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bowden

Nicht bezahlte Verkäufe fehlen?

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Hallo,

ich habe folgendes Problem: Ich hatte vor einigen Monaten einige Verkäufe, bei denen der Käufer sich einfach nicht mehr gemeldet hat, so dass diese abgebrochen sind. Laut AGB sind das ja trotzdem gültige Verkäufe.

Leider fehlen alle interessanten Transaktionen in der Übersicht der abgebrochenen Verkäufe. Komischerweise tauchen ein paar andere ältere Transaktionen dort auf, bei denen ich mich allerdings noch mit der Gegenseite einigen konnte (oder den Abbruch angenommen hatte).

Ich habe den Support bereits mehrfach deswegen angeschrieben, auch in Zusammenhang mit anderen transaktionsbezogenen Fragen, diese wurden aber leider nicht beantwortet - im Gegensatz zu den Fallbezogenen.

Es wäre schön, wenn es irgendeine Rückmeldung hierzu geben würde.

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vor 3 Stunden schrieb bowden:

Laut AGB sind das ja trotzdem gültige Verkäufe.

Laut AGB besteht ein Kauf- bzw. Verkaufsvertrag.

 

vor 3 Stunden schrieb bowden:

Leider fehlen alle interessanten Transaktionen in der Übersicht der abgebrochenen Verkäufe.

Was heißt interessant bzw. was hast du mit den Transaktionen vor? Dein Geld einfordern?

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Ja, das kann man schon mal überlegen bei Verkaufspreisen, die deutlich über den aktuellen liegen...

Ich hoffe, dass ist kein schlechtes Zeichen, dass sich bitcoin.de nicht dazu meldet. @Christoph Bergmann, kannst Du was zu dem Thema sagen? Wieso fehlen meine alten Verkäufe, bei denen sich der Käufer geweigert hat, zu zahlen?

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Bitcoin.de blendet soweit ich weiß alte, abgebrochene Trades aus, wenn der Verkäufer über längere Zeit kein Interesse an der Fortführung gezeigt hat. Das dient soweit ich weiß einfach der Entschlackung des User-Interfaces. Aber die genaue Zeitspanne, in der ein abgebrochener Trade sichtbar bleibt, kenne ich nicht.

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Danke für die Antwort. Kann man die wieder einblenden lassen? Ich bitte schon die ganze Zeit darum, aber es tut sich einfach nichts. :(

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Du kannst doch die 6-stellige Zeichenfolge ins Suchfeld eingeben, die Du in den Abbruch-eMails stehen hast.

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Ja, das geht natürlich. Aber es ist a) sehr mühsam und b) besteht die nicht unbeträchtliche Chance, dass nicht mehr alle Emails vorhanden sind.

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vor 36 Minuten schrieb bowden:

Ja, das geht natürlich. Aber es ist a) sehr mühsam und b) besteht die nicht unbeträchtliche Chance, dass nicht mehr alle Emails vorhanden sind.

Wenn es mir persönlich wichtig wäre hinter bestimmten Trades hinterherzulaufen, dann hebe ich nicht nur alles dazu auf sondern ich "bemühe" mich auch.

 

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vor 3 Stunden schrieb bowden:

Ja, das kann man schon mal überlegen bei Verkaufspreisen, die deutlich über den aktuellen liegen...

Ich hoffe, dass ist kein schlechtes Zeichen, dass sich bitcoin.de nicht dazu meldet. @Christoph Bergmann, kannst Du was zu dem Thema sagen? Wieso fehlen meine alten Verkäufe, bei denen sich der Käufer geweigert hat, zu zahlen?

das ist normal, dass bei sinnvollen Verbesserungsvorschlägen auf Taub gestellt wird ;) Sie haben halt keine Zeit zum diskutieren, dh wenn sie deine Idee nicht auf anhieb absolut perfekt finden, wirst du ignoriert.

Ich mache mir bei abgebrochenen Trades die ich wiedereröffnen will meist ein Browser Lesezeichen, damit ich die wiederfinde (auch wieder eröffnete Trades sind ja nicht in der Übersicht sichtbar, wenigstens das hätte man nach all den jahren mal umsetzen können)

bearbeitet von Serpens66

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Die Frage ist ja auch, wie lange heben sie die Trades auf? Meines Wissens nach kann der Vertrag noch drei Jahre lang als Verkäufer eingeklagt werden, und zwar zum Jahresende. Solange müssten Sie also mindestens die Transaktionen speichern.

