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Ein guter Mensch vs. "Gutmenscht"


Axiom0815
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Da wir ja augenscheinlich in den nächsten Monaten/Jahren viel erleben werden, und manche dies schwer einordnen können, also dann auch nicht für sich richtig reagieren können, möchte ich mal ganz unbefangen die Frage stellen:

Was ist den nun der Unterschied zwischen einen guten Mensch und ein "Gutmenscht"?

Vielleicht zeigt die Diskussion das eine oder andere Problem auf und regt zum nachdenken an. Was ja immer gut ist und vielleicht dann auch "das Kommende" besser einzuordnen. Und OT ist ja im Sommerloch sehr beliebt.

 

Und ich gebe auch gleich eine erste Antwort/Hypothese:

  • Ein guter Mensch tut Gutes aus seinen eigenen Mitteln. (Was er selbst erarbeitet, selbst erwirtschaftet hat.) Er hilft selbst oder gibt was ab. Er stellt sich nicht ins Rampenlicht.
  • Der "Gutmenscht" verteilt fremdes Eigentum. Das heißt, er muss es vorher rauben. Er nimmt von einen und gibt es den anderen um sich dann von denen, die was bekommen haben, als Wohltäter feiern zu lassen. 

Da zu passt ein "Spruch":

Was ist Demokratie?
Demokratie ist, wenn 4 Wölfe und 1 Schaf über das Abendbrot abstimmen.

 

Der "Spruch" zeigt, wohin es führen kann und das eben die Demokratie in Gefahr ist.

 

Der Start ist gemacht. Ich bin gespannt auf Euer Feedback.

 

Axiom

 

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Deine Definition von Gutmensch vs guter Mensch ist recht...ähmmm....gut.

Vielleicht noch eins zu Gutmenschen: SIe sind meist heuchlerisch und Überhöhen sich und ihr Ego auf Kosten Anderer.
Die Antriebsfeder ihres Handels ist dabei nicht Altruismus, sondern purer Egoismus "sich gut zu fühlen".

Aber bei einem Spruch widerspreche ich dir:
"Demokratie ist, wenn 4 Wölfe und 1 Schaf über das Abendbrot abstimmen."

Stimmt nicht. Weil es in unserer Demokratie viel mehr Schafe als Wölfe gibt. 
Die Wölfe manipulieren die Schafe jedoch so, das die Schafe so abstimmen wie es die Wölfe wollen und die Schafe dabei selbst glauben das es ihr eigener Wille sei.
Meist weil die Schafe selbst nicht nachforschen.

Es ist vielmehr wie es im Buch 1984 steht:
Es gibt drei Kasten. Untere, mittlere und obere.
Die mittlere wendet sich an die untere und sagt: "Helf mir die obere zu stürzen. Die beuten euch aus und wenn ich dran komme, geht es euch besser".
Also hilft die untere Kaste die obere zu stürzen. Jedoch bleibt die untere Kaste weiterhin unten und  die ehemals mittlere Kaste, die nun am Drücker ist, beutet die untere Kaster nun selbst aus.
Die ehemals obere, nun mittlere Kaste, wendet sich nun an die untere und sagt: "Helf mir hochzukommen, dann gewinnst auch du". 
Und das Spiel von Vorne.
Die einzigen die bei diesem Kreislauf immer verlieren ist die untere Kaste, die das nicht kapiert....

 

Edited by bartio
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vor 21 Minuten schrieb Axiom0815:

Was ist Demokratie?
Demokratie ist, wenn 4 Wölfe und 1 Schaf über das Abendbrot abstimmen.

Was ist Kommunismus?
Kommunismus ist, wenn 4 Wölfe und 1 Schaf nix zu beißen haben und gemeinsam verhungern.

Was ist Sozialismus?
Sozialismus ist, wenn 4 Wölfe und ein Schaf sich darauf einigen einen Wolf zu essen.

Was ist Diktatur?
Diktatur ist, wenn das Schaf durch Korruption an die Macht gekommen ist und die Wölfe sich gegenseitig auffressen müssen.

