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vor 6 Minuten schrieb Daedalus:

Ich wollte dir zu keinem Zeitpunkt widersprechen, sondern nur einen zusätzlichen Denkanstoß geben.

Deine Frage hat für mich keinen Sinn ergeben, daher habe ich sie ignoriert.

nein, hab das nicht als Widerspruch gesehen. Ein Unterschied liegt doch oft aus der Sicht, der Perspektive.

Die Frage gibt mE doch einen Sinn im Zusammenhang mit deiner ursprünglichen Feststellung bzgl, Primat. Ich hatte auch ganz bewusst China ausgeklammert.

bearbeitet von bjew
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vor 12 Stunden schrieb Daedalus:

das plötzliche Verschwinden von Jack Ma (Alibaba)

Er ist nicht verschwunden. "Er hat seine Tür verschlossen und denkt über seine Fehler nach" ;)

@koiramist verwirrt: So steht es im Artikel, habe zitiert.

bearbeitet von Coins
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Am 13.1.2021 um 16:25 schrieb BL4uTz:

Wahrscheinlich besser für die Übersicht, so oft wie darüber diskutiert wird. Auch in fast jedem Buch das ich lese wird geschrieben wie wichtig es für ein Spekulanten ist die Geldpolitik zu beobachten. Ist nicht gerade einer meiner großen Interessen, aber durch Diskussionen kriegt man extra Motivationen sich damit zu beschäftigen.

 

Könnte eine Regulierung auch positiv für den Markt sein ? Wurde einige mal als gute News verkauft „endlich die Regulierung kommt" kann ich mich vor ein paar Monaten an paar Überschriften erinnern.

Ich hatte befürchtet das ein weltweites Verbot kommen könnte, wenn reguliert wird wird ein Verbot unwahrscheinlicher oder nicht 

Bei Bitcoin ist Dein privater Key eine Zufallszahl. Wie willst Du eine Zufallszahl verbieten? 

Den Gesetzestext will ich sehen. 😉

Sie werden die Schnittstellen zum FIAT "regulieren", also immer mehr erschweren. Man will ja,  dass die Leute in FIAT bleiben und nicht flüchten, wie es doch Lagard mit ihren freutschen Versprecher so treffend gesagt hat.

Axiom

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vor 1 Stunde schrieb Coins:

Er ist nicht verschwunden. "Er hat seine Tür verschlossen und denkt über seine Fehler nach" ;)

Er WURDE verschwunden. Seine Tür WURDE verschlossen und er SOLL über seine Fehler nachdenken ... 🙄

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vor 15 Minuten schrieb Gulliver:

Er WURDE verschwunden. Seine Tür WURDE verschlossen und er SOLL über seine Fehler nachdenken ... 🙄

Was doch zum Nachdenken anregen sollte, ob wir auch ein solches System haben wollen. Wir "schlittern" ja gerade in diese Richtung.

Aber das ist ein anderes Thema. Zurück zur Geldpolitik. 

Axiom

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Ein paar allgemeine Infos 

 

Was passiert wenn die Zentralbank die Geldmenge erhöht?

Erhöhung der Geldmenge: Zentralbank kauft Wertpapiere (z.B. Staatsanleihen) am Markt von den Geschäftsbanken, die dafür Sichteinlagen gutgeschrieben bekommen („Geld drucken“). Die Geschäftsbanken können mit diesen Einlagen zusätzliche Kredite vergeben, die Geldmenge steigt.

 

 

Wie kann die Europäische Zentralbank die Wirtschaftspolitik beeinflussen?

Durch die Festlegung der Zinssätze, zu denen die Geschäftsbanken Geld von der Zentralbank erhalten können, beeinflusst die Geldpolitik der EZB indirekt die Zinssätze in den Volkswirtschaften des Euro-Währungsraums, insbesondere die Zinssätze für Darlehen von Geschäftsbanken und für Spareinlagen.

 

 

Wie viel Geld wird täglich gedruckt?  (2019)

Pro Tag sind also knapp 1,9 Mrd. Euro gedruckt worden – eine astronomische Zahl. Die Folge: Die Bilanzsumme der EZB liegt bei unglaublichen 4,69 Billionen Euro – das sind 42 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung der EZB

 

 

Wie viel Geld ist auf der Welt im Umlauf?

