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Interessant wird auch zu sehen wie wir mit dem steigenden Traffic umgehen. Schon jetzt ist ja Internet der Klimasünder Nummer Eins und das mit großem Abstand. Hier ist natürlich Streaming ganz vorne als Ursache. Wenn man jetzt dann mit 4k und 8k usw anfängt wird das natürlich auch massiv ansteigen.

 

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vor 12 Stunden schrieb ratzfatz:

...Für mich ist da gar nix widerlegt. Wie man an diesem 4 Jahre alten Video (mit jüngerem Akteur) sieht, 

 

OK, ich hab doch mal reingeschaut.

Mein Problem ist: das Video ist 1 Stunde lang. Um mich inhaltlich damit (möglichst vollständig) auseinanderzusetzen und meine Kritik möglichst nachvollziehbar darzulegen, bräuchte ich mehr Zeit als ich momentan habe.

Ich mag das video-Format nicht. Es mag angemessen sein, um eine Einführung in eine Thematik zu geben oder um einfach nur zu unterhalten. Aber für eine Kontroverse ist es ungeeignet. Da wäre mir lieber, er würde seine wesentlichen Punkte in wenigen Sätzen zusammenfassen und - wenn nötig - auf die Quellen hinweisen.

Ich schlage vor: Du greifst Dir eines der Argumente heraus, warum er bzw. warum Du glaubst, dass das CO2 nicht zum Klimawandel beiträgt, du sagst mir von wo bis wo ich das Video anschauen soll (bitte nicht mehr als 10 min) und ich schreibe Dir, warum ich dieses Argument für nicht stichhaltig halte.

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Lieber @Axiom0815, zu Prof. Kirstein und EIKE wurde in diesem Thread schon einiges geschrieben. u.a. von @drjazz und @Aktienspekulaant.
Es ist ermüdend, wenn das gleiche immer wieder durchgekaut werden muss.

3 hours ago, drjazz said:

Mein Problem ist: das Video ist 1 Stunde lang.

Halb OT:

Ich finde Videos in den allermeisten Fällen Scheiße - wirklich.

a) Jeder geübte Leser kann sehr viel flotter lesen, als ein Mensch in einem ordentlichen Video sprechen darf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Artikel-Äquivalent (Text mit Grafiken und ggfs eingebetteten Videovisualisierungen) vom obigen Video in vielleicht 10min vollständig gelesen hätte und genausoviel mitbekommen hätte als beim Schauen des SECHS mal so langen Videos.

b) Ein ordentliches Video ist vom Prinzip her unübersichtlicher als ein ordentlicher Text. Das Video zieht in seinem Tempo vorbei; jedes Bild, jeder Satz ist kurz darauf Vergangenheit. Bei einem Text kann ich mühelos in meinem Tempo lesen, schneller bei bekannten oder simplen Punkten oder gründlicher bei schwierigen oder unbekannten.
Ich kann viel leichter quervergleichen, ob Argumente oder Grafiken zusammenpassen. Ich kann mehrere Seiten nebeneinander auf den Tisch legen oder den Text in mehreren Tabs nebeneinander parallel auf dem Bildschirm öffnen.
Das Hin- und Herspulen bei einem Video ist dagegen nur ein mühsamer Notbehelf.

c) Das Video transportiert nicht mehr (sachlichen) Inhalt, braucht aber heftig viel mehr Bandbreite. Wie @Stefan129schon schrieb, haben das Internet und speziell das Streaming einen sehr hohen Energieverbrauch. Je nach Endgerät benötigt das Kirstein-Video mehrere Hundert MB bis hin zu mehr als einem GB, während ein äquivalenter Artikel mit einer einstelligen (bis niedrigen zweistelligen) Zahl an MB auskäme - Das ist ein Faktor von etwa EINHUNDERT für die gleiche Message!


(Ergänzung: Weil jemand gefragt hatte - der Rant gegen Videos richtet sich nicht gegen Axiom oder ratzfatz, sondern ist allgemein gemeint.)

bearbeitet von PeWi
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vor 7 Stunden schrieb Axiom0815:

Was ist den das für eine Logik? Weil es ein "bekannter Gegner" ist, sind die Argumente blödsinn?
Kann ich nicht so nachvollziehen. 

