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Die meisten Leute schreiben, dass sie Facebook nicht benutzen und schlecht finden.

Aber wie viele Benutzer haben WhatsApp und Instagram, was auch zu Facebook gehört?

Selbst die über 60 Jährigen haben oft WhatsApp.

Wenn man in diesen Apps eine Bezahlfunktion einbaut, hat das ein riesiges Potential.

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Zwischen Libra und anderen Coins gibt es einen grossen Unterschied! Die User werden nicht merken das sie Coins haben! Sie werden einfach eine "Webseite, App" haben mit einem Guthaben in Libra. Das hat nichts mit "Standart" Coins zu tun.

Wenn ich das richtig verstanden habe wird es über die APIs möglich sein Online-Shops mit Libra abzuwickeln. Zahlungen können direkt per Facebook, Instagram oder Whats App verschickt werden.

Bisher steht nichts von Regulierungen. Bin in der Hinsicht gespannt was in den AGBs mit "Erotikshops, Casinos, "Medikamenten" usw. passiert. Oder schlichtweg dem Verkauf von "Sexdienstleistungen" was gerade in den USA oft durch div. Zahl-Apps gemacht wird.

 

bearbeitet von Funky

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Ich denke die Politik und die Finanzwelt wird da auch noch ein Wörtchen mitreden und alles versuchen, um da Steine in den Weg zu legen. Man hört ja schon die ersten Stimmen aus der Politik, die davon nicht begeistert sind. Das könnte noch ein langer Kampf werden.... ob das alles in 2020 klappt, bezweilfe ich.

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vor 2 Stunden schrieb styleshifter:

Die meisten Leute schreiben, dass sie Facebook nicht benutzen und schlecht finden.

Aber wie viele Benutzer haben WhatsApp und Instagram, was auch zu Facebook gehört?

Selbst die über 60 Jährigen haben oft WhatsApp.

Wenn man in diesen Apps eine Bezahlfunktion einbaut, hat das ein riesiges Potential.

Ja, der Nutzen wird überwiegen. Die Privatsphäre ist nur zweitraning, wenn es dadurch unkompliziert ist, sodass jeder digital per Libra bezahlen kann. Warum sollten Anbieter dann andere Coins annehmen, da die Adaption vom Facebook Coin sehr hoch sein wird?

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2 hours ago, styleshifter said:

Die meisten Leute schreiben, dass sie Facebook nicht benutzen und schlecht finden.

Aber wie viele Benutzer haben WhatsApp und Instagram, was auch zu Facebook gehört?

Selbst die über 60 Jährigen haben oft WhatsApp.

Wenn man in diesen Apps eine Bezahlfunktion einbaut, hat das ein riesiges Potential.

Eine Art Bezahlfunktion gibt es schon länger, nur selbst in den USA nutzt das keine Sau.

1 hour ago, Funky said:

Zwischen Libra und anderen Coins gibt es einen grossen Unterschied!

Da hast du Recht, Libra ist nämlich

-keine Blockchain

-zentralisiert

-führt das trustless Modell ad absurdum

- irgendwie irgendwann soll PoS/dPoS kommen, wie bei Ethereum ... 😂

-in den Händen der größten Datenkraken

-die Politik wehrt sich anscheinend bereits dagegen

-es geht hier nur um das Shareholder Value der beteiligten Konzerne

bearbeitet von hagbase
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Würde man Böses unterstellen wollen, ist der Libra der Versuch das Geld der Ärmsten der Armen ("the unbanked") zu digitalisieren und in die eigenen Dienstleistungen (von denen sie noch gar nicht wussten, dass sie brauchen) fließen zu lassen. ;)

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vor 36 Minuten schrieb Nordschwabe:

Würde man Böses unterstellen wollen, ist der Libra der Versuch das Geld der Ärmsten der Armen ("the unbanked") zu digitalisieren und in die eigenen Dienstleistungen (von denen sie noch gar nicht wussten, dass sie brauchen) fließen zu lassen. ;)

Sehr interessanter Gedanke!

