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danton

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  1. Wenn man also nie verkauft, hat man auch nie Verluste! ? Selbst wenn der Bitcoin auf 0 fällt und die Börsen schließen. Wer dann noch nicht verkauft hat, hat auch nix verloren. Die sicherste Strategie zur Verlustvermeidung ist: Bitcoin kaufen und dann die private Keys wegwerfen! Der ultimative Wertspeicher! ?
  2. Die Frage ist doch, warum sollten die "Marktteilnehmer" im alltäglichen Geschäftsleben Cryptos nutzen. SEPA/Kreditkarten/PayPal/... funktioniert doch eigentlich sehr gut. Was den Zahlungsverkehr angeht , versuchen Bitcoin und Co ein Problem zu lösen, welches überhaupt nicht existiert! Und dann ist die Verwendung von Cryptos vielen Fällen auch noch teuer, langsam, unsicher und umständlich... Ich sehe wirklich nicht, wie das eines Tages abheben soll. Mal ganz davon abgesehen, dass es auch nach vielen Jahren immer noch technisch unmöglich ist, auch nur einen winzigen Bruchteil des Zahlungsverkehrs über die Bitcoin-Blockchain abzuwickeln... Was die Banken angeht: Das Hauptgeschäft von Banken besteht in der Kreditvergabe/Geldschöpfung. Ein Bereich, der von Cryptos praktisch überhaupt nicht berührt wird. Kann ich bei der Blockchain einen Kredit aufnehmen? Nein? Dann brauch ich wohl weiter Banken und kann eben nicht meine eigene Bank sein... Insofern brauchen Banken auch keine übermäßige Angst vor Cryptos zu haben. Seien wir mal ehrlich: Wirklich brauchen tut Cryptos kein Mensch! Abgesehen vom Drogen-Kauf im Internet ist der praktisch einzige relevante Grund für den Kauf von Cryptos Spekulation auf höhere Kurse! Auch hodln ist übrigens Spekulation. Es kann sich ja einfach mal jeder selbst hier im Forum fragen, aus welchem Grund er Cryptos erworben hat...
  3. Hier übrigens die Studie im Original: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3195066 Und nein, dass die Studie Teil einer Manipulationskampagne ist, halte ich für recht unwahrscheinlich. Warum sollten sich zwei Wissenschaftler (die auch einen Ruf zu verlieren haben) an so einer Manipulation beteiligen? Und wozu aufwändig ein 60 seitiges Papier schreiben, dass im Bitcoin-Universum sowieso keiner liest? Alles was über 4 Zeilen Twitter hinausgeht ist für den typischen Bitcoiner doch eh zu viel Text... ? Und das Tether sich vermutlich an Bitcoin-Preis-Manipulationen beteiligt, ist ohnehin ziemlich offensichtlich. Schon seit über einem Jahr wird, auch aus dem Bitcoin-Universum heraus, regelmäßig darauf hingewiesen, dass mit Bitfinex und Tether irgendwas faul ist. Diverse Laien haben recht überzeugend herausgearbeitet, wie Tether den Bitcoin-Preis nach oben manipuliert hat. Jetzt gibt es eine wissenschaftliche Studie, die zu dem gleichen Ergebnis kommt... Im Bitcoin-Universum ist diese Verschwörungstheorie ja recht populär, wonach irgendwelche institutionellen Investoren, großen Fische, etc. den Preis nach unten manipulieren, um selbst billige Coins einsammeln zu können, bevor es dann rasant nach oben geht. Daran, dass die großen Fische den Preis vielleicht nach oben manipulieren um den Bitcoin-Fans das Fiat aus der Tasche zu ziehen, denkt seltsamerweise keiner... ?
  4. "Billionaire Investor Tim Draper Explains Why Bitcoin Will Hit $250,000 in 2022" Leider erklärt er überhaupt Nichts. Er behauptet es einfach. Komplett ohne Begründung! Kurz vorher faselt er davon, dass der Bitcoin Block (sic!) zu langsam gewesen sei um kleine Transaktionen zu machen. Jetzt ist der Bitcoin Block offenbar schnell genug... ? Dann freut er sich über die technologischen Fortschrite, wie z.B. die Einführung von Bitcoin Cash und Bitcoin Gold... (wtf?!) Es scheint, als habe der Typ überhaupt keine Ahnung wie Bitcoin funktioniert, wie das Ökosystem aussieht und was es mit diesen Altcoins und Hardforks auf Sich hat. Nutze lieber deinen eigenen Verstand, anstatt auf irgendwelche angeblichen Experten aus dem Internet zu hören!
