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Tach auch,

Palai.org

Ref (ihr bekommt 50% meines Bonus zurück auf euer Konto...)

Ref-Link_Palai.org

mal eben locker flockig ausm Airdrop-Thread schneie ich mal hier rein und möchte eigentlich mehr über Palai erfahren als zu informieren. Auf Palai bin ich durch die Signatur von @burschujez gestoßen, habe mich dort angemeldet und erhalte seit dem täglich mein bedingungsloses Grundeinkommen. Zum Verständnis von Palai knüpple ich mal einen Text von meinem Kumpel @1miau aus dem Nachbarforum hier rein...

Die Tage bin ich auf ein neues Projekt gestoßen, das von der Grundidee her nicht schlecht ist. Das Projekt kommt höchst wahrscheinlich aus Leipzig oder Umgebung und ist etwa seit Mai diesen Jahres aktiv, wobei sich erst in den letzten 2 Monaten die Nutzerzahl deutlich erhöht hat. 
Die Kernidee ist ein passives Einkommen, bei dem jeder Teilnehmer täglich die hauseigene Währung Palai erhält. 
Nicht ausgegebenes Palai wird mit der Zeit „verdunsten“, damit werden die neuen, täglichen Ausschüttungen an Palai finanziert. Es wird dazu also kein neues Palai in die Gesamtzirkulation hinzugefügt, sondern lediglich im System zirkulierendes Palai verwendet. Dies verhindert eine Inflation und sorgt für eine natürliche Verknappung an Palai, die den Wert dieser Währung erhält. 

Die jährliche Verdunstungsrate beträgt im ersten Jahr 1% pro Jahr, im 2. Jahr 1,125%, im 3. Jahr 1,25% usw. bis maximal 6%. 
Dadurch wird sichergestellt, dass sich keine großen Palai-Vorräte bei wenigen Personen bilden bzw. wenn es einmal Ungleichheiten geben sollte, diese durch die Verdunstung mit der Zeit egalisiert werden. Im Gegenzug profitieren davon die Nutzer mit geringen Palai-Vorräten, da ihre Vorräte zwar prozentual auch 1% pro Jahr abnehmen, aber die Gesamtmenge geringer ist, von der 1% verdunstet. So würden bei einem Nutzer mit 10.000.000 Palai pro Jahr 100.000 Palai verdunsten und bei einem Nutzer mit 10.000 Palai nur 100 verdunsten. Die tägliche Auszahlung wäre an beide jedoch gleich, was auf langer Sicht den Unterschied zwischen beiden exponentiell angleichen würde. 

Palai kann man wie Bitcoin auch überweisen, eine Überweisung im Netzwerk kostet stets 0,02 Palai. Diese Gebühren werden ebenfalls als tägliche Auszahlungen an die Teilnehmer wieder ausgeschüttet. 


Die Idee gefällt mir sehr gut, allerdings fehlt mir die Hintergrundinformation, die man bei den bedeutenden Kryptowährungen kennt. Es ist mir z.B. nicht bekannt, wie das Netzwerk an sich funktioniert, das wäre ein äußerst wichtiger Punkt. Auf den ersten Blick sehen die Währungseinheiten premined aus. Weiterhin weiß man nicht, wer das Team hinter dem Projekt ist, nur dass es (wohl) aus Leipzig kommt. 
Die Menge der Gesamtzirkulation an Palai ist mir ebenfalls unbekannt, sowie ob alle Währungseinheiten schon in Umlauf sind. Wenn ich das System richtig verstehe, sind sie das schon, allerdings habe ich keine offizielle Stellungnahme gefunden. 

Mit den bestehenden Informationen würde ich auf diese Daten kommen (die tatsächlichen Daten können abweichen): 

- Pro Tag werden aktuell (10.12.2018) etwa 950 Palai ausgegeben. 
- An diesem Tag gab es laut der Statistik ca. 2100 Nutzer
- Pro Jahr werden aktuell 1% aller Palai verdampfen und als neue Grundeinkommen verteilt, daher nehme ich diese 1% als Verteilungsrate pro Jahr an 
- Ein Jahr hat 365 Tage
- Ich nehme bei dieser Rechnung an, dass sich alle Palai bereits in Umlauf befinden

Daraus ergibt sich folgende Rechnung über die Gesamtzirkulation: 

950 (Palai pro Nutzer und Tag) x 2100 (Nutzer) = 2.000.000 Palai pro Tag
2.000.000 (Palai pro Tag) x 365 (Tage) = 728.000.000 Palai im Jahr
728.000.000 (Palai) x 100 (da pro Jahr 1% der gesamten Menge neu ausgeschüttet wird) = 72.800.000.000 Palai

ca. 72.800.000.000 Palai insgesamt als gesamte Menge

Ob das wirklich stimmt, kann ich nicht garantieren, aber es wäre eine erste Hochrechnung. 

An sich also ein spannendes Projekt, bei dem die Unklarheiten noch ausgeräumt werden müssten. 
Das Chicken, von dem ich den Tipp habe, will im Laufe des Tages in Leipzig bei den Kooperationspartnern (Social Impact Lab Leipzig) vorbeifahren und weitere Informationen einholen. Wenn ich die habe, gebe ich sie hier gerne bekannt. 
Was wir bisher wissen ist die Zusammenarbeit mit dem 
Social Impact Lab Leipzig und dass bereits Palai in Leipzig zum Tauschen verwendet wird: http://www.dsble.de/alle?q=palai 
Allerdings fehlt ein Link vom Social Impact Lab Leipzig zurück zur Palai Webseite, daher sollte man bedenken, dass es vielleicht Scam sein könnte. Im Laufe des Tages sollten aber Neuigkeiten kommen. 