Ist es bis vor kurzen so gewesen, dass jeder, der was anderes behauptet hat, als die "Medien Meinung" keine Plattform bekommen hat und diffamiert wurde. Beides nicht besonders Wissenschaftlich.

Axiom

Jetzt muss ich Aktienspekulant verteidigen:

Aktienspekulant meinte, Herrn Kirstein zum CO2 und zum Klimawandel zu befragen wäre in etwa so wie den CEO von Philip Morris zum Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs zu befragen. Mir gefällt der Vergleich: bei beiden weiß man schon von vornherein, in welche Richtung sie argumentieren.

Aktienspekulant verweist auf Kirsteins Rolle als "bekannter Gegner" des menschengemachten Klimawandels und seine Connections zum EIKE. Damit beschreibt Aktienspekulant die Tatsache, dass Kirstein einseitig argumentiert. Kirstein informiert nicht neutral über den aktuellen Wissensstand, er gibt auch keinen Überblick über pro und contra, sondern argumentiert ganz gezielt in eine einzige Richtung. Das alleine heißt noch nicht, dass alles falsch ist, was Kirstein erzählt, aber man sollte sich klar sein, dass hier eher ein Anwalt einer bestimmten Sache ("Klimalüge!") auftritt und nicht so sehr ein neutraler Professor, als der er sich gibt.

Dann ist da noch die Frage nach der Qualität von Kirsteins Argumente. Auch hier bringt es Aktienspekulant auf den Punkt: "ist stellenweise grotesk, was er [Kirstein] mitunter behauptet".

Du kannst ja Aktienspekulant fragen, ob er dir Beispiele für groteske Behauptungen Kirsteins geben kann. Mir fallen schon mehrere ein. Ich möchte mich aber nicht schon wieder wiederholen.

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vor 2 Stunden schrieb PeWi:

Halb OT:

Ich finde Videos in den allermeisten Fällen Scheiße - wirklich.

 

(Ergänzung: Weil jemand gefragt hatte - der Rant gegen Videos richtet sich nicht gegen Axiom oder ratzfatz, sondern ist allgemein gemeint.)

Kann ich nur zustimmen. Bei uns in der Firma machen sie seit einigen Jahren, Videos als Ergänzung zur Bedienungsanleitung. Ein Höllenaufwand, so mit Regisseur, Kameramann, Schneiden, dann noch Untertiteln in 25 Sprachen, eigener Server mit tonnenweise Gigabytes etc.etc. 

Sind meistens so 3 Minuten Videos, wo eine bestimmte Problembehandlung dargestellt wird. Aber diese bestimmte Problembehandlung ist in der schriftlichen Bedienungsanleitung (pdf oder HTML-Format) auf etwa 1 Seite mit Lesedauer 15 Sekunden zusammengefasst. Und per Gesetz sind wir sowieso verpflichtet, Bedienungsanleitungen bereitzustellen. Wo da der Vorteil von Videos sein soll, weiß ich wirklich nicht. Ist halt modern..

Rainer

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vor 8 Stunden schrieb Axiom0815:

...Ist es bis vor kurzen so gewesen, dass jeder, der was anderes behauptet hat, als die "Medien Meinung" keine Plattform bekommen hat und diffamiert wurde. Beides nicht besonders Wissenschaftlich.

Axiom

Medien und Wissenschaft...

Die Medien wollen oft nur Einschaltquote. Entsprechend finden sich viele effektheischende schlechte Beiträge in den Medien. Die will ich nicht verteidigen.

Was Du aber nicht berücksichtigst: die Debatte ist über 30 Jahre alt. Anfangs kamen die Skeptiker mindestens so gut zu Wort wie die Klimawandelwarner. Mittlerweile gibt es in der Wissenschaft tonnenweise Publikationen und Daten. Nicht alle, aber viele sind gut. Wenn jetzt jemand neu hinzukommt und ohne viel Sachverstand alte Argumente neu aufwärmt, die entweder leicht als gezielte Desinformation, als Spinnerei ("Treibhauseffekt widerspricht 2. Hauptsatz der Thermodynamik") oder als (leider) inzwischen widerlegt ("Schwankungen der Sonnenaktivität") zu erkennen sind, dann ist das schon nervig. Solche Leute haben irgendwann aus naheliegenden Gründen in der Wissenschaft keine Aufmerksamkeit mehr bekommen.

