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Geldpolitik


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Am 15.1.2021 um 20:15 schrieb Firith:

Ich habe mir gerade ein diesbezügliches Video von Julian Hosp angeschaut:

https://www.youtube.com/watch?v=12PI_4lC78s  OJE! WELTWEITES BITCOIN VERBOT 2021!? (laut Christina Lagarde!!)

Obwohl ich den Herrn sonst eher skeptisch sehe, hier muss ich ihm zustimmen. Geld ist ein Machtinstrument und der Staat wird sich dieses Machtinstrument nicht einfach so wegnehmen lassen. Auch wenn ein direktes Bitcoin Verbot kaum durchzusetzen wäre, so kann der Staat den Bitcoin durch Regulationen und Besteuerungen so unattraktiv machen, das man durch seinen Besitz keinen Vorteil mehr hat und das es aus pragmatischen Gründen schließlich doch vorteilhafter für den einzelnen wäre, seine Wallet heraus zu rücken und seine Coins an den Staat "freiwillig" zu verkaufen anstatt sich dem ganzen Druck und Stress aus zu setzen.

Wie Julian richtig bemerkt, würde dies natürlich auch von einer medialen Propaganda Kampagne begleitet werden. Sozialneid wird geschürt und Coinbesitzer werden als böse und habgierige Spekulanten dargestellt die an den Finanzproblemen des Fiatgeldes mitschuldig sind. Das ist zwar Unsinn, aber wie schon der US Politiker Henry Kissinger bemerkte: "It is not a matter of what is true that counts, but a matter of what is perceived to be true." Nicht die Wahrheit zählt, sondern das, was von der breiten Masse für die Wahrheit gehalten wird. Das würde dann zu einem massiven Peer-Pressure aus dem sozialen Umfeld führen. Freunde und Bekannte würden einen unter Druck setzen. "Warum machst du immer noch diesen Bitcoin-Scheiß? Du weisst doch dass das illegal ist und das dadurch die Umwelt massiv geschädigt wird und wegen dir die kleinen Kinder in Afrika hungern müssen! Du brauchst mir nichts vorzumachen, ich weiß genau Bescheid, ich habe neulich eine Doku darüber im Fernsehen gesehen!"

Man sollte so ein negatives Szenario nicht unterschätzen, ich halte es jedenfalls für realistischer als die naiven idealistischen Vorstellungen einiger Bitcoin Enthusiasten.

Viel tun kann man dagegen nicht. Ich glaube aber nicht, dass dieses Problem im Moment imminent ist und direkt vor der Haustür steht. Es ist durchaus möglich, das wir noch einige Jahre Luft haben und bis dahin können noch einige Dinge geschehen. Der Titel "BITCOIN VERBOT 2021!?" über Hosps Video ist nur reines Clickbait, wie man das so oft bei ihm sieht. Prinzipiell gebe ich ihm aber Recht, das so ein Szenario früher oder später in der Luft hängt.

Zwei Dinge sind IMHO wichtig. Das man sich als Einzelner so gut wie möglich über die technischen Hintergründe von Bitcoin informiert. Je mehr Hintergrundwissen man besitzt, desto höher ist auch die Chance bei Regulationen oder Verbotsversuchen ein Schlupfloch oder einen Trick zu finden, um dem gierigen Griff des Staates zu entgehen.

Weiterhin sollte man keine großen Summen auf Börsen lassen, sondern sie auf ein eigenes Wallet transferieren, ansonsten hat man bei einem überraschenden und kurzfristigen Verbot keine Chancen mehr seine Coins von den Exchanges (wo sie beschlagnahmt werden können) schnell auf die eigene Wallet zu transferieren.

