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Bitcoin schürfen: gigantischen Stromverbrauchs


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vor einer Stunde schrieb user2748:

China will bis zum Jahr 2060 Kohlendioxid-neutral werden. Dieses Ziel werde sich kaum, erreichen lassen, wenn die Regierung keine Vorschriften zur Reduzierung der Emissionen aus dem Bitcoin-Mining erlasse, sagt Guan dem britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist."

Das dieser Artikel aber auch sehr tendenziös ist und Folgerungen unterschlägt ist aber schon klar ne?

Wenn China sauberen Strom bekommt und die Miner in China bleiben...na welchen Strom haben dann die Miner?...

bearbeitet von battlecore
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vor 1 Stunde schrieb Anevay:

Oder einfach: Miner sind Heizungen. Wenn die Abwärme sinnvoll genutzt werden kann, steigt deren Wirtschaftlichkeit.

Nein.

Man unternimmt alles um damit man nicht zuviel heizt. Viel Abwärme heisst viel Stromverbrauch. Daher dreht man den Stromverbrauch massiv herunter und nimmt dafür kleine Einbussen bei der Hashrate hin.

Mein Rig verbraucht mit GPU- und CPU-Mining gleichzeitig nur 325 Watt.

Die Hashrate ist aber trotzdem im oberen Viertel seiner Klasse. Normalerweise würde es um 520 Watt verbrauchen wenn ich den Verbrauch nicht einschränke. Hätte aber nur unter 5 Prozent mehr Hashrate.

Wer mit seinem Miner heizen kann macht also was falsch. Wenngleich ein ganz klein wenig Wärme natürlich noch fühlbar ist. Aber wirklich sehr sehr gering. Übrigens auch ungedrosselt kommt kaum mehr als Handwarme Luft von den Lüftern.

bearbeitet von battlecore
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vor 49 Minuten schrieb battlecore:

Nein.

[...]

Wer mit seinem Miner heizen kann macht also was falsch. Wenngleich ein ganz klein wenig Wärme natürlich noch fühlbar ist. Aber wirklich sehr sehr gering. Übrigens auch ungedrosselt kommt kaum mehr als Handwarme Luft von den Lüftern.

Hmm. Am Ende landet doch die gesamte Energie als Wärme im Raum. Egal ob 300 oder 500 Watt. Ob man damit heizen kann, hängt doch nur davon ab, wie viele Maschinen man laufen lässt. Klar tariert man seine Anlagen so aus, dass Hashrate möglichst optimal zu Verbrauch liegt, trotzdem wird die Energie zu Wärme. Wenn man die Energie jetzt nutzen kann, indem man nicht stattdessen die alte Ölheizung anwerfen muss, umso besser. Allerdings darf man sich nicht vormachen, dass das dann in Summe super ökologisch-effizient ist, weil die modernen Häuser ja alle auf Elektroheizungen umstellen.. sind ja Wärmepumpen mit JAZ deutlich besser als 1 (was die Miner haben dürften).

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Nun ja, sicherlich werden da einige Länder gewisse Regulierungen als Feigenblatt präsentieren.

Selbst die Chinesen machen das jetzt.

Aber wer will letztlich nachweisen woher der Strom kommt?

Wenn ich hier Öko-Strom kaufe kann der auch aus einen AKW in Frankreich oder GB stammen.

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vor 18 Minuten schrieb Crusader:

Wenn ich hier Öko-Strom kaufe kann der auch aus einen AKW in Frankreich oder GB stammen.

Kommt er evtl auch. Kommt ja alles aus der gleichen Leitung. Aber wer Ökostrom verkaufen will, muss Ökostrom eingekauft haben. Oder eben diesen produzieren und ins Netz pumpen. Bei allem Pfusch gehe ich in meiner kleinen heilen Welt Mal davon aus, dass der Handel mit dem Strom halbwegs stimmig abläuft.

tldr: Du kaufst nicht grünen Strom, sondern bezahlst dafür, dass entsprechend viel grüner Strom ins Netz gesteckt wird.

bearbeitet von fox42
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vor 5 Stunden schrieb Bitlotcoin:

Menge langfristig speicherbar ist. Am besten wäre doch der Ausstieg vom Austieg des Ausstiegs, hin zur Brückentechnologie und dann zum Kernfusionskraftwerk. (Sonne) 

Im Dezember 2025 soll im ITER das erste mal Plasma gezündet werden. Ziel ist erstmals eine dauerhafte Fusion zu schaffe, mit positiver Energiebilanz. Nächster Schritt wäre dann der erste Versuch eines kommerziellen Kraftwerks... (was bestimmt auch nochmal 25 jahre braucht...)

https://www.iter.org/proj/inafewlines

langfristiger weg für ne CO2 freie Energieversorgung...

