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Dann will ich mal mit einem neuen Beitrag anfangen udn zwar betrifft es die Idee von der EZB:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/EZB-Chefin-will-Bitcoin-regulieren-article22288879.html

Darin steht, dass es eine globale Regulierung geben muß, das wurde auch zweimal betont. Da hat Frau Lagarde Recht. Eigentlich bringt nur, aus Sicht der Notenbanken, eine globale Regulierung etwas. Aber um ALLE Staaten unter einen Hut zu bringen, das dürfte schwierig werden. Da hat die FED möglicherweise ganze andere Ideen als die japanische oder chinesische Zentralbank. Diese Ideen sind nicht deckungsgleich. Von daher dürfte das schwierig werden.

Rainer 

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vor 34 Minuten schrieb Philbert:

Ein schöner Platz um die nächsten 500 Beiträge zu dem Thema aus dem Prognosethread zu verschieben. 

👍🏽

Wahrscheinlich besser für die Übersicht, so oft wie darüber diskutiert wird. Auch in fast jedem Buch das ich lese wird geschrieben wie wichtig es für ein Spekulanten ist die Geldpolitik zu beobachten. Ist nicht gerade einer meiner großen Interessen, aber durch Diskussionen kriegt man extra Motivationen sich damit zu beschäftigen.

 

vor 24 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Dann will ich mal mit einem neuen Beitrag anfangen udn zwar betrifft es die Idee von der EZB:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/EZB-Chefin-will-Bitcoin-regulieren-article22288879.html

Darin steht, dass es eine globale Regulierung geben muß, das wurde auch zweimal betont. Da hat Frau Lagarde Recht. Eigentlich bringt nur, aus Sicht der Notenbanken, eine globale Regulierung etwas. Aber um ALLE Staaten unter einen Hut zu bringen, das dürfte schwierig werden. Da hat die FED möglicherweise ganze andere Ideen als die japanische oder chinesische Zentralbank. Diese Ideen sind nicht deckungsgleich. Von daher dürfte das schwierig werden.

Rainer 

Könnte eine Regulierung auch positiv für den Markt sein ? Wurde einige mal als gute News verkauft „endlich die Regulierung kommt" kann ich mich vor ein paar Monaten an paar Überschriften erinnern.

Ich hatte befürchtet das ein weltweites Verbot kommen könnte, wenn reguliert wird wird ein Verbot unwahrscheinlicher oder nicht 

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vor 2 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Dann will ich mal mit einem neuen Beitrag anfangen udn zwar betrifft es die Idee von der EZB:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/EZB-Chefin-will-Bitcoin-regulieren-article22288879.html

Darin steht, dass es eine globale Regulierung geben muß, das wurde auch zweimal betont. Da hat Frau Lagarde Recht. Eigentlich bringt nur, aus Sicht der Notenbanken, eine globale Regulierung etwas. Aber um ALLE Staaten unter einen Hut zu bringen, das dürfte schwierig werden. Da hat die FED möglicherweise ganze andere Ideen als die japanische oder chinesische Zentralbank. Diese Ideen sind nicht deckungsgleich. Von daher dürfte das schwierig werden.

Rainer 

mhm, letzter Satz im Artikel: man müsste ganz dringend den US-$ regulieren ;)

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Hier nochmal wo sie es sagt

 

 

War heute natürlich die große Schlagzeile zum Thema.

 

 

Ansonsten soll es hier auch ganz allgemeine Geldpolitik gehen

- die bereits kommenden Negativzinsen | letztens was darüber gelesen, sobald der dollar und eure digital wird können sie die Negativzinsen einfacher durchsetzen und es wird schwieriger sie zu umgehen. Umso wichtiger ist es sich damit auseinanderzusetzen und auf dem aktuellen Stand zu sein.

-  das viele billige Geld | wie viel gedruckt wurde und aktuell wird , Auffälligkeiten , versuchen zu verstehen was der Plan dahinter ist 

usw.

 

Warum ist das so wichtig darüber informiert zu sein:

-Es gilt sobald mehr Geld gedruckt wird und das mit Ankündigung sollte man Aktien kaufen heißt es. Im März als die Kurse gefallen sind, hieß es bereits dass die Zentralbanken dagegen was unternehmen und sie haben angekündigt mehr Geld zu drucken. Mit dem Wissen hätte man Aktien kaufen müssen, seitdem haben sie sich in kurzer Zeit vervielfacht. Oder auch dass das Auswirkungen auf den Bitcoin Kurs haben wird , hätte man wissen können.