 

Ich mag dann doch lieber die Demokratie, die widerspricht nicht der Natur - in der Natur ist es nunmal so, dass Schafe von Wölfen gefressen werden. (klar, wer selber Schaf ist, findet Demokratie doof - aber dann muss man halt selber zusehen, dass man Fähigkeiten erlangt um bei den Wölfen mitspielen zu können)

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Ich kann mich dem Author und auch bartio mit meiner Meinung nur anschließen. Ferner möchte ich noch anmerken dass ich diese sogenannten Gutmenschen nur noch verachte und sie nicht mal anpinkeln würde wenn sie brennen. Nicht mal Jesus konnte diesen gar widerwärtigen Menschenschlag, also die Gutmenschen ausstehen.

Jesus sagte selbst:

"Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht. 4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden."

Man muss ja nur mal auf die EU-Krise Schauen und ein wenig darüber nachdenken. Während hierzulande viele Menschen in bitterer Armut leben und es auch viel Kinderarmut gibt verteilen "Volksvertreter" der Regierung und des Bundestages, die selbst wie Maden im Speck auf Kosten Anderer leben und die sich ihre Diäten selbst und automatisch nach Belieben erhöhen Geld, das hier durch harte Arbeit sehr vieler fleissiger Leute verdient werden musste billionenweise an Staaten die zwar aggressiv betteln aber deren Einwohner weit größeres Privatvermögen besitzen als die Leute die denen den A.... vergolden sollen und die auch noch viele Jahre früher in Rente gehen. Hauptsache die Gutmenschen können auf Kosten Anderer ach so gut sein. Mögen sie zur Hölle fahren.
 

Edited by Castiel
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vor 6 Stunden schrieb Jokin:

Sozialismus ist, wenn 4 Wölfe und ein Schaf sich darauf einigen einen Wolf zu essen.

Auf jeden Fall ist es Kannibalismus.

Spaß beiseite: Was ist gut und was ist schlecht? Wer bestimmt das? Wenn hier schon die Religion bemüht wird, packe ich noch Philosophie oben drauf:

  • Ist es gut einem Menschen zu helfen, der schlechtes tut?
  • Ist es gut einem Menschen hier zu helfen, so dass er es etwas leichter hat, wenn man stattdessen dafür 10 Menschen in Afrika das Leben hätte retten können?
  • Kann ein in einem Industrieland lebender Mensch gut sein, wenn er in seinem Leben über 1000 Tiere* quält und tötet oder quälen und töten lässt, um sie aufzuessen, auch hochentwickelte empfindsame Säugetiere, obwohl er im Supermarkt jede Speise der Welt kaufen kann?
  • Würde eine übergeordnete neutrale Instanz, viel intelligenter und weiser als der Mensch, ein einziges Menschenleben wertvoller erachten als das von 1000 Tieren? Auch von 1000 Menschenaffen? Warum würde sie das? Vor allem im Hinblick darauf, was Menschen ihrem Planeten, anderen Menschen und verwandten Lebewesen antun?
  • Ist "gut" nicht einfach nur etwas, von dem jeder Mensch selbstgerecht will, dass es auf ihn selbst zutrifft?

* Fische und andere Tiere nicht eingerechnet, Quelle: https://www.sueddeutsche.de/leben/welt-vegetariertag-wie-viele-tiere-isst-der-deutsche-in-seinem-leben-1.37615

(Und nein, Menschen brauchen genauso wenig Fleisch, um gesund zu bleiben, wie ihre nächsten Verwandten, die Menschenaffen.)

Edited by Coins
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vor 6 Stunden schrieb Männergruppe Monk:

Ist im Forum zu wenig los, dass die Moderatoren jetzt schon animieren müssen, um Clicks zu bekommen ...

Eigentlich wollte ich nur Dein Kommentar "fischen".
Ich wusste, auch wenn Du zum Thema nichts beträgst, Du wirst Dich nicht zurück halten können.

