Sobald die freigegeben werden (angeblich März 2021), dann werden auch diese geschenkten Coins den Markt weiter überfluten. - Sobald der "interne Index" den Wert 100 erreicht, dann soll der PLC-Coin die nächste Preisstufe erreichen (also von 5€ auf 10€ steigen). Allerdings ist der Index seit Anfang 2018 auf 99% stehen geblieben. Es fehlt jegliche Transparenz wieso, weshalb, warum.. -> https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=503651 PLC-Blockchain-Technik & Minting: - Das Minting ist lediglich eine Umbuchung aus dem MintingDepot zum Partner. Die Erzeugung der Coins erfolgt beim einzigen Miner, welcher zentral von der Platincoin-Firma kontrolliert wird. - Die Blockchain ist 100% Proof-of-work, nicht Proof-of-Stake und auch nicht Hybrid. - Der Platincoin-Code ist eine leicht modifizierte Kopie der Litecoin-Blockchain. - PLC nutzt den CryptoNight Algorithmus von Monero als Copy&Paste ohne Änderung. Dies heißt wiederum die Hashrate des Netzwerks ist extrem gering. Eine gute Grafikkarte erreicht die Hashrate des gesamten PLC Netzwerks (dies bedeutet auch das Netzwerk wäre bei Öffnung für anderen Knoten sehr anfälig für Angriffe) - Die groß gefeierten Farm-"Smart Contracts" sind nichts anderes als drei verschiedene OP-Codes, die schon seit Kopie des Litecoin Codes 2018 implementiert waren, aber nun erst genutzt werden: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=487300 - Die Securebox hat einen Materialwert von unter 100 Euro, die restlichen 4900€ werden für den 10% Minter aufgerufen. - Es sind nur 1200 SecureBoxen am Netz. - Es gibt nur 12.000 mintende Adressen bzw. Nutzer, obwohl von 500.000 Mitgliedern die Rede ist mit dem Ziel von 5 Mio Mitglieder bis Ende 2020. - Eine Richlist zeigt, dass ein Großteil der Minter kaum nennenswerte Erträge hat. PLC-Infrastruktur & Projekte: - ATMs gab es nur als Prototypen/ Demonstratoren. - PoS gibt es nicht mehr, auf Videos ist zu erkennen, dass PLC keine Zahlungsoption mehr ist. - Die Anfang 2020 angekündigte Debitkarte gibt es nur als "Testkarte" für ausgewählte Leader, alle anderen verschickten Karten funktionierten nicht (Angeblich war die Lizenz des Debit-Card Zahlungswabwicklers abgelaufen). Trotzdem werden die Karten weiter mit zu den Paketen als Kaufanreiz vertrieben. Mittlerweile werden die Karten erst für Q2 2021 in Aussicht gestellt. https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=509740 - (Der Matthes-Autokauf 2019 war fingiert. Die Coins sind nach dem Kauf in dieselbe Wallet zurück geflossen wo sie herkamen.) Stimmt das? Ich hab nur gesehen, dass das Autohaus kurze Zeit später nochmal 5000€ in PLC geschickt bekommen hat. Zweitwagen wahrscheinlich 😉. Ja, das stimmt. in einem mittlerweile gelöschten Thread wurde das aufgezeigt.- Den 2018 groß angekündigten ELVN-Messenger nutzt niemand. Ankündigung: https://www.youtube.com/watch?v=unMyA50Cuqk- Die 2018 versprochenen Voices gibt es nicht bzw haben keine Funktion. Die mittlerweile unnützen Token dazu wurden damals für viel Geld an die Investoren verkauft: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=503753 - Die 2020 angekündigten "Blockchainplätze" gibt es noch nicht und es steht auch kein Veröffentlichungs-Datum in Aussicht (Stand Dez 2020). Trotzdem werden diese in Promotions an potentielle Kunden zum Kauf mit angeboten. Ereilen diese Blockchainplätze dasselbe Schicksal wie die Voices, so dass diese niemals erscheinen werden, nachdem sie bereits großzügig verteilt wurden? Platinhero: - Die Projekte auf Platinhero werden zum Großteil von nur wenigen großen Adressen finanziert, was auf eine geringe Nachfrage schließen