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Jokin

"Öffentliches Portfolio" für Bitcoin-Einsteiger

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Hallo zusammen,

viele Bitcoin-Einsteiger stellen sich viele Fragen:

- soll ich jetzt kaufen, nachher oder morgen?
- hätte ich gestern kaufen sollen? Warum habe ich das nicht getan?
- soll ich mich nun über den Kursverlauf ärgern oder freuen?
- wieviel soll ich "investieren"?
- wie funktioniert das mit der Steuererklärung?
- wie beteilige ich das Finanzamt an meinen Verlusten?
- wie sichere ich meine Gewinne ab?
- welche Strategie ist die Beste?

Um diese Fragen zu beantworten habe ich im September 2019 ein "öffentliches Portfolio" erstellt und bis jetzt konsequent meine Strategie verfolgt, die ich in Grundzügen nicht nur selber "nicht öffentlich" nutze sondern auch regelmäßig Unentschlossenen mit auf den Weg gebe bis die sich ihre eigene Strategie gebaut haben.

Ich bezeichne das als

Das Bitcoin-Millionen-Spiel
Oder wie durch systematisches Traden
und Hodlen Geld verdient und
steuerrechtlich optimiert wird.

... also als "Spiel". Denn es ist definitiv keine Anlageberatung und es besteht grundsätzlich das Risiko des Totalverlustes für den, der dieses Spiel spielt.

Und anstatt nur Papertrading zu betreiben und zu sagen "ich mache dies oder jenes" schaffe ich nun nachprüfbare Fakten. Ich führe also die Käufe tatsächlich aus und lege die jeweils gekauften Bitcoin in die Blockchain und wenn ich etwas verkaufe, dann nehme ich die auch wieder aus meiner Wallet raus.

Immerhin ist das erklärte Ziel in dieser Wallet einmal Bitcoin im Wert von einer Mio. Euro zu halten.

Hier ist meine Wallet einsehbar: https://blockchair.com/bitcoin/xpub/xpub6C5qmkhno9G2BhhtZvuG916ZVLnxoJ9DSz1NPp1pYMH8tthgKiQiN2LXFe8Bnyh1k3uS1gWpnAm6fjmaN8Zpy25GCdTh5m5tewcgKqz1RcQ

 

Hier ist meine Strategie / meine Spielregeln:

  1. Monatlich wird das Budget um 3.000 € erhöht
  2. In der ersten und zweiten Hälfte des Monats wird zu beliebigen Zeitpunkten jeweils 1/3 des Budgets in Bitcoins getauscht. Das dritte Drittel wird zu einem beliebigen Zeitpunkt eingetauscht oder in den Folgemonat übertragen.
  3. Käufe werden auf ca. 1.000 Euro gerundet (kein Kleinvieh)
  4. Verkäufe werden durch Leeren der betroffenen Bitcoin-Adresse durchgeführt.
  5. Coins, die älter als 12 Monate sind werden mit Gewinn verkauft-> der Erlös fließt dem Budget zu
  6. Steigt der Kurs um 1/3, so wird 1/3 des gestiegenen Bestandes verkauft(mit steigendem Alter des Bestandes steigt die Schwelle auf 1/2 an)-> der Erlös fließt dem Budget zu
  7. Fällt der Kurs um 1/3, so wird die betroffene Adresse geleert(Bestand muss jünger als 12 Monate sein)-> dieselbe Menge an Bitcoins wird am Folgetag erneut angeschafft.
  8. Die Genauigkeit der Zahlen ist zweitrangig und es reichen grobe Rundungen.
  9. Die Einkommensteuer wird pauschal mit 50% angenommen.
  10. BTC-Transaktionen sind öffentlich(xpub6C5qmkhno9G2BhhtZvuG916ZVLnxoJ9DSz1NPp1pYMH8tthgKiQiN2LXFe8Bnyh1k3uS1gWpnAm6fjmaN8Zpy25GCdTh5m5tewcgKqz1RcQ)

Und das sind die Gründe für diese Strategie:

