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Hallo Leute,

ich bin gerade dabei etwas mit Wallets zu experimentieren, da ich demnächst gerne meine Cryptos komplett von den Handelsplätzen abziehen möchte.
Den Anfang habe ich gestern mit Electrium gemacht und mir dort auch gleich 2 Wallets angelegt.

Eine segwit-Wallet, deren Adresse mit bc1... beginnt und eine Standard-Wallet, deren Adresse mit 15C... beginnt.

Weil ich keine Ahnung habe, wie lange man warten muss, bis man auf eine frisch erstellte Wallet erste Cryptos senden kann, wollte ich die Wallet zunächst mal checken, ob sie überhaupt schon existiert.
Meine Sorge ist, dass wenn ich zu schnell die BTC an eine frisch erstellte Wallet sende, die Cryptos evtl im Nirvana landen könnten?
Habe dies hiermit getan:

https://www.walletexplorer.com

Klar, ich habe damit schon gerechnet, dass es evtl 1 oder 2 Stunden dauern kann, bis die Wallets angezeigt werden, aber es kommt jetzt bis heute noch die Fehlermeldung:
"Address not found. Note that database is not online; if address was used too recently, then is cannot be in our database yet. "

Habe ich evtl einfach etwas falsch gemacht beim Erstellen?
Dauert es wirklich einfach nur so lange, bis eine frisch erstellte Wallet systemweit sichtbar ist?
Wie kann ich verifizieren, dass eine Wallet bereit ist, Geld anzunehmen, bevor ich da etwas drauf sende?
Was passiert, wenn ich BTC an eine gerade erst frisch erstellte Wallet sende, die dem System noch gar nicht wirklich systemweit "bekannt" ist?
Kann es sein, dass der Wallet Explorer evtl noch gar keine segwit Wallets anzeigen kann?

 

Ganz allgemein wäre es auch sehr interessant zu wissen, was mit Cryptos passiert, die man an eine Adresse sendet, die es gar nicht gibt Tippfehler, etc)?

 

Grüßle & Dank

bearbeitet von The_B.I.G._Bubble

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@The_B.I.G._Bubble Warten musst du nicht. Sobald du gespeichert hast, in deine Wallet bereit. Unter Empfangen den Schlüssel nehmen und dahin überweisen. Erst dann ist auf der Blockchain deine Adresse sichtbar.

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vor 9 Minuten schrieb The_B.I.G._Bubble:

Bist du sicher?

ja.

vor 10 Minuten schrieb The_B.I.G._Bubble:

Dass heißt ja eigentlich, die Wallet wird erst in dem Moment erstellt, wo auch Guthaben drauf geht?

Nein, wenn du Privat/Public-Key in der Hand hast, ist deine Wallet erstellt.
Die Wallet-Software verwaltet, grob gesagt, deine Private- und Public-Keys.

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vor 2 Minuten schrieb zagota:

 wenn du Privat/Public-Key in der Hand hast, ist deine Wallet erstellt.

Alles klar dann, vielen Dank zagota!
:D

Nur mal als hypothetische Frage, was passiert mit Bitcoin, die ich an eine Walletadresse sende, die es noch gar nicht gibt?
Sind diese dann im Stealthmode?

Kann ich diese Walletadresse irgendwann in der Zukunft nachträglich erstellen, dann und über diese BTC verfügen?

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vor 1 Minute schrieb The_B.I.G._Bubble:

Nur mal als hypothetische Frage, was passiert mit Bitcoin, die ich an eine Walletadresse sende, die es noch gar nicht gibt?
Sind diese dann im Stealthmode?

Kann ich diese Walletadresse irgendwann in der Zukunft nachträglich erstellen, dann und über diese BTC verfügen?

Wenn der Adressaufbau korrekt ist du dich aber vertippt hast,  sind die BTCs weg und  kannst  sie auch nicht mehr verfügbar machen.
Aus dem  Publickey  lässt sich der passende Privatekey nicht errechnen und ohne Privatkey kein BTC.

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vor 25 Minuten schrieb c0in:

Eben drum sind sie ja gar nicht in dem Sinne verloren, wenn ich sie an eine nicht existente Adresse mit korrektem Adressaufbau sende.
Sie existieren ja weiterhin, sind nur einer nicht existenten Adresse zugeordnet.