lässt: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=500762 - Die SmartContracts des Crowdfundings senden die Rendite von erfolglosen Projekten an die Firma, d.h. neue Coins werden immer erzeugt: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=491107 - Auch bei Platinhero entstehen Finanzierungslücken. Es gab aber nun das erste mal von jemandem sehr tief involvierten einen Lösungsansatz: die Firmen stecken ihre Gewinne wieder in die Kapitalisierung von PLC. Ist natürlich bei den Haaren herbeigezogen. Bestätigt aber, dass hier nicht, wie man bei "Platindeal" behauptet hat, "die Blockchain zahlt", sondern von extern weiterhin Gelder zufließen müssen. Und dies sind und bleiben nur Nutzer. Crowdfunding, bei dem die Firmen ihre Gewinne (zumindest anteilig) abgeben müssen ist nicht kompetitiv. - Projekt "Platindeal": Dies wurde als erfolgreichstes Projekt von allen wieder von der Plattform genommen. Es wurden Amazon Gutscheine versprochen, und viele PLC Bestandskunden haben diese Chance genutzt, um über Amazon auszucashen. Scheinbar so viele, dass man die Notbremse gezogen hat (>60.000PLC eingefroren, bzw. 60.000€ in Gutscheinen müssen ausgezahlt werden). Wie hier immer gesagt wird: umsonst gibt es nichts, es funktioniert nicht ohne neue Nutzer. Und die neuen Nutzer bleiben nach aktuellem Stand schlicht aus. - Projekt "Megamarche": Die groß angekündigte Kooperation zwischen PLC und namhaften Lebensmittelhändlern (z.B. Edeka, Metro) existierte nicht (alle Videos dazu mussten entfernt werden). Am 10.12.2020 soll dieses Projekt starten, dann erfahren wir hoffentlich mehr. Rechtliches: - Die Top-Leader bei Platincoin waren ebenfalls Top-Leader bei Swisscoin (Alex Reinhardt, Elias Pape, Dirk Fricke, z.B: https://images.app.goo.gl/28oduHyuHtEtV6gCA ). Swisscoin hat sich mittlerweile nachweislich als SCAM-Projekt herausgestellt. - Laut Impressum der Website (Platincoin.com) ist der Firmensitz in HongKong. Im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung dürfte es schwierig werden, seine Rechte einzufordern. - Entgegen früheren Meldungen von Platincoin hat die Firma keine Bafin-Genehmigung ( https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2018/meldung_181129_Platincoin.html ). Ob das Unternehmen für dieses Geschäft eine solche Genehmigung bräuchte, ist jedoch umstritten. - Geschädigte PLC-Investoren können versuchen, an dieser Sammelklage gegen PLC teilzunehmen (Die Klage kommt nur zusammen, wenn sich genügend Geschädigte melden): https://ico-class-action.org/class-actions/platincoin (Infos zum Ausfüllen ab diesem Beitrag: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=507128)
  14. Hi, ich muss mich nun auch mal wieder melden. Vor Kurzem gab es doch diesen Steuer-Coffee-Talk. Dazu gibt es vermutlich keine öffentlich zugängliche Aufzeichnungen? Denn es würde mich schon sehr interessieren, wie hier bei PLC die Minting-Einnahmen zu versteuern sind. Meiner Meinung nach sind aus steuerrechtlicher Sicht die geminteten Coins gleichzubehandeln wie gestakte Coins? Denn die Firma verkauft ja keine Coins (wäre ja sonst zu nahe an einer Finanzdienstleistung), sondern nur die Technik um die Coins zu "minten". Wenn man z.B. für 10.000€ das "Platin Double Pack" kauft, dann startet man ja scheinbar mit null Coins und erwirtschaftet damit in drei Jahren 3.013 PLC-Coins, vgl. Video: https://youtu.be/4eGl5_fONrg?t=840 D.h. pro (Steuer-)Jahr erwirtschaftet man ca. 1.000 Coins. Und diese Einnahmen müssen entsprechend versteuert werden. Für die Steuererklärung würde ich zu meinem Vorteil nicht den propagierten Kurs von 5€ angeben, sondern jeweils den tagesaktuellen Kurs von Coinmarketcap ( https://coinmarketcap.com/de/currencies/platincoin/ ). Dieser dürfte im Jahresdurchschnitt für 2020 grob geschätzt bei c. 3,50€ liegen. => Das macht dann einen steuerlich-relevanten Minting-Gewinn von 3.500€ im Jahr 2020. Davon möchte das Finanzamt zwischen 25% und 50% als Steuern haben, d.h. man müsste mit knapp über 1.000€ an Steuern pro Jahr für die 1.000 geminteten Coins rechnen. Vorausgesetzt, man gibt seine Einkünfte korrekt in der Steuererklärung an, aber alles andere wäre ja Steuerhinterziehung. Grundsätzlich wären die Steuern auf die geminteten Coins kein Problem, wenn man einen Teil der Coins auch auf einer Börse zu einem angemessenen Preis auch wieder direkt zu Geld machen könnte, um davon die Steuern zu bezahlen. Und relevant für die korrekte Steuererklärung ist nicht der spätere Verkaufspreis (z.B. 1,50€ auf Bithump o.ä.), sondern der Wert zu dem Zeitpunkt, zu dem man den Coin bekommt. Und da der Coin zumindest teilweise auf Coinsbit zu 5€ gehandelt wird, ist dieser Wert trotzdem relativ hoch, auch wenn man praktisch fast keine Chance hat, seine Coins in ausreichender Menge dort zu diesem offiziellen Preis tatsächlich zu verkaufen... Das sind nur ein paar Gedanken, die mir gekommen sind, ohne Garantie dass das auch tatsächlich so sein muss. Daher würde ich gerne mal das Steuer-Video sehen um zu wissen, wie die Experten dieses Thema bewerten.. Und weil wir es schon lang nicht mehr hatten, hier das Wort zum Montag (habe noch paar Punkte aus den letzten Wochen ergänzt): Kenntnisstand zu Platincoin (12/2020) Hohe Barrieren beim Ausstieg: - Die Firma gibt zwar PLC-Coins heraus, nimmt sie aber nicht mehr zurück. Die PLC-Coins können somit aktuell nur an einer Börse zurück in Euro getauscht werden. - Aktuell gibt es nur eine Börse (Coinsbit), auf welcher PLC zum ursprünglichen festen Kurs von 5 Euro verkauft werden können. Hier gibt es aber einige Einschränkungen: -- Verkäufe an Coinsbit sind auf 20 PLC pro Benutzer limitiert. -- Durch geringe Nachfrage beträgt die Wartezeit Wochen bis hin zu Monaten, bis auf Coinsbit die Verkaufsordern erfüllt werden. -- Die Verkaufsgebühren auf Coinsbit betragen 15% -- Den Frust darüber, dass man seine Coins nicht verkaufen kann, kann man in der Coinsbit-PLC-Telegram-Gruppe verfolgen: http://t.me/Platincoin_Coinsbit -- Den stetigen Anstieg die angestauten offenen Verkaufsangebote kann man hier einsehen: https://thingspeak.com/channels/1160571 - Es gibt vereinzelte andere Börsen, auf denen man PLC zum Markpreis (Angebot vs. Nachfrage) gehandelt wird. Auf diesen freien Exchanges erfolgen die Käufe nur zu deutlich geringeren Kursen bei ca. 2,20 Euro - Es erfolgte bisher keine Listung an namhaften Exchanges, nur an Exchanges, die alles gegen Geld listen. Wirtschaftliche Aspekte: - Es werde hohe Renditen von 10-30% in PLC-Coins versprochen. Diese zusätzlichen Coins stammen vom Minter. Wenn jedoch alle Mitglieder die geschenkten Coins zum versprochenen Preis von 5 Euro wieder verkaufen möchten, wären nicht alle Coins mit 5 Euro gedeckt. - Zu jedem PLC-Kauf über die Platincoin-Firma werde Provisionen bis 60% fällig. Dieses dem System entzogene Geld fehlt, wenn die Coins wieder zum festen Preis von 5 Euro zurückgetauscht werden sollen. - Aufgrund der stark steigenen Coin-Menge und der hohen Provision sind die PLC-Coins, die sich im Umlauf befinden, nicht mehr durch die ursprünglich 5 Euro gedeckt. Es wird also neues Kapital durch neue Mitglieder benötigt, damit die bisherigen Mitglieder ihre Coins für 5 € verkaufen können. Aber auch diese neuen Mitglieder wollen irgendwann wieder ihre Coins zurücktauschen. Ein System, bei welchem die Forderungen der