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Stellungnahme Support!


Brok3r
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Da der Support wohl blind und taub ist, mache ich meinem Ärger nun ersteinmal im Forum Luft.

 

Sachverhalt: am 15.08.2012 habe ich 30BTC an flymouse (Goldstatus) verkauft.

Dieser hat es jedoch clever angestellt und versucht mich zu linken. Schön das Geld überwiesen, als bezahlt markiert und gehofft ddas ich den Trade dann mit "Zahlung eingegangen" beende. Leider hat er die Transaktion storniert! (Was mmn. eigentlich bei einer Überweisung nicht möglich sein sollte, Überwiesen ist Überwiesen dachte ich immer, nur Lastschriften kann man zurückbuchen, oder irre ich mich hier?, naja egal ich schweife ab)

 

Nach etlichen Anfragen beim Support und dem Verkäufer, keinerlei Reaktion, ausser das der Käufer aufgefordert wurde, den offenen Betrag zu begleichen. Seither keinerlei Reaktion.

Verkäufer und Support stellen sich tot. Meine 30 BTC sind eingefroren und ich kann damit nicht handeln.

Kursverlust bisher : 4€/BTC (Verkaufskurs 12€/BTC, Jetziger Kurs ~8€/BTC)

 

Es kann ja wohl nicht angehen, das der Support hier so dermassen schlampig und ignorant ist, seine Verkäufer zu schützen. Was ist so schwer daran hier mal eine kleine Nachricht an den Verkäufer zu schreiben? damit man wenigstens ein wenig Informationen hat?

 

Naja vor 2 Tagen eine letzte Mail geschrieben mit Fristsetzung, ohne Kommentar verstrichen.

Die Sache geht jetzt an meinen Anwalt. Saftladen.:mad::mad::mad:

 

Käufer wird angemahnt.. kein Bock mehr auf rumärgern. Rate ich übrigens auch jedem anderen der hier "abgezogen" wird.

Alles andere führt zu nichts.

 

trotzdem euch allen schönes WE :D

 

mfg

Brok3r

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Na super... Gut zu wissen. Eventuell sollte man eine gemeinsame Anzeige wegen Betrugs in Erwägung ziehen. Der Käufer hat mittlerweile die Storno Anfrage akzeptiert. Hindert mich allerdings nicht daran trotzdem meinen Verlust ihm gegenüber geltend zu machen.

 

Ich rate jedem der hier tradet, nicht sofort den zahlungseingang zu bestätigen, sondern etwas zu warten. So ist sichergestellt das die Überweisung nicht zurückgezogen werden kann (ist nur solange möglich wie das Geld nicht beim Empfänger gut geschrieben ist)

 

Außerdem im Forum auf die Betrüger blacklist schauen :)

 

Ich frage mich nur eins : warum reagiert der Support nicht, wenn der User schon mehrfach negativ aufgefallen ist?

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Hallo Brok3r,

 

die vor einigen Tagen eingeführte Lösung einen PIN-Code auf das Handy eines neuen Käufers zu senden, hat leider nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt, da es in Deutschland (und vermutlich auch im Ausland) leider in vielen Fällen möglich ist anonym an eine SIM-Karte zu gelangen.

 

Seit heute gibt es bei bitcoin.de daher ein neues Sicherheitskonzept. Die Identität neuer Käufer wird durch eine Überweisung eines kleinen Betrages von 0,01 Euro mit einem PIN-Code im Verwendungszweck auf deren Bankkonto von uns überprüft. Kann der Käufer den PIN-Code im Verwendungszweck der Überweisung nicht nennen, weil er nicht der Kontoinhaber ist, so wird er auch nicht freigeschaltet. So wollen wir zukünftig Überweisungsbetrügereien verhindern, die leider bei einem kleinen Teil der Trades in der Vergangenheit vorgekommen sind. Ein Überweisungsbetrug ist nicht (!) bitcoinspezifisch, sondern vor allem ein Ärgernis für die Betreiber vieler Online-Shops. Weitere Infos zu der Thematik finden Sie unter: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberweisungsbetrug

 

So wie es aussieht sind Sie ein Opfer eines solchen Überweisungsbetruges geworden, haben aber am Ende das Glück im Unglück gehabt, dass die Überweisung schnell wieder storniert wurde und sie dadurch keinen Totalausfall erlitten haben, was leider einigen wenigen Usern auf unserer Plattform passiert ist.

