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Bitcoin Traden


Franklin
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Hallo Leute,

könnt ihr eine Platform zum Traden von Bitcoin empfehlen? (Bitcoin-Euro)

Oder macht es mehr Sinn einfach manuell also ohne Plattform je nach Kurs zu Kaufen bzw verkaufen.

Außerdem würde ich mich über ein Paar Anregungen für ein legitimes Cold Wallet (Bitcoin) freuen.

 

Lieben Gruß

Edited by Franklin
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Hallo,

bitcoin.de, bitstamp, Kraken, Bitfinex, usw.

Electrum, Exodus, Ledger, Paper Wallet, usw.

BG

G.

Edited by Guest
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vor 24 Minuten schrieb ap7fxm:

bitcoin.de und kraken, beide funktionieren insb. mit einem Konto bei Fidor sehr gut (ist aber kein Muss). Bitfinex kann ich nicht empfehlen, insb. weil Geldauszahlung dort so eine Sache ist.

Von Fidor habe ich auch schon gehört, aber mal zum Verständniss: Fidor ist ein Bankkonto für Euro nicht für Kryptowähru gen, richtig? Also könnte ich als Setup zb auf Bitcoin.de den Coin handeln und mit Paperwallet auf meinem Coldwallet holdn und wiederrum den Ertrag aus dem Verkauf der Bitcoin auf Bitcoin.de auf das Konto bei Fidor auszahlen lassen. Habe ich das so richtig verstanden ? 

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vor 17 Minuten schrieb Franklin:

Fidor ist ein Bankkonto für Euro nicht für Kryptowähru gen, richtig?

Ja, Fidor ist eine normale "Geld"-Bank, bei welcher du zunächst mal ein normales Bankkonto eröffnen kannst. Die Nutzung von Fidor hat 2 Vorteile:

  1. Bei der Nutzung mit bitcoin.de: kannst du Direkthandel nutzen, indem du bei Fidor (über Bitcoin.de) Geld für den Crypto-Handel reservierst. Das geht mit anderen Banken nicht. Direkthandel ist schneller und bequemer als normaler Handel mit Standard-SEPA-Überweisung. Beim Direkthandel wird dir das Geld automatisch abgebucht (beim Kauf) oder automatisch auf dein Konto eingezahlt (beim Verkauf). Das geschieht jeweils innerhalb weniger Sekunden und du hast die Cryptos sofort zur Verfügung. Die genaue Funktionsweise steht auf Bitcoin.de. Handel mit SEPA, wo du händisch das Geld überweist bzw. vielmehr vom Käufer (wenn du verkaufst) überwiesen bekommst, hat seine Tücken.
  2. Bei der Nutzung mit Kraken: kannst du relativ schnell Geld auf Kraken hin überweisen (kostenlos) und später beim Verkauf auch wieder zurück überweisen (kostet 0,09€ pro Vorgang). Der Vorgang bis das Geld gutgeschrieben ist dauert in beide Richtungen jeweils ca. 10 Minuten, mal mehr mal weniger, und das auch am Wochenende. Kraken geht auch ohne Fidor, damit habe ich aber keine Erfahrung - funktioniert sicherlich auch, aber dauert ggf. den ein oder anderen Tag. Wenn du Kraken nutzt, achte darauf, dass wenn du Geld hin überweist den

In beiden Fällen solltest du die Funktionsweise des Geldtransfers genau durchlesen, weil da gibt es jeweils unterschiedliche Stolperfallen. Support ist in beiden Fällen zwar gut bis sehr gut, aber die Probleme würde ich im Vornherein vermeiden.

bitcoin.de ist zu Beginn etwas einfacher und hat den Vorteil, dass es ein deutscher Anbieter ist - ob das im Zweifel hilft, ist streitbar; aber im Ernstfall zumindest mal deutsche Gerichte.

Kraken ist preiswerter. In aktiven Handelsphasen schmiert deren System aber weiterhin regelmäßig ab.

Wenn du Cryptos kaufst und länger halten willst, ist der Ansatz mit cold-wallet definitiv zu empfehlen.