  1. 3.000 Euro je Monat, da 10.000 Euro mtl. für die meisten Menschen nicht erreichbar ist. 3.000 Euro lässt sich mit 300 Euro gut runterskalieren für geringere Budgets und gut Dritteln zum einfachen Rechnen.
  2. Zwei Einzahlungen je Monat, da mehr Einzahlungen zu viel Aufwand bedeuten und eine geringere Anzahl keinen echten Cost-Average-Effekt bietet.
  3. Drittelung des Budgets um ausreichend flexibel nachkaufen zu können.
  4. Rundung auf 500 Euro, da bei kleineren Beträgen der Aufwand und die Transaktionskosten unverhältnismäßig hoch werden.
  5. Das komplette Leeren von Adressen bei Verkäufen reduziert den administrativen Aufwand immens.
  6. Gewinnmitnahmen nach 12 Monaten um bei zukünftigen Wertverlusten die Gewinne abgesichert zu haben und um gleichzeitig bereit für Steuerersparnisse zu sein.
  7. Ein Drittel verkaufen bei 1/3 gestiegenem Kurs folgt dem Prinzip „sellhalf on a double“
  8. Der Verkauf bei fallenden Kursen reduziert die Steuerlast.
  9. Steuersatz von 50% vereinfacht die Berechnungen.

Meine gesamte Dokumentation lege ich immer in der Dropbox ab, dieser Link bleibt dauerhaft aktuell, da liegen immer die neusten Unterlagen:

https://www.dropbox.com/sh/g1x5gbr93h50asy/AAB69SD3p4K-JcHlG8B78J7oa?dl=0

Sinn und Zweck für Neu-Einsteiger:

  • Ihr lernt, dass der optimale Ein- und Austiegszeitpunkt nicht vorhersehbar ist
  • Ihr lernt, dass es total egal ist ob Ihr ein paar Tage eher oder später kauft / verkauft
  • Ihr lernt, dass die Konsequenz einer Strategie für Emotionen schützt (vermeintlcihe "Fehlentscheidungen" lassen sich auf die konsequente Strategie schieben und in Eigenlob umwandeln, dass man dieser in schlechten Tagen ebenso treu bleibt wie in guten Tagen - so verlor mein Portfolio im zweiten Halbjahr 2019 beständig an Wert - aber das ist nicht schlimm, wenn man bei seiner Strategie bleibt!)
  • Ihr lernt wie Ihr in Coin-Tracking die Daten pflegt und die Depot-Trennung nutzt (derzeit etwas kompliziert, wird in 2020 bestimmt optimiert)
  • Ihr lernt wie Ihr die Anlage SO für Eure Einkommensteuererklärung ausfüllt (ziemlich einfach)
  • Ihr lernt aber nicht wie das alles mit den Gebühren ist - die unterschlage ich bei diesem Spiel ganz bewusst um es nicht noch komplizierter zu machen als es schon ist. Bei nur 2 oder 3 Trades im Monat ist der dadurch entstehende Fehler recht gering.

Und was hab ich davon?

... es wäre schön, wenn Ihr Euren Bitcoin.de-Acount über meinen Ref-Link anlegt: https://www.bitcoin.de/de/r/x5u9dc
... wenn Ihr den schon habt, dann wäre es schön wenn Ihr Euren Cointracking-Account über meinen Ref-Link anlegt: https://cointracking.info?ref=J665974

Danke :-)

 

... so, dann schaut mal zu wie man mit monatlich 3.000 Euro Einzahlung in weniger also 334 Monaten entweder zum Millionär wird oder eine Million Euro innerhalb von 334 Monaten verzockt :cool:

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Zitat

... so, dann schaut mal zu wie man mit monatlich 3.000 Euro Einzahlung in weniger also 334 Monaten entweder zum Millionär wird oder eine Million Euro innerhalb von 334 Monaten verzockt 

nun denn, dann werde ich es vermutlich nicht mehr schaffen, die Million planmäßig zu verzocken.