 

 

Diese Betrachtung übersieht einen möglichen Einfluss einer immer weiter an Stärke gewinnenden Kryptolobby ;)

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vor 4 Stunden schrieb Coins:

Diese Betrachtung übersieht einen möglichen Einfluss einer immer weiter an Stärke gewinnenden Kryptolobby ;)

Na gut, aber diese Kryptolobby müsste erst einmal entstehen. Hier in Deutschland ist noch nicht viel davon zu sehen. In den USA gibt es schon einige einflussreiche Personen und börsennotierte Unternehmen die in BTC investiert sind, aber das nützt mir dann als hier lebender nicht viel. Die können vielleicht dort ein bissel Lobbyarbeit betreiben, aber was hier zulande passiert ist eine andere Geschichte.

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vor 8 Minuten schrieb Firith:

In den USA gibt es schon einige einflussreiche Personen und börsennotierte Unternehmen die in BTC investiert sind, aber das nützt mir dann als hier lebender nicht viel.

Doch, wie Lagarde sagt, können die Staaten Bitcoin nur gemeinsam angehen. Wie bei allen anderen Themen auch wird es aber keine gemeinsame Einigung geben.

Wenn hier der Verkauf von BTC extrem besteuert oder überreguliert wird, dann gehe ich halt anderswo hin und verkaufe dort. Wenn ich überhaupt verkaufen will. FIAT oder Gold kann man nicht beliebig mitnehmen. Einen Key schon.

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„Die Zinsentwicklung bleibt aber der wichtigste Einflußfaktor auf die Börsentendenz"

Andre Kostolany 

 

"Die Zinsentwicklung wird vor allem von der Europäischen Zentralbank (EZB) beeinflusst.

Zurzeit liegt der EZB-Leitzins bei 0 Prozent. Der Zins, zu dem Banken Geld bei der EZB parken können, liegt sogar bei -0,5 Prozent.

Die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld, aber auch für Raten- und Baukredite sind deshalb besonders niedrig.

Bei der jüngsten Sitzung des EZB-Rates am 10. Dezember 2020 gab es keine Zinsänderungen. Zinserhöhungen sind absehbar kein Thema."

https://www.finanztip.de/zinsentwicklung/

 

 

Hätte mich wirklich sehr interessiert wie Kostolany die kommenden Negativzinsen beurteilt.

Es kann eigentlich nur bedeuten Flucht von Fiat in Dinge die auf eine bestimmte Anzahl begrenzt sind und wertvoll.

Edited by BL4uTz
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Volksverdummung:

Zitat

Nein, ein E-Euro wird der EZB endlich Minuszinsen für jedes Bürgerlein ermöglichen, denn er wird das Bargeld abschaffen.

Edited by Coins
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Am 17.1.2021 um 01:48 schrieb mvndekant:

https://www.lynalden.com/fraying-petrodollar-system/

interessantes zur Zukunft des USD als weltweite Reservewährung

Sehr empfehlenswerter Artikel! 

Eine bemerkenswerte Statistik daraus ist der Vergleich der Dollarbestände der Zentralbanken weltweit.

Seit diesem Jahr besitzt die US-Notenbank (blaue Linie) nun mehr amerikanische Schatzpapiere als alle ausländischen Zentralbanken zusammen (orange Linie).

image.png.dff8e1572e5a10f99fa645c49211d095.png

Lyn Alden vergleicht diese Situation treffend mit einem Koch, der seine eigenen Menüs verspeist.

Ob ihm das bekommt?
 

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Am 17.1.2021 um 22:03 schrieb BL4uTz:

Hätte mich wirklich sehr interessiert wie Kostolany die kommenden Negativzinsen beurteilt.

 

Negativ-Zinsen waren in der Denke und Zeit von Kostolany völlig undenkbar. Ebenso bei Keynes und Friedman. Für die war es völlig klar, dass es immer positive Zinsen gibt. Das war so eine Art Naturgesetz.

Wir gehen ja auch heute davon aus, dass Wasser immer bergab fliest. Dass es also so etwas wie eine natürliche Schwerkraft gibt. Und genau das war die Denke der "Altvorderen". Negative Zinsen gab es nicht. 

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vor 13 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Negativ-Zinsen waren in der Denke und Zeit von Kostolany völlig undenkbar. Ebenso bei Keynes und Friedman. Für die war es völlig klar, dass es immer positive Zinsen gibt. Das war so eine Art Naturgesetz.

