Jump to content

Bitcoin als Zahlungsmittel ungeeignet ?!


danton
 Share

Recommended Posts

Ich beschäftige mich schon relativ lange mit Bitcoins. Man hört/liest dabei häufig Bitcoin sei das überlegene Zahlungsmittel der Zukunft: Sicher, einfach, schnell, kostengünstig, anonym und weltweit ohne Mitwirkung von Banken einsetzbar. Letztlich wird auch der derzeitige Wert der Bitcoins mit diesem Potential begründet. Das klingt toll, aber die Realität sieht anders aus: Obwohl es sicherlich zahllose Akzeptanzstellen gibt, ein übermäßiger Anteil der Transaktionen dürfte auf Spekulation/Trading und Glücksspiel zurückgehen.

 

Liegt dies vielleicht daran, dass Bitcoins als Zahlungsmittel gänzlich ungeeignet sind?

 

Gleich zu Beginn das erste Problem: Wie kommt man überhaupt an Bitcoins?

1) Account bei bitcoin.de anlegen

2) Telefonnummer verifizieren (Soviel zum Thema "anonym"...)

3) Bankkonto verifizieren (Dabei Konto-PIN an irgendeine Firma schicken und somit gegen die Bank-AGB verstoßen...)

4) Feststellen, dass man Minimum ~80€ investieren muss (Ganz schön teuer für "Nur mal ausprobieren"...)

5) Kauf abwickeln (Dabei Geld an wildfremde Person im Voraus überweisen...)

6) Bitcoins erhalten (hoffentlich...)

7) Feststellen, dass die Bitcoins 14 Tage gesperrt sind (Und damit erstmal nicht verwendet werden können...)

 

Wer würde diesen ganzen Aufwand betreiben, nur damit irgendwo in einem Online-Shop was bezahlen kann??

Zum Vergleich: Ein PayPal-Konto ist in zwei Minuten eröffnet und einsatzbereit!

 

 

--

P.S.: Falls Jemand ein paar (Milli)-Coins über hat --> 1Gvb2dNWUL1gnX57LaJg6fKenqNtJaH4A7 ;) Würde Bitcoins wirklich gerne mal testen. Bisher ist es aber immer daran gescheitert, dass mir der Ankauf von Bitcoins zu kompliziert wurde... :(

Link to comment
Share on other sites

Wenn du einmal in der Materie bist verschiebst du Bitcoins Litecoins Feathercoins usw. bei mehreren Börsen. Geht doch ganz einfach die Registrierung dauert 15 Minuten. In Echtzeit handeln geht auch unter anderem bei Cryptsy oder mtgox

Link to comment
Share on other sites

Liegt dies vielleicht daran, dass Bitcoins als Zahlungsmittel gänzlich ungeeignet sind?

 

Gleich zu Beginn das erste Problem: Wie kommt man überhaupt an Bitcoins?

1) Account bei bitcoin.de anlegen

2) Telefonnummer verifizieren (Soviel zum Thema "anonym"...)

3) Bankkonto verifizieren (Dabei Konto-PIN an irgendeine Firma schicken und somit gegen die Bank-AGB verstoßen...)

4) Feststellen, dass man Minimum ~80€ investieren muss (Ganz schön teuer für "Nur mal ausprobieren"...)

5) Kauf abwickeln (Dabei Geld an wildfremde Person im Voraus überweisen...)

6) Bitcoins erhalten (hoffentlich...)

7) Feststellen, dass die Bitcoins 14 Tage gesperrt sind (Und damit erstmal nicht verwendet werden können...)

 

Wer würde diesen ganzen Aufwand betreiben, nur damit irgendwo in einem Online-Shop was bezahlen kann??

Zum Vergleich: Ein PayPal-Konto ist in zwei Minuten eröffnet und einsatzbereit!