Warum hat Google eigentlich nicht eine eigene Kryptowährung / Blockchain entwickelt?

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44 minutes ago, Nordschwabe said:

Würde man Böses unterstellen wollen, ist der Libra der Versuch das Geld der Ärmsten der Armen ("the unbanked") zu digitalisieren und in die eigenen Dienstleistungen (von denen sie noch gar nicht wussten, dass sie brauchen) fließen zu lassen. ;)

Das denke ich nicht, uns hier in Europa geht es nur einfach viel zu gut um uns dies vorstellen zu können.

Ich für meinen Teil glaube tatsächlich, dass es Millionen von Menschen gibt, die zwar ein Handy haben - aber kein Bankkonto / keine Bankkarte. 
Stell dir den somalischen jungen Vater vor der nach Nigeria geht um Geld zu verdienen und jeden Monat 30% davon an seine Frau in Somalia sendet. 
Wie macht er das aktuell? Mit Western Union? Jeder der so einen Dienst wie WU schonmal genutzt hat weiss, was da für Gebühren anfallen und das dies keine beliebte Methode ist, aber manchmal halt die einzige die ihnen zur Verfügung steht.
FB/Libra hat die Möglichkeit und das Geld dies massiv zu verändern was definitiv positiv (bzw. ein Mehrwert) für die Nutzer ist zu einem Bruchteil der aktuellen Gebühren. 

Ich kann viele der Meinungen in diesem Thread nachvollziehen, egal ob verhalten positiv oder eher negativ. 
Schlussendlich ist noch viel zu viel 'unklar' um sich eine abschliessende Meinung zu dem Thema zu bilden wie ich finde, schauen wir mal was in den nächsten Monaten noch so enthüllt wird ^_^

 

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Wenn man die Menschen in ärmeren Regionen irgendwie "Online" beschäftigen kann und  innerhalb paar Sekunden sie bezahlen kann oder auch direkt unterstützen kann, könnte man eventuell auch die Migration stoppen. Man könnte sogar per Satellit in jede Region der Welt Internet zur Verfügung stellen. 

 

Da braucht ein Nomade in der Wüste keinen Bankkonto, die er sowieso nicht kriegen würde und kann im benachbarten Ort einkaufen und mit seinem Handy, Code bezahlen, die er für kleine Dienste im Internet, verdient hat.

 

Es gibt viele Gutmenschen die spenden monatlich. Man sieht auch die Werbung im Fernsehen. Wo geht das Geld wirklich hin? Wieviel davon, abzüglich nach Werbungskosten, Bonni, persönliche Gewinnmarge usw., kommt das Geld bei den Armen an? Wie wäre es, wenn man direkt selbst monatlich spendet? Und sogar Microbezahlungen spenden kann? Auch sehen kann wieviel der Empfänger bekommt bzw. einer Pool-Adresse spendet, die an verschiedene Empfänger einen bestimmten Betrag spendet?

Ich finde das schön und gut. Und irgendwie auch schade, das soetwas zentral von Facebook implementiert wird. Die "Bösen" retten wieder die Welt. Natürlich haben sie auch etwas davon. Und vor allem, Macht und Kontrolle. Bietet auch perfekte und einfache Möglichkeit Milizen zu rekrutieren und zu lenken, was die USA sowieso gerade tut und so nochmal die Möglichkeit bekommt, viel einfacher und effektiver Milizen zu finden.

Müssen ja nur Profile absuchen, die bereit zu Gewalt wären, per Whatsapp kontaktieren und Geld überweisen. Fotos, Nachrichtenverläufe usw. haben sie ja schon, also können sie sehr einfach sehen wer für sie einen Anschlag, Auftrag usw. erledigt.

 

Auch für Spionage eine neue Dimension. Man kann eine Profilsuche für einen korrupten Politiker, Vorstand usw. machen, per Whatsapp kontaktieren und bezahlen, damit die gewünschten Informationen beschafft werden und sie bequem über Whatsapp bezahlen. 

bearbeitet von coinboy

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@coinboy Ist ja eine schöne Utopie die du da so ausmalst. Aber was ist die Realität?