Axiom

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Am Ende sind wir Menschen dich ganz einfach gestrickt:

1. Jeder ist sich selbst der Nächste.

2. Jeder macht sich Werkzeuge und andere Lebewesen zu Nutze um sich selbst der Nächste zu sein.

Wenn also jemand eher einen Menschen in Deutschland hilft als 10 in Afrika, so könnte es daran liegen, dass der eine Mensch "Wähler der eigenen Partei" ist und die 10 in Afrika eben nicht.

Wenn die deutsche Politik einige Milliarden nach Italien bläst anstatt den deutschen Obdachlosen zu helfen, dann ist dies ein ähnliches Kalkül nach dem Prinzip "was nützt mir mehr?"

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vor 18 Stunden schrieb bartio:

.Aber bei einem Spruch widerspreche ich dir:
"Demokratie ist, wenn 4 Wölfe und 1 Schaf über das Abendbrot abstimmen."

Stimmt nicht. Weil es in unserer Demokratie viel mehr Schafe als Wölfe gibt. 

Nun, diesen Spruch habe ich gewählt, weil er nicht von mir ist, sondern "kursiert". Und er enthält im Keim eine Gefahr für die Demokratie. 

Natürlich kann man jetzt nicht jedes Wesen einzeln auflisten, sondern hier in Deutschland wird in Gruppe aufgeteilt. 

Neben wir mal Farben:

Rot, grün, gelb, schwarz, braun, pink, regenbogenfarbend usw.

Und dann gibt es viele "Untertöne" und Abspalrungen.

Axiom

 

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vor 15 Minuten schrieb Jokin:

Am Ende sind wir Menschen dich ganz einfach gestrickt:

1. Jeder ist sich selbst der Nächste.

2. Jeder macht sich Werkzeuge und andere Lebewesen zu Nutze um sich selbst der Nächste zu sein.

Wenn also jemand eher einen Menschen in Deutschland hilft als 10 in Afrika, so könnte es daran liegen, dass der eine Mensch "Wähler der eigenen Partei" ist und die 10 in Afrika eben nicht.

Wenn die deutsche Politik einige Milliarden nach Italien bläst anstatt den deutschen Obdachlosen zu helfen, dann ist dies ein ähnliches Kalkül nach dem Prinzip "was nützt mir mehr?"

Wenn man überlegt, mit wie viel Steuern und Abgaben wir Deutsche belastet werden... 🤦‍♂️

Und wenn der Staat was zu verschenken hat, hat er eindeutig zu viel.

Bleiben wir doch mal beim Beispiel Afrika. So wie wir es bei @Coins lesen, wird die "Moralkeule" geschwungen um dann letzten Endes klare Intressenpolitik durchzudrücken.

Beispiel Milch: "Milch für die Kinder in Afrika"

Der Milch-Markt ist in der EU eingebrochen, Überschussproduktion. Also verkaufen wir die Milch nach Afrika auf Steuerkosten und fahren dicke Gewinne ein. 

Und in Afrika? Da machen wir die letzte funktionierende Infrastruktur kaputt. Bauern können von Ihren Ziegen keine Milch mehr verkaufen, weil gibt es ja von Deutschland geschenkt. Wer ist so blöd, dann Milch zu kaufen?

Ergebnis: Bauer muss Ziege schlachten und verelendet noch mehr. Nach dieser "Hilfe" hinterlassen wir Menschen, die nun nicht mal mehr selbst in der Lage sind, sich zu versorgen. 

Achso, noch mal den Finger drauf. Die Milch bezahlt der Steuerzahler, also wir. Unfreiwillig, mit Androhung von drakonische Strafen, sollte einer auf die Idee kommen, keine Steuern zu bezahlen. 

Axiom

Edited by Axiom0815
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vor 21 Minuten schrieb Axiom0815:

So wie wir es bei @Coins lesen, wird die "Moralkeule" geschwungen

Aus meiner Sicht habe ich ausschließlich Fragen gestellt, die über einen rein wirtschaflichen Blick auf die Welt hinausgehen.

