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E_001

API - Welche Möglichkeiten gibt es?

Empfohlene Beiträge

vor 35 Minuten schrieb Adriana Monk:

Auch liefert Dein Vorgeschlagenes System nicht mal ansatzweise Funktionalitäten für die Bootsentwicklung, das ist mehr Status 2000 in der Botentwicklung. Aber das habe ich schon früher erwähnt.

Und auch früher hab ich schon erwähnt, dass PHP sich wunderbar dazu eignet einen Bot über das Internet zu steuern und Reports jederzeit von überall abzufragen.

PHP reicht für stündliche Aktionen vollkommen aus. Kurse holen, Aktion berechnen, Order setzen.

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vor 59 Minuten schrieb Jokin:

Und auch früher hab ich schon erwähnt, dass PHP sich wunderbar dazu eignet einen Bot über das Internet zu steuern und Reports jederzeit von überall abzufragen.

PHP reicht für stündliche Aktionen vollkommen aus. Kurse holen, Aktion berechnen, Order setzen.

Ja, aber nicht zum entwickeln und testen. PHP bei Bots ist Entwicklungstatus von 2000. Mittlerweile gibt es Smartphones und Farbe im Kino.

AM 

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vor 2 Stunden schrieb Jokin:

Warum denn komplizierter machen als nötig?

 

Bist du schon auf Performance-Schwierigkeiten gestoßen? Wenn man viele Berechnungen macht, ist PHP da vielleicht der Bremser, bzw. wie man programmiert, mehr als der Fernzugriff per API, oder?

Ich meine, die PHP-API bei binance wird ja nicht mehr wirklich weiter entwickelt. (ich bastle mir da gerade meine eigene dafür, oder habe es zumindest vor) Soweit ich deren API verstanden habe, ist die ganz ok aufgebaut, nur vielleicht etwas überladen und eben nicht mehr aktuell. Sie unterstützt weder Margin-Trading, noch die neuen Order-Möglichkeiten. Ich denke mir immer, dass wenn man seine eigene baut, man eventuell bessere Performance hat außerdem, kann man sich dann diese auch gut selbst erweitern.

 

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vor 2 Stunden schrieb Adriana Monk:

PHP bei Bots ist Entwicklungstatus von 2000. Mittlerweile gibt es Smartphones und Farbe im Kino.

Sag mal nix gegen Software aus 2000, Win ME war das beste aller Zeiten. :D

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vor 53 Minuten schrieb coinflipper:

Bist du schon auf Performance-Schwierigkeiten gestoßen? Wenn man viele Berechnungen macht, ist PHP da vielleicht der Bremser, bzw. wie man programmiert, mehr als der Fernzugriff per API, oder?

Ich meine, die PHP-API bei binance wird ja nicht mehr wirklich weiter entwickelt. (ich bastle mir da gerade meine eigene dafür, oder habe es zumindest vor) Soweit ich deren API verstanden habe, ist die ganz ok aufgebaut, nur vielleicht etwas überladen und eben nicht mehr aktuell. Sie unterstützt weder Margin-Trading, noch die neuen Order-Möglichkeiten. Ich denke mir immer, dass wenn man seine eigene baut, man eventuell bessere Performance hat außerdem, kann man sich dann diese auch gut selbst erweitern.

 

Nein, für die Berechnungen hatte ich noch nie Performanceprobleme.

Der Flaschenhals war bisher grundsätzlich die Schnittstelle zwischen meinem Server und dem Exchange-Server. Gesendete API-Calls werden mit einer gewissen Verzögerung beantwortet, ist man auf die Antwort angewiesen um weiterzurechnen, dann wartet das Programm irre lange bis es weiter geht.

So auch mein BalanceBot - in jedem stündlichen Durchlauf wird ermittelt welche Order zu setzen sind - während die Berechnung 1% der Zeit benötigt, dauern die API-Calls 90% der Zeit und die restlichen 9% gehen für die Datenbankzugriffe drauf.

Wenn die Datenmengen größer werden, dann kann auch das Lesen in der Datenbank länger dauern, denn ich lasse lieber innerhalb der Datenbank rechnen als dass ich erst die Daten lade, meine Berechnungen durchführe um dann die geladenen Daten zu verwerfen - da kann ich auch gleich in der DB rechnen lassen und nur das Ergebnis da rausnehmen.