  5. Wieder mal ein Beispiel für einen Use Case bei dem der Einsatz einer Blockchain vollkommener Blödsinn ist! Die beschriebene Funktionalität (Spontan-Kauf von Tickets vor Ort "in Echtzeit") ließe sich sehr gut durch ein stinknormale App, langweiliger Client-Server-Architektur und zentraler Standard-Datenbank bereitstellen. Ganz ohne irgendeine Blockchain! Mal ganz davon abgesehen, dass es neben diversen Online-Plattformen für diesen Zweck, schon lange vor dem Internet möglich war Tickets spontan, vor Ort und in Echtzeit zu kaufen... Es gibt wohl keine Branche, die nicht irgendwie durch "dieses Blockchain" fantastisch revolutioniert werden wird. Zumindest, wenn man den ganzen selbsternannten Experten Glauben schenkt, welche sich dann für ihre Beratungsleistung fürstlich entlohnen lassen. In der Regel vermutlich per Banküberweisung... Digitale Währungen sind ein Beispiel für eine sinnvolle Anwendung der Blockchain-Technologie. Der Großteil von dem, was sonst so an "revolutionären Anwendungen" diskutiert wird ist schlicht und ergreifend Schwachsinn und wird früher oder später geräuschlos in der Schublade verschwinden. Dass offenbar nach wie vor jedem Depp, der irgendwas von Blockchain faselt die Investoren-Kohle hinterher geworfen wird, zeigt das wir uns immer noch im irrationalen Hype befinden!
  6. Ich frage mich wozu eine Zentralbank eine dezentrale Blockchain für ihre Aufgaben benötigt... Zentralbanken haben bereits zentrale Zahlungs- und Clearingsysteme, welche gut funktionieren. Wozu also irgendeine Blockchain-Lösung entwickeln?? Und warum sollte man sich als staatliche Einrichtung von irgendeinem ausländischen OpenSource-Projekt abhängig machen? Die ganze Geschichte ergibt in meinen Augen keinen Sinn. Die immens gehypte "Blockchain-Technologie" hat in der Realität nur einen sehr begrenzten Anwendungsbereich. Sinnvoll ist das Ganze überhaupt nur, wenn Dezentralität und eine vertrauenslose Lösung zwingend erforderlich sind. Im normalen Geschäftsleben ist das praktisch nie der Fall. Dementsprechen entpuppen sich meisten Unternehmens-Blockchain-Projekte bei näherer Begutachtung regelmäßig als konstruierte Anwendungen, die mit einer herkömmlichen Datenbank genauso gut bzw. besser realisiert werden können... Bitcoin hat als sicheres Wertaufbewahrungsmittel zumindest eine Funktion, die von realer Bedeutung ist und ohne Blockchain nicht ohne Weiteres bereitgestellt werden kann! Mir ist kein Ethereum-Projekt bekannt, auf das dies zutreffen würde.
  7. Unsinn! Nur weil etwas in der Herstellung bestimmte Kosten verursacht, bedeutet das nicht, dass man es auch zu diesem Preis verkaufen kann. Miner können auch Verluste machen. Davon abgesehen sind die Hertstellungskosten eines BTC nicht fix, sondern hängen endogen von der Marktsituation ab. Wen ein Teil der Miner wegen Verlusten aussteigt, sinken die Stromkosten für den Rest. Mit fallenden Kursen fallen daher automatisch auch die Herstellungskosten (und umgekehrt). Ein Kosten-Untergrenze existiert nicht. Man kann Bitcoin mit ~0 USD Kosten herstellen. Die ersten Bitcoins wurden gemined, ohne das irgendwelche Kosten angefallen sind. Die meisten Bitcoins wurden zu Kosten von wenigen USD gemined. Beim BTC-Kurs in irgendeiner Form mit den "Herstellungskosten" zu argumentieren führt vollkommen in die Irre!
  8. Hat sich seit Januar 2017 irgendwas positiv an den Fundamentaldaten geändert?? Wenn es bergab geht klammern sich immer Alle an die unverändert "guten" Fundamentaldaten. Wenn es es es rasant bergauf geht, fragt keiner danach, was sich fundamental eigentlich verändert hat. Das ist dieser fundamentale Bias, den viele Bitcoiner anscheinend haben. Kurssteigerungen, egal wie extrem, werden als völlig normal angesehen, während Kursverluste als große und ungewöhnliche Ausnahme betrachtet werden...
  9. Geplatzt?! Wo ist denn bitteschön was geplatzt?? Die gesamte Marktkapitaliserung von Cryptos ist heute immer noch mehr als 10 mal so hoch wie vor einem Jahr. Viele Coins sind auf Jahres-Sicht immer noch 1000% im Plus (z.B. Ethereum). Fragwürdige ICOs, wie z.B. EOS (laut AGB offiziell wert- und nutzlos), rangieren weiter unter den Top 10, was das MarketCap angeht. Das soll das Ergebnis einer geplatzen Blase sein? Wohl kaum!
