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Axiom0815

Bitcoin's Power Oszillograph (kurz PO)

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Will man über den Kursverlauf des Bitcoins irgendeine Aussage machen, muss man den Bitcoin verstehen.

Er hat eine fest definierte maximale Anzahl (21 Mio.) und ist so programmiert, dass das Finden neuer Bitcoins (Mining) alle 210.000 Blöcke (in etwa ca. 4 Jahren) verlangsamt wird, in dem sich der Blockaward halbiert.

Schaut man sich das in einen Chart an, ist links alles sehr klein und wächst dann parabolisch „in den Himmel“. Das ist recht beeindruckend, hilft aber nicht so richtig weiter was zu verstehen.

Deshalb wird der Chart logarithmisch dargestellt. Und zwar auf beiden Achsen. Und schon sieht man eine stetig ansteigende Kurve, leicht schwankend. Man könnte gedanklich eine Gerade ziehen.

Will man sich der Sache mathematisch nähren, greifen wird zurück auf die Statistik/Wahrscheinlichkeitsrechnung. Man könnte z.B. mit der linearen Degression genau dies (gedachte) Linie berechnen. (Geht in der Praxis nicht so leicht, weil wir ja logarithmische Achsen haben. Aber man kann sich das vorstellen.)

Wenn man jetzt nach paar Kleinigkeiten beachtet und es mathematisch optimiert, bekommt man eine leicht wellige Linie raus, die den Kurs in der Mitte teilt.

Ich habe das mal in einer Grafik dargestellt. Da Excel leider die X-Achse nicht logarithmisch darstellen kann (oder ich bin zu „unwissend“), hat man den Eindruck, dass sie leicht einer E-Funktion folgt und abflacht. Aber vernachlässigen wir das mal.

Grafik3 31.01.2020.jpg

Die rote Linie ist der Kurs, die grüne Linie, ich nenne sie mal Trend-Linie.
Die blaue Punkt-Strich-Linie ist der 200 Tage Durchschnitt, der uns so richtig auch nicht helfen kann. Die orange Strich-Linie der der 4 Jahres-Durchschnitt. Wir wissen ja, ca. alle 4 Jahre gibt es ein Halving.

Wie wir sehen, sehnen wir nichts. 😉

Doch!

Die Trend-Linie schneidet den Kurs in „zwei Hälften“.  Man könnte also zu jeden Tag die Differenz von der Trend-Linie zum Kurs errechnen. Und genau das hat Harold Christopher Burger gemacht. Und man konnte in den historischen Übertreibungsphasen (Blase) immer eine Abweichung von ca. 0,8 sehen.

Grafik2 31.01.2020.jpg

Wir sehen die Spitze 2011, 2013 und 2017. Und sogar die erste kleine Blase im Frühjahr 2013 wird hervorragend detektiert.

Wir haben also einen Oszillographen, der uns ziemlich genau anzeigt, wann wir in einer Blasenbildung sind. Egal ob die Kurse in Hundert, Tausend oder Zehntausend dotieren.

Der Mensch scheint also in seinen Übertreibungen immer den gleichen Mustern zu folgen und mit Hilfe der Mathematik können wir das exakt voraussagen.

Die dicke orange Linie habe ich als „Alarm“ auf 0,78 gelegt.

Ich habe noch den Median (grüne dicke Strich-Punkt-Linie) und entsprechend paar Perzentil (grüne Strich-Linie) berechnet.

Vergessen wir aber jetzt mal das mathematische Vokabular und verinnerlichen uns, was wir da eigentlich sehen. Wir haben exakte Wahrscheinlichkeiten, die wir nur aus den historischen Kurs berechnen. Keine Annahmen, Variablen, Deutungen. Der OP hat also keine „Knöpfe“ woran man drehen kann, solange, bis es ein gefällt.

Das heißt, alles was unter dem Median liegt, ist z.Z. unterbewertet und somit genau das Signal zu Einkauf.

Und weil wir nicht wissen was die Zukunft bringt, kaufen wir mit den Cost-Average-Effekt, aber immer wenn der Kurs unter dem Median liegt.

Grafik1 31.01.2020.jpg

Man kann also eine Regel aufstellen, wann es günstig ist zu kaufen und wann es angesagt ist über einem Verkauf nachzudenken.
Ich habe dazu die Farben der Ampel, grün und rot, gewählt.

Ich habe hierzu eine kleine Grafik gemacht und auch ein bisschen illusioniert. (Man möge mir mein schlechten Geschmack verzeihen.)

