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BL4uTz

Immobilien- Thread

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vor 7 Minuten schrieb Coins:

... und hoffentlich auch die häufig zu niedrig kalkulierten Instandhaltungskosten. In jedem Fall kann der Eigenkapitalanteil nicht zur Anlage in renditeträchtige Anlagen wie Aktien oder Bitcoin genutzt werden, wodurch je nach Anlagehorizont und Risikoneigung erhebliche Opportunitätskosten entstehen können, was aber regelmäßig nicht berücksichtigt wird, egal ob die Immobilie selbst- oder fremdgenutzt wird.

Meine Bitcoins kann ich auch gerade nicht als Eigenkapital für Immobilien einbringen. Sollte der Bitcoin fallen wie 2018, Immobilien jedoch steigen, hab ich auch dieses "Problem".

Am Besten man macht beides: Bitcoins und Immobilien.

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vor 32 Minuten schrieb Coins:

Die Frage ist, ob es nach so vielen Jahren des Booms nicht bald erneut so kommen könnte, oder?

... und hoffentlich auch die häufig zu niedrig kalkulierten Instandhaltungskosten. In jedem Fall kann der Eigenkapitalanteil nicht zur Anlage in renditeträchtige Anlagen wie Aktien oder Bitcoin genutzt werden, wodurch je nach Anlagehorizont und Risikoneigung erhebliche Opportunitätskosten entstehen können, was aber regelmäßig nicht berücksichtigt wird, egal ob die Immobilie selbst- oder fremdgenutzt wird.

Sicherlich möglich das eine kommende Krise wieder zu Zwangsversteigerungen führt, weshalb ich auch aktuell gar nicht zum kauf raten möchte, soll auch nicht so rüber kommen, aber es schadet nicht den Markt zu beobachten und sich zu informieren.

Immobilien sind und bleiben die wichtigste Anlageklasse und im Vergleich weniger riskant, vor allem in Vergleich zu Aktien(wirecard) und Krypto  viel mehr Anlageklassen fallen mir auch nicht ein. Ganz ohne Risiko gehts halt nicht , außer man möchte bis 67 arbeiten um dann seine weiteren paar Jahre von 1k monatlich zu leben, wollen wir alle nicht sonst wären wir nicht hier.

bearbeitet von BL4uTz

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vor 35 Minuten schrieb BL4uTz:

Immobilien sind und bleiben die wichtigste Anlageklasse und im Vergleich weniger riskant, vor allem in Vergleich zu Aktien(wirecard)

Inwiefern sind Immobilien als Anlageklasse denn wichtiger als z. B. Aktien oder Staatsanleihen?

Das Risiko einer Aktienanlage entspricht - wenn man diese richtig angeht und das von dir angesprochende unsystematische Risiko wegdiversifiziert - dem einer kreditfinanzierten Immobilie. Genauer nachzulesen z. B. in "Kaufen oder Mieten" von Kommer.

vor 47 Minuten schrieb Jokin:

Am Besten man macht beides: Bitcoins und Immobilien.

Aber nicht Bitcoin und selbstbewohnte kreditfinanzierte Immobilie. In jedem vernünftigen Buch über Geldanlage lernt man, dass man erst Konsumschulden abbaut und dann investiert. Eine selbstgenutzte Immobilie ist kein Investment, sondern erzeugt Kosten ohne Einnahmen, folglich ist sie Konsum.

bearbeitet von Coins

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vor 6 Minuten schrieb Coins:

Eine selbstgenutzte Immobilie ist kein Investment, sondern erzeugt Kosten ohne Einnahmen, folglich ist sie Konsum.

Klar könnte ich auch ein Haus am Stadtrand mit allen Annehmlichkeiten für deutlich mehr als 1.000 Euro mieten.

Oder ich zahle deutlich weniger als 200 Euro Zinsen an die Bank, bisschen Grundsteuer dazu und kaufe vom Rest der eingesparten Miete Bitcoins.

Muss jeder für sich selbst entscheiden ob er liquide und handlungsfähig bleiben will oder seinen Vermieter reich machen möchte.

bearbeitet von Jokin

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vor 1 Stunde schrieb Jokin:

Klar könnte ich auch ein Haus am Stadtrand mit allen Annehmlichkeiten für deutlich mehr als 1.000 Euro mieten.