In dem Moment, wo ich diese Adresse erstelle inkl einem neuen Passwort, müssten diese ja wieder frei verfügbar/kontrollierbar sein, oder nicht?

Interessant wäre die Frage, was passiert mit ihnen, wenn ich sie an eine Adresse mit falschem Adressaufbau sende?
Zumindest gibt es dann nicht mehr die möglichkeit diese Adresse nachträglich noch zu erstellen, um sie dann weiter zu leiten.
Zumindest im Moment noch nicht.

bearbeitet von The_B.I.G._Bubble

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Zuerst musst Du mal die Grundlagen verstehen.

Danach erklaert sich alles von selber.

1. Du kannst Bitcoins an jede gueltige Bitcoinadresse senden. "gueltig" ist eine Adresse dann, wenn der Aufbau und die Checksumme korrekt ist - das ist wie bei der IBAN - nicht jede Zahlenfolge ist gueltig. Es gibt jedoch IBANs, die gueltig sind, hinter denen jedoch kein Bankkonto steht.

Waehrend im Land der banken das Geld von der Empfaengerbank an den Absender zurueck geschickt wird, bleiben im Kryptoland die Coins auf der gueltigen Adresse liegen. Denn es gibt keine Zentralstelle, die weiss ob irgendjemand Zugriff auf bestimmte Adressen hat.

2. Walletexplorer kennt keine leere Adressen ohne Transaktionen. Nur Adressen, die in irgendwelchen Transaktionen auftauchen kann der Walletexplorer kennen.

3. Zugriff zu Bitcoin-Adressen hat nur derjenige, der den dazu gehoerigen Privatekey besitzt. Bei der "Walleterstellung" erstellst Du aus einer belibigen Zeichenfolge (Zafallszahl) einen Seed und aus dem Seed werden dann die Privatekeys erstellt ... aus diesen wiederum gueltige Bitcoin-Adressen.

Ja, es kann passieren, dass Deine Zufallszahl bereits jemand anders hat und darauf basierend Seed und daraus Privatekeys erzeugt hat - dann habt Ihr beide Zugrif auf dieselben Bitcoinadressen.

Das kann man sogar noch weiter treiben: Rein mathematisch enthaelt jede Wallet dieselben PrivateKeys. Denn aus einem Seed koennen unendlich viele PrivateKeys erstellt werden. Bevor jemand Angst bekommt: rein mathematisch koennen auch alle Autofahrer der Erde zum selben Zeitpunkt dasselbe Ziel haben und stehen somit alle in einem riesigen Stau. Die Wahrscheinlichkeit fuer diesen Megastau ist um viele 10er-Potenzen groesser als dass jemand zwei gleiche Privatekeys nutzt.

und auch aus diesem Grund ist es moeglich, dass irgendjemand mal irgendwann eine Wallet erstellt, die bereits Guthaben hat.

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Jokin hat es eh schon erklärt. Ich gehe aber noch ein bisschen darauf ein.

vor einer Stunde schrieb The_B.I.G._Bubble:

Eben drum sind sie ja gar nicht in dem Sinne verloren, wenn ich sie an eine nicht existente Adresse mit korrektem Adressaufbau sende.
Sie existieren ja weiterhin, sind nur einer nicht existenten Adresse zugeordnet.

Ein nicht existente Adresse gibt es in dem Sinne nicht. Wenn der Aufbau passt, ist sie existent. Es gibt auch immer einen Private-Key dazu. Wer den kennt hat auch Zugriff.
Bsp., das sind s.g. Burn-Adressen, wo der Private-Key einfach nur nicht bekannt ist.

 

bearbeitet von c0in

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vor 44 Minuten schrieb Jokin:

3. Zugriff zu Bitcoin-Adressen hat nur derjenige, der den dazu gehoerigen Privatekey besitzt. Bei der "Walleterstellung" erstellst Du aus einer belibigen Zeichenfolge (Zafallszahl) einen Seed und aus dem Seed werden dann die Privatekeys erstellt ... aus diesen wiederum gueltige Bitcoin-Adressen.

Ja, es kann passieren, dass Deine Zufallszahl bereits jemand anders hat und darauf basierend Seed und daraus Privatekeys erzeugt hat - dann habt Ihr beide Zugrif auf dieselben Bitcoinadressen.

