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Solomo

Anlage SO - Private Veräußerungsgeschäfte - Andere Wirtschaftsgüter

Empfohlene Beiträge

Moin,

ich habe die Krypto Steuer Geschichte mit Coincracking fertig erstellt. 

Art des Wirtschaftsgutes: "Kryptowährungen"

Wie müsste ich jetzt Zeile 42 - 47 ausfüllen? Oder reicht "Kryptowährungen" in Zeile 41 und füge die Coincracking Berechnung mit an und alles mit der Post zum Finanzamt?

Grüße

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Tiele, Datum und so bekommste hin.

 

Dann die Gesamtsumme aller Veraeusserungen und die Gesamtsumme aller Anschaffungen auch.

Und dann die Differenz daraus, was den Gewinn ergibt.

Dann noch Werbungskosten eintragen und Summen bilden.

  • Thanks 1

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Hallo, ich frage mich nur, was soll man eintragen bei "Zeitpunkt der Anschaffung" und "Zeitpunkt der Veräußerung". Es gibt ja nicht ein Datum, sondern für jeden Trade ein anderes. Wie soll das gehen?

Gruß Olaf

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@Master_of_Coindesaster

Ich würde 2017 eintragen. Für den §23 EStG gilt schließlich das Zu-/Abflussprinzip. Wichtig ist ja nur, dass die Haltefrist von 1 Jahr verletzt wurde. Ansonsten wäre es ja eh steuerfrei. 

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vor einer Stunde schrieb Master_of_Coindesaster:

Hallo, ich frage mich nur, was soll man eintragen bei "Zeitpunkt der Anschaffung" und "Zeitpunkt der Veräußerung". Es gibt ja nicht ein Datum, sondern für jeden Trade ein anderes. Wie soll das gehen?

Gruß Olaf

Na komm schon ... denk nach ...

(Datum des ersten und letzten Trade des Jahres)

bearbeitet von Jokin

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muss ich eigentlich die Anlage SO ausfüllen,wenn ich als hodler länger als 1 Jahr BTC gehalten habe und erst weit nach einem Haltejahr verkauft habe mit Gewinn?

Meiner Meinung nach nicht,denn in der Anlage SO werden nur private Veräußerungsgeschäfte erfasst,die innerhalb der jeweiligen "Spekulationsfrist" erfolgt sind.

Klar werde ich alles genau dokumentieren für evtl.Nachfragen des FA (Vorhaltepflicht)

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In der "Steuererklärung" gibst Du Einkommen an für das Du "Steuern erklärst".
Wenn Du aus Deinen Kryptoverkäufen keine "Steuern erklären willst", dann gibst Du keine Anlage SO ab.

Letztes Jahr hab ich meinem Steuerberater die Daten zur Verfügung gestellt, da ich unterhalb der Freigrenze lag, gab's keine Anlage SO.

(es kursiert och die Auffassung, dass nur das Finanzamt die Steuerfreiheit feststellen darf - naja ... wenn es offensichtlich ist, dann würde ICH keine Anlage SO abgeben)

bearbeitet von Jokin
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vor 2 Stunden schrieb Jokin:

(es kursiert och die Auffassung, dass nur das Finanzamt die Steuerfreiheit feststellen darf - naja ... wenn es offensichtlich ist, dann würde ICH keine Anlage SO abgeben)

Zunächst Danke,dass Du meine Auffassung zur Abgabe der Anlage SO bestätigst.(klar,wie immer ohne Gewährleistung)

Die kursierende Auffassung ,von der Du sprichst,halte ich für Unsinn.Wenn etwas in einem Gesetz geregelt ist,dann hat das FA keine Feststellungsmöglichkeit mehr. Denn wenn das Gesetz etwas geregelt hat,ist die Sache ja schon "entschieden" und das FA kann sich ja wohl nicht gegen ein Gesetz stellen und gegen ein Gesetz etwas "feststellen".

P.S.

Zitat

Wenn Du aus Deinen Kryptoverkäufen keine "Steuern erklären willst", dann gibst Du keine Anlage SO ab

Etwas mißverständlich ausgedrückt,denn es geht nicht darum,dass ich keine Steuern "erklären will",sondern im besagtem Fall keine Steuer erklären brauche,da sie ja nicht anfallen.So hat es ja auch Dein Steuerberater gemacht mit der Nichtabgabe der Anlage SO,da Du unter der Freigrenze lagst.

 

Nebenbei:Ich befürchte weiterhin schlimmes Erwachen für die Trader,wenn sie nicht exakt alles dokumentieren und dem FA unterjährige Gewinne nicht melden.

 

bearbeitet von segeln

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vor 2 Stunden schrieb segeln:

Etwas mißverständlich ausgedrückt,denn es geht nicht darum,dass ich keine Steuern "erklären will",sondern im besagtem Fall keine Steuer erklären brauche,da sie ja nicht anfallen.

Wer "nicht braucht", der "will auch nicht" ... ich hab's mal etwas pauschaler ausgedrueckt.

vor 2 Stunden schrieb segeln:

Nebenbei:Ich befürchte weiterhin schlimmes Erwachen für die Trader,wenn sie nicht exakt alles dokumentieren und dem FA unterjährige Gewinne nicht melden.

Nebenbei: Das denke ich auch. Ich sehe derzeit schonmal fuenf mir namentlich bekannte Trader, die definitiv Gewinne von ueber einer halben Mio. Euro zu versteuern haben ... ob diese fuenf es auch tun werden? Wer weiss ... und wenn ich die schon kenne obwohl ich mit keinem in Kontakt stehe, dann kennt die Steuerfahndung sie auch bereits.

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Hier ist vieles erklärt.
https://www.finanzgefluester.de/besteuerung-von-kryptowaehrungen/

Runterscrollen bis "Auch wenn steuerfrei?"

Ich habe woanders einmal gelesen, dass die Steurerfreiheit durch das FA erklärt wird.
D.h. man muss die Einnahmen angeben und darf die Steuerfreiheit nicht selbst feststellen.
(Hat Jokin ja auch schon geschrieben.)

Bei größeren Gewinnen empfiehlt es sich, aus einem weiteren Grund diese beim Finanzamt anzugeben:
Sollte die Steuerschuld über 50.000,- Euro liegen, droht ein Haftstrafe.
Bei der doppelten Summe ist sie sicher!

Und auch wenn der Steuerberater meint, dass es nicht nötig ist, mit Abgabe der Anlage SO schläft man besser.

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vor 2 Minuten schrieb CBHobs:

Und auch wenn der Steuerberater meint, dass es nicht nötig ist, mit Abgabe der Anlage SO schläft man besser.

Naja, man kann die Anlage SO fuer jede einzelne Veraeusserung ausfuellen und jeweils das richtige Anschaffungsdatum setzen sodass eindeutig ist, dass die Veraeusserung mehr als 12 Monate zurueck liegt.

Bei 5 Veraeusserungen mag das noch gehen - bei mehr wird der Stapel jedoch recht dick.

Bei unterjaehrigen Veraeusserungen laesst das prima zusammenfassen, dass man als Tag der Anschaffung den 01.01. nimmst und als Veraeusserungstag den 31.12. - was auch nicht ganz korrekt ist, da die erste Veraeusserung des Jahres sicher einer der Coins ist, die im Vorjahr angeschafft worden ist.

... dieses obergenaue Angeben erzeugt nur unnoetige Rueckfragen, die das Ergebnis nicht veraendern.

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