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koiram
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Bei Banken sind die Gesetze/Regularien bzgl. Geldwäsche einfach das Problem.
Diese sind extremst streng und zb. N26 hat vor ein paar Monaten erst ~40 Millionen Euro Strafe zahlen müssen, weil sie nicht streng genug waren.
Hinzu kommt, dass die Nachweise die man für Vermögen durch Krypto hat, selten absolut wasserdicht sind. Eine csv Datei einer Börse ist leicht fälschbar. Außerdem würde eine exakte Nachvollziehung, zb. mit Blockchain und sonstigem unnötig viel Geld kosten (ausgebildeter Mitarbeiter usw) und dennoch birgt ein Kunde der mit Krypto zu tun hat, ein hohes Risiko, weil "Krypto ja in erster Linie für geldwäsche genutzt wird".
-> Hoher Aufwand und hohes Risiko dennoch hinterher eine saftige Strafzahlung leisten zu müssen. -> lieber diesen Kunden kündigen.

Das einzige worauf man hoffen müsste, wäre dass zukünftig alle tatsächlich regulierten Börsen, die dann natürlich auch haargenau den Verlauf deiner Coins/Geldes wissen wollen, ein wasserdichtes Schreiben für den Kunden aufsetzen können, welches Geldwäsche ausschließt und dieses gesetzlich von Banken usw. akzeptiert werden muss, bzw. es da dann hinterher nicht heißen kann "der hat aber doch Geldwäsche gemacht -> Strafzahlung".
Sowas muss aber vom Gesetzgeber kommen.
 

vor 3 Stunden schrieb Janundso:

Man könnte auch sich bei Revolut oder anderen Neobanken anmelden. Dauert ja nicht lang, ist ja egal wenn die das Konto sperren. Dann Binance -> Neobroker -> Richtiges Konto

ist "egal" ob diese sperren, ja. Also sicherlich weniger schlimm als die Hausbank. Aber (siehe meinen ersten Post in dem Thread, aber nochmal):
N26 habe ich ja bereits oben und in meinem vorherigen Post erwähnt. Ob es bei mir nun der Betrag der Auslöser war, oder ob es an ihrer Strafzahlung von vor paar Monaten lag, kann ich nicht sagen.
Revolut/Transferwise/bunq erlauben gar keine Transaktionen die mit Krypto zu tun haben (support). Bei Revolut ist das tatsächlich merkwürdig, da man ja sogar Krypto bei ihnen selbst kaufen kann. Allerdings sind das keine echten Kryptos, man kann weder coins ein- noch auszahlen. Bzw. Revolut hat genau genommen eine whitelist von Börsen (zb. bitstamp, coinbase), weiß nicht wie diese whitelist aktuell aussieht. Aber der Support wusste von dieser Liste auch nichts und hat von mir keinen Nachweis meines Vermögens akzeptiert, der irgendwas mit KRypto zu tun hat.
Die einzigen "Neobanken" die Krypto mit strengem KYC/AML zulassen sind in Deutschland aktuell SolarisBank (Nuri, Bison usw) und Fidorbank. Bei beiden gibt es dennoch einige Berichte über Kündigungen, aber wenn man kooperativ ist, gehts meistens (nicht immer) auch im sehr großem Umfang gut.

Edited by Serpens66
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...wenn Revolut eine White list hat, dann würde das ja schon helfen. Einfach die BTC vom Ledger to Coinbase oder Bitstamp und dort gegen Euro tauschen.

Ansonsten bleiben wahrscheinlich wirklich nur Banken in der Schweiz. Da man dort auch seine Iban hat, würde ich es dort lassen und nicht extra auf ein Konto einer deutschen Dinosaurier-Bank überweisen. Sollte man dann nur sauber arbeiten, wegen Finanzamt usw.

 

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Dumme Frage - wenn man nun doch in den sauren Apfel beißen würde und statt echter Coins nur irgendwelche Zertifikate oder ETPs (*) bei einem seriösen Broker kaufen würde?

Würden "normale" Banken den Geldfluss mit einem seriösen Broker ohne die geschilderten Probleme akzeptieren?

(Ggfs halt splitten - den Dauer-Hodl-Teil als echte Coins und den Teil, den man an irgendwelchen Zielmarken auscachen will, als ETP?)

