Jump to content
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Axiom0815

Fluchtrucksack: Perfekte Lösungen für verschiedene Fluchtszenarien

Empfohlene Beiträge

vor 18 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

98% der Leute, die ich persönlich kenne, hätten nicht den Hauch einer Chance, auch nur 5 Tage in irgendeiner wie auch immer gearteten "Wildnis" zu überleben. Egal, was sie in einem Fluchtrucksack dabei hätten.

Auch 10-Tage "Chaos" mit nicht funktionierendem Stromnetz, keinen Öffis mehr, leeren Rewe-Regalen, Schlangen vor Bankautomaten, kein Benzin an den Tankstellen etc. dürfte 70% meines Bekanntenkreises in allerhellste Aufruhr versetzen. Die würden wie die aufgescheuchten Hühner durch die Gegend rennen und völlig irrationale Entscheidungen treffen.

Klar mache ich mir meine Gedanken, aber wie ich tatsächlich in solchen extrem-Situationen reagieren würde....Keine Ahnung.

und selbst Survival-Geübten geht spätestens nach 30-40 Tagen bei der Selbstvorsorgung in der Wildnis die Kraft aus.

Survival-Geübte haben bei ihrer Vorbereitung auch ein absehbares Ende ihres Abenteuers. Im Katastrophenfall fehlte dieses und es käme Panik, Unruhe und Chaos hinzu, die zu Fehlern führten.

Sodass selbst Survival-Geübte einen Monat unbeschadet nicht überstehen dürften.

 

bearbeitet von _/\_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 23 Minuten schrieb Axiom0815:

Outdoor in Norwegen ist das sicherlich kein Problem ein Fisch zu fangen. 
Oder wenn in der Großstadt, warum auch immer, die Katastrophe herrscht und man in die umgebenden Wälder flüchtet, ist sicherlich eine kleine Reserve Notnahrung nicht schlecht, weil man ja "abtauchen" will. Verstecken beinhaltet eben versteckt zu sein und nicht am Fluss zu angeln.
Jedenfalls will ich erst mal eine weile die Zeit so überbrücken.
Und dann muss man sehen, weil irgendwann gehen alle Vorräte aus. Dann heißt es selber Lebensmittel beschaffen und dabei nicht selber "Lebensmittel" zu werden.

Feuer sehe ich genau so wie Du. Habe auch ein Feuerstahl

Zum "einfachen Werkzeug" kannst Du gerne mehr erzählen. Da sind Erfahrungen Gold wert.
Messer, na klar. Tipps?

Atomverseuchung: Das wäre schon ein Zacken schärfer und nicht gleich das wichtigste in einer Notfall-Planung. 
Für Dich, wenn, dann ist die Oberfläche kontaminiert. Man muss also hierauf achten. (Z.B. Birkenwasser trinken.) 

Axiom

 

Ich glaube, dass musst Du anders sehen. Wenn Berlin mit seinen XX Bewohnern Bewohnern ein Problem hat, dann muss Du zuerst ganz weit rennen. Es ist egal, was Du machst, wohin Du Dich in Berlin verziehst, es werden Leute da sein. Es sind einfach zu viele. Deswegen haben die Prepper in den USA ihre Bunker ganz weit weg von den Städten.

Richtiges Outdoor in Norwegen bedeutet, schlechtestes Wetter, gefährliche Temperaturen, wenn Du das Feuer für nicht anbekommst, hungerst Du und bekommst kaltes Wasser für den Tee. Dazu Nässe, die Dich auskühlt. In einigen Gegenden werden Himalaya Expeditionen getestet (100Km südlich von Trondheim). Meine Frau hat mal mal ein Feuerzeug vergessen, das hiess eine Woche im Kajak kein Feuer und warmes Essen. Nur Knäckebrot und fast ne Scheidung.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass irgendwann die Vorräte aufgebraucht sind, das Equipment kaputt ist und das Zelt durchregnet. In der Regel, back to basics.

1. Einfach ne Akst von Fiskars, die halten ewig.

2. Mehrere Messer, ein grosses zum Schneidern, ein Multifunktionsmesser, nur nicht die billigen aus China, die rosten oder brechen. Und ein Tauchermesser, die sind irre scharf, da kann man jedes Tier mit zerschneiden.

3. Wasser, einfach lernen, wie man selber einen Wasserfilter macht. Dann entweder durchsichtige Wasserflasche  zum abtoeten der Bakterien in die Sonne legen oder einfach Silberoxid kaufen. 2 Flaschen halten für 10000L Wassser, das reicht ne Zeit. Dann besser in eine gute Wasserflasche investieren.

4. Und ich habe einen Stahlbecher zum Tee trinken, der hält nun 30 Jahre. Der Stahl wird nicht sonderlich heiss, das ist ein besonderer Becher. Den kann man auch im Zelt nehmen, ohne sich zu verbrennen.

