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Kryptozukunft

Ist es clever, einen Kredit aufzunehmen, um damit Bitcoin zu kaufen?

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Hallo Krypobegeisterte!
 

Im Hinblick auf die recht niedrigen Zinsen und den zu erwartenden starken Anstieg des Wertes des Bitcoins in der Zukunft, mag es doch womöglich eine clevere Idee sein, Geld von der Bank über einen Kredit über einen Zeitraum von beispielsweise drei Jahren aufzunehmen, davon Bitcoin zu kaufen und in einem oder zwei Jahren diese Bitcoin wieder zu einem höheren Preis zu verkaufen (denn das Papiergeld wird auf Dauer sowieso den Bach runtergehen) und damit das Geld der Bank zurückzuzahlen und gleichzeitig Gewinn gemacht zu haben. Die Gewinnspanne könnte enorm groß sein. Bietet sich das gerade in den heutigen Zeiten nicht ganz deutlich an oder sehr ihr an der ganzen Sache irgendeinen Haken?

Eure Kryptozukunft

bearbeitet von Kryptozukunft
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Moin.

Aus meiner Sicht macht das keinen Sinn. Kauft man Bitcoin auf Kredit, und der Kurs sinkt, kann man nervös werden, und emotional handeln und alles mit Verlust verkaufen weil man als Weak-Hand den Verlust begrenzen will.

Und, was machst du wenn der Bitcoin entgegen aller Prognosen, warum auch immer, den Bach runtergeht? Einen Kredit für nix abbezahlen?

Am besten kauft man Bitcoin nur von dem Geld was man eh über hat und wo man den Totalverlust verkraften könnte, dann kann man auch beim Kauf und Verkauf schön emotionslos verstandgesteuert entscheiden.

bearbeitet von koiram

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Wer einen Kredit für Bitcoins aufnimmt, der ermittelt die Risiken, die er persönlich eingeht.

Er beantwortet die Frage ob es clever ist oder nicht für sich individuell. 

Derjenige ist dann auch so clever, dass er absehen kann was für Antworten im Forum auf so eine Frage kommen.

Daher: Nein, es ist nicht clever eine Frage wie Deine pauschal mit "ja" zu beantworten.

Es ist auch nicht clever so eine Frage überhaupt zu stellen.

Wer schon nicht clever genug so eine Frage zu stellen, dem rate ich massiv von einem Kredit ab.

Anders sieht das aus, wenn jemand jeden Monat z.B. 1.000 Euro von diesem Gehalt zurück legen kann. Wenn der mal 12.000 Euro aufnimmt und sich verzockt: So what...

Oder eben 1.200 Euro bei 100 Euro Sparrücklagen.

Das Schlimmste ist jedoch ...

vor 2 Stunden schrieb Kryptozukunft:

und den zu erwartenden starken Anstieg des Wertes des Bitcoins in der Zukunft,

... zu stark von einem steigenden Kurs auszugehen. Gerade jetzt halte ich die Situation für brandgefährlich!

Ich selber hatte im Juli 2017 einen Rahmenkredit, den ich ohnehin immer im Zugriff hatte, voll in Bitcoin reingehauen und meine Bausparverträge gekündigt und reingehauen. Selbst eine Kurs-Viertelung hätte mich nicht in Not gebracht. Nach der BTC/BCH-Fork hatte ich meine Verbindlichkeiten zurück gezahlt und im Januar 2018 wurde es mir zu heiß und ich hatte mein komplettes Eigenkapital rausgenommen. Das lief gut. 

Aber ruhig schlafen konnte ich erst Ende 2018 wieder als ich auch die Bitcoins verkaufte um auf jeden Fall meine Steuernachzahlung bedienen zu können.

Ich rate niemandem zu einem Kredit, der nach einer Meinung dazu fragt.

Entweder er ist clever genug seine Risiken abzuwägen und das Ding eigenverantwortlich durchzuziehen oder "Finger weg".

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Versuche das benötigte Geld durch Konsumverzicht zu bekommen. Also z.B. jeden Monat 200€ und die dann mit der CA Methode in Bitcoin investierten.

Axiom

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Es werden ständig und überall hochriskante Anlagen auf Kredit gekauft. Diejenigen, die das machen, müssen aber oft nicht oder nicht persönlich haften bzw. erleiden keinen oder keinen großen Verlust, wenn es schief geht.

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vor 2 Stunden schrieb WolfOfWallStreet1929:

Das ist eine überaus clevere Idee von Dir.

Würde ich auf jeden Fall so machen.

Kann ja nix schief gehen...

Wer wagt gewinnt (jedenfalls in 10% aller Fälle ;) ), den Mutigen gehört die Welt! :D

Und meistens bereut man hinterher meistens Dinge die man NICHT gemacht hat mehr als welche die man gemacht hat, aus denen man lernen kann!

bearbeitet von koiram

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vor 2 Stunden schrieb koiram:

Wer wagt gewinnt (jedenfalls in 10% aller Fälle ;) )

Aus welcher empirischen Studie hast du diese Zahl?! :P

 

Aber mal im Ernst...Bitcoins auf Kredit zu kaufen, ist wirklich absurd...

Dann lieber 50k Kredit auf Rot beim Roulette setzen...

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vor 7 Stunden schrieb Axiom0815:

Versuche das benötigte Geld durch Konsumverzicht zu bekommen. Also z.B. jeden Monat 200€ und die dann mit der CA Methode in Bitcoin investierten.

Axiom

"Konsumverzicht": Das ist immer gut: Wenn ich mir überlege, was für ein Gerümpel und Geraffel in meinem Haus rumliegt (ich wohne da seit 27 Jahren),...das ist Wahnsinn. Und 98% der Gegenstände im Keller und auf dem Dachboden habe ich alle mal für viel Geld gekauft. Die wenigsten Sachen bekommt man ja geschenkt. Also "Konsumverzicht" ist schon ein Thema.....

