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ratzfatz

Dieselfahrverbote

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vor 20 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

...

Von daher würde ich sagen. Die DHU hat Recht und soll weiter prozessieren.

Und wenn man so ein "Rechthaber" sein will, muss man die gleichen Wertmassstäbe auch bei sich anlegen.

Wenn man von ausländischen Autokonzernen Geld annimmt und damit gegen Teile der eigenen Bevölkerung vor geht, ist man nicht Gemeinnützlich.

Um Gegenteil, das man sich dafür bezahlen läst, Grenzwerte zu ermitteln usw., ist das ein klares Gewerbe.

Wer also so die Steuer bescheißt und damit die Menschen ist für mich kein Held, sondern verachtenswert. 

Plump gesagt, wirtschaftet er in seine eigene Tasche.

Axiom

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vor 16 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Aber je mehr Urteile kommen, desto höher hoffentlich der Druck auf die eigentlichen Verursacher.

Welchen Druck meinst Du?

Durch das Fahrverbot sind doch die Autofahrer die Bestraften!

Axiom

 

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vor 4 Stunden schrieb derhobbit:

Weil der Arbeitsplatz-Grenzwert die absolute Maximalkonzentration ist, die zu keinem Zeitpunkt überschritten werden darf. Der Grenzwert für die Straße ist dagegen der maximal erlaubte Jahresmittelwert.

Mehr Details gibt es übrigens beim Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

Und wie ist es dann vereinbar, das Grenzwerte an den und den Tagen überschritten werden? Es in Stuttgart sogar temporär Smokalarm ausgerufen wird?

Das hat ja wohl nichts mit Jahredmittelwert zu tun. Oder?

Axiom

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vor 50 Minuten schrieb Axiom0815:

 

Welchen Druck meinst Du?

Durch das Fahrverbot sind doch die Autofahrer die Bestraften!

Axiom

 

Das ist leider richtig. Die Autofahrer sind die Bestraften. Aber je mehr Autofahrer, Pendler, Berufstätige betroffen sind, desto mehr steigt die Wut auf die Betrüger, sprich VW, Daimler etc. Und je höher die Wut auf Betrüger, desto mehr Druck, endlich was sinnvolles dagegen zu unternehmen und nicht nur lachhafte Umtauschprämien anbieten, die nur dazu da sind, die Umsätze anzukurbeln. 

Ich persönlich habe meine Konsequenz gezogen: Unser altes Auto (Touran-Diesel, 16 Jahre alt, 220.000 km oder so) hatte im Juli keinen Segen mehr vom TÜV. Habe dann einen Nissan gekauft. Ob die genauso beschissen haben  wie VW? Keine Ahnung, aber VW ist für mich ein für allemal gestorben.

Rainer

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vor einer Stunde schrieb Axiom0815:

 

Und wenn man so ein "Rechthaber" sein will, muss man die gleichen Wertmassstäbe auch bei sich anlegen.

Wenn man von ausländischen Autokonzernen Geld annimmt und damit gegen Teile der eigenen Bevölkerung vor geht, ist man nicht Gemeinnützlich.

Um Gegenteil, das man sich dafür bezahlen läst, Grenzwerte zu ermitteln usw., ist das ein klares Gewerbe.

Wer also so die Steuer bescheißt und damit die Menschen ist für mich kein Held, sondern verachtenswert. 

Plump gesagt, wirtschaftet er in seine eigene Tasche.

Axiom

Da hast Du absolut Recht und ich bin auch kein Freund der DUH. Aber irgendeiner sollte schon klagen. Und ich habe ja weiter oben schon gefragt, warum das nicht Greenpeace, BUND oder sogar der ADAC macht? Das verstehe ich bis heute nicht.

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In Deutschland kann der Staat viel machen, und es regt sich nur kurzfristig eine Minderheit auf: Es wird das Fernmeldegeheimnis beschnitten, man wird bei jedem Schritt in einer Innenstadt von Video-Kameras verfolgt, das Bankgeheimnis existiert nicht mehr, die ärztliche und anwaltschaftliche Schweigepflicht wird aufgeweicht usw. usw. Und was passiert? Wer regt sich darüber auf? Ein paar Hansel in irgendwelchen Foren, aber sonst niemand. Die Bild-Zeitung schreibt das einmal, vielleicht gibt es auch eine Demo aber das wars dann aber auch schon.