 

Nun zu Ihrem Fall: die eingefrorenen Bitcoins wurden soeben wieder freigegeben. Durch die Entwicklungsarbeiten an den neuen Sicherheitsfunktionen, den komplexen Betrugsvorgängen in den vergangenen Tagen und den damit verbundenen Korrespondenzen mit verschiedenen Kriminalkommissariaten in Deutschland, ist es leider bei der Bearbeitung der Support-Tickets zu Verzögerungen gekommen. Dafür möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen!

 

Die Sicherheit der Server und des Handels auf dem Marktplatz hat für uns oberste Priorität. Daher können wir leider nicht immer so schnell auf Anfragen und Verbesserungsvorschläge reagieren wie wir uns das selbst wünschen. Sie können aber sicher sein, dass wir alles schon aus eigenem Interesse heraus alles daran setzen werden bitcoin.de zu Zufriedenheit möglichst vieler User weiterzuentwicklen.

 

Mit freundlichem Gruß,

Oliver Flaskämper

Geschäftsführer Bitcoin Deutschland GmbH

Edited by Oliver_Flaskämper
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Hallo Herr Flaskämper,

 

vielen Dank für die ausführliche und Professionelle Anwort.

Endlich mal jemand der versteht was Kundenzufriedenheit bedeutet.

Leider gibt es da draussen viele schwarze Schafe, die meinen dieses (eigentlich recht sichere) System kompromittieren zu müssen.

Durch die Treuhandfunktion wurde mir einiger Ärger erspart. Nur leider habe ich immernoch Verlustausfälle, da ich die BTC nicht zu dem Kurs der angegeben war veräussern konnte. Naja Schwamm drüber.

 

Ich wäre auch dafür eine globale "Blacklist" und ein WOT ähnliches Reputationssystem einzuführen, was dem Verkäufer signalisiert wie der aktuelle Status des Käufers ist. (eventuell mit farbiger Legende, aber da gibts ja viele Spielereien).

 

Was auf jedenfall überarbeitet werden muss, ist die Verkaufsfunktion. Ich habe als Verkäufer keinerlei Möglichkeit dem Kauf zuzustimmen, oder ihn Abzulehnen (wenn z.b. wie eben erwähnt die Reputation mir suggeriert das dieser Trade eh nix wird).

 

Momentan drücke ich als Käufer einfach auf das VK Angebot, und schwupps, sind die BTC beim Verkäufer eingefroren. Ob ich nun überweise, oder auch nicht.

 

Diesbezüglich wäre mein Tipp, das man hier noch eine Art Feature einbaut, um dem VK die Möglichkeit zu geben, noch ein Stück weit selbst zu entscheiden, wer nun der Käufer ist.

 

 

Fazit: Danke für die Anwort, aber ein wenig schade ist, das man dies erst publik machen muss, bis eine Reaktion kommt. Dieses forcierte Handlungserzwingen ist eigentlich nicht meine Art, aber hier war es (leider nur so) erfolgreich.

 

mfg

Brok3r

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Hallo Bro3r,

 

wir nehmen das mit in unsere Liste der Verbesserungsvorschläge mit auf. Nur für denn Fall, dass Sie das noch nicht kennen: Es gibt jedoch bereits jetzt für Sie als Verkäufer die Möglichkeit über das Trust-Level-System nur Käufer zu akzeptieren, die einen Mindest-Trust-Level (z.B. Gold) aufweisen. Siehe: https://www.bitcoin.de/de/infos#trust-level In diesen Status fließen ja auch (ähnlich wie bei eBay) die Bewertungen ehemaliger Handelspartner mit ein. Die Möglichkeit für einen Verkäufer einem Kauf nur unter Vorbehalt zuzustimmen ist grundsätzlich machbar, bedeutet aber einen tieferen (programmiertechnischen) Eingriff in die aktuellen Prozesse und erhöht zudem die Gesamtzeit eines Handels um die Reaktionszeit des Verkäufers. Das ist wiederum nicht im Interesse eines Käufers...

 

Welche Parameter wären denn für Sie ein Grund einen Käufer nicht zu akzeptieren?

 

Mit freundlichem Gruß,

Oliver Flaskämper

Geschäftsführer Bitcoin Deutschland GmbH

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Hallo nochmal.

 

Ja insgesamt gesehen gibt es ein Bewertungssystem, was allerdings nur die möglichkeit gibt gut, und schlecht zu bewerten.

Granulare Bewertungen und eine Art "kommentar" für diesen Trade, würde sicherlich hilfreich sein, um andere User vor möglichen Betrügerein zu warnen.

 

Die Parameter für ein Bewertungssystem lassen sich ziemlich schwierig festlegen.

Der Prozess sieht momentan ja folgendermassen aus

 

- VK macht angebot im Marktplatz

- K sieht angebot, und "kauft"

- VK/K werden informiert, BTC eingefroren.