Auch in den Medien haben sie irgendwann keine Plattform mehr bekommen. Stimmt. Du bezeichnest das als "nicht besonders wissenschaftlich". Das ist Quatsch. Wissenschaft heißt nicht, dass jeder in den Medien eine Plattform bekommt. Ich gebe zu: Wissenschaft hat einen Drang zur Orthodoxie. Es ist schwierig, in der Wissenschaft mit einer abweichenden Meinung erfolgreich zu sein. Aber es ist möglich, wenn man gut ist und die Spielregeln der Wissenschaft beherrscht.

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vor 17 Stunden schrieb ratzfatz:

...Für mich ist da gar nix widerlegt. Wie man an diesem 4 Jahre alten Video (mit jüngerem Akteur) sieht, 

 

vielleicht antworte ich von Zeit zu Zeit, in dem ich mir einzelne Punkte herauspicke und kommentiere.

Ich fange mal damit an: immer wieder kommt Herr Kirstein darauf zurück, dass eine Temperaturerhöhung eine Erhöhung des CO2 verursacht. Und verkauft dies als eine Art Paradigmenwandel nach dem Motto: wir müssen umdenken! nicht das CO2 führt zur Erwärmung, nein .... TATATATA! es ist umgekehrt.

Ich weiß nicht, wer da umdenken soll. Beide Effekte sind bekannt: eine Erwärmung der Erde führt zu einer Zunahme des CO2 und eine Zunahme des CO2 führt zu einer Erwärmung der Erde. Beide Effekte zusammen bilden einen positiven Feedback. Keine Ahnung wieso Herr Kirstein glaubt, damit die Existenz des Treibhauseffekts anzweifeln zu können.

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1 hour ago, drjazz said:

Die Medien wollen oft nur Einschaltquote. Entsprechend finden sich viele effektheischende schlechte Beiträge in den Medien. Die will ich nicht verteidigen.

Das habe ich auch schon mal relativ direkt erlebt. Und das hat mir das Vertrauen bzw die Bereitschaft, "etablierten Medien"  zu glauben, ziemlich versaut.

Inzwischen nehme ich jeden Bericht, egal, ob Zeitung, Zeitschrift, TV oder Internet, nur noch mit Skepsis auf. Eigentlich schade, wenn man so auf Misstrauen gepolt ist.

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vor 18 Stunden schrieb ratzfatz:

... Für mich ist da gar nix widerlegt. Wie man an diesem 4 Jahre alten Video (mit jüngerem Akteur) sieht, 

 

Nächster Punkt.

Bei 19min. Stellt Herr Kirstein die Mauna Loa Kurve (CO2-Konzentration) einer Kurve gegenüber, die die "Welttemperatur" darstellt. Er findet, dass die Kurven schlecht miteinander korrelieren und dass es daher keinen Treibhauseffekt geben kann.

Zunächst ist die Frage, was das für eine Welttemperatur ist. Vielleicht sagt er es. Ich schaue mir das Video nicht nochmal an. Tatsache ist, dass sich die Kurve von den Kurven, die man sonst so sieht dahingehend unterscheidet, dass sie am Ende nochmal runtergeht und dann aufhört. Im Jahre 2008.

Die angeblich fehlende Korrelation bezieht sich jetzt entweder auf das rechte Ende der Temperaturkurve. Dann muss man aber anmerken, dass alle seriösen Kurven, die ich kenne, einen zuletzt sogar noch beschleunigten Anstieg zeigt. Oder sie bezieht sich auf die kurzfristigen Schwankungen. Das ist aber auch Blödsinn. Niemand behauptet, dass das CO2 die einzige Einflussgröße auf die globale Temperatur ist. Jeder kennt kurzfristige Temperaturschwankungen, die nichts mit CO2 zu tun haben.

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Jungejunge, wenn ich jeden Blödsinn in dem Video widerlegen muss, bin ich echt beschäftigt!

bearbeitet von drjazz
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vor 10 Stunden schrieb drjazz:

vielleicht antworte ich von Zeit zu Zeit, in dem ich mir einzelne Punkte herauspicke und kommentiere.