Zur Teilnahme benötigt man lediglich eine Mailadresse und eine Handynummer (anonyme Angaben funktionieren), dann kann man täglich die Palai claimen. Man muss sich zudem nicht jeden Tag einloggen, bis zu 10 Tage kann man rückwirkend seine Palai abholen. 

Wer Interesse daran hat, kann sich gerne über meinen Reflink anmelden, den findet ihr auf meiner Profilseite oder ihr nehmt den Reflink vom 
Chicken. In beiden Fällen zahlen wir euch 50% des Refbonuses aus. Oder ohne Reflink, dann gibt es aber auch keinen Bonus: https://palai.org/

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

So weit, so gut... mittlerweile wissen wir, dass es höchstwahrscheinlich kein Scam ist, die Transaktionen innerhalb des Netzwerks in Echtzeit ablaufen und ein kleiner Markt am schwarzen Brett entsteht. Ich habe mittlerweile Anfragen über das Projekt laufen bei:

  • SocialImpactLab Leipzig (bittner@socialimpact.eu)
  • Das schwarze Brett (grundeinkommen@dsble.de)
  • Bitcoin Stammtisch Leipzig (via Meetup)

Rückmeldungen gab's bis jetzt noch nicht. Ich hatte jedoch schon den GF vom SIL (SocialImpactLAB Leipzig), Herrn Bittner an der Muschel, der mir zusagte, meine Anfrage an die Initiatoren weiter zu leiten. Diese waren im Rahmen einer Gründerunterstützung für soziale Projekte dort gelistet.

Mich interessieren Sachen wie:

  • Ist es per Definition überhaupt eine Kryptowährung?
  • Max. Supply
  • Roadmap
  • Whitepaper
  • ...
  • ...

... im Prinzip alles, was es mit diesem Projekt auf sich hat. Ich hoffe, dass ich durch diesen Thread mehr über das Projekt erfahren oder Informationen weiterleiten kann. Hilfe oder Infos wären geschmeidig! Heißen Dank im Voraus!

Cheerio

Euer B

bearbeitet von ThirtyThirty
Zitatschrift vergrößert

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Die Frage ob es eine Kryptowährung ist, lässt sich noch recht einfach beantworten. Theoretisch könnte ein ERC-20 Smart Contract eine Funktion haben, die die Kontostände aller um 1% reduziert und dieses Geld dann gleichmäßig ausschüttet. Balanced Based wäre hierfür fast schon zwingend notwendig weil bei UTXO eine solche Operation einfach die Blöcke zum Platzen bringen würde.

Die erste spannende Frage ist jetzt ob der Spaß auch Open Source ist. Spontan würde ich vermuten nein sonst hättest du hier vermutlich bereits entsprechende Informationen gepostet. Auch die frage nach dem Max Supply usw lässt sich bei einem Open Source Projekt recht einfach klären indem man eine Full Node nimmt und ein paar Abfragen drüber laufen lässt. Alternativ einfach einen Block Explorer damit beauftragen genau diese Zahlen zu ermitteln.

vor 26 Minuten schrieb ThirtyThirty:

mittlerweile wissen wir, dass es höchstwahrscheinlich kein Scam ist, die Transaktionen innerhalb des Netzwerks in Echtzeit ablaufen

Da klingeln bei mir dann doch die Alarmglocken. Es gibt derzeit keine Blockchain die das in Echtzeit könnte. Da vermute ich eher eine zentrale Datenbank oder eventuell doch einen Scam.

Das erstmal als erste Einschätzung. Gib mir etwas Zeit um nach weiteren Informationen zu suchen :)

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Öhm ja. Das ist dann wohl eher eine Lachnummer.

Es ist eine zentrale Datenbank und sonst nichts. Mit Blockchain hat das nichts zu tun. Du kannst genauso gut eine Runde WoW spielen und dort Gold einsammeln. Hilft dir im realen Leben genau nichts. Als soziales Experiment finde ich es durchaus gelungen. Es zeigt wie ein solches System auch im großen Maßstab möglich wäre bzw an welcher Stelle es versagen wird. Ich weiß bereits ohne mich angemeldet zu haben, wie ich das System ausnutzen würde. Anstelle von einer Umverteilung von Reich zu Arm wird das Geld genau in die andere Richtung wandern. Vielleicht nicht in der Beta weil da die Hintertürchen für die Reichen noch fehlen. Spätestens wenn aber das Versprechen einer "Währung" umgesetzt wird, werde ich mein Lebensunterhalt in BTC begleichen und mein "Grundeinkommen" per Script sofort in BTC umwandeln. Damit bin ich raus aus der Umverteilung. Wessen Geld wird dann am Ende Verteilt? Das Geld aller derer die sich kein Script dafür gebastelt haben.

Die Frage nach Max Supply, Roadmap und Whitepaper entfällt eigentlich. Solange es keine Blockchain ist, kann es höchstens so gut oder schlecht wie FIAT Geld sein. Als Soziales Experiment finde ich es klasse aber mehr ist es eben nicht.

