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vor 44 Minuten schrieb tar:

Bis England halt durch den Goldstandard pleite ging. 👍

Du entwaffnet Dich mit Deinen Links selbst. 😜
 

In einem erst 2015 freigegebenen Protokoll der Bank of England 
aus dem Jahr 1931 war eine Empfehlung der Bank of England an 
das Königshaus zu lesen, den Goldstandard aufzugeben. 
Anderenfalls, so die Begründung, könne man Verbindlichkeiten 
nicht mehr bedienen.

Wenn man kein Gold mehr hat, um seine Papiergeldscheine damit einzulösen, ist das kein Goldstandard mehr, sondern "Schummel".
 

Zitat

Weltkriege konnten nur mit Papiergeld bezahlt werden
Zuvor war der Goldstandard während des Ersten Weltkriegs aufgegeben worden, um den Krieg
gegen Deutschland zu finanzieren. Im Jahr 1925 hatte der damalige Schatzkanzler
Winston Churchill den Goldstandard wieder eingeführt. 



Golddeckung heißt, dass die Währung mit Gold gedeckt ist, die Geldscheine quasi ein Quittiung für das Gold sind und jederzeit wieder eingelöst werden kann.

Wenn dann erst solche "Supermänner" an der Theorie rumdrehen mit allerlei Taschenspielertricks, dass dann kein Gold mehr zur Deckung da ist, ist das die "Papier-Geld-Theorie", die natürlich promt ins Chaos  geführt hat. Wie in den andere FIAT-Geld-Staaten.

Also immer schön korrekt bleiben. 😉
 

Zitat

Wieso nennst du nicht den USD, EUR, CHF, JPY oder gar den Eurodollar und Sonderziehungsrechte? Hinreichend stabile und mehrfach besicherte Währungen. Dauerhaft stabile gibt es nun mal nicht.

Sonderziehungsrechte ist doch nur eine weiter Konstruktion, weil selbst die IWF weis, wie es mit den Dollar endet. 😂

Zitat

Historisch gesehen war Gold das traditionelle Reservemedium, das den Vorzug eines in allen Staaten
akzeptierten Zahlungsmittels hatte. Das Wachstum der weltweit vorhandenen Goldmenge hielt im Lauf
der Zeit aber nicht mit dem Wachstum der internationalen 
Liquiditätsmenge Schritt.

Warum wohl nur? Weil Kriege mit Papiergeld finanziert wurden und werden. Überufferne Schuldenberge der Staaten usw. 
Anstatt mal selbst die "staatliche Gier" zu zügeln, wirft man tausende Jahre Menschheitserfahrung über den Haufen und behauptet man hat was besseres. 

167276071_Gold-Whrungen-Vergleich.thumb.png.315a240e3cf0345bac1e2c3392865f24.png
Sonst sollte Dollar, Euro und Yen in der Grafik alles sagen.

Axiom

bearbeitet von Axiom0815

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vor 3 Stunden schrieb Axiom0815:

Du entwaffnet Dich mit Deinen Links selbst. 😜


In einem erst 2015 freigegebenen Protokoll der Bank of England 
aus dem Jahr 1931 war eine Empfehlung der Bank of England an 
das Königshaus zu lesen, den Goldstandard aufzugeben. 
Anderenfalls, so die Begründung, könne man Verbindlichkeiten 
nicht mehr bedienen.

Wenn man kein Gold mehr hat, um seine Papiergeldscheine damit einzulösen, ist das kein Goldstandard mehr, sondern "Schummel".

Weil die Goldbewertung am Markt nun mal nicht dauerhaft stabil bleibt, geschweige denn steigt - daher auch die bereits zuvor von zig Königen und Fürsten stets angewandte Münzverschlechterung zur Aufrechterhaltung der Staatsfinanzierung (= Bedienung öffentlicher Schulden). Da ist man bei fiat money wesentlich flexibler und allein deswegen ist das bereits einem wie auch immer gearteten Goldstandard vorzuziehen.

Zitat

Golddeckung heißt, dass die Währung mit Gold gedeckt ist, die Geldscheine quasi ein Quittiung für das Gold sind und jederzeit wieder eingelöst werden kann.