Das weltweit existierende Vermögen beträgt knapp 84 Billionen US-Dollar.

 

 

Wie viel Geld gibt es auf der ganzen Welt in €?

Von diesen 7,8 Billionen Euro sind nur 3,1 Billionen Zentralbankgeld, wovon wiederum 1,1 Billionen in Form von Bargeld im Umlauf sind und 2 Billionen auf den Konten der Zentralbank liegen.

 

 

Wie viel US Dollar sind im Umlauf?

800 Milliarden US-$ in Umlauf

 

 

Quelle Google Startseite nachdem man "Geldpolitik" eingibt .

 

 

 

»Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.« Mayer Amschel Rothschild

Wie soll ein Bankier die Macht über die Währung einer Nation bekommen, werden Sie sich jetzt fragen. Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (FED) ins Leben zu rufen – eine amerikanische Zentralbank. Doch diese Bank ist weder staatlich (federal) noch hat sie wirkliche Reserven. Ihr offizieller Zweck ist es, für die Stabilität des Dollars zu sorgen. Doch seit der Gründung des FED hat der Dollar über 95 Prozent seines Wertes verloren! Sitzen dort also nur Versager? Oder hat das FED im Verborgenen vielleicht eine ganz andere Aufgabe und einen ganz anderen Sinn? G. Edward Griffin enthüllt in diesem Buch die wahren Hintergründe über die Entstehung des Federal Reserve Systems und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Notenbank.

»Wenn Sie verstehen wollen, was hinter den Kulissen des Welt-Bankensystems wirklich läuft, wenn Sie den wahren Sinn und Zweck von Kriegen erkennen wollen und wenn Sie sich für die Ursachen und Hintergründe der kommenden Weltwirtschaftskrise interessieren, kann ich Ihnen dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist das Beste, was Sie zu diesem Thema bekommen können. Ein unheimliches Buch!«
Ferdinand Lips, Privatbankier, langjähriger Direktor der Bank Rothschild in Zürich und Bestsellerautor

https://www.amazon.de/Die-Kreatur-von-Jekyll-Island/dp/3938516283

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Ich habe mir gerade ein diesbezügliches Video von Julian Hosp angeschaut:

https://www.youtube.com/watch?v=12PI_4lC78s  OJE! WELTWEITES BITCOIN VERBOT 2021!? (laut Christina Lagarde!!)

Obwohl ich den Herrn sonst eher skeptisch sehe, hier muss ich ihm zustimmen. Geld ist ein Machtinstrument und der Staat wird sich dieses Machtinstrument nicht einfach so wegnehmen lassen. Auch wenn ein direktes Bitcoin Verbot kaum durchzusetzen wäre, so kann der Staat den Bitcoin durch Regulationen und Besteuerungen so unattraktiv machen, das man durch seinen Besitz keinen Vorteil mehr hat und das es aus pragmatischen Gründen schließlich doch vorteilhafter für den einzelnen wäre, seine Wallet heraus zu rücken und seine Coins an den Staat "freiwillig" zu verkaufen anstatt sich dem ganzen Druck und Stress aus zu setzen.

Wie Julian richtig bemerkt, würde dies natürlich auch von einer medialen Propaganda Kampagne begleitet werden. Sozialneid wird geschürt und Coinbesitzer werden als böse und habgierige Spekulanten dargestellt die an den Finanzproblemen des Fiatgeldes mitschuldig sind. Das ist zwar Unsinn, aber wie schon der US Politiker Henry Kissinger bemerkte: "It is not a matter of what is true that counts, but a matter of what is perceived to be true." Nicht die Wahrheit zählt, sondern das, was von der breiten Masse für die Wahrheit gehalten wird. Das würde dann zu einem massiven Peer-Pressure aus dem sozialen Umfeld führen. Freunde und Bekannte würden einen unter Druck setzen. "Warum machst du immer noch diesen Bitcoin-Scheiß? Du weisst doch dass das illegal ist und das dadurch die Umwelt massiv geschädigt wird und wegen dir die kleinen Kinder in Afrika hungern müssen! Du brauchst mir nichts vorzumachen, ich weiß genau Bescheid, ich habe neulich eine Doku darüber im Fernsehen gesehen!"

