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jscr

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  1. Hallo ap7fxm, Das ist kein technisches Problem - es geht um den Aufwand, den man benötigt, um das alles alleine auf die Beine zustellen und auf Dauer zu pflegen. Und vor Allem um die Zeit, die dafür nötig ist. Mein Job lässt mir nur begrenzte Freizeit, die ich lieber anders nutzen möchte, als mich mit der Entwicklung und Pflege einer Anwendung herumzuschlagen, die ich besser, vollständiger und aktueller auch kaufen kann (und wenn ich meine Freizeit dagegen rechne, ist die Rechnung zumindest für mich ganz klar). Doch, genau das musst du, wenn du korrekt versteuern willst. Jeder einzelne Trade ist eine Veräußerung mit Datum, Zeitpunkt, Menge und Preis jeweils für Erwerb und Verkauf. Der Stand deines Bankkontos und die Bestände auf den Börsen am Ende des Jahres sagen gar nichts darüber aus, was in diesem Jahr von dir gekauft oder verkauft wurde.
  2. Hallo PuxmKF, Würde ich empfehlen, wenn du nicht mit der Free-Version hinkommst. Zu Margin-Trades kann ich zwar nichts sagen, aber für mich funktioniert das Tool mittlerweile prima. Habe die Daten für meine Steuererklärung 2017 damit ermittelt und vor einiger Zeit meinen Bescheid bekommen - wurde alles anstandslos akzeptiert. Ich bin zwar bei manchen Fragen auch mit der Doku nicht wirklich ans Ziel gekommen, konnte sie aber letztlich doch lösen (auch mit Hilfe dieses Forums). Das solltest du dir sehr gut überlegen. Ich habe das anfangs selber auch versucht (zwar nicht mit Python, bin .Net-Entwickler) und bin letztendlich an den vielen Details, Ausnahmen und Eigenheiten der diversen Börsen gescheitert. Solange du einfach nur die Daten von Börsen importierst und naiv Käufe gegen Verkäufe rechnest, geht es noch. Aber dann gehts los mit Gebührenverrechnung, Depottrennung, Transaktionen zwischen Wallets/Börsen, Ermitteln von historischen Kursen für EUR/USD/Coins/etc, ggfs. Einnahmen aus Lending, Mining, ICOs, ... das nimmt ganz schnell Überhand. Dann hat man auch noch den Anspruch, eine schicke, übersichtliche Oberfläche zu bauen und schon ist man genau bei deinem Punkt "... ist es wohl auch die teuerste Lösung". Und wie Jokin schon schrieb, kannst du damit rechnen, dass das FA sehr kritisch sein wird. Wenn du dagegen ein etabliertes Tool nutzt, das von einem Team von Experten gepflegt wird, ist das Risiko - und der Aufwand - meiner Meinung nach deutlich geringer.
  3. jscr

    www.bitaddress.org down?

    https://github.com/pointbiz/bitaddress.org/issues/191#issuecomment-401519064 Offenbar down wegen eines DDoS-Angriffs ...
  4. jscr

    Günstiger Computer

    Wie wärs denn mit einer VM mit einem einfachen Linux/Windows drauf, die nie ans Netz kommt? Kannst dir dann ja auch für jedes Wallet bzw. Zweck eine neue Instanz erstellen.
  5. Ich habe mir das Video auch angeschaut und finde die Idee sehr spannend und werde das auch als Zuschauer verfolgen. Selber mitmachen werde ich sicher nicht, weil ich erstens das Ziel für ziemlich unrealistisch halte und zweitens den Aufwand _deutlich_ höher einschätze. Wenn man da wirklich was draus machen will, muss man sehr viel Zeit investieren. Ein bis zwei Stunden 3x die Woche reichen sicher nicht, wenn man in das Thema einsteigt und bei den "Milionen" von Airdops/Faucest/Whatever auf dem Laufenden bleiben möchte. Ich habe anfangs auch mit Faucets rumexperimentiert und der Nerv-Faktor sowie die aufgewendete Zeit überwiegen für mich bei Weitem den Ertrag. Meine Freizeit ist mir dafür zu wertvoll ? Wenn man keine großen Summen investieren kann, macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, monatlich einen kleinen Betrag zu sparen und gezielt und/oder regelmäßig zu kaufen. Für den Lernerffekt und das Erfahrung sammeln ist es sicherlich hilfreich - wie du schon selbst sagst, sollte man aber angemessene Sicherheitsvorkehrungen treffen. Das würde ich auch empfehlen - was man da alles an Webseiten besucht und an Kram runterlädt, das will man auf keinem Rechner machen, den man für etwas anderes nutzt, geschweige denn auf einem, auf dem man mit Kryptos hantiert. Abgesehen davon: wer 100 öcken für einen separaten Laptop übrig hat, kann damit meiner Meinung nach mehr erreichen, wenn er die direkt "investiert".
  6. Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht und die Details, sowas finde ich persönlich sehr wertvoll. Ich glaube, das ist für viele andere auch sehr interessant und je mehr Berichte dieser Art wir hier haben, desto besser ?
  7. jscr

    Finde Deine Forkcoins!