 

Aber ich verstehe Adriana absolut, denn wer in Richtung "künstlicher Intelligenz" arbeitet, der arbeitet auf einem ganz anderen Level und da kommt PHP definitiv sehr schnell an seine Grenzen - dafür ist das nicht gedacht.

Kleiner Einblick in meine Welt: Ich habe zur Jahrtausendwende Content-Management-Systeme programmiert, das war neu und gab es noch nicht. Ich hatte Shop-Systeme mit Perl programmiert und 'ner Adabas-Datenbank hinten dran ... und da bin ich ein Stück weit hängen geblieben - vielleicht kann man heute auch recht einfach eine iOS-App zusammenkloppen, die einen Bot macht - aber die läuft dann auch nicht dauerhaft auf einem Server. 

Ich liebe Serveranwendungen mit einer super einfachen Benutzerschnittstelle, die unabhängig vom Endsystem ist - ich arbeite mit Mac, Windows, Linux und iOS - da bietet sich ein Web-Frontend nunmal an.

Dieser Bot hier hat einfach nur eine Ausgabe, sonst hat der nix um irgendwelche Parameter zu verändert .... das noch hinzu zu packen, geht ganz fix.

 

... und nun ja - Matlab ist mit absoluter Sicherheit weit leistungsfähiger, das bezweifel ich nicht. Für künstliche INtelligenz und Verarbeitung großer Datenmengen sicher die erste Wahl. Ebenso für HighFrequencyTrading möglicherweise besser geeignet, da PHP nicht wirklich parallele Tasks abarbeiten kann. Mit ein paar Kniffen hab ich das dennoch bei mir umgesetzt, dass PHP mehrere Jobs parallel abarbeiten kann - aber das ist nicht Thema hier.

Und auch angemerkt: Python ist ebenso eine gute Wahl - das muss jeder für sich entscheiden.

ABER: Was man mit PHP lernt, kann man auch für alle anderen Sprachen adaptieren.

 

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vor 1 Stunde schrieb coinflipper:

Bist du schon auf Performance-Schwierigkeiten gestoßen? Wenn man viele Berechnungen macht, ist PHP da vielleicht der Bremser, bzw. wie man programmiert, mehr als der Fernzugriff per API, oder?

Ich meine, die PHP-API bei binance wird ja nicht mehr wirklich weiter entwickelt. (ich bastle mir da gerade meine eigene dafür, oder habe es zumindest vor) Soweit ich deren API verstanden habe, ist die ganz ok aufgebaut, nur vielleicht etwas überladen und eben nicht mehr aktuell. Sie unterstützt weder Margin-Trading, noch die neuen Order-Möglichkeiten. Ich denke mir immer, dass wenn man seine eigene baut, man eventuell bessere Performance hat außerdem, kann man sich dann diese auch gut selbst erweitern.

 

Performance? nicht alles was in Script-Sprachen, PHP oder ähnlichem programmiert ist, muss langsam sein. "Langsam" ist relativ. Jokins Bot habe ich auf einem Raspi3 versucht, mit 10 Positionen, sehr schräge Einstellung (prozentuale Verteilung der Coins), Faktoren etc. Die längste Laufzeit war ca 21 Sek. im Hintergrund laufen ein paar CPU-Fresser. Speichermedium SD-Karte, sehr viel Log
Testweise im 2 Minuten-Zyklus, keine Probleme.

Also, was soll da da jedes Performace-Geschwurbel, zumal an keiner Stelle von High-Performance die Rede ist.

(Ich nehme das Ding nur zum spielen und verstehen, was da abläuft)

bearbeitet von bjew

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vor 24 Minuten schrieb bjew:

(Ich nehme das Ding nur zum spielen und verstehen, was da abläuft)

Exakt dafür ist es gedacht 🙂

"Finanzielle Intelligenz" 🙂 

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vor 5 Minuten schrieb Jokin:

Exakt dafür ist es gedacht 🙂

"Finanzielle Intelligenz" 🙂 

aj ja, da ist mir gestern aufgefallen, der Bot bekommt Probleme, wenn ich einen Coin rausnehmen will und dazu den Prozentsatz auf 0 bzw 0.00001setzte. In dem einen Fall sieht er zwar den Coin, überspringt ihn jedoch bei der Beauftragung, statt zu verkaufen, im anderen Fall kriegt er Divisionsfehler. :D  . eine 100%-Toleranz mag er auch nicht ;) (nicht schlimm, wollte nur ausprobieren, was er tut)

bearbeitet von bjew

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Ja, genau - den Div/0-Fehler hatte ich auch schon, sollte man aufpassen.