Außerdem waren damals noch ganz andere Zeiten, ein paar Tage später stieg der Kurs und es war wieder vergessen. Bei den aktuellen Kursen ist es allerdings wieder interessant.

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vor 5 Stunden schrieb Christoph Bergmann:

Bitcoin.de blendet soweit ich weiß alte, abgebrochene Trades aus, wenn der Verkäufer über längere Zeit kein Interesse an der Fortführung gezeigt hat.

Herrlich. Trades, die rechtlich nicht abgeschlossen und kritisch sind, werden ausgeblendet. Sorry, aber das ist mächtig behindert. (geht nicht in deine Richtung, sondern in Richtung bitcoin.de)

 

vor 2 Stunden schrieb bowden:

Meines Wissens nach kann der Vertrag noch drei Jahre lang als Verkäufer eingeklagt werden, und zwar zum Jahresende.

Zunächst mal mag das richtig sein. Aber als Richter hätte ich da ein gewisses "Störgefühl", wenn jemand nach längerer Zeit angedackelt käme. Insofern würde ich zumindest nach einem Weg suchen, wie der Käufer da raus käme.

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vor 39 Minuten schrieb ap7fxm:

Herrlich. Trades, die rechtlich nicht abgeschlossen und kritisch sind, werden ausgeblendet. Sorry, aber das ist mächtig behindert. (geht nicht in deine Richtung, sondern in Richtung bitcoin.de)

Zunächst mal mag das richtig sein. Aber als Richter hätte ich da ein gewisses "Störgefühl", wenn jemand nach längerer Zeit angedackelt käme. Insofern würde ich zumindest nach einem Weg suchen, wie der Käufer da raus käme.

Hallo,

Da bin ich ganz deiner Meinung. Nur ein Beispiel:

Verkäufer wollte vor 2 Monaten 1 BTC für 5700 € verkaufen, Sepa Käufer schlägt zu.  Dann hatte der Käufer aber kein Interesse mehr etc. Warum auch immer... Kauf wurde also nicht abgeschlossen.

Vor einer Woche kracht der Kurs nach unten. Jetzt kommt der Verkäufer und möchte den Kauf einfordern, natürlich für 5700 € beim jetzigen Kurs von nur noch 3700 €.

Hier würde der (Nicht) Käufer eklatant benachteiligt. Er hatte ja nie eine Chance bei dem fallenden Kurs zu reagieren und Verluste zu begrenzen. Entspricht nicht meinem Rechtsverständnis. Entweder gleich einfordern oder bleiben lassen.

Meine Meinung: Wer mit den Risiken der Sepa Trades nicht zurecht kommt sollte es lassen. Frage mal bei Amazon nach, die kennen auch die Risiken beim Rückgaberecht, passen ihre Preise halt dementsprechend an. Merke: Es gibt nichts geschenkt!

Ich habe mit Express-only geringere Gewinne aber auch kein Ausfallrisiko.  Ich habe keinen Ärger und ich kann mich um andere wichtige Sachen kümmern.....

Gruß Pauli

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vor 16 Minuten schrieb pauli:

Verkäufer wollte vor 2 Monaten 1 BTC für 5700 € verkaufen, Sepa Käufer schlägt zu.  Dann hatte der Käufer aber kein Interesse mehr etc. Warum auch immer... Kauf wurde also nicht abgeschlossen.

Vor einer Woche kracht der Kurs nach unten. Jetzt kommt der Verkäufer und möchte den Kauf einfordern, natürlich für 5700 € beim jetzigen Kurs von nur noch 3700 €.

Das sehe ich ebenso kritisch - entweder der Verkäufer bleibt am Ball und mahnt in kurzen Abschnitten immer wieder an oder er lässt es ganz bleiben.

Ich persönlich renne denen nach, die ihre Zahlung bestätigt haben jedoch kein Geld überwiesen haben. Das scheint gerade groß in Mode zu kommen und wird auch gern von Fidorkunden so gemacht.