bisherigen Mitglieder nur durch die Einlagen von neuen Mitgliedern bezahlt werden können, nennt man Schneeballsystem oder Pyramidensystem. - In der Premine hat die Platincoin-Firma immer noch gut 570.000.000 PLC (von 600.000.000 PLC) liegen, welche jederzeit den Markt überschwemmen könnten. Zum Vergleich: Aktuell befinden sich nur 23 Mio PLC-Coins im Umlauf ( http://plc-circulation.com/ ) - In der Vergangenheit gab es Coins zu Schulungspaketen, welche zunächst noch gesperrt waren und nur schrittweise freigegeben werden ("Pending-Coins"). Da wurden noch nicht mal 50% seit über 2 Jahren freigegeben. Insgesamt soll es wohl 23,6 Mio Pending-Coins geben. Sobald die freigegeben werden (angeblich März 2021), dann werden auch diese geschenkten Coins den Markt weiter überfluten. - Sobald der "interne Index" den Wert 100 erreicht, dann soll der PLC-Coin die nächste Preisstufe erreichen (also von 5€ auf 10€ steigen). Allerdings ist der Index seit Anfang 2018 auf 99% stehen geblieben. Es fehlt jegliche Transparenz wieso, weshalb, warum.. -> https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=503651 PLC-Blockchain-Technik & Minting: - Das Minting ist lediglich eine Umbuchung aus dem MintingDepot zum Partner. Die Erzeugung der Coins erfolgt beim einzigen Miner, welcher zentral von der Platincoin-Firma kontrolliert wird. - Die Blockchain ist 100% Proof-of-work, nicht Proof-of-Stake und auch nicht Hybrid. - Der Platincoin-Code ist eine leicht modifizierte Kopie der Litecoin-Blockchain. - PLC nutzt den CryptoNight Algorithmus von Monero als Copy&Paste ohne Änderung. Dies heißt wiederum die Hashrate des Netzwerks ist extrem gering. Eine gute Grafikkarte erreicht die Hashrate des gesamten PLC Netzwerks (dies bedeutet auch das Netzwerk wäre bei Öffnung für anderen Knoten sehr anfälig für Angriffe) - Die groß gefeierten Farm-"Smart Contracts" sind nichts anderes als drei verschiedene OP-Codes, die schon seit Kopie des Litecoin Codes 2018 implementiert waren, aber nun erst genutzt werden: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=487300 - Die Securebox hat einen Materialwert von unter 100 Euro, die restlichen 4900€ werden für den 10% Minter aufgerufen. - Es sind nur 1200 SecureBoxen am Netz. - Es gibt nur 12.000 mintende Adressen bzw. Nutzer, obwohl von 500.000 Mitgliedern die Rede ist mit dem Ziel von 5 Mio Mitglieder bis Ende 2020. - Eine Richlist zeigt, dass ein Großteil der Minter kaum nennenswerte Erträge hat. PLC-Infrastruktur & Projekte: - ATMs gab es nur als Prototypen/ Demonstratoren. - PoS gibt es nicht mehr, auf Videos ist zu erkennen, dass PLC keine Zahlungsoption mehr ist. - Debitkarten gibt es nur als "Testkarte" für ausgewählte Leader, alle anderen verschickten Karten funktionieren nicht. Angeblich ist die Lizenz des Debit-Card Zahlungswabwicklers abgelaufen, und die Debit-Cards sind schon wieder vom Tisch. Man verspricht aber Auslieferung dieses Jahr! Nur Geduld, wie immer... https://content.invisioncic.com/x248580/emoticons/default_wink.png - (Der Matthes-Autokauf 2019 war fingiert. Die Coins sind nach dem Kauf in dieselbe Wallet zurück geflossen wo sie herkamen.) Stimmt das? Ich hab nur gesehen, dass das Autohaus kurze Zeit später nochmal 5000€ in PLC geschickt bekommen hat. Zweitwagen wahrscheinlich https://content.invisioncic.com/x248580/emoticons/default_wink.png Ja, das stimmt. in einem mittlerweile gelöschten Thread wurde das aufgezeigt. - Den 2018 groß angekündigten ELVN-Messenger nutzt niemand. Ankündigung: https://www.youtube.com/watch?v=unMyA50Cuqk - Die 2018 versprochenen Voices gibt es nicht bzw haben keine Funktion. Die mittlerweile unnützen Token dazu wurden