Wir gehen ja auch heute davon aus, dass Wasser immer bergab fliest. Dass es also so etwas wie eine natürliche Schwerkraft gibt. Und genau das war die Denke der "Altvorderen". Negative Zinsen gab es nicht. 

Und das ist auch richtig so!

Was zu Zeit abläuft ist krank, oder genauer, das FIAT-System ist krank und wir sehen im Negativzins die Symptome. 

Und da es leider nicht nur mal eine kurze Episode war (2 Wochen Schnupfen), sondern sich immer mehr verschlimmert, ist es leicht, so traurig es auch ist, eine Prognose zu machen.

Und diese Prognose mache nicht ich, sondern inzwischen stimmen große Adressen schon mit den Füßen ab. Beispiel

Das letzte große Abstimmen mit den Füßen auf deutschem Boden war 1989 und es ist ja bekannt, wie es endete.

"Der Sozialismus in seinen Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!" Noch am 15. August 1989 stur von Honecker verkündet hat dies auch nicht aufhalten können.

Wenn die Lawine erst mal anfängt zu rollen...

Insoweit schau ich immer interessiert auf unsere jetzigen Politiker. Immer auch in der Hoffnung, dass wir doch noch die Kurve bekommen.  

Aber hier stimmt schon das System am Anfang nicht. Wer gewählt werden will, muss auf die Liste und die wird von den "Führung" geschrieben. Wer also "Arsch in der Hose" hat und nicht immer nur "Ja-Sager" ist, fliegt von der Liste. 

Das gleiche gilt für die "unabhängige" EZB. Die Führungspositionen werden von Politikern mit Politikern besetzt. Hallo, wie unabhängig ist das denn?

Und wie immer im Leben, muss irgendwann für alles die Zeche gezahlt werden. Wo wir wieder bei den Negativzinsen sind. Und dabei wird es nicht bleiben. Schaut man nur, was Lagarde, damals Chef des IWF, so für "Studien" verkündet hat. 

Also alles ganz "ungesund". Und das hat leider nichts mit Corona zu tun. Die Frage wird sein, wie sich diese "Spannungen" auflösen. Da habe ich böse Befürchtungen, dass das Wohl der Menschen nicht im Zenit des Handeln steht.

Axiom

 

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Mein Prof in Volkswirtschaftslehre sagte in einer Vorlesung einmal sinngemäß: "Für viele sind Zinsen einfach nur der Preis für das Geld. Zinsen sind aber weitaus mehr. Zinsen sind ein zentrales Wirtschaftsgut, vielleicht sogar DAS zentrale Wirtschaftsgut überhaupt. Und Zinsen müssen erwirtschaftet werden."

Damals dachte ich, der Typ spinnt. Aber mittlerweile habe ich meine Meinung kräftig revidiert. 

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So gut wie alle Märkte mit einer bestimmten Anzahl steigen sehr stark.

-Kunst  , gibt es sowas wie ein Chart für bestimmte Kunstwerke ? Auf jede Fall ist bekannt , dass immer weiter Rekordpreise erreicht werden.

-Limitierte alte Nintendo Spiele Klassiker versiegelt 

-Immobilien 

-Bitcoin

-(Gold, Silber)

 

Bei drohenden Negativzinsen und totaler Überwachung durch digitales Geld, dürfte die Flucht bereits gestartet haben, aber erst am Anfang, wie man bei den institutionellen bemerkt die erst jetzt in Bitcoin investieren.

Für die Masse die sich mit solchen Dingen nicht beschäftigt sind das womöglich sogar Verschwörungstheorien und sie kennen die Bedeutung von Negativzinsen nicht. Und wachen erst auf wenn es zu spät ist oder gar nicht und ihnen wird das erfolgreich langsam als was gutes verkauft. 

Aber die die noch rechtzeitig aufwachen dürften panikartig fliehen und die Preise für die Dinge oben langfristig nur weiter steil steigern.