 

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Zitat
  • Ist es gut einem Menschen hier zu helfen, so dass er es etwas leichter hat, wenn man stattdessen dafür 10 Menschen in Afrika das Leben hätte retten können?

Findest Du nicht,  mit "stattdessen 10 Menschen das Leben retten" nicht stark in die Argumentation "Moral" geht?

Was steht eigentlich noch über "Menschenleben retten"?

Aber darum soll es ja jetzt nicht gehen, sondern um das Verstehen, was unter den Deckmantel so abläuft. 

 

Axiom

 

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vor 22 Minuten schrieb Axiom0815:

Was steht eigentlich noch über "Menschenleben retten"?

Ganz klar: "sich selbst retten".

Das Wort "retten" ist nicht eindeutig definiert, denn auf die Gegenfrage "wovor" gibt es nicht nur lebensbedrohliche Antworten.

"Sich selbst davor retten in der Rangliste der Weltwirtschaft abzusteigen."

Somit ist doch klar was "Gutmenschen" für Ziele verfolgen und dass diese Ziele sich ganz deutlich von den Zielen "guter Menschen" unterschieden.

Die Ziele dieser beiden Gruppen sind nicht selten vollkommen gegensätzlich.

Sie können sogar derart gegensätzlich sein, dass die Erreichung der Ziele des einen eine Zielerreichung des anderen unmöglich machen.

Daher sagen sich beide gleichermaßen: "Wir können nicht alle retten" und jeder steckt sich seinen Claim ab.

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vor 35 Minuten schrieb Axiom0815:

Findest Du nicht,  mit "stattdessen 10 Menschen das Leben retten" nicht stark in die Argumentation "Moral" geht?

Ich habe eine Frage gestellt, in der es um "Moral" geht, vermutlich meinst du das. Die Frage haben wir aber beide nicht beantwortet.

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vor 17 Minuten schrieb bjew:

und die Moral von der Geschicht': helfe keinem andern nicht 😇

Kann man so nicht stehen lassen. Bei einem guten Menschen erkennst meist bereits bei der Begrüßung oder kurz danach, was seine tatsächlichen Absichten und Motive sind. Weshalb man sich mit solchen (eigenverantwortlichen, sich selbst seines Glückes Schmied seienden) Menschen  gerne umgibt. Bei Gutmenschen dauert die Erkenntnis häufig etwas, da sie geschickter im Verpacken ihrer Absichten und Motive sind. Im Umgang mit Gutmenschen gilt jedoch die Regel „Mit Dreck wascht man sich nicht sauber.“ Die Erkenntnis dauert manchmal, aber wenn sie eingetreten ist, muss sich gegen dieses Gedankengut der Widerstand regen.

 

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Ein "guter Mensch" ist nach meiner Definition ein Mensch der keine bösen Absichten verfolgt. Er hat ein gutes Sozialwesen und ist tolerant gegenüber anders denkenden und hilfsbereit.

Ein "Gutmensch" ist durch die politischen Diskussionen der letzten Jahre geprägt worden und so ordne ich diesen Begriff auch ein. Der Ursprung dieser Betitelung wurde 1-2 Jahre vor der AfD Gründung geboren und wurde seiner Zeit häufig vom Gründer und Euro Kritiker Bernd Lucke in Talkrunden und Interviews benutzt. Und so wurde der Begriff Mainstream fähig. Ein Gutmensch ist die ironische Bezeichnung für Menschen die nicht in der Lage sind alternative Lösungsansätze zu diskutieren, gerade auf politischer Ebene. 

Ein Gutmensch ist für mich kein Demokrat, weil er keine 2 Meinungen zulässt. Er ist von Idealismus (Scheuklappen Syndrom) geprägt und das hatten wir schon einmal auf der rechten Seite und ich sehe eine latente Gefahr das dies auch auf der linken passieren wird. Die Zutaten dafür sind bereits angerührt. 