 ... und wenn ein Coin extrem ungleich gewichtet ist, dann wird er übersprungen, das ist das eingebaute Netz und der doppelte Boden falls mal ein Coin extrem im Kurs abkackt. Das passiert, wenn man einen Coin drin hat, der gedelistet werden soll. Alle andere verkaufen das Ding schnellstmöglich. Nur der Balancebot sieht in dem Kursverlust eine "tolle Chance" und kauft den - im schlimmsten Fall ballert er dann das gesamte Kapital da rein und der Coin wird gedelistet ... so nullt man seinen Account sehr zuverlässig über die Balance-Strategie.

Daher wird der Coin dann übersprungen, bzw. ignoriert. Da gibt's dann auch die Fehlermeldung dazu.

.... irgendwo hatte ich das bestimmt auch in einer Lektion so dokumentiert. Is schon sooo lange her :D 

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vor 18 Stunden schrieb Jokin:

Nein, für die Berechnungen hatte ich noch nie Performanceprobleme.

Der Flaschenhals war bisher grundsätzlich die Schnittstelle zwischen meinem Server und dem Exchange-Server. Gesendete API-Calls werden mit einer gewissen Verzögerung beantwortet, ist man auf die Antwort angewiesen um weiterzurechnen, dann wartet das Programm irre lange bis es weiter geht.

So auch mein BalanceBot - in jedem stündlichen Durchlauf wird ermittelt welche Order zu setzen sind - während die Berechnung 1% der Zeit benötigt, dauern die API-Calls 90% der Zeit und die restlichen 9% gehen für die Datenbankzugriffe drauf.

Wenn die Datenmengen größer werden, dann kann auch das Lesen in der Datenbank länger dauern, denn ich lasse lieber innerhalb der Datenbank rechnen als dass ich erst die Daten lade, meine Berechnungen durchführe um dann die geladenen Daten zu verwerfen - da kann ich auch gleich in der DB rechnen lassen und nur das Ergebnis da rausnehmen.

 

Aber ich verstehe Adriana absolut, denn wer in Richtung "künstlicher Intelligenz" arbeitet, der arbeitet auf einem ganz anderen Level und da kommt PHP definitiv sehr schnell an seine Grenzen - dafür ist das nicht gedacht.

Kleiner Einblick in meine Welt: Ich habe zur Jahrtausendwende Content-Management-Systeme programmiert, das war neu und gab es noch nicht. Ich hatte Shop-Systeme mit Perl programmiert und 'ner Adabas-Datenbank hinten dran ... und da bin ich ein Stück weit hängen geblieben - vielleicht kann man heute auch recht einfach eine iOS-App zusammenkloppen, die einen Bot macht - aber die läuft dann auch nicht dauerhaft auf einem Server. 

Ich liebe Serveranwendungen mit einer super einfachen Benutzerschnittstelle, die unabhängig vom Endsystem ist - ich arbeite mit Mac, Windows, Linux und iOS - da bietet sich ein Web-Frontend nunmal an.

Dieser Bot hier hat einfach nur eine Ausgabe, sonst hat der nix um irgendwelche Parameter zu verändert .... das noch hinzu zu packen, geht ganz fix.

 

... und nun ja - Matlab ist mit absoluter Sicherheit weit leistungsfähiger, das bezweifel ich nicht. Für künstliche INtelligenz und Verarbeitung großer Datenmengen sicher die erste Wahl. Ebenso für HighFrequencyTrading möglicherweise besser geeignet, da PHP nicht wirklich parallele Tasks abarbeiten kann. Mit ein paar Kniffen hab ich das dennoch bei mir umgesetzt, dass PHP mehrere Jobs parallel abarbeiten kann - aber das ist nicht Thema hier.

Und auch angemerkt: Python ist ebenso eine gute Wahl - das muss jeder für sich entscheiden.

ABER: Was man mit PHP lernt, kann man auch für alle anderen Sprachen adaptieren.

