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Bitpanda Mittelherkunft nachweis erforderlich, ist das üblich?


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Hallo an die Krypto Community, 

Ich bin ein Unternehmer mit einem Kleinbetrieb, ganz neu im Thema Kryptos und wollte ca 100.0000€ in BTC investieren. Als österreichisches Unternehmen hatte ich Bitpanda, auch als österreichisches Unternehmen entschieden. 

Begonnen hatte es schon dass ich mit einem Konto der GMBH nicht auf einen "normalen" Bitpanda account überweisen konnte. Dazu muss das Konto auf eine Geschäftskonto hochgestuft werden. 
Die dazu erforderliche Bürokratie dauerte ca eine Woche in der ich zusehen musste wie der Kurs ohne mich um 21% gepumpt ist...  21.000€ Verlust. :( 

Dann ging weiter, als ich ca 8 BTC auf mein HW Wallet übertragen wollte.  
Vom Konto abgebucht, auf der Walllet nichts eingegangen----dafür ein Mail in Spamordner dass eine manuelle Überprüfung der Transaktion erforderlich ist und ich mich an den Support wenden solle.

Zwei stunden später erfolgte dann doch kommentarlos die Transaktion. Kurz danach war ein weiteres mail im Spamordner dass Bitpanda  bei einer routineüberprüfung meines Kontos festgestellt hatte, festgestellt hatte dass es  umfangreich genutzt  würde - tolle Aussage - und ich um den Anforderungen der Finanzregulierungen  nachzukommen die Herkunft der Mittel nachweisen solle, damit die Transaktion abgeschlossen werden könne  - was sie zu dem Zeitpunkt ja schon war.... 

Meine ehrliche Frage an euch ist jetzt: Ist das bei anderen Exchange Plattformen auch so mühsam? Schon klar dass die Beträge über durchschnittlich hoch waren, aber was sind eure Erfahrungen ? 

Ist das bei einer ausländischen Exchange einfacher, gleich oder vielleicht noch  mühsamer?  
Welche würdet ihr mir empfehlen?  Es fühlt sich nämlich gar nicht gut an wenn 65 T auf einmal irgendwo in einem pending Status im Netz "herum schweben"....und du die Ursache irgendwann im Spam Ordner von einem noreply Absenderadresse erfährst. 

PS: Ich denke es braucht Menschen wie mich um den Krypto  Markt wieder zu pumpen, Menschen mit Rücklagen die auf Kryptoentwicklung setzen, aber mit dieser Erfahrung....bin ich wieder vorsichtiger geworden....Ich finde es aber toll dass manche echt gute Videos und Tutorials im Netz stellen... auf diesem Wege danke an alle für die Mühe!!  

Eine weitere Frage hätte ich noch zu meinem Trezor HW Wallet, vielleicht kann sie mir jmnd beantworten: 

Kann ich die recovery mit dem Seed irgendwie testen, ob sie im Ernstfall funktionieren würde? Wenn ja, wie, ohne einen weiteren trezor zu kaufen oder gar Probleme mit dem ersten zu bekommen? 

Vielen Dank für eure Infos im Vorhinein,...  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich vermute du hast dich mit dem Betrag leicht vertan. Meinst du wirklich 1 Millionen Euro? Wenn ja bin ich 100% in der falschen Branche tätig, aber egal :D

Spielt aber auch keine Rolle...

Bitpanda habe ich nie benutzt.

Bitcoin.de / Fidor.de funktioniert einwandfrei. Der große Vorteil ist, du musst dein Geld nicht einer Exchange anvertrauen. Es würde direkt mit dem Bankkonto der Fidor Bank gehen. Man du müsstest nur die Transaktionen "etwas" stückeln. Weil 1 Millionen wäre sehr viel auf einmal. Einfach mal die aktuellen Aufträge gucken.