- Zahlungseingang wird bestätigt, BTC freigegeben

- Trade abgeschlossen, Bewertung erfolgt.

 

um das ganze jetzt ein wenig "VK freundlicher" zu gestalten hier mal mein "Vorschlag"

 

- VK macht angebot im Marktplatz

- K sieht angebot, und "kauft"

- VK wird über Kaufangebot informiert. Kann "Profil" mit letzen Trades des K einsehen (volumen, bewertungen zum Trade, Kommentare) -> Trade ablehnen oder annehmen

- K/VK werden informiert, BTC eingefroren.

- Geld (kann) auf ein Bitcoin.de Konto unter verwendung einer ID (TradeID z.b.) überwiesen werden. VK wird über geldeingang benachrichtigt.

- Zahlungseingang wird bestätigt, BTC freigegeben

- Trade abgeschlossen, Bewertung erfolgt.

 

Neuerungen am Bewertungssystem : Thrustelevel (wie schon vorgeschlagen auf "Platinum" erhöhen),

Kommentarfunktion zum Trade, und eventuell noch Parameterspezifische Bewertungen wie "schnelligkeit bei der Zahlung", "freundlichkeit", etc. Da gibts viele Werte ;)

 

Dies sind wie gesagt nur grobe Umrisse, aber die im Gesamten viel ausmachen :D

 

mfg

Brok3r

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Moment mal!! Sehe ich das richtig, dass hier die Betrugsfälle einfach abgehakt werden, nur weil bitcoin.de nun (viele Monate zu spät) ein Verifikationssystem eingeführt hat? Sehr schön für alle Trades, die ab jetzt stattfinden, aber ich will die 20 BTC zurück, um die ich geprellt wurde.

Der Umgang von bitcoin.de mit dem Problem ist wirklich mehr als inakzeptabel. Erst lassen sie Ihre Kunden 1-2 Wochen ohne eine Antwort oder Klärung auf dem trockenen sitzen und dann bieten Sie nicht einmal an für die gestohlenen BTC zu haften. Die Möglichkeit wieso dieser Betrug überhaupt erst stattfinden konnte, liegt (bzw. lag) an der Unsicherheit dieser Börse. Die Konten von Käufern nicht zu verifizieren ist grob fahrlässig in diesem Geschäftsfeld vollkommen untauglich und bei keiner anderen Börse der Fall. Für Betrüger wurden Tür und Tor geöffnet.

Deswegen sehe ich bitcoin.de in der Pflicht, für alle Betrugsfälle zu haften und die entwendeten BTC umgehend aus eigener Tasche zu erstatten.

Denn wozu werden hier so hohe marktplatzgebühren erhoben? Dafür, dass man sein Geld doch nicht kriegt? Dafür, dass einem die Bank das Konto sperrt? Dafür, dass man 12 Tage (in meinem Fall) keine Antwort vom Support bekommt und in dieser Zeit vollkommen im Dunkeln tappt und überhaupt keine Information hat? Dafür, dass man zur Polizei laufen darf, um Anzeige zu erstatten? Dafür, dass man zum Anwalt geht und dreistellige Beträge aus eigener Tasche zahlt?

Ist den betrogenen Verkäufern eigentlich klar was noch passieren kann? Die missbrauchte Bank kann gegen euch wegen Betrug und Geldwäsche Strafanzeige erstatten und Ermittlungen einleiten lassen. Dann seid ihr daran alles aufzuklären, einen Anwalt zu bezahlen etc.

 

Die Nutzung dieser Börse erfolgt freiwillig, ja. Aber die Schuld an den Betrugsmöglichkeiten haben nicht die Verkäufer, sondern die Betreiber. Und damit haben die Betreiber das Ihnen entgegengebrachte Vertrauen, die BTC auf den Konten der Käufer und Verkäufer sicher zu verwahren und bewegen, durch ihr Systemdesign enttäuscht. Deswegen müssen sie haften.

 

Ich erwarte von bitcoin.de:

1. Die Erstattung der veruntreuten BTC, und zwar für alle betrogenen Verkäufer. Die Einzelfälle sind aus Supportanfragen und Kontoabgleichen eindeutig identifizierbar.