Oder ich zahle deutlich weniger als 200 Euro Zinsen an die Bank, bisschen Grundsteuer dazu und kaufe vom Rest der eingesparten Miete Bitcoins.

Muss jeder für sich selbst entscheiden ob er liquide und handlungsfähig bleiben will oder seinen Vermieter reich machen möchte.

Du rechnest nicht korrekt und zitierst Bausparkassen-Märchen, ist nicht von mir, lese "Kaufen oder Mieten". Das Thema ist zu kompliziert, um es hier auszubreiten, gibt nicht umsonst ganze Bücher dazu. Nur ganz kurz, damit beende ich das Thema: Du unterschlägst hier die gerade von Käufern eines Neubaus regelmäßig unterschätzten langfristigen Instandhaltungskosten, die erheblichen Kaufnebenkosten, von denen Mieter allein jahrelang wohnen können und die Opportunitätskosten, die durch entgangene Renditen auf das eingesetzte Eigenkapital entstehen. Die Rechnung ist für Ottonormalkäufer zu kompliziert und so sonnt er sich im schönen Gefühl, finanziell alles richtig gemacht zu haben, hat der Bankberater ja gesagt.

Ich weiß darüberhinaus, dass es keinen Sinn macht, mit dir zu streiten, weil du die größte finanzielle Entscheidung deines Lebens niemals in Frage stelllen würdest, um dich selbst zu schützen 😉

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Zur Frage "Selbstbewohnte Immobilie kaufen oder mieten?":

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Wer es am Ende "richtig" gemacht hat, hängt von sehr vielen Parametern ab.

In diesem Artikel sind diese recht plastisch anhand eines konkreten Beispiels erläutert:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/kaufen-oder-mieten-was-ist-guenstiger-a-1259502.html

Hinzu kommen noch individuelle Parameter wie Höhe des Einkommens und vor allem Sicherheit des Einkommens.

Ich selbst bin Immobilieneigentümer und sehr froh darüber, muss aber sagen:

In den letzten Jahren haben allzu viele überteuerte Immobilien zu 80 % und mehr finanziert. Das sind idR nicht mehr vertretbare Konsumschulden mit immensem Klumpenrisiko.

Das wird schon bald vielfach schief gehen...

 

 

 

bearbeitet von Agoken
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Eine selbstgenutzte Immobilie bedeutet für viele auch Lebensqualität und einen Hauch von Freiheit. Und nicht immer kann man Lebensqualität und einen Hauch von Freiheit in Mark und Pfennig umrechnen.

Nicht alles im Leben "lohnt" oder bringt eine Rendite. Wenn ich mir ständig die Fragen stellen würde: "Was bring mir das an Rendite?" "Lohnt das überhaupt?". Ich  glaube, dann würde ich in kürzester Zeit wahnsinnig werden.

 

Rainer

 

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vor 5 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Eine selbstgenutzte Immobilie bedeutet für viele auch Lebensqualität und einen Hauch von Freiheit. Und nicht immer kann man Lebensqualität und einen Hauch von Freiheit in Mark und Pfennig umrechnen.

Nicht alles im Leben "lohnt" oder bringt eine Rendite. Wenn ich mir ständig die Fragen stellen würde: "Was bring mir das an Rendite?" "Lohnt das überhaupt?". Ich  glaube, dann würde ich in kürzester Zeit wahnsinnig werden.

 

Rainer

 

U.a. deshalb bin ich - wie gesagt - auch sehr froh, meine eigene Immobilie zu haben.

Manch einer sollte sich bei dieser Entscheidung (für über 90 % die wirtschaftlich bedeutendste ihres Lebens) ruhig ein paar mehr (oder überhaupt einmal?) Gedanken machen. 

Wie du oben doch selbst richtig schriebst, sind viele Finanzierungen "auf Kante genäht". Wenn das schief geht, ist das dann (gerade in Kumulation mit den Begleiterscheinungen wie Jobverlust, Scheidung...) wirklich ein Grund, wahnsinnig zu werden...

 

 

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vor einer Stunde schrieb Coins:

Ich weiß darüberhinaus, dass es keinen Sinn macht, mit dir zu streiten, weil du die größte finanzielle Entscheidung deines Lebens niemals in Frage stelllen würdest, um dich selbst zu schützen 😉

Das ist kein Streit.

Du argumentierst mit der Theorie, die Du aus Büchern aufgeschnappt hast.