(*: mit all den bekannten Nachteilen wie keine Steuerfreiheit nach 12 Monaten, kein "echter Besitz" von Coins, ...)

Edited by PeWi
Nachteile ergänzt
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vor 9 Stunden schrieb Janundso:

Ich kann ja Bitcoin abseits von Spekulation nicht so ganz ernst nehmen. 

Aber Banken sehen das scheinbar ja anders. Das ist doch eigentlich ein verdaaammt gutes Zeichen (für die Zukunft von BTC), wenn da Konten wegen paar tausend Euro gekündigt werden. Die scheinen ja ziemlich Angst zu haben ^^

Ja, die Banken haben Angst. Aber nicht vor dem BTC, sondern vor den Gesetzen und möglicher negativer Berichterstattung wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Stelle Dir mal vor, was das für einen negative Schlagzeile für irgendeine Bank in Deutschland wäre:  "Durch Bitcoin Geschäfte schleuste die Sparkasse  xyz 500 Mio Euro am Fiskus vorbei". 
Egal ob das stimmt oder nicht, die Sparkasse xyz wäre erst mal in der Beweislast.

Und weil die Banken zur Zeit keinen internen Prozesse installiert haben, um eine solche Schlagzeile zu vermeiden, lassen sie es halt bleiben und schmeissen die Kunden raus, die mit Bitcoin Geschäfte machen.

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vor 4 Minuten schrieb PeWi:

Dumme Frage - wenn man nun doch in den sauren Apfel beißen würde und statt echter Coins nur irgendwelche Zertifikate oder ETPs bei einem seriösen Broker kaufen würde?

Würden "normale" Banken den Geldfluss mit einem seriösen Broker ohne die geschilderten Probleme akzeptieren?

(Ggfs halt splitten - den Dauer-Hodl-Teil als echte Coins und den Teil, den man an irgendwelchen Zielmarken auscachen will, als ETP?)

Genau das mache ich zur Zeit.
Denn Banken dürften irgendein Zertifikat/ETP auf den BTC intern genauso handhaben wie z. B. eine SAP-Aktie.
Außerdem hat man, kauft man Zertifikate/ETPs den angenehmen Nebeneffet, dass man sich nicht um die Steuer kümmern muß.   Nachteil: Der Emmitent kann pleite gehen. 

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vor 14 Minuten schrieb PeWi:

Würden "normale" Banken den Geldfluss mit einem seriösen Broker ohne die geschilderten Probleme akzeptieren?

Wenn die nur aus Steuersicht und Geldwäsche vorsichtig sind, dann würden die das definitiv akzeptieren. Vermutlich würden die das sowieso garnicht bemerken, selbst wenn man bei der eigenen Bank den Broker hat ^^

 

vor 14 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Und weil die Banken zur Zeit keinen internen Prozesse installiert haben, um eine solche Schlagzeile zu vermeiden, lassen sie es halt bleiben und schmeissen die Kunden raus, die mit Bitcoin Geschäfte machen.

Find ich komisch. 

Ich mein, es gibt ja ne Schwelle XY, wenn man mehr als die an Privatpersonen schickt, dann leitet das die Bank irgendwo als verdächtige Transaktion weiter. 

So schwierig wär's jetzt nicht, das Ganze mit Krypto Transaktionen genauso zu machen

Edited by Janundso
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vor 10 Minuten schrieb Janundso:

Find ich komisch. 

Ich mein, es gibt ja ne Schwelle XY, wenn man mehr als die an Privatpersonen schickt, dann leitet das die Bank irgendwo als verdächtige Transaktion weiter. 

So schwierig wär's jetzt nicht, das Ganze mit Krypto Transaktionen genauso zu machen

Diese Schwelle ist meines WIssens nach gesetzlich geregelt. Also müssen die Banken das machen und auch umsetzen.

Aber bei Krypto ist gar nichts gesetzlich geregelt und Kryptos sind nach wie vor in der "Schmuddelecke". Und wenn jetzt die Sparkasse xyz so etwas machen würde, dann begäbe sich die Sparkasse automatisch auch in die Schmuddelecke. Und Banken unternehmen zur Zeit mit mäßigem Erfolg alles, um nur ja nicht in die Schmuddelecke zu gelangen und mehr als peinliche Hausdurchsuchungen zu vermeiden.