-um sich vor Enteignung zu schützen und vorauszusehen und dementsprechend zu handeln.

usw.

 

 

bearbeitet von BL4uTz
Rechtschreibfehler. Sind immer noch genug da ich weiß ;) .
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Sagen wir mal die Regulierung kommt, was geschieht danach? Leider bin ich auch jemand von der Sorte dem man das ganz genau erklären muss.

a) Wird der bitcoin verboten und das sein / unser Ende sein?

b) kann man danach noch mit dem btc irgendwo bezahlen? Ggf lambo in Amerika bestellen?^^

c) kann man sich mit steigendem Kurs seine btc dann noch in euro oder e Euro auszahlen lassen? Oder ist mein jetzt investiertes Geld für immer gefangen?

d) Wenn diverse handelsplätze verboten werden, dann sind doch alle btc Konten samt bitcoins unwiderruflich gelöscht oder?

 

Ich lese leider nur zweierlei Meinungen darüber. Die einen finden es gut, die anderen nicht. Der eine sagt der bitcoin wird verboten und der andere sagt dann steigt der erst recht im Kurs. Ich bin etwas durcheinander.

Ich denke viele werden dann auswandern oder Konten woanders eröffnen oder?

Ich denke der digitale Euro wird kommen! Da stört der btc und stiehlt dem e Euro die Show und das Potenzial und Leute die ihn nutzen. Ich persönlich möchte mein Geld lieber in btc haben als alles andere. Ich denke so wie viele andere eben auch. Wenn reguliert wird, ist die Anonymität vorbei, das wäre mir egal!? Ich möchte weder Verbrechen noch sonst iwas verbotenes damit anstellen.

 

Wieso investieren dann div. Reiche in btc und investieren zig Millionen wie Mr. Saylor? Usw. Die müssten ja auch das Szenario einer evtl. Regulierung durchgespielt haben. Mit welchem Ergebnis?

 

Bitte klärt mich mal auf ob meine Angst begründet oder unbegründet ist. Keine Sorge, mir muss man eig. nicht alles 2x erklären. Ich denke danach habe ich es verstanden.

 

 

Sorry für das Fragenkarussell, für mich ist das sehr wichtig zu verstehen was danach geschieht. Dafür ist der thread ja da 🙂 danke

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vor 51 Minuten schrieb PeppaWutz:

Sagen wir mal die Regulierung kommt, was geschieht danach? Leider bin ich auch jemand von der Sorte dem man das ganz genau erklären muss.

a) Wird der bitcoin verboten und das sein / unser Ende sein?

b) kann man danach noch mit dem btc irgendwo bezahlen? Ggf lambo in Amerika bestellen?^^

c) kann man sich mit steigendem Kurs seine btc dann noch in euro oder e Euro auszahlen lassen? Oder ist mein jetzt investiertes Geld für immer gefangen?

d) Wenn diverse handelsplätze verboten werden, dann sind doch alle btc Konten samt bitcoins unwiderruflich gelöscht oder?

 

Ich lese leider nur zweierlei Meinungen darüber. Die einen finden es gut, die anderen nicht. Der eine sagt der bitcoin wird verboten und der andere sagt dann steigt der erst recht im Kurs. Ich bin etwas durcheinander.

Ich denke viele werden dann auswandern oder Konten woanders eröffnen oder?

Ich denke der digitale Euro wird kommen! Da stört der btc und stiehlt dem e Euro die Show und das Potenzial und Leute die ihn nutzen. Ich persönlich möchte mein Geld lieber in btc haben als alles andere. Ich denke so wie viele andere eben auch. Wenn reguliert wird, ist die Anonymität vorbei, das wäre mir egal!? Ich möchte weder Verbrechen noch sonst iwas verbotenes damit anstellen.

 

Wieso investieren dann div. Reiche in btc und investieren zig Millionen wie Mr. Saylor? Usw. Die müssten ja auch das Szenario einer evtl. Regulierung durchgespielt haben. Mit welchem Ergebnis?

 

Bitte klärt mich mal auf ob meine Angst begründet oder unbegründet ist. Keine Sorge, mir muss man eig. nicht alles 2x erklären. Ich denke danach habe ich es verstanden.

 

 

Sorry für das Fragenkarussell, für mich ist das sehr wichtig zu verstehen was danach geschieht. Dafür ist der thread ja da 🙂 danke

das ist doch kein Karussell. Die Fragen und die Gedanken darüber sind berechtigt.