 

Moment mal... Bitcoins sind als Zahlungsmittel gänzlich ungeeignet, weil du die erstmalige Beschaffung auf einer bestimmten Handelsplattform zu kompliziert findest? Merkste selber, ne? ;)

 

Also ernsthaft:

Bitcoin.de ist am Anfang etwas kompliziert, das ist richtig. Die meisten Hürden existieren nur, weil Bitcoin.de versucht es Betrügern so schwer wie möglich zu machen. Sicherheit vs. Freiheit... wie immer. Es wäre auch entspannter, keine TAN eingeben zu müssen und auf nervig lange Passwörter verzichten zu können, aber wenn dann jeder mein Konto leer räumen kann, bringt einem die Entspannung nichts.

 

Bitcoin.de hat nicht den Anspruch anonym zu sein. Im Gegenteil, durch die Identifizierung haben die User hier eine Chance einen Betrüger anzuzeigen.

 

3) ist berechtigte Kritik. Aber es gibt einen Weg um SOFORT Überweisung herum. Wende dich an den Support. Ich kann aber auch nicht oft genug schreiben, dass mir das tierisch auf die Nerven geht. Allerdings: Wenn du deine PIN sofort nach der Nutzung von SOFORT Überweisung änderst, ist es bzgl. Bank AGB in Ordnung. Allerdings will ich nicht, dass SOFORT Überweisung meine Kontoaktivitäten einsieht.

 

Dass Bitcoin.de es versäumt das minimale Tradevolumen herabzusetzen, ist lächerlich. Stimme ich zu.

 

5) und 6) sind übertrieben dargestellt. Gerade aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen, hast du sehr hohe Chancen hier nicht betrogen zu werden. Bitcoins werden erst freigegeben, wenn der Verkäufer den Geldeingang bestätigt usw.

 

7) Das gilt doch auch nur für den ersten Trade?

 

Und Paypal... Na ja, ich lasse mich nicht gerne von einem privaten Unternehmen bevormunden, aber jeder wie er meint.

Link to comment
Share on other sites

Die Problemstellung und deine Frage sind gerechtfertigt. Wenn du nicht über genug Kapital/Zeit (beides relativ) verfügst, um einzusteigen, dann wird ein Peer-To-Peer Zahlungssystem für dich, wie für viele Andere, erst Realität wenn die Akzeptanz Anderer entsprechen gestiegen ist. Hierdurch wird (ich führe mal ein neues Wort ein) "der Bequemlichkeitsfaktor" entsprechend größer, darauf läuft alles hinnaus.

 

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Geldautomat-10-000-kanadische-Dollar-am-ersten-Tag-umgetauscht-2036779.html

 

(not sure if scam) -> Buy Anything on Amazon with Bitcoin. No transaction fee.

http://www.paybit.co/

 

Innovation vom größten Bitcoin Anbieter/ Handelsplatz

https://www.mtgox.com/press_release_20131120.html

 

Mobiler Wallet

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.schildbach.wallet&hl=de

Edited by jonas
Link to comment
Share on other sites

Moment mal... Bitcoins sind als Zahlungsmittel gänzlich ungeeignet, weil du die erstmalige Beschaffung auf einer bestimmten Handelsplattform zu kompliziert findest? Merkste selber, ne? ;)

Auf anderen Plattformen ist es doch auch nicht grundlegend einfacher. Von dem was ich so gesehen macht bitcoin.de noch den transparentesten und simplesten Eindruck. Trotzdem sind die Einstiegshürden sehr hoch. Für Jemanden, der vor Allem auf Trading aus ist mag das ok sein. Für Jemanden, der aber tatsächlich nur beim Online-Shopping bezahlen will sind die Hürden viel zu hoch.

 

Und Paypal... Na ja, ich lasse mich nicht gerne von einem privaten Unternehmen bevormunden, aber jeder wie er meint.

Naja... Theoretisch kommt Bitcoin zwar ohne Intermediäre aus, in der Praxis wird aber ein Großteil des Handels über Plattformen privater Unternehmen abgewickelt. Man lässt sich also genauso bevormunden...

 

Unabhängig davon muss man sich auch fragen: Was sind denn jetzt eigentlich die großen Vorteile von Bitcoin?

