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Die Fidor Bank kündigt vielen Kunden das Girokonto.

Verbunden mit einer Änderung des Preis-Leistungsverzeichnisses ab November 2019 mit 5,00 EUR Monatsgebühr aufs Girokonto ist Fidor dabei von sich aus Kunden das Girokonto in zwei Monaten zu kündigen. Aus im November 2019.

Welche Bank außer Fidor ermöglicht den Bitcoin.de Expresshandel weiterhin?

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vor 11 Minuten schrieb brincobtc:

Welche Bank außer Fidor ermöglicht den Bitcoin.de Expresshandel weiterhin?

Keine.

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Am 7. September 2019 um 17:33 schrieb brincobtc:

Die Fidor Bank kündigt vielen Kunden das Girokonto.

Hast du (belastbare) Zahlen? Aktuell beobachte ich weiterhin, dass Nutzer von bitcoin.de von einem Konto bei Ihrer angestammten Bank zur FidorBank wechseln. Die Zahl der Handelspartner mit einem Konto bei der FidorBank halte ich nicht für erkennbar rückläufig.

Ich weiß von drei Fällen in den vergangenen 12 Monaten. Nach welchen Kriterien Kontokündigung stattfindet erschließt sich mir nicht. Nur Expresshandel und vollständig identifizierte Handelspartner sollte scheint jedenfalls nicht vor Problemen zu schützen.

Würde behaupten, dass das bei dir NICHT mit der Änderung des Preis/Leistungsverzeichnisses zusammen hängt. Klüger bist du in 9-24 Monaten, wenn du im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens als Zeuge oder Verdächtigter befragt wirst.

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Selbst ist mir das Fidor Smart Giro am 07. Sep. 2019 zum 12. Nov. 2019 bankseits gekündigt worden...  Mit freundlichen Grüßen\n Der Vorstand Fidor Bank AG.

Die ordentliche Kündigung braucht keinen Grund bei Einhaltung der Fristen. Das Konto war 2015 für den Bitcoin.de-Expresshandel eröffnet worden, natürlich voll identifiziert bei Bank und Marktplatz. Des weiteren beziehe ich mich auf Beiträge bei Trustpilot, die eine Kündigungswelle bei Fidor vermuten lassen, teils von Kundenseite, teils von Bankseite. https://de.trustpilot.com/ dort "Fidor" abfragen.

Siehe auch hier https://coinforum.de/topic/18016-fidor-erhebt-kontoführungsgebühren/page/7/

Dabei ist zu bedenken, dass Bitcoin.de zu 95% Fidor-Express unter den Handelspositionen hat.

bearbeitet von brincobtc

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Zitat

Klüger bist du in 9-24 Monaten, wenn du im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens als Zeuge oder Verdächtigter befragt wirst.

Nee, ich werde sicher nicht in einem eventuellen Insolvenzverfahren von Fidor Bank aussagen. Jedoch zwei Vorfälle bei EU-Überweisungen kamen in den letzten drei Monaten vor:

Zuerst konnte ein Spanier von seiner Banco Popular nicht zu meinem Fidor Konto überweisen, weil seine Bank sich weigerte und die Fidor Bank in Verdacht hatte, Konten mit gefälschten Kundendaten zu haben.

Etwas später konnte ich nicht an einen Portugiesen überweisen, weil Fidor den Transfer sperrte, und die Identität des Empfängers überprüfen wollte. Ich ließ den Auftrag bei Fidor stornieren und habe meine Hausbank beauftragt. Habt ihr zu jedem SEPA-Empfänger den vollständigen Namen, Wohnadresse, Beruf und das Geburtsdatum?

Diese Überweisungen hatten nichts mit dem Bitcoin.de-Marktplatz zu tun.

bearbeitet von brincobtc
Zitat

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vor 7 Stunden schrieb brincobtc:

Habt ihr zu jedem SEPA-Empfänger den vollständigen Namen, Wohnadresse, Beruf und das Geburtsdatum?

Wenn der Empfänger ohne diese Daten kein Geld überwiesen bekommen kann, wird er mir diese schon geben.

vor 7 Stunden schrieb brincobtc:

Etwas später konnte ich nicht an einen Portugiesen überweisen, weil Fidor den Transfer sperrte, und die Identität des Empfängers überprüfen wollte.