@Jokin

zu 03_2019_Jahresabschluss  Seite 12: müssten die Einträge nicht korrekterweise in Zeile 42 ff, "Andere Wirtschaftsgüter" eingetragen werden? (Ich weiß, du schreibst an anderer Stelle, dass du das alles wie Grundstück betrachtest)

 

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vor 29 Minuten schrieb bjew:

zu 03_2019_Jahresabschluss  Seite 12: müssten die Einträge nicht korrekterweise in Zeile 42 ff, "Andere Wirtschaftsgüter" eingetragen werden? (Ich weiß, du schreibst an anderer Stelle, dass du das alles wie Grundstück betrachtest)

 

AARGH .... 

Du hast recht - ich hatte das nur heute schnell noch gemacht, weil genau dieser Rest noch fehlte.

Danke! Korrigiere ich morgen.

Edit: Ist nun korrigiert ... so ein dämlicher Fehler :D 

bearbeitet von Jokin

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vor 19 Stunden schrieb Jokin:

... so, dann schaut mal zu wie man mit monatlich 3.000 Euro Einzahlung in weniger also 334 Monaten entweder zum Millionär wird oder eine Million Euro innerhalb von 334 Monaten verzockt

Dazu kommt noch man muss natürlich auch die nächsten 27 Jahre immer 3000€ jeden Monat auf Tasche haben um sie da rein zu packen ... aber spannend das ganze zu beobachten deshalb Daumen hoch !

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vor 29 Minuten schrieb mawa73:

Dazu kommt noch man muss natürlich auch die nächsten 27 Jahre immer 3000€ jeden Monat auf Tasche haben um sie da rein zu packen ... aber spannend das ganze zu beobachten deshalb Daumen hoch !

Schon krass, dass man 3000 Euro monatlich über hat, um so ein "Spiel" zu spielen. Aber super interesant - werde ich definitiv verfolgen! 👍

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vor 58 Minuten schrieb mawa73:

Dazu kommt noch man muss natürlich auch die nächsten 27 Jahre immer 3000€ jeden Monat auf Tasche haben um sie da rein zu packen ... aber spannend das ganze zu beobachten deshalb Daumen hoch !

Auf irgendeine Art und Weise muss ich ja auch "Spannung" erzeugen ;-)

... und nicht zu vergessen den psychologischen Effekt - ich möchte damit Hemmungen bei Neu-Einsteigern abbauen. Der Gedanke kann dann sein "ok, wenn der Jokin bereit ist 3.000 Euro je Monat zu verliegen, dann folge ich ihm einfach mal mit 300 Euro und mache dasselbe einfach mit jeweils 10% - wenn er sein Geld verliert, dann verliere ich nur 10% seines Geldes".

Und auch wichtig ... wenn ich kaufe und jemand anders auch kauft, dann stehen wir beide auf der Käuferseite - also ist das nun nicht gerade ein persönliches Bereicherungsgeschäft meinerseits auf Kosten von Nachahmern.

vor 27 Minuten schrieb dxtr:

Schon krass, dass man 3000 Euro monatlich über hat, um so ein "Spiel" zu spielen. Aber super interesant - werde ich definitiv verfolgen! 👍

Ehrgeiz, Ausdauer, Risikomanagement und Neugier. Glück braucht es dazu nicht. Ich hatte verdammt viel Pech bisher und ich hab verdammt viel Fehler gemacht - aber genau das hat mir geholfen meinen Weg zu machen.

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Viel Erfolg ich werde es weiter beobachten.

Schön auch zu sehen das du schon massiv im Plus* bist.^^

 

*theoretisch, ausgezahlt ist ja noch nichts.

 

 

PS: Tolle PP-Präsi. Sehr toll für Anfänger.

bearbeitet von Realtrader

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@Jokin viel Erfolg!

Find deinen Einsatz für die Neulinge wirklich genial!

Auch die Visualisierung der Käufe mit der Zeitachse, ist super für den Einstieg.

Das wird Vielen weiter helfen.

