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Paul32

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  1. Axiom hat nicht gesagt, dass Gold nur deswegen Geld ist, weil es selten ist. Du steckst Axiom Sachen in dem Mund, die er nie gesagt hat. Und das ist nicht das erste Mal, dass du so vorgehst, tar. Schon vor einem Monat hattest du hier denen, die der Meinung sind: "Gold stellt einen Inflationsschutz dar", die Aussage " Während des Goldstandards gab es keine Inflation" in dem Mund gesteckt. Und das kommt von jemanden, der andere über Wissenschaftliches Denken und Fachsprache belehrt, tar
  2. Du bist überzeugt, dass man Sachen nur an der Kasse kaufen kann. Du bist überzeugt, dass Geld nur das ist, was man an einer Kasse akzeptiert. Du hast keinerlei Lebenserfahrung tar. Der von Axiom erwähnte Spruch gilt im Allgemeinen. Deine Welt ist erst vor 30 Jahren entstanden und endet an der deutschen Grenzen tar Genau tar. Erzähle das den Zentralbanken. Schreibe denen eine Email. Vielleicht kriegst du eine Belohnung, oder einen Job. https://www.bundesbank.de/de/startseite/kontakt
  3. @ Nachtmensch, nein, sie haben nichts gelernt. Sie haben nur aufgehört, uns zu belügen. Die Evidenz ist überwältigend: Während keine Zentralbank seine Goldreserven verkauft, kommen immer neue ZB auf die Käuferseite hinzu. Außer Russland und China, in diesem Jahr haben die ZB von Polen, Ungarn, Philippinen und anderen begonnen, ihre Goldreserven aufzustocken. Die ZB haben immer gewusst, was echtes Geld ist und was nicht.
  4. Warum kann man keine drei Likes geben... Stichwort: Gegenparteirisiko Aktien: Gegenparteirisiko Anleihen: Gegenparteirisiko Zentralbanken-Geld: Gegenparteirisiko Gold: KEINS
  5. Natürlich hat es Aussagekraft AS. Dass man mit 1 Unze Gold in 1930 ein Auto kaufen konnte. In 1940 auch. 1950 auch. 2000 auch. 2010 auch... hat natürlich Aussagekraft. Dass man mit 1 Unze Silber bei den Mayas, den Griechen und in der Chin Dynastie eine Kiste Bier erwerben konnte, hat natürlich Aussagekraft. Dass man mit 1 Unze Gold den Lebensunterhalt für 10 Monaten einer 4-köpfigen Bauernfamilie bei den Römern, im Mittelalter, im 19. Jahrhundert und heute bestreiten kann, hat natürlich Aussagekraft, in Bezug auf die Frage, ob Gold die Kaufkraft seines Besitzers bewahrt.
  6. Ökonomisch gesehen, was Mainstream hindert, ist Volatilität. Nur Stablecoins haben das Potential, Mainstream und somit eine echte Konkurrenz für das Zentralbanken-Geld werden. Die G7-Staatengruppe hat Berichten zufolge einen Bericht verfasst, der besagt, dass "globale Stablecoins" eine Bedrohung für das globale Finanzsystem darstellen. "...the introduction of “global stablecoins” could pose a host of challenges to the regulatory community, not least because they have the potential to become systemically important, including through the substitution of domestic currencies."