Man sollte so ein negatives Szenario nicht unterschätzen, ich halte es jedenfalls für realistischer als die naiven idealistischen Vorstellungen einiger Bitcoin Enthusiasten.

Viel tun kann man dagegen nicht. Ich glaube aber nicht, dass dieses Problem im Moment imminent ist und direkt vor der Haustür steht. Es ist durchaus möglich, das wir noch einige Jahre Luft haben und bis dahin können noch einige Dinge geschehen. Der Titel "BITCOIN VERBOT 2021!?" über Hosps Video ist nur reines Clickbait, wie man das so oft bei ihm sieht. Prinzipiell gebe ich ihm aber Recht, das so ein Szenario früher oder später in der Luft hängt.

Zwei Dinge sind IMHO wichtig. Das man sich als Einzelner so gut wie möglich über die technischen Hintergründe von Bitcoin informiert. Je mehr Hintergrundwissen man besitzt, desto höher ist auch die Chance bei Regulationen oder Verbotsversuchen ein Schlupfloch oder einen Trick zu finden, um dem gierigen Griff des Staates zu entgehen.

Weiterhin sollte man keine großen Summen auf Börsen lassen, sondern sie auf ein eigenes Wallet transferieren, ansonsten hat man bei einem überraschenden und kurzfristigen Verbot keine Chancen mehr seine Coins von den Exchanges (wo sie beschlagnahmt werden können) schnell auf die eigene Wallet zu transferieren.

 

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https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/biden-coronavirus-plan-101.html

Weitere Direktzahlung von 1400 Dollar geplant

Biden schlug vor, die meisten Amerikanerinnen und Amerikaner sollten Schecks in Höhe von 1400 Dollar erhalten, die zusätzlich zu den jüngst beschlossenen 600 Dollar ausgezahlt werden sollen. Die vorübergehend erhöhte Arbeitslosenhilfe soll ebenso verlängert werden wie das Moratorium für Entlassungen Angestellter und Zwangsräumungen rückständiger Mieter. Der Mindestlohn soll auf 15 Dollar pro Stunde angehoben werden.

 

https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/goldpreis-und-oelpreis-goldpreis-wenig-reaktion-auf-billionen-dollar-rettungspaket-9697308

Schwache Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und eine nachfolgende Dollarschwäche haben dem Goldpreis am gestrigen Donnerstag zunächst zu einer leichten Erholung verholfen. Mit einem Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe von 784.000 auf 965.000 präsentierte sich die US-Wirtschaft schwächer als erwartet. Dies zeigt die Notwendigkeit weiterer US-Staatshilfen. Am Donnerstagabend kündigte Biden ein neues Rettungspaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar an, um die Wirtschaft anzukurbeln und Bürgern direkte Finanzhilfen zukommen zu lassen. Weil der Dollarindex trotz dieser neuerlichen Geldflut nach oben tendierte, blieb eine nennenswerte Aufwärtsbewegung des Goldpreises bislang jedoch aus.

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Am 15.1.2021 um 20:15 schrieb Firith:

Ich habe mir gerade ein diesbezügliches Video von Julian Hosp angeschaut:

https://www.youtube.com/watch?v=12PI_4lC78s  OJE! WELTWEITES BITCOIN VERBOT 2021!? (laut Christina Lagarde!!)

Obwohl ich den Herrn sonst eher skeptisch sehe, hier muss ich ihm zustimmen. Geld ist ein Machtinstrument und der Staat wird sich dieses Machtinstrument nicht einfach so wegnehmen lassen. Auch wenn ein direktes Bitcoin Verbot kaum durchzusetzen wäre, so kann der Staat den Bitcoin durch Regulationen und Besteuerungen so unattraktiv machen, das man durch seinen Besitz keinen Vorteil mehr hat und das es aus pragmatischen Gründen schließlich doch vorteilhafter für den einzelnen wäre, seine Wallet heraus zu rücken und seine Coins an den Staat "freiwillig" zu verkaufen anstatt sich dem ganzen Druck und Stress aus zu setzen.

