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UK: Regierung veröffentlicht Steuerrichtlinie für Bitcoin & Co.


q1221q
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Hallo Zusammen,

dieser Beitrag bringt mich wieder zum nachdenken... noch ist ja nichts entschieden, aber die Sprache ist von einem Vergleich zwischen Kryptos und Aktien.

Nun, dann soll mir mal Jemand einen Weg zeigen, wie ich meine Firma XYZ Aktie aufsplitte und damit etwas kaufe...

Dann soll mir auch Jemand zeigen, wie ich meine Aktie auf einen USB Stick oder ein Blatt Papier bekomme und es irgendwo anders auf der Welt wieder heraus nehme oder gar mit Jemand tausche...

 

25% Abgabe wären das hier in Deutschland, was bei kurzfristigen Trades natürlich toll wäre (im Gegensatz zur Einkommenssteuer).

Für alle 12 Monate+ Coins wären dies jedoch 25% zu viel! Hier wurde bereits ein längerfristiges Risiko von dem Halter eingegangen... dies soll nicht mit einer Bestrafung in Form von einer weiteren Besteuerung enden.

 

Wie denkt ihr darüber?

Wer ist vom Fach und kann sagen, ob dies so überhaupt eintreten könnte bei uns? Der Bericht ist ja aus England und der Brexit spielt hier ja ggf. auch eine Rolle?

 

 

Hier der Link zum Beitrag:

https://www.btc-echo.de/uk-regierung-veroeffentlicht-steuerrichtlinie-fuer-bitcoin-co/

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vor 46 Minuten schrieb q1221q:

Nun, dann soll mir mal Jemand einen Weg zeigen, wie ich meine Firma XYZ Aktie aufsplitte und damit etwas kaufe...

Aktiensplits sind nix Neues.

vor 47 Minuten schrieb q1221q:

Dann soll mir auch Jemand zeigen, wie ich meine Aktie auf einen USB Stick oder ein Blatt Papier bekomme und es irgendwo anders auf der Welt wieder heraus nehme oder gar mit Jemand tausche...

Auch Papieraktien sind nix Neues!

vor 48 Minuten schrieb q1221q:

Für alle 12 Monate+ Coins wären dies jedoch 25% zu viel! Hier wurde bereits ein längerfristiges Risiko von dem Halter eingegangen... dies soll nicht mit einer Bestrafung in Form von einer weiteren Besteuerung enden.

Warum ist das zu viel? Ist doch bei Aktien auch so - gilt genauso mit dem Risiko.

vor 48 Minuten schrieb q1221q:

Wie denkt ihr darüber?

Gut für Trader, schlecht für Hodler.

Insgesamt würde die Abgeltungssteuer die falschen treffen ... kleine Einkommen mit niedrigerem Steuersatz werden benachteiligt. Große Einkommen werden bevorteilt.

Die Schere zwischen arm und reich geht weiter auf.

Der Anreiz für Gelegenheitstrader wird reduziert, was ich sehr schädlich für eine breite Kryptomarktdurchdringung halte.

Kryptowährungen sollten eher der Devisen zugeordnet werden.

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vor 15 Minuten schrieb Jokin:

Warum ist das zu viel? Ist doch bei Aktien auch so - gilt genauso mit dem Risiko.

Nur weil schon bei den meisten Stellen im hohen Stil "gestohlen" wird (ja dieses Wort trifft es gut), heißt dies nicht es wäre fair.

 

Man verdient Geld (Einkommenssteuer) und zahlt bis zu 42%

Man kauft davon Aktien / Kryptos und verkauft diese wieder... erneut werden 25% abgezogen

Man kauft ein Haus (Grunderwerbssteuer etc.)

Man vererbt ... auch hier gibt´s eine Steuer

 

Also nur weil es als "normal" gilt, finde ich nicht dass dies langfristig so hingenommen werden sollte.

Und mir selbst geht es wirklich noch gut, ich habe ein vernünftiges Auskommen und dürfte eigentlich nicht klagen, aber finde die moderne Versklavung einfach nicht so toll.

 

In die weite Zukunft geblickt, denke ich dass es hier wirklich nochmal einen völlig neuen Ansatz geben wird.

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vor einer Stunde schrieb q1221q:

Man verdient Geld (Einkommenssteuer) und zahlt bis zu 42%

Man kauft davon Aktien / Kryptos und verkauft diese wieder... erneut werden 25% abgezogen

Dir ist aber schon klar, dass es sich dabei nicht um eine Doppelbesteuerung handelt?

 

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vor 2 Minuten schrieb Jokin:

Dir ist aber schon klar, dass es sich dabei nicht um eine Doppelbesteuerung handelt?

 

In diesem Fall schon, aber beim Kauf von Dingen (Lebensmittel - Häuser) definitiv...

Hatte ja mehrere Punkte in der Liste.

 

Aber gut, merke das triftet zu sehr ab.

Wäre ja dann eine politische Diskussion.

 

Dennoch hoffe ich für die Hodler bleibt die "ab 12 Monate steuerfrei" Regel bestehen oder zumindest für jene Wallets welche vor dem Beschluss eröffnet wurden.

Edited by q1221q
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vor 9 Minuten schrieb q1221q:

Aber gut, merke das triftet zu sehr ab.

Wäre ja dann eine politische Diskussion.