Ich fange mal damit an: immer wieder kommt Herr Kirstein darauf zurück, dass eine Temperaturerhöhung eine Erhöhung des CO2 verursacht. Und verkauft dies als eine Art Paradigmenwandel nach dem Motto: wir müssen umdenken! nicht das CO2 führt zur Erwärmung, nein .... TATATATA! es ist umgekehrt.

Ich weiß nicht, wer da umdenken soll. Beide Effekte sind bekannt: eine Erwärmung der Erde führt zu einer Zunahme des CO2 und eine Zunahme des CO2 führt zu einer Erwärmung der Erde. Beide Effekte zusammen bilden einen positiven Feedback. Keine Ahnung wieso Herr Kirstein glaubt, damit die Existenz des Treibhauseffekts anzweifeln zu können.

Wäre das wirklich der Hauptgrund für die Erwärmung und so simpel, dann müsste es eine Einbahnstraße sein, weil beide Effekte in die gleiche Richtung führen und sie sich immer weiter aufschaukeln. D. h. es gäbe nie mehr einen Weg zurück.

Das ist aber offensichtlich nicht so. Mir scheint es ehr zu sein, dass noch nicht alle Zusammenhänge bezüglich Temperaturänderungen 100% verstanden sind.

D. h. wir wissen es einfach nicht genau. Wir basteln Modelle und hoffen, dass sie möglichst genau sind.

Es ist genauso gut möglich, dass die Temperaturen die nächsten Jahre fallen und wir machen ein dummes Gesicht, weil wir es nicht verstehen.

Die Erde hatte (nach dem Video) eine Konzentration von etwa 15% CO2 in der Urzeit. Wenn die man die "Modelle" der "Klimawissenschaftler" mal hochrechnen würde auf 15% CO2 in der Atmosphäre würden Temperaturen von vielleicht + 200 °C rauskommen... (rund Faktor 4000 oder 400 000% mehr CO2 als jetzt :blink: )....

Wäre es so gewesen, hätte sich nie Leben auf der Erde entwickelt...

Und ja ich weiß, dass damals kein Leben für Menschen möglich gewesen wäre

=> alles Bullshit irgendwie, alle tappen einfach nur im dunkeln...

bearbeitet von fjvbit

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vor 8 Minuten schrieb fjvbit:

Wäre das wirklich der Hauptgrund für die Erwärmung und so simpel, dann müsste es eine Einbahnstraße sein, weil beide Effekte in die gleiche Richtung führen und sie sich immer weiter aufschaukeln. D. h. es gäbe nie mehr einen Weg zurück.

Das ist aber offensichtlich nicht so. Mir scheint es ehr zu sein, dass noch nicht alle Zusammenhänge bezüglich Temperaturänderungen 100% verstanden sind.

D. h. wir wissen es einfach nicht genau. Wir basteln Modelle und hoffen, dass sie möglichst genau sind.

Es ist genauso gut möglich, dass die Temperaturen die nächsten Jahre fallen und wir machen ein dummes Gesicht, weil wir es nicht verstehen.

Die Erde hatte (nach dem Video) eine Konzentration von etwa 15% CO2 in der Urzeit. Wenn die man die "Modelle" der "Klimawissenschaftler" mal hochrechnen würde auf 15% würden Temperaturen von vielleicht + 200 °C rauskommen... (rund Faktor 4000 oder 400 000% mehr als jetzt :blink: )....

Wäre es so gewesen, hätte sich Leben auf der Erde entwickelt...

Und ja ich weiß, dass damals kein Leben für Menschen möglich gewesen wäre

=> alles Bullshit irgendwie, alle tappen einfach nur im dunkeln...

Ich drücke es mal vorsichtig so aus, es gibt hier verschiedene Meinungen. Und damit meine ich nicht den Klimawandel an sich. Das Klima ändert sich seit 10.000 Jahren und mehr.