Was auch gut funktioniert ist Kraken.com / Fidor.de. Da funktionieren hohe Beträge vielleicht besser. Vor allem niemals 2 Mal hintereinander den gleichen Betrag nach Kraken schicken. Die blocken den 2. dann. Könnte bei einer größeren Summe sehr doof sein. Also Zum Beispiel erste Überweisung 100 000,01 danach 100 000,02 usw.... Dann passiert normalerweise nichts.

3. Option wäre Bitstamp.com / Fidor.de

Und ja die Verifizierung ist immer mehr oder weniger aufwendig. Da kann man nichts machen. Ist das erleidigt, gehen auch größere Beträge problemlos. Ein Rat: Du solltest dir auf jeden Fall ein Konto bei der Fidor Bank besorgen. Dort gibt es nie Probleme mit Crypto Transaktionen, vor allem nicht bei deinen großen Transaktionen. Bei anderen Banken kann es da schon mal Ärger geben.

Du kannst die Seed mit dem gleichen Tresor testen.

Du kannst den Seed zum Beispiel auch bei Electrum als Test eingeben. Am besten nur, wenn du einen sehr kleinen Betrag auf der Wallet hast.

https://electrum.org/#home

Danach solltest du die Bitcoin zum Beispiel zu einer Börse überweisen und DANACH deinen Tresor komplett neu einrichten

Weil du durch den Test die Sicherheit vom Tresor kompromittiert hättest.

dann viel Erfolg mit deinen Bitcoin

 

 

bearbeitet von fjvbit
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vor 16 Minuten schrieb wabun:

Ich bin ein Unternehmer mit einem Kleinbetrieb, ganz neu im Thema Kryptos und wollte ca 100.0000€ in BTC investieren.

Das ist schön.

vor 17 Minuten schrieb wabun:

Schon klar dass die Beträge über durchschnittlich hoch waren, aber was sind eure Erfahrungen ? 

Ich glaube nicht, dass es hier viele User gibt, die Erfahrungen mit Transfers von Millionen Beträgen haben. Höchstwahrscheinlich ist es normal, dass solch hohe Beträge zusätzlich geprüft werden.

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vor 25 Minuten schrieb wabun:

Die dazu erforderliche Bürokratie dauerte ca eine Woche in der ich zusehen musste wie der Kurs ohne mich um 21% gepumpt ist...  21.000€ Verlust. :( 

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Ich habe schon vor Jahren in weiser Voraussicht Accounts bei mehreren Börsen angelegt und die Limits erhöhen lassen. Das dauert je nach Börse auch schnell mal einen Monat. Das macht man natürlich mit genug Vorlauf und nicht erst wenn der Zug bereits losfährt. Die Verluste musst du dir daher selber anrechnen. Lern aus dem Fehler und mach es beim nächste mal richtig. Immer vorher erkundigen welche Limits die Börse hat und diese gegebenenfalls erhöhen.

Außerdem auch gleich Gedanken über die Sicherheit machen. Ich empfehle Yubikey oder vergleichbare Hardware Lösungen. Wenn das nicht geht, dann 2FA App. Bei derartigen Beträgen finger weg von jeder Börse die beides nicht unterstützt. Das schließt auch Fidor mit ein weil Fidor leider nicht die notwendige Sicherheit bietet die bei derartigen Beträgen notwendig wäre. Gehe also immer davon aus dein Fidor Konto kann jederzeit gehackt werden. Mein CFO hat jetzt in 2 Jahren 4 mal ein Sim Swap mitgemacht weil die Angreifer damit Zugang zu schlecht abgesicherte Konten wie das von Fidor erlangen können.

Optional noch eine Whitelist Adresse für die Auszahlungen hinterlegen. Nervt zwar die Auszahlungen nur an eine Adresse senden zu dürfen aber es erhöht auch die Sicherheit.

vor 37 Minuten schrieb wabun:

Meine ehrliche Frage an euch ist jetzt: Ist das bei anderen Exchange Plattformen auch so mühsam? Schon klar dass die Beträge über durchschnittlich hoch waren, aber was sind eure Erfahrungen ? 