Wie Julian richtig bemerkt, würde dies natürlich auch von einer medialen Propaganda Kampagne begleitet werden. Sozialneid wird geschürt und Coinbesitzer werden als böse und habgierige Spekulanten dargestellt die an den Finanzproblemen des Fiatgeldes mitschuldig sind. Das ist zwar Unsinn, aber wie schon der US Politiker Henry Kissinger bemerkte: "It is not a matter of what is true that counts, but a matter of what is perceived to be true." Nicht die Wahrheit zählt, sondern das, was von der breiten Masse für die Wahrheit gehalten wird. Das würde dann zu einem massiven Peer-Pressure aus dem sozialen Umfeld führen. Freunde und Bekannte würden einen unter Druck setzen. "Warum machst du immer noch diesen Bitcoin-Scheiß? Du weisst doch dass das illegal ist und das dadurch die Umwelt massiv geschädigt wird und wegen dir die kleinen Kinder in Afrika hungern müssen! Du brauchst mir nichts vorzumachen, ich weiß genau Bescheid, ich habe neulich eine Doku darüber im Fernsehen gesehen!"

Man sollte so ein negatives Szenario nicht unterschätzen, ich halte es jedenfalls für realistischer als die naiven idealistischen Vorstellungen einiger Bitcoin Enthusiasten.

Viel tun kann man dagegen nicht. Ich glaube aber nicht, dass dieses Problem im Moment imminent ist und direkt vor der Haustür steht. Es ist durchaus möglich, das wir noch einige Jahre Luft haben und bis dahin können noch einige Dinge geschehen. Der Titel "BITCOIN VERBOT 2021!?" über Hosps Video ist nur reines Clickbait, wie man das so oft bei ihm sieht. Prinzipiell gebe ich ihm aber Recht, das so ein Szenario früher oder später in der Luft hängt.

Zwei Dinge sind IMHO wichtig. Das man sich als Einzelner so gut wie möglich über die technischen Hintergründe von Bitcoin informiert. Je mehr Hintergrundwissen man besitzt, desto höher ist auch die Chance bei Regulationen oder Verbotsversuchen ein Schlupfloch oder einen Trick zu finden, um dem gierigen Griff des Staates zu entgehen.

Weiterhin sollte man keine großen Summen auf Börsen lassen, sondern sie auf ein eigenes Wallet transferieren, ansonsten hat man bei einem überraschenden und kurzfristigen Verbot keine Chancen mehr seine Coins von den Exchanges (wo sie beschlagnahmt werden können) schnell auf die eigene Wallet zu transferieren.

 

 

Diese Betrachtung übersieht einen möglichen Einfluss einer immer weiter an Stärke gewinnenden Kryptolobby ;)

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vor 4 Stunden schrieb Coins:

Diese Betrachtung übersieht einen möglichen Einfluss einer immer weiter an Stärke gewinnenden Kryptolobby ;)

Na gut, aber diese Kryptolobby müsste erst einmal entstehen. Hier in Deutschland ist noch nicht viel davon zu sehen. In den USA gibt es schon einige einflussreiche Personen und börsennotierte Unternehmen die in BTC investiert sind, aber das nützt mir dann als hier lebender nicht viel. Die können vielleicht dort ein bissel Lobbyarbeit betreiben, aber was hier zulande passiert ist eine andere Geschichte.

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vor 8 Minuten schrieb Firith:

In den USA gibt es schon einige einflussreiche Personen und börsennotierte Unternehmen die in BTC investiert sind, aber das nützt mir dann als hier lebender nicht viel.

Doch, wie Lagarde sagt, können die Staaten Bitcoin nur gemeinsam angehen. Wie bei allen anderen Themen auch wird es aber keine gemeinsame Einigung geben.

Wenn hier der Verkauf von BTC extrem besteuert oder überreguliert wird, dann gehe ich halt anderswo hin und verkaufe dort. Wenn ich überhaupt verkaufen will. FIAT oder Gold kann man nicht beliebig mitnehmen. Einen Key schon.

