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Thiasos

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  1. Thiasos

    Bitcoin Cash (BCH)

    Ein Hard Fork meint nicht zwingend, dass ein Split entsteht. Hier geht es lediglich um ein Protokollupgrade, der bei Bitcoin Cash alle 6 Monate stattfinden soll. Es wird also keinen neuen Bitcoin Unlimited Coin geben, den Börsen unterstützen müssten. Im Wesentlichen geht es um die Erhöhung der Blocksize auf max. 32 MB und um die Reaktivierung einiger Befehle der Bitcoin Script Language. Siehe dazu: https://github.com/bitcoincashorg/spec/blob/master/may-2018-reenabled-opcodes.md Mit der Wiederaktivierung dieser Befehle werden Smart Contracts auf der Bitcoin Cash Blockchain möglich.
  2. Vor einigen Tagen ist der Beta Test gestartet. Mit https://cointext.io/ wird es möglich, BCH mittels Feature Phone via SMS zu senden und zu empfangen, ohne direkt mit dem Internet verbunden zu sein.
  3. Es wird sich zeigen, welche Rechtsauffassung sich durchsetzen wird. Aber ein Unternehmen, dass wie z. B. Coinbase in den USA seinen Sitz hat, wird sich sicherlich ganz genau überlegen, welche Risiken es eingehen möchte.
  4. Natürlich können Zentralbanken sowas wie IOTA nutzen, so lange sie es komplett kontrollieren können. Aber es wäre nun mal kein offenes, dezentrales, zensurresistentes, neutrales System, sondern im Prinzip nicht mehr als eine verteilte Datenbank. Jetzt basiert IOTA zwar nicht auf eine Blockchain, aber ich zitiere mich trotzdem mal selber: Zentralbanken, Unternehmen oder Staaten können diese Anforderungen niemals erfüllen. Wenn eine Zentralbank-Blockchain aber zum Beispiel niemals offen und/oder dezentral sein kann, wozu braucht es dann überhaupt eine Blockchain, wenn eine verteilte Datenbank dasselbe viel kostengünstiger bewerkstelligen kann? Eine Blockchain ist ein System, in dem niemand jemanden vertrauen muss. Bei einem System, in dem eine Zentralbank eine Währung ausgibt, muss aber der Zentralbank vertraut werden. So ein System gibt es heute schon.
  5. Die allermeisten Großkonzerne dürften hoffentlich keinen oder wenig Einfluss auf das Internetprotokoll (IP) haben. Im besten Fall sollten Konzerne dann ebenfalls keinen Einfluss auf das Protokoll einer Kryptowährung haben. Andernfalls wäre das wirklich fatal. Eine Kryptowährung muss dezentral, offen, neutral, zensurresistent, grenzenlos sein. Zudem ist ein Protokoll ein Mittel zum Zweck, im Falle des Internets dient es dazu, den Transfer von Daten zu ermöglichen. Im Falle einer Kryptowährung dient es analog zum Internetprotokoll dazu, Transaktionen zu ermöglichen. Ich sehe keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen IP und des zugrundeliegenden Protokolls einer blockchainbasierten Kryptowährung. Und analog zum Internet ermöglicht zum Beispiel das Bitcoin-Protokoll weitere Schichten (2nd und 3rd Layer) oben drauf zu packen. Nicht grundlos wird auch vom "Internet of Money" gesprochen. IOTA ist für mich eher - um bei dieser Analogie zu bleiben - eine Art Intranet, zumindest so lange es einer zentralen Instanz bedarf. Und ja, die Vernetzung bei Unternehmen findet zum Beispiel mittels VPN statt. Doch werden dazu keine eigenen Leitungen genutzt, sondern das Internet. VPN ist in diesem Sinne eine Anwendung, die durch das Internet erst möglich ist. Und genauso werden sich auch blockchainbasierte Anwendungen entwickeln. Lightning ist eine erste Anwendung und es wird noch viele weitere geben.
  6. Und trotzdem nutzen alle Großkonzerne dieser Welt das Internet.
  7. IOTA bezeichnet sich ja selbst nicht als Blockchain-Technologie. Der Coordinator soll zudem nur temporär existieren. Und eine zentrale Instanz ist ja eben NICHT das Merkmal der Blockchain-Technologie. Eine Blockchain zeichnet unter anderem ja aus, dass JEDER am System teilnehmen kann, dass Transaktionen unumkehrbar sind, dass die Sicherheit des Systems nicht in zentralen Händen liegt, das es keine Eintrittshürden gibt, etc. Eine staatliche Währung müsste aber gewährleisten, dass jeder, der am System teilnimmt, sich ausweist. Bestimmten Personen könnte die Teilnahme verweigert werden. Jede Zahlung muss einer bestimmten Person/Partei zugeordnet werden können. Bestimmt Transaktionen dürften nicht ausgeführt werden. Die Geldmenge müsste gesteuert werden können. Transaktionen müssten rückgängig gemacht werden können, und so weiter und so fort.All dies widerspricht den Prinzipien einer offenen Blockchain und lässt sich nur durch ein verteiltes Datenbanksystem bewerkstelligen. Zudem: Weiterentwicklungen wären zentral organisiert und würden vermutlich technologisch permanent den offenen Blockchains hinterherhinken, wo tausende Entwickler immer neue Ideen einbringen können.
  8. Gesetzliche Währungen liegen ja schon lange fast nur noch digital vor, d. h. sie existieren lediglich als Nullen und Einsen in Computersystemen. Das analoge Geld (das Bargeld) ist ja nur ein kleiner Teil. Was du meinst ist vermutlich, dass gesetzliche Währungen irgendwann mal auf der bzw. auf einer Blockchain existieren werden. Dies wird jedoch niemals passieren, weil gesetzliche Währungen nicht auf einer Blockchain existieren könnten. Eine Blockchain muss immer offen, neutral, borderless und zensurresistent sein, sonst ist es keine Blockchain, sondern eine Datenbank. Und diese Voraussetzungen können/dürfen gesetzliche Währungen nicht erfüllen. Im Prinzip lässt sich ja schon heute eine Kryptowährung durch Tether in USD wandeln. Aber das ist eben nicht ohne Risiken. Ich gehe davon aus, dass der Anteil von Bitcoin (welches Bitcoin auch immer) im Wirtschaftskreislauf immer größer werden und FIAT im Laufe der Zeit an Bedeutung verlieren wird. Noch stehen wir ganz am Anfang.
  9. wohl eher langfristig. Hier reden wir von Dekaden. Ich schrieb "eine Alternative". Ich meinte nicht, dass es dasselbe ist. Worauf ich hinaus will: Lightning könnte sich meines Erachtens gut für das Internet der Dinge eignen.
  10. Nur um es zu konkretisieren: Falls meine oben genannten Probleme nicht existieren oder gelöst werden, dann würden die Exchanges sicherlich Lightning nutzen, alleine deshalb, weil der Markt es verlangt. Große Exchanges mit hohem Marktanteil werden aber vermutlich nicht aus eigenem Antrieb auf Lightning umstellen, sondern versuchen, dies möglichst lange hinauszuzögern. Falls das dann aber doch geschieht, würden die Kunden sicherlich nicht die gleichen Transaktionsgebühren wie heute bezahlen, denn in diesem Fall wäre es für Kunden ja noch einfacher, zu Exchanges mit den jeweils geringsten Gebühren zu wechseln.
  11. Ich bezweifel, dass Exchanges Transaktionen per Lightning-Netzwerk ermöglichen werden, und zwar aus mehreren Gründen: * Ich glaube nicht, dass Exchanges ein Interesse daran haben, dass Zahlungen zwischen anderen Exchanges kostengünstig möglich sind. Im Gegenteil, es liegt im Interesse der Exchanges möglichst hohe Hürden (Austrittsbarrieren) aufzubauen. Kein Unternehmen der Welt hat ein großes Interesse daran, den Wettbewerb untereinander zu fördern * Um einen Node zu betreiben, müssten Bitcoins auf Hot-Wallets liegen. Damit wären Einlagen der Nutzer in Gefahr * Bitcoin ist ein relativ simples Protokoll. Lightning dagegen ist unheimlich komplex und weit davon entfernt, wirklich produktiv eingesetzt werden zu können. Je komplexer eine Software jedoch ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und möglichen Angriffen. Ich bezweifel, dass sich große Exchanges als Beta-Tester zur Verfügung stellen und die bestehenden Risiken eingehen werden * Durch den Betrieb eines Nodes fungiert eine Exchange als Money-Transmitter. Exchanges können aber nicht kontrollieren, welcher Sender Bitcoins an an welche Emfpänger sendet. Dies müssen sie aber, um die Regeln des KYC (Know Your Customer) und AML (Anti-Money Laundering) zu erfüllen Lightning ist ein erster interessanter Ansatz, um 2nd Layer Lösungen auf die Blockchain zu bringen. Meines Erachtens ist es im Grunde nur für wenige Einsatzszenarien geeignet. Ganz sicher aber nicht, um hohe Beträge zu transferieren, sondern eher, um wiederkehrende Mikrotransaktionen zu ermöglichen. Für mich ist Lightning eher eine Alternative zu IOTA.
  12. Thiasos