Mich hat noch niemand nach der Herkunft gefragt. Grundsätzlich ist das aber ein Problem des FIAT System. Deine Regierung möchte auch weiterhin genau wissen was du mit deinem Geld machst. Im Ernstfall wollen sie es auch einfrieren können. Damit das nach Möglichkeit auch so bleibt, müssen sie sich eben was einfallen lassen.

Mit Börsen im Ausland wäre ich vorsichtig. Prüfe vorher erst was deine Regierung davon hält. Eventuell ist es dir verboten überall dort ein Account anzulegen wo deine Regierung keinen Einblick hat. Außerdem bekommst du dann Probleme mit größeren Euro Überweisungen. Die werden dann mit exakt der gleichen Begründung einfach eingefroren bis du den Herkunftsnachweis erbracht hast. Um Ärger zu vermeiden wäre es vielleicht besser die Regularien im eigenen Land einfach ein zu halten.

vor 46 Minuten schrieb wabun:

Es fühlt sich nämlich gar nicht gut an wenn 65 T auf einmal irgendwo in einem pending Status im Netz "herum schweben"....und du die Ursache irgendwann im Spam Ordner von einem noreply Absenderadresse erfährst. 

Davon würde ich zu jeder Zeit abraten. Selbst wenn du wie ich mit einem Trezor und Yubikey bewaffnet bist, kann jedes Exchange jederzeit Insolvenz anmelden, von einer Regierung unter Druck gesetzt werden oder die Wallets der Börse werden gehackt. In all diesen Fällen verlierst du dein Geld. Der Grundsatz lautet daher: Wenn es nicht dein Private Key ist, ist es auch nicht dein Geld. Daher Geld auf Börse einzahlen, traden und sofort auszahlen. Das ganze in kleinen Paketen die du im Ernstfall bereit wäre zu verlieren.

vor 51 Minuten schrieb wabun:

PS: Ich denke es braucht Menschen wie mich um den Krypto  Markt wieder zu pumpen

Etwas Selbstbewusstsein ist nie verkehrt aber da überschätzt du deinen Einfluss auf den Kurs gewaltig. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass du aus den falschen Gründen investieren möchtest.

Mal zum Vergleich meine Motivation:
Ich habe zwei Kinder und in ca 10 Jahren möchte ich ihnen einen guten Start in ihr Leben mit auf den Weg geben. Die Frage ist wie legen ich Geld an? Dank der Inflation im FIAT System scheidet die Variante eigentlich aus. Es ist auch fraglich ob wie die nächsten 10 Jahre ohne eine weitere Finanzkrise überstehen. Falls ja, gehe ich davon aus ihnen das Startkapital aus eigenen Mitteln finanzieren zu können. Der Krypto Markt ist für mich eine Absicherung für den Fall, dass das FIAT System versagt. Ich gehe sogar davon aus, dass es dazu kommen wird. Ich möchte nicht das Leben meiner Kinder in die Hände des FIAT Systems legen. Der Krypto Markt ist da die bessere Wahl. Wohin der Kurs sich entwickelt ist für mich nebensächlich. Ich bin davon überzeugt, dass der Markt das von sich aus richten wird. Es wächst eine komplette Generation heran, die eine Alternative zum FIAT System kennt und es aus ähnlichen Gründen adaptieren wird. Der Prozess hat bereits vor Jahren begonnen und ist inzwischen nicht mehr aufzuhalten.

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vor 1 Stunde schrieb wabun:

Meine ehrliche Frage an euch ist jetzt: Ist das bei anderen Exchange Plattformen auch so mühsam? Schon klar dass die Beträge über durchschnittlich hoch waren, aber was sind eure Erfahrungen ? 

Vollkommen normal, dass die Exchanges ihre gesetzlichen Verpflichtungen erfüllen.

Sei froh, dass es so ist. 100.000 Euro an eine Exchange zu senden, die nicht die Gesetze erfüllt, wäre mir zu riskant.

vor 1 Stunde schrieb wabun:

Die dazu erforderliche Bürokratie dauerte ca eine Woche in der ich zusehen musste wie der Kurs ohne mich um 21% gepumpt ist...  21.000€ Verlust. :( 

So ein Blödsinn.

