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drjazz

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  1. Foxnews ist doch immer für ne Story gut! Diese Story haben sie von der britischen Sun kopiert. Die Sun verlinkt auch ein NASA-Video, in dem die Mission angekündigt wird. In dem NASA-Video ist allerdings nur noch von Eisen und Nickel ("much like the Earth's core") die Rede. Hier Harald Lesch zu den Gold-Vorkommen im Universum:
  2. drjazz

    Coronavirus

    Ein "lineares Wachstum" gibt es eigentlich nicht. Solang nur ein geringer Anteil der Bevölkerung infiziert ist, gibt es nur exponentiell steigende Kurven (Corona ohne Maßnahmen) und exponentiell fallende Kurven (Corona mit strengen Maßnahmen). OK, natürlich gibt es auch einen Zwischenbereich (Corona mit weniger strengen Maßnahmen) und irgendwo genau in der Mitte gibt es den Sonderfall, dass die Zahl der Infizierten konstant bleibt. Das ist aber ein sehr schmaler Grat und bereits kleine Änderungen im Verhalten bewirken, dass die Kurve wieder in einen exponentiellen Verlauf übergeht. Dann g
  3. drjazz

    Coronavirus

    Das Virus ist sehr ansteckend. In China hat sich der erste Mensch vor weniger als 1 Jahr damit infiziert, jetzt sind allein in den USA inzwischen 130 000 Menschen daran gestorben. <Ironie on> Ach nee, 130 000 gilt ja nicht, ist ja auch "nur geschätzt" Na ja, auf den Kreuzfahrtschiffen war es tatsächlich so, dass ein substantieller Anteil der Passagiere sich in kürzester Zeit infiziert hat. Bei einem Land mit, sagen wir mal 10 Mio Einwohner dauert es etwas länger. Wenn wir alle 2 Wochen eine Verdopplung der Infizierten haben, dann dauert es ungefähr ein Jahr bis sic
  4. drjazz

    Coronavirus

    Sorry, aber das ist doch doppelter bull****! 1) es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass eine Infizierte Person eine weitere Person ansteckt. Ist diese Wahrscheinlichkeit größer 1, dann kommt es zu einem exponentiellen Wachstum, ist diese Wahrscheinlichkeit kleiner 1, dann stirbt der Erreger von alleine aus. Was glaubst Du denn? Dass die Wahrscheinlichkeit kleiner 1 ist? Selbst dann wenn man keine Gegenmaßnahmen ergreift (Masken, Distancing)? Dann hätte sich das Virus niemals so schnell über die Welt verbreitet! 2) wenn es ohne Gegenmaßnahmen ein exponentielles Wachstum gibt, we
  5. drjazz

    Coronavirus

    In der Klinik, in der ich arbeite (eine süddeutsche Universitätsklinik) wurden während der Hochphase (nach den Skiurlauben im Fasching) Kapazitäten für Coronapatienten geschaffen, in dem nicht dringliche Patienten verschoben wurden. Onkologische Patienten wurden nicht verschoben. Im Rückblick kann man sagen, dass wir ein bisschen zu viele Kapazitäten freigehalten hatten, es gab immer freie Betten und Beatmungsgeräte für intensivpflichtige Coronapatienten. Aber daran im Nachhinein herumzumäkeln finde ich unpassend. Wir wussten nicht, wie hoch die Fallzahlen noch steigen. Und wären die
  6. drjazz