Ich argumentiere mit der Praxis, die mir selbst passierte und es ist nunmal so, dass ich vor ca. 20 Jahren bei einem anstehenden Umzug überlegte ob ich Miete oder Zinsen (+weitere laufende Kosten) zahlen möchte.

Da ich fast kein Eigenkapital hatte, gab es kaum Opportunitätskosten.

Monat für Monat wurden meine Zinszahlungen geringer. Nach zehn Jahren lief die Zinsbindung aus und ich hatte nur noch 1/3 der Zinszahlungen. 

Die zwischenzeitlich nicht nötigen Mietzahlungen flossen in Aktienfonds und die wurden dann gegen das Eigenkapital einer vermieteten Immobilie eingetauscht. Schlagartig ging die mickrige Rendite der Fonds schlagartig rauf, denn ich muss ja nur mein Eigenkapital ansetzen und nicht das was mir die Bank geliehen hat.

Und heute? Ich hab genug Tradingkapital weil ich keine Miete zahlen muss.

Und wenn ich umziehen möchte, verkaufe ich die Hütte einfach zu den damaligen Baukosten plus was ich sonst reinsteckte - das bekomme ich locker.

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vor einer Stunde schrieb Agoken:

In den letzten Jahren haben allzu viele überteuerte Immobilien zu 80 % und mehr finanziert. Das sind idR nicht mehr vertretbare Konsumschulden mit immensem Klumpenrisiko.

Das wird schon bald vielfach schief gehen...

Die Hypothekenzinsen dürfen auf keinen Fall ernsthaft steigen. Diese werden nicht von der EZB so wie der Einlagenzins festgelegt, sondern hängen von der Rendite langfristiger deutscher Staatsanleihen ab. Sollte diese stark steigen, z. B. weil die EZB plötzlich keine Anleihen mehr kaufen darf (Bundesverfassungsgericht) und/oder Gläubiger das Vertrauen in den Schuldner BRD verlieren (paradoxerweise das genau in diesem Forum vielfach gezeichnete Szenario), dann wird genau dies passieren. Die Immobilieneigner können ihren Schuldendienst nicht mehr leisten, selbst wenn sie in der zwangsläufigen Wirtschaftskrise dann überhaupt noch Einkommen erzielen.

1 Mio. Schulden, aber Haus nur noch 1/2 Mio. wert. Das war's dann.

Nach 10 Jahren Boom scheint das Szenario fern. Es war aber vielleicht noch nie so nah wie heute.

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vor 1 Minute schrieb Jokin:

Du argumentierst mit der Theorie, die Du aus Büchern aufgeschnappt hast.

Und du mischst in deiner Lebensgeschichte vermietete Immobilien mit selbstgenutzten, leitest von glücklichen Umständen aus einer für Immobilien einmaligen Boomphase allgemeine Rückschlüsse ab und weißt nichts über meine eigenen Erfahrungen mit Immobilien. Ansonten siehe oben.

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vor 5 Minuten schrieb Coins:

1 Mio. Schulden, aber Haus nur noch 1/2 Mio. wert. Das war's dann.

Zum Glück denken genug Menschen so - das sind dann die Mieten-Zahler für diejenigen, die bereit sind genau dieses Risiko einzugehen.

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vor 4 Stunden schrieb Coins:

Inwiefern sind Immobilien als Anlageklasse denn wichtiger als z. B. Aktien oder Staatsanleihen?

Das Risiko einer Aktienanlage entspricht - wenn man diese richtig angeht und das von dir angesprochende unsystematische Risiko wegdiversifiziert - dem einer kreditfinanzierten Immobilie. Genauer nachzulesen z. B. in "Kaufen oder Mieten" von Kommer.

Aber nicht Bitcoin und selbstbewohnte kreditfinanzierte Immobilie. In jedem vernünftigen Buch über Geldanlage lernt man, dass man erst Konsumschulden abbaut und dann investiert. Eine selbstgenutzte Immobilie ist kein Investment, sondern erzeugt Kosten ohne Einnahmen, folglich ist sie Konsum.

Ne, sehe ich nicht so. Die selbst genutzte Immobilie zahlt man ab (Altersvorsorge) und kann sie auch jederzeit (eventuell Preisschwankungen) verkauft werden.