damals für viel Geld an die Investoren verkauft: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=503753 - Die 2020 angekündigten "Blockchainplätze" gibt es noch nicht und es steht auch kein Veröffentlichungs-Datum in Aussicht (Stand Dez 2020). Trotzdem werden diese in Promotions an potentielle Kunden zum Kauf mit angeboten. Ereilen diese Blockchainplätze dasselbe Schicksal wie die Voices, so dass diese niemals erscheinen werden, nachdem sie bereits großzügig verteilt wurden? Platinhero: - Die Projekte auf Platinhero werden zum Großteil von nur wenigen großen Adressen finanziert, was auf eine geringe Nachfrage schließen lässt: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=500762 - Die SmartContracts des Crowdfundings senden die Rendite von erfolglosen Projekten an die Firma, d.h. neue Coins werden immer erzeugt: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=491107 - Auch bei Platinhero entstehen Finanzierungslücken. Es gab aber nun das erste mal von jemandem sehr tief involvierten einen Lösungsansatz: die Firmen stecken ihre Gewinne wieder in die Kapitalisierung von PLC. Ist natürlich bei den Haaren herbeigezogen. Bestätigt aber, dass hier nicht, wie man bei "Platindeal" behauptet hat, "die Blockchain zahlt", sondern von extern weiterhin Gelder zufließen müssen. Und dies sind und bleiben nur Nutzer. Crowdfunding, bei dem die Firmen ihre Gewinne (zumindest anteilig) abgeben müssen ist nicht kompetitiv. - Projekt "Platindeal": Dies wurde als erfolgreichstes Projekt von allen wieder von der Plattform genommen. Es wurden Amazon Gutscheine versprochen, und viele PLC Bestandskunden haben diese Chance genutzt, um über Amazon auszucashen. Scheinbar so viele, dass man die Notbremse gezogen hat (>60.000PLC eingefroren, bzw. 60.000€ in Gutscheinen müssen ausgezahlt werden). Wie hier immer gesagt wird: umsonst gibt es nichts, es funktioniert nicht ohne neue Nutzer. Und die neuen Nutzer bleiben nach aktuellem Stand schlicht aus. - Projekt "Megamarche": Die groß angekündigte Kooperation zwischen PLC und namhaften Lebensmittelhändlern (z.B. Edeka, Metro) existierte nicht (alle Videos dazu mussten entfernt werden). Am 10.12.2020 soll dieses Projekt starten, dann erfahren wir hoffentlich mehr. Rechtliches: - Die Top-Leader bei Platincoin waren ebenfalls Top-Leader bei Swisscoin (Alex Reinhardt, Elias Pape, Dirk Fricke, z.B: https://images.app.goo.gl/28oduHyuHtEtV6gCA ). Swisscoin hat sich mittlerweile nachweislich als SCAM-Projekt herausgestellt. - Laut Impressum der Website (Platincoin.com) ist der Firmensitz in HongKong. Im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung dürfte es schwierig werden, seine Rechte einzufordern. - Entgegen früheren Meldungen von Platincoin hat die Firma keine Bafin-Genehmigung ( https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2018/meldung_181129_Platincoin.html ). Ob das Unternehmen für dieses Geschäft eine solche Genehmigung bräuchte, ist jedoch umstritten. - PLC ist in den USA nicht vertreten, dafür vielen anderen Ländern (z.B. auch Mexiko). Eine offizielle Aussage, wieso die USA gemieden wird, gibt es nicht. Vermutlich liegt das da dran, dass in den USA die Strafverfolgungsbehörden bei Ponzi-Scamsystemen keinen Spaß verstehen. - Geschädigte PLC-Investoren können versuchen, an dieser Sammelklage gegen PLC teilzunehmen (Die Klage kommt nur zusammen, wenn sich genügend Geschädigte melden): https://ico-class-action.org/class-actions/platincoin (Infos zum Ausfüllen ab diesem Beitrag: https://coinforum.de/topic/13080-der-große-platincoin-thread/?do=findComment&comment=507128)
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