 

Daumen hoch! :)

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Der letzte Kauf war am 08.01.2020 - da hatte ich mein erstes Drittel des Monatsbudgets in BTC getauscht. Nun ist die zweite Hälfte des Monats angebrochen.

Ich hab keine Ahnung wohin der Kurs wandert, daher entscheide ich mich nun für das direkte Umtauschen des zweiten Drittels in BTC und schmeiß den "Chip" auf mein Spielfeld.

Unbenannt.png.16955f6f27718a09e29af0136dcec2af.png

... so sieht das derzeit aus (in die Dropbox lade ich das irgendwann später hoch).

Interessant zu sehen: Der bei Blockchair angezeigte und in Euro umgerechnete Kurs ist mal eben 150 Euro höher als derzeit bei bitcoin.de; aber das macht überhaupt nix.

Real habe ich auch weniger bezahlt, aber ich kann den real bezahlten Preis nicht transparent hier dokumentieren ohne das Rumgehampel mit Kontoauszügen und und Tradedetails von bitcoin.de zu veranstalten. Es geht ja auch mehr um das Gesamtkonzept, daher lasse ich die Gebühren auch komplett unter den Tisch fallen.

Aber zurück zum "Spielfeld". Da muss ich nochmal drauf eingehen.

Auf dem Spielfeld habe ich mir die ersten 6 Monate markiert und die zweiten 6 Monate bis zur Steuerfreiheit. In den ersten sechs Monaten sind Gewinn-Verkäufe ratsam, in den zweiten 6 Monaten sind Gewinnverkäufe nicht so ratsam, da lohnt es sich wohl eher auf die Steuerfreiheit zu warten.

Spannend wird es wenn der Kurs deutlich über die 9.500 Euro geht. Gemäß meiner Spielregeln muss ich dann 1/3 der gestiegenen Coins verkaufen. Da sich bei dem ca. 6.000-Euro-Kurs aber nur zwei Chips tummeln werde ich deutlich länger warten bis ich etwas verkaufe. Denn aufgrund meiner Strategie werden Adressen nur komplett geleert oder gar nicht. Würde ich anfangen und Adressen nur teilweise leeren, komme ich mit meiner Dokumentation vollends in den Wald.

Ich denke auch so schon ist es nicht allzu einfach dem Ganzen zu folgen.

 

Das wirklich Spannende ist nun aber die Frage ob dieser Kauf "richtig" oder "falsch" war. Wer kann das zum jetzigen Zeitpunkt wissen?

Niemand.

Dennoch ist die Antwort einfach: Da ich "handlungsfähig" bleibe (ich hab ja noch ca. 1.400 Euro im Budget) ist der Kauf auf keinen Fall "falsch". Ich kann jederzeit nochmal nachkaufen. Allerdings nur einmal mit den kompletten 1.400 Euro, denn auch hier wird nicht kleingestückelt, da ich sonst mit der Dokumentation in'n Wald komme.

Steigt der Kurs unaufhörlich weiter, werde ich diese 1.400 Euro mit in den Folgemonat nehmen - denn dies ist gemäß meiner Strategie erlaubt. Meine Käufe im Februar 2020 erfolgen dann mit umso größeren Beträgen.

vor einer Stunde schrieb Realtrader:

Schön auch zu sehen das du schon massiv im Plus* bist.^^

Das ist nicht der Strategie geschuldet sondern dem reinen Zufall. Die Kurse hätten genauso weiter fallen können und nun bei 4.000 Euro/BTC liegen können - das würde dann weitere Verlust-Realisierungen geben.

... ich denke so offen und ehrlich muss man das auch sagen, dass das hier keine Gewinngarantie ist. (hab ich ja auch im ersten Beitrag in rot)

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vor 6 Stunden schrieb Jokin:

Aber zurück zum "Spielfeld". Da muss ich nochmal drauf eingehen.

1.)

Auf dem Spielfeld habe ich mir die ersten 6 Monate markiert und die zweiten 6 Monate bis zur Steuerfreiheit. In den ersten sechs Monaten sind Gewinn-Verkäufe ratsam, in den zweiten 6 Monaten sind Gewinnverkäufe nicht so ratsam, da lohnt es sich wohl eher auf die Steuerfreiheit zu warten.

