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vor 25 Minuten schrieb Igo:

Ich für meinen Teil habe mich nicht auf die beiden Weltkriege bezogen.

Beim zB 2. Irakkrieg war ich nicht - Gott sei Dank nicht - live dabei (nicht mal über TV), bin aber - wie die meisten hier - "Zeitzeuge".

Nun schaut euch mal an, wie es unter der Regentschaft von G.W. Bush anno 2001 - 2003 mit der US-Wirtschaft aussah, d.h. bergab gegangen war.

http://m.bpb.de/apuz/28004/die-us-wirtschaft-unter-george-w-bush?p=all

Seht ihr da Parallelen zu den letzten Jahren (zB negative Realzinsen)? Dann betrachte man dasjenige, was die USA dem UN-Sicherheitsrat seinerzeit als Kriegsgründe präsentierten. Lächerlich, ach was - verbrecherisch! Nach dem Völkerrecht war dieser Krieg ein Kriegsverbrechen.

Ich finde es entlarvend, dass in dem oben zitierten Artikel der BPB steht, dass die Rezession in den USA "trotz Irakkrieg" (!) nicht gestoppt werden konnte.

Die USA mit ihrer riesigen Rüstungsindustrie sind ganz besonders dann gefährlich, wenn ihre Wirtschaft kriselt. Was meint ihr, was passiert, wenn Powell Trumps Druck dauerhaft standhält und den Leitzins nicht deutlich senkt? Mir schwant Übles...

Ich hoffe, dass das "Old Europe" - wie Rumsfeld es damals beleidigte - im Fall des Falles wieder nicht dabei wäre. Btw: Großbritannien nahm auch damals schon eine Sonderrolle in Europa ein...

Ich (glaube) das mit der Weltwirschaft muss man längerfristig sehen. 60er, 70er und 80er, nach dem Krieg AUFBAU und Globalisierung (weltweiter Handel mit fast allen Ländern) kam richtig in Fahrt. 1989 Mauerfall, der Osten öffnet sich, alles super, Geschäfte laufen prächtig. Ab ca 2000 ging es Seitwärts bzw die letzten Hürden (Hemmungen) den Fußvolk das Geld aus der Tasche zu ziehen, fielen, (siehe Lehmann) Von 2008/2009 an "geht es auf den Rest zu" d h  alles was es zu verteilen und zu verkaufen gibt, ist verteilt und ist verkauft. Ich vergleiche es mit dem römischen Reich. 400 Jahre Aufschwung. Dann waren die Römer satt, faul, sich selbst überdrüsig, und dann der langsame Niedergang. Wir sind im letzten Viertel. Die Römer brauchten einige hundert Jahre, WIR BRAUCHEN KEINE 50 JAHRE MEHR.

G Bush und Irakkrieg, da hatten wir noch eine richtige SPD, Gerd Schröder "Wir beteiligen uns NICHT am Irakkrieg und auch nicht per Scheck" (so ungefär hat er es gesagt) KEINE SOLDATEN und KEIN GELD Für diese Aussage bin ich ihn heute noch Dankbar

Und JA , die Zeiten werden härter und die nächste Finanzkrise kommt, und die NULL ZINS POLITIK ist wahrscheinlich das letzte Mittel um die Weltwirtschaft noch irgendwie am Laufen zu halten.

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Gast
vor 16 Minuten schrieb xyZeth:

Ich (glaube) das mit der Weltwirschaft muss man längerfristig sehen. 60er, 70er und 80er, nach dem Krieg AUFBAU und Globalisierung (weltweiter Handel mit fast allen Ländern) kam richtig in Fahrt. 1989 Mauerfall, der Osten öffnet sich, alles super, Geschäfte laufen prächtig. Ab ca 2000 ging es Seitwärts bzw die letzten Hürden (Hemmungen) den Fußvolk das Geld aus der Tasche zu ziehen, fielen, (siehe Lehmann) Von 2008/2009 an "geht es auf den Rest zu" d h  alles was es zu verteilen und zu verkaufen gibt, ist verteilt und ist verkauft. Ich vergleiche es mit dem römischen Reich. 400 Jahre Aufschwung. Dann waren die Römer satt, faul, sich selbst überdrüsig, und dann der langsame Niedergang. Wir sind im letzten Viertel. Die Römer brauchten einige hundert Jahre, WIR BRAUCHEN KEINE 50 JAHRE MEHR.