Aber wenn Fahrverbote drohen, dann ist das Geschrei riesig: Das steht tagelang in der Bild-Zeitung, dann gibt es "Diesel-Gipfel" zwischen Regierung und Herstellern, dann wird versucht, an den Messwerten etwas zu drehen, da schiebt man das auf die Bürokraten in Brüssel, dann diskutiert man über Positionen der Messgeräte, dann gibt es über viele Wochen und Monate Talk-Shows zu diesem Thema usw. usw.

Und je mehr Fahrverbote drohen, desto mehr rückt dann doch wieder ins Bewusstsein, dass die Vorzeige-Industrie aus Deutschland jahrelang nach Strich und Faden beschissen und betrogen hat. Ich möchte wetten: Würden keine Fahrverbote in vielen Großstädten drohen (nicht nur Stuttgart, das wegen seiner Kessellage eine Ausnahme ist), dann wäre dieser Betrug von VW, Daimler und Konsorten aus allen Medien schon längst wieder verschwunden. So aber bleibt er existent. Und das ist auch gut so.

 

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Du hast recht, das viele Bürgerrechte unterlaufen oder torpediert wurden. Deshalb muss man gerade jetzt hier eindeutig STOP sagen . Wenn wir hier etwas erreichen, schaffen wir es auch in anderen Sachen.

Also

https://www.openpetition.de/petition/online/bundestag-beschliesse-keine-fahrverbote-in-staedten-oder-autobahnen-anpassung-der-grenzwerte?rt=%2Fpetition%2Fonline%2Fbundestag-beschliesse-keine-fahrverbote-in-staedten-oder-autobahnen-anpassung-der-grenzwerte

Lesen, unterschreiben und weiter verbreiten. Der eine oder andere mag sich an 1988 in der DDR erinnern. Es war völlig aussichtlos und trotzdem machten immer mehr mit. Und plötzlich, die Mauer war Geschichte. 

Erwache also unser Selbstvertrauen und das es unser Recht und unser Intresse ist.

Axiom

bearbeitet von Axiom0815

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Man ist versucht zu glauben, dass das "Recht auf freies Fahren" im Bewusstsein vieler deutscher Bürger einen ähnlich hohen Stellenwert hat, wie das in den USA vorhandene Recht, eine Waffe zu besitzen.

Wenn jemand in den USA versucht, dieses Recht einzuschränken, dann brandet in den USA  eine ungeheuer emotional geführte Diskussion darüber auf. Da schütteln wir nur den Kopf drüber. Das ist einfach in den Köpfen vieler US-Bürger drin, dass sie rein von Gesetzes wegen eine Waffe besitzen dürfen. Dieses Recht gehört dort zum Selbstverständnis.

Wenn aber jemand versucht, das "Recht auf freies Fahren" in Deutschland einzuschränken, dann gibt es auch hier ungeheuer emotionale Diskussionen und Debatten darüber. Und ich glaube, dass Bürger im Ausland darüber auch nur den Kopf schütteln, wenn sie mitbekommen, wie heftig die Diskussion hierzulande geführt wird.

Rainer

 

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vor 48 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Man ist versucht zu glauben, dass das "Recht auf freies Fahren" im Bewusstsein vieler deutscher Bürger einen ähnlich hohen Stellenwert hat, wie das in den USA vorhandene Recht, eine Waffe zu besitzen.

Wenn jemand in den USA versucht, dieses Recht einzuschränken, dann brandet in den USA  eine ungeheuer emotional geführte Diskussion darüber auf. Da schütteln wir nur den Kopf drüber. Das ist einfach in den Köpfen vieler US-Bürger drin, dass sie rein von Gesetzes wegen eine Waffe besitzen dürfen. Dieses Recht gehört dort zum Selbstverständnis.

Wenn aber jemand versucht, das "Recht auf freies Fahren" in Deutschland einzuschränken, dann gibt es auch hier ungeheuer emotionale Diskussionen und Debatten darüber. Und ich glaube, dass Bürger im Ausland darüber auch nur den Kopf schütteln, wenn sie mitbekommen, wie heftig die Diskussion hierzulande geführt wird.

Rainer

 

Ich bin davon überzeugt, das es nicht so dramatisch ist.