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Am 2.10.2021 um 20:20 schrieb Gulliver:

Hattest Du den ursprünglichen Transfer zur Börse (wo Du die 0.08 BTC gekauft hast) über die Fraspa gemacht, oder war das eine andere Bank?

Würde mich mal interessieren. Danke!!!

Ja, kam von der Fraspa.

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  • 3 weeks later...
vor 2 Stunden schrieb VanillaThunder:

Weiß zufällig jemand wie die Lage bei der DKB ist, wenn man von Binance / Kraken / Bitstamp auscasht?

ne, weiß ich nicht, aber wenn das Konto wichtig für dich ist, dann geh lieber auf nummer sicher und eröffne ein separates Konto für solche Cryptozahlungen.

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Am 6.3.2021 um 10:32 schrieb roemer:

Am besten die Coins direkt ausgeben. Wer in Fiat tauscht, hat den Sinn von Coin auch irgendwie nicht verstanden.  Manche Freunde von mir bezahlen von Bier bis Nutten alles direkt mit Coins. 

Das ist der beste Beitrag hier.

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Am 6.3.2021 um 11:36 schrieb FiverrPajeet:

Wenn nicht nur die Nutte, sondern auch mein Vermieter die Coins annimmt, bin ich voll bei dir.

Würde ich schon lange annehmen, aber die meisten Leute haben entweder gar keine Ahnung oder auch noch Angst.

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Am 22.10.2021 um 17:16 schrieb Serpens66:

ne, weiß ich nicht, aber wenn das Konto wichtig für dich ist, dann geh lieber auf nummer sicher und eröffne ein separates Konto für solche Cryptozahlungen.

Ich kann zumindest für die Bison-App sprechen...da gibts keine Herausforderungen bei der DKB.

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Am 22.10.2021 um 17:16 schrieb Serpens66:

ne, weiß ich nicht, aber wenn das Konto wichtig für dich ist, dann geh lieber auf nummer sicher und eröffne ein separates Konto für solche Cryptozahlungen.

Ich kenne jemandem, dem das DBK Konto bei nur lächerlichen 3000 Euro in Coin weggeflogen ist.  Einfach gekündigt, keine Begründung, auch auf Nachfrage. 

Schon krass!

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  • 2 weeks later...
  • 1 month later...

Um mal auf den Titel dieses Threads zurückzukommen und nach den neuesten Meldungen:

Alle Sparkassen, Volksbanken und die Commerzbank werden kryptofreundlich sein. Sie wollen ja ihren Kunden anbieten, BTC zu kaufen. Also können sie ja eigentlich auch keinerlei Zahlungen von irgendwelchen Kryptobörsen (z. B. kraken oder bitpanda) ablehnen oder den Kunden mit Konto-Kündigung drohen.

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vor 2 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Um mal auf den Titel dieses Threads zurückzukommen und nach den neuesten Meldungen:

Alle Sparkassen, Volksbanken und die Commerzbank werden kryptofreundlich sein. Sie wollen ja ihren Kunden anbieten, BTC zu kaufen. Also können sie ja eigentlich auch keinerlei Zahlungen von irgendwelchen Kryptobörsen (z. B. kraken oder bitpanda) ablehnen oder den Kunden mit Konto-Kündigung drohen.

das ist leider falsch.
Revolut zb. ist sehr kryptofeindlich (jegliche Vermögensnachweise mit Bezug zu Krypto werden nicht akzeptiert, Zahlungen von/zu den meisten Kryptobörsen (es gibt Ausnahmen) sind auch nicht erlaubt), man kann aber Krypto bei ihnen kaufen/verkaufen.

Wobei man eigentlich genauer sein muss, keine Bank ist "kryptofeindlich", sondern sie sind einfach extrem streng und übervorsichtig was Geldwäsche angeht, weil sie vom Gesetzgeber verantwortlich gemacht werden und Strafe zahlen müssen, wenn sie Geldwäsche nicht verhindern. Und mit diversen Zahlungen an "dubiose unregulierte" Kryptobörsen ist Geldwäsche ja ein Kinderspiel, weshalb dies anstatt es zu kontrollieren (was teuer ist), einfach vorsichtshalber komplett verboten wird.
Wenn man nun aber einfach selbst Kryptohandel anbietet (natürlich in der Regel ohne Möglichkeit diese Kryptos ein-/auszahlen zu können, denn das wäre ja wieder ein Tor für Geldwäsche), dann ist das kein großes Problem und man verdient mit dran.

