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cloud8

Bitcoin.de weigert sich abgebrochenen Trade wieder freizuschalten

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vor 6 Minuten schrieb ap7fxm:

Wie würdest du es nennen, wenn bei (stark) fallenden Kursen die Zahlungsmoral offenbar deutlich schlechter ist als bei gleich bleibenden Kursen?

 

Betrug wäre es wenn der User schon sein Kaufangebot mit der Absicht einstellt den Handel nicht mit der Bezahlung abzuschließen wenn der weiter Kurs sinkt. Das wirst du aber nie nachweisen können. So ist es nur eine schlechte Zahlungsmoral und der Versuch vielleicht durch "Kopf in den Sand stecken" einen Vorteil zu bekommen.

Betrug wäre ja auch strafbar, alles andere sind gute oder schlechte Geschäftspartner, sieht man dann an den Bewertungen.

Gruß Pauli

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Betrug nachzuweisen ist zweifelsohne schwierig bis unmöglich. Ich will mich an der Stelle auch nicht an der juristischen Defintion des Wortes "Betrug" aufhängen. Unstrittig ist, dass der Käufer durch Nichtzahlung dem Verkäufer bewusst und entgegen der AGBs finanziell schaden will, und das ist alles andere als in Ordnung.

bearbeitet von ap7fxm
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Also ich hatte auch mehrere Käufer, die nicht rechtzeitig gezahlt haben. Der Support hat mir die Fälle dann auch am gleichen Tag wieder geöffnet und die Käufer haben dann nach einer Drohung mit dem Anwalt doch noch bezahlt.

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Am 6.1.2019 um 20:48 schrieb ap7fxm:

@cloud8 Wie ist/sind die Geschichte(n) ausgegangen?

6 der 10 im Eingangspost erwähnten säumigen Käufer haben nach langem hin und her noch gezahlt.

Nr. 7 hat nicht gezahlt - habe ich wegen relativ geringem Betrag nicht weiter verfolgt.

Mit Nr. 8 habe ich einen außergerichtlichen Vergleich geschlossen.

Nr. 9 hat nach Erhalt des Mahnbescheids bezahlt

Nr. 10 hat dem Mahnbescheid widersprochen - hier wird jetzt das Verfahren eröffnet.

Und bei Dir?-  Du warst doch zeitlich einiges vor mir soweit ich mich recht erinnere.

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Uih, dann hattest du eine Menge "Spaß"...

 

@cloud8 

  • Hatte die Nr. 10 irgendeine eine Begründung angegeben? Bei mir hatte der Käufer ursprünglich gesagt, er wollte nur per Express handeln und dass er aufgrund des technischen Abbruchs seitens Bitcoin.de keine Rechtsgrundlage mehr sieht.
  • Mein Verfahren läuft, ist aber soweit unspektakulär. Ich habe die Argumente der Verteidigung erhalten und heute mit meinem Rechtsanwalt gesprochen. Die abschließende Stellungnahme reichen wir nächste Woche ein. Die Verteidigung ist aus meiner Sicht sehr dünn und auch inhaltlich falsch. Ein paar Details zu den Argumenten der Verteidigung, sobald es ein Urteil o.ä. gibt.
  • Tipp aus meiner Erfahrung: halte sämtliche Argumente und Erklärungen auch gegenüber dem Rechtsanwalt extrem einfach/plakativ. Meinen Anwalt finde ich zwar sehr gut, aber das trifft man sicherlich nicht immer so gut. Und: das Ganze landet vor einem Amtsgericht (Streitwert <5k€), wo der Richter höchstwahrscheinlich zum ersten mal mit Cryptos im Allgemeinen und mit bitcoin.de im Speziellen in Berührung kommt.

Wer hätte es gedacht: die ist keine Rechtsberatung.

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Da Bitcoin.de nicht unbedingt die erste Wahl ist für Trader, wunder ich mich warum ihr das Risiko eingeht ohne Express Handel zu kaufen und verkaufen? Nur um ein paar Euro zu sparen? Zum Traden gibt es andere Börsen. Mein erster Trade im November 2017 auf Bitcoin.de war eine Katastrophe. Ich war noch grün hinter den Ohren und habe meinen ersten Trade ohne Fidor Konto getätigt. Der Herr Dr. hat erst nach fast 3 Tagen das Geld überwiesen. In dem Zeitraum ist der Bitcoin stark angestiegen. Er ist also taktisch vorgegangen und hat mich Anfänger ins Messer laufen lassen. 

Ich habe dann an Bitcoin.de geschrieben, ob das normal wäre auf deren Plattform. Antwort war: Sie raten ihren Kunden dazu ein Fidor Konto zu eröffnen und nur den Express Handel zu benutzen. 

Warum setzt ihr euch diesem Risiko dauerhaft aus? Meine Rechtschutz hätte mir schon längst in den Hintern getreten.

 

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vor 1 Stunde schrieb Solomo:

Da Bitcoin.de nicht unbedingt die erste Wahl ist für Trader, wunder ich mich warum ihr das Risiko eingeht ohne Express Handel zu kaufen und verkaufen? Nur um ein paar Euro zu sparen? Zum Traden gibt es andere Börsen. Mein erster Trade im November 2017 auf Bitcoin.de war eine Katastrophe. Ich war noch grün hinter den Ohren und habe meinen ersten Trade ohne Fidor Konto getätigt. Der Herr Dr. hat erst nach fast 3 Tagen das Geld überwiesen. In dem Zeitraum ist der Bitcoin stark angestiegen. Er ist also taktisch vorgegangen und hat mich Anfänger ins Messer laufen lassen. 