Bis man sie halt nicht mehr einlösen kann, siehe England 1931 oder USA 1971. Der Verlass auf ein einziges "Gut/Produkt/Ressource/Ding" als Besicherung (Deckung) führt zur unmittelbaren Abhängigkeit von dessen alleiniger Volatilität, was Spanien im 16./17. Jh. gleich mehrfach zum Verhängnis wurde. Aber sie brachten dabei wenigstens anderen den "Wert" des Goldes bei.

Zitat

Wenn dann erst solche "Supermänner" an der Theorie rumdrehen mit allerlei Taschenspielertricks, dass dann kein Gold mehr zur Deckung da ist, ist das die "Papier-Geld-Theorie", die natürlich promt ins Chaos  geführt hat. Wie in den andere FIAT-Geld-Staaten.

Die zuvor zur Finanzierung des Staatshaushalts angewandte Münzverschlechterung war keinen Deut besser. Übrigens wurde auch im Goldstandard Kredit vergeben und nicht primär Gold verliehen. Es gab und gibt keinen fundamentalen Unterschied zwischen einem Goldstandard und einem Papiergeldsystem, was Kredit betrifft:

Der einzige Unterschied war, dass der Leitzins zur Refinanzierung mit dem Goldbestand der Notenbanken korrelierte. Gab diese zu viel Bargeld an die Geschäftsbanken aus (gegen Hinterlegung von Pfändern), drohte die Deckung unter das rechtlich geregelte Maß zu fallen und die Zinsen stiegen, um die Kreditvergabe der Banken zu drosseln (und damit die Nachfrage nach Bargeld). Es gab also im Goldstandard kaum Möglichkeiten den Marktzins zu manipulieren. Und das ist auch schon der einzige Unterschied. Wie wäre es auch anders möglich gewesen, allein die Goldminen selbst vorzufinanzieren, wenn nicht durch Kredit? Hat man all das erst begriffen, werden die Lobeshymnen auf den Goldstandard von libertärer Seite immer obskurer, weil sich das System dadurch eben keinen Deut ändert (Kreditkrisen kommen in kürzeren Intervallen, weil weniger stark aufgeschuldet werden kann. Aber das war´s auch schon). Darüber hinaus müssen die Freunde des Kapitalismus einmal erklären, was an einem staatlich verordneten Goldstandard marktliberaler sein soll, als an einem entfesselten Kapitalismus, dessen Produktivität nicht von künstlichen Goldbremsen verzerrt wird. (Quelle)

Zusätzlich dieser Beitrag.

Zitat

Sonderziehungsrechte ist doch nur eine weiter Konstruktion, weil selbst die IWF weis, wie es mit den Dollar endet. 😂

Warum wohl nur? Weil Kriege mit Papiergeld finanziert wurden und werden. Überufferne Schuldenberge der Staaten usw. 
Anstatt mal selbst die "staatliche Gier" zu zügeln, wirft man tausende Jahre Menschheitserfahrung über den Haufen und behauptet man hat was besseres.

Die Alternative wäre, den Krieg mangels Finanzierung direkt zu verlieren. Spitzenansatz! Dass die Aufgabe des Goldstandards notwendig war, kommt dir nicht in den Sinn?

Zitat

 167276071_Gold-Whrungen-Vergleich.thumb.png.315a240e3cf0345bac1e2c3392865f24.png
Sonst sollte Dollar, Euro und Yen in der Grafik alles sagen.

Wenn du ernsthaft meinst, dass fiat-Währungen per se instabiler als eine Goldwährung wären, rate ich dir, ein Geschichtsbuch aufzuschlagen.

bearbeitet von tar

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vor 22 Stunden schrieb Axiom0815:

167276071_Gold-Whrungen-Vergleich.thumb.png.315a240e3cf0345bac1e2c3392865f24.png

Ich suche immer noch den Bitcoin in Deiner Grafik :ph34r::)

bearbeitet von IT-Genosse
Typo

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vor 3 Minuten schrieb IT-Genosse:

Ich suche immer noch den Bitcoin in Deiner Grafik :ph34r::)

Ich kann auch das Hühner-Eier-Hühner-Eier-Wachstum mit rein bringen.

Aber es tut nichts zu Sache, da es um FIAT-Geld und Gold geht.

Aber je 👍wieder ein lustiger Joke. Spass muss sein. Ich bin der letzte, der was dagegen sagt.

Axiom

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