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vor einer Stunde schrieb ThirtyThirty:

Dies verhindert eine Inflation und sorgt für eine natürliche Verknappung an Palai, die den Wert dieser Währung erhält. 

Die jährliche Verdunstungsrate beträgt im ersten Jahr 1% pro Jahr, im 2. Jahr 1,125%, im 3. Jahr 1,25% usw. bis maximal 6%.

Eines noch. Inflation heißt nicht zwangsläufig, dass jedes Jahr mehr Coins gedruckt werden. Nehmen wir doch mal ein extremes Beispiel. Wenn dir der Staat jedes Jahr 6% von deinem Sparkonto abbucht um damit Soziale Einrichtungen zu finanzieren, dann ist das Geld zwar nicht weg aber aus deinem Blickwinkel betrachtet ist es dann doch 6% Inflation. Natürlich nur auf dich bezogen.

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Mit Sicherheit ist der bisherige Auftritt des Projekts recht dünn. Aber wie bei allen neuen Projekten räume ich ihm mal eine Chance ein und sehe, was passiert. Gut möglich, dass es sich noch richtig gut entwickelt und die Entwickler noch einige Dinge mehr demnächst zu bieten haben. Da wir noch keine direkte Information von Ihnen haben, ist das bisher Geschriebene bloß Spekulation aufgrund der Dinge, die wir wissen. Ich bin mir sicher, dass sich die Entwickler etwas bei gedacht haben und da es noch die Beta-Version ist bzw. sich auch zu späteren Zeitpunkten noch die Gelegenheit bieten wird, die Umsetzung der Idee anzupassen. Ich bin mir auch sicher, dass für die Entwickler des Projekts die Blockchain als Grundlage interessant sein könnte oder das wissen sie vielleicht sogar selbst. Aber auch gut möglich, dass es nicht passiert. So lange ich dort nicht betrogen werde (Scam) sehe ich darin nichts negatives.

vor einer Stunde schrieb skunk:

Spätestens wenn aber das Versprechen einer "Währung" umgesetzt wird, werde ich mein Lebensunterhalt in BTC begleichen und mein "Grundeinkommen" per Script sofort in BTC umwandeln.

Mit Sicherheit wird es Leute geben, die das System zu ihren Gusten ausnutzen wollen werden, aber auch dafür könnte man Lösungen finden. In deinem Fall um sicherzustellen, dass die tägliche Abholung nicht automatisiert erfolgt und die Leute es nicht zum nächstbesten Preis in BTC tauschen. Dann hättest du zwar kein Guthaben in Palai, aber auch das tägliche, unabgeholte Einkommen verdampft.

Andere Möglichkeit wäre aber auch, im finalen Zustand noch eine jährliche Auszahlungsgrenze festzulegen, die je nach Gesamtvermögen bemessen ist. Bei höheren Gesamtguthaben prozentual niedriger und bei niedrigeren Gesamtguthaben prozentual höher. Damit würde man vermeiden, dass Leute durch ständiges Konvertieren das System gamen.

Was mich am meisten stört, ist die Abhängigkeit von der Web-Version. Wenn die gehackt würde, wäre das gesamte Guthaben fort. Im Prinzip ist das Projekt nur mit Blockchain richtig gut, deren Implementierung die meisten Probleme lösen würde.

vor einer Stunde schrieb skunk:

Eines noch. Inflation heißt nicht zwangsläufig, dass jedes Jahr mehr Coins gedruckt werden. Nehmen wir doch mal ein extremes Beispiel. Wenn dir der Staat jedes Jahr 6% von deinem Sparkonto abbucht um damit Soziale Einrichtungen zu finanzieren, dann ist das Geld zwar nicht weg aber aus deinem Blickwinkel betrachtet ist es dann doch 6% Inflation. Natürlich nur auf dich bezogen.

Es gibt bei Palai keine Inflation nach dieser Definition, bzw. würde ich das nur aus Sicht der "Benachteiligten" (Reiche) gelten lassen. Denn die 6%, die man an Palai weggenommen bekommt (bezogen auf das eigene Guthaben), bekommt man in Form von 6% Palai pro Jahr wieder dazu (bezogen auf die gesamte Supply/Anzahl Nutzer). Das Palai wird also bei denjenigen, die mehr Palai haben als der Schnitt gesehen auf die max. Supply, weniger wird und bei denen, die weniger Palai haben als der Schnitt gesehen auf die max. Supply mehr wird.

Unterm Strich ist es also Inflation für Reiche und Deflation für Arme. Als armer Bürger würdest du am Ende des Jahres mehr Palai besitzen als zu Beginn.

 

Danke @ThirtyThirty für's Erstellen :)

bearbeitet von 1miau
Kleinigkeiten ergänzt

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vor einer Stunde schrieb 1miau:

Da wir noch keine direkte Information von Ihnen haben, ist das bisher Geschriebene bloß Spekulation aufgrund der Dinge, die wir wissen.

Zählen wir doch mal die Fakten auf. Es gibt keinen Github Link auf der Webseite. Das könnte durchaus ein Fehler der Entwickler sein aber diese Erklärung ist dann doch schon etwas sehr weit hergeholt. Wir reden hier also mit recht hoher Wahrscheinlichkeit von einem Closed Source Projekt.