  • Geschwindigkeit? - Naja, erste Bestätigung dauert 10 Minuten... Kreditkartenzahlungen, PayPal etc. werden innerhalb von Sekunden bestätigt.
  • Sicherheit? - In der Praxis nicht mehr oder weniger sicher als andere Verfahren
  • Gebühren? - Gibt es auch bei Bitcoin. Neben den Transaktions- Gebühren kommen noch die Gebühren zum Umtausch in "echtes" Geld hinzu.
  • Pseudonymität? - Für normale Konsumenten eher ein Nachteil. Die wollen nicht anonym sein, sondern im Zweifel nachverfolgen können wo ihr Geld hinverschwunden ist.
  • Unumkehrbarkeit der Transaktionen? - Für Konsumenten definitiv ein Nachteil. Im Zweifel will man zurückbuchen lassen können

 

Alles in Allem sehe ich nicht wieso man Bitcoin als präferiertes Zahlungsmittel verwenden sollte.

(Abgesehen von "speziellen" Anwendungen wie Silk-Road etc.)

Link to comment
Share on other sites

Auf anderen Plattformen ist es doch auch nicht grundlegend einfacher. Von dem was ich so gesehen macht bitcoin.de noch den transparentesten und simplesten Eindruck. Trotzdem sind die Einstiegshürden sehr hoch. Für Jemanden, der vor Allem auf Trading aus ist mag das ok sein. Für Jemanden, der aber tatsächlich nur beim Online-Shopping bezahlen will sind die Hürden viel zu hoch.

Für jemanden, der tatsächlich nur beim online-Shopping bezahlen will, wäre es das einfachste, sich eine gewisse Menge EINMAL zu besorgen und dann von den Bitcoins einzukaufen bis die Bitcoins weg sind. Wenn einem die Sicherheitsmaßnahmen bei Bitcoin.de zu aufwändig sind, kann man auch über localbitcoins.com Bitcoins kaufen, indem man sich mit Leuten trifft und Bargeld gegen Bitcoin tauscht. Dabei gibt es natürlich auch gewisse Risiken, die man wieder mit etwas Aufwand minimieren kann...

 

Naja... Theoretisch kommt Bitcoin zwar ohne Intermediäre aus, in der Praxis wird aber ein Großteil des Handels über Plattformen privater Unternehmen abgewickelt. Man lässt sich also genauso bevormunden...

Wenn sich ein Shop dazu entschließt, Bitcoinzahlungen über Bitpay oder ähnliche Dienstleister abzuwickeln, dann ist das eine freiwillige Entscheidung. Wenn Bitpay dann meint, entscheiden zu dürfen für wen sie Zahlungen ausführen und für wen nicht, kann man sich sofort von dem Laden trennen. Das ist bei der "Zusammenarbeit" mit Banken anders.

Niemand kann mich daran hindern Wikileaks Spenden direkt via Bitcoin zu senden.

 

Unabhängig davon muss man sich auch fragen: Was sind denn jetzt eigentlich die großen Vorteile von Bitcoin?

  • Geschwindigkeit? - Naja, erste Bestätigung dauert 10 Minuten... Kreditkartenzahlungen, PayPal etc. werden innerhalb von Sekunden bestätigt.
  • Sicherheit? - In der Praxis nicht mehr oder weniger sicher als andere Verfahren
  • Gebühren? - Gibt es auch bei Bitcoin. Neben den Transaktions- Gebühren kommen noch die Gebühren zum Umtausch in "echtes" Geld hinzu.
  • Pseudonymität? - Für normale Konsumenten eher ein Nachteil. Die wollen nicht anonym sein, sondern im Zweifel nachverfolgen können wo ihr Geld hinverschwunden ist.
  • Unumkehrbarkeit der Transaktionen? - Für Konsumenten definitiv ein Nachteil. Im Zweifel will man zurückbuchen lassen können

 

Alles in Allem sehe ich nicht wieso man Bitcoin als präferiertes Zahlungsmittel verwenden sollte.

(Abgesehen von "speziellen" Anwendungen wie Silk-Road etc.)

Kreditkartenzahlungen sind ziemlich unsicher. Nicht umsonst gibt es sehr viele Betrugsfälle auf dem Sektor. Für die meisten Kreditkarten muss man fixe Jahresgebühren bezahlen. Ich finds fairer nur dann Gebühren zu zahlen, wenn ich einen Service auch wirklich nutze. Beim Bitcoin nutze ich den Service, den die Miner mir anbieten (die haben Hardware- und Stromkosten). Eine angemessene Bitcoin Transaktionsgebühr kostet weniger als 50 EUR cent. Egal, ob du 2 EUR Gegenwert transferierst oder 5 Mio. EUR.