Du hast nun weniger BTC für Dein Geld erhalten - na und? Ein Verlust entsteht Dir frühestens beim Verkauf.

Dann kauf halt früher.

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vor 5 Minuten schrieb Jokin:

So ein Blödsinn.

Du hast nun weniger BTC für Dein Geld erhalten - na und? Ein Verlust entsteht Dir frühestens beim Verkauf.

Dann kauf halt früher.

Danke, dass Du das klarstellst, das wollte ich auch gleich beim Lesen schreiben.

Letztlich hat der User 21% teurer gekauft, als er es ursprünglich vorhatte. 

 

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Mh, aus dem Stand weg 100.000 Euro in Bitcoin zu übersetzen ist schon eine Hausnummer. Ich denke, die meisten Börsen werden da genauer hinschauen, auch wenn es ungewöhnlich ist, ein Geschäftskonto zu verlangen (es sei denn, du hast dich als Unternehmen angemeldet?).

Ob es für einen Anfänger wirklich sinnvoll ist, alles auf einem Trezor zu speichern, wage ich zu bezweifeln. Not your keys, not your coins stimmt zwar, ist aber auch eine Herausforderung. Wenn du z. B. deinen Trezor-Seed in Electrum einspielst, verrätst du deinem Computer - und womöglich auch einem Virus - deine privaten Schlüssel. Ist eine gute Methode, um zu verstehen, wie man Bitcoins speichert und warum es so ein wunderbares System ist. Aber ich würde das eher mit kleinen Beträgen machen, und nicht allem, was du gekauft hast.

Börsen und Marktplätze wie Bitcoin.de haben den Vorteil, dass dort Leute arbeiten, die seit Jahren Bitcoins sicher unter Extrembedingungen verwahren, und dass du einen rechtlichen Anspruch darauf hast, dass sie dir den Schaden ersetzen, wenn sie es verbocken. Daher ist es durchaus sinnvoll, einen Teil der Coins auf einer solchen Plattform liegen zu lassen. Auch wenn es nicht das ist, wofür Bitcoin eigentlich gemacht wurde.

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vor einer Stunde schrieb Christoph Bergmann:

Wenn du z. B. deinen Trezor-Seed in Electrum einspielst, verrätst du deinem Computer - und womöglich auch einem Virus - deine privaten Schlüssel.

Dann mach das doch einfach nicht. Trezor bietet extra eine recovery möglichkeit ohne PC an. Der Seed wird direkt am Trezor eingegeben. Sicherer geht es dann nicht mehr.

Bei eintsprechend großen Summen gleich 2 Hardware Wallets und ein CryptoSteel zulegen. Den Seed mit einem sicheren Passwort absichern. Mit dem gleichen Seed und einem zweiten Passwort ein Opfer Wallet anlegen. Falls du mal überfallen wirst, kannst du das Hardware Wallet mit diesem Opfer Passwort rausrücken ohne gleich alles zu verlieren.

vor einer Stunde schrieb Christoph Bergmann:

Börsen und Marktplätze wie Bitcoin.de haben den Vorteil, dass dort Leute arbeiten, die seit Jahren Bitcoins sicher unter Extrembedingungen verwahren, und dass du einen rechtlichen Anspruch darauf hast, dass sie dir den Schaden ersetzen, wenn sie es verbocken.

Ein rechtlicher Anspruch bedeutet noch lange nicht, dass du auch die komplette Summe zurück bekommst.