2. Eine schriftliche Entschuldigung und Stellungnahme zu dem Problem allgemein und die Schilderung der Umstände im speziellen, auf den jeweiligen Nutzer bezogen (zur klärenden Weiterleitung an Banken und ermittelnde Behörden)

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@Brok3r: Danke für die Vorschläge! Ja, man kann da noch vieles verbessern. Auch eBay hat im Laufe der Zeit sein Bewertungsystem immer wieder angepasst und verbessert, wobei nicht jede vermeintliche Verbesserung zur Zufriedenheit aller Beteiligten führt. Gerade was die Kommentar-Funktion angeht, öffnet man mit so einem Feature gleich mehrere neue "Fässer" und kann anschließend gleich einen neuen Support-Mitarbeiter einstellen, der sich um die Einhaltung der Etikette und die Beschwerden von Usern bei (aus der jeweils ganz subjektiven Betrachtung heraus) nicht wahrheitsgemäßen Kommentaren beschäftigt. Ich möchte damit nur deutlich machen, dass einige Verbesserungen es oft nicht einfacher machen und noch mehr Support erfordern, der für uns derzeit einfach nicht finanzierbar ist.

 

@ccla: Wir können den Unmut betrogener User durchaus nachvollziehen, jedoch haben wir es hier mit krimineller Energie zu tun, die in dieser Ausprägung für uns einfach nicht zu erwarten war. Uns ist keine andere Plattform bekannt, die ihre Käufer in der Form wir es jetzt machen verifiziert. Sicher, hätten wir vielleicht noch schneller reagieren oder aber eine solche Funktion von Anfang an einführen können, aber wir haben mit solcher krimineller Energie einfach nicht gerechnet und uns stattdessen um Sicherheit unserer Server gekümmert, damit so etwas wie bei MtGOX im letzten Jahr bei uns nicht passieren kann. Wir waren also nicht untätig, sondern haben uns um die aus unserer Sicht wichtigsten Baustellen gekümmert. Eine "Schuld" an den Betrugsmöglichkeiten weisen wir von uns. Ein Autohersteller ist ja auch nicht "schuld", nur weil die Alarmanlage vielleicht nicht (mehr) so schlau ist, wie die sich immer neue Maschen ausdenkenden Autodiebe. Ebay haftet auch nicht, wenn ein Verkäufer einem einen Backstein, statt dem gekauften iPhone zusendet - es sei denn man hat evtl. mit Paypal bezahlt. Selbst die nun von uns eingeführte Verifizierung der Bankkonten schließt Betrugsmöglichkeiten in der Zuunft nicht gänzlich aus, sondern erschwert es potenziellen Betrügern nur deutlich.

 

Wir erhalten 1% aller Trades als Provision. Das macht bei durchschnittlich 1.000 gehandelten Bitcoins pro Tag und beim aktuellen Kurs 100,- Euro Provision pro Tag (und war in der Vergangenheit noch viel weniger). Ich darf Ihnen versichern, dass dies weder für den Betrieb der Plattform, noch für die Weiterentwicklung, noch für den Support reicht. Anders ausgedrückt: wir investieren derzeit jeden Tag mehr als das Vierfache der Einnahmen für den Betrieb und Weiterentwicklung von bitcoin.de aus der eigenen Tasche, in der Hoffnung, dass bitcoin.de irgendwann einmal profitabel sein wird. Ich werde hierNniemanden Hoffnung machen können, dass wir für den erlittenen Schaden haften oder diesen nach aktuellen Stand der Dinge ersetzen können - auch wenn wir dies gerne tun würden. Ich kann nur versichern, dass wir alles in unserer Macht stehende unternehmen, um in Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden die Betrüger dingfest zu machen und ggfl. einen Teil Ihres Geldes zurückerhalten.

Edited by Oliver_Flaskämper
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Sehr geehrter Herr Flaskämper,

 

da Sie hier anscheinend diesen Thread mitlesen hätte ich auch eine Frage an sie: Ist es geplant, dass man Geld bei Bitcoin.de (analog zu MtGox) parken kann?

 

Aktuell ist es ja so, dass nur die Bitcoins des Verkäufers eingefroren werden. Das Geld des Käufers dagegen nicht. Das führt immer wieder zu Problemen und "Ungereimtheiten", wie z.B. dass Käufer behaupten sie hätten überwiesen (was sich dann später als Lüge/Betrug heraus stellt).

 

Weiterhin würde mich Ihre Meinung zu den ständigen Stornierungen interessieren. Meiner Meinung nach sollte ein Deal ein Deal sein. An der Börse kann ich auch nicht im Nachhinein sagen: Ups - war nicht so gemeint. Hier auf Bitcoin.de kommt es aber oft vor, dass Deals platzen, weil sich der BTC Kurs übernacht (dramatisch) ändert. In volatilen Marktphasen sind solche Stornierungen wirklich nervig.

 

Wie sehen Sie das?