Naja, passt ja hier hin.

... hast Du denn eine bessere Idee wie man "den Reichen nimmt um den Armen zu geben"?

Immobilien werden nicht gerade von Kleinstverdienern gekauft, somit kann da gern mal was abgegeben werden.
Auch größere Erbschaften treten eher bei Wohlhabenden auf.

Aktiengewinne solltena uch nach persönlichem Einkommensteuersatz besteuert werden - das gab es ja schonmal, aber die Steuerflucht wurde zu groß, also musste man die Leute mit einem günstigen Steuersatz am Weglaufen hindern - lieber weniger Steuern als gar keine einnehmen.

Wirklich skandalös finde ich, dass beim Sprit auf den Mineralölsteuer-Anteil zusätzlich die Mehrwertsteuer erhoben wird - das ist eine klare Doppelbesteuerung, die zeitgleich vorgenommen wird und jeden Bürger trifft. Da durch höhere Spritkosten auch Öffi-Tickets teurer werden, schlägt die Mehrwertsteuer gleich nochmal zu.

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vor 30 Minuten schrieb Jokin:

Naja, passt ja hier hin.

... hast Du denn eine bessere Idee wie man "den Reichen nimmt um den Armen zu geben"?

Immobilien werden nicht gerade von Kleinstverdienern gekauft, somit kann da gern mal was abgegeben werden.
Auch größere Erbschaften treten eher bei Wohlhabenden auf.

Aktiengewinne solltena uch nach persönlichem Einkommensteuersatz besteuert werden - das gab es ja schonmal, aber die Steuerflucht wurde zu groß, also musste man die Leute mit einem günstigen Steuersatz am Weglaufen hindern - lieber weniger Steuern als gar keine einnehmen.

Wirklich skandalös finde ich, dass beim Sprit auf den Mineralölsteuer-Anteil zusätzlich die Mehrwertsteuer erhoben wird - das ist eine klare Doppelbesteuerung, die zeitgleich vorgenommen wird und jeden Bürger trifft. Da durch höhere Spritkosten auch Öffi-Tickets teurer werden, schlägt die Mehrwertsteuer gleich nochmal zu.

Naja, ich finde die Höhe der Prozentsätze ist allgemein zu krass.

Ich meine 42% .. klar, dieser Satz trifft keinen 1.800€ Brutto Arbeiter...

Aber alles über 20% Abgabe finde ich rein vom psychischen Effekt schrecklich.

 

Die Leute werden unzufriedener, da Sie sehen was für falsche und teure Entscheidungen "dort oben" getroffen werden.

Die betrifft sowohl die Armen wie auch die Wohlhabenden.

 

Man könnte garantiert hier und da einsparen und die Steuer allgemein senken.

Ich denke, wäre die Steuer auf ein Maximum von sagen wir 20% angeglichen, hätte dies in der Wirtschaft keinen negativen Effekt, denn die Leute kaufen mehr, da Sie mehr übrig haben!

Andererseits können Sie sich auch besser für das Alter absichern, wodurch Sie im Endeffekt auch mehr im Rentenalter haben.

 

Man soll mich auch nicht falsch verstehen, es ist wichtig das Steuern gezahlt werden!

Infrastruktur, Polizei, Feuerwehr, sämtliche Organisation im Staat, internationale Verhandlungen, und so viel mehr passiert mit dem Geld - alles gut!

 

Aber auf der anderen Seite hört man immer wieder von unglaublich riesigen Fehltritten wo Milliarden und aber Milliarden verbrannt wurden, da ist es schwer zu schlucken, wenn man merkt wo seine Abgabe u.a. rein fließt...

Edited by q1221q
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vor 3 Stunden schrieb q1221q:

Naja, ich finde die Höhe der Prozentsätze ist allgemein zu krass.

Ich meine 42% .. klar, dieser Satz trifft keinen 1.800€ Brutto Arbeiter...

Aber alles über 20% Abgabe finde ich rein vom psychischen Effekt schrecklich.

 

Hallo,

Ich zahle ja auch jeden Monat gut 800 € nur an Lohnsteuer, ist viel aber was mich mehr stört ist der Krankenkassenbeitrag. In meinem gesamten Arbeitsleben habe ich sicher bereits Beiträge im Wert einer kleinen Eigentumswohnung bezahlt. Das steht im krassen Missverhältnis zur Zahl meiner Arztbesuche. Diese kann ich an einer Hand abzählen, 3 x Vorsorge oder Impfung und wenn ich etwas aus der Apotheke benötigte musse ich ohnehin nochmal bezahlen.

Solidarität hin oder her, wenn ich manche Arbeitskollegen und ihre jährlichen Fehltage so für mich betrachte denke ich an ein gerechteres System. So wie wir es bei der KFZ Haftplicht auch haben.

Ich möchte mich aber nicht beklagen, mir geht es gut, aber ich muss auch hart dafür arbeiten.

Gruß Pauli

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vor 1 Minute schrieb pauli:

Hallo,

Ich zahle ja auch jeden Monat gut 800 € nur an Lohnsteuer, ist viel aber was mich mehr stört ist der Krankenkassenbeitrag. In meinem gesamten Arbeitsleben habe ich sicher bereits Beiträge im Wert einer kleinen Eigentumswohnung bezahlt. Das steht im krassen Missverhältnis zur Zahl meiner Arztbesuche. Diese kann ich an einer Hand abzählen, 3 x Vorsorge oder Impfung und wenn ich etwas aus der Apotheke benötigte musse ich ohnehin nochmal bezahlen.