WILL der Nomade in der Wüste ein Bankkonto bei Facebook? Wie groß sind da die Funklöcher, oder hat jeder dann seine WLAN-Drohne hoch oben über sich fliegen? Was nutzt dem das bezahlen mit Facebook wenn er dafür trotzdem zu Fuß nach Timbuktu latschen muss? Er will seine Ware ja auch bekommen.

Der andere Fall, the unbanked, wie kauft man diese Coins wenn man unbanked ist??

Müssen die sich das dann mit irgendwelchen Arbeiten bei Facebook verdienen? 1 Cent pro Tag? Neue Dimension der legalen Sklaverei?

bearbeitet von battlecore

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Der einzige Vorteil, den das ganze hätte, wäre das die ganze Regulierung von BTC und co. schneller voran schreitet als bisher, da die ersten Politiker ja schon nach schnelleren Regulierungen für Krypto schreien. Das viele später merken, das BTC das wahre ist, weil sie sich durch Facebook anfangen damit zu beschäftigen. Und das am Ende BTC der große Gewinner sein wird...

Wer weiß, vielleicht stecken auch alle unter einer Decke und machen mit der Gesellschaft wieder einmal das, was sie schon immer die letzten Jahrzehnte gemacht haben. Sie steuern die große Herde in die Richtung, in der sie laufen sollen...

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vor einer Stunde schrieb kolibri33:

Das denke ich nicht, uns hier in Europa geht es nur einfach viel zu gut um uns dies vorstellen zu können.

Ich für meinen Teil glaube tatsächlich, dass es Millionen von Menschen gibt, die zwar ein Handy haben - aber kein Bankkonto / keine Bankkarte. 
Stell dir den somalischen jungen Vater vor der nach Nigeria geht um Geld zu verdienen und jeden Monat 30% davon an seine Frau in Somalia sendet. 
Wie macht er das aktuell? Mit Western Union? Jeder der so einen Dienst wie WU schonmal genutzt hat weiss, was da für Gebühren anfallen und das dies keine beliebte Methode ist, aber manchmal halt die einzige die ihnen zur Verfügung steht.
FB/Libra hat die Möglichkeit und das Geld dies massiv zu verändern was definitiv positiv (bzw. ein Mehrwert) für die Nutzer ist zu einem Bruchteil der aktuellen Gebühren. 

Ich kann viele der Meinungen in diesem Thread nachvollziehen, egal ob verhalten positiv oder eher negativ. 
Schlussendlich ist noch viel zu viel 'unklar' um sich eine abschliessende Meinung zu dem Thema zu bilden wie ich finde, schauen wir mal was in den nächsten Monaten noch so enthüllt wird ^_^

 

Ich kann mir das sogar sehr gut vorstellen. Ich sehe da nur dicke Fragezeichen.

Bleiben wir mal in Deinem Beispiel: Der junge Vater bekommt seine Naira bar für die Arbeit, die er leistet. Will er seiner Frau nun einen Betrag X davon als Libra zukommen lassen, muss er das Geld tauschen. Wahrscheinlich bei nem Händler in Form einer Guthabenkarte o.ä., die er sich dann auf´s Handy lädt. Hier zahlt er ne Gebühr, der Händler macht das sicherlich nicht kostenlos. Dann schickt er seiner Frau die Libra via WhatsApp. Die will jetzt beim Händler um die Ecke Gemüse kaufen, der nimmt aber dummerweise keine Libra. Sie latscht also zu nem Händler, der ihr ihre Libra in somalische Schilling wechselt. Der macht das auch nicht umsonst. Ich kann mir nur bedingt vorstellen, dass das für das Paar günstiger wird als mit WU.

Bleibt man vom Beginn bis zum Ende der Wertschöpfung bei Libra, also verdient seine Kohle in Libra und gibt sie auch in Libra aus, ist das sicherlich günstig. Aber ist das für Dein Beispiel zu erwarten?

bearbeitet von Nordschwabe

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Libra ist kein Investmentcoin, sein Wert wird stabil gehalten. Ich würde sowas nie kaufen.