  10. Interessante Kurz-Präsentation: "The Cryptocurrency Fraud in 4 Slides" Ich würde nicht unbedingt allem zustimmen (insbesondere nicht dem Vorwurf des "Betrugs"), aber trotzdem interessant. Insbesondere der letzte Abschnitt "Speedrunning 500 years of bad economics": Hier wird im Schnelldurchlauf aufgezeigt, dass im Crypto-Universum all das vollkommen gängige Praxis ist, was an richtigen Finanzmärkten seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten verboten ist. Das sollte Jedem bewusst sein, der sich auf Crypto-Trading einlässt!
  11. Spricht Nichts dagegen und ist auch kein Problem. Die üblichen Floskeln, wie "Der Fiat-Wert ist mir egal", "Es gilt immer 1 BTC = 1 BTC", dieses Bildchen, u.s.w. passen dann aber nunmal nicht mehr. Wenn immer zum aktuellen Kurs umgerechnet wird, ist der Kurs sehr relevant, denn danach bemisst sich, was ich für meine BTC bekomme. Hier sieht man auch den Unterschied zwischen einer richtigen Währung und Bitcoin: Für meinen 50€-Schein bekomme ich morgen, übermorgen und nächste Woche exakt den gleichen Kram im Supermarkt - unabhängig davon was der EUR/USD, EUR/GBP, EUR/XXX Wechselkurs so macht. Davon abgesehen stellt sich natürlich schon auch die Frage nach dem Sinn! Wenn ich eine Kreditkarte benutze um über das VISA-Netzwerk eine EUR-Rechnung zu begleichen, warum bezahle ich dann nicht einfach direkt mit EUR oder einer 'normalen' Kreditkarte? Gebührentechnisch ergibt das jedenfalls keinen Sinn. Die CC-Gebühren für den Händler sind unverändert, und ich zahle beim Aufladen zusätzlich die BTC-Netzwerkgebühren + Aufladegebühr des Anbieters. Aus Stabilitäts- und Werthaltungsaspekten wäre es in meinen Augen übrigens sehr wünschenswert, wenn mehr Produkte/Dienstleistungen (wie bei cointracking) direkt in BTC ausgezeichnet und abgerechnet würden. Das würde dem BTC-Kurs einen Anker in der Realität verleihen und den Bitcoin mehr in die Richtung einer richtigen Währung treiben!
  12. Wo kannst du denn bitteschön wirklich mit BTC bezahlen? Ich meine, dass die Preise wirklich fix in BTC ausgezeichnet werden. Cointracking dürfte da eine große Ausnahme sein. Im Normalfall wird der Fiat-Preis beim Bezahlvorgang zum aktuellen Kurs in BTC umgerechnet. Während Fiat-Rechnung konstant bleibt erhält man jede Minute einen neuen Preis in BTC. In vielen Fällen wird dem Zahlungsempfänger (z.B. bei BitPay) dann direkt das Fiat anstatt der BTC gutgeschrieben. Wer sagt, er habe mit BTC bezahlt, meint in der Regel er hat seine EUR/USD/... Rechnung auf recht umständliche Weise über den Umweg BTC bezahlt! Insofern ist der Fiat-Wert dahinter von erheblichem Interesse...
  13. Das mag vielleicht auf die Crypto-Trader/Hodler zutreffen, die 317 mal am Tag den Kurs checken. Für die restlichen 99,9% der Bevölkerung hat Bitcoin aber exakt überhaupt keine Bedeutung! Und schon gar nicht im alltäglichen Leben! Anders als in der Fantasiewelt diverser Crypto-Enthusiasten findet man in der wirklichen Welt praktisch weder Bitcoin-Akzeptanzstellen, noch Bitocin-ATMs noch sonst irgendwas mit 'Bitcoin'
  14. Während der Tesla lädt hätte man zumindest genügend Zeit auf die Bestätigung im BTC-Netzwerk zu warten...
  15. Das Lightning-Netzwerk wird überhaupt keine Zahlungen in nennenswertem Umfang routen. Egal ob mit oder ohne zentrale Hubs.... Das wird aber nicht an angeblich fehlenden dezentralen Routing-Algorithmen liegen, wie der Artikel behauptet, sondern an unzureichenden Kapazitäten innerhalb des Netzwerks. Das Routing-Problem wird man lösen können (gibt genug Ansätze). Nicht aber das Problem, dass für ein funktionierendes Routing insgesamt sehr hohe BTC-Bestände permanent online gehalten werden müssten, damit irgendwelchen anonymen Fremden (!!) eine Route zur Verfügung steht. Tut euch einen Gefallen und vergesst Lightning! Es wird auch weiter regelmäßig Jubelmeldungen über Lightning geben... Aber niemals eine alltagstaugliche Implementierung!
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