 

 

Eine Tokenisierung auf Immobilien ist ja bereits am kommen, für Kunstwerke und ähnliches wäre auch so ein Trend denkbar. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die Regierungen langfristig sowas erlauben, vor allem wenn es dezentral sein soll. 

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https://www.btc-echo.de/wie-die-ezb-den-euro-gefaehrdet-und-was-das-fuer-bitcoin-bedeutet/?utm_source=browser&utm_medium=push-notification&utm_campaign=cleverpush-1611388396

 

Die Bilanz der EZB ist von knapp unter fünf Billionen Euro auf nunmehr über 7 Billionen Euro innerhalb eines Jahres gestiegen. Mittlerweile beträgt die Bilanzsumme 69 Prozent des ca. 18 Billionen Euro großen Bruttoinlandsproduktes der Eurozone. 

Die Ankaufprogramme, die dieses einzigartige monetäre Experiment möglich gemacht haben, haben tragen vielsagende Titel wie „Pandemic Emergency Purchase Programme“ (PEPP, Volumen: 1,85 Billionen Euro) oder „Corporate Sector Purchase Programme“ (CSPP). Dahinter stehen letztlich Beschlüsse des EZB-Rates, weitere Liquidität durch den Ankauf von Vermögenswerten wie Anleihen in den Markt zu bringen. 

 

Die verkürzte Schlussfolgerung aus der Ausweitung der Geldmenge in der Eurozone wäre nun eine analog verlaufende Inflation. Denn mehr Geld bei stagnierender Wirtschaftsleistung suggeriert schließlich eine Preissteigerung. Allein, die Inflation kommt nicht. Woran liegt das?

Das Geld liegt in den Horten

Wirtschaftswissenschaftler wie der ehemalige Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, trauen dem Braten nicht. Geringe Inflationsraten gemessen an am Warenkorb geben demnach ein falsches Bild der tatsächlichen Situation wider. In Wirklichkeit, so Sinn während seiner Weihnachtsvorlesung mit dem passenden Titel „Corona und die wundersame Geldvermehrung in Europa“, sei die EZB in die Liquiditätsfalle getappt.

Zusammengefasst verbirgt sich dahinter eine marktwirtschaftliche Situation, in der niedrige Zinsen auf hohe Sparguthaben treffen. Das viele Geld fließt demnach nicht etwa in Staatsanleihen, sondern liegt auf Sparkonten der Verbraucherinnen, da man davon ausgeht, dass sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert und Zinsen bald wieder steigen. Geldpolitik ist in so einer Situation letztlich unwirksam.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Geldhorten“, in denen das viele Geld verwahrt wird. 

Der EZB sind in dieser Situation die Hände gebunden. Schließlich hat sie ein Mandat über die Garantie der Preisniveaustabilität – und laut Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEU-Vertrag) versteht sich damit eine Inflation von nahe zwei Prozent. Mit aktuell fast deflationären Verhältnissen verfehlt die EZB also ihr angestrebtes Ziel um Längen und hat quasi einen Blankoscheck zum Gelddrucken.

Die Frage ist nur: Wie lange geht das gut? Denn COVID-19 wird nicht ewig währen. In Deutschland sind – Stand heute – bereits 1,4 Millionen Menschen gegen COVID-19 geimpft – wenn so mancher davon noch auf seine zweites Dosis wartet. Erholt sich die Wirtschaft von ihrer Zwangspause, dürfte auch die Bereitschaft der Menschen zum Geldausgeben steigen und die historisch niedrige Umlaufgeschwindigkeit des Geldes nimmt wieder Fahrt auf.

Das Tückische an einer hohen Inflation ist die Unfähigkeit der Zentralbanken, diese wieder einzufangen. Gerät die Teuerungsrate einmal außer Kontrolle, wird es schwer sein, diese kurzfristig wieder zu drücken.