 

Ich wundere mich bei diesen Statements, wie wenig Übersicht und Verständnis Jokin eigentlich über den Prozess eine profitablem Strategieentwicklung hat, deswegen hier nochmal in Kürze, damit man aufhört Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Grundsätzlich ist es so, dass eine profitable Strategie 4 Punkte beantworten muss. Welches Instrument, wann rein, wann raus und wieviel riskiere ich. Auch muss ich eine gewissen Testphase haben, um zu sehen, wie das System life funktioniert und wie stabil das ganze ist. Alles andere wird Geld kosten. Das kann man in mehrere Phasen aufteilen.

P1 : Test von Trading Ideen und Definierung von Policy Regeln

 - Mann braucht eine Reihe von Indikatoren und guten Pricedaten (unterschiedliche Granularität). 

- Damit berechnet man die Indikatoren und schaut, wie die liegen und berechnet Testtrades zur Performanceberechnung

- Es ist wichtig, eine Visualisaierung zu haben, da kann man gleich sehen, ob die Idee Sinn macht.

- Weitere Anforderungen sind Multi-Instrument handling, Backtest und Equitykurvenberechnung. 

Am einfachsten sind fertige Systeme wie Tradestatsion, MT4/5 oder ähnlich, da diese bereits alle Funktionalitäten enthalten. Scriptsprachen wie Easylanguage sind nur für diesen Zweck gemacht. Ich lade z.B. die Pricedaten immer bei TS rein, weil es am einfachsten ist, damit zu spielen und ne Tradingidee anzusehen. Auch mit Python kommt man sehr weit, jedoch verbraucht man viel Zeit damit, die Libs zum laufen zu bekommen, weil keine Doku oder andere Version. Da hatte ich keine Lust mehr, immer alles selber zu machen. Ich will System nutzen, nicht entwickeln oder zu 90%  Fehler suchen.

PHP ist hierfür nicht geeignet. Es fehlt an allem.

 

P2 : Verbesserung der Trading Idee und MoneyManagement

Hier geht man bei, ob man die Signale noch irgendwie verbessern kann. Beispiel MACD. Der ist MA basierend. Wenn ich also eine normale MA Berechnung (3 Bars delay) mit einem Lagless MA (0-1 Bars delay ) austauschen, bin ich genau 3 Bars vorher im Trade, bevor andere ein MACD Signal erhalten.

Im nächsten schritt schaue ich mir an, , wie ich die Equitykurve verbessern kann und eine stabil steigende Kurve zu bekommen. Ich presse da einfach einen Knopf und bekomme das vorgerechnet, da kann man dann schnell sehen, ob das System als solches funktoniert.

Sowas kann man einfach mit System wie in 1 machen oder offene Systeme (bei der Indikatorverbesserung) wie Mathematica, Matlab, Octave (Matlab Type Free Software) verwenden. Das hat weniger mit der Rechenkapazität zu tun, mehr mit den Funktionalitäten, die ich brauche, um eine Strategie zu entwickeln. Der Vorteil von Matlab ist eine einzigartige Verarbeitung von TimeSerien und Indikatoren, die ich brauche, um Multiframe MultiInstrument Ideen zu berechnen. Das macht man mit 5 Zeilen Code. PHP ist dazu nicht geeignet es fehlt an allem.

 

P3  Test auf Demo

Jetzt habe ich eine Tradingidee in etwas umgesetzt und die Fragen nach dem Was, wann rein und raus und wieviel beantwortet. Das Ergebnis ist bereits, dass ich ein fertiges Script habe, dass ich einfach Life auf Demo setzen kann. Im Fall das kann ich nicht (z.B. Binance), ersetze ich die Signale einfach mit Kauf / Verkauf um die Preise zu bekommen und Multipliziert das mit dem Moneymanagement.  Das gibt mir dann eine Aussage, wie dicht ich an den Tests bin.

Das lasse ich in der Regel mehrere Monate laufen, um zu sehen, wo ich stehe. Wenn etwas crashed schreib ich das auf, um zu sehen, wo ich Probleme hatte, wenn z.B. der Markt sich ändert oder was auch immer.

Hier kann man PHP ansatzweise nehmen, jedoch muss ich mein fertiges Script dann wieder in eine andere Sprache umschreiben, das macht keinen Sinn.