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vor 27 Minuten schrieb ap7fxm:

Ja, Fidor ist eine normale "Geld"-Bank, bei welcher du zunächst mal ein normales Bankkonto eröffnen kannst. Die Nutzung von Fidor hat 2 Vorteile:

  1. Bei der Nutzung mit bitcoin.de: kannst du Direkthandel nutzen, indem du bei Fidor (über Bitcoin.de) Geld für den Crypto-Handel reservierst. Das geht mit anderen Banken nicht. Direkthandel ist schneller und bequemer als normaler Handel mit Standard-SEPA-Überweisung. Beim Direkthandel wird dir das Geld automatisch abgebucht (beim Kauf) oder automatisch auf dein Konto eingezahlt (beim Verkauf). Das geschieht jeweils innerhalb weniger Sekunden und du hast die Cryptos sofort zur Verfügung. Die genaue Funktionsweise steht auf Bitcoin.de. Handel mit SEPA, wo du händisch das Geld überweist bzw. vielmehr vom Käufer (wenn du verkaufst) überwiesen bekommst, hat seine Tücken.
  2. Bei der Nutzung mit Kraken: kannst du relativ schnell Geld auf Kraken hin überweisen (kostenlos) und später beim Verkauf auch wieder zurück überweisen (kostet 0,09€ pro Vorgang). Der Vorgang bis das Geld gutgeschrieben ist dauert in beide Richtungen jeweils ca. 10 Minuten, mal mehr mal weniger, und das auch am Wochenende. Kraken geht auch ohne Fidor, damit habe ich aber keine Erfahrung - funktioniert sicherlich auch, aber dauert ggf. den ein oder anderen Tag. Wenn du Kraken nutzt, achte darauf, dass wenn du Geld hin überweist den

In beiden Fällen solltest du die Funktionsweise des Geldtransfers genau durchlesen, weil da gibt es jeweils unterschiedliche Stolperfallen. Support ist in beiden Fällen zwar gut bis sehr gut, aber die Probleme würde ich im Vornherein vermeiden.

bitcoin.de ist zu Beginn etwas einfacher und hat den Vorteil, dass es ein deutscher Anbieter ist - ob das im Zweifel hilft, ist streitbar; aber im Ernstfall zumindest mal deutsche Gerichte.

Kraken ist preiswerter. In aktiven Handelsphasen schmiert deren System aber weiterhin regelmäßig ab.

Wenn du Cryptos kaufst und länger halten willst, ist der Ansatz mit cold-wallet definitiv zu empfehlen.

Super, danke dass du dir die Zeit genommen hast mir meine Fragen so ausführlich zu beantworten. Hat mir gut geholfen mich jetzt zu orientieren :) 

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vor 30 Minuten schrieb ap7fxm:

Ja, Fidor ist eine normale "Geld"-Bank, bei welcher du zunächst mal ein normales Bankkonto eröffnen kannst. Die Nutzung von Fidor hat 2 Vorteile:

  1. Bei der Nutzung mit bitcoin.de: kannst du Direkthandel nutzen, indem du bei Fidor (über Bitcoin.de) Geld für den Crypto-Handel reservierst. Das geht mit anderen Banken nicht. Direkthandel ist schneller und bequemer als normaler Handel mit Standard-SEPA-Überweisung. Beim Direkthandel wird dir das Geld automatisch abgebucht (beim Kauf) oder automatisch auf dein Konto eingezahlt (beim Verkauf). Das geschieht jeweils innerhalb weniger Sekunden und du hast die Cryptos sofort zur Verfügung. Die genaue Funktionsweise steht auf Bitcoin.de. Handel mit SEPA, wo du händisch das Geld überweist bzw. vielmehr vom Käufer (wenn du verkaufst) überwiesen bekommst, hat seine Tücken.
  2. Bei der Nutzung mit Kraken: kannst du relativ schnell Geld auf Kraken hin überweisen (kostenlos) und später beim Verkauf auch wieder zurück überweisen (kostet 0,09€ pro Vorgang). Der Vorgang bis das Geld gutgeschrieben ist dauert in beide Richtungen jeweils ca. 10 Minuten, mal mehr mal weniger, und das auch am Wochenende. Kraken geht auch ohne Fidor, damit habe ich aber keine Erfahrung - funktioniert sicherlich auch, aber dauert ggf. den ein oder anderen Tag. Wenn du Kraken nutzt, achte darauf, dass wenn du Geld hin überweist den

In beiden Fällen solltest du die Funktionsweise des Geldtransfers genau durchlesen, weil da gibt es jeweils unterschiedliche Stolperfallen. Support ist in beiden Fällen zwar gut bis sehr gut, aber die Probleme würde ich im Vornherein vermeiden.

bitcoin.de ist zu Beginn etwas einfacher und hat den Vorteil, dass es ein deutscher Anbieter ist - ob das im Zweifel hilft, ist streitbar; aber im Ernstfall zumindest mal deutsche Gerichte.