Ein weiterer Fakt ist, dass nirgends etwas von Blockintervallen steht und auch hier das Wort "Echtzeit" gefallen ist. Es mag sein, dass es Entwickler gibt die glauben das Skalierungsproblem einfach über Nacht lösen zu können. Tatsächlich gibt es derzeit nicht viele Lösungsansätze die dazu in der Lage wären. In Kombination mit dem Wunsch auf fremde Konten zugreifen zu wollen bleibt da am Ende keine Lösung übrig. Auch hier spricht vieles für eine zentrale Datenbank. Diese ermöglich sowohl Echtzeit Zahlungen also auch den Zugriff auf fremden Konten.

In diesem Fall bitte die Kirche im Dorf lassen. Wir können gern auf weitere Informationen warten sollte bis dahin das Projekt aber auch realistisch betrachten.

vor 2 Stunden schrieb 1miau:

Mit Sicherheit wird es Leute geben, die das System zu ihren Gusten ausnutzen wollen werden, aber auch dafür könnte man Lösungen finden. In deinem Fall um sicherzustellen, dass die tägliche Abholung nicht automatisiert erfolgt und die Leute es nicht zum nächstbesten Preis in BTC tauschen. Dann hättest du zwar kein Guthaben in Palai, aber auch das tägliche, unabgeholte Einkommen verdampft.

Ich kann dir versichern dieses Katz und Maus Spiel können sie nicht gewinnen. Es gibt mehr als genug Möglichkeiten sämtliche Gegenmaßnahmen ebenfalls zu umgehen. Notfalls hole ich mein Geld selber ab und tausche es in BTC um. Den Umtausch in BTC können sie nicht verhindern. Wenn es ein Zahlungsmittel sein will dann muss damit auch Handel möglich sein. Über Umwege ist immer ein Handel in Richtung BTC möglich. So oder so wird mein Guthaben am Ende in Form von BTC auf meinem Konto liegen.

Registrierung per Telefonnummer? Da hätte ich auch noch eine Idee. Ich hab hier eine Telefonanlage die kann mir eine beliebige Anzahl an Telefonnummern erzeugen. Das klingt doch auch nach einer Menge Spaß.

In der Theorie wird das Guthaben der Reichen umverteilt aber wie ich gerade erklärt habe werden die Reichen Wege finden das System zu umgehen. Ich mache bei dem System sofort mit nur eben nicht so wie es vom System vorgesehen ist. Ich würde mich selber nicht zu den reichen zählen. Wäre ich es, würde ich mein Guthaben in Sicherheit bringen. Auf der Strecke bleiben alle die nicht das notwendige Wissen dafür haben. Eine Umverteilung von Reich zu Arm ist damit nicht möglich.

vor 2 Stunden schrieb 1miau:

Es gibt bei Palai keine Inflation nach dieser Definition, bzw. würde ich das nur aus Sicht der "Benachteiligten" (Reiche) gelten lassen. Denn die 6%, die man an Palai weggenommen bekommt (bezogen auf das eigene Guthaben), bekommt man in Form von 6% Palai pro Jahr wieder dazu (bezogen auf die gesamte Supply/Anzahl Nutzer). Das Palai wird also bei denjenigen, die mehr Palai haben als der Schnitt gesehen auf die max. Supply, weniger wird und bei denen, die weniger Palai haben als der Schnitt gesehen auf die max. Supply mehr wird.

Unterm Strich ist es also Inflation für Reiche und Deflation für Arme. Als armer Bürger würdest du am Ende des Jahres mehr Palai besitzen als zu Beginn.

Unterm Strich wird es auf meinem Konto keine Palai geben die der Inlation zum Opfer fallen könnten. Auf deinem Konto dagegen schon. Deine Palai werden umverteilt und nicht meine. Jetzt gibt es zwei Mögliche Sichtweisen. Entweder du gehörst zu den Benachteiligten weil du Reich bist oder du gehört zu den Benachteiligten weil das System genug Hintertürchen für die Reichen bietet. In beiden Fällen wird dein Guthaben der Inflation zum Opfer fallen und nicht meines.

Du wirst auch keine 6% pro Jahr bekommen. Meine Obergrenze in einem solchen System wäre die Hälfte aller Grundeinkommen zu kassieren. In diesem Fall eher 20% aber lass uns ruhig weiter mit 50% rechnen. Von 10.000 Accounts werden 5.000 auf mein Konto gehen. Gut dann fangen wir doch mal an etwas Geld zu verteilen. 10.000 Palai sollen verteilt werden. Das soll in unserem Beispiel 5% entsprechen. Insgesammt sind also 200.000 im Umlauf. Auf meinen 5.000 Konten liegen 0 Palai. Auf deinem und auf allen anderen Konten 40 Palai.
Das Festmahl ist angerichtet. Legen wir los. In Runde 1 verlierst du von deinen 40 Palai genau 5% und bekommst dafür von den 10.000 Palai genau 1 als Grundeinkommen. Du hast nach der ersten Runde 1 Palai weniger als vorher. Ich werde meine 5000 Konten leer räumen und bin bereit dich in Runde zwei um einen weiten Palai zu erleichtern.
Das ist jetzt ein Extremes Beispiel. Selbst wenn ich keine 5.000 Konten erstellen kann, wird es genug Menschen geben die wie ich alles in BTC umwandeln. Egal mit welchen Zahlen wir das Spiel durchrechnen es bleibt eine positive Bilanz für mich und damit zwangsweise eine negative Bilanz für alle, die dazu nicht in der Lage sind oder glauben am Jahresende mehr Palai zu haben vorher.