23207866_Oszillator5plus(28_01.2020).jpg.31a547723202961732a616e9744221a0.jpg

 

Wird fortgesetzt. 😉

 

Axiom

 

 

 

bearbeitet von Axiom0815
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Am 31.1.2020 um 13:22 schrieb Axiom0815:

und auch ein bisschen illusioniert.

Illustriert? Dagobertisiert!

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@Axiom0815Interessant wäre jetzt mit deinen aufgezeigten Datenanalysen einen zukünftigen Trend zu finden. Heißt, gibt es ein Muster über die letzten Jahre und könnte man diese nicht als Prognosedaten aufzeigen🤔 anhand dessen könnte man wieder schauen ob diese Prognose den tatsächlichen Kurs wiederspiegelt.

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Ich hole mal den Post vom Prognose hier her. 

Am 29.1.2020 um 16:05 schrieb Jokin:

Nö.

Ich gehe davon, dass aufgrund des anstehenden Halvings die Medienberichterstattung zunehmen wird. Und infolge dessen werden sich in Kürze viele neue User hier im Forum anmelden.

Ich würde es begrüßen wenn Du einen eigenen Thread für PO erstellst und diesen in Deine Signatur als "Der PO: Bitcoin-Investment-Strategie für Bitcoin-Einsteiger" verlinkst.

Insgesamt würde ich es begrüßen, wenn auch weitere "Vielposter" entsprechende "Einsteiger"-Informationen in ihre Signaturen aufnehmen ... auch hinsichtlich der Gefahren, in die Neulinge rennen könnten, die die große Rendite suchen und ihr Geld in Scam-Projekte schmeißen ...

Also den Thread gibt es jetzt. Womit ich mich schwer tue ist eine "Strategie" zu definieren, weil dies von vielen sicherlich falsch verstanden werden kann.

Der PO ist keine Finanzberatung. Er zeigt nach den erklärten Regeln die aktuelle Situation bei Bitcoin.
Strategie ist, was "Du" draus machst.

Ich als Hodler fahre zur Zeit so, dass ich unter der Median-Linie gekauft habe, immer schön mit CA. Dabei habe ich auch mit "Netzen" nach tieferen Kursen gefischt.

Natürlich kann man auch die Null-Line als Indikator nutzen. Es ist je nachdem, eben besser optimiert. Nur wer jetzt noch keine (oder wenige Bitcoin hat) sollte sicherlich nach solchen Einstiegspunkten suchen.

 

Wie sieht es aktuell aus?

03.02.2020.jpg

Die Median-Linie scheint irgendwie wirklich die Wasserscheide zu sein. Der Kurs pendelt an ihr herum. Mal kurz drüber, mal kurz drunter. 
Aktuell sind es wieder Kaufkurse. Was sich bei diesen hin und her schnell ändern kann. 
Trotzdem, wer will, dem sollten paar Dollar mehr nicht schrecken, denn dann ist man mit dabei. Und von den "hohen Gipfeln" sind wir sehr weit weg. Dir paar wenigen Dollar sind dann "Rundungsfehler".

Der PO zeigt die vergangenen und jetzigen Gegebenheiten an. Und er kann sich je nach Situation ändern.
Ich sehe es also so, dass man daraus keine Kursvorhersage machen kann, wie der Kurs in 1 Monat steht. Er kann mich aber sehr dabei unterstützen.

Meine Strategie ist also im grünen Bereich einsammeln und im roten Bereich werde ich mich entscheiden eventuell welche abzuwerfen. Wobei dann die Frage von hoher Bedeutung ist, was man dafür bekommt. Aber dazu, wenn es so weit ist.

Bis jetzt ist man mit den "einsammeln" nicht schlecht gefahren und hat nach PO sogar seinen Einstandskurs verdoppelt.
Gut sowas zu wissen, weil man dann sein Einsatz wieder rausnehmen kann und man ist trotzdem mit Freecoins mit dabei! 👍

Das ist aber immer auch der individuellen Lage geschuldet. Muss also jeder selber wissen. Entsprechende "Perzentil"-Linien können weiter Möglichkeiten signalisieren.

Axiom

PS: Es ist interessant, wie Widerstands- und Untersützungslinien aus der TA, hier eine mathematische Herleitung finden.

bearbeitet von Axiom0815
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Ohne das ich Lust verspüre irgend eine Diskussion über das S2F-Modell hier zu führen, mal eine Grafik vom letzten Having.
Da ja jetzt in den Medien die "Deutungen" beginnen. 

Wir sehen schön, wie sich der Kurs vor den Halving leicht erhöht zum "theoretischen S2F-Modell".