Außerdem behauptet jede Börse, dass sie sicher sei und am Ende werden sie dann doch gehackt. Das Sicherheitskonzept von Bitcoin.de kenne ich nur vom Hören Sagen. Überprüfen kann ich es nicht. Es ist auch bei weitem nicht das einzige Risiko. Nehmen wir doch mal den schlimmsten anzunehmenden Fall Finanzkrise. Dieses mal gerät komplett Europa in Schieflage und wir bekommen die gleichen Auflagen wie zuletzt Griechenland. Es ist jedem EU Bürger verboten Geld ins Ausland zu überweisen und am Automaten gibt es maximal 60€ pro Tag. Du glaubst doch nicht, dass Bitcoin.de in einem solchen Fall vergessen wird. Natürlich werden die Wallets ebenfalls komplett eingefroren. Was danach kommt möchte ich mir gar nicht vorstellen. Daher muss ich mich selbst bei scheinbar gut abgesicherten Börsen an den Grundsatz halten und mein Geld sofort an ein Wallet auszahlen, das komplett unter meiner Kontrolle ist. 

bearbeitet von skunk
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Dass du einen privaten Börsenaccount nicht direkt mit dem Geld der GMBH füllen kannst, sollte doch selbstverständlich sein, kannst privat und Firmengeld doch nicht einfach wild mixen?!
Also entweder privat account und privatkonto oder eben beides Geschätsaccount.

Ja, jede Börse und auch die Fidorbank verlangen Nachweise zur Vermögensherkunft.
Aber andere Börsen haben das besser organisiert. So legt zb. Kraken.com vorher offen, welche Volumina du ein/auszahlung und traden kannst, mit welcher Verifikationsstufe. Willst du die Herkunft des Vermögens nicht nachweisen, kannst du halt nur geringe Mengen ein/auszahlen.
Bei bitpanda hingegen wird all dies immer erst gefragt, wenn es eigentlich schon "zu spät" ist. Du hast viel Geld eingezahlt oder willst es auszahlen und dann wird alles lahmgelegt, bis du dich nackig gemacht hast. Man kann nur hoffen, dass diese Praxis sich zukünftig bessert.
Aber allgemein Nachweise über Herkunft des Vermögen, sobald ein gewisser Wert überschritten wird, passieren wie gesagt bei jeder Börse.

bearbeitet von Serpens66
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  • 1 month later...
Am 11.2.2020 um 18:41 schrieb Serpens66:

Du hast viel Geld eingezahlt oder willst es auszahlen und dann wird alles lahmgelegt, bis du dich nackig gemacht hast. Man kann nur hoffen, dass diese Praxis sich zukünftig bessert.
Aber allgemein Nachweise über Herkunft des Vermögen, sobald ein gewisser Wert überschritten wird, passieren wie gesagt bei jeder Börse.

Mir ist das noch nie passiert - ab welcher Summe?

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vor 36 Minuten schrieb koiram:

Mir ist das noch nie passiert - ab welcher Summe?

das musst du bitpanda fragen.
Aber ich tippe schon auf 10k€ und mehr.
Glücklicherweise habe ich das für mich "lösen" können, indem ich nach einer Weile an einen kompetenten Support Mitarbeiter geraten bin, welcher mal ein bisschen über den Tellerrand eines Brokers hinausschauen kann und entsprechende Befugnisse hatte. Dadurch konnte ich das für mich dauerhaft lösen und muss nicht immer und immer wieder für jede Transaktion Nachweise liefern, das war wirklich grauenhaft (da wurde wirklich für jede einzelne Einzahlung gefragt, woher die kommt (zb von wlechem exchange oder eigener wallet oder..) und woher das Vermögen dazu kommt)

Und was andere Börsen betrifft, bei denen man die Herkunft des Vermögens nachweisen muss: Bei Kraken war es damals der Verifikationsstatus "Tier 4", heute gibts den glaub ich nicht mehr, keine Ahnung wie das jetzt genau geregelt ist, aber ich glaube bei Kraken ist das noch immer "vorher" geregelt, dh. man weiß vorher worauf man sich einlässt und wird nicht überrascht. Bei anderen Börsen läufts ebenfalls mit dem Überraschungseffekt, allerdings erst ab grob geschätzt mindestens 100k€ Einzahlung/Auszahlung oder mehr (auch in mehreren überweisungen über monate).
Das ist aber auch nichts Bitcoinbörsen-spezifisches. Auch Finanz-Startups wie "revolut" und ähnlche führen solche Kontrollen der Herkunft des Vermögens durch. In deren FAQ steht drin, dass sie das machen können, aber nicht, wann/ab welcher Summe genau. Dh. auch hier wird man davon überrascht.