Und versuch doch mal 5 Mio. EUR auf ein beliebiges Konto zB in Südamerika zu überweisen. Viel Spaß dabei... Für Privatleute selten relevant, für Firmen ein unglaublicher Kampf, der als reine Schikane zu bezeichnen ist.

 

Paypal ist mir schlicht zu teuer und mir fehlt die Möglichkeit bei Bedarf auf paypal zu verzichten und trotzdem mit der "paypal Währung" bezahlen zu können.

 

Das Thema Sicherheit ist schwierig. Hier muss man den Leuten noch Zeit geben sich ein gewisses Knowhow zuzulegen oder man muss warten bis Technologie entwickelt wird, die es auch für unerfahrene Nutzer sicher machen (Stichwort "Trezor", google mal...). Werden Fehler in der Anwendung vermieden, ist Bitcoin bzgl. Sicherheit unschlagbar.

 

Pseudonymität: Für normale Konsumenten kein Nachteil, denn keiner muss Zahlungen an oder von jemandem akzeptieren, wenn er die Identität der anderen Person/des Unternehmens nicht kennt. Bei seriösen Unternehmen "verschwindet" kein Geld irgendwohin... Bei unseriösen Unternehmen verschwinden aber auch deine Euros irgendwohin... Im Übrigen gibt es Fälle, wo eine Anonymität (die ist ja erreichbar mit entsprechendem Knowhow) auch vorteilhaft ist. Spenden an Menschenrechtsorganisationen in einem Land, wo das nicht gerne gesehen wird oder oder oder...

 

Die Unumkehrbarkeit der Transaktion ist ein Sicherheitsfeature. Der Zahlungs-Empfänger kann sich sicher sein, dass er nicht betrogen wird: Sind die Bitcoins da, sind sie da. Punkt. Seriöse Unternehmen werden dir natürlich deine Bitcoins zurücküberweisen, wenn es eine Stornierung oder ähnliches gibt.

Edited by fyahfox
Link to comment
Share on other sites

um ehrlich zu sein finde ich den anmeldeprozess bei bitcoin.de nicht wirklich kompliziert oder besonders "hart" -> läuft qausi wie bei jeder onlinebank ab und ist ruck zuck erledigt...

(hat man diesen prozess noch nie z.b bei ander anderen firma durchlaufen, mag es vlt bisle "arg" aussehen)

 

es einfacher zu machen und auf sicherheit zu verzichten würde ich ablehnen...

Link to comment
Share on other sites

und ist ruck zuck erledigt...

 

genau das ist es eben zur Zeit absolut nicht! Vor allem nicht, wenn man das Verfahren der Sofortüberweisung ablehnt. Hier gibt es noch sehr viel Handlungsbedarf! Ich kenne Leute die seit über einer Woche auf die Verifzierung warten!

Link to comment
Share on other sites

Die Unumkehrbarkeit der Transaktion ist ein Sicherheitsfeature. Der Zahlungs-Empfänger kann sich sicher sein, dass er nicht betrogen wird: Sind die Bitcoins da, sind sie da. Punkt.

Das ist super für den Empfänger, aber schlecht für den Zahlenden. Aus Konsumentensicht ist das kein Sicherheitsfeature, sondern eine Gefahrenquelle. Als Konsument trägt man das gesamte Risiko der Transaktion. Bezahlen mit Bitcoin = Vorkasse!

 

Derzeit ist es genau umgekehrt. Beim (Online-)Versandhandel übernimmt meistens der Händler das volle Risiko (Lastschriftverfahren, Rechnungskauf) oder der Handel wird durch eine dritte Partei abgesichert (PayPal, Kreditkartenfirmen). Vorkasse wird im Allgemeinen von Kunden nicht akzeptiert.

 

Durch die Zahlung von Bitcoins würde sich ein Konsument also freiwillig in eine schlechtere Position bringen. Warum sollte er das tun? (Zumal es auch noch komplizierter ist...)