Solidarität hin oder her, wenn ich manche Arbeitskollegen und ihre jährlichen Fehltage so für mich betrachte denke ich an ein gerechteres System. So wie wir es bei der KFZ Haftplicht auch haben.

Ich möchte mich aber nicht beklagen, mir geht es gut, aber ich muss auch hart dafür arbeiten.

Gruß Pauli

Habe mich auch schon oft gefragt ob eine Variante wie in den USA nicht besser wäre... wo eben jeder selbst entscheiden soll, welche Absicherung er trifft.

Aber das ist es eben, es gibt so viele Punkte... und einfacherer wird es eben auch nur selten 😞

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vor 6 Stunden schrieb q1221q:

Also nur weil es als "normal" gilt, finde ich nicht dass dies langfristig so hingenommen werden sollte.

Die Steuer ist eine Mischform. Gerade die eine Seite, besteuern der Quellen, stammt aus dem Mittelalter, wo sich ein Bauernhof komplett selbst versorgt hat.

Die andere Seite, besteuern von Konsum, wird immer interessanter, je mehr man heute Arbeitsteilung hat. Geht man ein Kaffee trinken oder die Haare schneiden, wird die Dienstleistung besteuert.

Die Kryptowähren werden langfristig, also nichts in paar Jahre, die jetzige Steuerform komplett reformieren. Weil der Bürger immer mehr seine eigene Hoheit zurück erlangt, Überwachung und Zwangssteuern nicht mehr praktiziert werden können.

Eine Vorstellung davon bekommt man heute schon, wenn A an B in Monero bezahlt. Keinerlei Kontrolle vom Staat möglich. Es müssen also einfach wieder Staatsformen gefunden werden, wo der Staat ein Dienstleister des Bürgers wird. Und er dafür natürlich gerne bezahlt.

Dass das manchen machtbesessenen Politiker und Co "kalt über den Rücken läuft" dürfte klar sein. Man wird sich mit allen Mitteln wehren. Wir werden es also nicht mehr erleben.

Um so schöner ist es, die Werkzeuge für eine bessere Zukunft zu schaffen und immer wieder zu verbessern.

Es gilt der Satz aus 1945:  "Unsere Kinder werden es mal besser haben".

Axiom

 

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vor 38 Minuten schrieb Axiom0815:

 

Es gilt der Satz aus 1945:  "Unsere Kinder werden es mal besser haben".

Axiom

 

>>>Off topic>>>>

Ein großer Satz, aber ist der Wirklichkeit? Was wir unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen ist ein Graus. Das marode Finanzsystem ist ein durchaus wichtiger Punkt, aber beileibe nicht alles. Wir gehen mit der Umwelt um, als gäbe es kein Morgen oder Übermorgen. Das fängt an mit der ungelösten Frage des Atommülls, geht weiter über Vergiftung des Grundwassers und endet schließlich im Klimawandel, der imho unbestreitbar in vollem Gange ist. Und Technologie wird da auch nicht helfen. Da müsste ein radikaler Kurswechsel eingeläutet werden, der aber allen weh tun wird. Und die putzigen Bemühungen der EU, weil jetzt Trinkhalme und Plastik-Einweggeschirr verboten wird, das ist nun wirklich weitaus weniger als der sprichwörtliche Tropfen auf den heissen Stein.

 

Ich mir ziemlich sicher, dass ich eines natürlichen Todes sterben werde, bei meinen Kindern bin ich mir da gar nicht mehr so sicher.

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vor 5 Stunden schrieb Jokin:

Naja, passt ja hier hin.

... hast Du denn eine bessere Idee wie man "den Reichen nimmt um den Armen zu geben"?

....

bitte lesen: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/1144509-1-500/goldenes-mittelalter-2-0-ein-weg-aus-der-krise

Zitat: "Sehr bald wurde auch der Montag als arbeitsfrei eingeführt, damit mußten die Handwerker nur 4 Tage in der Woche arbeiten. Noch am Ausgang dieses Zeitalters, um 1450, konnte Erzbischof Antonin von Florenz es als selbstverständlich bezeichnen, daß für die Gewinnung des notwendigen Lebensunterhaltes eine kurze Arbeitszeit genüge und daß nur derjenige lange und viel arbeiten müsse, der nach Reichtum und Überfluß strebe. "

"Um 1150 begann Erzbischof Wichmann (1110-1192) aus Magdeburg damit, Münzen herauszugeben, welche zweimal im Jahr zum Umtausch aufgerufen wurden. Ziel war es, die Steuern einfach und regelmäßig einzutreiben. Dabei wurden 12 alte Pfennige gegen 9 neue ausgetauscht, die Differenz war Steuer. Anders als heute, mußte damals gerade das Kapital Abgaben entrichten, während die Arbeit davon befreit war. Um die Münzen schnell und ohne viel Aufwand wieder einschmelzen und umprägen zu können, waren sie nur einseitig geprägt und aus dünnem Blech, daher ihr Name " Brakteaten" (bractes = dünnes Blech). Bald schon breitete sich diese Methode über das ganze Land aus. Das führte dazu, daß sich Geldhortung nicht mehr lohnte. Um dem nächsten Umtausch zu entgehen, wurde Geld zinslos weiterverliehen, da nur der Besitzer der Münzen die Umtauschgebühr zahlen mußte. Damit war Geld wieder reines Tauschmittel, nicht mehr Wertaufbewahrungsmittel, das nur durch Zinsangebote wieder in den Wirtschaftskreislauf gelockt werden konnte. Das Ergebnis war die größte Entwicklungsperiode der deutschen Geschichte. Damals waren die sozialen Unterschiede so ausgeglichen wie nachher nie mehr im historischen Verlauf. "