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vor 2 Stunden schrieb Ulli:

Sehe ich genauso ... Meh! Warum? Nun, weil es nur wenige Node-Betreiber geben wird und das sind die alten Bekannten: Visa, Mastercard, PayPal usw. Wenn die nicht möchten, dass Du eine Transaktion an z.B. Wikileaks sendest, dann weisen sie die einfach zurück. Diese Firmen müssen sich nämlich an die (US)-Gesetze halten.

Daher sehe ich das Ganze eher Positiv für Bitcoin, da er viel dezentraler ist. Für die anderen Altcoins wird das aber schwierig werden: BCash, Ripple, EOS usw. bekommen arge Konkurrenz. Diese Coins haben dann keinerlei Daseinsberechtigung mehr.

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vor 7 Stunden schrieb battlecore:

@coinboy Ist ja eine schöne Utopie die du da so ausmalst. Aber was ist die Realität?

WILL der Nomade in der Wüste ein Bankkonto bei Facebook? Wie groß sind da die Funklöcher, oder hat jeder dann seine WLAN-Drohne hoch oben über sich fliegen? Was nutzt dem das bezahlen mit Facebook wenn er dafür trotzdem zu Fuß nach Timbuktu latschen muss? Er will seine Ware ja auch bekommen.

 

Ist keine Utopie, sondern etwas was theoretisch möglich werden würde. Ob sie genutzt wird oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Zu Beginn weiss man nie, ob und wofür etwas benutzt wird. Jede Entwicklung, die ein Nutzen für einen Menschen sein kann, ist erstmal sehr begrüßenswert.

 

vor 7 Stunden schrieb battlecore:

WILL der Nomade in der Wüste ein Bankkonto bei Facebook? Wie groß sind da die Funklöcher, oder hat jeder dann seine WLAN-Drohne hoch oben über sich fliegen? Was nutzt dem das bezahlen mit Facebook wenn er dafür trotzdem zu Fuß nach Timbuktu latschen muss? Er will seine Ware ja auch bekommen.

 

Die Möglichkeiten sind nicht nur auf Nomaden begrenzt. Können aber am Beispiel der Nomaden bleiben. Nomaden sind entweder (teil)sesshaft oder mobil. Ihre Mobilität kann über mehrere Landesgrenzen stattfinden. Im Falle z.B. mehrerer Landesgrenzen besteht für sie die Möglichkeit, mit Libra zu bezahlen. Oder ihre Waren gegen Libra einzutauschen. Auch entstehen dem Nomaden beim Durchqueren mehrerer Landesgrenzen eventuell Tagejob-Möglichkeiten, wenn gerade nichts zu tun ist. Sei es auf dem Feld, handwerkliche Tätigkeiten usw. Das was vorher nicht möglich war, wird jetzt möglich. Es könnten Lösungen geben, wo man kein Facebook Bankkonto braucht. Public, Private Key, Gutscheincode oder eben über Whatsapp.

 

Theoretisch bietet sich sogar für die Nomaden die Möglichkeit auf booking.com sich zu registrieren und Touristen in ihrem Zelt zu empfangen. Sowas ähnliches gibt es ja jetzt schon. Nur ist man hier noch mehr flexibler und leichter bezahlt zu werden. Sogar ich würde soetwas in Anspruch nehmen und würde gerne bei einem Naturvolk Urlaub machen, eventuell mit auf Jagd gehen usw.. Und ich bin nicht der Einzige der so denkt. Also was ist schlimm daran den Prozess zu erleichtern bzw. überhaupt zu ermöglichen? Mich erfreut es nicht, dass soetwas mit Facebook realisiert wird.

 

 

vor 7 Stunden schrieb battlecore:

Der andere Fall, the unbanked, wie kauft man diese Coins wenn man unbanked ist?? 

 

Indem man einen Wert leistet (Arbeit), den Coin gegen etwas tauscht (Ziegenfleisch, Naturkleider usw.).