    Bitcoin vs Bitcoin Cash: Diskussion

    Kleine Korrektur. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Gregory Maxwell Blockstream bereits im November verlassen. Quelle: https://lists.linuxfoundation.org/pipermail/bitcoin-dev/2018-January/015586.html
  13. Sorry, ich kapiere es nicht. Es spricht nichts gegen ein peer-to-peer electronic cash systems. Wenn es BTC nicht macht, dann wird es jemand anderes machen. Bitcoin ist während der Finanzkrise entstanden. Das Ziel war immer, allen Menschen auf der Welt, auch und gerade auch den Ärmsten, die Teilnahme am weltweiten Finanzsystem zu ermöglichen, indem Intermediäre aus dem System entfernt werden. Es war niemals das Ziel ein Wertaufbewahrungsmittel für die wenigen Menschen zu schaffen, die bereits über ausreichende Geldmittel verfügen. In der jetzigen Form ist Bitcoin nicht einmal das, sondern ein reines Spekulationsobjekt. Du nennst dich Libert. In diesem Nick schwingt der Begriff Freiheit mit. Freiheit nur für dich oder Freiheit für alle Menschen? Natürlich konnte Satoshi es nicht verhindern. Bitcoin ist trustless, aber die Entwicklung beruht auf Vertrauen. Satoshi hat ganz bewusst ein Open Source Projekt geschaffen. Denn das ermöglicht es anderen Entwicklern seine Ideen aufzugreifen und die Umsetzung voranzutreiben.
  14. Dazu war Bitcoin niemals gedacht. Ich möchte mal gerne wissen, ab wann diese Bedeutungsumkehr stattgefunden hat. Bitcoin ist laut Whitepaper ein Peer-to-Peer Electronic Cash System. Genau dafür wurde Bitcoin und die Blockchain entwickelt. Und jetzt sagen alle Smallblocker, dass Bitcoin das nicht ist? Hä?
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