Noch ein  anderer Artikel dazu: https://www.neuesgeld.net/index.php?option=com_k2&view=item&id=5:brakteatenzeit-ca-1150-1450-fliessendes-geld-im-mittelalter&Itemid=199

Edited by siwun
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vor 4 Stunden schrieb siwun:

bitte lesen: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/1144509-1-500/goldenes-mittelalter-2-0-ein-weg-aus-der-krise

Zitat: "Sehr bald wurde auch der Montag als arbeitsfrei eingeführt, damit mußten die Handwerker nur 4 Tage in der Woche arbeiten. Noch am Ausgang dieses Zeitalters, um 1450, konnte Erzbischof Antonin von Florenz es als selbstverständlich bezeichnen, daß für die Gewinnung des notwendigen Lebensunterhaltes eine kurze Arbeitszeit genüge und daß nur derjenige lange und viel arbeiten müsse, der nach Reichtum und Überfluß strebe. "

"Um 1150 begann Erzbischof Wichmann (1110-1192) aus Magdeburg damit, Münzen herauszugeben, welche zweimal im Jahr zum Umtausch aufgerufen wurden. Ziel war es, die Steuern einfach und regelmäßig einzutreiben. Dabei wurden 12 alte Pfennige gegen 9 neue ausgetauscht, die Differenz war Steuer. Anders als heute, mußte damals gerade das Kapital Abgaben entrichten, während die Arbeit davon befreit war. Um die Münzen schnell und ohne viel Aufwand wieder einschmelzen und umprägen zu können, waren sie nur einseitig geprägt und aus dünnem Blech, daher ihr Name " Brakteaten" (bractes = dünnes Blech). Bald schon breitete sich diese Methode über das ganze Land aus. Das führte dazu, daß sich Geldhortung nicht mehr lohnte. Um dem nächsten Umtausch zu entgehen, wurde Geld zinslos weiterverliehen, da nur der Besitzer der Münzen die Umtauschgebühr zahlen mußte. Damit war Geld wieder reines Tauschmittel, nicht mehr Wertaufbewahrungsmittel, das nur durch Zinsangebote wieder in den Wirtschaftskreislauf gelockt werden konnte. Das Ergebnis war die größte Entwicklungsperiode der deutschen Geschichte. Damals waren die sozialen Unterschiede so ausgeglichen wie nachher nie mehr im historischen Verlauf. "

Noch ein  anderer Artikel dazu: https://www.neuesgeld.net/index.php?option=com_k2&view=item&id=5:brakteatenzeit-ca-1150-1450-fliessendes-geld-im-mittelalter&Itemid=199

Schon erschreckend, wie man Geldentwertung so "verklären" kann. Jeder lebte von seiner Arbeit.

Was genau hat den der Erzbischof gearbeitet? Ausser, dass er den Leuten durch diesen Umtausch regelmäßig Geld weg genommen hat.

Ich schätze aber, dieses "vollkommene Glück", dann als Inflation, wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. 1929 haben die deutschen "gute Erfahrung" damit gemacht, als sie mit ein Wäschekorb voll Geld schnell zum Bäcker ranten ein Brot zu kaufen, bevor es überhaupt nichts mehr wert war.

Solche Argumentation ist nur gut für Leute, die so eingeschränkt denken, das Reichtum aus Geld besteht. Sorry, wenn ich das in solcher Deutlichkeit sagen muss.

Jeder, der ein bisschen Grips im Kopf hat, wird versuchen, diesem Inflationsgeld z.B. durch Sachwerte zu entgehen. Aktuell zur Zeit gut zu sehen beim "Betongold".

Ein System, wo man nur wieder von "Hand in den Mund" lebt, also der Mehrwert immer von einer anderen Kaste weggesteuert wird, läst den Leuten keine Möglichkeit zur Vorsorge für z.B. Krankheit und Alter.

Axiom  

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vor 11 Stunden schrieb q1221q:

Naja, ich finde die Höhe der Prozentsätze ist allgemein zu krass.

Ich meine 42% .. klar, dieser Satz trifft keinen 1.800€ Brutto Arbeiter...

Aber alles über 20% Abgabe finde ich rein vom psychischen Effekt schrecklich.

20%, dann haben wir aber ganz schnell ein Bankrott des Staates. Oder 5 Polizisten pro Stadt oder Landstraßen führen wirklich nur noch über Land/Acker.

