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Raco_1

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  1. Das ist wirklich ein Schock, wenn man dann noch noch als Beschuldigter geführt werden sollte. Nichts schlimmeres als eine unzutreffende Unterstellung/Verdächtigung. Ich habe jetzt seit meiner Zeugenbefragung und Eröffnung dieses Themas nichts mehr seitens einer Ermittlungsbehörde gehört. Und hoffe auch nicht, dass aus anderweitigen Umsätzen aus dem (ausschließlich) Expresshandel noch etwas kommt. Je mehr Umsätze, desto höher leider die Chance. Besonders die Kandidaten mit „666“ oder andere diabolische Usernamen sind mir ein Greuel :-)) Leider berechtigt, wie sich gezeigt hat. Aber das kann man sich ja beim Expresshandel mit Preislimitierung nicht aussuchen. Mittlerweile handle ich nur noch über Exchanges, bei denen man keine Privatpersonen als Kontrahenten hat. Das Risiko ist dann eben, dass man das Geld bis zum Kauf dort direkt hinterlegt. Man kann nur hoffen, dass man mit dieser Exchange dann keinen Exit-Scam, Bankrott, Hack etc erlebt. Der Vorteil gegenüber Bitcoin.de liegt aber auch bei wesentlich günstigeren Konditionen und dass die Cryptowährungen je nach Börse nach dem Kauf sogar kostenlos transferiert werden können.
  2. Eine ausführlichere Beschreibung des Problems wäre wünschenswert. Was für eine Auszahlung war das? BTC? Oder betrifft das eine €-Auszahlung bei Fidor? Gibt es bei Bitcoin.de derzeit generell Auszahlungsprobleme bei Coins ?
  3. Das war im März 2018. Das war ja ein besonderer Zeitpunkt.Der Kurs deutlich im Abwärtstrend von 19k$ kommend, Vielleicht sah er seine Felle davonschwimmen und verkaufte seine BTC, in die er eigentlich sein wie auch immer erwirtschaftetes Geld in der Hochphase investierte. Jedenfalls hat er auch Fidor-Konten durch Identitätsdiebstahl angelegt und angeblich bei Ebay diverse Betrügereien betrieben. Die Ebay-Geschichte könnte auch Kapitalbeschaffung für den BTC-Hype Ende 2018 gewesen sein - und die Rechnung ging dann eben nicht auf.
  4. Das finde ich auch. Der Thread ist ja für das Hauptthema gedacht. Nun, ich hoffe, dass die Ermittlungsbehörden dem Täter alles nachweisen und die Spur des Geldes ausfindig machen können und am Ende die Geschädigten bestmöglichst zufriedenstellen zu können. Und dass diejenigen, die bei Bitcoin.de mit krimineller Energie unterwegs sind oder sein wollen, das bleiben lassen sollten. Ein kleiner sarkastischer Tipp: User mit 666 im Nickname könnte man theoretisch gleich präventiv anzeigen 😄
  5. Das kann alles noch so richtig interessant werden, wenn BTC tatsächlich auf >100K$ steigen sollte. Szenario: man bucht nach ein paar Jahren von der Hardwallet BTC auf irgendeine Cryptobörse und verkauft. Und will dann das Fiat-Geld im 6-7 stelligen Bereich abheben. Man darf gar nicht daran denken, welche Kräfte dann gegen einen wirken 😄 Coinbase ist da ja schon berüchtigt, solche Gelder einfach ein paar Monate einzufrieren. Auf der anderen Seite will man ja aber auch nicht erleben, dass einmal ein Trezor/Ledger oder gar das Papier einer Paper-wallet mehr wert ist, als die gehodlten BTC
  6. Nur nach den Keys. Nicht, welche explizit. Der Polizist kannte sich so gut wie gar nicht damit aus und auch nicht die Unterscheidung. Was würde z.B. ein public key von einer Hardwallet mit diesem Kauf in Verbindung nützen? Gar nichts. Lief ja komplett über Bitcoin.de und die BTC wurden ja auch zunächst dort verwahrt. Der private key? Den herauszugeben würde ebenfalls nichts bringen. Könnte man eher mit Dummheit gleichsetzen 🙂 Die Begründung für die Fragen war, dass man damit den Weg des Geldes des Beschuldigten nachvollziehen will. Löste bei mir natürlich ein großes Fragezeichen aus. Entweder lag große Unkenntnis bei den Ermittlern für die Auswahl der Fragen vor oder macht man eine scheinbare Zeugenvernehmung, obwohl es eher eine Verdächtigenvernehmung ist. Bitcoinkauf als Generalverdacht. Das einzige, was mich mit diesem Fall in Verbindung bringt ist ja der eine Kauf. Express-Handel-Üwsg zum Verkäuferkto und dafür BTC auf mein Bitcoin.de-account. Das war‘s ja. Auch wenn ich meine kompletten Vermögensverhältnisse offenlegen würde, könnte dies zu diesem Fall nicht mehr beitragen. Was der Verkäufer mit dem Fiat-Verkaufsgegenwert gemacht hat? Woher seine BTC stammen? Das kann ich ja nicht wissen. Verifizierung? Liegt bei Bitcoin.de und Fidor. Als Konsequenz bleibt eigentlich nur die Wahl einer echten Cryptobörse, die als Verkäufer auftritt. So sehr ich Bitcoin.de auch schätze.