Ich mache das seit 12 Monaten so: Alles, was über 50,00 Euro kostet, kaufe ich nicht sofort, sondern schlafe nochmal drüber.  Es ist erstaunlich, wie wenig ich seitdem kaufe.....

Rainer

 

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Wenn du die Idee gut finden würdest, hättest du es einfach gemacht! ;) 

Da du hier fragen musst, erübrigt sich die Antwort auch schon!

Außer du suchst nur einen "Schuldigen", auf den du dein Versagen hinterher schieben kannst!

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vor 18 Stunden schrieb Kryptozukunft:

Hallo Krypobegeisterte!
 

Im Hinblick auf die recht niedrigen Zinsen und den zu erwartenden starken Anstieg des Wertes des Bitcoins in der Zukunft, mag es doch womöglich eine clevere Idee sein, Geld von der Bank über einen Kredit über einen Zeitraum von beispielsweise drei Jahren aufzunehmen, davon Bitcoin zu kaufen und in einem oder zwei Jahren diese Bitcoin wieder zu einem höheren Preis zu verkaufen (denn das Papiergeld wird auf Dauer sowieso den Bach runtergehen) und damit das Geld der Bank zurückzuzahlen und gleichzeitig Gewinn gemacht zu haben. Die Gewinnspanne könnte enorm groß sein. Bietet sich das gerade in den heutigen Zeiten nicht ganz deutlich an oder sehr ihr an der ganzen Sache irgendeinen Haken?

Eure Kryptozukunft

Was spricht dagegen wenn du jetzt dieselbe Summe monatlich in Coins steckst? Ob du nu jeden Monat für den Kredit was zahlst, oder dasselbe jeden Monat direkt in Coins steckst.

Das Geld für die Raten musst du auch jeden Monat über haben, sonst kannste ja nix zurückbezahlen.

Wenn du jetzt gefragt hättest was du mit dem Geld aus deinem Bausparvertrag machen sollst das du jetzt sowieso nicht brauchst...das hätte Sinn gemacht.

bearbeitet von battlecore
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vor 12 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

"Konsumverzicht": Das ist immer gut: Wenn ich mir überlege, was für ein Gerümpel und Geraffel in meinem Haus rumliegt (ich wohne da seit 27 Jahren),...das ist Wahnsinn.

 

Hallo,

ich denke bei dir liegt es noch im normalen Bereich mit dem Gerümpel. Ich selbst arbeite im Bereich Abfall/Wertstoffentsorgung in einer 100 000 Einwohner Stadt. Wenn du wüsstest welche Mengen die Bürger täglich anschleppen. Oft auch ganze Haus und Wohnungsräumungen, auch nach Todesfällen. Zudem wird bei Umzügen eher neu eingerichtet, alte Möbel gleich entsorgt.

Besonders krass sind Messiewohnungen und auch traurig. Man fragt sich, wie konnte der Mensch so leben. Beispiel: Eine Frau musste die Wohnung ihres Vaters räumen, in der 3 Zimmerwohnung, Keller und Dachabteilen waren über 100 m³ Papier, Holz, Möbel, Elektrogeräte und Müll gesammelt worden.

Ich maches es so. Kaufe ich mir was Neues wird nichts Altes mehr in den Keller geschleppt sondern entweder gleich entsorgt oder erstmal in den Flur gestellt. So sehe ich jeden Tag, das muss weg!

Nur von meinen Mountainbikes/Rennrädern  kann ich mich nicht trennen, mittlerweile 8 Stück + unzählige Ersatzteile. Mein Keller ist sozusagen eine eingerichtete Fahrradwerkstatt. 😎

Gruß Pauli

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vor 8 Stunden schrieb battlecore:

Was spricht dagegen wenn du jetzt dieselbe Summe monatlich in Coins steckst? Ob du nu jeden Monat für den Kredit was zahlst, oder dasselbe jeden Monat direkt in Coins steckst.

Das Geld für die Raten musst du auch jeden Monat über haben, sonst kannste ja nix zurückbezahlen.

Er schrieb nicht wie sicher sein Job ist.

Aber selbst wenn er seinen Job als "sicher" ansehen würde ... schau mal die Leute bei Eisenmann an. 

Schau Dir den immensen Zuwachs an Kurzarbeitanträgen der Unternehmen an.

Derzeit halte ich keinen Job für sicher.

Er schrieb auch nichts über die Kreditsicherheiten.

Wenn das der erste Bitcoinkauf mit 50.000 Euro werden soll, dann sollte das mit mindestens 50.000 Euro in Gold besichert sein, die man nur nicht verkaufen will.

Oder mit einem Oldtimer im Wert von über 50.000 Euro. Oder mit einer Immobilie.

Aber wenn man schon eine Immobilie hat, kann man auch gleich einen günstigeren Kredit mit direkter Besicherung durch die Immobilie aufnehmen.

Oder man hat bereits Bitcoins im Wert von 150.000 Euro um den Kredit damit zu besichern.

Wenn es sonst keine Sicherheiten gibt ...

... sorry, aber Arbeitsplätze werden in den kommenden Jahren zunehmend unsicher.

Wohlgemerkt: Es geht um die ganz persönliche Absicherung des Kredits um auch bei sinkenden Kursen gut schlafen zu können. Es geht nicht um Banksicherheiten.

Ich selber betreibe auch gerade massiven Konsumverzicht. Ich habe was ich brauche, den Rest lasse ich mir zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken. Ich hab derart viel Zeug rumliegen ... viel Geld bezahlt, aber beim Verkauf zeigt sich, dass es kaum noch einen Wert hat.

 

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