Die klicken erst auf "kaufen" und dann bestätigen sie, dass sie die Zahlung vorgenommen haben. Dann warten sie eine ganze Weile ob der Kurs steigt oder fällt und entweder überweisen sie das Geld erst Tage (!) später oder gar nicht - so eine blöde Rennerei.

vor 56 Minuten schrieb pauli:

Meine Meinung: Wer mit den Risiken der Sepa Trades nicht zurecht kommt sollte es lassen.

Jupp, so sehe ich das auch 🙂

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vor 25 Minuten schrieb Jokin:

so eine blöde Rennerei [...] Jupp, so sehe ich das auch 🙂

Na wie denn nun? Findest du es blöd oder nimmst du den Aufwand für die Rennerei über einen höheren Verkaufspreis (dankend) mit?

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Die Rennerei finde ich blöd und ich renne nicht jedem Trade hinterher - nur bei wenigen tu ich das. Der Rest ist "shit happens" und mir total egal.

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Mal ein Beispiel: Ich hatte ein Kauf-Angebot angenommen und ein paar Minuten später rauschte der Kurs fürchterlich ab. Daraufhin tat sich auf der Gegenseite einfach nichts.

Ich habe nach dem Ablauf der Frist die Transaktion noch mal für Nachrichten öffnen lassen und den Käufer darüber informiert, dass er verpflichtet ist zu zahlen. Auch der Support hat es versucht und Ihm auch mitgeteilt, dass ich die ladungsfähige Adresse beantragt habe. Wieder: Nichts. Nicht mal eine dumme Ausrede, wie bei vielen Anderen.

Vertrag ist nun mal Vertrag und ich glaube dass Einige absichtlich so eine Masche abziehen. Fällt der Kurs, wird nicht gezahlt, steigt der Kurs, muss man die Bitcoins rausrücken. Der Verkauf ohne Expresshandel ist leider ein Schwachpunkt, da bitcoin.de natürlich nicht auf das Bankkonto des Vertragspartners zugreifen kann.

Von daher tut es mir für solche Menschen auch überhaupt nicht leid, wenn sie damit mal auf die Nase fallen. Es nimmt auch immer mehr Überhand, ich würde mal schätzen jeder Dritte will nicht bezahlen, wenn er dadurch Minus macht. Die Meisten lassen sich dann aber doch noch überzeugen, zu zahlen.

Es geht bei den einzelnen Fällen auch nicht um Tausende Euro, aber schon um mehrere hundert Euro. Ich sehe es aber nicht ein, dass ich auf all den Schäden sitzen bleiben soll. Verkaufen kann man die Coins ja nicht, bis das Storno durch ist.

Einen Anwalt hatte ich übrigens nicht sofort eingeschaltet, weil ich sowas normalerweise zu vermeiden suche und weil ich auf eine Erholung und somit eine Linderung des Schadens gehofft habe.

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vor 13 Stunden schrieb Jokin:

Die Rennerei finde ich blöd und ich renne nicht jedem Trade hinterher - nur bei wenigen tu ich das. Der Rest ist "shit happens" und mir total egal.

Klingt nicht logisch: per SEPA handeln, den Trades nicht hinterherrennen wollen aber ausrufen „wer mit den Risiken nicht umgehen kann [...] und shit happens“.

 

Ich würde mir im Sinne der ehrlichen Käufer wünschen, dass Bitcoin.de wirksame Maßnahmen ergreift. Da der Wunsch ebenso wie andere sinnvolle Vorschläge leider verpuffen wird, träume ich halt einfach weiter.

bearbeitet von ap7fxm

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Das wird sich ja hoffentlich in der Zukunft ändern, wenn Bitcoin.de eine reine Börse wird. Solange empfehle ich Kraken.com, die ebenfalls mit der Fidor Bank zusammen arbeiten oder halt nur Express Trading bei Bitcoin.de 

Ich hatte letztes Jahr im November auch einen Herr Dr. der meinen Verkauf erst nach 3 Tagen bestätigte. In dem Zeitraum war der BTC Kurs stark angestiegen. Leider war ich da noch zu grün hinter den Ohren. Anstelle von Express hatte ich SEPA erwischt. 

Ich kann mir schon vorstellen das blutjunge Anfänger auf Bitcoin.de des öfteren die falsche Entscheidung treffen.

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