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vor 3 Stunden schrieb mahatma:

Im Dezember 2025 soll im ITER das erste mal Plasma gezündet werden. Ziel ist erstmals eine dauerhafte Fusion zu schaffe, mit positiver Energiebilanz. Nächster Schritt wäre dann der erste Versuch eines kommerziellen Kraftwerks... (was bestimmt auch nochmal 25 jahre braucht...)

https://www.iter.org/proj/inafewlines

langfristiger weg für ne CO2 freie Energieversorgung...

Bitte behalte stets den Energieerhaltungssatz im Kopf.

Heute verheizen wir Kohle um Strom zu erzeugen. Es entsteht dabei ein neuer Stoff mit niedrigerem Energiepotenziel: CO2 + Wärmeenergie + Elektrische Energie. Die Elektrische Energie wird meistens direkt in Wärme umgewandelt oder erst in kinetische und potentielle Energie. Die kinetische Energie geht auch in Wärme auf. Die Potentielle Energie erst im darauffolgenden Schritt.

Kurz: Jedes Stück Kohle wird im Wesentlichen zu CO2 und Wärme.

Durch das Verbrennen der "eingelagerten Energie" heizen wir unseren Planeten aktiv auf und decken ihn zusätzlich mit einer gemütlichen CO2-Decke zu damit er nicht so schnell auskühlt.

Mit Uran entsteht zwar kaum CO2, dafür noch mehr Wärme primär und der Atommüll erzeugt weitere Wärme noch über die nächsten Jahrhunderte. Immerhin machen wir damit unsere CO2-Kuscheldecke nicht nich dicker.

Mit der Kernfusion erschaffen wir ein neues Material (Helium) und extrem viel Wärme. Die wird dann bestmöglich in elektrische Energie umgewandelt und diese in den nächsten Schritten wieder in Wärme.

Daher ist das ziemlich einfach:

Je mehr elektrische Energie wir schaffen zu erzeugen, desto mehr heizen wir unseren Planeten auf.

Das gilt auch für Solaranlagen: Je mehr Sonnenenergie wir davon abhalten wieder in den Weltraum abgestrahlt zu werden desto wärmer wird es auf unserer Erde.

Noch eindrucksvoller wird es mit einer Dysonsphäre um die Sonne herum um nich mehr Energie von der Sonne zu erhalten um diese mit gebündeltem Laserstrahl auf die Erde zu senden.

Der Sternenzerstörer aus Starwars ist dagegen Kinderspielzeug.

Bitte nicht falsch verstehen: Alles ist besser als Kohle und Öl zu verbrennen oder Atome zu spalten. Fusionsenergie ist die Zukunft. 

Nur müssen wir mit der zusätzlichen Wägmeenergie etwas sinnvolles anstellen um diese zu "binden".

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vor 5 Stunden schrieb Anevay:

Bitte behalte stets den Energieerhaltungssatz im Kopf.

Heute verheizen wir Kohle um Strom zu erzeugen. Es entsteht dabei ein neuer Stoff mit niedrigerem Energiepotenziel: CO2 + Wärmeenergie + Elektrische Energie. Die Elektrische Energie wird meistens direkt in Wärme umgewandelt oder erst in kinetische und potentielle Energie. Die kinetische Energie geht auch in Wärme auf. Die Potentielle Energie erst im darauffolgenden Schritt.

Kurz: Jedes Stück Kohle wird im Wesentlichen zu CO2 und Wärme.