Kraken ist preiswerter. In aktiven Handelsphasen schmiert deren System aber weiterhin regelmäßig ab.

Wenn du Cryptos kaufst und länger halten willst, ist der Ansatz mit cold-wallet definitiv zu empfehlen.

Achso, eins habe ich noch vergessen, welchen Wallet anbieter kannst du empfehlen? Ist Paperwallet in Ordnung ? 

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Das ist eine Frage der Philosophie, weil jede Form Vor- und Nachteile hat. Es ist eine Abwägung zwischen Sicherheit, Verlust/Zerstörung des Wallets (bzw. private keys / SEED; z.B. durch Diebstahl oder Wasserschaden) und Handhabbarkeit. Lies dir dazu mal die FAQs unter https://coinforum.de/topic/15735-faq/ und dort den Abschnitt "Onlinewallet, Paperwallet, Hardwarewallet, ... wo sind die Unterschiede? durch.

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vor 6 Stunden schrieb Franklin:

Achso, eins habe ich noch vergessen, welchen Wallet anbieter kannst du empfehlen? Ist Paperwallet in Ordnung ? 

Für den Anfang solltest Du Dich nicht mit Wallets befassen, Du wirst bestimmt nicht mit vierstelligen Beträgen starten.

Lass die Coins einfach bei bitcoin.de liegen.

Und mein Standardrat: "Einfach mal machen"!

Also Konto bei Fidor einrichten, verifizieren, danach bei bitcoin.de Account eröffnen und Fidorkonto anbinden. Nun machst Du Dich mit dem Marktplatz vertraut und kaufst Bitcoins und verkaufst Bitcoins.

Rechne die Gebühren nach und verstehe wie sie sich errechnen.

Als nächstes geht es um Deine Dokumentation, die wird immer wieder unterschätzt. Du musst immer den Überblick behalten.

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vor 5 Stunden schrieb Jokin:

Für den Anfang solltest Du Dich nicht mit Wallets befassen, Du wirst bestimmt nicht mit vierstelligen Beträgen starten.

Lass die Coins einfach bei bitcoin.de liegen.

Und mein Standardrat: "Einfach mal machen"!

Also Konto bei Fidor einrichten, verifizieren, danach bei bitcoin.de Account eröffnen und Fidorkonto anbinden. Nun machst Du Dich mit dem Marktplatz vertraut und kaufst Bitcoins und verkaufst Bitcoins.

Rechne die Gebühren nach und verstehe wie sie sich errechnen.

Als nächstes geht es um Deine Dokumentation, die wird immer wieder unterschätzt. Du musst immer den Überblick behalten.

Kann man das pauschalisieren, also das Wallets eher für größere Beträge Sinn machen ? Ich habe natürlich immer Bedenken was das holden in einer Cloud bzw online angeht

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vor einer Stunde schrieb Franklin:

Kann man das pauschalisieren, also das Wallets eher für größere Beträge Sinn machen ? Ich habe natürlich immer Bedenken was das holden in einer Cloud bzw online angeht

In einer Cloud?!? Entweder auf der Exchange lassen um schnell verkaufen zu können oder auf einer externen Wallet, lokal auf dem PC, Ledger oder Paperwallet oder ähnlich.

Für Centbeträge schiebe ich nix auf Offline-Wallets, der Aufwand lohnt einfach nicht.

Wenn es um Werte von mehr als 10.000 Euro geht lohnt sich das schon.

Da ich es für absolut wahnsinnig halte große Beträge in Shitcoins zu stecken stellt sich die Frage nur für namhafte Coins. Zudem bergen Shitcoin-Wallets ein erhebliches Risiko, dass man sich damit Schadsoftware auf den Rechner holt!