 

P4 : Life mit Geld

Hier geht es einfach darum, das System von einem Demo Account auf einem Life Account zu setzen. Ich mache das so, dass ich einfach nur die Kontonummer oder Funktion austauschen und das System ist Life an der Exchange. Man startet mit wenig Geld und erhöht dann langsam. Hier verwende ich Matlab wegen der Batchverarbeitung, wenn ich mehrere Startegien gleichzeitig laufen lassen, weil sehr effizient.

Strategie Entwicklung ist ein immer andauernder Prozess und je einfacher die Tools sind, die man verwendet, desto einfacher kann man Geld verdienen. PHP wurde in den Prozessen bis ca. 2000 verwendet (auch von mir, ich habe damals Zend genommen), jedoch ist PHP heute komplett veraltet.

 

Was ich bisher beschrieben habe, ist der alte Weg der Strategieentwicklung, die Tools sind so mächtig geworden, das ist beeindruckend. Ich kann auch relativ einfach alle Coins gleichzeitig traden, ich dem ich die Strategie auf Multi-Instrument setze. Der neu Weg ist komplett anders, da sucht sich der Rechner selber seine Regeln und Policies, um die 4 Fragen zu beantworten.

 

Beispiel Ich möchte wissen, ob der Kurs morgen höher und niedriger ist als der Kurs heute. Wie kann ich hierzu ein System berechnen, dass mir eine Vorschlag (Signal gibt) macht. Dazu macht man folgendes

1. Ich brauche Preisdaten und ne Reihe von fertigen Indikatoren. Matlab wird verwendet. (kann man auch mit Python machen)

2. Die lade ich in das System und mach ne Vorbearbeitung der Daten und wandle die in Timeseries um. Es ist egal, ob ich jetzt einen Coin oder gleich alle nehme, aber ich brauche gute Pricedaten.

3. Danach nehme ich z.B. 10-20 Indikatoren und berechne 100 Parameter für jeden Indikator und Instrument.

4. Das ergibt ein Labeling der Daten, was ich in die Machine Learning Box und Editor lade.

5. Ich lass mal rechnen und spiele etwas mit den Parametern und lasse rechnen (getrennte Daten von lernen und testen)

Ca. 20-30 Zeilen Code !!!

 

Ergebnis ist, ich kann mit 88% eine Vorhersage machen, ob der Kurs morgen höher oder niedriger ist. Das setze ich einfach auf Demo und kann die Ergebnisse verifizieren. Mit dem geeigneten Moneymanagement habe ich dann ein profitables System, das sich selber gefunden hat. ich finde das eine coole Nummer 🙂

 

AM

bearbeitet von Adriana Monk

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vor 26 Minuten schrieb Adriana Monk:

Ich wundere mich bei diesen Statements, wie wenig Übersicht und Verständnis Jokin eigentlich über den Prozess eine profitablem Strategieentwicklung hat, deswegen hier nochmal in Kürze, damit man aufhört Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Grundsätzlich ist es so, dass eine profitable Strategie 4 Punkte beantworten muss. Welches Instrument, wann rein, wann raus und wieviel riskiere ich. Auch muss ich eine gewissen Testphase haben, um zu sehen, wie das System life funktioniert und wie stabil das ganze ist. Alles andere wird Geld kosten. Das kann man in mehrere Phasen aufteilen.

Korrekt - da stimmen wir vollkommen überein!

-> welches Instrument: Dazu muss man selber feststellen, was das Instrument leisten muss.

-> wann rein, wann raus: Das ist Kern der Strategie und ebenso muss die Frage "welche Art und Weise" beantwortet werden - entweder per Limit-Order oder per Marketorder oder auch mit verbundener Stop-Loss-Order oder dies auch noch kaskadiert oder getrailt. Dies kann dann auch "eskalierend" nach einander erfolgen.
Und besonders wichtig: In Abhängigkeit vom Orderbuch oder nicht?
Und auch wichtig: Soll die Limitorder wie eine Angel ausgeworfen werden und für alle sichtbar sein? Oder will ich vermeiden, dass andere auf meine Order reagieren und mich unterbieten? Dann stelle ich die Order exakt so ein, dass sie gerade nicht als Marketorder angenommen wird - oder ich nehme direkt spezifische Order aus dem Orderbuch an.