 

Mit freundlichen Grüßen

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@Oliver:

 

wem sagen Sie das,

Ich arbeite selbst als 2nd Level Supporter und darf tag täglich den Mist ausbügeln, den sich das Management mal wieder hat einfallen lassen *g*

Also im Bezug darauf kann ich diese Aussage durchaus nachvollziehen.

 

Aber wenn noch Supporter oder anderweitige Mitarbeiter gesucht werden, bin ich gern bereit gegen Entsprechendes Entgeld tätig zu werden ;)

 

BTT:

 

Gerade wenn man es mit einer vielzahl von Nutzern zu tun hat, die eine Platform aktiv nutzen, und es zusätzlich um Geldgeschäfte, Transaktionen/Handel von Gütern geht, gibt es IMMER Leute die versuchen sich durch unrechtmässige Machenschaften zu bereichern,

Es gibt keine 100% Absicherung. Allerdings kann man es Betrügern schwer machen, ihre Aktionen zu vollenden.

Die Kontoverifizierung sehe ich als einen positiven Schritt in der Richtung.der Absicherung/Prävention von Betrugsfällen.

 

Allerdings darf auch die Transparenz von der Platform nicht darunter leiden.

Jetzt z.B. sieht man nur wieviele Bewertungen positiv und negativ sind. Welche "Randbedingungen" bei dem Trade gelaufen sind, allerdings nicht.

Ich musste jetzt auch feststellen das ich eine negative Bewertung erhalten habe, was ich eigentlich auch nicht nachvollziehen kann. Meine Aktionen und Tätigkeiten hier waren bisher immer ohne Nachteil anderer. Wenn nun der Vertragspartner Mist baut, wieso werden dann beide bestraft?

 

Hier müsste man eventuell auch mal tätig werden, und diese Automatismen ggf. Anpassen.

 

mfg

Brok3r

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Sehr geehrter Herr Frizz23,

 

eine Einzahlfunktion wie bei MtGOX ist angedacht, aber rechtlich in Deutschland schwer umzusetzen. Evtl. gelingt uns dies in Zusammenarbeit mit einer Bank, da der Betrieb einer solchen Plattform eine Banklizenz erfordert. Wenn sich Bitcoin weiter so gut entwickeln wird steigt auf jeden Fall auch die Wahrscheinlichkeit, dass wir Bitcoin in Zukunft mal zu einer "richtigen Börse" umwandeln können. Aktuell müssen wir uns leider alle mit dem Modell "Ebay für Bitcoins" begnügen.

 

Gegen "Lügen" von Käufern und/oder Verkäufern sind wir machtlos. Das kann (wie bei eBay) im Zweifelsfall nur auf dem gerichtlichen Weg geklärt werden. Wenn also (wie bei eBay) ein Verkäufer behauptet statt eines Backsteins doch ein iPhone versendet zu haben, dann bleibt mir am Ende nur der Gang vors Gericht und ein paar gute Zeugen, die beweisen, dass es eben doch ein Backstein und kein iPhone war.

 

Wie bei eBay aber auch gibt es ja durchaus überwiegen ehrenwerte Käufer und Verkäufer. Hier wollen wir ansetzen. Wir wollen gute Käufer und Verkäufer in Zukunft noch besser herausstellen, um Betrugsmöglichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Das schützt dennoch nicht davor, dass ein Verkäufer, der bereits 100 Trades mit besten Bewertungen gemacht hat auf einmal umfällt und zum vermeintlichen Betrüger wird. 100% Sicherheit gibt es leider nicht :-/

 

Storrnierungen aufgrund von Kursänderungen sind ärgerlich und bescheren auch uns viel Arbeit auf die wir gerne (!) verzichten würden. Auch hier gilt: "gute" Käufer/Verkäufer machen so etwas nicht. Wird es zur Regel sinkt die Reputation des jeweiligen Käufers/Verkäufers, so dass er zukünftig keine oder nur noch kleine Trades machen kann. Wir überlegen uns aber auch hier Lösungen, wie wir die derzeitige Praxis verbessern können. Ein Streichung der Möglichkeit von Stornos wäre jedoch auch wieder zu "kurz gesprungen", weil dann ein "böser" Käufer einfach nicht zahlt oder ein "böser" Verkäufer den Zahlungseingang bestreitet. Aus unserer Sicht ist auch hier die beste unter allen schlechten Lösungen auf die ehrlichen Bitcoiner zu setzen, die so etwas einfach nicht machen, weil sie ihre Reputation nicht kaputt machen wollen. Wer bei eBay eine "weiße Weste" (Account) hat, der überlegt es sich ja auch 2x, ob er gegen die Regeln verstößt oder einfach mal in den sauren Apfel beiss, wenn er merkt, dass er zu teuer einkauft, bzw. zu billig verkauft hat.