Zum Glück gibt es Bitcoin

Genau für dieses Szenario decken sich Investorinnen mit werthaltenden Sachwerten wie Gold und zunehmend auch mit Bitcoin ein. Gold gilt als sogenanntes Safe Haven Asset, also ein Vermögenswert, der in Zeiten der Krise einen Hauch Stabilität gibt. 

Doch mit Bitcoin hat das Edelmetall einen würdigen Konkurrenten gefunden. Schließlich ist Bitcoin in der Eigenschaft, die Gold seinen Wert gibt, nämlich seine Knappheit, noch besser. Während sich das Goldangebot jedes Jahr um etwa 3.500 Tonnen mehrt, wächst BTC mit der Zeit immer langsamer. 2024 halbiert sich Bitcoin zum vierten Mal. Dann wird die Inflationsrate nur noch etwa 0,8 Prozent pro Jahr betragen. Bitcoin ist dann das härteste monetäre Gut der Menschheitsgeschichte.

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Ich fand das Video sehr interessant. Beck ist der Meinung es geht noch sehr lange so weiter und kann das imho gut begründen.

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  • 2 weeks later...
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Leider versteh ich sehr wenig von der Geldpolitik, doch für uns dürfte das eins der wichtigsten Themen sein wenn wir langfristig erfolgreich sein wollen und die richtigen Entscheidungen treffen. Schade also das hier so wenig los ist.

Weiß nicht was es so besonderes in einem Cchat gibt dass sich alle im Prognose Thread versammelt haben. So viele Nachrichten, dass ein Konzentration auf ein bestimmtes Thema nicht möglich.

 

 

https://www.finanzen.net/nachricht/zinsen/corona-krise-fed-chef-powell-bestaetigt-lockere-geldpolitik-9843236

 

"Die Wirtschaft ist weit von unseren Beschäftigungs- und Inflationszielen entfernt", sagte Powell in Bemerkungen, die er für eine Anhörung des Bankenausschusses des Senats vorbereitet hatte.

Die Fed werde daher weiterhin die Wirtschaft mit Zinssätzen nahe Null und groß angelegten Käufen von Wertpapieren unterstützen, bis "substanzielle weitere Fortschritte erzielt wurden". Dies werde "wahrscheinlich einige Zeit dauern", fügte er hinzu.

Powell legt den Mitgliedern des Ausschusses den halbjährlichen geldpolitischen Bericht der Fed vor. In einer Anhörung wird er Fragen beantworten, gefolgt von einer ähnlichen Anhörung am Mittwoch vor dem House Financial Services Committee.

Stetige Fortschritte bei den Impfungen und fiskalische Anreize hätten die Aussichten für die Wirtschaft verbessert, sagte der Fed-Chef. Die täglichen Coronavirus-Fälle sind seit ihrem Höchststand Anfang Januar deutlich zurückgegangen.

 

 

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/wirtschaftshilfen-liquiditaet-fuer-den-staat-statt-den-aktienmarkt-japan-leitet-kehrtwende-seiner-lockeren-geldpolitik-ein/26875818.html?ticket=ST-6213126-LOxeRHRiewWIXqElPY4e-ap3

Tokio Japans Notenbank ist seit mehr als zwei Jahrzehnten der Pfadfinder der ultralockeren Geldpolitik auf dem Globus. Die Bank of Japan (BoJ) begann als Erste, im großen Umfang Staatsanleihen aufzukaufen. Während der Finanzkrise im Jahr 2008 zogen die großen westlichen Notenbanken – die Bank of England, die Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) – nach. 

Jetzt schicken sich die Japaner an, einen neuen Trend zu setzen: Im Rahmen der ersten Generalanalyse der geldpolitischen Strategie seit fünf Jahren dürfte die japanische Zentralbank den Kauf börsennotierter Aktienfonds (ETF) zumindest bremsen. Das könnte weitreichende Folgen für den Aktienmarkt und eine globale Signalwirkung haben.

„Es ist klar, dass die Bank von Japan das derzeitige Kauftempo nicht beibehalten will“, sagt Sayuri Shirai, ehemaliges Mitglied des geldpolitischen Ausschusses der Notenbank, dem Handelsblatt. Denn die Kritik an den großen ETF-Käufen nehme zu.