Genau diese "Art und Weise" bestimmt wie eng ich an die Exchange angebunden sein muss. Eventuell muss ich per Websocket-API jegliche Aktivitäten in dem angepeilten Orderbuch untersuchen und ganz gezielt neu eingestellte Order annehmen oder selber in letzter Sekunde meine Order setzen.

Und genau an der Stelle ist es eben nicht mehr möglich mit PHP solche Bots zu programmieren.

... geht es aber nur darum stündlich die Kurse zu checken um diese durchzurechnen und danach meine Order einzustellen, dann ist das doch total egal was ich für eine Programmiersprache nehme - das könnte ich auch noch manuell mit dem Taschenrechner ausrechnen und die Order manuell setzen.
Aber genau da hilft mir ein Bot - er schaut für mich nach, er rechnet für mich und er stellt die Order füpr mich ein. Fertig.

PHP oder Python reicht dafür absolut aus.

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vor einer Stunde schrieb Jokin:

Korrekt - da stimmen wir vollkommen überein!

-> welches Instrument: Dazu muss man selber feststellen, was das Instrument leisten muss.

-> wann rein, wann raus: Das ist Kern der Strategie und ebenso muss die Frage "welche Art und Weise" beantwortet werden - entweder per Limit-Order oder per Marketorder oder auch mit verbundener Stop-Loss-Order oder dies auch noch kaskadiert oder getrailt. Dies kann dann auch "eskalierend" nach einander erfolgen.
Und besonders wichtig: In Abhängigkeit vom Orderbuch oder nicht?
Und auch wichtig: Soll die Limitorder wie eine Angel ausgeworfen werden und für alle sichtbar sein? Oder will ich vermeiden, dass andere auf meine Order reagieren und mich unterbieten? Dann stelle ich die Order exakt so ein, dass sie gerade nicht als Marketorder angenommen wird - oder ich nehme direkt spezifische Order aus dem Orderbuch an.

Genau diese "Art und Weise" bestimmt wie eng ich an die Exchange angebunden sein muss. Eventuell muss ich per Websocket-API jegliche Aktivitäten in dem angepeilten Orderbuch untersuchen und ganz gezielt neu eingestellte Order annehmen oder selber in letzter Sekunde meine Order setzen.

Und genau an der Stelle ist es eben nicht mehr möglich mit PHP solche Bots zu programmieren.

... geht es aber nur darum stündlich die Kurse zu checken um diese durchzurechnen und danach meine Order einzustellen, dann ist das doch total egal was ich für eine Programmiersprache nehme - das könnte ich auch noch manuell mit dem Taschenrechner ausrechnen und die Order manuell setzen.
Aber genau da hilft mir ein Bot - er schaut für mich nach, er rechnet für mich und er stellt die Order füpr mich ein. Fertig.

PHP oder Python reicht dafür absolut aus.

Nein, tut es nicht. Man muss immer den Gesamtprozess betrachten und da ist PHP nicht geeignet. Python ist sicher ne Alternative, jedoch verbringt man zuviel Zeit, die Dinge zum laufen zu bekommen. Dann schon eher Octave, ist auch umsonst. 

AM

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vor 50 Minuten schrieb Adriana Monk:

Man muss immer den Gesamtprozess betrachten und da ist PHP nicht geeignet.

Erklärst Du bitte was Du mit "Gesamtprozess" meinst?

Für mich ist das der Gesamtprozess:

Bot startet, holt aktuelle Daten, berechnet was zu tun ist, setzt/löscht Order und fertig.

Warum reicht PHP dafür nicht?

(und wieso reicht mir das seit über zwei Jahren?)

bearbeitet von Jokin

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vor einer Stunde schrieb Jokin:

Erklärst Du bitte was Du mit "Gesamtprozess" meinst?

Für mich ist das der Gesamtprozess:

Bot startet, holt aktuelle Daten, berechnet was zu tun ist, setzt/löscht Order und fertig.

Warum reicht PHP dafür nicht?