Dazu ist die Bank verpflichtet, wenn sie Zweifel hat.

vor 7 Stunden schrieb brincobtc:

Zuerst konnte ein Spanier von seiner Banco Popular nicht zu meinem Fidor Konto überweisen, weil seine Bank sich weigerte und die Fidor Bank in Verdacht hatte, Konten mit gefälschten Kundendaten zu haben.

Das ist richtig. Die Fidorbank hat mit einigen Konten zu kämpfen, die mit gestohlenen Identitäten eröffnet wurden. Das Postidentverfahren stellte sich als sehr unsicher heraus.

N26 hat dasselbe Problem.

Zahlreiche Ermittler sind derzeit damit beschäftigt die Betrugsdelikte zu ermitteln.

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vor 5 Stunden schrieb Jokin:

Wenn der Empfänger ohne diese Daten kein Geld überwiesen bekommen kann, wird er mir diese schon geben.

Na klar ist ja leicht: Ich schreibe eine Mail an eine Mailadresse, die ich nicht kenne. Ich rufe telefonisch an eine Nummer, die ich nicht habe. Und ich spreche spanisch, dies ist nun kein Problem. Bei Treuhand gibts eine Strafgebühr und keine Lieferung bei Nichtzahlung.

Woher soll der Empfänger von den Schwierigkeiten bei meiner Bank wissen? Es ist im Internethandel unüblich einen kompletten Identitätsdatensatz vom Empfänger anzufordern. Datenschutz! Und bei Handel mit Treuhand, wo die Ware bereits hinterlegt ist und eine Erfüllungsfrist von 6 Tagen für SEPA-Zahlungen gilt, ist der Überweiser in der Pflicht.

 

vor 5 Stunden schrieb Jokin:

Das ist richtig. Die Fidorbank hat mit einigen Konten zu kämpfen, die mit gestohlenen Identitäten eröffnet wurden. Das Postidentverfahren stellte sich als sehr unsicher heraus.

N26 hat dasselbe Problem.

Zahlreiche Ermittler sind derzeit damit beschäftigt die Betrugsdelikte zu ermitteln.

Fidorkonten standen unter Verdacht, nicht der Empfänger meiner Überweisung.

Die treten lieber den eigenen Kunden, der seit vier Jahren wohl identifizert einigen Umsatz macht, als die maroden Konten anderer zu prüfen. Zahlreiche Ermittler, aber keiner von Fidor, der etwas vom Bankfach versteht und die Aufklärung schnell erledigt.

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vor 40 Minuten schrieb brincobtc:

Na klar ist ja leicht: Ich schreibe eine Mail an eine Mailadresse, die ich nicht kenne. Ich rufe telefonisch an eine Nummer, die ich nicht habe. Und ich spreche spanisch, dies ist nun kein Problem. Bei Treuhand gibts eine Strafgebühr und keine Lieferung bei Nichtzahlung.

Woher soll der Empfänger von den Schwierigkeiten bei meiner Bank wissen? Es ist im Internethandel unüblich einen kompletten Identitätsdatensatz vom Empfänger anzufordern. Datenschutz! Und bei Handel mit Treuhand, wo die Ware bereits hinterlegt ist und eine Erfüllungsfrist von 6 Tagen für SEPA-Zahlungen gilt, ist der Überweiser in der Pflicht.

Ich schreibe in solch einem Fall eine Nachricht an den Zahlungsempfänger. Das mache ich direkt bei bitcoin.de in der Tradeübersicht.

Dort erfrage ich alle Daten, die meine Bank benötigt.

Wenn der Zahlungsempfänger aus dem Ausland ist (das sehe ich ja an der IBAN), dann stelle ich meine Frage in englisch.

Wo genau ist Dein Problem?

vor 42 Minuten schrieb brincobtc:

Fidorkonten standen unter Verdacht, nicht der Empfänger meiner Überweisung.

Die treten lieber den eigenen Kunden, der seit vier Jahren wohl identifizert einigen Umsatz macht, als die maroden Konten anderer zu prüfen. Zahlreiche Ermittler, aber keiner von Fidor, der etwas vom Bankfach versteht und die Aufklärung schnell erledigt.

Du kannst Deine Polemik ruhig ein bisschen runter fahren.