G Bush und Irakkrieg, da hatten wir noch eine richtige SPD, Gerd Schröder "Wir beteiligen uns NICHT am Irakkrieg und auch nicht per Scheck" (so ungefär hat er es gesagt) KEINE SOLDATEN und KEIN GELD Für diese Aussage bin ich ihn heute noch Dankbar

Und JA , die Zeiten werden härter und die nächste Finanzkrise kommt, und die NULL ZINS POLITIK ist wahrscheinlich das letzte Mittel um die Weltwirtschaft noch irgendwie am Laufen zu halten.

Es ging doch auch vor 2000 nicht nur bergauf in den USA.

In 1990 gab es zB eine Rezession in den USA. Ähm, wann war eigentlich nochmal der 1. Irakkrieg?🤔

Ach ja, richtig: August 1990 - Februar 1991. 

Der Kabarettist Volker Pispers hat die Rolle der USA schon vor vielen Jahren glänzend aufgearbeitet. 

 

bearbeitet von Gast

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vor 8 Minuten schrieb Igo:

Es ging doch auch vor 2000 nicht nur bergauf in den USA.

In 1990 gab es zB eine Rezession in den USA. Ähm, wann war eigentlich nochmal der 1. Irakkrieg?🤔

Ach ja, richtig: August 1990 - Februar 1991. 

Der Kabarettist Volker Pispers hat die Rolle der USA schon vor vielen Jahren glänzend aufgearbeitet. 

 

Ich meine den Irakkrieg von März 2003, der ja eigentlich bis heute nicht richtig beendet wurde, er wurde nur ausgeweitet, verschoben

Pispers kenne ich, er kann die Sachen immer gut AUF DEN PUNKT BRINGEN

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vor 4 Stunden schrieb xyZeth:

Ich vergleiche es mit dem römischen Reich. 400 Jahre Aufschwung. Dann waren die Römer satt, faul, sich selbst überdrüsig, und dann der langsame Niedergang. Wir sind im letzten Viertel. Die Römer brauchten einige hundert Jahre, WIR BRAUCHEN KEINE 50 JAHRE MEHR.

Das war doch nicht der Hergang im alten Rom.

Der langsame Verfall des Römischen Reiches ging einher mit der Völkerwanderung und später einfallenden Reiterhorden aus Asien wie den Hunnen. Die Verteidigung der Aussengrenzen wurde immer schwieriger. Einwandernde Völker aus dem Norden zogen durch das Reich und ließen sich in verschiedenen Regionen nieder. Zum Beispiel die Ostgoten an der Donau und Krim, die Westgoten auf dem Gebiet des heutigen Frankreich und später auf der iberischen Halbinsel, die Franken siedelten westrheinisch, die Vandalen wanderten über die iberische Halbinsel nach Nordafrika und siedelten sich auf dem Gebiet des alten Karthago an. Sachsen setzten auf die britischen Inseln über. Die Hunnen zogen durch das Oströmische Reich und trieben andere Völker ins Innere des Römischen Reiches.

bearbeitet von _/\_

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Ohh man, das ist alles schon so lange her. Es sind immer mehrere Faktoren die eine Veränderung  oder einen Niedergang hervorrufen. Heute haben wir auch Völkerwanderungen (und das ist erst der Anfang) und es zeigt ja das sich die Machtverhältnisse immer wieder ändern, Römer, Europa und Amerika (USA) und demnächst ist es Asien und hauptsächlich China

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Nur der Umstand, dass "Römer" angeblich satt, faul und sich selbst überdrüssig waren und dadurch das Römische Reich zerfallen sein soll, ist einfach dahergebrabbelter Unfug.