 

 

https://www.wiwo.de/geldpolitik-chefvolkswirt-der-britischen-notenbank-warnt-vor-steigender-inflation/26956694.html

Bei der britischen Notenbank werden wieder Inflationssorgen laut. Chefvolkswirt Andy Haldane bezeichnete die Teuerung am Freitag als einen „unruhigen Tiger“. Während sich die Wirtschaft langsam von der Coronakrise erhole, sei dieser schwer zu zähmen, sagte der Ökonom in einer online veröffentlichten Rede.

Notenbanken müssten womöglich darauf reagieren. Andere Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Bank von England waren beim Thema Inflationsaussichten zuletzt eher entspannt geblieben.

Der Preisauftrieb sei ein „Tiger, der durch die außergewöhnlichen Ereignisse und politischen Maßnahmen der vergangenen zwölf Monate aufgewühlt wurde“, sagte Haldane. Es sei zwar richtig auf die Risiken hinzuweisen, dass Notenbanken womöglich zu konservativ agieren und die Geldpolitik zu früh straffen würden. „Aber für mich liegt gegenwärtig das größere Risiko darin, dass die Selbstzufriedenheit der Notenbank der großen Katze erlaubt, aus dem Sack herauszukommen.“

Die Gefahr bestehe, dass die Inflation sich als schwer zu bändigen erweise. Und das würde von Währungshütern dann erfordern, noch bestimmter zu handeln als die Finanzmärkte es derzeit erwarteten.

 

 

LOL Kündigung wenn man zu viel Geld auf dem Konto hat!!!

https://rp-online.de/info/consent/

Düsseldorf Die Sparkasse Düsseldorf hat Kunden mit zu viel Geld auf dem Konto die Kündigung ausgesprochen. Wenn die Betroffenen sich nicht melden, wird das Geld vom Konto weg überwiesen. Die Betroffenen müssen es sich dann an ganz anderer Stelle wiederholen.

 

Von Alexander Esch

Die Stadtsparkasse Düsseldorf geht mit aller Konsequenz gegen hohe Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten vor. Nun hat sie sogar Kunden die Kündigung ausgesprochen, die sich bislang nicht mit den angekündigten Negativzinsen von minus 0,5 Prozent einverstanden erklärt oder den Betrag auf ihrem Konto wie gefordert reduziert hatten.

Kostenpflichtiger Inhalt Im vergangenen Jahr hatte die Stadtsparkasse wie berichtet 1825 Kunden angeschrieben, die mehr als 250.000 Euro auf ihren Giro- und Tagesgeldkonten verwahrten – insgesamt 672 Millionen Euro, wie das Geldhaus mitteilte. Die Kontoinhaber wurden vor die Wahl gestellt, Negativzinsen für Beträge über 100.000 Euro wie in Neukunden-Verträgen per Unterschrift zu akzeptieren, oder ihr Geld abzuheben, zu überweisen oder in Aktien sowie Fonds anzulegen. Die Stadtsparkasse vermittelte mit einer extra eingerichteten Plattform sogar an andere Banken. Als sich ein Teil der Kunden nicht bewegte, drohte das Geldinstitut im November mit Kündigungen.

Diese wurden nun Ende Januar in 35 Fällen ausgesprochen, wie Sprecher Volker Schleede auf Nachfrage unserer Redaktion sagt. Wirksam würde das Ende der Geschäftsbeziehung Ende März. Acht Kunden meldeten sich laut Schleede inzwischen und erklärten sich doch mit den Negativzinsen oder einem anderen Einsatz des Geldes bereit. Auf die alternativen Möglichkeiten sei in einem Schreiben hingewiesen worden, das der Kündigung beilag.

 

 

 

Welche Möglichkeiten hätten den die Zentralbanken, das billige Geld wieder aufzusaugen?