bearbeitet von Serpens66
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  • 5 months later...
Am 11.2.2020 um 18:41 schrieb Serpens66:

Bei bitpanda hingegen wird all dies immer erst gefragt, wenn es eigentlich schon "zu spät" ist. Du hast viel Geld eingezahlt oder willst es auszahlen und dann wird alles lahmgelegt, bis du dich nackig gemacht hast. Man kann nur hoffen, dass diese Praxis sich zukünftig bessert.

Leider wird es schlimmer.
Die ING (vormals ING Diba) bereitet sich jetzt auch darauf vor, Nachweise zur Mittelherkunft zu verlangen.
Das erweckt bei mir den Eindruck, dass die Finanzbehörden weitere Kontrollpflichten auf die Banken übertragen.
Da habe ich ja im Kern nichts dagegen, aber...

Erst sollen wir bei den Börsen belegen, wo wir unser Geld herhaben (zumindest, wenn es aus Sicht der Bank viel Geld ist).
Und wenn wir nach all den Jahren auscashen und 5- oder 6stellige Gewinne dann auf unser Girokonto auscashen wollen,
dann sollen wir zusätzlich (!) bei unserer Hausbank nachweisen, wo dann dieses Auscash-Geld herkommt???

Freunde, da hilft wohl nur noch emsiges Archivieren aller Geldeingänge wie Aktien-/Goldverkäufe/Immobilienverkäufe,
Auszahlung von Lebensversicherungen und Bausparverträgen, Erbscheine mit Vermögensaufstellung, Gehaltsnachweise/Steuerbescheide und/und/und...

Hier die Änderung in den AGB der ING zum 01.11.2020. Dort heißt es in Ziff. 11 (Auszug):
"(6) Weitere Mitteilungspflichten
Die ING stellt im Rahmen der kontinuierlichen Überwachung der Geschäftsbeziehung sicher, dass die
jeweiligen Dokumente, Daten oder Informationen über den Kunden und gegebenenfalls über den wirtschaftlich
Berechtigten, über deren Geschäftstätigkeit und Kundenprofil und – soweit erforderlich – die
Informationen über die Herkunft der Vermögenswerte im angemessenen zeitlichen Abstand aktualisiert
werden. Der Kunde ist verpflichtet, an dieser Aktualisierung mitzuwirken und auf Anforderung der ING
etwaige Änderungen mitzuteilen.
Auf Anforderung der ING ist der Kunde verpflichtet, die Herkunft seiner Vermögenswerte und seines
Vermögens mitzuteilen. Die ING ist berechtigt, vom Kunden diesbezüglich Nachweise anzufordern.
 ..."

 

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vor einer Stunde schrieb Peer_Gynt:

Und wenn wir nach all den Jahren auscashen und 5- oder 6stellige Gewinne dann auf unser Girokonto auscashen wollen,
dann sollen wir zusätzlich (!) bei unserer Hausbank nachweisen, wo dann dieses Auscash-Geld herkommt???

Zum einen wird kaum jemand "plötzlich" 5-stellig oder gar 6-stellig auscashen sondern mit 4-stelligen Beträgen beginnen. Und zum anderen reicht eine einfache schriftliche Erklärung, dass der Gewinn aus Bitcoinverkäufen kommt.

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vor 16 Minuten schrieb Jokin:

Zum einen wird kaum jemand "plötzlich" 5-stellig oder gar 6-stellig auscashen sondern mit 4-stelligen Beträgen beginnen. Und zum anderen reicht eine einfache schriftliche Erklärung, dass der Gewinn aus Bitcoinverkäufen kommt.

Oder die Massenadoption hat in dieser Zukunft bereits stattgefunden und casht nicht aus, sondern bezahlst einfach mit btc😉

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