Was oft vergessen wird, die meisten Steuern die du zahlst verkonsumiert du wieder. Polizei, Feuerwehr, Straßen, Bildung und Kultur, Öffentlicher Nahverkehr und und und, klar werden immer wieder richtig teure Entscheidungen getroffen die nichts bringen nur sinnlos Kosten. Aber den Menschen muss klar werden das das meiste Geld genau ihnen wieder zufließt in der einen oder anderen Form.

vor 7 Stunden schrieb q1221q:

Habe mich auch schon oft gefragt ob eine Variante wie in den USA nicht besser wäre... wo eben jeder selbst entscheiden soll, welche Absicherung er trifft.

Aber das ist es eben, es gibt so viele Punkte... und einfacherer wird es eben auch nur selten 😞

Bloß nicht, ich glaube das die meisten bei sowas anfangen zu sparen. Und dann? Arme, Alte und Kranke sind dann am Arsch.

vor 6 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Es gilt der Satz aus 1945:  "Unsere Kinder werden es mal besser haben".

 

Ein großer Satz, aber ist der Wirklichkeit?

Naja man muss es mal im Kontext sehen. 1945. Wenn die uns sehen und wir meckern über unser Finanzsystem würden die uns Auslachen und sich wünschen so Probleme zu haben.

 

Zu den Steuern auf Aktien beispielsweise. Ich steige gerade auch wieder ein, natürlich freue ich mich 25% statt bis zu 40%+ zahlen zu müssen, aber ich wäre an sich trotzdem für den Einkommenssteuersatz. Den er wäre nur fair. Warum sollte man für das Geld für das man schuftet mehr zahlen als für das was sinnlos rumliegt und sich ohne dazutun vermehrt? Es muss nicht 100% in alle Fällen stimmen, aber Geld das man Investiert hat man auf eine gewisse Art und Weise über. Wenn man sowieso "zuviel" hat, warum dann nicht dasselbe zahlen wie der der mit seiner 40 stunden Woche gerade eben so seine familie durchkriegt?

Viel Theorie, aber eben auch "nur" meine Ansicht :)

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vor 3 Stunden schrieb Slavik:

Was oft vergessen wird, die meisten Steuern die du zahlst verkonsumiert du wieder. Polizei, Feuerwehr, Straßen, Bildung und Kultur, Öffentlicher Nahverkehr und und und, klar werden immer wieder richtig teure Entscheidungen getroffen die nichts bringen nur sinnlos Kosten. Aber den Menschen muss klar werden das das meiste Geld genau ihnen wieder zufließt in der einen oder anderen Form.

Ich glaube fest daran, dass sich das ändern wird.

Zukünftig zahlen Stadionbesucher mehr um den Polizeischutz zu finanzieren.

In den Gemeinden wird der Service der Feuerwehr und Polizei auf alle fair umgelegt.

Straßenmaut wird zur Normalität.

Großes Problem zukünftig: Korruption, aber genau hier hilft die Blockchain um den Weg des Geldes transparent zu machen.

vor 11 Stunden schrieb pauli:

In meinem gesamten Arbeitsleben habe ich sicher bereits Beiträge im Wert einer kleinen Eigentumswohnung bezahlt.

Krebspatienten haben diese Kosten verursacht.

vor 11 Stunden schrieb q1221q:

Habe mich auch schon oft gefragt ob eine Variante wie in den USA nicht besser wäre... wo eben jeder selbst entscheiden soll, welche Absicherung er trifft.

Ich habe in den USA gelebt.

Es kann nicht jeder für sich diese Entscheidung treffen, da sich die Kranken die Versicherung nicht leisten können.

Das System ist vollkommen krank dort. Ich habe meine Krankenkosten grundsätzlich selbst bezahlt weil ich dann 50% Nachlass bekam gegenüber dem Betrag, den die Krankenversicherung zahlen muss. Dort bezahlt man bei einer OP jedes Gewerk separat. Anästesist, Arzt, Krankenhaus, ... der kleine Mann blickt da nicht durch. Und wenn Krankenversicherung die weit höheren Kosten auf ihre Beitragszahler umlegen ... ist doch kkar, dass da die Tarife enorm hoch und für viele unbezahlbar sind.

Ich bin froh über das deutsche System - wenngleich es sich ebenfalls teuer anfühlt.

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vor 2 Stunden schrieb Jokin:

Ich bin froh über das deutsche System - wenngleich es sich ebenfalls teuer anfühlt.

Ich bin der gleichen Meinung. Allerdings beschleicht mich immer das Gefühl, dass es auch anders gehen kann. Auch das schweizer System ist nicht perfekt.

Ist mit der Rente nicht anders. Mal die provokante Frage:

Warum nicht von jedem, der verdient, 10% einzahlen lassen? Egal, wieviel er verdient.

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vor 1 Stunde schrieb Ulli:

Ich bin der gleichen Meinung. Allerdings beschleicht mich immer das Gefühl, dass es auch anders gehen kann. Auch das schweizer System ist nicht perfekt.

Ist mit der Rente nicht anders. Mal die provokante Frage:

Warum nicht von jedem, der verdient, 10% einzahlen lassen? Egal, wieviel er verdient.