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„Die Zinsentwicklung bleibt aber der wichtigste Einflußfaktor auf die Börsentendenz"

Andre Kostolany 

 

"Die Zinsentwicklung wird vor allem von der Europäischen Zentralbank (EZB) beeinflusst.

Zurzeit liegt der EZB-Leitzins bei 0 Prozent. Der Zins, zu dem Banken Geld bei der EZB parken können, liegt sogar bei -0,5 Prozent.

Die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld, aber auch für Raten- und Baukredite sind deshalb besonders niedrig.

Bei der jüngsten Sitzung des EZB-Rates am 10. Dezember 2020 gab es keine Zinsänderungen. Zinserhöhungen sind absehbar kein Thema."

https://www.finanztip.de/zinsentwicklung/

 

 

Hätte mich wirklich sehr interessiert wie Kostolany die kommenden Negativzinsen beurteilt.

Es kann eigentlich nur bedeuten Flucht von Fiat in Dinge die auf eine bestimmte Anzahl begrenzt sind und wertvoll.

bearbeitet von BL4uTz
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Volksverdummung:

Zitat

Nein, ein E-Euro wird der EZB endlich Minuszinsen für jedes Bürgerlein ermöglichen, denn er wird das Bargeld abschaffen.

bearbeitet von Coins
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Am 17.1.2021 um 01:48 schrieb mvndekant:

https://www.lynalden.com/fraying-petrodollar-system/

interessantes zur Zukunft des USD als weltweite Reservewährung

Sehr empfehlenswerter Artikel! 

Eine bemerkenswerte Statistik daraus ist der Vergleich der Dollarbestände der Zentralbanken weltweit.

Seit diesem Jahr besitzt die US-Notenbank (blaue Linie) nun mehr amerikanische Schatzpapiere als alle ausländischen Zentralbanken zusammen (orange Linie).

image.png.dff8e1572e5a10f99fa645c49211d095.png

Lyn Alden vergleicht diese Situation treffend mit einem Koch, der seine eigenen Menüs verspeist.

Ob ihm das bekommt?
 

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Am 17.1.2021 um 22:03 schrieb BL4uTz:

Hätte mich wirklich sehr interessiert wie Kostolany die kommenden Negativzinsen beurteilt.

 

Negativ-Zinsen waren in der Denke und Zeit von Kostolany völlig undenkbar. Ebenso bei Keynes und Friedman. Für die war es völlig klar, dass es immer positive Zinsen gibt. Das war so eine Art Naturgesetz.

Wir gehen ja auch heute davon aus, dass Wasser immer bergab fliest. Dass es also so etwas wie eine natürliche Schwerkraft gibt. Und genau das war die Denke der "Altvorderen". Negative Zinsen gab es nicht. 

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vor 13 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Negativ-Zinsen waren in der Denke und Zeit von Kostolany völlig undenkbar. Ebenso bei Keynes und Friedman. Für die war es völlig klar, dass es immer positive Zinsen gibt. Das war so eine Art Naturgesetz.

Wir gehen ja auch heute davon aus, dass Wasser immer bergab fliest. Dass es also so etwas wie eine natürliche Schwerkraft gibt. Und genau das war die Denke der "Altvorderen". Negative Zinsen gab es nicht. 

Und das ist auch richtig so!

Was zu Zeit abläuft ist krank, oder genauer, das FIAT-System ist krank und wir sehen im Negativzins die Symptome. 

Und da es leider nicht nur mal eine kurze Episode war (2 Wochen Schnupfen), sondern sich immer mehr verschlimmert, ist es leicht, so traurig es auch ist, eine Prognose zu machen.

Und diese Prognose mache nicht ich, sondern inzwischen stimmen große Adressen schon mit den Füßen ab. Beispiel

Das letzte große Abstimmen mit den Füßen auf deutschem Boden war 1989 und es ist ja bekannt, wie es endete.

"Der Sozialismus in seinen Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!" Noch am 15. August 1989 stur von Honecker verkündet hat dies auch nicht aufhalten können.

Wenn die Lawine erst mal anfängt zu rollen...