Durch das Verbrennen der "eingelagerten Energie" heizen wir unseren Planeten aktiv auf und decken ihn zusätzlich mit einer gemütlichen CO2-Decke zu damit er nicht so schnell auskühlt.

Das ist schon klar.

Aber das Problem ist doch NICHT das aktive Aufheizen durch "Verbrauch" elektrischer Energie, sprich Umwandlung von elektrischer Energie in Wärme. Das fällt doch überhaupt nicht ins Gewicht... (muss ich gleich mal Zahlen einsetzen..)

Sondern das Problem ist eben genau das "Abfallprodukt" CO2, welches sich in der Atmosphäre anreichert, die Absorptionkonstante des Planeten ändert, und dadurch die Erde weit überproportional aufheizt (Faktor 1000 zur "Heizleistung" der Stromverbraucher, Faktor 100?... ich setz gleich mal Zahlen ein...)

Wenn also Strom ohne Ausstoss von CO2 produziert wird wäre das OK, der Einfluss auf die Erderwärmung durch das "Heizen der Verbraucher" ist minimal...

 

Zahlenspielereien (geht um Grössenordnungen, nicht Nachkommastellen):

Solarkonstante 1325-1420 W/m^2 --> Erdquerschnitt zu Erdoberfläche 1:4 --> ~350 W/m^2 mittlere ankommende Strahlungsleistung auf der Erde

Da geht jetzt ein Faktor weg wegen direkter Reflexion durch Atmosphäre, aber Grössenordnung stimmt.

Annahme: Netto Aufnahme der Erde 250 W/m2.

--> Energieeintrag durch Sonne: 250*4*R^2*Pi= 113*10^15 W=113.000.000 GW

Gesamtenergieverbrauch: ~ 600 EJ/Jahr = 600 10^18 J/Jahr = 1900 GW = 0,0017 % der aufgenommenen Sonennenergie.

 

Das dabei freigesetzte CO2 geht aber direkt in die Absorptionfähigkeit der Atmosphäre und beeinflusst die Nettoenergieaufnahme der Erde im Prozentbereich, ich würde sagen ca 1000 mal stärker als die durch Stromverbrauch erzeugte Wärme. Das rechne ich jetzt aber nicht mehr...

 

 

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vor 3 Stunden schrieb mahatma:

Das ist schon klar.

Aber das Problem ist doch NICHT das aktive Aufheizen durch "Verbrauch" elektrischer Energie, sprich Umwandlung von elektrischer Energie in Wärme. Das fällt doch überhaupt nicht ins Gewicht... (muss ich gleich mal Zahlen einsetzen..)

Sondern das Problem ist eben genau das "Abfallprodukt" CO2, welches sich in der Atmosphäre anreichert, die Absorptionkonstante des Planeten ändert, und dadurch die Erde weit überproportional aufheizt (Faktor 1000 zur "Heizleistung" der Stromverbraucher, Faktor 100?... ich setz gleich mal Zahlen ein...)

Wenn also Strom ohne Ausstoss von CO2 produziert wird wäre das OK, der Einfluss auf die Erderwärmung durch das "Heizen der Verbraucher" ist minimal...

 

Zahlenspielereien (geht um Grössenordnungen, nicht Nachkommastellen):

Solarkonstante 1325-1420 W/m^2 --> Erdquerschnitt zu Erdoberfläche 1:4 --> ~350 W/m^2 mittlere ankommende Strahlungsleistung auf der Erde

Da geht jetzt ein Faktor weg wegen direkter Reflexion durch Atmosphäre, aber Grössenordnung stimmt.

Annahme: Netto Aufnahme der Erde 250 W/m2.

--> Energieeintrag durch Sonne: 250*4*R^2*Pi= 113*10^15 W=113.000.000 GW

Gesamtenergieverbrauch: ~ 600 EJ/Jahr = 600 10^18 J/Jahr = 1900 GW = 0,0017 % der aufgenommenen Sonennenergie.

 

Das dabei freigesetzte CO2 geht aber direkt in die Absorptionfähigkeit der Atmosphäre und beeinflusst die Nettoenergieaufnahme der Erde im Prozentbereich, ich würde sagen ca 1000 mal stärker als die durch Stromverbrauch erzeugte Wärme. Das rechne ich jetzt aber nicht mehr...