Verbit: ja da denken etliche darüber nach, aber erher aus kurzsichtigen, durchsichtigen Gründen. Sand ins Getriebe werfen können sie auf jeden Fall. Wenn diejenigen das selbst ernst nehmen würden, was sie verzapfen, müssten sie den $ verbieten.

Der Wahre Hintergrund ist, dass Regierungen,  Zentralbanken und Banken die Kontrolle über Zahlungsflüsse entgleitet - selbstverschuldet.

E-Euro, E-Dollar, E-Remimbi sind Gegenentwürfe , wollen viele Vorteile der Cryptowährungen aufgreifen und gleichzeitig die Kontrolle zurück gewinnen. Gleichzeitig geht es um den Kampf um die zukünftige Leit- und Reservewährung. Wer da die Hand drauf hat, hat gewichtige Steuerungsmittel.

Dabei wäre es gleichgültig, ob sie wie Stablecoins oder frei steuerbar funktionieren würden. Einen Vorteil hätten sie auf jeden Fall , kontrollierbar, schnell , verbunden mit der Möglichkeit, unliebsame Marktteilnehmer auszusperren, was sie bei btc & Co nicht so einfach könnten.

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Verbot? Ja durchaus denkbar, durchführbar? nur beschränkt, allenfalls an den Endpunkten, den Schnittstellen zu Fiat.

Die aktuell durch die Amerikaner anfedachten Beschränkungen werde schon innerhalb ihrer Parlamente und Wirtschaft aufs heftigste kritisiert.

Denkst du, dass so ein Verbot gegen den Willen der großen Akteure  des Grosskapitals, Hedgefonds, die gerade erst mit Mrd-invest eingestiegen sind, durchsetzbar?

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Gerade eben schrieb bjew:

Verbot? Ja durchaus denkbar, durchführbar? nur beschränkt, allenfalls an den Endpunkten, den Schnittstellen zu Fiat.

Die aktuell durch die Amerikaner anfedachten Beschränkungen werde schon innerhalb ihrer Parlamente und Wirtschaft aufs heftigste kritisiert.

Denkst du, dass so ein Verbot gegen den Willen der großen Akteure  des Grosskapitals, Hedgefonds, die gerade erst mit Mrd-invest eingestiegen sind, durchsetzbar?

Es ist auch nicht erwartbar, dass China, Russland, EU, USA, Singapur und der neu mit Selbstbewusstsein  aufgepumpte GB unter einen Hut zu bringen si d?

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Eins Vorweg, die Nachricht ist über ein Jahr alt, also vor der Corona Krise und somit bevor das Gelddrucken auf höchster Stufe anfing zu laufen.

Nichtsdestotrotz finde ich die Aussage in Anbetracht ihrer Position und dem was wir in den nächsten Jahren bevorstehen ( Kaufkraft der Sparer wird schwinden ) einfach nur zum kopfschütteln.

 

Aussage

'' Wir sollten dankbar sein, dass wir einen Job haben, anstatt uns um die Werterhaltung unserem Erspartem Sorgen zu machen."

Lasst euch das mal einsacken, die Präsidentin der EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK, gibt so eine Aussage von sich.

( welche den Job hat den Euro und allgemein den Werterhalt in Europa bei zu behalten)

 

"We are one of the newest official EU institutions, set up in 1998, with more than 3,500 from across Europe. We serve the people of Europe by PROTECTING the value of the euro and keeping prices stable."

Tja, genau diese Aussage widerspiegelt unsere jetzige Situation 1:1 aus . Es wird endlos Geld gedruckt, welches dann allen EU Staaten zur Verfügung gestellt wird, womit Zombie Unternehmen und sonstige tote Geschäfte aufrecht erhalten werden, nur damit die Jobs nicht in Gefahr geraten. Auf Kosten von wem? Genau den Sparern den die, welche Ihr Geld bei der Bank zu 0.01% verzinst bekommen, sehen ihre Kaufkraft schwinden. Versteht mich nicht falsch, klar möchte auch ich nicht, dass ein grosser Teil unserer Gesellschaft Ihren Job verliert.

Man muss aber etwas über den Tellerrand hinweg sehen und das Kosten-Nutzen Verhältnis MUSS rational bleiben. Es wird wahrscheinlich irgendwo das Geld fliessen, wo es auch durch Mals Sinn macht die Branche zu retten. Aber das allermeiste Geld wird einfach nur verschwendet und der Nutzen für die Bevölkerung, langfristig gesehen, nicht vorhanden sein.