(und wieso reicht mir das seit über zwei Jahren?)

ihr redet von zwei völlig unterschiedlichen Ansätzen. MA will den letzen Satoshi rausquetschen. Aber ob das Sinn macht?
Ich gedenke meine Tage anders zu verbringen ;) , mir genügt, wenn unterm Strich was rauskommt. Über "mehr" freuen sich nur meine Erben

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vor 4 Stunden schrieb Adriana Monk:

Ergebnis ist, ich kann mit 88% eine Vorhersage machen, ob der Kurs morgen höher oder niedriger ist.

Falsch, du kannst das nur mit maximal 50%!

Kein Mensch und keine Maschine kann jemals in die Zukunft schauen.

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vor 1 Stunde schrieb MixMax:

Falsch, du kannst das nur mit maximal 50%!

Kein Mensch und keine Maschine kann jemals in die Zukunft schauen.

Aber ich kann mit 88% eine Vorhersage machen, ob ich morgen höher oder niedriger im Preis bin. Da funktioniert sogar. Das liegt an der Psychologie des Markets, besonders im Instrumenten, die ein Gedächnis haben. Wenn Du anderer Meinung bist, ist auch OK. Ich verdien gutes Geld, das reicht mir.

AM

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vor 2 Stunden schrieb bjew:

ihr redet von zwei völlig unterschiedlichen Ansätzen. MA will den letzen Satoshi rausquetschen. Aber ob das Sinn macht?
Ich gedenke meine Tage anders zu verbringen ;) , mir genügt, wenn unterm Strich was rauskommt. Über "mehr" freuen sich nur meine Erben

Dieses "was zu tun ist" ist das Problem. Das musst Du erstmal haben ...

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vor 2 Stunden schrieb bjew:

ihr redet von zwei völlig unterschiedlichen Ansätzen. MA will den letzen Satoshi rausquetschen. Aber ob das Sinn macht?
Ich gedenke meine Tage anders zu verbringen ;) , mir genügt, wenn unterm Strich was rauskommt. Über "mehr" freuen sich nur meine Erben

Nein, ich will profitable Systeme/Bots entwickeln, da fängt man mit einer Tradingidee an, entwickelt die und startet mit der Testperiode, um dann eigenes Geld zu setzen. Das ist ein Gesamtprozess. Egal was ihr sagt, in der einen oder anderen Form müsst ihr das auch machen, so ist das Spiel.

AM

bearbeitet von Adriana Monk

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vor 3 Stunden schrieb Jokin:

Erklärst Du bitte was Du mit "Gesamtprozess" meinst?

Für mich ist das der Gesamtprozess:

Bot startet, holt aktuelle Daten, berechnet was zu tun ist, setzt/löscht Order und fertig.

Warum reicht PHP dafür nicht?

(und wieso reicht mir das seit über zwei Jahren?)

Das reicht Dir, weil Du Dich nicht weiterbewegst und im Jahr 2000 stehen geblieben bist. Sobald die Coin Scene etwas professioneller geworden ist, schmierst Du ab.

AM

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Am 14.11.2019 um 09:28 schrieb Adriana Monk:

Dann solltest Du Dir mal unbedingt Tradingsysteme wie MT4, Tradestation oder andere ansehen.

Hab ich gerade gemacht, MT4 ist mir auch nicht unbekannt, aber das Interface sieht so schrecklich aus.. Ich bleibe da lieber bei Tradingview und mach da meine technische Analyse manuell. Ich glaube die meisten Funktionen sind total unnötig und vernebeln einem nur die Sicht. Für eine erfolgreiche Strategie ist es meiner Meinung nach eher notwendig zu filtern und sich auf das nötigste zu konzentrieren (Elliott Waves, Fibonacci etc..)

EDIT: Hab deine letzte Erklärung erst gerade gelesen und finde es sehr spannend und faszienierend. Das ist allerdings ein sehr langer weg für einen nicht Programmierer. Ich baue mal erstmal den BalanceBot um ein besseres Verständnis zu bekommen 😁

bearbeitet von E_001

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vor 3 Stunden schrieb MixMax:

Falsch, du kannst das nur mit maximal 50%!

Kein Mensch und keine Maschine kann jemals in die Zukunft schauen.