 

 

Nun gebe ich meinen Senf auch dazu, wenn der Mensch den weltweiten Baumbestand verdoppeln würde, statt ihn zu dezimieren, könnte die CO2 Menge entschieden reduziert werden. Das bei gleichzeitiger Sauerstofferhöhung, nur dauert das noch viel zu lange. Es war der erste große Fehler des Menschen, die Bäume abzusägen. Der zweite Fehler war die Kohle inder Dampfmaschine zu verheizen (Wirk.grad 20%) Der 3te Fehler= den 1ten nicht zu beheben. Das wird unser Untergang.!!!!

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vor einer Stunde schrieb Bitlotcoin:

Nun gebe ich meinen Senf auch dazu, wenn der Mensch den weltweiten Baumbestand verdoppeln würde, statt ihn zu dezimieren, könnte die CO2 Menge entschieden reduziert werden. Das bei gleichzeitiger Sauerstofferhöhung, nur dauert das noch viel zu lange. Es war der erste große Fehler des Menschen, die Bäume abzusägen. Der zweite Fehler war die Kohle inder Dampfmaschine zu verheizen (Wirk.grad 20%) Der 3te Fehler= den 1ten nicht zu beheben. Das wird unser Untergang.!!!!

Problem ist das CO2 in der Atmosphäre.

Das sich dieses mit einem grösseren Baumbestand reduzieren lässt ist richtig. Ebenso ist richtig dass zuviel CO2 produziert wird. Um jemals wieder unter 400 ppm zu kommen, muss an allen Schrauben gedreht werden, es muss sowohl maximal viel CO2 der Atmosphäre entnommen und gebunden werden (zB Bäume) als auch möglichst wenig CO2 emittiert werden. Da führt kein Weg dran vorbei.

 

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vor 13 Minuten schrieb mahatma:

Problem ist das CO2 in der Atmosphäre.

Das sich dieses mit einem grösseren Baumbestand reduzieren lässt ist richtig. Ebenso ist richtig dass zuviel CO2 produziert wird. Um jemals wieder unter 400 ppm zu kommen, muss an allen Schrauben gedreht werden, es muss sowohl maximal viel CO2 der Atmosphäre entnommen und gebunden werden (zB Bäume) als auch möglichst wenig CO2 emittiert werden. Da führt kein Weg dran vorbei.

 

Wobei die CO2 Ausatmung der 8 Mrd Menschen allein schon rd. 14 Mrd t/jhrl ausmacht, alle Tiere welweit auch nochmal 10-12 Mrd t/jhrl ausatmen!

Das ist nicht mehr in Griff zu kriegen!

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vor einer Stunde schrieb Bitlotcoin:

Wobei die CO2 Ausatmung der 8 Mrd Menschen allein schon rd. 14 Mrd t/jhrl ausmacht, alle Tiere welweit auch nochmal 10-12 Mrd t/jhrl ausatmen!

Das ist nicht mehr in Griff zu kriegen!

Problem sind nicht Menschen und Tiere, das ist ein riesen Kreislauf mit sehr hohen Umsätzen, der sich aber auf ein Gleichgewicht eingependelt hat. Mensch/Tier/Bäume/Ozeane etc, das ist alles Teil des Kreislaufes und "regenerativ". Daraus Einzelumsätze herauszupicken und in Bezug zu setzen ist irreführend.

Problem sind 100 Millionen Jahre alte CO2 Lagerstätten die sich über Äonen aus dem Kreislauf ausgeklinkt haben und "weggelagert" wurden. Und die in einem erdgeschichtlichen sekundenbruchteil schlagartig abgebaut und verbrannt werden. Dieses CO2 ist nicht Teil des Kreislaufs und kommt "von aussen" dazu... Und verschiebt dadurch die Gleichgewichtslage, mit einem daraus folgenden höheren Anteil in der Atmosphäre...

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vor 6 Stunden schrieb mahatma:

Das dabei freigesetzte CO2 geht aber direkt in die Absorptionfähigkeit der Atmosphäre und beeinflusst die Nettoenergieaufnahme der Erde im Prozentbereich, ich würde sagen ca 1000 mal stärker als die durch Stromverbrauch erzeugte Wärme. Das rechne ich jetzt aber nicht mehr...