Die Geschichte hat nun mal gezeigt, dass ein Neuanfang von 0 natürlich schwerer ist, aber innert ein paar Jahren, gesünder für die Wirtschaft und Bevölkerung ist, als ein Unternehmen künstlich am Leben zu halten. Das ist eins der Dinge, die wir hier in Europa von den Amerikanern tatsächlich lernen können, da diese bereits bei der Finanzkrise 2008, viele marode Unternehmen haben fallen lassen. Heute 2021 hat so gut wie jedes Land in Europa noch Unternehmen ( vor allem Banken aber nicht nur) die damals von den Staaten gerettet werden mussten und heute immer noch nicht selbstständig wirtschaften können.

Das zeigt eigentlich nur, dass es manchmal halt doch besser ist ein Unternehmen fallen zu lassen, auch wenn es 50'000 Jobs kostet oder was auch immer. Den genau die Unternehmen sind es, welche eben alle paar Jahre wieder gerettet werden müssen.

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vor 19 Stunden schrieb PeppaWutz:

Wieso investieren dann div. Reiche in btc und investieren zig Millionen wie Mr. Saylor? Usw. Die müssten ja auch das Szenario einer evtl. Regulierung durchgespielt haben. Mit welchem Ergebnis?

 

Bitte klärt mich mal auf ob meine Angst begründet oder unbegründet ist. Keine Sorge, mir muss man eig. nicht alles 2x erklären. Ich denke danach habe ich es verstanden.
🙂

Die Sorgen sind natürlich berechtigt, aber was wirklich geschehen wird, das kann niemand mit Genauigkeit vorhersagen.

Was solche Leute wie Michael Saylor angeht, so können die wesentlich unbesorgter sein als unsereiner, da diese Leute ja ganz andere Verbindungen und Beziehungen ins Ausland haben als unsereiner. Die haben auch soviel Geld, das sie sich tatsächlich mit ihren Bitcoins irgendwo niederlassen können wo er eben nicht verboten ist. Viele kleine Leute die ihre Ersparnisse Bitcoin anvertraut haben, sind aber an dieses Land gefesselt, durch Arbeitsplatz, Familie etc. und haben diese Möglichkeit nicht.

Cryptos als solche wird man wohl nicht so einfach mehr aus der Welt schaffen können. Aber das ist nur ein schwacher Trost für die kleinen Leute die nicht die Möglichkeiten des internationalen Finanzkapitals haben. Wenn man jünger ist und Zeit kein Problem darstellt, dann kann man ein Verbot eventuell aussitzen und darauf hoffen das es irgendwann wieder kippt, so wie das Alkoholverbot während der Prohibition oder das Goldverbot.

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vor 7 Minuten schrieb Coins:

Zur Erinnerung:

"Im Dezember 2016 wurde Lagarde durch das Gericht des fahrlässigen Umgangs mit öffentlichen Geldern schuldig gesprochen."

Normalerweise hätte sie nie wieder in ihrem Leben einen Job finden sollen.

Die EZB nahm sie als Präsidentin.

https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde

Das sollte auch mal mehr verbreitet werden. Die sollte sich mal schämen.

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vor 9 Minuten schrieb Coins:

Zur Erinnerung:

"Im Dezember 2016 wurde Lagarde durch das Gericht des fahrlässigen Umgangs mit öffentlichen Geldern schuldig gesprochen."

Normalerweise hätte sie nie wieder in ihrem Leben einen Job finden sollen.

Die EZB nahm sie als Präsidentin.

https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde

nene, nicht die ezb nahm sie, die haben nämlich nicht das Recht dazu. die Position wird von der Politik besetzt

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vor 22 Stunden schrieb bjew:

Denkst du, dass so ein Verbot gegen den Willen der großen Akteure  des Grosskapitals, Hedgefonds, die gerade erst mit Mrd-invest eingestiegen sind, durchsetzbar?

Es hängt davon ab, wer in dem entsprechenden Staat das Primat hat, Wirtschaft oder Politik.

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vor 3 Minuten schrieb Daedalus:

Es hängt davon ab, wer in dem entsprechenden Staat das Primat hat, Wirtschaft oder Politik.

in welchem Staat hat nicht die Wirtschaft das Primat.

Sogar im Vatikan.

Oder kannst du mir einen nennen (komm mir jetzt aber nicht mit nordkorea, kuba, china)

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Gerade eben schrieb bjew:

in welchem Staat hat nicht die Wirtschaft das Primat.

Sogar im Vatikan.