Wollte gerade Schreiben auch in der Schweiz ist es so extrem. Da zahlt man je nach Wohnort bis zu 650.- im Monat/Kopf für die obligatorische Krankemnversicherung. Es gibt Leute wie ich, welche nie zum Arzt gehen ich wage zu behaupten wir sind mindestens 10-20% der Bevölkerung. Nur die terusten 5% verursachen um die 80% der Kosten. Eine Herz Op kostet schnell mehr als 100k. Krebsmedikamente /HIV kosten monatlich mehrere Tausend und das bins ans Lebensende.  Jetzt sind wir hier aber ziemlich abgeschweift von der Thematik, mir tun die Leute leid in UK. 25% Steuern zu zahlen auf das finde ich auch übertrieben. Es wurde schon oben irgendwo erwähnt, Krypto sollte als Währung angesehen werden. Von mir aus kann man es so regeln, dass bei Trader ab einer Gewissen Summe diese als Gewerbe gelten und dann Steuern drauf zahlen aber doch nicht jeder Hans Peter der seine 45h Stundenwoche hat und ein paar BTC gekauft hat und diese 2 Jahre lang liegen lässt.

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vor 7 Stunden schrieb Jokin:

Es kann nicht jeder für sich diese Entscheidung treffen, da sich die Kranken die Versicherung nicht leisten können.

Das System ist vollkommen krank dort. Ich habe meine Krankenkosten grundsätzlich selbst bezahlt weil ich dann 50% Nachlass bekam gegenüber dem Betrag, den die Krankenversicherung zahlen muss. Dort bezahlt man bei einer OP jedes Gewerk separat. Anästesist, Arzt, Krankenhaus, ... der kleine Mann blickt da nicht durch. Und wenn Krankenversicherung die weit höheren Kosten auf ihre Beitragszahler umlegen ... ist doch kkar, dass da die Tarife enorm hoch und für viele unbezahlbar sind.

Ich bin froh über das deutsche System - wenngleich es sich ebenfalls teuer anfühlt.

Das stimmt, man muss wirklich noch den Teil "teuer anfühlt" beachten.

Ich als Selbstständiger zahle zwar viel in die private Krankenversicherung, aber wenn ich schaue was ich als Arbeitnehmer zahlen würde bei gleichem Gehalt dann komme ich doch noch günstig davon...

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vor 4 Stunden schrieb Ulli:

Ich bin der gleichen Meinung. Allerdings beschleicht mich immer das Gefühl, dass es auch anders gehen kann. Auch das schweizer System ist nicht perfekt.

Ist mit der Rente nicht anders. Mal die provokante Frage:

Warum nicht von jedem, der verdient, 10% einzahlen lassen? Egal, wieviel er verdient.

Eben in Prozent würde ich nichts lösen... das führt dazu das die gut Verdiener natürlich vom Land abreisen... 10% sind verdammt viel! Aber auch 2-3% wären für Jemand mit 7-stelligen Gehalt wohl zu viel...

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vor 10 Stunden schrieb Slavik:

20%, dann haben wir aber ganz schnell ein Bankrott des Staates. Oder 5 Polizisten pro Stadt oder Landstraßen führen wirklich nur noch über Land/Acker.

Was oft vergessen wird, die meisten Steuern die du zahlst verkonsumiert du wieder. Polizei, Feuerwehr, Straßen, Bildung und Kultur, Öffentlicher Nahverkehr und und und, klar werden immer wieder richtig teure Entscheidungen getroffen die nichts bringen nur sinnlos Kosten. Aber den Menschen muss klar werden das das meiste Geld genau ihnen wieder zufließt in der einen oder anderen Form.

Nein, dann muss der Staat eben besser wirtschaften oder Dinge für den Bürger bereit stellen, wo er zusätzliche Einnahmen verdient, welche gerne bezahlt werden!

Warum wird denn nach und nach so viel privatisiert... Keine Verantwortung seitens des Staats und dennoch die Hand aufhalten!

 

Also nochmal, vieles ist ja auch sinnvoll und gut für die Bürger, aber vieles eben auch nicht.

Wenn man jedoch 50% (gefühlt) von seinem Gehalt abgeben muss, führt das doch zu einem ungerechten Gefühl.

Und wären die Abgaben geringer, wäre es doch ein geschlossener Kreis, denn dadurch würden diverse Kosten gesenkt, Produkte günstiger etc etc

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vor 13 Stunden schrieb Axiom0815:

Schon erschreckend, wie man Geldentwertung so "verklären" kann. Jeder lebte von seiner Arbeit.

Was genau hat den der Erzbischof gearbeitet? Ausser, dass er den Leuten durch diesen Umtausch regelmäßig Geld weg genommen hat.

Ich schätze aber, dieses "vollkommene Glück", dann als Inflation, wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. 1929 haben die deutschen "gute Erfahrung" damit gemacht, als sie mit ein Wäschekorb voll Geld schnell zum Bäcker ranten ein Brot zu kaufen, bevor es überhaupt nichts mehr wert war.

Solche Argumentation ist nur gut für Leute, die so eingeschränkt denken, das Reichtum aus Geld besteht. Sorry, wenn ich das in solcher Deutlichkeit sagen muss.

Jeder, der ein bisschen Grips im Kopf hat, wird versuchen, diesem Inflationsgeld z.B. durch Sachwerte zu entgehen. Aktuell zur Zeit gut zu sehen beim "Betongold".

Ein System, wo man nur wieder von "Hand in den Mund" lebt, also der Mehrwert immer von einer anderen Kaste weggesteuert wird, läst den Leuten keine Möglichkeit zur Vorsorge für z.B. Krankheit und Alter.