Wir haben nur wieder die "neue Religion", die "alte" hatte die Erde als Scheibe, alles dreht sich um uns, die "neue" an allen "ist der Mensch Schuld".
Und als Clou bei den Deutschen besonders extrem, wir müssen allen helfen, nur wir wissen wie es wirklich ist und müssen die anderen belehren, Vorbild sein usw.
Gab's auch schon vor paar Jahren. Da war es noch: "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!"

Ich finde das Wetter jetzt im Oktober recht nass und kalt. Aber ich freue mich schon wieder auf das Wochenende, wenn es mal kurz wieder hoch schießt, im Süden wohl 27,x°C.
Dann wieder in allen Nachrichten, das ist der heißeste Oktober seit der Wetteraufzeichnung. 🤣

Es ist wie immer im Leben, die Realität wird zeigen wer Recht hat. Wir können nicht mal das Wetter für die nächste Woche zutreffend vorhersagen. Aber für hundert Jahre. 🤦‍♂️
Alle Modelle der letzten 10 Jahre lagen in nachhinein falsch. 
Ich jedenfall pachte nicht für mich, dass ich alles weis, ich immer Recht habe.

Sonst gilt, nachhaltig mit der Umwelt umgehen, die Natur schützen. (Natur ist Fauna und Flora, nicht Klimawandel.)
Und immer auf dem Boden bleiben, keinen Hysterie.

Axiom

 

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vor 7 Stunden schrieb fjvbit:

Wäre das wirklich der Hauptgrund für die Erwärmung...

Na ja, das war jetzt nicht vollständig. Ein zweiter, wahrscheinlich noch wichtigerer positiver Feedback läuft über den Wasserdampf (Erwärmung => mehr Wasserdampf => Erwärmung).

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vor 8 Stunden schrieb fjvbit:

Wäre das wirklich der Hauptgrund für die Erwärmung und so simpel, dann müsste es eine Einbahnstraße sein, weil beide Effekte in die gleiche Richtung führen und sie sich immer weiter aufschaukeln. D. h. es gäbe nie mehr einen Weg zurück.

Das ist aber offensichtlich nicht so. Mir scheint es ehr zu sein, dass noch nicht alle Zusammenhänge bezüglich Temperaturänderungen 100% verstanden sind.

D. h. wir wissen es einfach nicht genau. Wir basteln Modelle und hoffen, dass sie möglichst genau sind.

Es ist genauso gut möglich, dass die Temperaturen die nächsten Jahre fallen und wir machen ein dummes Gesicht, weil wir es nicht verstehen.

Die Erde hatte (nach dem Video) eine Konzentration von etwa 15% CO2 in der Urzeit. Wenn die man die "Modelle" der "Klimawissenschaftler" mal hochrechnen würde auf 15% CO2 in der Atmosphäre würden Temperaturen von vielleicht + 200 °C rauskommen... (rund Faktor 4000 oder 400 000% mehr CO2 als jetzt :blink: )....

Wäre es so gewesen, hätte sich nie Leben auf der Erde entwickelt...

Und ja ich weiß, dass damals kein Leben für Menschen möglich gewesen wäre

=> alles Bullshit irgendwie, alle tappen einfach nur im dunkeln...

Die Existenz solcher positiver Feedbacks ist charakteristisch für ein labiles Gleichgewicht.

Wenn ich dich richtig verstehe, dann sagst Du: es ist unwahrscheinlich, dass sich die Erde in einem labilen Gleichgewichtszustand befindet, weil sie ja irgendwie da hingekommen sein muss.

Da ist was dran: ganz allgemein gesprochen finden sich mehr Systeme, die sich in einem stabilen GG befinden als Systeme, die sich in einem labilen GG befinden. Trotzdem gibt es auch letztere.

Konkret: die Erde befindet sich - in langen Zeiträumen betrachtet - zur Zeit in einer Eiszeit. Labile Gleichgewichte sind durch lokale Extremwerte charakterisiert. Frühere Eiszeiten hatten immer irgendwann geendet. Insofern würde es passen, dass wir uns in einem labilen GG befinden.

Wie sind wir da hin gekommen? Wir kennen nicht alle Prozesse. Die Pflanzenwelt hatte sicherlich ihren Anteil daran, indem sie über Jahrmillionen immer mehr CO2 aus der Atmosphäre entfernt hat. Wahrscheinlich gibt es noch weitere Mechanismen.