Du ahnst nicht wieviel Konten es bei Onlinebanken gibt, die mit erbeuteten Ausweisdokumenten eröffnet worden sind - die Leute lassen sich da richtig was einfallen. Die aktuelle Masche ist ein Fake-Video-Ident aufzubauen um Kunden für irgendwelche Scam-Projekte (ich kenne ein paar davon) zu verifizieren. Diese so erbeuteten Video-Ident-Daten werden dann genutzt um weitere Video-Ident-Verfahren von Internetbanken zu faken indem geschickt zusammengeschnitten und eingespielt wird. Da wird dann synchron zum Videobild gesprochen - Du ahnst nicht, welch Katz und Maus Spiel da abgeht.

Daher immer vorsichtig sein wenn jemand ein Video-Identverfahren durchführen will und das nicht gerade durch "ID now Ident" erfolgt.

 

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vor 29 Minuten schrieb Jokin:

Ich schreibe in solch einem Fall eine Nachricht an den Zahlungsempfänger. Das mache ich direkt bei bitcoin.de in der Tradeübersicht.

Dort erfrage ich alle Daten, die meine Bank benötigt.

Wenn der Zahlungsempfänger aus dem Ausland ist (das sehe ich ja an der IBAN), dann stelle ich meine Frage in englisch.

Wo genau ist Dein Problem?

Du kannst Deine Polemik ruhig ein bisschen runter fahren.

Du ahnst nicht wieviel Konten es bei Onlinebanken gibt, die mit erbeuteten Ausweisdokumenten eröffnet worden sind - die Leute lassen sich da richtig was einfallen. Die aktuelle Masche ist ein Fake-Video-Ident aufzubauen um Kunden für irgendwelche Scam-Projekte (ich kenne ein paar davon) zu verifizieren. Diese so erbeuteten Video-Ident-Daten werden dann genutzt um weitere Video-Ident-Verfahren von Internetbanken zu faken indem geschickt zusammengeschnitten und eingespielt wird. Da wird dann synchron zum Videobild gesprochen - Du ahnst nicht, welch Katz und Maus Spiel da abgeht.

Daher immer vorsichtig sein wenn jemand ein Video-Identverfahren durchführen will und das nicht gerade durch "ID now Ident" erfolgt.

 

Die Transfers hatten mit bitcoin.de nichts zu tun. Keine Mail, kein Telefon bei dem Transfer.

Ich habe nicht um Nachhilfe gefragt. Jokin: "Wo genau ist dein Problem?"

Das Problem ist, dass du, um Fidor zu loben, meine Reihenfolge verdrehst. Zuerst kommt bei dir zuletzt ... und danach vorher ...

Das Problem war innerhalb von drei Tagen gelöst: Ich habe den Transfer von Fidor stornieren lassen und dann eine andere Bank beauftragt.

Transfer storniert. Fidor hat meín Giro auf ordentliche Weise gekündigt, Problem gelöst.

Kein Fidor-Konto, kein Bitcoin.de-Express. Problem von Fidor-Seite gelöst. Die Abhängigkeit des Bitcoin.de-Handels von der Fidor-Bank habe ich deutlich gemacht.

Sehr wohl erkenne ich, dass Bitcoin.de es in den letzten Jahren versäumt hat, andere Banken neben Fidor im Express anzubieten. Auch das ist nicht mein Problem, es ist ein Bitcoin.de-Problem.

Was geht mich das an? Nun ich muss jetzt Konto und Handelsplatz wechseln. Jeweils alte von vor 2013 neu aktivieren. Das erspart mir den ID-Vorgang, siehe unten.

Worüber ich berichtet habe ist keine Polemik, sondern es ist auf Versäumnisse von Fidor und Bitcoin.de. zurückzuführen.

><

Video-Ident:

Ich ahne, die Übernahme eines bereits identifizerten Kontoinhabers durch andere ist denkbar.

Komik-Sketsch: "Hast du Opa jetzt bei den drei..vier Banken angemeldet? Damit wir die Konten online am Schwarzmarkt verkaufen können?"

bearbeitet von brincobtc

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vor 2 Stunden schrieb brincobtc:

Die Transfers hatten mit bitcoin.de nichts zu tun.

Ach so.

Na dann kann ich es nachvollziehen.