Ich wollte noch etwas von gespaltener Zunge schreiben, aber das würde zu weit abschweifen. Nur so viel dazu und ohne Kommentar... Die Indianer hätten ihn am Marterpfahl verhungern lassen.

https://www.n-tv.de/politik/Urlaubsfoto-bringt-Steinmeier-in-Bredouille-article21957478.html 

Edited by Guest
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puhhh...was ist Gut oder Böse. Das liegt an der Gesellschaft wie sie das sieht.

Ok. Ein Gedanke von mir eine gute Frage dann an euch!
 

Mein Gedanke ist, dass die menschliche Population nicht weiter steigen darf / sollte! Eher das man darauf trimmt weniger zu werden.

Da sonst die Erde irgendwann noch mehr zu Grunde geht. Ich denke daher an einen bewohnbaren Planten , an die Sicherung die menschliche Spezies und das

Tierreich zu erhalten.

Es ist eine Ideologie, die in meinen Augen nicht böse gemeint ist sondern einen Sinn ergibt!

Was meint Ihr? Bin ich nun Gut / Böse oder ein Gutmensch :lol:

 

 

PS: Solche Aussagen darf ich bei wenigen Menschen in meiner Umgebung / sprich Familie machen. Da gibt es immer Hitzige Diskussionen :( 

Edited by Heineken
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vor 50 Minuten schrieb bjew:

der Begriff"Gutmensch" ist schon viel älter und wurde durch die AfD und Dunstkreis verstärkt in das Bewusstsein der Gesellschaft gebracht. Die unterstellte Bedeutung war die gleiche.

Ich habe es in "geprägt worden" abgeändert.

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vor einer Stunde schrieb bjew:

da der Mensch genau genommen das schlimmste Ungeziefer ist, darf man ihm nichtdie Chance geben, weitere  Planeten sich "untertan" zu machen, sprich in all seiner Arroganz zu zerstören.

Andererseits zeigen Studien, dass der Höhepunkt so etwa 2050(?) sein wird, ab da eine Abnahme eintreten wird.

Zurück zum Ungeziefer: das findet immer und überall Nahrung.

so hart will ich es nun nicht ausdrücken....es waren einfach die falsche Leute an falschen Positionen! Die ´Geschichte des Modernen Menschen hätte auch anders Aussehen können.

Man hätte ein Guter Mensch sein können in dem man mit dem Planeten lebt und nicht gegen Ihn.

 

Ich denke am schlimmsten sind immer noch die Leute, die sich beschweren wie schlimm der Öl Abbau ist oder wie viel Essen weggeschmissen wird und dann noch in dieser Branche in Aktien investieren. Ein Paradoxon eben :lol: 

Das selbe mit den Gutmenschen....z.b. die Wilden in ein Land holen, die sich Kaum oder Selten integrieren können!

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Dieser Artikel hier ist ein Paradebeispiel für die Problematik:
fuenf-jahre-nach-merkels-wir-schaffen-das-ein-fluechtling-eine-bankkauffrau-und-wir-schaffen-das_id_12284553.html

Ältere Frauen kümmern sich um "arme junge minderjährige" Flüchtlinge und fühlen sich geschmeichelt..
Natürlich müssen solche Menschen ihre guten Taten auch durch Fotos und in der Presse zeigen. Ich behaupte, das Inszinieren ihrer "Gutheit" ist für Gutmenschen wichtiger als die wirkliche Tat. Da kommen Leute die einen dann für das Engagement danken.

Endlich ist man wer! Gestern noch eine unfassbar langweilige Bankkauffrau, die Niemandn gejuckt hat  und heute eine beklatschte LEBENSRETTERIN!
Gilt übrigens auch für die ganzen Mittelmeerbootsretter. Die die ARbeit der Schlepper machen und Wirtschaftsflüchtlinge, die laut offiziellen Zahlen selbst 3 Jahre nach "Ankunft" noch zu 80% dauerhaft vom Sozialsystem leben und laut BGA überdruchschnittlich oft kriminell werden, tausendfach nach Europa holen.
Man holt sich also die zukünftige Unterschied und damit verbunden erhöhte Integrationsprobleme und Kriminalität millionfach herein. Ein Wahnsinn.