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@Oliver_Flaskämper:

Ihre Rechnung mag stimmen und ich weiß aus eigener Erfahrung wie mühselig die Administration und Wartung komplexer Softwaresysteme sein kann. Trotzdem kann ich für Ihre "wir weisen alle schuld von uns"-position kein verständnis aufbringen. Hier geht es um das Vertrauen Ihrer Nutzer und kein Nutzer wird Ihnen jemals wieder (richtig) vertrauen wenn Sie für verschwundene BTC nicht haften. Deswegen sollte es in Ihrem eigenen Interesse sein, die Opfer Ihrer Plattform zu entschädigen. Es wurden auch sehr umsatzstarke Verkäufer geschädigt (ich zähle mich selbst dazu), die sich zurückziehen werden, falls die Angelegenheit seitens bitcoin.de nicht sauber geklärt wird (im entsprechenden Thread haben Nutzer dies auch explizit angekündigt und teilweise bereits getan). Die Entschädigung der Opfer ist finanziell gesehen also eine kleine Investition wenn Sie an den möglichen Rückgang des Tagesumsatzes denken. Ich bezweifele, dass der Umfang Ihres Unternehmenskapitals zu gering ist um ein Dutzend Betrugsopfer zu entschädigen.

MtGox ist ein sehr gutes Beispiel, denn bei dem BTC-Klau letztes Jahr haben ALLE Geschädigten ihr Guthaben bei MtGox (sowohl den btc- als auch den usd-anteil) wiederhergestellt bekommen. Auch für die Kontoverifikation ist MtGox ein gutes Beispiel, es gibt nämlich keine Möglichkeit bei MtGox ein SEPA-Konto zu nutzen (weder für Ein- noch für Auszahlungen) ohne vorherige Verifikation. MtGox geht sogar so weit, dass sie die Identität ihrer Nutzer und ihre Adresse verifizieren. Und dieses Verifikationsprinzip ist in keinster Weise mit einer "veralteten Alarmanlage" und "den neuen Methoden von Autoknackern" zu vergleichen, denn im Gegensatz zu einmalig verkauften Automobilen, haben Sie täglich die Möglichkeit Änderungen an Ihren Systemen durchzuführen und die Kontoverifikation durch Überweisung ist nun wirklich nicht revolutionär neu und ist bei Paypal z.b. schon seit Jahren im Einsatz.

Ich will aber gerne Ihre Analogie mit den Autos und den Alarmanlage aufgreifen. Würde bitcoin.de Autos verkaufen, so hätte bitcoin.de jederzeit die Möglichkeit automatisch (remote) die Alarmanlage all ihrer verkauften Autos auf den neusten Stand zu bringen. Was ist nun passiert, als bekannt wurde, dass die Alarmanlagen der bitcoin.de-Autos auf eine bestimmte Art geknackt werden können? bitcoin.de hat 2 Monate lang zugeschaut. bitcoin.de hat NICHT die Alarmanlagen aller im Umlauf befindlichen Fahrzeuge aktualisiert. Und bitcoin.de hat weiterhin neue Autos mit fehlerhaften Alarmanlagen vertrieben.

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@Bro3r: Mir selbst (ja, ich handle auch mal selbst) ist es selbst schon mal so gegangen, dass ich eine negative Bewertung erhalten habe, die auch immer noch vorhanden ist. In dem Fall glaube ich, hat sich der User vermutlich einfach nur "verklickt", etwas anderes kann ich mir nicht erklären. Wer bei eBay mal die Diskussionen zum Thema "Bewertung" im Laufe der Jahre verfolgt hat, der sieht vermutlich ein, dass es hier keinen wirklichen Königsweg gibt. Die derzeitige Praxis bei bitcoin.de ist jedoch sicherlich nicht die "Endausbaustufe", sondern nur ein einfacher Anfang. Etwas mehr Details bei den Bewertungen und automatisch ausgewertete Reaktionszeiten (Käufer bestätigt/bezahlt Käufe innerhalb von x Tagen/Stunden...) sind nur einige der Dinge die noch kommen werden (müssen!).