Deine Schlussfolgerung, dass uns diese unbekannten Mechanismen davor schützen, dass sich die Erde allzuschnell erwärmt, finde ich sehr gewagt! Ich hoffe, dass Du recht hast, empfände es aber als sehr leichtsinnig, sich darauf zu verlassen!

bearbeitet von drjazz
Nun ausführlicher und hoffentlich präziser

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vor einer Stunde schrieb drjazz:

Und ja, wir kennen nicht alle Prozesse, die dazu geführt haben, dass sich die Erde einst abgekühlt hat. Ich glaube schon, dass die Pflanzenwelt ihren Anteil daran hatte, indem sie über Jahrmillionen immer mehr CO2 aus der Atmosphäre entfernt hat.

Deine Schlussfolgerung, dass uns diese unbekannten Mechanismen davor schützen, dass sich die Erde allzuschnell erwärmt, finde ich sehr gewagt! Ich hoffe, dass Du recht hast, empfände es aber als sehr leichtsinnig, sich darauf zu verlassen!

Das ist ganz sicher so, dass die Pflanzen die CO2 entfernt haben, das meinte ich gar nicht. Nur es bedeutet das bei 4000 Mal mehr CO2 in der Atmosphäre als jetzt es möglich ist, dass Pflanzen leben können. Die Erde erwärmt sich eben nicht auf +200 Grad oder so, wo ein Leben unmöglich wäre, nicht mal bei Faktor 4000 CO2.

Ich gehe davon aus, wenn sich nun der CO2 Anteil durch den Menschen noch einmal um den Faktor 2 max 3 erhöhen wird und dass davon nicht die Welt unter gehen wird. Das ist immer noch weniger als 1/1000 von der "alten" Atmosphäre. Ich finde es auch blöd, aber Deutschland wird es nicht verhindern.

Ich verlasse mich auf nichts und ich bin sehr für Umweltschutz, einsparen von fossilen Brennstoffen und Reduktion der Population der Menschen (friedlich / freiwillig).

Aber ich mag mich nicht unnötig in Panik versetzen lassen... 

Panik schaltet das Gehirn aus und lässt uns Fehler machen...

 

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8 hours ago, fjvbit said:

Wäre das wirklich der Hauptgrund für die Erwärmung und so simpel, dann müsste es eine Einbahnstraße sein, weil beide Effekte in die gleiche Richtung führen und sie sich immer weiter aufschaukeln. D. h. es gäbe nie mehr einen Weg zurück.

In der echten Welt gibt es fast immer irgendwann gegenläufige Prozesse. D.h. auch diese positive Rückkopplung wird bei irgendwelchen höheren Temperatur auf einen Gleichgewichtszustand zulaufen, weil andere Effekte dazukommen.

Übrigens funktioniert das dann auch andersherum: Wenn sich die Erde abkühlt, wird das CO2 weniger, die Erde kühlt weiter ab, etc ...

Dazu passt auch, dass die Erde in der Vergangenheit zwischen Warm- und Kaltperioden hin- und hergependelt ist.

 

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vor einer Stunde schrieb drjazz:

Ich denke die Existenz dieser positiver Feedbacks passt ganz gut zu der Tatsache, dass wir uns - in langen Zeiträumen betrachtet - derzeit eher in einer Kaltzeit befinden. Die derzeitige Kaltzeit ist ein instabiler Zustand.

Und ja, wir kennen nicht alle Prozesse, die dazu geführt haben, dass sich die Erde einst abgekühlt hat. Ich glaube schon, dass die Pflanzenwelt ihren Anteil daran hatte, indem sie über Jahrmillionen immer mehr CO2 aus der Atmosphäre entfernt hat.

Deine Schlussfolgerung, dass uns diese unbekannten Mechanismen davor schützen, dass sich die Erde allzuschnell erwärmt, finde ich sehr gewagt! Ich hoffe, dass Du recht hast, empfände es aber als sehr leichtsinnig, sich darauf zu verlassen!