Der Vollständigkeit halber, weil das mit der Absorption auch nicht ganz korrekt ist.

Die Erde absorbiert Strahlung der Sonne, und gibt sie vollständig über Wärmestrahlung (also elektromagnetische Wellen) wieder ab.

Aufgenommende Energie = Abgegebene Energie, dieses Gleichgewicht stellt sich zwangsweise bei einer bestimmten Oberflächen-Temperatur ein.

Die Wärmestrahlung geht mit T^4, ist also extrem Temperaturabhängig.

Und diese Schwarzkörperstrahlung der Erde hat einen starken Infraroten Anteil (Strahlungspektrum eines Körpers bei ca 300K). CO2 absorbiert stark in diesem Wellenlängenbereich, verändert also die Abstrahl-Charakteristik und somit die Abstrahl-Leistung. (Ein Anteil der abgehenden Wärmestrahlung Strahlung wird in der Atmosphäre absorbiert und wieder Richtung Erdoberfläche zurückgeworfen --> höhere Durchschnittstemperatur auf Erden)

Die CO2 Konzentration ist im Vergleich zum vorindustriellen 1000 jährigen Mittelwert (280 ppm) um 66% gestiegen (jetzt 420ppm).

 

Aber langsam wirds OT, hier sollts ja um BTC gehen, nicht um Grundlagen des Treibhauseffekts. Also, zurück zu BTC

bearbeitet von mahatma
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vor 12 Minuten schrieb mahatma:

Problem sind nicht Menschen und Tiere, das ist ein riesen Kreislauf mit sehr hohen Umsätzen, der sich aber auf ein Gleichgewicht eingependelt hat. Mensch/Tier/Bäume/Ozeane etc, das ist alles Teil des Kreislaufes und "regenerativ". Daraus Einzelumsätze herauszupicken und in Bezug zu setzen ist irreführend.

Problem sind 100 Millionen Jahre alte CO2 Lagerstätten die sich über Äonen aus dem Kreislauf ausgeklinkt haben und "weggelagert" wurden. Und die in einem erdgeschichtlichen sekundenbruchteil schlagartig abgebaut und verbrannt werden. Dieses CO2 ist nicht Teil des Kreislaufs und kommt "von aussen" dazu... Und verschiebt dadurch die Gleichgewichtslage, mit einem daraus folgenden höheren Anteil in der Atmosphäre...

Gut, und wenn wir (die Menschheit ) sich weiter alle 50 Jahre verdoppelt, kommt sowieso der große Knall. ("Der Mensch soll sich nicht maßlos vermehren, sonst wird er zur Plage") Die 1 Kind Politik der Chinesen hat einigermaßen funktioniert, aber andere Länder sollten die Pille von der UNO kostenlos bekommen.

Ansonsten stimme ich dir, Mahatma zu.

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vor 3 Stunden schrieb Bitlotcoin:

Gut, und wenn wir (die Menschheit ) sich weiter alle 50 Jahre verdoppelt, kommt sowieso der große Knall. ("Der Mensch soll sich nicht maßlos vermehren, sonst wird er zur Plage") Die 1 Kind Politik der Chinesen hat einigermaßen funktioniert, aber andere Länder sollten die Pille von der UNO kostenlos bekommen.

Ansonsten stimme ich dir, Mahatma zu.

Also weil wir unsere Ressourcen falsch nutzen, RAUBbau betreiben für großteils sinnlosen Dreck und uns dabei selbst vergiften? Total richtiger Ansatz!

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vor einer Stunde schrieb Zulgohlan:

Also weil wir unsere Ressourcen falsch nutzen, RAUBbau betreiben für großteils sinnlosen Dreck und uns dabei selbst vergiften? Total richtiger Ansatz!

wir können ja in offtopic nen neuen thread zum thema überbevölkerung/apokalypse/selbstzerstörung-der-menschheit aufmachen, aber lass uns hier bitte bei Bitcoin bleiben.