 

vor 7 Stunden schrieb battlecore:

Müssen die sich das dann mit irgendwelchen Arbeiten bei Facebook verdienen? 1 Cent pro Tag? Neue Dimension der legalen Sklaverei? 

 

Auch für die Nomaden öffnet sich die Möglichkeit, Jagd-Videos und Tipps in der freien Natur auf Youtube hochzuladen und mit Micropayments entlohnt zu werden, ohne ein Bankkonto zu eröffnen. Oder Video-Anleitungen geben wie man in der Natur überlebt, Medikamente erstellt. Der erste Nomade der das zu verstehen und zu nutzen weiss, wird vermutlich dadurch Millionär werden.

 

Es gibt so viele gute Englischsprechende in Afrika. Für sie ergibt sich die Möglichkeit Online Ident a lá identnow, Korrektur lesen, Artikeln schreiben, Content Moderator usw. Vorher war eventuell all das nicht möglich, weil das Land zum Beispiel keine stabile Währung hatte, das Land auf Blacklist steht, keine Bank hat. Wenn die Studien stimmen, dass viele Whatsapp user in Drittweltländer keine Bankkonto haben, besteht für sie die Möglichkeit mitzuverdienen. Und wie gesagt, all das kann sogar die Migration in Industrieländer stoppen.

 

Und vergiss nicht: ob 1 cent pro Tag, 1 euro oder 10000 Euro. Das hat nichts zu bedeuten. Was zählt ist, was die Person vor Ort für das Geld kriegt. Wenn die Person mit 1 cent pro Tag vor Ort soviel kriegt, wie einer in Deutschland der pro Tag 50 Euro kriegt, Ja, wieso denn nicht? Oder vergleichst du deinen Monatslohn mit der Schweiz? Dann sind wir ja hier in Deutschland auch Sklaven. Mit 3000 Euro netto im Monat zählt man in der Schweiz schon zu den Ärmeren.

bearbeitet von coinboy

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16 hours ago, Nordschwabe said:

Ich kann mir das sogar sehr gut vorstellen. Ich sehe da nur dicke Fragezeichen.

Bleiben wir mal in Deinem Beispiel: Der junge Vater bekommt seine Naira bar für die Arbeit, die er leistet. Will er seiner Frau nun einen Betrag X davon als Libra zukommen lassen, muss er das Geld tauschen. Wahrscheinlich bei nem Händler in Form einer Guthabenkarte o.ä., die er sich dann auf´s Handy lädt. Hier zahlt er ne Gebühr, der Händler macht das sicherlich nicht kostenlos. Dann schickt er seiner Frau die Libra via WhatsApp. Die will jetzt beim Händler um die Ecke Gemüse kaufen, der nimmt aber dummerweise keine Libra. Sie latscht also zu nem Händler, der ihr ihre Libra in somalische Schilling wechselt. Der macht das auch nicht umsonst. Ich kann mir nur bedingt vorstellen, dass das für das Paar günstiger wird als mit WU.

Bleibt man vom Beginn bis zum Ende der Wertschöpfung bei Libra, also verdient seine Kohle in Libra und gibt sie auch in Libra aus, ist das sicherlich günstig. Aber ist das für Dein Beispiel zu erwarten?

Die Chance besteht in meinen Augen, langfristig.  Ja. 

Oder meinst du die Ganzen Leute die da unten Schwarzarbeiten etc. haben einen normalen Arbeitsvertrag wie du ihn von Deutschland kennst? Was meinst du wie viel Leute da unten einfach von einem Tag auf den nächsten Leben? 

So wie ich das verstanden habe, kannst du übrigends Franken in Libra tauschen und dann wieder in Dollar oder Yen und das alles innerhalb von ein paar Sekunden, folglich irgendwann auch "Naira bar / Somalischen Schilling". 