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vor 6 Stunden schrieb 1miau:

Aber wie bei allen neuen Projekten räume ich ihm mal eine Chance ein und sehe, was passiert. 

Zitat von der Webseite:

"Jeder sollte Grundeinkommen erhalten.

Niemand sollte vom Finanzsystem ausgeschlossen sein.

Unbenutztes Geld sollte langsam verdunsten.

Ein faires Finanzsystem sollte den Reichtum, den es generiert, mit jedem Menschen auf der Welt teilen."

Redflag 1: Es wird soziale Fairness in den Vordergrund gestellt.

Redflag 2: Grundeinkommen ohne Finanzierung?

Redflag 3: Enteignung der HODLer?

Redflag 4: Ein Finanzsystem generiert kein Reichtum für alle, es begünstigt schlimmstenfalls die Umverteilung von arm zu reich - nie andersherum. Wozu auch? Warum sollen Faulenzer von den Fleißigen durchgefüttert werden? Das ist wider jeglicher Natur.

Vorsicht, Palai hat enorm großes Potenzial zum Totalverlust! (wobei man ja nix einzahlen muss)

bearbeitet von Jokin

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vor 29 Minuten schrieb Jokin:

Redflag 4: Ein Finanzsystem generiert kein Reichtum für alle, es begünstigt schlimmstenfalls die Umverteilung von arm zu reich - nie andersherum. Wozu auch? Warum sollen Faulenzer von den Fleißigen durchgefüttert werden? Das ist wider jeglicher Natur.

Alle reichen sind fleißig und alle armen faul seltsame Vorurteile die du da hast. Die breite Masse arbeitet für den Mindestlohn, viele in Dreischicht und unbezahlten überstünden, was das mit Faulheit zutun hat bleibt ein Rätsel. 

 

Es gibt bereits ein ähnliches Projekt 

https://www.mannabase.com

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vor 17 Minuten schrieb BL4uTz:

Alle reichen sind fleißig und alle armen faul seltsame Vorurteile die du da hast. Die breite Masse arbeitet für den Mindestlohn, viele in Dreischicht und unbezahlten überstünden, was das mit Faulheit zutun hat bleibt ein Rätsel. 

Wenn Du Dich auf "alle Reichen" beziehst, meinst Du nicht mein Zitat. Ich schrieb das nicht.

Auch die Gleichzetzung von "arm" und "Faulenzer" hast Du selbst vorgenommen.

 1,4 Mio. Mindestlohnempfänger sind sicher nicht die breite Masse.(https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/Mindestloehne/Mindestloehne.html)

Noch ein Ansatz: Wer fleißig und zugleich schlau ist extrem selten arm. Schlau wird man nicht durchs Fernsehglotzen und auch nicht im Fußballstadion.

 

 

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@Jokin In der Regel gehe ich mit deinen Ansichten weitgehend konform, aber das war jetzt echt mal garnix.

Ich bin nämlich ab Januar in der Situation das ich auf 10 Prozent Lohn verzichten soll, dafür auch noch länger arbeiten muss, dazu kein Weihnachtsgeld mehr bekomme und als Sahnehäubchen kann mir Urlaub genommen werden. Möglich macht das ein Ergänzungstarifvertrag über den verhandelt wird.

Der Grund dafür? Die Firma will noch mehr externe Berater einstellen (wir haben derzeit 80 davon) und weil die Lohnkosten so hoch sind muss Geld gespart werden. Völliges Paradoxon. Schaut man etwas tiefer, stellt man fest das mehr als Hälfte dieser Berater morgens hier herkommt und gar nicht weiß was sie den ganzen Tag tun sollen. Die andere Hälfte ist hyperaktiv und hat in den letzten zwei Jahren ein heilloses Chaos verursacht. Das geht so weit das wir für einen Kunden (Automobilindustrie) seit fast zwei Wochen NICHTS mehr produzieren weil sich diese Horde von externen Beratern nicht einig ist was man tun sollte und sich niemand von denen festlegen will, schon gar nicht schriftlich. Der Kunde bekommt seit zwei Wochen nichtmal eine Antwort auf Nachfragen. Die Antwort unseres vor zwei Jahren neu eingestellten Geschäftführers war das er nochmal 80 Leute einstellen will um das zu lösen. Er lässt immer in 80er Chargen Leute einstellen, so sind wir von knapp 1200 Personen bei uns im Werk mittlerweile auf knapp 2000 gewachsen ohne das mehr Arbeit da ist. Die wörtliche Aussage von ihm "Geld spielt überhaupt keine Rolle".

WAS also leisten denn diese ganzen Leute was so viel besser ist als das was wir leisten? ICH habe mit anderen Kollegen erreicht das wir für ein Großprojekt endlich die Note 1 bekommen und dadurch unsere Baugruppen die wir liefern endlich voll bezahlt bekommen.

ICH füttere mit meinem Verzicht also die Leute durch die ein vielfaches von meinem Lohn verdienen und dafür nur ein Chaos anrichten. Wo ist denn da die Fairness?

