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samhayne

Gewinn 2017, Verlust 2018 - wie versteuern?

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Hallo,

ich glaube, der Titel sagt schon, worum es geht. :)

Während es im Dezember 2017 ja ziemlich gut lief, sah 2018 bisher ziemlich finster aus und so gut wie alle Gewinne sind bei mir wieder futsch.

Die Gewinne hab ich nach einem kurzfristigen Panikverkauf 2017 auch schon realisiert. Haltefrist < 12 Monate.

 

Kann ich Gewinn und Verlust aus unterschiedlichen Steuerjahren gegenrechnen? Ich hoffe doch.

(Gewinnvortrag?)

 

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Hallo samhayne,

§23 EStG erlaubt bei privaten Veräußerungsgeschäften die Verrechnung von Verlusten mit Gewinnen aus dem Vorjahr und den Folgejahren. Wie das allerdings in der Praxis abläuft, kann ich nicht sagen, weil ich auch erst seit 2017 dabei bin. Ich vermute, dass du für 2017 deinen Gewinn in der Steuererklärung angibst und zahlst, 2018 dann den Verlust angibst und mit dem Bescheid 2018 dann eine entsprechende Erstattung der gezahlten Steuern auf den Gewinn aus 2017 erfolgt.

Kann das jemand der Erfahreneren hier bestätigen/korrigieren? Würde mich auch interessieren, wie der genaue Ablauf ist :-)

bearbeitet von jscr
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Hallo jscr, 

das kann genau so gemacht werden, wie von Dir beschrieben. 

Gruß, 

SH

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Am 3/10/2018 um 05:27 schrieb FrankDrebin:

Ich hab mal den Tip bekommen das man sich cryptogewinne auf ein Online casino überweisen soll. Dann mal ne woche oder nen Monat etwas spielen wie man will, und sich das Geld dann vom online casino aufs konto auszahlen lassen.

Denn bei Glücksspiel ist es anders mit der Steuer, bzw. gibts ja noch gar keine oder ?

Wenn Du einen Gewinn von 2 BTC auf ein Onlinecasino transferierst und nach einem Verlust von 0,8 BTC 1,2 BTC wieder zurueck transferierst, hast Du immernoch die 2 BTC aus Kursgewinnen zu versteuern.

=> also eine ziemlich dumme Idee, denn Kursgewinne werden nicht einfach so zu Gluecksspielgewinnen.

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vor 4 Stunden schrieb FrankDrebin:

da ist nix mit zurücktransferieren. Die Endstation ist das Online Casino mit dem Betrag in EUR oder USD.  Von dem aus gehts direkt aufs Bankkonto oder Mastercard.

Warum sollte man da was von 2 BTC versteuern  ?  BTC kommen hier gar nicht ins spiel . Wollt ihr das nicht raffen oder ist die deutsche Schulsystem daran schuld ?

Ich weiß, dass Cryptogewinne ermittelt werden, wenn ich einen Coin "veräußere". Und das tu ich indem ich ihn in einen anderen Coin (ETH, XRP, EUR, USD, USDT, Casinochips) tausche.

Ob dies in einem Onlinecasino geschieht oder bei bitcoin.de, ist für die Steuerrelevanz vollkommen unerheblich, da es sich in jedem Fall um eine Veräußerung handelt. Es wird alles gleich behandelt.

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Hallo

Könnte mir bitte einer sagen Woher ich eine Bescheinigung für den Steuerberater bekomme. Für das Jahr 2017 ??

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vor 27 Minuten schrieb Tomki:

Hallo

Könnte mir bitte einer sagen Woher ich eine Bescheinigung für den Steuerberater bekomme. Für das Jahr 2017 ??

Die erstellst Du Dir selber ueber cointracking.info

Dort importierst Du all Deine Trades von 2017 aller Boersen und Wallets und sonstige Transaktionen, die Du vorgenommen hast.

Dann klickst Du auf "Steuer-Report" und hast damit alles was Du brauchst.

(stark vereinfacht dargestellte Vorgehensweise - so einfach wie bei Banken wird es erst in einigen Jahren, wenn da mal ein Automatismus rein kommt, aber fuer uns und Dich als Pioniere im neuland heisst es viel Handarbeit)

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Noch eine Frage...

Muss ich für einen Verlustrücktrag 2018->2017 diesen Verlust erst realisieren?

D.h. die Coins noch vor Jahresende kurz verkaufen (und als alter Hodler gleich wieder zurückkaufen)?

 

(Meine Steuern für meine realisierten Gewinne 2017 hab ich bezahlt)

bearbeitet von samhayne

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vor 8 Stunden schrieb samhayne:

Muss ich für einen Verlustrücktrag 2018->2017 diesen Verlust erst realisieren?

Das ist exakt dasselbe wie bei Gewinnen.

 

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Moin moin, ich bin erst wenige Monate dabei. Habe letztes Jahr bisschen was an ETH angesammelt und diese Woche für 1500€ wieder verkauft. Gilt dann immer noch das FIFO-Prinzip mit den Käufen aus 2018 oder ist das nun reiner 'Gewinn' für 2019 und muss voll versteuert werden?

Ich bin da ein wenig verunsichert und hab Sorge einen teuren Fehler mit dem Verkauf gemacht zu haben 

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Der Ertrag (Gewinn oder Verlust) wird ermittelt indem vom Verkaufserlös die Anschaffungskosten ermittelt werden.

Alles andere wäre unlogisch.

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Also wird es ganz normal mit den Einkaufspreis gegen gerechnet, auch wenn das Kalenderjahr zwischenzeitlich gewechselt hat.

Danke :)

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Ja, total einfach und logisch :-)

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