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vor 2 Stunden schrieb brincobtc:

Komik-Sketch: "Hast du Opa jetzt bei den drei..vier Banken angemeldet? Damit wir die Konten online am Schwarzmarkt verkaufen können?"

Ähm, nee - das ist kein Sketch.

Das ist die Realität. Auf diese Weise wird Geld gewaschen.

Und Du kannst Dir grob vorstellen wie wertvoll Fidor-Konten sind. Damit kann man ganz wunderbar Bitcoins in Fiat tauschen und umgekehrt.

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vor 19 Stunden schrieb brincobtc:

Diese Überweisungen hatten nichts mit dem Bitcoin.de-Marktplatz zu tun.

tatsächlich wird dies zu 99% der grund für die Kündigung sein, und du kannst dich glücklich schätzen, wenn da nicht noch mehr negative Folgen auf dich zu kommen.
In anderen Ländenr hört man häufiger, dass bitcoiner ins Gefängnis wandern, weil sie geldwäsche betrieben haben, wenn auch unbeabsichtigt. Du bist tatsächlich verpflichtet die Identität deines Handelspartners festzustellen und die ganzen KYC/AML Richtlinien zu befolgen, ob deswegen in Deutschland schon wer im Gefängnis gelandet ist, kann ich nicht sagen, aber ich, jokin und andere Vieltrader auf bitcoinde bekommen regelmäßig Post von der Polizei wegen Geldwäsche, entweder als Zeuge aber auch ab und zu als Beschuldigter. Und da kommen wir nur deshalb heil raus, weil wir beweisen können, dass wir nur am Markt, an dem alle KYC/AML Richtilinien von bitcoin.de erfüllt werden, teilnehmen und deswegen nicht selbst diese Richtlinien erfüllen müssen

das ändert natürlich nichts daran, dass Fidor keine sonderlich dolle Bank ist, aber diese Kündigung wäre dir auch überall sonst passiert.

bearbeitet von Serpens66

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SEPA Überweisungen haben zwei EU-Banken an beiden Enden, die jeweils diese Richtlinien mit ihren Kunden erfüllen müssen. Also Bank <> Kunde und nicht Kunde <> Kunde.

Als Vermieter habe ich bei der Verfolgung von Mietprellern, die mietschuldig verzogen waren, von der Stadtverwaltung die Auskunft bekommen: "Neue Anschrift können wir nicht nennen, Datenschutz." Ich musste mit dem Amtsgericht drohen, um die zustellfähige Anschrift  für den Mahnbescheid zu bekommen, es endete dann auch am Amtsgericht im Zivilen.

In der Regel gilt Datenschutz für den privaten Bereich, während das KYC = "know your customer" mit AML = "anti money laundering" nur für Geschäftsleute und Unternehmen, nicht von Kunde zu Kunde, gilt.  Ich habe als Privatmensch garnicht das Recht, von anderen persönliche Daten einzusammeln. Das dürfen nur Banken und Finanzunternehmer in Zusammenarbeit mit Schufa u.ä. für Ihren Geschäftsbetrieb.

Wäre überall sonst passiert: Die genannte Überweisung ist von meiner anderen Bank dann ohne Schwierigkeiten ausgeführt worden, dort bin ich seit über 20 Jahren Kunde.

Die jetzt zweite Vorwarnung "beginnender Ermittlungen" und "negativer Folgen", ist etwas fehlplaziert 😉

bearbeitet von brincobtc
Überall

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vor 19 Minuten schrieb brincobtc:

Ich habe als Privatmensch garnicht das Recht, von anderen persönliche Daten einzusammeln.

Das kannst Du gern mal dem Ermittler erklären, Der Dich als Beschuldigten vorlädt weil Du 20.000 Euro auf ein Konto der Mafia überwiesen hast.

Wie Serpens schon schrieb - er, ich und ca. 20 weitere Marktteilnehmer von Bitcoin.de sehe ich immer wieder in den Polizeidokumenten. Ich denk mir dann schon immer: "Hihi, ach der bekommt auch mal wieder Post :D".

Du kannst mal grob davon ausgehen, dass wir bereits mit diversen Ermittlern Kontakt hatten, mein krassester Fall war, dass ich Ermittler der Mordkommission und Terrorfinanzierung bei mir zu Hause sitzen hatte. Wenn Du dann über Menschen spricht mit denen Du Bitcoins gehandelt hast, die nicht mehr leben, wird Dir schon ein wenig anders. 