 

03.02.2020 S2F.jpg

Und gleich darunter, wie es aktuell aus sieht.

03.02.2020 S2F 2.jpg

 

Überlagert ist es noch besser zu sehen. Aber mein Speicherlimit ist erreicht. 😞
Muss verkleiner oder löschen.

Axiom

bearbeitet von Axiom0815
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vor 4 Stunden schrieb Axiom0815:

PS: Es ist interessant, wie Widerstands- und Untersützungslinien aus der TA, hier eine mathematische Herleitung finden.

Dann hoffen wir mal, dass das alles so kommt. Danke für's Einstellen und zukünftige Pflege. 👍

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Hatte mal jemand noch den Langzeittrend wo man sieht ob wir uns im Band für einen Uptrend bewegen?

bearbeitet von Danielsun

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vor 1 Stunde schrieb Danielsun:

Hatte mal jemand noch den Langzeittrend wo man sieht ob wir uns im Band für einen Uptrend bewegen?

In der Grafik oben rechts ist immer der Chart seit 2010.

Beim nächste Post, bringe ich wieder die vollständige Grafik.

Aktuell wollte ich aber mit den "heraus vergrößern" genauer zeigen, wie es sich verhält. Finde ich schon spannend.

Axiom

bearbeitet von Axiom0815

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Ich habe mir nur mal über die langzeitcharts die halvings eingemalt und geschaut wie das aussieht...

1. Halving 28.11.12 ( Kurs ~12$ - 6 Monate vor Halving 6$) Anstieg ab 13.01.13 und relativ stabil ab März 13 (Kurs ~100$) --> verzehnfacht 

2. Halving 09.07.16 ( Kurs ~650$ - 2 Monate vor Halving 400$)Anstieg ab 10.10.16 und relativ stabil ab März 18 (Kurs ~6000$) --> verzehnfacht

3. Halving erwartet 18.05.20 --> heist das der Kurs noch anziehen kann 10000$ bis halving und dann hoffe ich geht es ab Mitte nächsten Jahres mit verzehnfachen weiter 🚀🦄

 

was denkt ihr?

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Update:

Wie schon letztens gesagt, sind wir jetzt an der grünen Median-Linie, mal ein Schnapps drunter, mal ein Schnapps drüber. 
Wir haben uns jetzt im grünen Bereich mit Bitcoin eingedeckt und deuten dieses Signal als "Halt, kaufen beenden!".

Oszillator5plus(07.02.2020).jpg

Wer noch keine oder nur wenige Bitcoin hat, kann natürlich immer noch kaufen, der Kurs hält sich an der grünen Linie "fest". (Der Kurs ist noch unter der Null-Linie.)

Natürlich haben wir noch weiter ein Auge auf die Kurse. Gerne nehmen wir kleine Rücksetzer (Korrektur) auch noch mit. Es "versaut" uns zwar den Einstandspreis, aber - und dass ist entscheidend - es erhöht unsere Coinzahl. Hier ist Quantität eine gute Größe. 

Unabhängig davon kann man nun auch mal ein Auge auf die Urlaubsangebote werfen. Mal paar Wochen in den Sommer fliegen. Oder eine Kreuzfahrt...
Wir treten jetzt also in die "Schlafenszeit" ein.
Unser Vorrat ist gut gefüllt und wir warten auf die Ernte.
Dafür brauchen wir keine Rakete. So schnell wird es nicht gehen. Gerne können wir über Umwege (Südsee) segeln und einfach bis dahin die schöne Zeit genießen.

Hinweis: Natürlich wird der Kurs bis zur roten Spitze wieder mächtig zappeln.
Aber nicht nervös werden. Denn um so länger die Saat reift, um so mehr können wir dann später ernten.
Gibt es aber ein extremes Zwischenhoch, wird uns das der PO anzeigen.

Axiom

PS: Zum Halving kann man natürlich gerne mal anstoßen bei einen guten Essen. 😉

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Hallo @Axiom0815...könntest du noch einmal den aktuellen PO Chart zeigen? Würde mich gerade mal interessieren wie dieser bei dem aktuellen Kura aussieht. Liebe Grüße 

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vor 59 Minuten schrieb Danielsun:

Hallo @Axiom0815...könntest du noch einmal den aktuellen PO Chart zeigen? Würde mich gerade mal interessieren wie dieser bei dem aktuellen Kura aussieht. Liebe Grüße 

Na hat sich nicht viel verändert. Hier mal die Kurve mit dem Median in groß (Ausschnitt). Kann man besser sehen.