Zu dieser Niete von Geschäftsführer, er hat selbst auch eine Firma. Die waren schon vor 30 Jahren immer kurz vor der Pleite, seine Lösung war damals auch immer das einstellen von noch mehr hochbezahlten Spezialisten. Da war ich noch deutlich jünger, damals musste ich schon mit Kollegen eines unserer Werke für diese Firma aufmöbeln damit die ihre Produktion zu uns verlagern können. Die waren selber nicht mehr in der Lage zu produzieren. DREIMAL mussten wir Millionenbeträge in diese Firma stecken damit die Lieferfähig bleiben. Die hatten nichtmal mehr das Geld um ihre Lieferanten zu bezahlen um Material zu bekommen. Wir brauchten die jedoch als Lieferanten, nicht nur weil sie für uns liefern sondern auch weil da einige Leute über gute Kontakte in die Automobilindustrie verfügten.

Leider hat unser Senior es bisher verpasst die Nachfolge zu regeln, er ist auch schon Mitte 70.

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vor 8 Minuten schrieb battlecore:

Ich bin nämlich ab Januar in der Situation das ich auf 10 Prozent Lohn verzichten soll, dafür auch noch länger arbeiten muss, dazu kein Weihnachtsgeld mehr bekomme und als Sahnehäubchen kann mir Urlaub genommen werden. Möglich macht das ein Ergänzungstarifvertrag über den verhandelt wird.

Jeder kann in so eine Situation vollkommen unverschuldet kommen.

Darum geht es doch auch gar nicht.

Die Frage an Dich: Was hast Du in den letzten Jahren für Dich persönlich geleistet? Hast Du Dich weiterqualifiziert? Hast Du neue Fähigkeiten erlernt? Hast Du Dein Umfeld nach neuen Chancen hin untersucht und Dich weiterentwickelt?

Wenn ja: Prima, Deine Situation ist doch super, Du passt Dich der neuen Situation an und ziehst Deine Vorteile daraus. Ob durch Jobwechsel.

Wenn nein: Warum nicht?

Kurz zu mir: Auf jeder meiner Positionen habe ich Wege gesucht wie ich den nächsten Schritt machen kann. Nicht alle Versuche waren erfolgreich, es gab sehr viele Irrtümer - aber egal, ich hab mich an die Umstände angepasst und dann weiterentwickelt.

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Tach auch,

...und heißen Dank, dass ihr euch zum weitestgehend zum Thema äußert, auch wenn es gerade Gefahr läuft abzudriften. Ich nicke hier die meisten Punkte von euch ab. Das mit dem Totalverlust scheint mir jedoch etwas weit hergeholt, da man ja nicht mal die Möglichkeit hat, dort zu investieren, in keinster Form.

Es fällt zwar schwer, aber habt ihr mal drüber nachgedacht, dass tatsächlich der soziale Aspekt im Vordergrund steht und nicht die Dollarzeichen in den Augen der Entwickler blitzen beim Gedanke an einen ein erfolgreiches ICO? Dass der Schlüppi nicht beim Gedanken an die Millionen, sondern beim Helfen von anderen feucht wird? Wenn man sich tiefer mit dem SocialImpactLAB beschäftigt, welches dieses Pröjekt in seiner Gründerzeit gefördert hat, merkt man schnell, dass für eben eine solche Förderung nur soziale Projekte in Frage kommen. Pluspunkt in meinen Augen.

Ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass es zwar als digitale Währung vorgestellt wird, aber nicht auf einer Blockchain aufbaut.

Kurze Zwischenfrage an die Wissenden hier: Ist es möglich eine Menge an Einheiten (hier Palai) im Nachhinein, also nach einer Ausschüttung, die ja im Moment stattfindet, auf der Blockchain abzubilden? Also kann man diese (vermutlich) zentrale Geschichte später noch dezentralisieren, OHNE, dass man alles zurücksetzen muss?

Vielleicht erreiche ich ja doch mal einen von den Leuten im Hintergrund und die haben noch nie was von Cryptos gehört und wären dankbar für die Infos. Vielleicht wollen die auch mit dem ganzen Cryptoquatsch nichts zu tun haben... ich/ wir wissen es nicht. Für mich ist es jedoch im Moment spannend, mehr über Palai raus zu finden.

Ich gehe wirklich davon aus, dass es sich bei den Initiatoren um Leute handelt, deren Kerngedanke tatsächlich darin liegt, ein bed. Grundeinkommen zu schaffen. Oder so eine Art Schenkergemeinde ala ÖffÖff. Natürlich klingt das alles sehr ambitioniert, was da auf der Homepage geschrieben steht, aber man muss ja auch mal die Leute träumen lassen dürfen .

Ich hoffe dass, auch wenn es sich hier augenscheinlich nicht um eine Kryptowährung handelt, sich niemand an diesem Thema hier im Coinforum stört und wir das trotzdem am Leben lassen können....? Infos schiebe ich natürlich gerne nach.

Schicken Start in den Tag!

Cheerio

Euer B

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vor 14 Minuten schrieb ThirtyThirty:

Das mit dem Totalverlust scheint mir jedoch etwas weit hergeholt, da man ja nicht mal die Möglichkeit hat, dort zu investieren, in keinster Form.

Ja, das ist mir auch aufgefallen.

Also bekommen alle Registrierten und Verifizierten einfach Coins ausgeschüttet und es wird denen genommen, die viel haben.

Und was genau soll man mit dem "Guthaben" tun? Welchen "Wert" hat ein Coin?

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Lustig ... die Verifizierung ist nur mit einer Handynummer.