 

bearbeitet von Jokin

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vor 7 Stunden schrieb Jokin:

Du kannst Deine Polemik ruhig ein bisschen runter fahren.

Einfach auch mal an die eigenen Ratschläge halten @Jokin :D 

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vor einer Stunde schrieb brincobtc:

In der Regel gilt Datenschutz für den privaten Bereich, während das KYC = "know your customer" mit AML = "anti money laundering" nur für Geschäftsleute und Unternehmen, nicht von Kunde zu Kunde, gilt.  Ich habe als Privatmensch garnicht das Recht, von anderen persönliche Daten einzusammeln. Das dürfen nur Banken und Finanzunternehmer in Zusammenarbeit mit Schufa u.ä. für Ihren Geschäftsbetrieb.

man sollte meinen dass du damit recht hast, ja, aber Konten gekündigt weden dennoch schnell wenn die Polizei bei der Bank zuoft wegen Geldwäasche anfragt, war vorher bei der Postbank und da ging das ratzfatz. Bei fidor hält das nur solange, weil die mit bitcoinde zusammenarbeiten. Außerhalb von bitcoinde+geldwäscheverdacht = kündigung.

Bzgl den KYC/AML Geldwäsche Richtlinien hätte ich auch gerne etwas mehr Rechtssicherheit. Aber solange es diese nicht gibt, werde ich nen Teufel tun außerhalb von börsen/marktplätzen mit KYC/AML zu handeln, habe wirklich keine Lust wegen Geldwäsche im Gefängnis zu landen, wie schon einige arme Schweine https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.landgericht-stuttgart-haft-fuer-geldwaesche-mit-bitcoins.f9cf1782-576d-4eed-ac38-75c1991f7c3e.html

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Am 9.9.2019 um 05:39 schrieb Jokin:

Das Postidentverfahren stellte sich als sehr unsicher heraus.

Meintest du Videoident oder tatsächlich Postident? Letzteres müsste ja quasi alle Banken betreffen...???

 

vor 13 Stunden schrieb Serpens66:

Du bist tatsächlich verpflichtet die Identität deines Handelspartners festzustellen und die ganzen KYC/AML Richtlinien zu befolgen,

Das müsste ja auch die Aktivitäten auf bitcoin.de betreffen oder ist man dadurch abgesichert, dass größere Beträge nur von legitimierten Personen durchgeführt werden können?

bearbeitet von ap7fxm

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Danke für die Einsichten, Serpens und Jokin. Es ist sehr schade, dass euch euer Bitcoin-Handel immer wieder in Kontakt mit der Polizei bringt. Aber wie ihr sagt, der Nachweis, dass ihr über Bitcoin.de handelt, hilft in der Regel schnell weiter. Falls es etwas gibt, was Bitcoin.de hier tun kann, um es euch einfacher zu machen, gebt Bescheid. 

@brincobtc

Es tut mir sehr leid, dass dir das Fidor-Konto gekündigt wurde. Ich kann hier auch nicht mehr machen, als für ein Verständnis für Fidor zu trommeln. Die Bank geht mit ihrer Offenheit für Bitcoin ein gewisses Risiko ein und macht sich zum direkten Ansprechpartner von Polizei und Regulierern. Daher haben sie natürlich ein Interesse daran, dass der Handel über ihr Konto auf Wegen abläuft, die für sie transparent bzw. kontrollierbar sind, und es bedeutet auch, dass sie bei besonders sensibel auf alles reagieren müssen, was nach Geldwäsche riecht. Daher kommt es wohl wie in deinem Fall auch zu Überreaktionen.

Macht es für dich natürlich nicht besser. Ich persönlich habe eine sehr hohe Meinung von Fidor und bin seit Jahren hochzufriedener Kunde. Aber ich denke auch, dass es nett wäre, wenn man den Expresshandel auf andere Banken ausdehnen könnte. Habe aber keine Ahnung bzw. meine Zweifel, ob das technisch / rechtlich überhaupt möglich ist.

Auch hier sind Vorschläge willkommen.