  7. Hallo, vielen Dank für Eure Rückmeldungen! Deshalb gebe ich auch gerne den aktuellen Stand weiter. Ich war vorhin bei der Zeugenbefragung. Dabei hatte der Beamte eine Fragenliste von der Ermittlungsbehörde vorliegen. Es ging um folgende Punkte, zu denen ich mich äußern sollte: Habe ich das Fidor-Konto selbst eröffnet oder wurde es von Dritter Seite mit meinen Daten eröffnet? Also Klärung, ob Identitätsdiebstahl vorliegt und ich damit auch Geschädigter wäre => das soll wohl u.a. in dem Ermittlungsfall auch vorgekommen sein. wann habe ich das Fidor-Konto eröffnet? Meine Video-Ident-Unterlagen mit meinem Foto lagen vor. Welche Cryptowährungen handle ich? Über welche Cryptobörsen tätige ich meinen Cryptohandel? (Und gewerblich oder privat?) wie lauten meine Nicknames bei diesen Cryptobörsen & Fidor Bank? Welche Wallets verwende ich zur Aufbewahrung? Wie lauten die Keys zu meinen Cryptowährungen? (!!) Ist mir die Herkunft des Geldes meiner Handelspartner bekannt? Wie verifiziere ich das? => Meine Antwort war, dass dies die Aufgabe der Börsen und Banken sei. Private Crypto-Handelsgeschäfte betreibe ich ja nicht. Am Ende fühlte ich mich etwa so, wie es wohl nach einem Offenbarungseid sein muss. Die Fragen haben schon einen Touch von Generalverdacht, weil es weit über diesen einen BTC-Kauf von diesem ominösen Verkäufer über Bitcoin.de hinausgeht. Und ob man womöglich als Geldwäsche-Finanzagent tätig war, weil man Profit aus dem Trade gezogen hat (z.B. Verkäufer bot einen höheren Kurs.) Bei Bitcoin.de werden ja aber die Handelskontrahenten glücklicherweise anonym zueinandergeführt. Erst recht, wenn man eine Limit-Order eingibt, die irgendwann ausgeführt werden kann. Grundsätzlich kann ich ruhigen Gewissens alle Transaktionen vorlegen. Wahrscheinlich ist das auch bereits schon durch Bitcoin.de und Fidor erfolgt. Aber meinen BTC Private-Key konnte ich einfach nicht herausgeben. Es soll eine höhere 2-stellige Personenanzahl als weitere Zeugen geben.
  8. Unangenehme Geschichte: Habe über Bitcoin.de letztes Jahr BTC erworben. Es wurde meinerseits automatisch per Fidor-Express-Handel bezahlt. Der Verkäufer hat irgendwelche illegalen Geschäfte (Ebay-Verkäufe ohne Lieferung + u.a. Verdacht auf Geldwäsche) betrieben. Dazu wird jetzt ermittelt. Per Namen kenne ich ihn nicht. Im Kto-auszug / Verwendungszweck steht nur sein Nachname, soweit man das beurteilen kann. Zusammen mit (was mir äußerst mißfällt) dem Hinweis „Freunden Geld senden“. Es ist ja BTC-Express-Handel und keine Freundschaftüberweisung. So was irritiert. Da mein Kaufbetrag ja als Guthabenbuchung auf seinem Kontoauszug erscheint und Fidor wohl meine Daten an die Ermittlungsbehörden herausgegeben hat, wurde ich als Zeuge geladen. Aber: Soll ich möglicherweise jetzt auch noch beschuldigt werden? Mir hat schon immer nicht gefallen, dass Bitcoin.de keine Börse ist und man nicht direkt an diese bezahlt. Bei jedem Kauf/Verkauf trägt man das Risiko, dass man eines Tages auf einen unseriösen Geschäftspartner trifft und dann eben die Polizei erscheint. Im dümmsten Fall könnte es zu einer Beschlagnahmung der erworbenen BTC kommen, was ich jetzt wirklich nicht hoffe. Das wäre Wahnsinn. Habe ja gutgläubig über Bitcoin.de gekauft. Aber überlegt Euch jetzt mal das Risiko, das man hier trägt und dass man quasi jederzeit aus dem Nichts in höchste Bedrängnis kommen kann. Wahrscheinlich sind noch einige Bitcoin.de & Fidor-Kunden mehr davon betroffen. Sollte das so sein, wäre ich um jeden Kommentar froh. Fidor hätte eigentlich anhand der Buchung mit Leichtigkeit schon der Polizei erklären können, wie der Ablauf bei einem Express-Handel ist und dass ich den Verkäufer weder kennen muss, noch persönlich über den Kauf verhandelt haben kann. Mal sehen, was da auf mich zukommt. Morgen weiß ich mehr.
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