  7. Die Frage, worüber wir diskutieren, ist, ob Gold einen Inflationsschutz darstellt. Die Frage, worauf du jetzt plötzlich die Diskussion verschiebst, nämlich ob es bessere Inflationsschütze als Gold gibt, ist eine zweite, unterschiedliche Frage. Ich sollte mich von dir belehren lassen, dass man wissenschaftlich vorgehen soll ("darfst dich dann aber nicht wundern, dass du unpräzise und schwammig bleiben musst...") (" da wir nicht oberflächlich über das "zu Hause bleiben" reden, sondern über konkrete Ursachen, Wirkungen, Abhängigkeiten, rechtliche Bezugnahme, usw. usf."). Bevor du Maßstäbe auf andere auferlegst, halte dich zunächst daran. Weil die Frage, worüber wir diskutieren, ist, ob Gold einen Inflationsschutz darstellt. Wir diskutieren nicht über die Frage, ob Gold einen Inflationsschutz darstellt für jene, die US dollars benutzen. Wir diskutieren nicht über die Frage, ob Gold in den letzten 50 Jahren einen Inflationsschutz darstellt hat. Wir diskutieren nicht über die Frage, ob Gold in den letzten 5 Jahren einen Inflationsschutz darstellt hat. Wir diskutieren, ob Gold einen Inflationsschutz darstellt. Ich gehe davon aus, dass einer, der so viel Wert darauf legt, sich wissenschaftlich und präzise zu formulieren, "da wir ja über konkrete Ursachen, Wirkungen, Abhängigkeiten, rechtliche Bezugnahme usw. usf. reden", den Unterschied zwischen diesen Fragen begreift. Im Ernst tar? Dass den Leuten, die keine $ benutzen, der $-Goldkurs egal ist, das hast du noch nicht kapiert? Fliege nach China. Spreche mit Einem. Er sagt dir, dass der Krugerrand, den er vor 40 Jahren in China gekauft hat, heute in China inflationsbereinigt wertvoller ist. Erwidere, dass das nicht stimmt. Zeige ihm deinen Chart mit den Kursangaben in US dollars. Merke dir, wie er dich anschaut. Wahrscheinlich bist du überzeugt, dass diese letzten 50 Jahre jeder Erdbewohner die Fähigkeit und Möglichkeit hatte, sich über internationale Wechselkurse zu informieren und die eigenen Ersparnisse in einem $-Konto zu legen. Handbuch zuschlagen, aufstehen...
  8. tar, vor 40 Jahren hat der Goldkurs sein historisches nominelles Zweithoch erreicht. Um deine These zu beweisen, hast du als Vergleichspunkt das historische Kurshoch von 1979 gewählt. Ich bitte dich. Du bist genug klug zu verstehen, dass wenn man 30 oder 50 Jahren nimmt, anstatt 40, dann ... Es wäre zu billig für mich jetzt, mich über dein fault pax mit einem paar cooler Sprüche lustig zu machen, um so mehr, dass solche Ausrutscher mir auch passieren, eigentlich häufiger als es mir lieber wäre. Die von dir angehängte Graphik zeigt den Goldkurs in US dollars. Wir diskutieren hier von Gold als Inflationsschutz im Allgemeinen. Warum verschiebst du jetzt plötzlich das Thema, und redest von Gold als Inflationsschutz für die Amerikaner? Kannst du dir vorstellen, wie interessant für den chinesischen Bauer der Goldkurs in US dollar ist? Zeige mir den Goldkurs der letzten 40 Jahren in Yuan, Rubel und Pesos.
  9. Das ist alles, was ich von dir hören wollte tar 😀 Es war eine mühevolle Reise, aber siehst du, am Ende bis du doch bei mir angekommen Mache das Handbuch zu, steh auf und geh mit den Leuten sprechen tar. Spreche mit denen, die in Buenos Aires während der argentinischen Währungskrise lebten. Spreche mit Russen, die in den 90er Jahren da gelebt haben. Spreche mit Thais und Filipinos, die die asiatische Währungskrisen erlebt haben. Ich mache es dir einfacher: spreche mit syrischen Flüchtlingen aus deiner Nachbarschaft. Dann komme zurück und erzähle mir weiter, dass Gold während einer Krise leider ziemlich wertlos ist.