Insoweit schau ich immer interessiert auf unsere jetzigen Politiker. Immer auch in der Hoffnung, dass wir doch noch die Kurve bekommen.  

Aber hier stimmt schon das System am Anfang nicht. Wer gewählt werden will, muss auf die Liste und die wird von den "Führung" geschrieben. Wer also "Arsch in der Hose" hat und nicht immer nur "Ja-Sager" ist, fliegt von der Liste. 

Das gleiche gilt für die "unabhängige" EZB. Die Führungspositionen werden von Politikern mit Politikern besetzt. Hallo, wie unabhängig ist das denn?

Und wie immer im Leben, muss irgendwann für alles die Zeche gezahlt werden. Wo wir wieder bei den Negativzinsen sind. Und dabei wird es nicht bleiben. Schaut man nur, was Lagarde, damals Chef des IWF, so für "Studien" verkündet hat. 

Also alles ganz "ungesund". Und das hat leider nichts mit Corona zu tun. Die Frage wird sein, wie sich diese "Spannungen" auflösen. Da habe ich böse Befürchtungen, dass das Wohl der Menschen nicht im Zenit des Handeln steht.

Axiom

 

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Mein Prof in Volkswirtschaftslehre sagte in einer Vorlesung einmal sinngemäß: "Für viele sind Zinsen einfach nur der Preis für das Geld. Zinsen sind aber weitaus mehr. Zinsen sind ein zentrales Wirtschaftsgut, vielleicht sogar DAS zentrale Wirtschaftsgut überhaupt. Und Zinsen müssen erwirtschaftet werden."

Damals dachte ich, der Typ spinnt. Aber mittlerweile habe ich meine Meinung kräftig revidiert. 

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vor 3 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Mein Prof in Volkswirtschaftslehre sagte in einer Vorlesung einmal sinngemäß: "Für viele sind Zinsen einfach nur der Preis für das Geld. Zinsen sind aber weitaus mehr. Zinsen sind ein zentrales Wirtschaftsgut, vielleicht sogar DAS zentrale Wirtschaftsgut überhaupt. Und Zinsen müssen erwirtschaftet werden."

Damals dachte ich, der Typ spinnt. Aber mittlerweile habe ich meine Meinung kräftig revidiert. 

wobei beide Aussagen richtig sind

 

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So gut wie alle Märkte mit einer bestimmten Anzahl steigen sehr stark.

-Kunst  , gibt es sowas wie ein Chart für bestimmte Kunstwerke ? Auf jede Fall ist bekannt , dass immer weiter Rekordpreise erreicht werden.

-Limitierte alte Nintendo Spiele Klassiker versiegelt 

-Immobilien 

-Bitcoin

-(Gold, Silber)

 

Bei drohenden Negativzinsen und totaler Überwachung durch digitales Geld, dürfte die Flucht bereits gestartet haben, aber erst am Anfang, wie man bei den institutionellen bemerkt die erst jetzt in Bitcoin investieren.

Für die Masse die sich mit solchen Dingen nicht beschäftigt sind das womöglich sogar Verschwörungstheorien und sie kennen die Bedeutung von Negativzinsen nicht. Und wachen erst auf wenn es zu spät ist oder gar nicht und ihnen wird das erfolgreich langsam als was gutes verkauft. 

Aber die die noch rechtzeitig aufwachen dürften panikartig fliehen und die Preise für die Dinge oben langfristig nur weiter steil steigern.

 

 

Eine Tokenisierung auf Immobilien ist ja bereits am kommen, für Kunstwerke und ähnliches wäre auch so ein Trend denkbar. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die Regierungen langfristig sowas erlauben, vor allem wenn es dezentral sein soll. 

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https://www.btc-echo.de/wie-die-ezb-den-euro-gefaehrdet-und-was-das-fuer-bitcoin-bedeutet/?utm_source=browser&utm_medium=push-notification&utm_campaign=cleverpush-1611388396

 

Die Bilanz der EZB ist von knapp unter fünf Billionen Euro auf nunmehr über 7 Billionen Euro innerhalb eines Jahres gestiegen. Mittlerweile beträgt die Bilanzsumme 69 Prozent des ca. 18 Billionen Euro großen Bruttoinlandsproduktes der Eurozone. 