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@ccla: Vertrauen ist ein zartes Pflänzchen. Da gebe ich Ihnen recht. Die Fälle von Überweisungsbetrug sind anfangs nur Einzelfälle gewesen, so dass wir zu diesem Zeitpunkt noch keinen aktuten (!) Handlungsbedarf gesehen haben und weiterhin die Sicherheit unserer Server und der bei bitcoin.de geparkten Bitcoins auf der Prioritätenliste ganz oben stehen hatten. Nachdem sich die Fälle häuften sind wir sofort tätig geworden und haben die (nicht sonderlich erfolgreiche) SMS-Verifizierung und anschließend die Konten-Verifizierung begonnen zu programmiere und eingeführt. Ja, wir haben gewissermaßen "zugeschaut", aber das machen wir irgendwie den ganzen Tag - überall. Es ist am Ende alle ist eine Frage der Prioritäten. Und über Prioritäten kann man, wie wir es gerade tun, trefflich diskutieren. Mit dem Wissen von heute (!) hätten wir vermutlich vor 2 Monaten anders entschieden, aber mit dem Wissen vor 2 Monaten hätten wir vermutlich genauso entschieden, wie wir dann letztlich entschieden haben.

 

Sofern dies zu einem Vetrauensverlust geführt hat betrifft uns das, aber ich kann sagen, dass wir aus unserer Sicht nach bestem Wissen, Gewissen und im Rahmen unserer Möglichkeiten alles getan haben, um möglichst schnell Abhilfe zu schaffen. Dass dies aus Ihrer Sicht nicht reicht, kann ich nachvollziehen, aber mehr können wir DERZEIT nicht anbieten. MtGOX hat im Übrigen nur die von der Plattform gestohlenen BTC ersetzt und auch die Konten-Verifikation gab es nicht von Anfang an. Ich selbst habe noch vor ca. 6 Monaten ohne Verifizierung per SEPA überwiesen. Diesen Prozess hat MtGOX erst Step-by-Step (aufgrund vermutlich der gleichen Erfahrungen wie wir) immer weiter verschärft. Jeder lernt jeden Tag hinzu.

Edited by Oliver_Flaskämper
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@Oliver_Flaskämper:

Stimmt, Vertrauen ist aber auch sehr essentiell, gerade in der Dienstleistungsbranche und vor allem wenn es Konkurrenten gibt. Große Handelsplätze wie MtGox und ebay haben das erkannt und Ihren Kunden Absicherungen und exzellenten Support bereitgestellt. Insbesondere ebay hat mit Paypal einen masiven Versicherer, welcher in Betrugsfällen auch finanziell hilft. Beim Support habe ich in beiden Fällen höchstens (!) einen halben Tag auf eine Antwort gewartet. Um auf dem Markt überleben zu können, wird m.E. bitcoin.de an diesen Maßnahmen nicht vorbeikommen. Für viele mag das derzeitige Konzept von bitcoin.de gut funktionieren, aber ich persönlich sehe momentan z.b. keinen Grund wieso ich nicht lieber einen verifizierten Account bei MtGox nutzen sollte um per SEPA Überweisungen zu beziehen. Der Verkauf von BTC erfolgt gebührenfrei und auf SEPA-Transfers fällt 1% Gebühr. Vielleicht verliere ich wegen der USD-EUR-Konvertierung noch ein halbes Prozent, aber ich kann mir sicher sein, dass nichts schiefläuft und wenn an irgendeiner Stelle getürkt wird, MtGox dafür grade steht (und mit allen Betroffenen kommuniziert).

Ich habe die Webpräsenz von bitcoin.de und die Tatsache eine deutsche Börse zu haben, immer als sehr sympathisch empfunden. Das kann leider trotzdem nichts daran ändern, dass ich mich von hier zurückziehen werde. Ich hoffe für Sie und das gesamte Portal, dass ein Großteil der Nutzer in dieser Hinsicht kulanter ist als ich und der Betrieb (mit schwarzen zahlen) weitergeht. Schließlich hilft jeder Handelsplatz der Verbreitung des Bitcoin und dessen Bekanntheitsgrad.

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@ccla: Sie können sicher sein, dass wir uns mit dem bisher Erreichten nicht zufriedengeben und weiterhin hart daran arbeiten werden mit bitcoin.de einen Marktplatz anzubieten, der sich in Punkto Quantität und Qualität nicht vor seinen Wettbewerbern zu verstecken braucht. Bitcoin.de ist hinter MtGox der weltweit zweitgrößte Marktplatz in Euro. Auf diesen zweiten Platz sind wir stolz, trotz aller Dinge die noch verbessert werden können und müssen. Zahlreiche Marktplätze sind bereits gehackt worden und von der Bildfläche verschwunden, was für das Image auch nicht gerade zuträglich war. Auch MtGox wurde letztes Jahr gehackt und die komplette Userdatenbank stand öffentlich im Web zum Download. So etwas ist bitcoin.de und seinen Usern, auch und vor allem wegen der guten Arbeit unserer Programmierer, bisher erspart geblieben. Auch das muss bei aller berechtigter Kritik für Dinge, die bei uns "suboptimal" gelaufen sind, auch mal erwähnt werden dürfen.