  10. @Nachtmensch, du hast Recht. Theoretisch ist möglich, dass wir Gold aus den Asteroiden holen, oder aus dem Erdkern, oder dass wir den Traum der damaligen Alchimisten erfüllen, oder dass uns die Marsbewohner besuchen und uns mit Zig-Tonnen beschenken. Aber es ist sinnvoller, dass wir uns anstatt mit solchem Theoretischen mit dem Realistischen befassen, vielleicht indem wir dem Beispiel jener folgen, die sich mit Geld auskennen 😀 Zentralbank gibt Warnung heraus: "Wenn das gesamte System zusammenbricht, wird Gold benötigt, um von vorne zu beginnen" "An article published by the De Nederlandsche Bank (DNB), or Dutch Central Bank, has shocked many with its claim that "if the system collapses, the gold stock can serve as a basis to build it up again. Gold bolsters confidence in the stability of the central bank's balance sheet and creates a sense of security.""
  11. @tar, es gibt Geld und es gibt Realgüter, egal wie du jetzt das eine und die andere definieren willst. Du spielst ständig mit den Begrifflichkeiten. Das ist an sich nicht falsch. Das wird es aber, wenn du am Ende deiner definitorischen Bemühungen Evidenzen leugnest. Wir können auch ewig darüber diskutieren, ob X (zum Beispiel, die von dir ins Spiel gebrachten Vermögenswerte) unter Realgütern oder Geld unterzuordnen ist. Tatsache ist aber, wir kennen den Unterschied zwischen diesen zwei Begriffen, denn es gibt den! Das wissen wir aus unserer Alltagserfahrung. Es verhält sich genau so, wie, zum Beispiel, bei den Begriffen krank und gesund. Keiner von uns kennt die exakte Definition dieser Begriffe. In bestimmten Fällen würden wir streiten, ob Peters Zustand als krank oder als gesund zu kennzeichnen ist. Trotzdem wissen wir, was krank und gesund bedeuten. Wenn wir diese Begriffe in unserem Alltag benutzen, da gibt es keine Missverständnisse: Wenn ich sage „Peter kommt heute nicht, denn er ist krank“, versteht du voll und ganz, was ich meine, obwohl wir ewig diskutieren können, welche die exakte Definition von krank und gesund ist. Wir können auch diskutieren, ob ein bestimmter Zustand prinzipiell dem gesund oder dem krank gehört. Das hindert uns aber nicht, im unseren Alltag gesund und krank unmissverständlich zu benutzen, nicht wahr? Genau so läuft es bei Realgüter und Geld. Bleibt die Menge an Realgütern stabil während die Menge an Geld steigt, folgt eine Entwertung der Geldeinheiten. Das ist intuitiv. Sogar Kinder können das begreifen. Und den Kindern, die das nicht begreifen, kann die Lehrerin es durch eine einfache Übung beibringen: Sie gibt jedem der 15 Schüler 1 € und 3 Bananen. Kurz danach hat sich einen Bananenpreis herausgebildet. Am Tag danach, gleiche Übung, 3 Bananen verteilt, aber diesmal gibt sie jedem Kind 50€ (Fake-Banknoten natürlich…) Der Bananenpreis ist höher als am Tag vorher. Indem seine Menge gestiegen ist, haben die Geldeinheiten an Kaufkraft eingebüsst. Es gibt viele Faktoren, die beeinflussen, wie diese Entwertung stattfindet (zum Beispiel die Geld-Umlaufgeschwindigkeit), deswegen komme ich dir entgegen: Bleibt die Menge an Realgütern stabil während die Menge an Geld steigt, folgt tendenziell bzw. auf Dauer eine Entwertung der Geldeinheiten. Aber dieses Phänomen, dieses monetäre Gesetz ist da, und es wirkt. Es zu leugnen - wie du tust - ist bestenfalls naiv. Übrigens, da du dich gerne im Leugnen von Evidenzen übst ( https://coinforum.de/topic/16443-kryptow%C3%A4hrungen/?do=findComment&comment=409516): Gold schützt vor Inflation tar. Im Allgemein gilt, Investieren in Realgütern schützt vor der Entwertung von Fiat-Währungen. Das wissen wir aus unserer Alltagserfahrung, und dann aus Zeitungen, Fernsehen, Vorlesungen, Gespräche usw. Manchmal, durch die ganze Masse an eigenem theoretischem Wissen, verliert man den Überblick. Investiert man 100€ in Gold, hat man später, auf Dauer, mehr Kaufkraft als wenn man jene 100€ in Euroscheine gehalten hätte. Axiom hat oben eine schöne Grafik gepostet. Das ist nicht gelogen tar. Auf Dauer schützt Gold vor Inflation, vor der Kaufkraftsverlust des Zentralbanken-Gelds. Glaube uns, tar. Auch wenn du es nicht begreifen kannst ... vertraue uns ...