2.)

Spannend wird es wenn der Kurs deutlich über die 9.500 Euro geht. Gemäß meiner Spielregeln muss ich dann 1/3 der gestiegenen Coins verkaufen. Da sich bei dem ca. 6.000-Euro-Kurs aber nur zwei Chips tummeln werde ich deutlich länger warten bis ich etwas verkaufe. Denn aufgrund meiner Strategie werden Adressen nur komplett geleert oder gar nicht. Würde ich anfangen und Adressen nur teilweise leeren, komme ich mit meiner Dokumentation vollends in den Wald.

Ich denke auch so schon ist es nicht allzu einfach dem Ganzen zu folgen.

diese beiden Punkte solltest in der Einführung / Spielregeln nochmal deutlicher einbringen

bearbeitet von bjew

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vor 14 Stunden schrieb bjew:

diese beiden Punkte solltest in der Einführung / Spielregeln nochmal deutlicher einbringen

Für solche Tipps bin ich unheimlich dankbar!

https://www.dropbox.com/sh/g1x5gbr93h50asy/AAB69SD3p4K-JcHlG8B78J7oa?dl=0

In der "01_..."-Datei hab ich Seite 11,12 und 13 eingefügt. Vielleicht magst Du das mal gegenlesen ob das ausreichend verständlich ist?

Zugegeben, wie genau ich diese Strategie in Bildern ausdrücke musste ich mir auch eben erst überlegen - daher brauchte ich nun dieses halbe Jahr um das ganze Dokument immer mal wieder zu überarbeiten.

Anfangs hatte ich dazu noch Videos erstellt, aber der Aufwand ist derart hoch, dass mich jede Aktion gleich mehrere Stunden Arbeit gekostet hat, das kann ich auf Dauer nicht durchziehen.

Aber so geht es - je Aktion 3 Blätter erstellen:
1. Kurslinie anpassen und Coins entsprechend des Alters nach links schieben
2. Für neuen Kauf Menge ermitteln, kaufen, in Wallet auszahlen und über blockchair ermitteln welcher "öffentlicher" Kurs das ist
3. Das ganze nochmal nachrechnen und Screenshots machen
4. Den Kram in meine Excel-Tabelle eintragen um Rechenfehler zu vermeiden
5. PDF erstellen und in die Dropbox werfen

... ich bin echt gespannt wie weit mich das führen wird. Werde ich nun tatsächlich fast 28 (!!) Jahre lang das Ding so durchziehen? Insbesondere weil eine kurzfristige Kursverdopplung die Zeit nicht nennenswert verkürzen wird. Die 6 Monate, die ich dann weniger einzahlen muss, macht's auch nicht fett. Im Idealfall dümpelt der Kurs nun noch 5 Jahre so rum und dann gibt es drei Kursverdopplungen - zack, erledigt.

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28 Jahre werde ich das vermutlich nicht begleiten können, werde da dann eher in einem Pflegeheim vor mich hinröcheln 😨, also keine Coins auf dem Spielfeld hin und her schubbsen. Aber eine Zeitlang geht's schon noch. Wenn ich es verstanden habe, werde ich auch mit ein paar Kröten mitspielen.

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@Jokin, das ist ein ganz tolles Projekt. Die Dokumente in der Dropbox sind sehr gut verständlich. Ich drücke Dir (und uns) die Daumen, dass Du das möglichst lange durchhälst. Damit meine ich nicht nur die 3.000 Euro pro Monat, sondern vor allem den großen Zeitaufwand.

Danke!

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Die 3.000 pro Monat sind kein Problem - es ist eher die Zeit, die das Problem darstellt :D

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Servus! Klasse Geschichte diese Spiel! Vielen Dank und Anerkennung für's machen, beschreiben und teilen.

Würdest du diese Strategie auf einem Exchange wie Kraken fahren? Macht doch im Prinzip wenig unterschied. Oder? 