Die Ankaufprogramme, die dieses einzigartige monetäre Experiment möglich gemacht haben, haben tragen vielsagende Titel wie „Pandemic Emergency Purchase Programme“ (PEPP, Volumen: 1,85 Billionen Euro) oder „Corporate Sector Purchase Programme“ (CSPP). Dahinter stehen letztlich Beschlüsse des EZB-Rates, weitere Liquidität durch den Ankauf von Vermögenswerten wie Anleihen in den Markt zu bringen. 

 

Die verkürzte Schlussfolgerung aus der Ausweitung der Geldmenge in der Eurozone wäre nun eine analog verlaufende Inflation. Denn mehr Geld bei stagnierender Wirtschaftsleistung suggeriert schließlich eine Preissteigerung. Allein, die Inflation kommt nicht. Woran liegt das?

Das Geld liegt in den Horten

Wirtschaftswissenschaftler wie der ehemalige Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, trauen dem Braten nicht. Geringe Inflationsraten gemessen an am Warenkorb geben demnach ein falsches Bild der tatsächlichen Situation wider. In Wirklichkeit, so Sinn während seiner Weihnachtsvorlesung mit dem passenden Titel „Corona und die wundersame Geldvermehrung in Europa“, sei die EZB in die Liquiditätsfalle getappt.

Zusammengefasst verbirgt sich dahinter eine marktwirtschaftliche Situation, in der niedrige Zinsen auf hohe Sparguthaben treffen. Das viele Geld fließt demnach nicht etwa in Staatsanleihen, sondern liegt auf Sparkonten der Verbraucherinnen, da man davon ausgeht, dass sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert und Zinsen bald wieder steigen. Geldpolitik ist in so einer Situation letztlich unwirksam.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Geldhorten“, in denen das viele Geld verwahrt wird. 

Der EZB sind in dieser Situation die Hände gebunden. Schließlich hat sie ein Mandat über die Garantie der Preisniveaustabilität – und laut Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEU-Vertrag) versteht sich damit eine Inflation von nahe zwei Prozent. Mit aktuell fast deflationären Verhältnissen verfehlt die EZB also ihr angestrebtes Ziel um Längen und hat quasi einen Blankoscheck zum Gelddrucken.

Die Frage ist nur: Wie lange geht das gut? Denn COVID-19 wird nicht ewig währen. In Deutschland sind – Stand heute – bereits 1,4 Millionen Menschen gegen COVID-19 geimpft – wenn so mancher davon noch auf seine zweites Dosis wartet. Erholt sich die Wirtschaft von ihrer Zwangspause, dürfte auch die Bereitschaft der Menschen zum Geldausgeben steigen und die historisch niedrige Umlaufgeschwindigkeit des Geldes nimmt wieder Fahrt auf.

Das Tückische an einer hohen Inflation ist die Unfähigkeit der Zentralbanken, diese wieder einzufangen. Gerät die Teuerungsrate einmal außer Kontrolle, wird es schwer sein, diese kurzfristig wieder zu drücken.

Zum Glück gibt es Bitcoin

Genau für dieses Szenario decken sich Investorinnen mit werthaltenden Sachwerten wie Gold und zunehmend auch mit Bitcoin ein. Gold gilt als sogenanntes Safe Haven Asset, also ein Vermögenswert, der in Zeiten der Krise einen Hauch Stabilität gibt. 

Doch mit Bitcoin hat das Edelmetall einen würdigen Konkurrenten gefunden. Schließlich ist Bitcoin in der Eigenschaft, die Gold seinen Wert gibt, nämlich seine Knappheit, noch besser. Während sich das Goldangebot jedes Jahr um etwa 3.500 Tonnen mehrt, wächst BTC mit der Zeit immer langsamer. 2024 halbiert sich Bitcoin zum vierten Mal. Dann wird die Inflationsrate nur noch etwa 0,8 Prozent pro Jahr betragen. Bitcoin ist dann das härteste monetäre Gut der Menschheitsgeschichte.

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