  12. @Jokin, vergesse Bananen und Eigentumsnachweise. Ich habe (Depp wie immer) die Sache unnötig verkompliziert. Damit der Kurs des Gedeckten (Stablecoin) und des Deckenden (Äpfel) parallel laufen, braucht man 2 Bedingungen. Für die Users soll es möglich sein: a) den Umtausch von Coins gegen das Deckenden (redemption); und b) die Schaffung neuer Coins durch das Einbringen vom Deckenden ins System. Um den Rest kümmert sich die gute, altbewahrte Spekulation (aber da dieser Ausdruck altmodisch klingt und etwas verpönt ist, lasset uns lieber von arbitrage sprechen 😀 ) Nehmen wir an: 1 Coin = 1 Apfel. a) Steigt der Kurs eines Coins über den Preis eines Apfels, werden die Spekulanten Coins verkaufen, mit dem Erlös Äpfel kaufen, diese Äpfel ins System reinbringen und nach dem Verhältnis 1:1 Coins schaffen. Beispiel: 1 Apfel = 1€. Steigt der Coin auf 2€, verkauft der Spekulant 1 Coin, mit dem Erlös (2€) kauft er 2 Äpfel, bringt die ins System und lässt sich 2 Coins aushändigen. Der Prozess läuft weiter, bis die Preisparität erreicht ist. b) Sinkt der Coinskurs auf 50 Cents, dann kauft der Spekulant mit 1€ 2 Coins, tauscht er sie mit 2 Äpfeln, verkauft er die 2 Äpfel und mit dem Erlös (€2) kauft er 4 Coins. Der Prozess läuft weiter, bis die Preisparität erreicht ist. Wenn du willst, das Ganze realistischer zu machen, ersetze Äpfel mit Goldbarren 😀
  13. @Coins, es war nicht polemisch gegen dich gerichtet. Das Thema liegt mir am Herzen, so dass wenn ich dabei bin, verliere ich die Kontrolle 😀 Beim Schutz vor der Insolvenz bleibe ich aber auch dabei: Vor der Insolvenz des Emittenten - und vor Gegenparteirisiken im Allgemeinen - ist man 100% erst dann geschützt, wenn man Eigentümer der Barren ist. Ich hatte ein paar Goldverwahrer erwähnt, bei denen die Eigentümerverhältnisse klar sind. Aber das ist ja ein Forum für Kryptowährungen, daher liegt es an der Hand, Kryptowährungen anstatt Verwahrer zu erwähnen: HelloGold (Malaysia): "You are the legal owner of the gold you purchase. Your gold cannot be used or taken out of its vault by anyone without your consent. Your gold remains yours even if your gold provider goes out of business." https://www.hellogold.com/about-gold/ Novem (Lichtenstein): "Sie besitzen das Gold. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass Novem Gold bankrott geht, gehört das Gold immer noch ganz Ihnen. Novem Gold wird vom führenden Anbieter für Lagerung und Umschlag von Gold Trisuna Lagerhaus/ OZL, treuhänderisch in Triesen, Liechtenstein aufbewahrt." https://novemgold.com/de/startseite/ Digix (Singapore): "DGX holders will have full visibility over their digital ownership, transaction and inventory records, in an unparalleled fashion offering security that traditional gold trading supply chain does not provide." https://digix.global Warum findet man solche einfache, klare, eindeutige Sätze in den Prospekten der ETFs nicht? Das ist George Milling-Stanley, "a key member of the small team that pioneered and launched SPDR Gold (GLD)", des - bei weitem - größten Gold-ETFs weltweit: „When you buy GLD shares, you’re buying an ownership interest in a trust, and the sole asset of that trust is physical allocated gold bullion bars. The individual investor does not own the gold that backs the trust, any more than an investor in GM owns a car or an investor in Apple owns an iPhone.