Wenn man den Rhythmus des Universums versteht schon 😊

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vor 2 Stunden schrieb E_001:

Hab ich gerade gemacht, MT4 ist mir auch nicht unbekannt, aber das Interface sieht so schrecklich aus.. Ich bleibe da lieber bei Tradingview und mach da meine technische Analyse manuell. Ich glaube die meisten Funktionen sind total unnötig und vernebeln einem nur die Sicht. Für eine erfolgreiche Strategie ist es meiner Meinung nach eher notwendig zu filtern und sich auf das nötigste zu konzentrieren (Elliott Waves, Fibonacci etc..)

EDIT: Hab deine letzte Erklärung erst gerade gelesen und finde es sehr spannend und faszienierend. Das ist allerdings ein sehr langer weg für einen nicht Programmierer. Ich baue mal erstmal den BalanceBot um ein besseres Verständnis zu bekommen 😁

Ja, mann muss selber definieren, was einem liegt. Man findet am Ende erst raus, wenn man ein paar System probiert hat. Ich mache meine erste Tradingidee Evaluierung meistens mit Tradestation. Easylanguage ist der defacto Standart für sowas. Was Du dann verwendest bleibt dir überlassen, ob Du nun of Fibonacci schwörst oder nicht, das bleibt Dir überlassen. Jedoch muss man sehen, wie sich das Trading System über ne Zeit verhält. Viele machen den Fehler, dass die vom Super System reden und nach 3 Monaten sind die Pleite. 

Eigentlich muss man kein definierter Programieren sein, wenn man z.B. Easylanguage nimmt, aber man muss Coden können, sonst kommt man nur bedingt weiter. Da würde ich anfangen. Das schöne am Traden ist, nach dem Trade ist vor dem Trade. In Zukunft erledigt sich dann die Systementwicklung und Deep Learning wird übernehmen, um die besten Möglichkeiten zu finden.

AM

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vor 3 Stunden schrieb Adriana Monk:

Das reicht Dir, weil Du Dich nicht weiterbewegst und im Jahr 2000 stehen geblieben bist. Sobald die Coin Scene etwas professioneller geworden ist, schmierst Du ab.

AM

Ich sag's mal so: Selbst wenn ich noch heute Nacht "abschmiere" kann ich wirklich zufrieden sein 🙂

... aber ich verstehe schon was DU meinst und Du hast recht, ich hab mir die neuen Technologien nicht angeschaut weil ich mit den Old-School-Technologien wunderbar klarkomme. Und ja, Du hast auch recht mit dem Abschmieren - ich hab damals ein Schweinegeld verdient indem ich CMS und Shopsysteme programmierte. Irgendwann kam die nächste Generation der Studenten, die haben für den halben Stundensatz viel schickere Sachen mit Flash hingezaubert. 

Zu dem Zeitpunkt war mir das aber schon egal, denn ich war weitergezogen und habe das Feld den Studenten überlassen. Genauso wird das auch dieses Mal sein - ich sammel die low-hanging-fruits ein und anstatt mir eine Leiter zu nehmen ziehe ich weiter zur nächsten Möglichkeit.

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vor einer Stunde schrieb E_001:

Wenn man den Rhythmus des Universums versteht schon 😊

Was er mit den 50% meint, ist, das wenn ich zwei Zustände habe, geht die Chance der Vorhersage auf Dauer gegen 50%, das nennt sich Münzwurfexperiemtent oder so. Leider vergiss er da eine Menge, wenn man das im Bereich Trading anwendet.

Bedeutet : 

- Wenn ich einen Münzwurf vorhersage, dann hab ich Phase wo ich sehr gut bin und wo ich sehr schlecht bin, im Durchschnitt eben 50%. Diese individuellen Phasen muss ich finden und dementsprechend nutzen.

- Indikatoren spielen in der Regel die Psychologie des Market wieder (man kann auch Marktneutral arbeiten, dann ist es egal, ob der Kurs steigt oder fällt.) Sprich es gibt ein Marktverhalten,

  was sich nicht so schnell über Nacht ändert. Das ist das Gedächniss sozusagen, was den Unterschied zu einem reinen Münzwurd experiment darstellt.

- Man Labelt (faktorisiert) sozusagen die Daten und das System findet danach selber heraus, was wichtig ist und welche Parameter signifikant sind und welche Policies man setzt. Dadurch kann man die Phasen finden, wo die Indikatoren ganz gut synchron sind und man erhöht seine Wettchancen auf 88%. Das ist eben das Neue und die Zukunft im Trading.

AM

 

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