 

Bzw: Wie sieht die langfristige Perspektive Bitcoins und seines PoW Ansatzes hinsichtlich Energieverbrauch und gesellschaftlicher Akzeptanz aus?

 

Das Resultat der bisherigen Diskussion war: Es gibt verschiedene Meinungen, ob der finanzielle Gesamtaufwand der Miner zur Netzwerksicherung mit der Marktkapitalisierung zwangsweise mitsteigen muss. (und damit der Energieverbrauch)

Dafür spricht:

  • Es mach intuitiv Sinn, dass die nötigen Kosten eines Angriffs auf ein "Werte-Speicher-System" mit dem verwahrten Wert mitgehen, da sonst die Sicherheit des Netzwerkes ab einem bestimmten Punkt gefährdet ist. Wo wäre dieser Punkt?

 

Dagegen spricht:

  • Die nötigen Kosten eines Angriffs ergeben sich (in Zukunft) aus der Konkurrenz um Transaktionskapazitäten, da nur 7 pro Sekunde möglich sind. Das hängt nicht direkt mit der MK zusammen, insbesondere nicht wenn L2 Anwendungen verstärkt zum Einsatz kommen sondern rein mit der Verbreitung/Benutzung der Blockchain.
  • Bereits jetzt wäre der Aufwand 51% des BTC Netzes zu übernehmen enorm. Würde ein Angriff wahrscheinlicher werden, nur weil BTC 10x soviel wert ist? Da ein Angriff den Kurs einbrechen lassen würde, könnte sich ein Angriff, auch bei viel höher MK wirtschaftlich überhaupt rentieren? Wenn ja, unter welchen Bedingungen?
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vor 23 Stunden schrieb Anevay:
Am 7.4.2021 um 21:20 schrieb user2748:

Auch ein Auszug:

"Die Spitze sei für das Jahr 2024 vorausberechnet, sagen die Forscher, weil dann die Kosten für das Mining - also für die Hardware und die Stromkosten - anfingen, den Gewinn aus dem Verkauf der geschürften Bitcoins zu übersteigen."

Woher wollen die Forscher den Bitcoinkurs, die Hashrate und die Effizienz der Miner in drei Jahren kennen?

Allen dieses Zitat zeigt was für ein Müll dort veröffentlicht wurde.

Da wir auch in der Vergangenheit schon Situationen hatten wo die Miningkosten den Gewinn überstiegen wissen wir was passiert: Die Miner mit höheren Stromkosten gehen vom Netz. 

Daher: Kohlestrom teurer machen und zack ist das CO2-Problem gelöst.

Das ist halt eine Prognose für 2024 (und auch eine von x anderen Aussagen). Du machst es dir etwas zu einfach, dass pauschal als Müll abzuwerten, nur weil es dir nicht gefällt. Ob einzelne Punkte dann in solchen Artikeln mal etwas mehr oder weniger korrekt sind, ist eher sekundär, wichtig ist die Einschätzung wie unsere (Mainstream)Presse darüber zukünftig berichten wird. Und wie wahrscheinlich ist es, dass Mainstream-Journalisten, die für ein Umweltthema nach dem anderen berichten, dass dann bei Bitcoin vollkommen ausblenden? Ich selbst kann mich spontan an keinen einzigen längeren Mainstream-Artikel über Bitcoin erinnern, wo nicht zumindest kurz das Umweltthema und der hohe Stromverbrauch erwähnt wurde.

Und bei Golem kommt ja noch hinzu, dass das eigentlich fortschrittfreundliche und technikaffine Seite ist und selbst dort wird bereits aktuell wie man an diesem Beispiel sieht relativ kritisch über Bitcoin berichtet (und das andere Medien die ideologisch rot/grünen Ideen noch näher stehen bzw. z. T. gibts auch Verlagshäuser die der SPD gehören usw. zukünftig positiver über Bitcoin berichten, ist praktisch ausgeschlossen...). Und das zusammen, gemeinsam mit Politikern und (EU)Bürokraten die voll dabei sind immer mehr Umweltvorschriften zu erlassen und z. B. regeln welche Autos, Staubsauger und Glühbirnen die Verbraucher bitteschön kaufen sollen usw. die können bei Bitcoin dann keine vollkommen andere Linie fahren. Wahrscheinlichstes Ergebnis:  Mit Regulationen oder Veboten wird die Wertspeicher-Idee und Bitcoin längerfristig gesehen praktisch unbrauchbar gemacht und das wird sich dann auch entsprechend in den Kursen wiederspiegeln.