“ https://www.etf.com/sections/features/21952-structure-matters-how-gold-fund-gld-works.html Wenn man Gold kaufen will, und sich vor Gegenparteirisiken schützen will, sollte man am besten, zum Beispiel, in den oben erwähnten gold-gedeckten Kryptowährungen investieren, nicht in ETFs. Diese bieten nämlich, wie gesagt, Klarheit über die Eigentumsverhältnisse. Aber abgesehen davon, bieten sie mehr Transparenz und Manipulationssicherheit, da alle Daten auf dem Blockchain liegen. Plus lassen sie ihre Metallbestände regelmässig unabhängig prüfen (machen es die ETF auch?). Plus lassen sie ihre Metallbestände nicht durch sub-custodians verwahren (viele ETFs tun es). Plus - im Unterschied zu den ETFs - erlauben sie den Umtausch Coins-Barren (redemption). Plus erlauben sie, den Eigentumstitel auf das Gold durch die Blockchain zu übertragen (sie sind eben Kryptowährungen), während bei ETFs ist sehr schwierig (wenn überhaupt möglich) für mich, dir meine ETFs-Anteile zu übertragen (kein Mensch tut es).
  14. Da ETFs Anteile kein Eigentumstitel an Goldbarren darstellen, sind sie in dieser Hinsicht (und darum geht es hier) Gold-Zertifikaten gleich. Es ist mir nicht klar, welche ETFs du mit "in BRD gehandelte ETFs" meinst, aber was du sagst, gilt zum Beispiel nicht für das größte Gold ETF, nämlich GLD: Beim GLD gehören die Barren dem Emittenten, so dass die Inhaber von ETF-Anteile dem Emittentensrisiko voll tragen. ETFs sind sehr komplexe Strukturen, in denen mehrere Parteien mitspielen: 1) trustees, 2) custodians, 3) marketing agents, 4) Authorised Participants, 5) issuers, 6) market-makers... Die Prospekte, also dort, wo die rechtliche Struktur des ETF dargestellt wird, sind extrem komplex, undeutlich und teilweise widersprüchlich. Denke übrigens an Folgendes: Selbst wenn die Geschichte mit dem Sondervermögen so eindeutig wäre, was nützt, dass du vor dem Pleitegehen des Emittenten durch das Institut des Sondervermögens geschützt bist, wenn du dann ungeschützt vor dem Insolvenzrisiko des Verwahrers stehst? Und was nützt das Sondervermögen, wenn der Prospekt nicht ausdrücklich ausschliesst, dass die Metalle belastet werden können? Wenn die zum Beispiel vom ETF-Verwalter als Kreditsicherheit eingesetzt werden. Den Inhabern von ETF-Anteilen hilft dann das Sondervermögen gar nichts. Inhaber von ETF-Anteilen sind keine Goldbesitzer, weil ETF-Anteile kein Eigentumstitel an Gold darstellen. Es wäre so einfach, es würde dieser simple Satz reichen: "Inhaber von ETF-Anteilen sind Eigentümer des Goldes, wodurch die ETF-Anteile gedeckt sind". Du wirst diesen Satz in keinem ETF-Prospekt finden. Du findest ihn aber im Prospekt weltbekannter Goldverwahrer wie GoldMoney oder Bullionstar. When you buy and store bullion products in BullionStar's vault, you at all times maintain full direct legal ownership of your specific allocated bullion