Genau das ist der Punkt. Ich kann von Menschen mit etwas Gehirn nicht verstehen das man sich darauf verlässt das alles seinen natürlichen Gang nimmt und man vielleicht "Glück" hat. statt etwas zu tun, sowas ist Dumm. Schaden kann es doch so oder so nicht was zu machen. Wir haben viele Tiere ausgerottet, die Meere leer gefischt und mit Plastik zugemüllt, Massentierhaltung entwickelt, Wälder abgeholzt für Tierfutter, beuten den Planeten aus übleste aus, so das schon nach 7 Monaten eigentlich nichts mehr entnommen werden darf. Das das nicht irgendwo auch einen Einfluss auf das Klima und den Planeten hat kann mir keiner erzählen. Also was ist besser? so weiter machen wie jetzt und später sagen "Scheiße, hätten wir mal damals" oder jetzt was tun und damit so oder so etwas gutes für die Umwelt tun. Und diesen Blödsinn mit Deutschland kann nicht die Welt retten kann ich auch nicht mehr hören, irgendwer muss anfangen und wir sind bei weitem nicht die einzigsten Länder die was tun. Wenn man den Wandel nicht aufhalten kann so kann man Ihn wenigstens verzögern.

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vor 9 Stunden schrieb Axiom0815:

...Wir können nicht mal das Wetter für die nächste Woche zutreffend vorhersagen. Aber für hundert Jahre....

Axiom

Das ist das Wetter/Klima ganz wie der Bitcoin. Als ich vor mehreren Jahren beim bitcoin eingestiegen bin, konnte ich den kurzfristigen Kursverlauf auch nicht vorhersagen (ist kurzfristig noch weiter gefallen), den langfristigen aber schon!

Ich erinnere mich noch an die Dauerdiskussion mit boardfreak, der mich da widersprüchlich fand und genau deshalb ein Einstieg nach cost-average ablehnte.

bearbeitet von drjazz

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Also Ich finde das stimmt so nicht mit dem Wetter. Früher konnte man recht zuverlässig 3 Tage und auch recht gut grob eine Woche voraussagen.  Erst seit einigen Jahren ist es so das das nicht mehr geht und teilweise nicht mal der nächste Tag wirklich passt. Zumindest ist das mein subjektives Empfinden. Das kann gut was mit dem Klimawandel zu tun haben, das einfach generell das Wetter unbeständiger ist. Wenn man das aber mal googlt bekommt man das Gegenteil gesagt, heute wären Prognosen zum Wetter genauer.

bearbeitet von Stefan129

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vor einer Stunde schrieb Stefan129:

Genau das ist der Punkt. Ich kann von Menschen mit etwas Gehirn nicht verstehen das man sich darauf verlässt das alles seinen natürlichen Gang nimmt und man vielleicht "Glück" hat. statt etwas zu tun, sowas ist Dumm. Schaden kann es doch so oder so nicht was zu machen. Wir haben viele Tiere ausgerottet, die Meere leer gefischt und mit Plastik zugemüllt, Massentierhaltung entwickelt, Wälder abgeholzt für Tierfutter, beuten den Planeten aus übleste aus, so das schon nach 7 Monaten eigentlich nichts mehr entnommen werden darf. Das das nicht irgendwo auch einen Einfluss auf das Klima und den Planeten hat kann mir keiner erzählen. Also was ist besser? so weiter machen wie jetzt und später sagen "Scheiße, hätten wir mal damals" oder jetzt was tun und damit so oder so etwas gutes für die Umwelt tun. Und diesen Blödsinn mit Deutschland kann nicht die Welt retten kann ich auch nicht mehr hören, irgendwer muss anfangen und wir sind bei weitem nicht die einzigsten Länder die was tun. Wenn man den Wandel nicht aufhalten kann so kann man Ihn wenigstens verzögern.

... alles Folgen der Überbevölkerung, bekommen wir das nicht hin, gute Nacht...

Man kann 10 Millionen Menschen Städte (Tendenz steigend) nicht ohne industrielle Landwirtschaft ernähren...

Die größten Städte sind übrigens alle in Asien

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Metropolregionen_der_Welt

 

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vor 7 Minuten schrieb fjvbit:

... alles Folgen der Überbevölkerung, bekommen wir das nicht hin, gute Nacht...