Ich frage mich immer, wo die ganzen "Flüchtlignehelferinnen" eigentlich all die Jahre waren? Obdachlosigkeit hat auch schon vor 2015 stark zugenommen.
Auch Kinderarmut und Rentner, die in Mülleimer nach Flaschen suchen.....

Leider tragen all diese Retter keine Kosten, sondern wir ausgequetschen Steuersklaven.. Und diese Kosten belaufen sich für EINEN "minderjährigen" Flüchtlinge auf bis zu 5000€. 
Mann erinniere sich noch an den Fall, wie Leute für Syrer gebürgt haben das sie nach DE kommen können und dann vor Gericht gezogen sind, weil sie die Kosten nicht übernommen wollte. Und die haben auch noch Recht bekommen. Dh SIE haben gebürgt, gingen vor Gericht und nun tragen WIR Steuerzahler die Kosten...

Übrigens wer als "Minderjährig" zählt ist auch strittig. Denn dieser "Mohammad" hier im Artikel ist sicherlich keine 22. Sondern er sieht eher aus wie 30+.
2017 konnte man eine Statistik lesen, nachdem 70% "minderjährigen" Flüchtlinge bei Altersfeststellung garnicht minderjährig sind und dass das oft nur gesagt wird, um Unabschiebbar zu sein.
Seit Jahren ist nun bekannt (und sah selbst einen BEricht im ÖRR so um 2017), das auf Facebook Seiten zu finden sind, wie man nach Deutschland kommen kann und was man sagen muss um dauerhaft hier bleiben & versorgt zu werden.
Flüchtlinge die - natürlich ungeplant - ihre Papiere verloren haben, können Namen, Alter und Geschichte frei erfinden.
Da wird aus einem islamistischen Kriegsverbrecher hier im naiven Deutschland auch gerne mal ein armer Verfolgter oder aus einem 30 jährigen gerne auch mal ein Minderjähriger.
Da es verboten ist eine Altersfeststelung zu machen (Handwurzelröntgen ist Körperverletzung...ja so ist das wirklich gewesen), glaubt man halt lieber Allen ungeprüft., egal wie die Erfahrungswerte eigentlich seit Jahren sind.

Aber das Finanzamt hier bei uns Bürgern will jeden Dreck genau und exakt wissen und steckt die Nase in jedes Loch.......
Ich höre besser auf, sonst schreibe ich mich noch in Rage.....
 

Edited by bartio
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Der Begriff Gutmensch kam mit der Flüchtlingssituation wieder in Mode, Menschen die es für richtig halten anderen Menschen zu helfen beleidigend als Gutmensch zu bezeichnen finde ich zwar nicht ganz korrekt, aber für mich bedeutet es genau das, ein sehr naiver gutgläubig denkender Mensch. Aber sobald er anfängt dementsprechend zu handeln würde ich die Bezeichnung nicht mehr durchgehen lassen, sondern ihn als wahrhaftigen guten Menschen bezeichnen.

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vor 6 Minuten schrieb bjew:

einerseits so intensiv in Sachen Corona und den negativen Auswüchsen unterwegs,

und andererseits so pauschal in Sachen Flüchtlinge - ohne zu differenzieren ....

Das Thema hat auch 2 Seiten.

Aber Vorsicht, ich will da kein neues Fass aufmachen - das wird nämlich noch schlimmer als Corona :D

Das ist doch genau was ich im Coronarthread schon 242342mal gesagt habe:
Gelaber der Politik und das Gerede in Filterblasen: Mir alles egal. Ich richte mich ausschließlich nach Studien, Untersuchungen, Erfahrungswerten.

Und je nach Thema ignorieren mal die Linken/Gutmenschen Fakten und dann auch wieder das andere Spektrum. Und ich kritisiere -  je nach Thema  - beide.