12.02.2020.jpg

Wir sind jetzt im Ruhemodus und warten auf die Ernte. 😉

Aber in der Grafik kannst Du sehen, wir haben die Median-Linie schon gekreuzt, aber noch nicht die Null-Linie.
Man kann also den jetzigen Kauf unter 10.000€ nicht als falsch bezeichnen.

Immer mit der Hoffnung, dass es vielleicht auch noch mal ein kurzen Rückschlag gibt. Dann bin ich auch auf der Käuferseite. Aber verlassen würde ich mich nicht darauf. In der letzen Kaufphase hatten wir 272 Tage grün. Ich denke viele haben die Chance genutzt und sind gut drin.

Axiom

PS: Ich "urlaube" jetzt. Kann eventuell also auch nicht immer sofort antworten. 

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Am 17.2.2020 um 12:38 schrieb Jokin:

Du meinst @Axiom0815 seinen Po.

Der Kurs berührt von oben fast wieder die grüne Linie. Aber ob sie auch noch mal darunter abtaucht ist nicht sicher. (Mir fehlt der Glaube.)
Vielleicht noch ein Chance für die Letzten mit CA fortzufahren? 
Ich habe dieses Jahr nichts mehr gekauft. 😉

Das "goldene Kreuz" auf Tagesbasis schließt sich gerade. Also wird es wohl der letzte "Touch" für längere Zeit gewesen sein. 
Es geht wohl jetzt weiter aufwärts.

Also Glück auf!

Axiom

18.02.2020.jpg

bearbeitet von Axiom0815
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📣   Klingel, Klingel! 

Der Kurs ist durch die grüne Linie und somit ist wieder die Möglichkeit einzukaufen. 🛒 😉

Oszillator5plus(20.02.2020).jpg

Auweia, das versaut uns ja den Einstandspreis.
Jetzt sind wir über 5.000$. Egal, hier ist die Quantität die entschiedene Größe.
Um so mehr Bitcoin man hat, um so höher der zukünftige Gewinn. ☝️

Nutzen wir also dankbar die Korrektur, so lange uns die Möglichkeit gegeben wird. Man hatte es ja nicht mehr zu hoffen gewagt.
Aber immer wenn große Verkaufsprogramme oder Versteigerungen von Bitcoin laufen, wirkt sich dies auf den Kurs.
Kurzfristig, aber genau unser Ding zuzuschlagen.

 

Axiom

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vor 1 Stunde schrieb Axiom0815:

Jetzt sind wir über 5.000€

Glück gehabt: Es sind nur 5.000 USD :D 

vor 1 Stunde schrieb Axiom0815:

Um so mehr Bitcoin man hat, um so höher der zukünftige Gewinn. ☝️

Das ist witzig - hab heute den Kurssturz gesehen und auch an einem Nachkauf gedacht. Wenn der Kurs morgen auch noch so steht, werfe ich nach ...

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vor 29 Minuten schrieb Jokin:

Glück gehabt: Es sind nur 5.000 USD :D 

Das ist witzig - hab heute den Kurssturz gesehen und auch an einem Nachkauf gedacht. Wenn der Kurs morgen auch noch so steht, werfe ich nach ...

Ja richtig Dollar. 😉

Ich habe es korrigiert. Danke!

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Das Golden Cross mag nicht jeder!

So hat die USA über ihre Behörde "zufällig" genau danach ihre Bitcoin-Versteigerung in vier Chargen durchgezogen.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Das nennt man Politik.

Na und? Ich konnte noch mal mehrere Netze leeren. Ein guter Fang, so kurz vom Halving.
Und der PO sagt uns wieder,  Einkaufen. 😉

Axiom

27.02.2020.jpg

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Ich hätte da mal eine Frage zur Berechnung des quantitiaven Wertes des Power-Oscillators:
 
Soweit ich es richtig verstanden habe, berechnet man für jeden gegebenen Tag t die “lineare Regressionsgerade” ab Beginn des Bitcoins (= langfristige Entwicklung).

Danach schaut man nach, welcher Preis diese Regressionsgerade zum Zeitpunkt t "vorhersagen" würde (mathematisch ist das der Funktionswert, also der Preis zum Zeitpunkt t auf der Geraden). Und dann berechnet man das Delta zum tatsächlichen Preis zum Zeitpunkt t. Heraus kommt also ein Delta/Abweichung in Preis bzw. EUR/USD zum Zeitpunkt t.

Beispiel: die Regressionsgerade sagt einen Wert von 8000 USD "voraus" zum 13.03.2020, der tatsächliche Preis ist aber nur 7500 USD. Haben wir also ein Delta/eine Abweichung von 500 USD.
 