    Sehr schöner Link, vielen Dank. Sowas hab ich schon eine Weile gesucht, auch wegen der Liste der (seit BCH) entstandenen Bitcoin-Forks mit Datum. Und Glückwunsch zu den paar Tausend "unverhofften" USD ?
  8. Wenn die Tokens schon auf der ETH-Adresse von bitcoin.de sind, bleibt dir wohl nur noch, beim bitcoin.de-Support anzufragen. Die sind die einzigen, die Zugriff auf die Tokens haben. Ob der Support dir dabei helfen kann, weiß ich allerdings nicht ... falls du es versuchst, berichte bitte im Anschluss über das Ergebnis, könnte ja auch für andere interessant sein.
  9. Hallo Chris4K, Mit 2FA hast du eine zweite Sicherheitsschicht: wenn jemand an dein Binance-Passwort kommt, kann er sich einfach einloggen und ggfs. Schaden anrichten, wenn du 2FA nicht nutzt - wenn du es nutzt, kann er das nicht, weil er zusätzlich das one time password benötigt. Online-Wallets haben grundsätzlich das Risiko, dass sie gehackt werden oder einfach mit den Coins abhauen könnten. Dann ist es auch egal, ob du 2FA aktiviert hast oder nicht. Desktopwallets dagegen sind nur so sicher, wie der PC, auf dem sie betrieben werden. Wenn du dir einen entsprechenden Trojaner einfängst und das nicht mitkriegst, ist es möglich, dass jemand auf den Wallet zugreift. Außerdem gibt es das Risiko, sich versehentlich Fakewallets runterzuladen. Bei Desktopwallets sollte man sich schon sicher sein, was man tut und geeignete Sicherheitsmaßnahmen für den PC ergreifen (je nach Grad der Paranoia und Wert der Coins bis zu einem separaten Wallet-PC, der möglichst nicht im Internet ist). Bei Online-Wallets gibt man diese Verantwortung - und im Zweifel die Coins - weitgehend an den Betreiber ab. Das musst du dir selbst beantworten: wie sehr würde es dir wehtun, wenn die 100€ weg wären? Und welchen Aufwand bist du bereit zu treiben, um das zu verhindern? Bitcoin: Electrum IOTA: LightWallet (mit Einschränkungen, erscheint mir noch etwas kompliziert und intransparent) Ripple: (habe keine Erfahrung mit Ripple-Desktop-Wallets)
  10. Hallo pstein, Die Seite https://www.blockchain.com/ zeigt dir auch unbestätigte Transaktionen auf der Zieladresse an. Kennst du die Transaktions-ID? Dann gib die mal in das Suchfeld ein, vielleicht hast du doch nicht die richtige Zieladresse? Und noch ein Hinweis: ich glaube, du verwechselst da etwas: ein Miningpool ist eine Ansammlung von Minern/Rechnern, die ihre Rechenpower vereinen, um die Chance zu erhöhen, zusammen neue Coins zu minen. Wenn du eine Transaktion durchführst, wird sie in den Mempool übernommen, dort werden alle unbestätigten Transaktionen gesammelt. Wenn sie von den Minern bestätigt wurden, werden sie der Blockchain hinzugefügt. Du kannst dir auch live anschauen, wieviele unbestätigte Transaktionen noch im Mempool warten und welche Gebühren die Transaktionen anbieten, zB hier: https://jochen-hoenicke.de/queue/#0,24h
  11. So sehe ich das persönlich auch, ich wollte nur darauf hinweisen, dass es dazu derzeit mehrere Meinungen gibt und die Sachlage noch nicht 100%ig klar zu sein scheint ?
  12. Hallo zonul, Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege, aber ich lese das so, dass du tatsächlich >200 Mal die Anlage SO für jeden einzelnen Trade ausfüllst? In dem Fall: du kannst unter "Weitere Veräußerungsgeschäfte" (Zeile 48) einfach eine Summe angeben und eine gesonderte Aufstellung mit allen Einzelveräußerungen anhängen. Dann kannst du deine Berechnung korrekt durchführen und einfach nur die Summe runden - ansonsten kann das Ergebnis ja schon deutlich von der Realität abweichen.
  13. Das ist eine Meinung, und die ist derzeit noch sehr umstritten, so wie ich das mitbekomme. Theoretisch kann man die Kostenanteile zwischen den beiden Coins (Ursprungscoin und Forkcoin) unterschiedlich aufteilen. Man kann ja schließlich auch argumentieren, dass man die BCH nur bekommt, weil man vorher BTC angeschafft hat. Die "Aktiensplit-Variante" mit dem Wertverhältnis zum Forkzeitpunkt scheint dabei beliebt zu sein, aber wie ihr schon geschrieben habt, wird das spätestens beim zweiten Fork ziemlich kompliziert. Mein Steuerberater hat es auch so dargestellt, dass es derzeit mehrere Meinungen gibt und wir vermutlich erst in der näheren Zukunft genau wissen, was hier der "richtige" Weg ist. Bis dahin ist erstmal keine Variante direkt falsch, wenn man es transparent und plausibel erklärt. Das Ganze gilt natürlich dann auch entsprechend für den Anschaffungszeitpunkt. Ich handhabe es selbst aber auch so wie Jokin: Anschaffungspreis des Forkcoins = 0€, Anschaffungszeitpunkt = Forkzeitpunkt.
  14. Hallo pstein, Electrum verwendet standardmäßig Change-Adressen, um das "Rückgeld" zu empfangen (wenn du mit einer Transaktion eine Menge BTC versenden willst, die du nicht exakt mit deinen unspent transactions erreichen kannst). Technisch notwendig ist es nicht, man könnte auch wieder die Absenderadresse für das "Rückgeld" nehmen. Electrum macht das, um die Anonymität zu erhöhen, für Details zB hier einsteigen: https://bitzuma.com/posts/who-needs-bitcoin-change-addresses-anyway/
  15. jscr

    Problem mit Auszahlung

    Du brauchst keine spezielle Adresse, jede ETH-Adresse kann auch die ERC20-Tokens empfangen. Beim Rückweg aber drauf achten, dass du die passende Empfangsadresse der Börse in der richtigen Währung auswählst ?
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