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MenionLeah

"Bitcoin Halving" und "PoW Difficulty"

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Die PoW difficulty wird ja ca. alle 2 Wochen neu geregelt und mir kam die Frage auf: Was passiert, wenn kurz vor dem/einem halving die difficulty hochgesetzt wird und anschließend durch das halving viele miner vorerst auf´s mining verzichten, weil es sich nicht rechnet. Dann hätten wir eine Mischung aus "plötzlich viel weniger miner" und "höhere difficulty". Würde das eventuell dazu führen, dass man, zumindest bis zum erneuten regeln der difficulty die durchschnittlichen 10 Minuten pro block deutlich überschreiten würde?

 

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vor 11 Minuten schrieb MenionLeah:

Dann hätten wir eine Mischung aus "plötzlich viel weniger miner" und "höhere difficulty". Würde das eventuell dazu führen, dass man, zumindest bis zum erneuten regeln der difficulty die durchschnittlichen 10 Minuten pro block deutlich überschreiten würde?

Ja.

Ist nur meine Meinung. 97% könnten Andere Meinungen haben, oder auch nicht.

bearbeitet von MixMax

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vor 4 Minuten schrieb MenionLeah:

Die PoW difficulty wird ja ca. alle 2 Wochen neu geregelt

Alle 2016 Blöcke.

Wenn 2016 Blöcke in weniger als 14 Tagen gemint wurden, geht die Difficulty hoch.
Wenn 2016 Blöcke in mehr als 14 Tagen gemint wurden, geht die Difficulty runter.

vor 5 Minuten schrieb MenionLeah:

Was passiert, wenn kurz vor dem/einem halving die difficulty hochgesetzt wird und anschließend durch das halving viele miner vorerst auf´s mining verzichten, weil es sich nicht rechnet.

Ganz einfach:

1. Es werden mehr als 14 Tage für 2016 Blöcke benötigt.
2. Wenn 2016 Blöcke gemint wurden, geht die Difficulty runter.

... je weniger Miner an der Blockchain minen, desto länger dauert es. Wenn nur noch die Hälfte der Hashpower zur Verfügung steht, wird es doppelt so lange dauern bis die Difficulty angepasst wird.

 

Grundlegende und oft genutzte Irrtümer:

1. "Alle 14 Tage wird die Difficulty angpasst"
... ok, das ist nun hoffentlich verstanden, dass es weniger oder mehr als 14 Tage sein kann. Die Blockanzahl ist ausschlaggebend.

2. "Wenn halb so viel Miner da sind, machen die doppelt so viel Profit"
... das würde nur stimmen, wenn auch die Hälfte der Miner weiterhin alle 10 Minuten Blöcke findet. Aufgrund der Difficulty brauchen sie jedoch im Durchschnitt länger.

3. "Derzeit wird alle 10 Minuten ein Block gefunden"
... auch falsch, das ist nur der Durchschnittswert. Es kam schon vor, dass der nächste Block mehrere Stunden lang nicht gefunden wurde ohne dass nur noch ein Bruchteil der Miner arbeiten.

 

Definitiv wird die Zeit um das Halving herum sehr interessant, denn von 100.000 USD Erlösen sind dann nur noch 50.000 Euro über.

Nun könnte man meinen, dass die Miner in Scharen zu BCH und BSV wechseln, aber deren Difficulty-Anpassung ist anders, die Difficulty wird sehr schnell angepasst und selbst wenn 90% der Hashrate auf BCH wechselt, verdienen sämtliche Miner weit weniger als die BCH-Miner, die heute BCH minen.

Das Halving wird Ertragsausfälle auf ganzer Linie bedeutetn und kann zum "Schlachtfest" für Miner werden.

ABER ... es wird kein Schlacht fest geben, denn das Halving und dessen Zeitpunkt kommt für keinen Miner überraschend. Die Miner werden sich für die Zeit nach dem Halving eine Art Winterspeck ("Halvingspeck") anfressen und von diesem erstmal zehren um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.
Dieses Anfressen des Winterspecks geschieht dadurch, dass weniger geminte Coins auf den Markt gegeben werden - das machen alle Miner auch ohne sich untereinander abzusprechen.