items, stored by BullionStar as your storage provider. BullionStar can never encumber your allocated bullion items in any way. https://www.bullionstar.com/help/vault-ownership 100% METAL OWNERSHIP (FULLY-RESERVED): You are the absolute owner of your gold, silver, platinum, and palladium. When you purchase precious metals through your Goldmoney Holding, you hold and own the physical metal in your name. https://www.goldmoney.com/holding-safety-and-transparency Aber auch, zum Beispiel, die deutsche Sachwerte Einkaufsgemeinschaft GmbH: Alle Metalle befinden sich nach Einlagerung in unseren Lagern in Ihrem direkten Eigentum. https://www.goldsilber.org/index2.php So schwierig ist es nicht. Warum findet man solche eindeutige Formulierungen nicht in den Prospekten der ETFs? Ein Indiz dafür ist, dass Inhaber von ETF-Anteilen keine Goldbesitzer sind, ist übrigens immer die Tatsache, dass sie sich ihre Anteile nicht in Gold umtauschen lassen dürfen (über den Gold-ETF der Zürcher Kantonalbank, da weiß ich nicht. Vor einigen Jahren galt dieser, auch innerhalb gold-affiner Kreisen, als der vertrauenswürdigste Gold-ETF). Selbst bei den "in BRD gehandelte ETFs" sind die Inhaber von ETF-Anteilen keine Goldbesitzer:
  15. 1 Coin = 1 Apfel. Der Wert eines Coins ist gleich dem Wert eines Apfels. Es kann nicht anders sein, solange 1 Coin = 1 Apfel. 1 Coin stellt den Eigentum an 1 Apfel dar. Der Coin ist der Eigentumsnachweis, der der Coen-Inhaber Eigentümer des Apfels ist. 1 Coin: 1 Apfel = Dein Fahrzeugbrief : Dein Auto Der Eigentumsnachweis, dass dieses Auto dir gehört, liegt in Papierform. Bei dem Äpfel-gedeckten Stablecoin liegt der Eigentumsnachweis, dass dieser Apfel dir gehört, nicht auf dem Papier sondern auf der Blockchain. Dass der Kurs des Coins/Fahrzeugbrief und der Kurs der Äpfel/Auto steigen und sinken zusammen, ist verständlich: Der Fahrzeugbrief und das Auto sind keine zwei Assets. Der Gegenstand und der Eigentumstitel daran sind keine zwei Assets: Du kannst nicht, ein Auto kaufen aber den Eigentumstitel daran da lassen, oder umgekehrt. Der Preis deines Fahrzeugbriefs ist gleichzeitig der Preis deines Autos, und umgekehrt. Klar. Und dort, wo der Umtausch Coins-Äpfel nicht vorgesehen ist, Finger weg davon: Entweder die Äpfel, die den Coin decken sollen, nicht da sind, oder du bist kein Eigentümer der Äpfel. (Ersetze Äpfel mit Gold, und vielleicht wird es dir klarer, was ich meine) 😀 Bei dieser Art von Deckung, passen die Bananen gar nicht rein Jokin. Ich hatte die Bananen nur deswegen erwähnt, um den Begriff Koppeln zu erläutern, und um ihn von Decken zu unterschieden: Häufig, wenn man von Stablecoins spricht, benutzt man diese zwei Begriffe als ob sie Synonyme wären: "USDT ist am $ gekoppelt bzw. durch $ gedeckt". Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ein Coin stabil gemacht werden kann, indem man ihn an etwas koppelt oder indem man ihn durch etwas deckt, und dass diese aber zwei ganz unterschiedliche Verfahren sind. Wenn dich meine Bananen irritieren, kannst du sie ruhig vergessen 😀
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