Wer ist denn mit Römern gemeint? Im Römischen Reich war Sklaverei Standard und der Großteil der Bevölkerung dürfte wenig bis nichts gehabt haben. Satt zu werden, war nicht jedem vergönnt.

bearbeitet von _/\_

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Guter Schachzug! ..  Iran s Außenminister beim G7 Treffen in Biarritz - Überraschungsbesuch ? Wer hat ihn eingeladen? - - - -  die Franzosen, sehr gut

bearbeitet von xyZeth

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vor 2 Stunden schrieb _/\_:

Nur der Umstand, dass "Römer" angeblich satt, faul und sich selbst überdrüssig waren und dadurch das Römische Reich zerfallen sein soll, ist einfach dahergebrabbelter Unfug.

Wer ist denn mit Römern gemeint? Im Römischen Reich war Sklaverei Standard und der Großteil der Bevölkerung dürfte wenig bis nichts gehabt haben. Satt zu werden, war nicht jedem vergönnt.

Über die Ursachen des Untergangs des römischen Reiches gibt es tonnenweise verschiedene Theorien.....

https://de.wikipedia.org/wiki/Untergang_des_Römischen_Reiches

Rainer

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Es gibt Neuigkeiten von der Deutschen Bank:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-Bank-Chef-warnt-vor-Niedrigzinsen-article21251162.html

Zwischen den Zeilen sagt Sewing sehr deutlich, dass die Kriegskasse der Deutschen Bank ratzekahl leer ist.

Warum die Deutsche Bank einen dreistelligen Millionenbetrag Strafzinsen bei der EZB zahlt, muss wohl deren Strategie geschuldet sein - ich würde behaupten, dass ein höherer Goldanteil auch sinnvoll wäre. Eventuell ist deren Keller aber schon voll mit Gold und Geld - dann hätten sie jedoch wiederum reichlich was in der Kriegskasse.

Anfang 2020 schau ich mal wieder tiefer in den Jahres-Geschäftsbericht 🙂

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So, die Zinsen sind mal wieder gesenkt worden ... von -0,4% auf -0,5% auf Bankeinlagen bei der EZB.

Die Reaktionen folgen prompt, ich sehe es ähnlich wie dieser Kommentator:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lasst-das-Draghi-Bashing-article21268804.html

Das liegt natürlich an der drohenden Rezession, die nun tatsächlich "technisch" eintreten kann:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschland-droht-akute-Rezessionsgefahr-article21268532.html

Schön zwei Wirtschaftsinstitute gehen von -0,1% aus - und das in zwei aufeinander folgenden Quartalen.

Interessant ist dieser Abschnitt:

Zitat

Wegen des Wachstums zum Jahresbeginn und einer erwarteten Erholung am Jahresende rechnet das Ifo-Institut unter dem Strich für 2019 trotzdem mit einem Wachstum von 0,5 Prozent. Zuvor waren die Forscher allerdings noch von 0,6 Prozent ausgegangen.

Hä?

Wo soll denn so plötzlich eine Jahresenderholung herkommen? Das billige Geld wird so schnell keine Wirkung zeigen - wenn es denn überhaupt wirkt.

Die Baubranche, die in den Sommermonaten noch schlechtere Wirtschaftsdaten verhinderte, wird saisonal bedingt im viertel Quartal nicht wirklich viel beitragen.

Was soll dann dieser Optimismus? Ist das wirklich nur um eine Panik und Pessimismus zu vermeiden?

... oder liege ich mit meiner Einschätzung derbe daneben und übersehe, dass es uns deutlich besser geht als es scheint und der anstehende Brexit ohne Deal eher positive Auswirkungen haben wird?

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vor 10 Stunden schrieb Jokin:

So, die Zinsen sind mal wieder gesenkt worden ... von -0,4% auf -0,5% auf Bankeinlagen bei der EZB.

