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Thiasos

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  1. Bitcoin vs Bitcoin Cash: Diskussion

    Kleine Korrektur. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Gregory Maxwell Blockstream bereits im November verlassen. Quelle: https://lists.linuxfoundation.org/pipermail/bitcoin-dev/2018-January/015586.html
  2. Sorry, ich kapiere es nicht. Es spricht nichts gegen ein peer-to-peer electronic cash systems. Wenn es BTC nicht macht, dann wird es jemand anderes machen. Bitcoin ist während der Finanzkrise entstanden. Das Ziel war immer, allen Menschen auf der Welt, auch und gerade auch den Ärmsten, die Teilnahme am weltweiten Finanzsystem zu ermöglichen, indem Intermediäre aus dem System entfernt werden. Es war niemals das Ziel ein Wertaufbewahrungsmittel für die wenigen Menschen zu schaffen, die bereits über ausreichende Geldmittel verfügen. In der jetzigen Form ist Bitcoin nicht einmal das, sondern ein reines Spekulationsobjekt. Du nennst dich Libert. In diesem Nick schwingt der Begriff Freiheit mit. Freiheit nur für dich oder Freiheit für alle Menschen? Natürlich konnte Satoshi es nicht verhindern. Bitcoin ist trustless, aber die Entwicklung beruht auf Vertrauen. Satoshi hat ganz bewusst ein Open Source Projekt geschaffen. Denn das ermöglicht es anderen Entwicklern seine Ideen aufzugreifen und die Umsetzung voranzutreiben.
  3. Dazu war Bitcoin niemals gedacht. Ich möchte mal gerne wissen, ab wann diese Bedeutungsumkehr stattgefunden hat. Bitcoin ist laut Whitepaper ein Peer-to-Peer Electronic Cash System. Genau dafür wurde Bitcoin und die Blockchain entwickelt. Und jetzt sagen alle Smallblocker, dass Bitcoin das nicht ist? Hä?
  4. In diesem Video wird recht verständlich erklärt, was Lightning ist:
  5. Aber wurde nicht genau dafür erfunden? Satoshi hat ja selbst geschrieben, dass zum Beispiel das Transaktionsvolumen von Visa durch das Bitcoin-Netzwerk prozessiert werden könnte. Andernfalls frage ich mich, welchen Sinn Bitcoin und die Blockchain noch haben sollen!?
  6. eine Lightning Transaktion wird nicht in der Blockchain gespeichert. Ein- und Auszahlungen werden dagegen in der Blockchain gespeichert Lightning ist grundsätzlich dezentral. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass sich zentrale Hubs bilden, über die Zahlungen durchgeführt werden. Leider wird LN meines Erachtens die aktuellen Probleme nicht lösen können, genauso wenig, wie etwa Segwit den Mempool geleert hat, obwohl es auch als Blocksize-Vergrößerung verkauft wurde. LN ist gedacht für Zahlungen wiederholender kleinerer Beträge. Zum Beispiel, um seinen morgendlichen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit zu kaufen oder minutengenaue Abrechnungen bestimmter Leistungen. Das sind aber neue Anwendungsfälle, die heute aufgrund der hohen Gebühren auf der BTC-Blockchain nicht stattfinden. Daher gibt es auch keine Substitutionseffekte. Für einmalige Zahlungsvorgänge sehe ich sogar überhaupt keinen Sinn, denn in diesem Fall müsste erst in das LN-Netzwerk eingezahlt werden und der Empfänger der Transaktion diese wieder auszahlen, was zwei Transaktionen statt nur einer Transaktion auf der Blockchain zur Folge hat und damit doppelte Gebühren an die Miner, zusätzlich zu den Gebühren, die im LN-Netz zu zahlen sind. Auch wenn Lightning irgendwann produktiv genutzt werden kann, dürfte noch eine lange Zeit vergehen, bis es auch effektiv nutzbar ist, denn Sender und Empfänger müssen Teil des Lightning-Netzwerks sein, d. h. es muss eine aureichend große Menge an Menschen auch daran teilnehmen.
  7. Ist Bitcoin aktuell nicht gescheitert?

    Ich übersetze es mal: Cobra: die Art und Weise, wie @Blockstream die LN-Nutzung im Mainnet fördert, ist sehr unverantwortlich. Die Leute werden Geld verlieren und der Ruf von LN wird beschädigt. Vor ein paar Wochen erhielt ich aus dem Nichts eine ekelhafte und anklagende E-Mail von jemandem, der ganz oben in der Befehlskette steht. Schreckliche Firma. Elisabeth Stark: Es ist eine Sache, dass Leute den Code selbstständig ändern. Es ist eine andere für ein Unternehmen Software zu promoten, so dass Nutzer Geld verlieren werden. Schlechte Idee, @Blockstream Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, denn beide stehen eigentlich auf der Seite von Blockstream.
  8. Ist Bitcoin aktuell nicht gescheitert?

    Mal sehen, was der Co-Owner von bitcoin.org und bitcointalk.org dazu sagt, wie Lightning durch Blockstream angepriesen wird: https://twitter.com/CobraBitcoin/status/953669495033298944 Und was sagt die Mit-Gründern von Lightning Labs zum gleichen Thema? https://twitter.com/starkness/status/953437954868785152
  9. Soll es noch diesen Monat geben: https://twitter.com/CounterMarkets/status/953066201596350464 https://twitter.com/CounterMarkets/status/952002148170047489 Wenn das so funktioniert, könnte das kleinste Dorf an fast jedem Ort der Welt von der Blockchaintechnologie profitieren.
  10. Ist Bitcoin aktuell nicht gescheitert?