Ob das ein Grund für die derzeitige Rallye ist? Ich denke nicht, denn BSV dürfte bei den Minern tonnenweise rumliegen - BCH ebenso. Bei beiden dürfte es einen immensen Überschuss geben. Bei BTC sieht das etwas anders aus, die Niedrigkurs-Durststrecke 2018 und 2019 wird schon nicht ganz ohne gewesen sein.
Allerdings sehen wir auch, dass die Miner weiterhin fleißig ihre Hardware aufrüsten.

Es ist schwer eine Vorhersage zu treffen - ich persönlich tippe auf eine Verknappung der dem Markt zufließenden BTC. Diese Verknappung wird meiner Meinung nach nicht schlagartig sein, sondern sie setzt bereits vorab ein um ein Polster aufzubauen und wird nach dem Halving weiter gehen bis die Polster abgebaut sind.

Und eines dürfte klar sein: Die Miner haben nicht zig Millionen USD in ihre Farmen gesteckt um nun Anfang Mai die Dinger abzuschalten und zu sagen "ok, dann geh ich mal nach Hause". Nein, die Miner werden um ihre lukrativen Marktanteile kämpfen. Und das können sie nur wenn der BTC keinen Reputationsschaden nimmt, also werden sie den Halving-Effekt irgendwie "abdämpfen".

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Ich nutze diesen Thread hier um die News-Meldungen zum Halving zu diskutieren.

Wir werden nun eine zunehmende Berichterstattung zum Halving erleben, die sämtliche Facetten des Journalismus offenbaren wird. Da wird enorm viel Müll geschrieben Weltuntergangsszenarien diskutiert und vielleicht (mit geringer Wahrscheinlichkeit) erleben wir auch eine objektive Berichterstattung.

Lasst uns gemeinsam unsere "finanzielle Intelligenz" verbessern (Ausdruck von Friedrich und Weik geliehen)

https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/mining-desaster-bitcoin-halving-steht-vor-der-tuer-was-bedeutet-das-fuer-die-schuerfer-8425666

"Der 9. Mai 2020 steht für Bitcoin-Spekulanten und Schürfer ein wichtiger Tag im Kalender."

Blödsinn - zum jetzigen Zeitpunkt kennt niemand den Tag an dem der 630.000te Bitcoin-Block gemint wird. Derzeit steht die Prognose auf dem 5.5.2020 - die Tendenz geht eher in Richtung 2.5. oder sogar noch in den April.

"Dieses Ereignis findet in einem regelmäßigen Rhythmus von vier Jahren statt, also zuletzt 2016."

Blödsinn. Es findet alle 210.000 Blöcke statt. Das letzte Mal war's am 09.07.2016 - also vor weniger als 4 Jahren. Diese "Verkürzung" liegt daran, dass die Hashrate immer weiter gestiegen ist und dadurch mehr als 6 Blöcke je Stunde gefunden werden. Nur alle 2016 Blöcke wird die Difficulty angepasst und es werden wieder durchschnittlich 6 Blöcke je Stunde gefunden.

" Die Rentabilität des Schürfens wird vermutlich kurzfristig einbrechen, aber auch das ist speziell vom Preis des Bitcoins während des Halvings abhängig. "

Dem stimme ich zu - daher rate ich zur absoluten Vorsicht bei allen Handelsaktivitäten. Im Zweifel: "do nothing" - Neulinge sollten nicht vorschnell in Panik verfallen. Weder auf der Käufer- noch auf der Verkäuferseite.

" Jeder Partizipant, Trader und Schürfer versucht sich "richtig" auf das Halving vorzubereiten. "

Die Aussage ist korrekt, lässt den Leser jedoch ratlos zurück. Was ist denn nun "richtig"?

Grundsätzlich halte ich persönlich für "richtig" wenn man stets "handlungsfähig" ist. Also im Fall eine rapiden Kursanstiegs gestaffelt mit kleinen Mengen rausgehen kann (mit steuerfreien Coins aus 2018) und wenn man gleichzeitig bei fallenden Kursen gestaffelt einsteigen kann (mit ausreichend Fiat, welches auch langfristig gebunden sein darf)

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