Mir ist jetzt aber nicht klar, wie dieser Wert von 500 USD in einen Korridor von –1 bis +1 überführt wird. Dieser Schritt lässt sich für mich leider nicht nachvollziehen aus dem Paper von Burger.
 
Wer kann man mir hier helfen?

bearbeitet von michael.huber

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Geht mir gerade auch so - wäre über eine Antwort ziemlich froh 

bearbeitet von Crumiarc

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Muss man bei den jetztigen Kursen ( 5 k$/BTC ) denn rechnen?
Wer das wirklich braucht, hier ist die Formel: Pi x Daumen = Kaufen ;):D

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4 hours ago, michael.huber said:

Ich hätte da mal eine Frage zur Berechnung des quantitiaven Wertes des Power-Oscillators:
[...]
Beispiel: die Regressionsgerade sagt einen Wert von 8000 USD "voraus" zum 13.03.2020, der tatsächliche Preis ist aber nur 7500 USD. Haben wir also ein Delta/eine Abweichung von 500 USD.
 
Mir ist jetzt aber nicht klar, wie dieser Wert von 500 USD in einen Korridor von –1 bis +1 überführt wird. Dieser Schritt lässt sich für mich leider nicht nachvollziehen aus dem Paper von Burger.
 
Wer kann man mir hier helfen?

An der Stelle habe ich auch eine Weile gebraucht, du bist also nicht alleine (bzw. ihr, Crumiarc).😉

Irreführend ist, dass an der Stelle, an der das erklärt wird, das linke Diagramm an der Y-Achse mit 10⁻¹, 10⁰, 10¹, 10² etc beschriftet ist, im rechten Diagramm aber so gerechnet wird, als wäre es mit -1, 0, 1, 2 etc beschriftet (also nur der Exponent von 10^x).

Wenn ich dementsprechend 10¹ als 1.0 verwende, dann geht die Regressionsgerade laut Y-Skala bis ca. 1.3 (also 3 * 10¹), während der tatsächliche Bitcoin-Preis auf etwa 2.2 (also 2 * 10²) steht. Die Differenz ist also 0.9, das wird als Wert des Power Oszillators zu diesem Zeitpunkt in die rechte Grafik eingetragen.

Mathematisch: log10(bitcoinpreis) - log10(regressionsgerade) = log10(bitcoinpreis/regressionsgerade) = Wert_PO

Das heißt auch mit anderen Worten, dass die Differenz nicht auf einen festen Korridor von -1 bis +1 abgebildet wird, sondern eben der Zehnerlogarithmus des Verhältnisses gebildet wird. Wenn der Bitcoin-Preis mehr als das Zehnfache der Regressionsgerade betrüge (oder weniger als ein Zehntel davon), dann wäre die Differenz auch größer als 1.0 (oder kleiner als -1.0).

Das ganze wäre aus dem Paper schneller zu begreifen gewesen, wenn der Autor an der Y-Achse der linken Abbildung nicht den Bitcoin-Preis, sondern korrekterweise den log10(bitcoinpreis)  angetragen hätte.

Problem beseitigt?

bearbeitet von PeWi
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Ooooh! Besten Dank für die ausführliche Erläuterung. Habe es nun hinbekommen!

Ich habe allerdings noch Probleme, die Kurse von Anbeginn des BTC zu finden.

Mir ist klar, dass am Anfang noch nicht viel über Börse lief und es daher schwer ist, einen Preis zu finden. Allerdings haben die in dem Paper auch Kurse von 2011 genommen und gerade die Regressionsgerade wird doch erheblich beeinflusst, wenn die Anfangszeit des BTC fehlt.

Hat jemand eine Idee, wie bzw. wo ich die Kurse bekommen könnte?

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vor 8 Stunden schrieb michael.huber:

Ooooh! Besten Dank für die ausführliche Erläuterung. Habe es nun hinbekommen!

Ich habe allerdings noch Probleme, die Kurse von Anbeginn des BTC zu finden.

Mir ist klar, dass am Anfang noch nicht viel über Börse lief und es daher schwer ist, einen Preis zu finden. Allerdings haben die in dem Paper auch Kurse von 2011 genommen und gerade die Regressionsgerade wird doch erheblich beeinflusst, wenn die Anfangszeit des BTC fehlt.

Hat jemand eine Idee, wie bzw. wo ich die Kurse bekommen könnte?

frag beim PO-Ersteller nach, dem hatte ich auch mal den Link gegeben

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