Der kleine Mann kann sich einfach die völlig überteuerten Mieten in der Innenstadt nicht leisten. Weil er aber auch dort arbeiten muss, ist er gezwungen jeden Tag zu pendeln.

Axiom

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In anderen Städten in Europa ist da man da schon ziemlich weit. Vollkommen wertfrei ob man das gut oder schlecht findet. Aber auch da müssen die Leute ins Stadtzentrum kommen können. Ich weiß nicht, wie sehr man sich damals in diesen Städten gestritten hat, ob es Gerichtsurteile gab oder nicht etc. etc. Aber hier bei uns in Deutschland führt das ja fast schon zu einer Regierungskrise (Und ich glaube, es gäbe andere Dinge, die eine Regierungskrise gerechtfertigen würden)

https://www.tagesschau.de/ausland/metropolen-abgase-europa-101.html

 

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vor 31 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

In anderen Städten in Europa ist da man da schon ziemlich weit. Vollkommen wertfrei ob man das gut oder schlecht findet. ...

Dann bleiben wir doch mal völlig wertfrei und fragen ob die "Gefahren" von 40µg Nox gesundheitlich schädlich ist.
Denn dies sollte die eigentliche Frage sein und nicht, man kann Autos nicht leiden und sucht nun ein Grund. Oder ob es nun eine Regierungskrise oder ein Medienecho usw. gibt.

Ich zittere mal aus den ersten Kommentar:

Zitat

Es sagt ja schon alles, dass Deutschland das einzige Land weltweit ist, in dem es Dieselfahrverbote gibt. Es ist einfach grün-ideologische Idiotie, sonst nichts.

Axiom

 

 

bearbeitet von Axiom0815

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Ob diese Grenzwerte sinnvoll sind oder nicht oder ob ein Lungenfacharzt behauptet, die sind zu niedrig, ist glaube ich sekundär. Die EU hat diese Grenzwerte festgelegt und die Autoindustrie hat sich daran zu halten und Motoren zu entwickeln, die diese Grenzwerte einhalten. Es gibt ja auch bei normalen Gas-und Ölheizungen für den privaten Bereich Grenzwerte. Und Buderus, Viessmann, Vaillant, Junkers etc müssen bei der Entwicklung der Brenner darauf achten, dass diese Grenzwerte eingehalten werden. Wenn sie die nicht einhalten, bekommen sie keine Zulassung und dürfen die Geräte nicht verkaufen.

Und VW, Daimler, BMW haben sich eben NICHT daran gehalten. Nein, sie haben die Steuerungen der Motoren so entwickelt, dass nur unter ganz  bestimmten Voraussetzungen die Grenzwerte eingehalten werden. Und das nenne ich Betrug.

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Auch Autos bekommen keine Zulassung mehr wenn sie die Grenzwerte nicht einhalten, jedenfalls soll das offiziell so sein.

Aber das Thema ist ja nicht neu. Wenn bei mir in die Halle der TÜV kam und da war ein Golf dran, dann haben die gleich den Rüssel da reingehalten statt es per Software auszulesen. Hab ich gefragt wieso. Da meinte der Prüfer das die nicht richtig laufen wenn er es per Software ausliest, hat dann son bissel rumgedruckst und meinte nacher das es "unzuverlässig" sei über Software auszulesen weil der Motor dann anders läuft.

Aha. Und das ist schon fast 10 Jahre her. Jeder der behauptet man habe davon nix gewusst der lügt schicht und einfach.

Aber es gibt genug Leute die sich selbst jetzt noch so einen Karren kaufen wo sie wissen das es bei der nächsten AU warscheinlich keine Plakette gibt wenn da nicht ein Softwareupdate drauf ist. Dieses wollen die meisten aber nicht weil die Motoren dann zum einen bescheiden laufen, mehr verbrauchen, die AGR schnell kaputtgeht usw.