5. Panzerband, aber nur das Original. Das kannst Du alles mit machen und das hällt.

 

Das meiste sind Verhaltensmassnahmen, in der Natur klar zu kommen, das muss man einfach lernen.  2 Tage ohne Wasser, 14 Tage ohne essen. Worum kümmert man sich dann zuerst ?

Genau, und dann ein warmen trockenen Platz zum schlafen. 

 

AM

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 47 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

98% der Leute, die ich persönlich kenne, hätten nicht den Hauch einer Chance, auch nur 5 Tage in irgendeiner wie auch immer gearteten "Wildnis" zu überleben. Egal, was sie in einem Fluchtrucksack dabei hätten.

Auch 10-Tage "Chaos" mit nicht funktionierendem Stromnetz, keinen Öffis mehr, leeren Rewe-Regalen, Schlangen vor Bankautomaten, kein Benzin an den Tankstellen etc. dürfte 70% meines Bekanntenkreises in allerhellste Aufruhr versetzen. Die würden wie die aufgescheuchten Hühner durch die Gegend rennen und völlig irrationale Entscheidungen treffen.

Klar mache ich mir meine Gedanken, aber wie ich tatsächlich in solchen extrem-Situationen reagieren würde....Keine Ahnung.

Ja, das ist richtig, esw erden 99.9% sein. Aber das ist Kopfkino, was zu irrationalen Entscheidungen führt. Nur die wenigsten bleiben ruhig und denken über die nächsten Schritte nach.

AM

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb Axiom0815:

Jenau OT hier im Thread und schon über ein Jahr alt. Muss man nicht mehr "ausbuddeln" und weiter diskutieren.

 

Ein Wohnmobil oder ähnliches ist eine feine Sache, wenn man vorher los fährt! Leider wird dies den wenigsten gelingen, was dann im Stau und den gänzlichen Aus endet.
Es muss also eine andere Strategie her, z.B. "Basislager" ausserhalb der Stadt oder so...

Axiom

Doch, wehret den Anfängen ...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube man muss gar nicht fliehen wenn es soweit kommt. Man muss nur eine Weile aushalten und daher zu Hause etwas Vorräte haben um zurecht zu kommen. Ich hab immer so zwei Wochen Vorrat an Dosenzeugs im Keller und das wars, sauberes Wasser muss man sehen. Im Fall der Fälle ist halt immer erst mal alles an Infrastruktur kaputt und dann muss man sich halt über Wasser halten. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 23 Minuten schrieb Stefan129:

Ich glaube man muss gar nicht fliehen wenn es soweit kommt. Man muss nur eine Weile aushalten und daher zu Hause etwas Vorräte haben um zurecht zu kommen. Ich hab immer so zwei Wochen Vorrat an Dosenzeugs im Keller und das wars, sauberes Wasser muss man sehen. Im Fall der Fälle ist halt immer erst mal alles an Infrastruktur kaputt und dann muss man sich halt über Wasser halten. 

Richtig, kommt immer auf das Szenario an. Bleibt alles halbwegs "zivil" muss man nichts tun.
In entsprechenden Studien spricht man aber auch davon, dass "kriminelle Elemente" die Situation ausnutzen werden und es zu Plünderungen kommt.

In Berlin-Kreuzberg hat es nur 30min gedauert, bis man plündete. Da war wohl eher das Motiv unbeobachtet zu sein, als Versorgungsängste.
Man kann also nicht für andere Leute entscheiden, was sie wann machen.

Was sehr wahrscheinlich ist, dass nach 5-7 Tagen ohne Essen es zu "Unruhe in der Bevölkerung" kommt.

Also z.B. Angebote nutzen sich ein Campingkocher und entsprechende Brennstoffvorräte hinzulegen. So ein kleiner Kocher und 1-2 Kartuschen Gas nimmt ja nun wirklich nicht viel Platz weg.
Sollte es im Winter passieren, kann die kälte noch ein Problem werden. 👆

Axiom

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 21 Minuten schrieb Axiom0815:

Richtig, kommt immer auf das Szenario an. Bleibt alles halbwegs "zivil" muss man nichts tun.
In entsprechenden Studien spricht man aber auch davon, dass "kriminelle Elemente" die Situation ausnutzen werden und es zu Plünderungen kommt.

In Berlin-Kreuzberg hat es nur 30min gedauert, bis man plündete. Da war wohl eher das Motiv unbeobachtet zu sein, als Versorgungsängste.
Man kann also nicht für andere Leute entscheiden, was sie wann machen.

Was sehr wahrscheinlich ist, dass nach 5-7 Tagen ohne Essen es zu "Unruhe in der Bevölkerung" kommt.