Man kann 10 Millionen Menschen Städte (Tendenz steigend) nicht ohne industrielle Landwirtschaft ernähren...

Die größten Städte sind übrigens alle in Asien

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Metropolregionen_der_Welt

 

Ich bin da anderer Meinung, was aber nicht unbedingt heißt das wir jetzt mehr werden sollen.

Fakt ist das die ganze Menschheit in Frankreich Platz hätte und dann sogar Jeder Mensch vom Kleinkind bis zum Greis dann noch eine Fläche von einer Einraumwohnung zur Verfügung hätte. Natürlich wird aber nicht nur die Erdgeschossebene genutzt sondern auch Keller, Obergeschosse und Dachgeschosse. Also könnte Jeder Mensch vielleicht die Fläche einer Vierraumwohnung mit Garten, Hobbyraum, Schwimmbad und allem möglichen beanspruchen, wenn die ganze Menschheit in Frankreich leben müsste.

Platzmangel ist also auf jeden Fall nicht das Problem, auch bei noch so starkem Anwachsen der Weltbevölkerung nicht.

Es gibt auch nicht zu viele Menschen und nicht zu wenig Nahrung, Wasser und Lebensmittel oder Rohstoffe. Es gibt alles im Überfluss aber das kapitalistische System zur Produktion und Verteilung der benötigten Güter versagt. Vorhandene Technik kommt nicht zum Einsatz weil nur der Privatprofit zählt und es wird Raubbau betrieben. Das Ende der Menschheit ist eben nicht zwangsläufig, alle Probleme können mit antikapitalistischer Politik gelöst werden. Das Problem ist nicht die angebliche Überbevölkerung sondern die falsche und kapitalistische Politik. 

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vor 12 Minuten schrieb Stefan129:

Ich bin da anderer Meinung, was aber nicht unbedingt heißt das wir jetzt mehr werden sollen.

Fakt ist das die ganze Menschheit in Frankreich Platz hätte und dann sogar Jeder Mensch vom Kleinkind bis zum Greis dann noch eine Fläche von einer Einraumwohnung zur Verfügung hätte. Natürlich wird aber nicht nur die Erdgeschossebene genutzt sondern auch Keller, Obergeschosse und Dachgeschosse. Also könnte Jeder Mensch vielleicht die Fläche einer Vierraumwohnung mit Garten, Hobbyraum, Schwimmbad und allem möglichen beanspruchen, wenn die ganze Menschheit in Frankreich leben müsste.

Platzmangel ist also auf jeden Fall nicht das Problem, auch bei noch so starkem Anwachsen der Weltbevölkerung nicht.

Es gibt auch nicht zu viele Menschen und nicht zu wenig Nahrung, Wasser und Lebensmittel oder Rohstoffe. Es gibt alles im Überfluss aber das kapitalistische System zur Produktion und Verteilung der benötigten Güter versagt. Vorhandene Technik kommt nicht zum Einsatz weil nur der Privatprofit zählt und es wird Raubbau betrieben. Das Ende der Menschheit ist eben nicht zwangsläufig, alle Probleme können mit antikapitalistischer Politik gelöst werden. Das Problem ist nicht die angebliche Überbevölkerung sondern die falsche und kapitalistische Politik. 

Ich stimme mit Dir in vielem überein, aber...

Können wir uns auf eine etwas andere Formulierung einigen: "Schuld sind korrupte Strukturen in Kombination mit schlecht geregeltem Kapitalismus".

In Deiner Wortwahl ist "kapitalistisch" per se etwas schlechtes. Das sehe ich anders.

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Gerade eben schrieb drjazz:

Ich stimme mit Dir in vielem überein, aber...

Können wir uns auf eine etwas andere Formulierung einigen: "Schuld sind korrupte Strukturen in Kombination mit schlecht geregeltem Kapitalismus".

In Deiner Wortwahl ist "kapitalistisch" per se etwas schlechtes. Das sehe ich anders.

Was ist daran falsch? der Kapitalismus ist doch schlecht geregelt. Ich sag nicht er ist per se schlecht, sondern die Form wie wir Sie aktuell haben ist schlecht. Deswegen wird das ganze System ja auch nicht mehr so lange funktionieren und jeder wartet auf den Knall. 

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