    Coronavirus

    Ich finde den Artikel ein bisschen komisch. Wir sind uns einig: Panik ist schlecht, Vorbeugen ist gut. Leider sind die Menschen unterschiedlich. Es gibt Schnarchnasen, die die reale Bedrohung gar nicht wahrnehmen (oder verdrängen) und es gibt Menschen, die es übertreiben und vielleicht sogar panisch reagieren. Ich finde es selbstverständlich, dass die Abgrenzung zwischen Epidemie und Pandemie sich zunächst nicht auf die Gefährlichkeit des Virus, sondern seine Verbreitung bezieht. Wie dem auch sei: ich hoffe, wir sind uns einig, dass Corona gefährlich genug ist, um einer ex
  7. Nochmal reingeschaut: Montags hat der Kurs im Mittel um 0,65% zugenommen, sagen die. Wenn man alle Wochentage aus ihrer Tabelle mittelt kommt man auf eine mittlere Kurszunahme um 0,41%. Klar, 0,65% ist größer als 0,41%, offenbar sogar ein bisschen signifikant. Stutzig machen mich die Zahlen trotzdem. Diese Zahlen beschreiben eineutig nicht mehr den Kursverlauf der letzten Jahre. Bei einer mittleren täglichen Zunahme um 0,41% hätte man eine jährliche Zunahme um den Faktor 4,4, also einen Faktor von 7000 in den letzten 6 Jahren...
  8. Hmmm... Die haben 10 Jahre Daten ausgewertet. Also 500 Wochen. Dabei kam für den Montag ein Effekt mit p=0.1 heraus. Also ich würde das nicht allzu ernst nehmen 😉
  9. Ich mag die Linke überhaupt nicht, aber hier muss ich sie ausnahmsweise verteidigen. Das sind Fake News. Wenn man sich den Videomitschnitt mit einem Funken Wohlwollen anhört, merkt man, dass das alles ganz anders gemeint war. Die Rednerin sagte sinngemäß, dass die angesprochenen Probleme selbst dadurch nicht zu lösen wären, wenn man 10 Prozent der Reichen erschießt. Das war eine Kritik an der Revolutionsgläubigkeit radikaler Linker. Riexinger hat dann mit einer ironischen Anspielung auf die Arbeitslager noch einen draufgesetzt. Trubel hat das ganze nur deshalb verursac
  10. Während diese Aussage sachlich richtig ist, sollte man sie nicht als Totschlagargument verwenden, um das Offensichtliche zu ignorieren nur weil es unbequem ist! Auf diesem Niveau möchte ich eigentlich nicht diskutieren. Ich habe erst jetzt gesehen, dass Du im nächsten post vorgeschlagen hast, den exponentiellen Anstieg der Infizierten mit einem exponentiellen Anstieg der Tests zu erklären. Ein sehr berechtigter Einwand, vielen Dank dafür! Auf diesem Niveau können wir sehr gerne weiterdiskutieren (auch wenn es hier OT ist, sorry)! Habe nur gerade keine Zeit darauf näher einzugehen. Ich übe
  11. Das ist schon eine sehr schöne Entwicklung! Hat Grayscale sich irgendwie dazu geäußert, wieviele Bitcoins sie zumindest kurzfristig noch einzusammeln gedenken?
  12. Das war jetzt aber auch keine Antwort auf meinen Versuch, mit Dir auf einen kleinen gemeinsamen Nenner zu kommen. Dann einen kurzen Exkurs zur Reproduktionszahl (R). Wenn man von einer homogenen Bevölkerung ausgeht, dann kann man unter Annahme von R ganz einfach eine Exponentialfunktion berechnen, die die Verbreitung des Virus beschreibt, bis eine gewisse Sättigung eintritt. Auch eine individuelle Streuung (Überdispersion k) macht das Modell nicht wesentlich komplizierter, das Problem besteht nur darin, dass k schwierig zu schätzen ist. Komplizierter wird es erst, wenn man versucht die He
  13. drjazz

    Coronavirus

    Wir sind uns doch einig, dass das Virus in allen Ländern zunächst einen exponentiellen Verlauf hingelegt hat, oder? Dann gab es irgendwelche Bündel von Vorsichtsmaßnahmen und die Ausbreitung wurde verlangsamt. Man kann sicherlich diskutieren, welche der Maßnahmen besonders erfolgreich waren und auf welche man verzichten kann, insbesondere wenn die Mehrheit der Menschen freiwillige Vorsichtsmaßnahmen ergreift und mitdenkt. Dann kann man noch diskutieren wie das ganze abhängt von der Bevölkerungsdichte etc. p.p. Inzwischen ist man ja ein bisschen schlauer und weiß, dass die "Superspreader"
  14. drjazz

    Coronavirus

    SARS-COV2 ist aus mehreren Gründen gefährlicher als die bisher bekannten Coronaviren. Bis zum Lockdown hat es sich durchaus exponentiell vermehrt. Die Situation war durchaus gefährlich. Länder, die später reagiert haben, mussten einen hohen Preis dafür zahlen. Was Du dazu in Klammern schreibst ("ok, das ist dann doch nicht passiert, aber egal, jetzt haben wir die Panik - also behalten wir die auch") scheint mir in mehrfacher Hinsicht unsinnig. Mir scheint als wolltest Du mit dieser ironisch/sarkastischen Bemerkung sagen, dass die Angst vor einer zweiten Welle übertrieben wäre. Wie um alle
  15. Die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Welle (oder weiterer regionaler Wellen) ist hoch. Eine zweite Welle hätte wie die erste enorme gesundheitliche aber auch wirtschaftliche Folgen. Jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten, dass es nicht zu einer zweiten Welle kommt. Ob irgendein Impfstoffhersteller von einer zweiten Welle profitiert ist irrelevant. Im Gesundheitssystem profitiert der eine von den Krankheiten der anderen, das ist nun mal so. Und wie gefährlich die Schweinegrippe war und was Drohten zur Schweinegrippe sagte, ist dabei auch völlig irrelevant.
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