Axiom

bearbeitet von Axiom0815
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vor 22 Stunden schrieb BL4uTz:

Das Betongold, die sicherste Form einer Geldanlage

 

vor 15 Minuten schrieb Jokin:
vor 21 Minuten schrieb Coins:

1 Mio. Schulden, aber Haus nur noch 1/2 Mio. wert. Das war's dann.

Zum Glück denken genug Menschen so - das sind dann die Mieten-Zahler für diejenigen, die bereit sind genau dieses Risiko einzugehen.

 

Dann haben wir hier ja schon gemeinsam erfolgreich widerlegt, dass Immobilien die sicherste Form der Geldanlage sind. Das war den Aufwand ja schon beinahe wert.

bearbeitet von Coins

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vor 20 Minuten schrieb Krypto-Patty:

Exakt so sehen wir das auch ! 

Ich persönlich habe aber ein anderen Weg gewählt.  Erst mal Geld verdienen und dann kaufen was man will.

Ist einfacher. Keine blödenden Klausel beim Notar, keine Bank...

Schon lustig, wenn man bei Notar sagt, diese ganzen Paragrafen bitte streichen, ich zahle in bar. 😉

Beim Hausbau ist auch vieles leichter, aber manche versuchen ein mehr abzuzocken. Weil, ist ja Geld da...

Axiom 

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Warum widerlegt? Es kann riskant sein und ist trotzdem im Vergleich zum Rest die sicherste Geldanlage.  

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vor einer Stunde schrieb Coins:

Die Hypothekenzinsen dürfen auf keinen Fall ernsthaft steigen. Diese werden nicht von der EZB so wie der Einlagenzins festgelegt, sondern hängen von der Rendite langfristiger deutscher Staatsanleihen ab. Sollte diese stark steigen, z. B. weil die EZB plötzlich keine Anleihen mehr kaufen darf (Bundesverfassungsgericht) und/oder Gläubiger das Vertrauen in den Schuldner BRD verlieren (paradoxerweise das genau in diesem Forum vielfach gezeichnete Szenario), dann wird genau dies passieren. Die Immobilieneigner können ihren Schuldendienst nicht mehr leisten, selbst wenn sie in der zwangsläufigen Wirtschaftskrise dann überhaupt noch Einkommen erzielen.

1 Mio. Schulden, aber Haus nur noch 1/2 Mio. wert. Das war's dann.

Nach 10 Jahren Boom scheint das Szenario fern. Es war aber vielleicht noch nie so nah wie heute.

Etwaig steigende Hypothekenzinsen sind für die meisten der frischen Eigentümer zunächst mal nicht das dringendste Problem. IdR sind sie ihrem "Berater" gefolgt und haben sich die "historisch niedrigen" Zinsen 20 Jahre oder gar länger "gesichert". Ob das klug war, sei mal dahingestellt. Demjenigen, der brav die Rate zahlt, dem droht unmittelbar erstmal kein Ungemach dadurch.

Größte Sorge ist, ob das Einkommen weiterhin eingeht und in welcher Höhe.

Zweite Sorge ist ein etwaiger Wertverlust der Immobilie. Die Bank darf dann Nachbesicherung verlangen oder - wenn der Kunde keine anderen Sicherheiten hat - eben doch "Anpassung" des Zinses. Das ist z.B. so ein Aspekt, der vielen unbekannt ist - davon hat der smarte "Berater" natürlich nichts erwähnt.

Der Zusammenhang von niedrigen Hypothekenzinsen und Marktwert der Immobilien ist aus meiner Sicht das Zünglein an der Waage. Wann endet das v.a. durch niedrige Hypothekenzinsen befeuerte Wachstum bzw. wann sinken die Marktwerte trotz weiterhin niedriger Hypothekenzinsen ("platzt die Blase")?

In München - so liest man die Tage - steigen die qm-Preise weiterhin trotz Corona-Krise...

Wer kauft da noch? Chinesen, russische Öl-Milliardäre, Krypto-early-mover?😁

 

bearbeitet von Agoken

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vor 40 Minuten schrieb BL4uTz:

Warum widerlegt? Es kann riskant sein und ist trotzdem im Vergleich zum Rest die sicherste Geldanlage.  