Ein Kollege von mir hatte für seine Frau einen gebrauchten Golf Diesel gekauft, ein 6er glaub ich. Zweimal Getriebe im eimer, Serienfehler. Elektrik war der Wurm drin, Fensterheber und Klima gingen von selbst wann sie wollten, da ging bei strömendem Regen auf dem Parkplatz halt auch mal alles auf ne. Bitte zahlen sie jetzt. Dann kam die Dieselsache aber da kam ein Unfall mit Totalschaden zuvor. Nach langen langen Überlegungen kaufte er für die Frau dann.....dasselbe Modell wieder. Natürlich mit Fenster und Klima so wie gewohnt, geht alles von selbst los. Da der Golf schon ein Softwareupdate hatte war er total begeistert. Nach einem halben Jahr war die AGR im Eimer, dann der Turbolader, bitte zahlen sie jetzt. Seit einem Jahr macht der Karren nun auch dieselben Getriebegeräusche wie der vorige Golf, er muss also auch dringendst weg. Er hat sich schon mehrere angeschaut....dasselbe Modell.

Sein Passat ebenso, ebenfalls Softwareupdate drauf, kurz danach SGR und Lader kaputt. Jetzt schaut er sich nach was anderem um, von Japan bis Europa. Und sucht sich jetzt grad einen preislich interessanten Passat aus....dasselbe Modell.

So doof muss man auch erstmal sein.

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vor 10 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Ob diese Grenzwerte sinnvoll sind oder nicht oder ob ein Lungenfacharzt behauptet, die sind zu niedrig, ist glaube ich sekundär. Die EU hat diese Grenzwerte festgelegt ...

Und das glaube ich eben gerade nicht!

Wenn Du vor einen Abgrund stehst und ein anderer sagt spring ...

Ich benutze noch mein Kopf. Und dass manche Leute in der Autoindustrie Kriminelle Engergie haben, ist gar nicht das Thema. Es gibt auch viele Diesel ohne "Schummelsoftware". Die haben eine offizielle Zulassung und bezahlen Steuern. Und jetzt wegen diesen sinnfreien Grenzwerten sollen sie jetzt diskriminiert werden. Dies ist eindeutig falsch. Und dies sage ich auch ganz klar, ohne irgendwelche Storys von dies und das zu erzählen. "Mir ist die Pizza angebrannt und hat gequalmt."

Kleine Idee für den Dieselfahrer, bis zum Schild vorfahren und stoppen. Im Berufsverkehr sollte das Stillstand auslösen. Und weil hinter einen alles voll ist, kann man nicht drehen und zurück. Man würde ja ins Fahrverbot einfahren. Und das dies nicht geht, werden ja alle "Erbsenzähler" verstehen. 

Axiom

bearbeitet von Axiom0815
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Ja also die Fahrverbote sind echt wichtig. Noch wichtiger ist es natürlich das man das auch mit Kameras automatisch überwacht, kostet zwar zig Millionen, in Deutschland vielleicht Milliarden, aber es muss ja sein.

Ist auch viel besser als die Hersteller, allen voran hier bei uns auch VW, entsprechend zu sanktionieren. Da wäre ja dann der ein und andere Posten im Aufsichtsrat vielleicht gefährdet den diverse Politiker dort ja belegen.

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Und nu?

Heute wurde ja beschlossen, den CO2-Ausstoß  bis 2030 um 37% zu senken. BMW, VW und Daimler unisono: "Das geht nicht, völlig unmöglich, geht gar nicht."

2030 hört sich lange an, aber wenn man die Entwicklungszeiten eines neuen Antriebssystem berücksichtigt, dann ist das gar nicht mehr so lange hin.

Wenn es nicht geht, was ist denn dann? Gehen sie pleite? Können wir bald kein Auto mehr fahren?

 

Rainer 

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vor 8 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Wenn es nicht geht, was ist denn dann? Gehen sie pleite? Können wir bald kein Auto mehr fahren?

Was brennt, das qualmt und stinkt - das ist vollkommen normal.

Um die Verbrennung sauber zu machen braucht es Abgasreinigung, die nicht der Hersteller bezahlt sondern der Kunde.

Somit werden die Verbrennungsfahrzeuge teurer während E-Fahrzeuge aufgrund höherer Nachfrage leicht günstiger werden.

Die Motivation der Politik ist klar: Es sollen mehr E-Fahrzeuge auf die Straße.

Für die Hersteller wie VW, BMW und Co. ist das kein Problem. Aber frag mal die Zulieferer für Abgasanlagen und andere Bauteile, die in E-Fahrzeugen nicht mehr drin sind: Deren Ende ist so gut wie sicher.

Das ganze industrielle Umfeld braucht eine gewisse Anpassungszeit damit die Bevölkerung nicht weniger sondern mehr Geld in der Tasche hat um sich die teureren Autos auch leisten zu können.