Link to comment
Share on other sites

Das ist doch einfach nur Quatsch.

1. laufen extrem viele online-Bestellungen per Vorkasse (es gibt kaum Shops, die bei einem Erstkontakt Bestellungen auf Rechnung machen...)

und 2. muss es gar nicht Vorkasse sein! Bezahlung nach Erhalt des Produkts. Bezahlung trotzdem in Bitcoin. Wo ist das Problem?

Link to comment
Share on other sites

Das Handy war bevor die Dt.tele kom und Manesmann die D und E-Netze einführte als Telekommunikationsmittel ungeeignet.Also vor den 90er kosteten die Langzeitverträge einige tausend Mark ohne Knochen und es ging nicht so schnell,war bestimmt total Zeitaufwendig.Heutzutage wo es von Handyshops in den Citys so wimmelt brauchst du nur a bisl warten und du hast den Vertrag.

Und es wurde erst auch für die Masse erst erschwinglich als GSM kam dann folgte UMTS und heute kannst damit surfen.

Fakt ist,bitcoin wird von relativ vielen benutzt und es werden mehr und dabei kommt es früher oder später bei den Kaufabwicklungen zur Verbesserung.

Link to comment
Share on other sites

Das ist doch einfach nur Quatsch.

1. laufen extrem viele online-Bestellungen per Vorkasse (es gibt kaum Shops, die bei einem Erstkontakt Bestellungen auf Rechnung machen...)

und 2. muss es gar nicht Vorkasse sein! Bezahlung nach Erhalt des Produkts. Bezahlung trotzdem in Bitcoin. Wo ist das Problem?

Ich bestelle sehr häufig im Internet bei verschiedensten Händlern und habe noch nie (!) per Vorkasse gezahlt. Würde sowas auch niemals tun. Kauf auf Rechnung ist ebenfalls unüblich, das stimmt. Am Üblichsten sind eben Methoden mit geteiltem bzw. durch den Zahlungsdienstleister abgesichertem Risiko (Kreditkarte, PayPal).

 

Ich behaupt ja nicht, dass Online-Shopping über Bitcoin unmöglich ist. Ich sehe nur keine wirklichen Vorteile. Weder für den Käufer, noch für den Verkäufer.

Link to comment
Share on other sites

Fakt ist,bitcoin wird von relativ vielen benutzt und es werden mehr und dabei kommt es früher oder später bei den Kaufabwicklungen zur Verbesserung.

Fakt ist, Bitcoin wird von fast Niemandem benutzt. Und von denen, die Bitcoin-Guthaben besitzen nutzen es die Allermeisten ausschließlich zu Spekulationszwecken/Trading und eben nicht zum Bezahlen.

Link to comment
Share on other sites

Ich habe da global gedacht das es da einen Anstieg gibt.Ich gebe dir recht wenn man den Bitcoin in betracht seines Alltags bezieht,benutzt ihn Niemand.Das Problem ist auch das fast Niemand davon gehört hat.Probier mal aus wenn du bei deinen Besorgungen und Überall wo du bezahlen tust ob sie schon mal was von Bitcoin gehört haben und du damit gerne bezahlen tätest.

Solange es nicht Richtung Technik/Medien geht wirst du auf keinen antreffen der davon gehört hat.

Edited by dabba
Link to comment
Share on other sites

>>Ich sehe nur keine wirklichen Vorteile. Weder für den Käufer, noch für den Verkäufer.<<

 

Einen für den Verkäufer gibt es: sobald er die bitcoins auf seinem Konto hat, kann sie keiner mehr zurückholen. Bei Paypal kann sowas schon mal vorkommen, Stichwort Rückbuchung.

Link to comment
Share on other sites

Der wirkliche Vorteil ist, dass Bitcoin echtes Geld ist, welches durch Angebot und Nachfrage am Markt seinen Wert erhält.

So wie Gold. Zusätzlich kannst du dieses echte Geld digital transferieren.

Jetzt kann man denken, klar digital transferieren kann ich auch mit FiaMoney.