Sicher bedeutet in diesem Zusammenhang vermutlich eine möglichst niedrige Volatilität, diese bieten einem deutschen Anleger nur Bankeinlagen bis 100.000 € (mit EU-Einlagensicherung) und kurz laufende €-Staatsanleihen mit höchstem Rating (z. B. BRD).

bearbeitet von Coins

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Weiß jetzt nicht genau, ob ich das schon mal hier in ähnlicher Form hier im Forum gepostet habe, aber es passt ja irgendwie hierher: 

Vor Jahren haben wir ein halb verfallenes Haus für wenig Geld bar ohne Kredite gekauft. Wir haben dann renoviert. Wir haben das ziemlich genau durchgerechnet: Mietzahlungen versus Renovierungskosten. Und dann ging das los: Wir haben jahrelang auf einer Baustelle gelebt, mit dem Container-Dienst haben wir fast freundschaftliche Beziehungen, ich war ständig bei Hornbach, Bauhaus und sonstigen Baumärkten, aber wir hatten ein Dach über dem Kopf und keiner konnte es uns nehmen. Außer den Dächern, der Gas-Installation, den Estrichen habe ich fast alles selber gemacht. Es hat alles geklappt. Das wichtigste bei so einem Projekt ist jedoch eine Partnerin, die "mitzieht". die auch akzeptiert, dass alles nur in Heimwerker-Qualität fertig wird. Viele Fliesen sind schief, bei vielen Tapeten sieht man Stoßkanten usw. usw.

Aber: Wir sind glücklich in unserem Haus, ich habe viel gelernt und auch die Kiddies wissen, was ein Akku-Schrauber, was ein HT-Rohr, was ein SDS-Max-Bohrer ist, wie man Fußleisten auf Gehrung sägt, was ein NYM-Kabel ist, wie man Beton anmischt usw. usw.

im Nachhinein: Es hat sich voll und ganz gelohnt. Ich würde es genauso wieder machen

 

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vor 11 Stunden schrieb Coins:

  

 Dann haben wir hier ja schon gemeinsam erfolgreich widerlegt, dass Immobilien die sicherste Form der Geldanlage sind. Das war den Aufwand ja schon beinahe wert.

Wenn das Dein Ziel war: Ich stimme Dir vollkommen zu, dass Immobilien nicht die sicherste Form der Geldanlage sind.

(in meinen Augen ist die sicherste Anlageform die Fähigkeit sich auf Änderungen äußerer Umstände kurzfristig einzustellen)

Anders ausgedrückt: Nach dem Abzahlen meiner Immobilie zahle ich lieber 1.000 Euro für meine private Krankenversicherung als dass ich meinem Vermieter diese 1.000 Euro gebe und als Kassenpatient meine Altersbeschwerden behandeln lasse. Daher: Auch die Gesundheitsvorsorge ist eine wichtige "Investition". 

Nicht zu vergessen, dass man bereits jetzt auf gesunde (leider teurere) Ernährung umstellt. Und die geht auf einem Balkon in der Stadt nicht so gut wir im eigenen Garten. (klar, man kann sich auch einen Schrebergarten anmieten, aber da immer erst hinzugurken ist auch umständlich)

Worauf ich hinauswill: Betongold gehört ab einem gewissen Vermögen dazu. Ich denke, dass es nur einen geringen Anteil von Millionären gibt, die zur Miete leben und keine Immobilien besitzen.

Wer hingegen über Vermögen von weniger als 200.000 Euro spricht für den liegt das Betongold noch in weiter Ferne.

Dazu kommt das persönliche Alter - je älter, desto mehr Betongold haben viele im Portfolio.

bearbeitet von Jokin

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EIn wenig Bedenken sollte man aber auch Lebensumstände. Ich hab lange in Thüringen, kurz in Hessen, München, Ebersberg gelebt und jetzt wieder zurück in München. Da für mich lange Fahrten zur Arbeit verschwendete Lebenszeit sind (hab das 2,5 Stunden gependel von Ebersberg nach München zur Arbeit gehasst am Ende), bin Ich da schon recht froh beim Mieten flexibel zu sein und theoretisch immer die Option zu haben, nahe am Arbeitgeber zu wohnen, bzw auch Jobs nehmen zu können die nicht um die Ecke sind. Bin jetzt zwar 15 Jahre in meiner aktuellen Firma, aber hier stehen auch Veränderungen an und die Chance ist sehr hoch das Ich nächstes Jahr hier nicht mehr arbeite. Bei eigener Wohnung/Haus ist man dann schon Ortsgebunden, während bei Miete Ich jederzeit die Zelte abbrechen kann. In der heutigen Zeit wird es ja auch immer seltener das man bei seinem aktuellen Arbeitgeber in die Rente geht.