Die Gefahr eines Teufelskreises ist nie größer gewesen als jetzt gerade und wird immer weiter vergrößert.

Hinter den Kulissen brodelt es gewaltig.

Leidtragende sind am Ende nicht die Großkonzerne! Die befriedigen ihre Aktionäre ausreichend.

Aber viele kleine und mittelständische Unternehmen leiden massiv. Und in der Folge deren Arbeitskräfte und die Regionen in denen sie leben.

Das Ausmaß ist nicht absehbar.

Und anstatt zu warten bis das Volk leidet und sich beschwert, machen dies hierzulande stellvertretend die Konzerne, Aktionäre und (dank Lobbyisten) auch die deutsche Politik.

Erst wenn die EU einsieht, dass die EU nicht allein auf dieser Welt ist könnte sich Vernunft einstellen.

bearbeitet von Jokin

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vor 28 Minuten schrieb Jokin:

Was brennt, das qualmt und stinkt - das ist vollkommen normal.

Um die Verbrennung sauber zu machen braucht es Abgasreinigung, die nicht der Hersteller bezahlt sondern der Kunde.

Hier geht es ja nicht um das leidige Thema Abgasreinigung, sondern direkt um das CO2. 
Was ist davon zu halten? Nun ich bezweifle mal, dass die Kriege einzeln in Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien usw. einzeln weniger CO2 freigesetzt haben, als die Autofahrer in Deutschland/Europa. Und von der Industrie mal ganz abgesehen.

Selbst wenn sofort kein einziges Auto mehr in Deutschland fährt, wird dies wenig ändern.
Ganz davon abgesehen, wie die Leute verscheissert werden. Erst große Werbeaktion, Dieselfahrzeuge sind gut für die Umwelt, weil sie weniger CO2 erzeugen (was auch stimmt). Die Leute kaufen die überteuerten Dieselfahrzeuge, und jetzt... siehe oben.

Aber fragen wir uns doch mal wissenschaftlich, was davon zu halten ist? Und ich meine die echte Wissenschaft, nicht ideologischen Klimawandel-Jünger.

Einfach mal sacken lassen. Und dann neutral hinterfragen: Wem nützt es?

 

vor 28 Minuten schrieb Jokin:

...

Die Gefahr eines Teufelskreises ist nie größer gewesen als jetzt gerade und wird immer weiter vergrößert.

Hinter den Kulissen brodelt es gewaltig.

...

Da kommst Du schon auf den Punkt. Deutschlands stärke ist der Auto- und Maschinenbau. Und wem ist diese Stärke von Deutschland und die ganze europäische Einigung (als Wirtschaftsmacht) ein Dorn im Auge. Und hat dazu unendlich Ressourcen um Migrationsdruck zu erzeugen, Währung und einzelne Länder (Ratingagentur) zu manipulieren.

Und der Zeitpunkt ist gut gewählt. Mit den, am Horizont abzeichnenden Finanzcrash, wird es gewaltige Verwerfungen geben. 
Die Auflösung von Schulden/Geldvermögen wird gewaltige Ungerechtigkeiten so oder so hervorrufen. Und das wird Folgen haben.

Wird? Stichwort gelbe Westen.

Axiom

 

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Hmm,

sollten wir hier wirklich die CO2-Diskusion führen?

Sind hier im Forum nicht ohnehin die schlaueren 50% der Bevölkerung vertreten? Also die, die in Physik und Biologie aufgepasst haben und wissen wie CO2 und Temperaturen zusammen hängen und Ursache und Wirkung nicht gnadenlos verdrehen? :-)

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Sollte man erstmal über den Begriff CO2 sprechen??? Kohlensäure?? Ernsthaft?? Darf ich jetzt keine Flasche Sprudel mehr aufdrehen oder muss ich dafür demnächst Abgassteuer bezahlen?? Darf ich nicht mehr schweissen??? Da brauch ich auch CO2 für. Und die Natur freut sich über CO2 denn das brauchen Pflanzen, sie speichern es, daher gibt jeder Baum bei der Verbrennung genau die Menge CO2 ab die er während seiner Lebenszeit aufgenommen hat.