Der entscheidende unterschied ist Marktgeld kontra tausendfach manipuliertes staatliches Zwangsfalschgeld.

Erst wer diesen entscheidenden Unterschied erkennt, versteht die Freiheit, für die Idee Bitcoin steht.

 

Wirklich spannend ist die Frage, wird die Menschheit zum jetzigen Zeitpunkt (dieses Jahrhundert) in der Lage sein das zu verstehen und sich vom staatlich zwangsauferlegten Falschgeld emanzipieren.

Oder wird die breite Masse weiterhin Sklaven des Betrugssystems bleiben und nur wenige heimtückische Betrüger bereichern sich auf kosten des gemeinen Volkes.

Link to comment
Share on other sites

Einen für den Verkäufer gibt es: sobald er die bitcoins auf seinem Konto hat, kann sie keiner mehr zurückholen.

Das ist aber kein Bitcoin-spezifischer Vorteil. Eine (Sofort-)Überweisung kann man auch nicht mehr zurückbuchen...

 

Je mehr ich drüber nachdenke, desto unsinniger erscheint mir das Bezahlen mit Bitcoin!

 

1) Käufer tauscht EUR gebührenpflichtig in BTC

2) Bezahlung wird in Bitcoin abgewickelt

3) Händler tauscht BTC gebührenpflichtig in EUR

 

Sowas ergibt absolut keinen Sinn! :rolleyes:

Link to comment
Share on other sites

Das ist aber kein Bitcoin-spezifischer Vorteil. Eine (Sofort-)Überweisung kann man auch nicht mehr zurückbuchen...

 

Je mehr ich drüber nachdenke, desto unsinniger erscheint mir das Bezahlen mit Bitcoin!

 

1) Käufer tauscht EUR gebührenpflichtig in BTC

2) Bezahlung wird in Bitcoin abgewickelt

3) Händler tauscht BTC gebührenpflichtig in EUR

 

Sowas ergibt absolut keinen Sinn! :rolleyes:

 

nein, warum wird hier immer diese tauschaktion in den fordergrund gestellt... warum nicht die btc im system lassen -> sicher momentan noch schwer, aber es ist sicherlicht nicht das system des btc laufend euro in btc zu tauschen und back...

 

jemand der hier im euroland wohnt und z.b viel in den usa also dollar zahlt, hat auch hierbei die möglichkeit ein konto bei der bank zu eröffnen welches in dollar geführt wird... wft... ich sehe da null probleme...

Link to comment
Share on other sites

Es wird ja momentan kräftig an Bitcoinalternativen getüftelt um die Schwankungen zu begrenzen und deflation vorzubeugen. Solange der Kurs so Volatil bleibt wird der Handel damit schwierig. Wird sich aber irgendwann selber regulieren.

Link to comment
Share on other sites

nein, warum wird hier immer diese tauschaktion in den fordergrund gestellt... warum nicht die btc im system lassen -> sicher momentan noch schwer, aber es ist sicherlicht nicht das system des btc laufend euro in btc zu tauschen und back...

Das mit dem "im System lassen" ist für Händler derzeit unmöglich. Denn sie müssen ihre Rechnungen wiederum in EUR bezahlen. Also müssen sie zwangsläufig eintauschen.

 

Man bräuchte dann schon eine in Sich geschlossene Bitcoin-Wirtschaft. Dazu müsste man die Leute nicht nur überzeugen mit Bitcoin zu zahlen, sondern z.B. auch ihr Gehalt in Bitcoin zu akzeptieren. Das dürfte ungemein schwieriger werden. Und zu guter Letzt ist da auch noch der Staat. Und der will seine Steuern und Abgaben auf jeden Fall in EUR sehen...

Link to comment
Share on other sites

@danton: Deine Argumentation könnte man so zusammen fassen: Im aktuellen System ist Bitcoin schlecht nutzbar, DESHALB ist der Bitcoin unnütz. Das ist eine sowas von blöde Argumentation, dass ich keinen Bock habe da weiter drauf einzugehen.

 

Alles wirklich Revolutionäre benötigt am Anfang einen gewissen Grad an Idealismus. Das ist unvermeidbar.

Link to comment
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
 Share

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.