Denke man muss da schon realistisch bleiben, der Händler um die Ecke wird sicher nicht von Tag 1 an Libra akzeptieren, aber dass Ganze ist eine Bewegung die in Gang gesetzt wird und vllt. wird auch er es eines Tages akzeptieren wenn er merkt, dass es seine Kunden nutzen denn ich denke da sind wir uns einig, jedes Geschäft möchte gerne möglichst viele (Neu-)Kunden haben ;) 

 

 

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vor einer Stunde schrieb kolibri33:

Oder meinst du die Ganzen Leute die da unten Schwarzarbeiten etc. haben einen normalen Arbeitsvertrag wie du ihn von Deutschland kennst? Was meinst du wie viel Leute da unten einfach von einem Tag auf den nächsten Leben?

Sei doch bitte so nett und erklär mir woraus Du schließt, dass ich das denken könnte bzw. derart weltfremd bin.

vor einer Stunde schrieb kolibri33:

So wie ich das verstanden habe, kannst du übrigends Franken in Libra tauschen und dann wieder in Dollar oder Yen und das alles innerhalb von ein paar Sekunden, folglich irgendwann auch "Naira bar / Somalischen Schilling".

Klar wird das möglich sein. Setzt aber voraus, dass Dein Geld in der jeweiligen Währung digital vorliegt, also auf einem Bankkonto o. ä. Es geht aber um die "unbanked", bei denen dies nicht der Fall ist. Und btw: welcher Schwarzarbeiter (um auf Dein Besipiel einzugehen) lässt sich bitte trackable bezahlen? Das sind nahezu immer Bargeschäfte.

Ich persönlich halte dieses "wir helfen den Menschen in der 3. Welt" für nen großen Marketingaufhänger, der sich im Detail noch wird beweisen müssen.

Was ich noch kritisch sehe:

Der Kauf von Libra bei der Association sind für mich zinslose Darlehen für selbige. Die Erträge, die die Association mit der Anlage des Libra-Kauf-Fiat erwirtschaftet, fließen nämlich nicht zurück in den Wert des Libra, sondern bleiben allein bei der Association. Genial! (für die Association)

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40 minutes ago, Nordschwabe said:

Sei doch bitte so nett und erklär mir woraus Du schließt, dass ich das denken könnte bzw. derart weltfremd bin.

Klar wird das möglich sein. Setzt aber voraus, dass Dein Geld in der jeweiligen Währung digital vorliegt, also auf einem Bankkonto o. ä. Es geht aber um die "unbanked", bei denen dies nicht der Fall ist. Und btw: welcher Schwarzarbeiter (um auf Dein Besipiel einzugehen) lässt sich bitte trackable bezahlen? Das sind nahezu immer Bargeschäfte.

Ich persönlich halte dieses "wir helfen den Menschen in der 3. Welt" für nen großen Marketingaufhänger, der sich im Detail noch wird beweisen müssen.

Was ich noch kritisch sehe:

Der Kauf von Libra bei der Association sind für mich zinslose Darlehen für selbige. Die Erträge, die die Association mit der Anlage des Libra-Kauf-Fiat erwirtschaftet, fließen nämlich nicht zurück in den Wert des Libra, sondern bleiben allein bei der Association. Genial! (für die Association)

Kam mir irgendwie so rüber, aber entschuldige bitte wenn dies eine Falscheinschätzung war.

Ja genau, das sind immer Bargeschäfte, und da haben wir doch das Problem: Wie kommt dieses Bargeld denn dann von Nigeria nach Somalia ohne Bank? Aktuell wissen wir nicht, wie genau die Libra-Blockchain aussehen wird, was sie alles können wird etc. ,  wieweit dies mit dem "trackable" entsprechend geht, lässt sich ja noch nicht wirklich abschätzen.

Vllt. Stellt ja Libra zukünftig in allen Städten "Libra-ATM-Automaten" auf, es gibt so viele Möglichkeiten die mir diesbezüglich als möglich erscheinen... 