    Ist das deine persönliche Meinung oder kannst du deine Behauptung beweisen?
  11. Ist Bitcoin aktuell nicht gescheitert?

    Der Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Der Wert wird, und so sehe ich das, durch seinen Nutzen bestimmt. Kurzfristig kann der Preis über seinen Wert steigen, zum Beispiel durch Spekulation, aber mittel- oder langfristig wird er immer wieder auf seinen Wert zurückfallen. Im letzten Jahr ist der Bitcoin Preis stark gestiegen, sein Wert aber vielleicht sogar weniger geworden ist, da beispielsweise die Zahlungsfunktion überhaupt nicht mehr im vernünftigen Maße genutzt werden kann und viele Unternehmen, die auf günstige Transaktionskosten angewiesensind, auf andere Alternativen wechseln oder bereits gewechselt haben. Insofern halte ich Bitcoin derzeit für "überwertet" und damit für zu teuer, so dass m. E. eine deutliche Preiskorrektur bevorsteht.
  12. Ist Bitcoin aktuell nicht gescheitert?

    Wir haben offenbar ein unterschiedliches Verständnis davon, wer der Angreifer ist. Bitcoin lässt sich nicht von außen erfolgreich angreifen, von innen aber sehr wohl.
  13. Ist Bitcoin aktuell nicht gescheitert?

    Hier komme ich jetzt nicht mehr mit. Welche anderen Kriterien fange ich an zu zählen? Der Wert wird nur durch den Nutzen bestimmt. Eine Währung kann zum Beispiel einen Nutzen als Zahlungsmittel, Wertmesser oder Wertaufbewahrungsmittel haben. Aus sentimentalen Gründen werden wohl nur wenige Bitcoins halten. Bitcoin hat nicht einen Wert, weil es rar ist. Sonst könnte jeder eine Kryptowährung mit 21 Coins erschaffen. Diese müssen aber nicht zwangsläufig einen hohen Wert haben, nur weil sie besonders knapp sind. Bitcoin hat einen Nutzen als Wertaufbewahrungsmittel weil es deflationär ist und weil andere ihm einen bestimmten Wert zumessen. Je mehr Menschen Bitcoin besitzen wollen, weil sie zum Beispiel günstige Überweisungen durchfüren wollen, desto mehr es im Wirtschaftsleben genutzt wird, also desto mehr Nutzen im zugemessen wird, desto wertvoller wird Bitcoin. Je wertvoller er wird, desto mehr nutzen ihn als Wertaufbewahrungsmittel. Aber was wird passieren, wenn Bitcoins nicht mehr gemäß seines ursprünglichen Verwendungszwecks genutzt werden können? Die Nutzung bleibt aus, Überweisungen werden vermehrt wieder über das traditionelle Bankensystem durchgeführt, durch die entstehende Lücke wird das riesige bestehende Potential durch anderen Kryptowährungen ausgefüllt. Diese steigen an Wert. Im Gegenzug verliert Bitcoin weiterhin massiv Anteile am Gesamtmarkt. Mittlerweile sind wir bei 32,4%. Am 8. Dezember 2016 waren es noch 67%. Innerhalb eines Monats hat Bitcoin massiv verloren, weil das Vertrauen sinkt und Investoren sich anderen Kryptowährungen zuwenden, die mehr Nutzen und und damit mehr Wertsteigerungen versprechen. Bitcoin hat nicht einen Wert, weil es rar is
  14. Ist Bitcoin aktuell nicht gescheitert?

    Weshalb wurde noch mal der Bitcoin erfunden? Da muss ich doch mal kurz nachdenken. Ach ja: https://bitcoin.org/bitcoin.pdf Keine fremden Links mehr? Der Unterschied zwischen uns beiden ist, dass du unbewiesene Behauptungen aufstellst und ich meine Behauptungen nachweisen kannst. Im Übrigen wird Andreas Antonopoulos im Reddit Forum r/Bitcoin hoch geschätzt. Allerdings auch nur deshalb, weil dort genau stets das zitiert wird, was gerade ins eigene Weltbild passt und andere Zitate gerne überhört werden. Ich würde mal behaupten, dass Antonopoulos doch weit kompetenter ist, als du und ich. Ich verstehe auch nicht, wieso du Äpfel mit Birnen, sorry, Bitcoins mit Löffeln vergleichst. Bitcoin nennt sich Währung, also muss ich Bitcoins mit anderen Währungen vergleichen. Und da fällt der Vergleich, gerade auch im Zusammenhang mit anderen Kryptowährungen, verdammt schlecht aus. Nur weil du deine Bitcoins nur als Wertaufbewahrungsmittel nutzt, heißt es nicht, dass er nicht für andere einen zusätzlichen Nutzen haben sollte. Ich verstehe natürlich, dass du Bitcoin so vehement verteidigst. Es ist immer schwer, eine einmal getroffene Entscheidung zu revidieren. Aber manchmal ändern sich Fakten und darauf basierend sollte man seine Entscheidungen anpassen. Und hey, Bitcoin wie im Whitepaper beschrieben existiert ja auch noch. Es nennt sich jetzt nur anders, zumindest eine zeitlang. Letztendlich wird der Markt entscheiden. Und da sieht es im Moment ganz schlecht aus für Bitcoin. Die Dominanz ist schon wieder auf einen historischen Tiefstwert gefallen und liegt jetzt bei 32,5%. https://coinmarketcap.com/charts/#dominance-percentage
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