Oder kannst du mir einen nennen (komm mir jetzt aber nicht mit nordkorea, kuba, china)

China ist ein gutes Beispiel für das Primat der Politik oder besser: das Primat der Partei.

"Politische Institutionen stellen in China grundlegende Rahmenbedingungen der Akkumulation bereit – eine administrativ-ordnungssetzende Struktur (Verwaltung, Rechts-wesen), eine wirtschaftliche Infrastruktur (zum Beispiel Transportwesen, Kommunika-tion) sowie weitere Regulierungen (etwa in den Arbeitsbeziehungen)."

"Ein marktliberaler, unternehmerischer Geist koexistiert mit einem umfassenden Staatsinterventionismus, der sich an makroökonomischen Erfolgsparametern orientiert und sich in einem heterogenen Ensemble von privat-öffentlichen Wirtschaftsregimen manifestiert. Die Machteliten konnten bisher die Selbsterhaltungsinteressen des Partei-Staates mit dem Ziel der marktlich vermittelten Akkumulation erfolgreich kombinieren."

https://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp10-1.pdf

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vor 1 Minute schrieb Daedalus:

China ist ein gutes Beispiel für das Primat der Politik oder besser: das Primat der Partei.

"Politische Institutionen stellen in China grundlegende Rahmenbedingungen der Akkumulation bereit – eine administrativ-ordnungssetzende Struktur (Verwaltung, Rechts-wesen), eine wirtschaftliche Infrastruktur (zum Beispiel Transportwesen, Kommunika-tion) sowie weitere Regulierungen (etwa in den Arbeitsbeziehungen)."

"Ein marktliberaler, unternehmerischer Geist koexistiert mit einem umfassenden Staatsinterventionismus, der sich an makroökonomischen Erfolgsparametern orientiert und sich in einem heterogenen Ensemble von privat-öffentlichen Wirtschaftsregimen manifestiert. Die Machteliten konnten bisher die Selbsterhaltungsinteressen des Partei-Staates mit dem Ziel der marktlich vermittelten Akkumulation erfolgreich kombinieren."

https://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp10-1.pdf

du glaubst also nicht, dass das Staatskapitalismus vom feinsten ist? Dass die Privatwirtschaft nicht nur geduldet ist, und dass Staat und Partei die größten Unternehmen sind?

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Gerade eben schrieb Daedalus:

Ja, es ist "Staatskapitalismus vom feinsten".

das Primat da ist bestenfalls im Konsens. Nur Die Partei(führung) weiss ganz genau, dass sie ohne die Wirtschaft einpacken kann und hat gleichzeitig Angst vor den übermächtig werdenden Firmen.

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vor 2 Minuten schrieb bjew:

das Primat da ist bestenfalls im Konsens. Nur Die Partei(führung) weiss ganz genau, dass sie ohne die Wirtschaft einpacken kann und hat gleichzeitig Angst vor den übermächtig werdenden Firmen.

Denke auch, dass Konsens im Interesse aller Beteiligten ist, aber sie können auch anders, wie z.B. das plötzliche Verschwinden von Jack Ma (Alibaba) zeigt, nachdem er zu kritisch war. Dann sieht man, wer in dem Land am Ende die Zügel in der Hand hält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/unternehmen-wo-steckt-jack-ma-chinas-maechtiger-milliardaer-verschwunden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210113-99-04474

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vor 4 Minuten schrieb Daedalus:

Denke auch, dass Konsens im Interesse aller Beteiligten ist, aber sie können auch anders, wie z.B. das plötzliche Verschwinden von Jack Ma (Alibaba) zeigt, nachdem er zu kritisch war. Dann sieht man, wer in dem Land am Ende die Zügel in der Hand hält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/unternehmen-wo-steckt-jack-ma-chinas-maechtiger-milliardaer-verschwunden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210113-99-04474

das ist dich das, das ich zum Schluss angerissen habe. Er/sie greifen das Primat in der chinesischen Wirtschaft an, repräsentiert durch Partei und Militär.

Aber meine Frage ist dennoch nicht beantwortet 🤔

bearbeitet von bjew
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vor 3 Minuten schrieb bjew:

das ist dich das, das ich zum Schluss angerissen habe. Er/sie greifen das Primat in der chinesischen Wirtschaft an, repräsentiert durch Partei und Militär.

Aber meine Frage ist dennoch nicht beantwortet 🤔

Ich wollte dir zu keinem Zeitpunkt widersprechen, sondern nur einen zusätzlichen Denkanstoß geben.

Deine Frage hat für mich keinen Sinn ergeben, daher habe ich sie ignoriert.

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