Das kann man sogar noch weiter treiben: Rein mathematisch enthaelt jede Wallet dieselben PrivateKeys. Denn aus einem Seed koennen unendlich viele PrivateKeys erstellt werden. Bevor jemand Angst bekommt: rein mathematisch koennen auch alle Autofahrer der Erde zum selben Zeitpunkt dasselbe Ziel haben und stehen somit alle in einem riesigen Stau. Die Wahrscheinlichkeit fuer diesen Megastau ist um viele 10er-Potenzen groesser als dass jemand zwei gleiche Privatekeys nutzt.

und auch aus diesem Grund ist es moeglich, dass irgendjemand mal irgendwann eine Wallet erstellt, die bereits Guthaben hat.

Das klingt absolut faszinierend.
Da mit der Zeit immer mehr Walletadressen existieren, auf denen sich gültige BTC befinden, weil immer mehr Menschen den Bitcoin benutzen, könnte man sich künftig so etwas wie automatisiertes "Walletmining" vorstellen... also dass jemand monatelang und jahrelang ständig neue Walletadressen generiert und diese regelmäßig überprüft, ob sich darauf Guthaben befindet von jemand anderem, um es dann herunter zu buchen?

Die Wahrscheinlichkeit steigt ja immer weiter an, umso mehr Walletadressen genutzt werden und umso größer der Pool aus Walletadressen wird, der von einem "Walletminer" kontrolliert wird?

Auf jeden Fall macht es als Nutzer des BTC dann ja wirklich Sinn, niemals alles Guthaben auf einer Wallet zu haben, sondern auf mehrere zu verteilen.

bearbeitet von The_B.I.G._Bubble

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vor 8 Minuten schrieb c0in:

Jokin hat es eh schon erklärt. Ich gehe aber noch ein bisschen darauf ein.

Ein nicht existente Adresse gibt es in dem Sinne nicht. Wenn der Aufbau passt, ist sie existent. Es gibt auch immer einen Private-Key dazu. Wer den kennt hat auch Zugriff.
Bsp., das sind s.g. Burn-Adressen, wo der Private-Key einfach nur nicht bekannt ist.

 

... und anhand dieser Adressen auch sehr schoen zu sehen an welcher Stelle die Checksumme steht, die die davor stehende Zeichenfolge "gueltig" macht (die ersten paar Zeichen und die hinteren paar Zeichen)

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vor 3 Minuten schrieb Jokin:

... und anhand dieser Adressen auch sehr schoen zu sehen an welcher Stelle die Checksumme steht, die die davor stehende Zeichenfolge "gueltig" macht (die ersten paar Zeichen und die hinteren paar Zeichen)

...hier gut zu sehen wo die Checksum ist,
https://royalforkblog.github.io/2014/08/11/graphical-address-generator/#hello

bearbeitet von c0in

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vor 1 Stunde schrieb c0in:

Jokin hat es eh schon erklärt. Ich gehe aber noch ein bisschen darauf ein.

Ein nicht existente Adresse gibt es in dem Sinne nicht. Wenn der Aufbau passt, ist sie existent. Es gibt auch immer einen Private-Key dazu. Wer den kennt hat auch Zugriff.
Bsp., das sind s.g. Burn-Adressen, wo der Private-Key einfach nur nicht bekannt ist.

 

wow ... ueber 1700 BTC einfach mal so ins Nirvana geschossen ...

 

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vor 3 Stunden schrieb The_B.I.G._Bubble:

also dass jemand monatelang und jahrelang ständig neue Walletadressen generiert und diese regelmäßig überprüft, ob sich darauf Guthaben befindet von jemand anderem, um es dann herunter zu buchen?

Die Wahrscheinlichkeit steigt ja immer weiter an, umso mehr Walletadressen genutzt werden und umso größer der Pool aus Walletadressen wird, der von einem "Walletminer" kontrolliert wird?

Ja, die Wahrscheinlichkeit dafür steigt, wenn auf immer mehr Adressen BTC liegen. Aber die Chance, dass jemand via Brute Force den Key für deine Adresse findet, ist so absurd gering, dass du es als quasi unmöglich ansehen kannst. Dieses Bild veranschaulicht das sehr schön, finde ich :-)

https://i.imgur.com/ag3KQ0L.png

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