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Am 17.12.2021 um 19:12 schrieb Serpens66:

das ist leider falsch.
Revolut zb. ist sehr kryptofeindlich (jegliche Vermögensnachweise mit Bezug zu Krypto werden nicht akzeptiert, Zahlungen von/zu den meisten Kryptobörsen (es gibt Ausnahmen) sind auch nicht erlaubt), man kann aber Krypto bei ihnen kaufen/verkaufen.

Wobei man eigentlich genauer sein muss, keine Bank ist "kryptofeindlich", sondern sie sind einfach extrem streng und übervorsichtig was Geldwäsche angeht, weil sie vom Gesetzgeber verantwortlich gemacht werden und Strafe zahlen müssen, wenn sie Geldwäsche nicht verhindern. Und mit diversen Zahlungen an "dubiose unregulierte" Kryptobörsen ist Geldwäsche ja ein Kinderspiel, weshalb dies anstatt es zu kontrollieren (was teuer ist), einfach vorsichtshalber komplett verboten wird.
Wenn man nun aber einfach selbst Kryptohandel anbietet (natürlich in der Regel ohne Möglichkeit diese Kryptos ein-/auszahlen zu können, denn das wäre ja wieder ein Tor für Geldwäsche), dann ist das kein großes Problem und man verdient mit dran.

Nun leider hat es mich nun auch erwischt. Die Sparkasse Leipzig hat meine Zahlung an den Verkäufer nicht ausgeführt, allerdings von meinem Konto abgebucht. Die Rücküberweisung an mich wird morgen vorgenommen. Begründet hat die Sparkasse das mit einem Verstoß gegen die AGB der Spk, Zahlungsein-und Ausgänge für Krypto Währung,  mündlich begründet. Heute habe ich mich nun mit ID Video bei Fidor angemeldet und ein Konto eröffnet. Mal sehen, ob das morgen freigeschaltet ist. Alles sehr ungünstig vor den Feiertagen, zwecks Handlungsfähikeit.

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Am 17.12.2021 um 17:01 schrieb Aktienspekulaant:

Um mal auf den Titel dieses Threads zurückzukommen und nach den neuesten Meldungen:

Alle Sparkassen, Volksbanken und die Commerzbank werden kryptofreundlich sein. Sie wollen ja ihren Kunden anbieten, BTC zu kaufen. Also können sie ja eigentlich auch keinerlei Zahlungen von irgendwelchen Kryptobörsen (z. B. kraken oder bitpanda) ablehnen oder den Kunden mit Konto-Kündigung drohen.

Leider falsch. Versuch mal 10K von coinbase auf die Coba zu senden. Zack, sofort gekündigt ohne Anhörung oder Warnung zuvor. Ich kann immer wieder niur empfehlen, für Eure BTC eine schöne Reise bei Expedia zu buchen und mit Bitcoin zu bezahlen oder eine schöne Garmin-Smart-Watch, die Euch auch noch fit hält in diesen schokoladenreichen Zeiten: https://www.uhrzeit.org/herren/garmin.php mit Bitcoin zu bezahlen. 

Edited by roemer
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vor 2 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Ich schrieb ja auch: "werden" (also Zukunft). Wie das heute aussieht, steht auf einem anderen Blatt.

Ja, aber auch da glaube ich nicht dran. Es ist einfach sooooo dreist, über die AGB blind jedem Geldwäsche zu unterstellen, der Coins kauft oder verkauft!!!

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vor 50 Minuten schrieb roemer:

Ja, aber auch da glaube ich nicht dran. Es ist einfach sooooo dreist, über die AGB blind jedem Geldwäsche zu unterstellen, der Coins kauft oder verkauft!!!

Und was ist, wenn die Coba oder Sparkassen ihren Kunden anbieten, BTC zu kaufen/verkaufen? Dann ist es ja geradezu irrsinnig, wenn sie dann einem das Konto sperren, wenn er Überweisungen auf Kraken, Bitpanda, Coinbase oder wohin auch immer tätigt oder von dort Euros erhält. Da müssen sie sich schon  etwas einfallen lassen.

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