Beim Thema Flüchtlinge zeigen offizielle Zahlen des Bundesagentur der Arbeit das selbst 4 Jahre nach Ankuft knapp 80% der syrischen Flüchtlinge von H4 leben. Die anderen oft im Niedriglohnsektor. 
Eine andere Untersuchung zeigt, dass das Gro der Flüchtlinge eine Schulbildung auf dem Niveau der 6-7 Klasse haben.
Migration (und machen wir uns nix vor, die meisten Flüchtlinkge werden hier bleiben und nie wieder zurück gehen) kann nur funktionieren, wenn man es so macht wie Kanada, Australien und Neuseeland. Klare Regeln fordern und nur Leute mit Qualifikation und Zukunftsaussichten ins Land holen. DE macht es gerade anders herum. Hier wird eine prekäre Schicht angelockt, die wegen fehlenden Zukunftsaussichten zu massiven Problemen führen wird. Alles absehbar.

Der Anteil von ausländischen H4 Beziehern (also ohne deutschen Pass) hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen und liegt nun bei >50%. Zugegebenermaßen nicht nur Flüchtlinge, sondern vorallem EU-Osteuropäer sind dafür verantwortlich. Denn für EU-Bürger ist es sehr leicht sofort an H4 zu kommen. Gründen einer Scheinfirma, nachweis das man damit kein Gedl verdient, schon hat man sofort Anrecht auf H4. (+Kindergeld). In Bulgarien gibt es "Agenturen" die sich darauf spezielisiert haben. Habe 016 eine Spiegel-TV Reportage diesbezüglich gesehen.
Da sind also keine Interpretationsspielräume, sondern harte Fakten. Das Grüne, Linke und Gutmenschen das aus rein ideologischen Gründen romantisieren ist mir klar.
Könnte man noch viel mehr schreiben, ich lass es aber.

Bei Corona ist das ähnlich.
Bestimmte Gruppen ignorieren auch hier aus reiner Ideologie reine Fakten & Entwicklungen. Das führe ich nicht weiter aus, weil -> Coronathread. 

Von daher: Man kann sowohl die unfassbare Naivität der Linken/Grünen geiseln, und zeitgleich die Dummheit der "Wir leben in einer Coronadiktatur" Schreiern.

PS: Habe gesehen das auf der Corona-Demo in Berlin Jemand mit einem "FCK Zion"-Shirt rumlief und an Polizisten vorbeiging.
Weiß Jemand von euch wie es sein kann, das solche antisemitische H*söhne ihre Parolen offen zeigen können, ohne das die Polizei den herausfischt und anzeigt?

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vor 2 Stunden schrieb bjew:

bzgl. Flüchtlinge kann man jenen eigentlich keinen Vorwurf machen, wenn sie ein wie auch immer geartetes Angebot wahrnehmen. Das Problem ist einzig und alleine bei uns zu verorten,  genau genommen unfähigen Behörden, Politikern und letztendlich Gerichten, irregeleitet durch falsches "guter Mensch sein zu wollen"

WIr würden natürlich genauso handeln.
Seit der Eurorettung bin ich 24/7 im "auf Regierung schimpfen"-Modus. Von daher stimme ich mit dir da überein.


Aber einen Zusatz zu deinem "guter Mensch sein zu wollen" sei erlaubt::
Es ist viel mehr als nur das. Sondern in meinen Augen ist das auch teilweise umgekehrter Rassismus. 

Aussagen wie: "Er kommt aus XYZ, der kann das nicht wissen", "Das wird bei denen anders gehandhabt, muss man verstehen", "Der braucht Hilfe dabei, der kennt das nicht" werden oft als Entschuldigung genutzt. Und das ist in meinen Augen rassistisch. 
Denn es schwingt ein aus der Kolonialzeit bekannte Überheblichkeit "Die armen minderbemitelten Wilden, wir müssen es ihnen erst beibringen" oder "Die sind zu doof das zu kapieren" mit.

Und interessanterweise pflegen unterbewusst vorallem Gutmenschen diese Art von Rassismus.

Edited by bartio
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