Das widerum führt dazu, dass ein PC, der BTC-Keys im Wert von mehreren Tausend Euro hält besonders geschützt gehört.

Der Aufwand des Schutzes ist schnell erheblich größer als das Risiko Coins bei bitcoin.de liegen zu lassen.

Dazu kommt, dass unerfahrene User mehr Coins für immer verloren haben als Exchanges.

Wenn Exchanges ausgeraubt werden, bleiben die Coins im Umlauf und zumindest Bitfinex hat seine User jeweils entschädigt. Dussel-User vernichten ihre Keys und die Coins sind aus dem Umlauf raus.

Vereinfacht: Keine Ahnung -> keine Wallet! 

Und: Kein Wert -> keine Wallet!

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  • 1 month later...

Hallo,

habt ihr schonmal von dezentralem Rechnungsbezahlen gehoert? Das hat gegenueber regulaeren Exchanges einige Vorteile:

man bekommt Coins unter dem Marktpreis und kann pseudo anonym coins erwerben.

https://medium.com/@martinalbert/rechnungen-bezahlen-per-bitcoin-aber-dezentral-dbcf62cd0ce4


Schaut mal auf https://lamium.io.

Dort verkauft man semianonym Bitcoins, indem man direkt seine Rechnungen von anderen Usern bezahlen laesst (dezentral).
Diese werden dann von dezentralen Rechnungsbezahlern direkt ueberwisen, ohne dass Du Dein eigenes Bankkonto benutzen musst.
Umgekehrt kannst Du Rechnungen fuer andere Leute bezahlen und dadurch guenstig Bitcoins unter dem Marktpreis erwerben.



viele Gruesse
Martin

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vor 42 Minuten schrieb mralbi:

Das hat gegenueber regulaeren Exchanges einige Vorteile: man bekommt Coins unter dem Marktpreis und kann pseudo anonym coins erwerben.

Stell Dir vor, Du erhältst eine Rechnung und sollst 20.000 Euro an eine Firma bezahlen, die Wintergärten errichtet. Die Rechnung führt auch ordentlich die Positionen des Wintergartenbaus auf und der Empfänger ist ein deutsches Konto.

Du erhältst dann im Gegenzug Bitcoins im Wert von 20.100 Euro.

Klingt alles prima. Ein Super Deal für Dich. Das machst Du ein paar Mal im Monat und alles ist schön.

Ein Jahr später flattert ein unangenehmer Brief ins Haus. Gegen den Wintergartenbauer wird wegen Gelwäsche ermittelt und Du wirst als Zeuge befragt ob Du für das gezahlte Geld die Gegenleistung gemäß Rechnung erhalten hast.
Du gibst an, dass Du die Rechnung für jemand anders bezahlt hast, der Dir Bitcoins gegeben hat.

... hmm, und schon bist Du nicht mehr Zeuge sondern Du steckst mitten drin in der Geldwäsche, weil Du weder denjenigen kennst, der Dir die Bitcoins gegeben hast noch denjenigen, dem Du das Geld überwisen hast. und Du hast die Bitcoins nicht von demjenigen bekommen, dem Du das Geld überwiesen hast.

Eine recht unangenehme Situation für etwas zu bezahlen, was man nicht erhalten hat und dafür auch noch einen Verdienst einzustreichen.

 

Ich bin mir sicher, dass die meisten hier das vollkommen locker sehen und meine Sorgen nicht teilen. Ich persönlich werde jedenfalls müsste grob wahnsinnig sein die Rechnungen von anderen zu bezahlen um von wiederum anderen Geld zu erhalten ... ohne die Beteiligten persönlich zu kennen.

... kann der Bedarf an Anonymität wirklich so groß sein, dass man Rechnungen über Dritte bezahlen lässt und dafür 2% Gebühren bezahlt?
... gibt es wirklich schon Bitcoin-Freaks, die keine Euros mehr auf dem Bankkonto haben und Bitcoins gegen Euros tauschen müssten?
... und die dann lieber 2% bezahlen anstatt weniger als 0,5% bei z.B. Bitcoin.de?
... und das dann auch noch mit Rechnungen von "nicht dubiosen" Geschäften ?!?

 

Edited by Jokin
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