Also z.B. Angebote nutzen sich ein Campingkocher und entsprechende Brennstoffvorräte hinzulegen. So ein kleiner Kocher und 1-2 Kartuschen Gas nimmt ja nun wirklich nicht viel Platz weg.
Sollte es im Winter passieren, kann die kälte noch ein Problem werden. 👆

Axiom

Ja, diese nicht kontrollierbare "Masse" dürfte das Hauptproblem werden. Wobei "Masse" relativ ist. Da können 30, 50 oder 100 Randalierer genügen. Je mehr, je schlimmer. Das kriegt dann keine Polizeigewalt mehr in Griff. Und ruck-zuck entwickelt sich aus so etwas blindes Chaos, Zerstörungswut und sonst was. Krawalle rund um den 1. Mai sind da leider ein Beispiel.

Diese 1. Mai Krawalle sind zwar gezielt und "Nur" auf den 1. Mai beschränkt, aber bei wirklichen Problemen, wie z. B. Stromausfall für fünf Tagen in Belin, München oder Hamburg, ist das dann nicht gezielt auf einen Tag beschränkt, sondern das kann Tage oder Wochen dauern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 14 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Ja, diese nicht kontrollierbare "Masse" dürfte das Hauptproblem werden. Wobei "Masse" relativ ist. Da können 30, 50 oder 100 Randalierer genügen. Je mehr, je schlimmer. Das kriegt dann keine Polizeigewalt mehr in Griff. Und ruck-zuck entwickelt sich aus so etwas blindes Chaos, Zerstörungswut und sonst was. Krawalle rund um den 1. Mai sind da leider ein Beispiel.

Diese 1. Mai Krawalle sind zwar gezielt und "Nur" auf den 1. Mai beschränkt, aber bei wirklichen Problemen, wie z. B. Stromausfall für fünf Tagen in Belin, München oder Hamburg, ist das dann nicht gezielt auf einen Tag beschränkt, sondern das kann Tage oder Wochen dauern.

Ja und das ist dann der Moment, wo man dann lieber abhaut, bevor man mit dem Haus verbrennt. Später wird dann in der Zeitung stehen, die Feuerwehr kam unverschuldet nicht rechtzeitig an den Brand. Aber sowas schaue ich mir dann lieber aus den Wald, als von der Wolke an.

Also wie oben schon geschrieben, je nach Szenario die Lage einschätzt.

Axiom

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mein Opa hat immer gesagt, damals ist man beim krieg rum gegangen und hat gefragt ob jemand was hat und wenn nicht ist man wieder gegangen. In der heutigen Ellenbogen Gesellschaft leider schwer vorstellbar. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 19 Stunden schrieb Stefan129:

Ich glaube man muss gar nicht fliehen wenn es soweit kommt. Man muss nur eine Weile aushalten und daher zu Hause etwas Vorräte haben um zurecht zu kommen. Ich hab immer so zwei Wochen Vorrat an Dosenzeugs im Keller und das wars, sauberes Wasser muss man sehen. Im Fall der Fälle ist halt immer erst mal alles an Infrastruktur kaputt und dann muss man sich halt über Wasser halten. 

Ich mache es genauso. Habe für einige Zeit genug da. Auch Wasser.

Nächstes Jahr werde ich das noch weiter optimieren, dass wir ein paar Wochen durchhalten würden, auch im Winter...

  • Like 2
  • Up 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Stunden schrieb fjvbit:

Ich mache es genauso. Habe für einige Zeit genug da. Auch Wasser.

Nächstes Jahr werde ich das noch weiter optimieren, dass wir ein paar Wochen durchhalten würden, auch im Winter...

Dann kauf Dir einen wirklich guten Schlafsack. Ich habe immer Ajungilak genommen. Ich hab sogar noch meinen ersten, der ist 25 Jahre alt und geht immer noch.

AM

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb Ulli:

Kuck ich mir heute, wenn ich zu Hause bin an.

Wenn es keine Wiederholung ist und ich es schon kennen.

oder ist dass die Sendung, wo irgend welche Spinner mit ein selbstgebastelten Sperr vom Baum Wildschweine jagen wollen. 😂

Axiom

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Minuten schrieb Axiom0815:

 

oder ist dass die Sendung, wo irgend welche Spinner mit ein selbstgebastelten Sperr vom Baum Wildschweine jagen wollen. 😂

Axiom

Ja🤣 genau das haben die da gemacht. Gruppenleiter war ein ehemaliger Einzelkämpfersoldat (heißt das so?) und Kriminalpolizist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir speichern Cookies auf Ihrem Gerät, um diese Seite besser zu machen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, ansonsten gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. In unseren Datenschutzerklärungen finden sie weitere Informationen.