Solange das nicht geschieht geht es langfristig nur hoch mit Bitcoin und co. vor allem wenn sich darum herum eine ganze Industrie aufbaut wird das wirklich so groß wie das Internet vor 20 Jahren bis heute .

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vor 3 Stunden schrieb Anevay:

Danke für den Link. Jemand hat es da gut zusammengefasst:

Zitat

Um die Geldmenge zu verringern, hat die ZB also mindestens die folgenden Möglichkeiten:
- Leitzins erhöhen (Banken können weniger Kredite vergeben, weil weniger Leute Interesse an einem Kredit haben)
- Regulatorische Anpassungen
-> Erhöhen der Mindestreserve (Prozentsatz X)
-> Regeln für die Vergabe von Hypotheken etc.
- Offene Markteingriffe
-> Verkauf von Fremdwährungen
-> Verkauf von Gold
=> und "Vernichtung" der eingenommenen Geldbeträge

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Posted (edited)

Schon mitgekriegt ?

https://www.nzz.ch/finanzen/aktien/inflation-und-steigende-zinsen-boom-oder-crash-nach-corona-ld.1602034

"Sie erwarten steigende Inflationsraten, was sich jüngst in höheren Zinsen an den Kapitalmärkten niedergeschlagen hat. So ist die Rendite von zehnjährigen US-Staatsobligationen seit Jahresbeginn von 0,91 auf bis zu 1,6% in der vergangenen Woche gestiegen."

 

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/value-stars-kolumne-zinsen-der-angstmacher-9869910

"Am Markt führt das zu steigenden Zinsen, weshalb insbesondere in den USA die Zinsstrukturkurve zuletzt deutlich steiler geworden ist. In Deutschland ist das Phänomen hingegen noch relativ moderat.

Mit immensen Summen sollen die wirtschaftlichen Folgen der Krise bekämpft werden. So hat etwa der US-Präsident Joe Biden ein neues Stimulus-Programm in Höhe von 1900 Mrd. $ angekündigt."

 

Die Zinsen steigen (?) , was dass jedoch genau zu bedeuten hat (da sehr wenig) welche Auswirkungen möglich sind, Prognosen usw. muss man sich viel Zeit nehmen, um sich da hineinzuarbeiten. Werde ich machen sobald es mehr ist als nur die aktuellen Nachrichten.

 

"Wie der jüngste Zinsanstieg zeigt, bereiten sich bereits viele Investoren an den Finanzmärkten auf ein zunehmend inflationäres Umfeld vor. Laut Reichmuth dürften in einem inflationären Boom bei den Aktien vor allem Titel aus den Branchen Finanzen, Grundstoffe, Industrie und Energie zu den Gewinnern gehören. Aufgrund der Geldentwertung sind Obligationen in einem solchen Szenario keine gute Anlage."

 

DeFi und allgemein Krypto könnten davon nochmal extra profitieren, was dann ein weiterer Grund für einen längeren Bullenmarkt wäre. Kurzfristig jedoch könnte es fallende Kurse bedeuten da Unsicherheit. Der Kryptomarkt viel zu heiß und noch viel zu niedrig um von irgendwas in diesem run gestoppt zu werden.

Für Immobilien könnten steigende Zinsen das Ende der extrem steigenden Preise bedeuten.

Edited by BL4uTz
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Am 27.2.2021 um 09:02 schrieb BL4uTz:

LOL Kündigung wenn man zu viel Geld auf dem Konto hat!!!

https://rp-online.de/info/consent/

Düsseldorf Die Sparkasse Düsseldorf hat Kunden mit zu viel Geld auf dem Konto die Kündigung ausgesprochen.

Hier in Österreich wird auch gekündigt: https://oesterreich.orf.at/stories/3092988/

Zitat

In einem ersten Schritt werden die Beziehungen zu Kundinnen und Kunden, die nur ein Sparkonto bei der ING haben, beendet. Diese sollen ab April verständigt werden. 

 

Was soll ich machen? All-In in BTC? Oder doch Doge? 😅

Edited by verado
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