Es geht um Kohlenstoffmonoxid CO, nicht Kohlenstoffdioxid CO2. Woher das kommt das man von CO2 spricht...ich weiss es nicht. Würde in einem Motor CO2 entstehen oder zugeführt dann gäbe es keine Zündung, keine Explosion, CO2 löscht Feuer. Wie der Name schon sagt...CO2-Feuerlöscher undso.

Aber ist ja auch egal.

Die drängendere Frage ist für mich immer noch wie ich mir so eine E-Karre leisten soll. Die werden mit Sicherheit nicht so sehr viel billiger werden wenn erst der gesetzliche Druck da ist die Dinger zu produzieren. Es gibt kein Konkurrenzprodukt (Verbrenner) mehr, wozu also Preise drücken. Der Kunde hat eh keine andere Wahl.

Dazu die Frage wo der ganze Strom herkommen soll. Sämtliche Laternen anzapfen? Soviel Laternen gibts auf der ganzen Welt nicht. Und die dürren alten Stromleitungen werden sich auch freuen, egal ob an der Laterne oder an der Hauptleitung an der Strasse. Von den Hauszuleitungen ganz zu schweigen. Da wird dann halt mal eben kein Essen gekocht während die Karre läd sonst fliegen die B-Automaten, die C-Automaten geben noch früher auf. Ob die VDA dann die Norm ändert und alles auf 20A hochsetzen lässt? Was machen dann bestehende Haushalte mit 16A-Sicherungen? Zwangsweise umrüsten? Und die Ladezeiten am Hausstrom 230V...darf man gar nicht dran denken. Warscheinlich wird jeder Haushalt die 400 Volt vom Hausanschluss durchleiten nach draussen in die Garage, andere Chance hat man gar nicht so eine E-Karre sinnvoll aufzuladen. Die Stromversorger werden sich bedanken, wo die den Strom dann hernehmen sollen wenn pünktlich um 16-17 Uhr alle anfangen ihre Karren nach Feierabend aufzuladen und Essen zu kochen.

Bereits jetzt gibt es Versorgungsprobleme z.b. bei der WM. Vor während und nach den Spielen und in jeder Pause der Berichterstattung gibt es extreme Stromspitzen und Wassermengen. Dann wenn jeder aufs Klo geht, das Licht einschaltet, eben was in die Mikrowelle schiebt usw. Alle auf die Minute gleichzeitig. Unsere Nachbarländer freuen sich nen Loch ins Knie, da werden neue AKW aus dem Boden sprießen, direkt an unserer Grenze. Oder Kohlekraftwerke.

Aber noch lönnen wir entspannt sein. Nach JETZIGEN Plänen sollen ja nur neue Fahrzeuge betroffen sein, Verbrenner sollen dann ab 2030 nicht mehr NEU zugelassen werden. Alte Fahrzeuge werden nicht darunter fallen. Aber das ist ja nur die JETZIGE Planung.

Vermutlich wird die Deutsche Umwelthilfe es hinbekommen das Verbrennerfahrzeuge irgendwann beschlagnahmt werden. Die dürfen dann per Export direkt in Polen oder sonstwo weiterlaufen.

Aber Deutschland ist grün. Bzw. so bunt..

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Am 23.11.2018 um 15:38 schrieb Axiom0815:

Kleine Idee für den Dieselfahrer, bis zum Schild vorfahren und stoppen. Im Berufsverkehr sollte das Stillstand auslösen. Und weil hinter einen alles voll ist, kann man nicht drehen und zurück. Man würde ja ins Fahrverbot einfahren. Und das dies nicht geht, werden ja alle "Erbsenzähler" verstehen. 

Schöne Idee. Wenn Recht zu Unrecht wird, wird nicht nur Protest, sondern auch Widerstand zur Pflicht! :)

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vor 1 Minute schrieb Drayton:

Schöne Idee. Wenn Recht zu Unrecht wird, wird nicht nur Protest, sondern auch Widerstand zur Pflicht! :)

Gelbe Rettungswesten sind im Auto auch Pflicht. *mit dem Zaunpfahl winkend*

Axiom

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vor 5 Stunden schrieb Axiom0815:

Gelbe Rettungswesten sind im Auto auch Pflicht. *mit dem Zaunpfahl winkend*

Axiom

...in meinem Fall muss ich auf die Milde des Strafrichters hoffen, mir droht nämlich der Galgen, ich wurde mit einer orangenen Weste erwischt.  ;)

bearbeitet von Drayton

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