Das mit den erwirtschafteten Erträgen ist wohl so, fliesst alles in die Association, aber findest du dies falsch? Ich nicht. Wir Leben in einer kapitalistischen Welt, dass läuft doch heute schon so und schlussendlich hat die Association aktuell auch das Risiko denn wer weiss schon, ob Libra Erfolg haben wird? Ist doch logisch das sich niemand einem solchen Mammut-Projekt aus reiner Nächstenliebe annimmt und es ist auch verständlich, dass man sich trotzdem so versucht darzustellen. Keine Firma der Welt redet freiwillig gerne negativ über sich selber denn es ist einfach kontraproduktiv. 

 

 

bearbeitet von kolibri33

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Gerade das Thema “unbanked” ist ein Billiardengeschäft. Es existieren auf der Welt über 2 Milliarden Menschen die kein Bankkonto haben und wahrscheinlich bei einer Bank auch keines bekommen. Gerade darin sieht Facebook ein Geschäftsmodell. Ich habe mal in irgend einem Buch gelesen das Konzerne wie Apple, Google und Co. auf riesigen Mengen Bargeld sitzen und an Banklizenzen interessiert sind. Da kam die Frage auf ob die Konzerne eine Bank kaufen, die Antwort darauf war “NEIN das machen wir selbst”. 

Apple, Facebook und Co. Haben so viele Kunden, da liegt es nahe diesen Kunden neben Filmen, Music und sonstigem Kram auch Finanzdienstleistungen anzubieten. Der Grundstein wird hiermit gelegt in dem man Geld einfach digital wie eins E-Mail von A nach B schickt. Das nächste werden Kredite und andere Finanzdienstleistungen sein. Wie heißt es so schön ? “Daten sind das Öl der Zukunft” und auch ein Dieter Zetsche (ehemaliger Vorstand der Daimler AG) will mehr Daten sammeln wie Google, Facebook, Apple und wie sie alle heißen.

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vor 16 Stunden schrieb Eagle:

Libra ist kein Investmentcoin, sein Wert wird stabil gehalten. Ich würde sowas nie kaufen.

Außerdem ist der Libracoin zentral, kann überwacht, lückenlos nachverfolgt, gesperrt, verboten, eingefroren und sonst was werden. Wer Interesse an richtigen Coins wie Bitcoin, Monero oder anderen Coins mit Alleinstellungsmerkmalen hat wird der Libracoin wohl nur ein müdes Lächeln entlocken können. Was hat denn Libracoin was Paypal nicht auch hat? Ich werde mich mit derartigen Nannyscoins nicht befassen.

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Your recent post has breached our community guidelines.
Your Libra wallet has been suspended for 3 days.

Thanks for understanding!

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Am 20.6.2019 um 11:05 schrieb Krypto-Patty:

Gerade das Thema “unbanked” ist ein Billiardengeschäft. Es existieren auf der Welt über 2 Milliarden Menschen die kein Bankkonto haben und wahrscheinlich bei einer Bank auch keines bekommen. Gerade darin sieht Facebook ein Geschäftsmodell. Ich habe mal in irgend einem Buch gelesen das Konzerne wie Apple, Google und Co. auf riesigen Mengen Bargeld sitzen und an Banklizenzen interessiert sind. Da kam die Frage auf ob die Konzerne eine Bank kaufen, die Antwort darauf war “NEIN das machen wir selbst”. 

Apple, Facebook und Co. Haben so viele Kunden, da liegt es nahe diesen Kunden neben Filmen, Music und sonstigem Kram auch Finanzdienstleistungen anzubieten. Der Grundstein wird hiermit gelegt in dem man Geld einfach digital wie eins E-Mail von A nach B schickt. Das nächste werden Kredite und andere Finanzdienstleistungen sein. Wie heißt es so schön ? “Daten sind das Öl der Zukunft” und auch ein Dieter Zetsche (ehemaliger Vorstand der Daimler AG) will mehr Daten sammeln wie Google, Facebook, Apple und wie sie alle heißen.

😂 ich sollte unter anderem auch mehr Lotto spielen 😀

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Wenn man sich das whitepaper genau durchliest merkt man das Libra keine Kryptowährung ist sondern ein prepaidguthaben für das Facebook System. 

 

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