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vor 46 Minuten schrieb Christoph Bergmann:

Danke für die Einsichten, Serpens und Jokin. Es ist sehr schade, dass euch euer Bitcoin-Handel immer wieder in Kontakt mit der Polizei bringt. Aber wie ihr sagt, der Nachweis, dass ihr über Bitcoin.de handelt, hilft in der Regel schnell weiter. Falls es etwas gibt, was Bitcoin.de hier tun kann, um es euch einfacher zu machen, gebt Bescheid. 

Die Dokumentation über die Plattform hilft wirklich sehr. Das schafft bei Behörden ein gewisses Maß an Transparenz. Klar wäre da Unterstützung seitens bitcoin.de toll. Mehr Unterstützung ist immer toll 😉 - Das gleiche bei steuerlichen Angelegenheiten. Das wird aber sicher aus den gleichen Gründen schwierig..

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vor 3 Stunden schrieb ap7fxm:

Meintest du Videoident oder tatsächlich Postident? Letzteres müsste ja quasi alle Banken betreffen...???

Ich meine Postident. Und ja, es trifft alle Banken, die die Kontoeröffnung nicht nur in der Filiale durch persönliche Anwesenheit ermöglichen. Beim PostIdent muss man nur den Verkäufer schmieren, der ja nicht mal mehr Beamter ist und schlimmstenfalls die Aushilfe im Kiosk ist, der nicht abgeneigt ist für einen Hunni mal ein paar Augen zuzudrücken und den Ausweis nicht genau anzuschauen.

vor 3 Stunden schrieb ap7fxm:

Das müsste ja auch die Aktivitäten auf bitcoin.de betreffen oder ist man dadurch abgesichert, dass größere Beträge nur von legitimierten Personen durchgeführt werden können?

Korrekt.

Unverifizierte Kunden bergen ein gewisses Restrisiko. Da der Expresshandel ohnehin eine volle Verifizierung bedingt, ist das Restrisiko "weg". Lediglich im SEPA-Handel gibt es dieses Risiko nicht, denn da kann ich ja bis zu 2.500 Euro auch von vollkommen unverifizierten Kunden bekommen. Das ist jedoch eine Art "Bagatell-Grenze", da wird wohl kaum jemand anfangen zu ermitteln, bzw. dem einzelnen Trader 'n Strick draus drehen.

vor 55 Minuten schrieb Christoph Bergmann:

Es ist sehr schade, dass euch euer Bitcoin-Handel immer wieder in Kontakt mit der Polizei bringt. Aber wie ihr sagt, der Nachweis, dass ihr über Bitcoin.de handelt, hilft in der Regel schnell weiter. Falls es etwas gibt, was Bitcoin.de hier tun kann, um es euch einfacher zu machen, gebt Bescheid. 

 

Ich hab damit überhaupt kein Problem - der Kontakt zu bitcoin.de-Support ist außerordentlich gut (Lob kannst Du gern weitergeben), Kontaktanfragen werden sehr schnell beantwortet, telefonischen Rückrufgesuchen wurden bisher auch immer nachgekommen.

vor 4 Minuten schrieb fox42:

Klar wäre da Unterstützung seitens bitcoin.de toll. Mehr Unterstützung ist immer toll 😉 - Das gleiche bei steuerlichen Angelegenheiten. Das wird aber sicher aus den gleichen Gründen schwierig..

Ich gehe sehr stark davon aus, dass mittlerweile mindestens ein oder gar zwei Mitarbeiter nichts anderes mehr machen als Ermittlungs-Anfragen zu beantworten. In meinen Fällen war es den Ermittlern nicht bewusst, dass diese Transaktion über bitcoin.de liefen. Da kommt dann schonmal ein "ja, gut - dann hätten wir auch gleich dort anfragen können".

Und zu den "steuerlichen Angelegenheiten" warte ich nur darauf, dass von allen Nutzern die Steuer-ID eingefordert wird. Das wird regulatorisch eh irgendwann notwendig sein. Und zusätzlich reduziert sich das Risiko der Fake-Profile. Ausweisdiebe aus dem Ausland erbeuten in der Regel keine Steuer-IDs.

Aber auch hier kenne ich zumindest ein MLM-Unternehmen (Pl...coin) welches auch SteuerIDs abfragt - ein Unternehmen aus Dubai fragt Deutsche nach ihrer Steuer-ID ... ja, gut ... wer die dort hingibt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

 

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