bearbeitet von user2748
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vor einer Stunde schrieb user2748:

Das ist halt eine Prognose für 2024 (und auch eine von x anderen Aussagen). Du machst es dir etwas zu einfach, dass pauschal als Müll abzuwerten, nur weil es dir nicht gefällt. Ob einzelne Punkte dann in solchen Artikeln mal etwas mehr oder weniger korrekt sind, ist eher sekundär, wichtig ist die Einschätzung wie unsere (Mainstream)Presse darüber zukünftig berichten wird. Und wie wahrscheinlich ist es, dass Mainstream-Journalisten, die für ein Umweltthema nach dem anderen berichten, dass dann bei Bitcoin vollkommen ausblenden? Ich selbst kann mich spontan an keinen einzigen längeren Mainstream-Artikel über Bitcoin erinnern, wo nicht zumindest kurz das Umweltthema und der hohe Stromverbrauch erwähnt wurde.

Und bei Golem kommt ja noch hinzu, dass das eigentlich fortschrittfreundliche und technikaffine Seite ist und selbst dort wird bereits aktuell wie man an diesem Beispiel sieht relativ kritisch über Bitcoin berichtet (und das andere Medien die ideologisch rot/grünen Ideen noch näher stehen bzw. z. T. gibts auch Verlagshäuser die der SPD gehören usw. zukünftig positiver über Bitcoin berichten, ist praktisch ausgeschlossen...). Und das zusammen, gemeinsam mit Politikern und (EU)Bürokraten die voll dabei sind immer mehr Umweltvorschriften zu erlassen und z. B. regeln welche Autos, Staubsauger und Glühbirnen die Verbraucher bitteschön kaufen sollen usw. die können bei Bitcoin dann keine vollkommen andere Linie fahren. Wahrscheinlichstes Ergebnis:  Mit Regulationen oder Veboten wird die Wertspeicher-Idee und Bitcoin längerfristig gesehen praktisch unbrauchbar gemacht und das wird sich dann auch entsprechend in den Kursen wiederspiegeln.

Da hast Du Recht! Das Umweltthema wird stärker und stärker in den Vordergrund rücken. Ob uns das gefällt oder nicht. Es ist ja auch ein objektiver Schwachpunkt in dem ganzen Konzept. 

Aber niemand kann sagen, wie hoch der Energieverbrauch im FIAT system ist, niemand kann sagen, wieviel Energie benötigt wird, um Gold, Diamanten etc. zu schürfen. Niemand kennt die bleibenden Umweltschäden aus diesen Minen und Abraumhalden genau, niemand weiß dies und jenes. 

Also ob sich die Umweltproblematik des BTC im Kurs widerspiegelt, das wird sich zeigen. Möglicherweise erfolgt eien "moralische Ächtung" innerhalb der Gesellschaft, aber ob der Kurs deswegen fällt??? Man wird sehen.

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Ich denke abgesehen von ein paar Aktivisten und Kritikern interessiert das niemanden wirklich.

Wenn es Geld zu verdienen gibt dann wird es verdient.

Und wenn dann einzelne Länder wie Süd Korea, Indien oder China mit Auflagen, Verboten oder Steuern kommen dann ziehen die Börsen und die Miner eben in ein anderes Land weiter und arbeiten dort.

Da merken die Regierungen sehr schnell daß sie sich nur ins eigene Knie schiessen.

Dann geht es eher in Richtung einer leichten Regulierung um am Geschäft mit zu verdienen.

Umwelt, who cares?

Die VAR haben gerade ihr erstes Kernkraftwerk Barakah in den Regelbetrieb genommen.

Und freuen sich daß sie erstmal CO2 sparen.

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vor 17 Minuten schrieb Crusader:

Ich denke abgesehen von ein paar Aktivisten und Kritikern interessiert das niemanden wirklich.

Wenn es Geld zu verdienen gibt dann wird es verdient.