Axiom  

Ich persönlich finde so ein System schon nicht schlecht, nur muss der Staat von diesen Steuern dann auch für ausreichend Bildung und für die "Alten" sorgen

Unabhängig von der Arbeit und dem Einkommen müssen Alte und Kranke versorgt werden.

Das derzeitige System kann wirklich nur der verteidigen, dem es gut geht und der noch nicht in "jede Ecke" geschaut hat. Erst Heute war ich bei einer Frau die in einem "Zimmer" in einer Ausländer Unterkunft haust, die aber vom Namen her Deutsch klang. Ich hatte noch keine Zeit mich über die Umstände wie und warum sie da haust zu erkundigen, aber so etwas dürfte es in einem reichen Land wie Deutschland nicht geben!.

Kann sein, das sie vorher Obdachlos war und sie jetzt da unter gekommen ist, aber sie und das Zimmer waren sehr verwahrlost und bei anderen Alten wo ich täglich bin sorgen sich sehr viele Pflege Kräfte um die Alten, aber da wird alles privat bezahlt. Entweder von den Alten selber oder deren Kinder, Angehörige.

Zum Thema Flucht in Betongold, auch da kann der Staat dafür sorgen das dieses dann zu bezahlbaren Preisen vermietet werden muss und nicht als Spekulationsobjekte leer steht oder alle Innenstädte in Luxuswohnungen umgewandelt werden.

Nur für viele ist das schon wieder zu viel "Kommunismus" also haben wir "Wild West" und jeder macht was er will/kann!

Edited by siwun
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vor 34 Minuten schrieb siwun:

Ich persönlich finde so ein System schon nicht schlecht, nur muss der Staat von diesen Steuern dann auch für ausreichend Bildung und für die "Alten" sorgen

Unabhängig von der Arbeit und dem Einkommen müssen Alte und Kranke versorgt werden.

Das derzeitige System kann wirklich nur der verteidigen, dem es gut geht und der noch nicht in "jede Ecke" geschaut hat. Erst Heute war ich bei einer Frau die in einem "Zimmer" in einer Ausländer Unterkunft haust, die aber vom Namen her Deutsch klang. Ich hatte noch keine Zeit mich über die Umstände wie und warum sie da haust zu erkundigen, aber so etwas dürfte es in einem reichen Land wie Deutschland nicht geben!.

Kann sein, das sie vorher Obdachlos war und sie jetzt da unter gekommen ist, aber sie und das Zimmer waren sehr verwahrlost und bei anderen Alten wo ich täglich bin sorgen sich sehr viele Pflege Kräfte um die Alten, aber da wird alles privat bezahlt. Entweder von den Alten selber oder deren Kinder, Angehörige.

Zum Thema Flucht in Betongold, auch da kann der Staat dafür sorgen das dieses dann zu bezahlbaren Preisen vermietet werden muss und nicht als Spekulationsobjekte leer steht oder alle Innenstädte in Luxuswohnungen umgewandelt werden.

Nur für viele ist das schon wieder zu viel "Kommunismus" also haben wir "Wild West" und jeder macht was er will/kann!

Oh, Du sprichst sehr viel an. Und es zeigt mir, das in Dir ein anderes Herz schlägt, als in anderen Thread, wo man sich beschwert, dass die Krankenkasse so teuer ist, wegen Alten und Krebskranken.

Trotzdem sind das paar unterschiedliche Schuhe. Und nur wenn Du das bewusst trennst, kannst Du auch etwas bewegen. Denn bekanntlich werden Steuern in Kriege und anderen Aktionen versenkt, die eben nur nicht in den Medien so präsent berichtet werden.  Afghanistan hat seinerzeit jeden Tag 1 Mio gekostet. Weiß aber nicht, wie jetzt der Stand ist. Besser ist es bestimmt nicht geworden. Oder die CumCum und Co Geschäfte, wo den Staat in einer frechem Weise die Steuern gemolken werden. Und alle halten die Taschen auf, eine ernsthafte Gegenwehr scheint es nicht zu geben. Dabei wäre es so leicht. Wer Steuern zurück haben will, muss nachweisen, dass er sie bezahlt hat. 

Du siehst, manche Sachen sind etwas komplizierter und mit schwarz/weiß wirst Du nichts bewegen. Im Gegenteil, Du wirst noch von den falschen Leuten eingespannt.

Menschlichkeit, oder nennen wir es Solitarität ist eine Stärke der Menschen  die uns erst zu den gemacht hat in 100.000 Jahren, was wir heute sind. 

Aber es muss vernünftig gehandhabt werden. 

Axiom

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vor 12 Minuten schrieb Axiom0815:

Oh, Du sprichst sehr viel an. Und es zeigt mir, das in Dir ein anderes Herz schlägt, als in anderen Thread, wo man sich beschwert, dass die Krankenkasse so teuer ist, wegen Alten und Krebskranken.

Trotzdem sind das paar unterschiedliche Schuhe. Und nur wenn Du das bewusst trennst, kannst Du auch etwas bewegen. Denn bekanntlich werden Steuern in Kriege und anderen Aktionen versenkt, die eben nur nicht in den Medien so präsent berichtet werden.  Afghanistan hat seinerzeit jeden Tag 1 Mio gekostet. Weiß aber nicht, wie jetzt der Stand ist. Besser ist es bestimmt nicht geworden. Oder die CumCum und Co Geschäfte, wo den Staat in einer frechem Weise die Steuern gemolken werden. Und alle halten die Taschen auf, eine ernsthafte Gegenwehr scheint es nicht zu geben. Dabei wäre es so leicht. Wer Steuern zurück haben will, muss nachweisen, dass er sie bezahlt hat. 