Je mehr Handynummern jemand besitzt, desto mehr Grundeinkommen kann er beziehen :D

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Hallo Jokin,

lies einfach mal die FAQs auf der Seite Palai.org. Da erfährt man schon einiges.

vor 11 Minuten schrieb Jokin:

Also bekommen alle Registrierten und Verifizierten einfach Coins ausgeschüttet und es wird denen genommen, die viel haben.

So sieht's im Moment aus. Mehr dazu auch in den FAQs

vor 11 Minuten schrieb Jokin:

Und was genau soll man mit dem "Guthaben" tun? Welchen "Wert" hat ein Coin?

Den Wert legt das schwarze Brett fest. Du kannst tatsächlich schon was für deine Palai "kaufen".

http://www.dsble.de/alle?q=palai

B

Kurze Anmerkung noch zum Wert... heute ist Stammtisch-Tag bei mir und und ein paar Freunden. Einer schrieb nun in der Gruppe, dass er jedem ein Bier bezahlt, wenn er im Gegenzug 1000 Palai / Bier bekommt. Also werde ich wahrscheinlich mit 5000 Palai weniger aber dafür hackestraff heute abend nach Hause wackeln. Damit sollte die Wertfrage geklärt sein

1000Palai = 1Bier (0,5l in der Gaststätte)

bearbeitet von ThirtyThirty

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vor 7 Minuten schrieb ThirtyThirty:

Den Wert legt das schwarze Brett fest. Du kannst tatsächlich schon was für deine Palai "kaufen".

 http://www.dsble.de/alle?q=palai

Oh, toll - von meinen ca. 800 Palai täglich kann ich mir fast eine Tafel Schokolade kaufen. Ich muss noch bis morgen sparen :D

 

 

59DEEBB5-DC80-4D4A-8317-C769C7DC8FA5.jpeg

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vor einer Stunde schrieb Jokin:

Jeder kann in so eine Situation vollkommen unverschuldet kommen.

Darum geht es doch auch gar nicht.

Die Frage an Dich: Was hast Du in den letzten Jahren für Dich persönlich geleistet? Hast Du Dich weiterqualifiziert? Hast Du neue Fähigkeiten erlernt? Hast Du Dein Umfeld nach neuen Chancen hin untersucht und Dich weiterentwickelt?

Wenn ja: Prima, Deine Situation ist doch super, Du passt Dich der neuen Situation an und ziehst Deine Vorteile daraus. Ob durch Jobwechsel.

Wenn nein: Warum nicht?

Kurz zu mir: Auf jeder meiner Positionen habe ich Wege gesucht wie ich den nächsten Schritt machen kann. Nicht alle Versuche waren erfolgreich, es gab sehr viele Irrtümer - aber egal, ich hab mich an die Umstände angepasst und dann weiterentwickelt.

Ich habe für mich persönlich das geleistet was ich leisten wollte, Ziel erreicht. Weiterqualifiziert habe ich mich bis vor zehn Jahren, durch diverse Lehrgänge die immer wieder notwendig sind, bezahlt von der Firma logischerweise. Ja ich habe dabei neue Fähigkeiten erlernt. Auch die Chancen habe ich untersucht.

Du verkennst aber das man viel viel Geld benötigt um darüberhinaus zu gehen, man muss es selber aufbringen. Mit einem schmalen Gehalt ist das nicht möglich. Ich bin angewisen darauf das die Firma das ermöglicht und das tut sie nur wenn es absolut unvermeidbar ist. Als Hintergrundinfo, wir haben z.b. neue Produktionsanlagen bekommen bei denen die Lehrgänge im Wert von 6000 Euro pro Programmierer inbegriffen sind. Die hat man verfallen lassen weil die so teuer sind, obwohl die sowieso schon mitbezahlt wurden beim Kauf der Anlagen. Soviel zur Denkweise.

Ich habe ebenfalls Versuche unternommen die Firma zu wechseln, sowohl wieder in Richtung Marine als Berufssoldat wie auch in andere Firmen. Aber das Risiko ist zu groß, in Firmen gibt es überall nur Jahresverträge, maximal, mehr geht da heutzutage nicht. Und dafür werfe ich nicht 30 Jahre in dieser Firma weg. Die Bundeswehr hat sich auch erledigt, da ist nicht viel zu wollen.

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@ThirtyThirty

Palai scheint einfach nur eine "Währung" zu sein mit deren Hilfe der Anbieter einer Ware einfach der Wert seiner Tauschobjekte festlegen kann. Von einem Kauf oder Verkauf würde ich da nicht sprechen, es ist eher ein Tauschen. Ware gegen Palai. Wer die Palai für eine Ware bekommt kann diese Palai wieder nutzen um etwas anderes dafür zu bekommen, allein dadurch legt jeder für sich persönlich den Wert seiner Palai fest. Gibt er viel Palai für eine Ware sind sie für ihn weniger wert, gibt er weniger Palai für eine Ware, sind sie mehr für ihn wert. Ob sein Tauschpartner das ebenso sieht ist dessen Sache.

Eigentlich wären die Palai vollkommen überflüssig bei so einem Tausch, aber da man immer das eine gegen was anderes tauscht, gibt Palai die Möglichkeit das man eine Ware weggibt ohne das der Tauschpartner dafür eine andere Ware hergeben muss.