Die Reaktionen folgen prompt, ich sehe es ähnlich wie dieser Kommentator:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lasst-das-Draghi-Bashing-article21268804.html

Das liegt natürlich an der drohenden Rezession, die nun tatsächlich "technisch" eintreten kann:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschland-droht-akute-Rezessionsgefahr-article21268532.html

Schön zwei Wirtschaftsinstitute gehen von -0,1% aus - und das in zwei aufeinander folgenden Quartalen.

Interessant ist dieser Abschnitt:

Hä?

Wo soll denn so plötzlich eine Jahresenderholung herkommen? Das billige Geld wird so schnell keine Wirkung zeigen - wenn es denn überhaupt wirkt.

Die Baubranche, die in den Sommermonaten noch schlechtere Wirtschaftsdaten verhinderte, wird saisonal bedingt im viertel Quartal nicht wirklich viel beitragen.

Was soll dann dieser Optimismus? Ist das wirklich nur um eine Panik und Pessimismus zu vermeiden?

... oder liege ich mit meiner Einschätzung derbe daneben und übersehe, dass es uns deutlich besser geht als es scheint und der anstehende Brexit ohne Deal eher positive Auswirkungen haben wird?

Es ist sicher Schönwetter-Reden.

Ist doch auf jeden Kreuzfahrtschiff fest eingebaut. Ansagen auf Schleife... 'Bleiben Sie ruhig, es besteht kein Grund zur Besorgnis. Die Besatzung..."

Und noch ein zweiter Trick "glänzt in der Wirtschaft". Erhöht der Getränkehersteller XYZ z.B. seine Preise, steigert er damit auch sein Umsatz (in Euro). Bei fallenden Warenumsatz aber deutlichen Preissteigerungen, steigt als das BSP. 🤦‍♂️

Und wenn der Staat noch an den Steuern dreht, haben wir noch mehr Umsatz. Freuen wir uns also auf die CO2 Steuer, die merklich unser "Wachstum ankurbel".

Irrsinn verstanden? Dann noch mal Diäten und Beamtengehälter erhöhen. Zählt als Dienstleistung, als Wachstum im Dienstleistungssektor. (Hier glänzt vor allen Frankreich. Ein Großteil des Wachstums dort).

Such mal alte Rechnungen von letzten Jahr Einkauf und schau auf die aktuellen Preise. Es sind nur Cent-Beträge aber Verteuerung von 20%, 40%, teilweise auch noch deutlich darüber.

Willkommen "Wirtschaftswachstum"!

 

Axiom

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Jahresenderholung ist zumindest nicht in unserer Vorzeigewirtschat Autos zu sehen. Das Gegenteil passiert gerade. Viele melden Kurzarbeit an oder bereiten vor. Mein Chef macht zum ersten mal seit ich hier arbeite mitten im Monat die Planung komplett neu weil wieder ne Mille Umsatz fehlt und es sieht allgemein nicht rosig aus. Da wir bei vielen Teilen der einzigste Lieferant sind, kann man das gut auf die ganze Branche umlegen. Interessant wird das Anfang nächstes Jahr. Jetzt kannst noch einiges händeln mit Resturlauben, Zeitkonten, vor Weihnachten etwas eher schließen usw. Aber wenn da nichts anzieht wird das weitläufige Auswirkungen in der Zulieferkette haben. Ich seh keinen Grund für Optimismuss und warum da auch nur irgendwas anziehen sollte. Daran wird auch kein billiges Geld was ändern. Aber komisch das plötzlich die ersten Hersteller Elektroautos günstig machen. Skoda 15.000 ab Frühjahr und dann kommt VM plötzlich um die Ecke mit dem E UP . Mich reizt gerade der VW E Up für die Stadt. gibts für gerade mal 159 EUro im Leasing ohne Anzahlung, aber nur bis 31. Oktober. Krieg aber keine Ladestation in die Tiefgarage, schade.

bearbeitet von Stefan129

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