Du siehst, manche Sachen sind etwas komplizierter und mit schwarz/weiß wirst Du nichts bewegen. Im Gegenteil, Du wirst noch von den falschen Leuten eingespannt.

Menschlichkeit, oder nennen wir es Solitarität ist eine Stärke der Menschen  die uns erst zu den gemacht hat in 100.000 Jahren, was wir heute sind. 

Aber es muss vernünftig gehandhabt werden. 

Axiom

Da kann ich dir nicht widersprechen. Und auch mir ist bewusst das es nicht schwarz/weiß gibt. Auch glaube ich, dass in einem Turbokapitalismus Land wie den USA sogar mehr Solidarität als zB in Deutschland gibt, wo jeder denkt "der Staaat wird sich schon drum kümmern". Allerdings habe ich dafür weder Studien, noch Beweise, es ist jetzt nur "Bauchgefühl".

Auch ist mir bewusst wie subjektiv jedes Empfinden ist. Ein Beispiel: Ein Nicht-Beamter schimpft auf die Vorzüge der Beamten. Später wird er selber in den Beamtenstand befördert und ab da an findet er alles "Gut so wie es ist", er wird jetzt nicht mehr nach Veränderungen rufen und wie unfair es als Nicht-Beamter doch ist! ;)

 

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vor 2 Stunden schrieb Axiom0815:

Oh, Du sprichst sehr viel an. Und es zeigt mir, das in Dir ein anderes Herz schlägt, als in anderen Thread, wo man sich beschwert, dass die Krankenkasse so teuer ist, wegen Alten und Krebskranken.

 

 

Hallo,

Ja, ich denke meine Krankenkassenbeiträge sind sehr hoch für die Leistung die ich beanspruche. Ich stehe natürlich auch zur Solidarität, mit meinen Beiträgen leiste ich meinen Beitrag prozentual zu meinem Gehalt. Dieser prozentuale Beitrag wäre aber viel geringer wenn alle ihren prozentualen Solidaritätsbeitrag leisten würden.

Deshalb sollte die Beitragsbemessungsgrenze fallen, warum soll die Pflicht zur Solidarität bei 6000 €/Monat aufhören?

Warum sollte der Manager mit 500 000 Jahresgehalt nicht auch seinen Beitrag zur Krankenkasse leisten?  Die 15 % könnte er ja Steuermindernd gelten machen.

Solidarischen Gruß

Pauli

 

 

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vor 25 Minuten schrieb pauli:

Hallo,

Ja, ich denke meine Krankenkassenbeiträge sind sehr hoch für die Leistung die ich beanspruche. Ich stehe natürlich auch zur Solidarität, mit meinen Beiträgen leiste ich meinen Beitrag prozentual zu meinem Gehalt. Dieser prozentuale Beitrag wäre aber viel geringer wenn alle ihren prozentualen Solidaritätsbeitrag leisten würden.

Deshalb sollte die Beitragsbemessungsgrenze fallen, warum soll die Pflicht zur Solidarität bei 6000 €/Monat aufhören?

Warum sollte der Manager mit 500 000 Jahresgehalt nicht auch seinen Beitrag zur Krankenkasse leisten?  Die 15 % könnte er ja Steuermindernd gelten machen.

Solidarischen Gruß

Pauli

 

 

Ich bin da zu 100% deiner Meinung, denn 15% sind immer 15%, egal wie hoch die Summe ist.

Wenn sich jemand mit 100.000 Jahresgehalt 15% leisten kann, kann es jemand mit 100.000 Monatsgehalt genau so gut!

Private Krankenkassen oder die für Beamte dürften lediglich eine Zusatzleistung anbieten, aber die Grundabsicherung sollte für jeden gleich verpflichtend sein.

Das selbe gilt für Steuern etc, selbst wenn jemand mit 100.000 Monatsgehalt 50% für Sozialabgaben und Steuern bezahlt, hat er immer noch 50.000 Monatlich über!

Selbst wenn er dann noch Prozentual das selbe für Miete und Essen wie ein Arbeiter ausgeben würde, hätte er für 25.000 Miete und 15.000 Lebensmittel immer noch einen gehobenen Lebensstandart!

Ach und der Einwand, dass alle Reichen dann ins Ausland abwandern. Viele verdienen ihr Geld in D und können nicht einfach mal ihre Firma ins Steuerparadies verlegen, denn sie müssen da sein wo ihre Kunden sind, oder fliegst du mal schnell ins Steuerparadies wenn du ne OP brauchst?

In D werden zB Unsummen für nicht notwendige Rücken- oder Knie-OP verdient, aber die "Kunden" sind hier und die "Dienstleistung" muss hier erbracht werden!

Auch ein Steuerparadies braucht nur eine bedingte Summe an "Dienstleistern" oder sollen die sich alle reihum gegenseitig was weg schnippeln? (na ja schön wärs, wenn sie es täten) 😂

Edited by siwun
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