Ich habe dann an Bitcoin.de geschrieben, ob das normal wäre auf deren Plattform. Antwort war: Sie raten ihren Kunden dazu ein Fidor Konto zu eröffnen und nur den Express Handel zu benutzen. 

Warum setzt ihr euch diesem Risiko dauerhaft aus? Meine Rechtschutz hätte mir schon längst in den Hintern getreten.

 

Ich denke, da liegt ein Missverständnis vor.

Es gibt dort vier Gruppen in die sich fast jeder Marktteilnehmer einordnen kann:

1. Gelegenheits-Verkäufer
2. Gelegenheits-Käufer
3. Häufig-Verkäufer
4. Häufig-Käufer

Es gibt zwar auch die Viel-Käufer/Verkäufer, aber das sind nur eine Handvoll Leute, die zudem zumeist automatisiert traden, also nicht in "fast jeder" enthalten.

Gruppen 1 und 2 haben in der Regel kein Fidor-Konto weil sie nur gelegentlich kaufen/verkaufen. Ihnen ist anycoin und bitpanda zu teuer.

Gruppe 1 nutzt den Expresshandel, denn auch als Gelegenheitsverkäufer kannst Du direkt im Expresshandel verkaufen.
... warum Du den Verkauf per SEPA gewählt hast, wird an der Unkenntnis liegen, daher auch der entstandene Frust. Das nächste Mal einfach per Expresshandel verkaufen.

Gruppe 2 hat kein Fidorkonto weil sie nur gelegentlich kaufen, sie nehmen SEPA-Order an, die von der Gruppe 3 eingestellt werden.

Die Gruppen 3 und 4 haben in der Regel ein Fidorkonto, da sie das häufige Handeln im Expresshandel einfach praktischer ist und sich dann das Fidorkont lohnt.

Die Gruppe 3 stellt über den Expresshandels-Angeboten auch gern SEPA-Verkaufsangebote ein, das machen sie mit einem gewissen Handlings- Kapitalbindungs- und Risikoaufschlag, denn bis die SEPA-Zahlung eingetroffen ist kann der Kurs sich massiv verändern und es ist auch noch Handarbeit zu erledigen. 3 Werktage auf die Zahlung zu warten ist keine Seltenheit. In dieser Zeit werden die Coins gebunden und wenn man direkt wieder Coins nachkauft um sie im SEPA-Handel anbieten zu können, ist damit auch das Kapital gebunden.

Die Gruppe 4 kauft in der Regel per Express. Es gibt "grundsätzlich keine" SEPA-Kauf-Angebote von Häufigtradern mit Fidorkonto, da das technisch nicht möglich ist. "Aus Versehen" stehen auch mal Kaufangebote von Fidorkunden drin weil deren Fidorreservierung nicht ausreicht. Diese Leute ärgern sich dann mächtig wenn ihre Kaufangebote angenommen wurden und sie dann manuell zahlen müssen und das am besten noch ins Ausland - sie warten dann auch die zwei, drei Tage auf ihr Geld und können in der Zeit das Kapital nicht zum Expresstraden nutzen.

 

Um genau zu sein gibt es zu den Gruppen noch die jeweilige Art der Marktteilnahme: Maker oder Taker. Aber so kompliziert will ich das nicht machen ... die Häufig-Trader sind in der Regel Maker und die Gelegenheits-Trader sind in der Regel Taker.

Zur Eingangsfrage:

vor 1 Stunde schrieb Solomo:

Da Bitcoin.de nicht unbedingt die erste Wahl ist für Trader, wunder ich mich warum ihr das Risiko eingeht ohne Express Handel zu kaufen und verkaufen?

Weil Bitcoin.de für Gelegenheitstrader günstigere Gebühren als anycoin und bitpanda bietet.

Außerdem muss auf Bitcoin.de kein Geld eingezahlt werden wie auf anderen Exchanges.

Damit sehe ich bitcoin.de als "Mittelding" zwischen "Superselten-Trader" (bitcoin-treff.de, bitpanda, anycoin) und "Viel-Trader" (kraken, coinbase, ...)

(die Profitrader arbeiten dann wiederum mit Bitfinex oder Binance oder anderen sehr guten API-Exchanges und minimalsten Gebühren)

 

bearbeitet von Jokin
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"die Häufig-Trader sind in der Regel Taker und die Gelegenheits-Trader sind in der Regel Taker."

Du meinst bestimmt, die Häufig-Trader sind in der Regel maker?

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vor 1 Minute schrieb fox42:

"die Häufig-Trader sind in der Regel Taker und die Gelegenheits-Trader sind in der Regel Taker."

Du meinst bestimmt, die Häufig-Trader sind in der Regel maker?

Oops - ja, richtig .. danke! Ich hab's korrigiert.

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"wunder ich mich warum ihr das Risiko eingeht ohne Express Handel zu kaufen und verkaufen".

These: geringeres Risiko! Lies mal https://coinforum.de/topic/5498-vor%C3%BCbergehende-warnung-an-bitcoinde-expressverk%C3%A4ufer/. Jetzt kommen zwar gleich ein paar Personen aus ihren Löchern gekrochen und prügeln auf die Aussage ein, das macht aber nix. Denn solange bitcoin.de bei Fehlern (in der Vergangenheit und vermutlich(!) Zukunft!) nicht gerade steht hast du als Verkäufer das Risiko, dass deine Coins evtl. ohne Geldeingang übertragen werden.

bearbeitet von ap7fxm
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