Das kann unter Umständen auch dazu führen das Leute sich Unmengen von Waren anhäufen für die sie Palai herausgeben um diese Waren dann wiederum Gewinnbringend bei ebay vertickern. Das würde dieses angedachte System vollkommen konterkarieren, ließe sich andersherum aber auch nicht vermeiden.

Der Grundgedanke an sich gefällt mir auch. Aber das es dauerhaft funktioniert kann eigentlich nur bei einem sehr sehr kleinem Kreis von Leuten gegeben sein. Je weiter es sich ausbreitet umso warscheinlicher ist die Anhäufung von Waren bei den einen und dieselbe Anhäufung von Palai bei anderen die eben diese Waren weggegeben haben. Deren Palai verdunsten dann allmählich, was dazu führt das sie nicht nur ihre Ware los sind sondern auch die Palai. Während sich die Leute mit den Waren eine goldene Nase bei ebay verdienen, mit Waren für die sie letztlich nix bezahlt haben.

Denkt man das zuende, dann sieht man das di Leute ohne Waren aber viel Palai, dann auch noch die Palai an die Leute verlieren die zuvor schon ihre Waren bekommen haben. Den die Leute mit den Waren haben ja keine oder nur sehr wenig Palai, deswegen bekommen sie die ungenutzen verdunsteten Palai von den Leuten ohne Waren.

bearbeitet von battlecore

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Tach auch battlecore,

bei deinen Einschätzungen ist mMn viel Wahres dran. Ein soziales System, egal wie geartet scheitert allzu oft an seiner größten Schwäche - dem Mensch an sich. Mag sein, dass sich bei Palai eine kleine Gruppe Idealisten gefunden hat, die ein kleines soziales Paralleluniversum schaffen wollen und den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, außerhalb des Finanzsystems zu handeln. Ist ja an sich auch löblich. Das von dir beschriebene Ungleichgewicht der Verteilung wird durch User geschaffen, welche das System nicht wie geplant nutzen, sondern es ausnutzen. Da bin ich mit dir auf einer Welle.

Danke für deine Einschätzung!

Cheerio

B

Edit... scheinbar hat sich letzte Nacht wieder jemand über meinen Ref-Link angemeldet. Den halben Bonus habe ich zurück "überwiesen". Danke!

bearbeitet von ThirtyThirty

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vor 10 Minuten schrieb ThirtyThirty:

Edit... scheinbar hat sich letzte Nacht wieder jemand über meinen Ref-Link angemeldet. Den halben Bonus habe ich zurück "überwiesen". Danke!

 

Thanks - ich geh mal Schoki kaufen :D

 

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Ja, hier werden Palais auch gegen Amazon-Gutscheine rausgegeben.

http://www.dsble.de/756484

Negativ betrachtet: Vollkommen logisch und dem Greshamschen Gesetz folgend.

Positiv betrachtet: Es entsteht ein Wechselkurs zum Euro

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vor 2 Stunden schrieb Jokin:

Oh, toll - von meinen ca. 800 Palai täglich kann ich mir fast eine Tafel Schokolade kaufen. Ich muss noch bis morgen sparen :D

 

 

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Ähm... Es ist aber auch die "Weltbeste Weihnachtsschokolade"!

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vor 1 Minute schrieb SkaliertDoch:

Ähm... Es ist aber auch die "Weltbeste Weihnachtsschokolade"!

Richtig und man kann sie nicht woanders beziehen: https://www.chocolatier-praetsch.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=flypage_praetsch1.tpl&product_id=70&category_id=21&vmcchk=1&option=com_virtuemart&Itemid=128

" Unser Shop ist gegenwärtig wegen Wartungsarbeiten nicht verfügbar. Bitten schauen Sie später noch einmal vorbei."

Laut Google Cache hat die Schokolade einen Gegenwert von 5,80 euro - dementsprechend hat das Grundeinkommen einen Gegenwert von knapp 5 Euro ("Index 5" lässt grüßen :D ) - das wiederum führt zu einem monatlichen Grundeinkommen in Höhe von ca. 150 Euro. Ganz ok.

 

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vor 18 Minuten schrieb Jokin:

Richtig und man kann sie nicht woanders beziehen: https://www.chocolatier-praetsch.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=flypage_praetsch1.tpl&product_id=70&category_id=21&vmcchk=1&option=com_virtuemart&Itemid=128

" Unser Shop ist gegenwärtig wegen Wartungsarbeiten nicht verfügbar. Bitten schauen Sie später noch einmal vorbei."

Laut Google Cache hat die Schokolade einen Gegenwert von 5,80 euro - dementsprechend hat das Grundeinkommen einen Gegenwert von knapp 5 Euro ("Index 5" lässt grüßen :D) - das wiederum führt zu einem monatlichen Grundeinkommen in Höhe von ca. 150 Euro. Ganz ok.

 

Aber nur wenn es für denjenigen normal ist 5,80 für eine Tafel Schokolade zu bezahlen.

Für normale Leute sind es wohl eher 99 Cent was zu einem monatlichen Grundeinkommen von 29,70 euro führt. Im Prinzip auch okay denn man tut ja an sich nix dafür.

Der Haken der Umverteilung von unten nach oben bleibt aber WENN man Palai zum tauschen mit Waren benutzt. Man gibt Ware her, bekommt Palai, dann wird man die Palai wieder los durch die Umverteilung.

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