bearbeitet von Stefan129

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vor 55 Minuten schrieb Stefan129:

EIn wenig Bedenken sollte man aber auch Lebensumstände. Ich hab lange in Thüringen, kurz in Hessen, München, Ebersberg gelebt und jetzt wieder zurück in München. Da für mich lange Fahrten zur Arbeit verschwendete Lebenszeit sind (hab das 2,5 Stunden gependel von Ebersberg nach München zur Arbeit gehasst am Ende), bin Ich da schon recht froh beim Mieten flexibel zu sein und theoretisch immer die Option zu haben, nahe am Arbeitgeber zu wohnen, bzw auch Jobs nehmen zu können die nicht um die Ecke sind. Bin jetzt zwar 15 Jahre in meiner aktuellen Firma, aber hier stehen auch Veränderungen an und die Chance ist sehr hoch das Ich nächstes Jahr hier nicht mehr arbeite. Bei eigener Wohnung/Haus ist man dann schon Ortsgebunden, während bei Miete Ich jederzeit die Zelte abbrechen kann. In der heutigen Zeit wird es ja auch immer seltener das man bei seinem aktuellen Arbeitgeber in die Rente geht.

Kann ich nachvollziehen ! Trotzdem kein Argument keine Immobilie zu besitzen. Ein Freund von mir lebte lange Zeit in Dubai, Ägypten, Frankfurt, Pakistan usw. er hat sich trotzdem vor 3 Jahren eine Immobilie gekauft die er vermietet hat. 

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vor 25 Minuten schrieb Krypto-Patty:

Kann ich nachvollziehen ! Trotzdem kein Argument keine Immobilie zu besitzen. Ein Freund von mir lebte lange Zeit in Dubai, Ägypten, Frankfurt, Pakistan usw. er hat sich trotzdem vor 3 Jahren eine Immobilie gekauft die er vermietet hat. 

So lange der Mieter deine Tilgung schafft ok, ansonsten sind das doch Argumente je nach Lage. Bei den Preisen hier im Raum München, würde Ich aktuell nicht mal mit der Kneifzange eine Immobilie anfassen. Dann darf man auch nicht vergessen welches Alter man hat! Wenn ich jetzt hier eine 2 Zimmer Wohnung für sagen wir mal 700.000 Kaufen würde, muss die in meinem Fall auch bis zur Rente in ca 24 Jahren Abgezahlt sein. Die Rate wäre selbst bei hoher Anzahlung so hoch, das kaufen und gleich Vermieten keine Option ist. finanzieller Genickschuss, dazu noch die Gefahr das die Preise auch mal abstürzen, ewig geht das auch nicht so weiter. In meinem Fall gibts genügend Argumente die gegen eine Immobilie sprechen, bzw gibts keine Argumente dafür. Hier ist einfach zu teuer und zu wenig zeit zum abzahlen. Ich bin da einfach zu spät dran, das hätte früher passieren müssen. Will jetzt aber auch nichts wegen Ortswechsel usw hören, Ich fühle mich hier wohl und will nicht weg, außerdem sind die Preise im Umland kaum besser. Rückwirkend betrachtet hätte Ich 2004 hier kaufen sollen, dann würde Ich jetzt wohl mir auf die Schulter klopfen. Aber hinterher ist man immer schlauer. Dann lieber jetzt Geld anlegen, Sparen usw und zur Rente irgendwo was kleines dann vielleicht kaufen, dann weiß ich auch das ich 100% nicht mehr umziehe. Gibt ja noch schönes Haus der Eltern in Thüringen Mitte 80 gebaut, was echt Top ist und hier so 2 Millionen+ Wert wäre. Aber dort halt nicht mehr als 150.000 wenn es gut läuft und will aber auch nicht zurück.

bearbeitet von Stefan129

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vor 6 Minuten schrieb Stefan129:

Rückwirkend betrachtet hätte Ich 2004 hier kaufen sollen, dann würde Ich jetzt wohl mir auf die Schulter klopfen.

Das gleiche denke ich mir bei BTC 😂 später ist man immer schlauer !

Hätte hätte Fahrradkette...

bearbeitet von Krypto-Patty
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