Da ich mich dazu entschlossen habe langfristig einen Teil meines Kapitals in Cryptos anzulegen, werde ich diese Strategie mal in dieser oder leicht abgewandelter Form verfolgen. ;)👍

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vor 5 Minuten schrieb KPunkt:

Würdest du diese Strategie auf einem Exchange wie Kraken fahren? Macht doch im Prinzip wenig unterschied. Oder? 

Man muss das abwägen.

Der erste Grund "pro" Bitcoin.de ist der deutschsprachige Support. Das vereinfacht es Einsteigern, die nicht so fit in englisch sind.

Grund 2: Man ist bei Bitcoin.de mit bis zu 2.500 Euro Einsatz im Jahr schon direkt handlungsfähig ohne sich aufwendig zu verifizieren.

Grund 3: Wenn ich bei Bitcoin.de für 100 Euro BTC kaufe, zahle ich derzeit 5 Euro Gebühren, dazu kommt noch eine Transaktionsgebühr um die Coins auf die Wallet auszuzahlen, das sind derzeit ca. 0,2 Euro - Kraken ist da nicht für günstiger. Da zahle ich für 100 Euro BTC 2,50 Euro Gebühren und habe die Transaktionskosten zur Wallet mit derzeit 4 Euro.

Kraken: 6,50 vs. Bitcoin.de mit 5,20 Euro .... klar, das macht den Kohl nicht fett und bei größeren Beträgen dreht sich das.

Somit rate ich Anfängern mit kleinen Beträgen eher zu Bitcoin.de - wenn das Ganze später professioneller wird, dann zieht man halt weiter zu einer richtigen Exchange. Es soll ja auch keiner mit monatlich 3.000 Euro da einsteigen und das machen. Diesen recht großen Betrag habe ich gewählt, weil es mit kleineren Beträgen für mich nicht sinnvoll ist - denn genau das ist ja auch meine Strategie um Bitcoin sehr, sehr langfristig zur Seite zu legen.

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Am 17.1.2020 um 08:55 schrieb Jokin:

Für solche Tipps bin ich unheimlich dankbar!

https://www.dropbox.com/sh/g1x5gbr93h50asy/AAB69SD3p4K-JcHlG8B78J7oa?dl=0

In der "01_..."-Datei hab ich Seite 11,12 und 13 eingefügt. Vielleicht magst Du das mal gegenlesen ob das ausreichend verständlich ist?

 

 

@Jokin, ja so müsste es passen.

Danke

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Am 17.1.2020 um 18:43 schrieb Jokin:

Grund 3: Wenn ich bei Bitcoin.de für 100 Euro BTC kaufe, zahle ich derzeit 5 Euro Gebühren, dazu kommt noch eine Transaktionsgebühr um die Coins auf die Wallet auszuzahlen, das sind derzeit ca. 0,2 Euro - Kraken ist da nicht für günstiger. Da zahle ich für 100 Euro BTC 2,50 Euro Gebühren und habe die Transaktionskosten zur Wallet mit derzeit 4 Euro.

Kraken sollte mit ~0,25% Trading Fee eher bei 0,25 € liegen.

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vor 6 Minuten schrieb VanillaThunder:

Kraken sollte mit ~0,25% Trading Fee eher bei 0,25 € liegen.

Auutsch - richtig.

Ich hatte das erst für 1.000 Euro schreiben wollen, dann doch auf 100 Euro reduziert.

Mit 100 Euro ist man bei Bitcoin.de deutlich günstiger: 0,5 Euro + 0,2 Euro Transaktionsgebühren.

Kraken hat zwar halbe Transaktionsgebühren von 0,25 Euro, dafür aber min. zehnfache Transaktionsgebühren.

Anstatt nur 70 Cent über Bitcoin.de zahlt man bei Kraken über 2 Euro bei kleinem Volumen von 100 Euro.

Ab deutlich über 1.000 Euro wird es bei Kraken günstiger.

So... nun stimmt's?

 

bearbeitet von Jokin

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