Und wenn dann einzelne Länder wie Süd Korea, Indien oder China mit Auflagen, Verboten oder Steuern kommen dann ziehen die Börsen und die Miner eben in ein anderes Land weiter und arbeiten dort.

Da merken die Regierungen sehr schnell daß sie sich nur ins eigene Knie schiessen.

Dann geht es eher in Richtung einer leichten Regulierung um am Geschäft mit zu verdienen.

Umwelt, who cares?

Die VAR haben gerade ihr erstes Kernkraftwerk Barakah in den Regelbetrieb genommen.

Und freuen sich daß sie erstmal CO2 sparen.

Nenne mir mal eine einzige Sache, die sich sich wirklich dauerhaft durchsetzen konnten, obwohl Mainstream-Presse (und die meisten Politiker) dagegen waren? Und wohin Miner ziehen ist halt eine Sache, nur der BTC-Kurs wird massgeblich von der Wertspeicher-Idee und der Nachfrage daraus in den großen/reichen G7 bis G20-Länder bestimmt, wenn das wegbricht geht der Kurs zu Boden. 

Und glaubst du es kratzt die Machthabenden wirklich, ob sie mit regulierten Bitcoin gewisse Gebühren/Abgaben einnehmen? Die wollen lieber selbst direkt die Macht haben und möglichst großen Einfluss/Kontrolle über ihre eigene (Landes)Währung haben und nach Bedarf ihre Druckerpressen anwerfen und fleissig neue Scheine verteilen, ein dezentraler/unabhängiger Krypto-Konkurrent ist da sogar ein Dorn in ihrem Auge, selbst wenn man das ganze Umweltthema mal vergessen würde (und wenn man vergessen würde, dass Politker auf gute Presse angewiesen sind...). 

bearbeitet von user2748
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vor 3 Stunden schrieb Crusader:

Ich denke abgesehen von ein paar Aktivisten und Kritikern interessiert das niemanden wirklich.

Wenn es Geld zu verdienen gibt dann wird es verdient.

 

vor 3 Stunden schrieb user2748:

Nenne mir mal eine einzige Sache, die sich sich wirklich dauerhaft durchsetzen konnten, obwohl Mainstream-Presse (und die meisten Politiker) dagegen waren? Und

Na da bin ich mal komplett bei @Crusader. Wo es Geld zu verdienen gibt wird es verdient, ohne Rücksicht auf Verluste. Siehe Containerschifffahrt, Rohstoffraubbau, Waffenverkauf in Diktaturen, Textilproduktion in Asien usw... ob das schön ist... das ist ne andere Frage...

vor 3 Stunden schrieb user2748:

Und glaubst du es kratzt die Machthabenden wirklich, ob sie mit regulierten Bitcoin gewisse Gebühren/Abgaben einnehmen? Die wollen lieber selbst direkt die Macht haben und möglichst großen Einfluss/Kontrolle über ihre eigene (Landes)Währung haben und nach Bedarf ihre Druckerpressen anwerfen und fleissig neue Scheine verteilen, ein dezentraler/unabhängiger Krypto-Konkurrent ist da sogar ein Dorn in ihrem Auge, selbst wenn man das ganze Umweltthema mal vergessen würde (und wenn man vergessen würde, dass Politker auf gute Presse angewiesen sind...). 

Also, Gebühren und Abgaben werden wohl niemand für den Bitcoin in die Bresche springen lassen. Aber Inflationsabsicherung des eigenen Vermögens, des Staatshaushaltes, der Banken, der Mächtigen... das schon.

Man akzeptiert ja in anderen Fällen auch locker den zB Schaden für die Umwelt, wenn es zum eigenen Vorteil ist, auch wenn es Alternativen gibt.

Wenn sich der Stromverbrauch der Miner langfristig auf einem (hohen) Niveau einpendelt, mehr und mehr regenerative Energien verwendet werden, die "nützlichen" Eigenschaften BTC's von mehr und mehr Leuten verstanden werden, denke ich dass es durchaus Akzeptanz und Verständis gibt für den Preis, der für ein universelles, sicheres, unmanipulierbares Wertespeichersystem zu zahlen ist. 

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