 

Am Ende des Tages muss sich ein Marktplatz finanzieren. Aktuell machen wir einen Spagat aus zwingend notwendigen Investitionen in die Weiterentwicklung für mehr Sicherheit, bessere Usability und schnelleren Support auf der einen Seite und Wirtschaftlichkeit auf der anderen Seite. Wie gesagt, wir investieren seit einem Jahr jeden Monat einige tausend Euro in den Marktplatz und werden noch mehr investieren, sofern die Umsätze durch eine größere Bekanntheit von Bitcoin weiter steigen werden. Insgesamt haben wir bereits über 200.000,- Euro in die Entwicklung und Betrieb von bitcoin.de investiert. MtGox ist für uns Vorbild in vielerlei Hinsicht. Da wir aber nur einen Bruchteil der Umsätze von MtGox machen und wir in Deutschland den staatlichen Regulator Bafin mit hohen Auflagen für Börsen haben, müssen wir realistisch sein und können uns nicht jeden Spaß erlauben. So gesehen hat MtGox als reine Börse im Vergleich zum Marktplatzmodell von bitcoin.de (=eBay für Bitcoins) viele Vorteile, so dass wir es derzeit auch Niemandem übel nehmen können wenn er lieber bei MtGox handelt als bei uns. Wir bleiben aber am Ball und sind zuversichtlich, dass der Abstand Schritt-für-Schritt kleiner werden wird.

 

Schade, dass Sie sich von bitcoin.de zurückziehen werden!

 

Danke für die guten Wünsche für die Zukunft von bitcoin.de und Bitcoin insgesamt. So sind wir uns zumindest in einem Punkt einig.

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@beweisführung

 

ich fänd schon wichtig, dass man hochauflösende, ausgedruckte überweisungsbelege zusenden kann und im streitfall das konto so lange eingefroren wird, bis der fall geklärt ist.

wichtig wäre auch mal ein ordentlicher datenaustausch, bei einem trade. es kann nicht sein, dass jeder käufer alle daten von mir zum 0-tarif erhält und storniert. es sollte schon so sein, dass man pauschal bei jedem trade beidseitig die gesamten daten voneinander bekommt. es ist nämlich so, dass je mehr anonymität herrsch, die hemschwelle schwindet jemanden zu bescheissen. wer aber mit namen auftaucht und das eben bei verifizierten bankdaten auch schwer zu verschleiern ist, so kann man auch mal eine mahnung wegen nicht geleisteter zahlung aufsetzen.

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Find ich auch eine Super Idee!! Wenn man die Leute direkt mit Klarnamen ausfindig machen kann, ist es für den Verkäufer wirklich umso leichter eigene Schritte einzuleiten. Außerdem steigert es die Transparenz der gesamten Platform ;)

 

Oh man, hätte nie gedacht das ich hier so Ne Lawine lostrete :)

Aber hat anscheinend was gebracht :)

 

Die Nutzer sind beim Brainstorming immernoch am hilfreichsten :)

Solange bitcoin.de keine bananaware wird ;)

 

Grüße aus Paderborn und gute Nacht,

Brok3r

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a) der Link "Neues Sicherheitskonzept durch Kontoverifizierung >> mehr Infos" geht auf die en FAQ, statt de

 

B) Werden auch alle bestehenden Konten verifiziert? Ansonsten ist die Aktion recht witzlos, da es ewig dauert bis alle Betrüger ausgesiebt sind.

Gab ja auch mehr als genügend Fälle mit "gold" status, bietet also auch keine ausreichende Sicherheit für den Zeitraum.

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B) Werden auch alle bestehenden Konten verifiziert? Ansonsten ist die Aktion recht witzlos, da es ewig dauert bis alle Betrüger ausgesiebt sind.

Gab ja auch mehr als genügend Fälle mit "gold" status, bietet also auch keine ausreichende Sicherheit für den Zeitraum.

 

Wäre auch dafür, vor allem, wenn ich von Käufern auf Nachfrage zu hören bekomme, dass sie hier (auf bitcoin.de) anonym bleiben möchten ...

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Wäre auch dafür, vor allem, wenn ich von Käufern auf Nachfrage zu hören bekomme, dass sie hier (auf bitcoin.de) anonym bleiben möchten ...

 

Ich möchte mir Bitcoins kaufen!

Aber ich wei0 nicht wo idích den Freischaltungscode bekomme, kannn mir bitte wer helfen!

Ich gebe für dieh´Hilfe auch 1 Bitcoin dazu!

 

Danke

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