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Unbeabsichtigter Verkauf


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Hi,

Ich habe aus Versehen, statt einen kleine Betrag, alle meine Coins in Gold geswapt. Das war ein (für mich) größerer Betrag und die Coins waren noch nicht alle Steuerfrei. Der Support der Plattform konnte mir leider nicht weiterhelfen. Ich habe den Coin natürlich sofort zurückgekauft und will ihn auch nicht so schnell verkaufen.

Meine Frage ist nun wie sich das Steuerlich auswirkt. Muss ich das versteuern? War ja nicht Absichtlich das ich es Verkauft habe und ich habe es auch sofort, nachdem der Support nicht helfen konnte, teurer zurückgekauft.

 

Vielen Dank

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vor 1 Stunde schrieb Ovi:

Hi,

Ich habe aus Versehen, statt einen kleine Betrag, alle meine Coins in Gold geswapt. Das war ein (für mich) größerer Betrag und die Coins waren noch nicht alle Steuerfrei. Der Support der Plattform konnte mir leider nicht weiterhelfen. Ich habe den Coin natürlich sofort zurückgekauft und will ihn auch nicht so schnell verkaufen.

Meine Frage ist nun wie sich das Steuerlich auswirkt. Muss ich das versteuern? War ja nicht Absichtlich das ich es Verkauft habe und ich habe es auch sofort, nachdem der Support nicht helfen konnte, teurer zurückgekauft.

 

Vielen Dank

klar, immer Steuerrelevant, egal ob Absicht oder versehentlich.

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Ich weiß nicht ob man hier über die Schiene "Irrtum" im rechtlichen fahren könnte?

Nur keine Ahnung wie man das praktisch umsetzen will und was dafür die notwendigen Randbedingungen sind.

Ich denke den Kauf "nichtig" machen, geht nicht, da bereits abgewickelt und derjenige, der die Coins gegen "Gold" (oder was auch immer) erworben hat bereits über alle Berge ist. Jetzt hat man sogesehen andere Coins und nicht mehr die selben wie vorher. Ich denke auch das da das Problem in allen Argumentationsversuchen liegen wird.

Mir ist es auch schonmal passiert, dass ich die Coins verkauft habe die noch in der Jahresfrist waren, statt die außerhalb - zum Glück ein überschaubarer Betrag. Tja damit muss ich auch leben...

Disclaimer: Das ist keine Rechtsberatung sondern nur meine Laienmeinung. Meine Ausführungen sind keinesfalls als Handlungsempfehlung zu verstehen.

 

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Es gibt hier halt kein Storno wie es bei Wertpapieren unter gewissen Umständen möglich ist.

Nun kommt es halt auf den Betrag an.

Du kannst versuchen in diesem Jahr noch Verluste zu realisieren um unter die Freigrenze zu kommen.

Also du willst BTC halten und kaufst einen bei 45. Leider steigt er nicht sondern fällt zurück auf 40.

Dann verkaufst du ihn und kaufst ihn gleich wieder zurück. Dann hast du 5000 EUR Verlust realisiert.

Und der neue BTC zu 40 bleibt bei höheren Kursen ein Jahr liegen.

Falls es aber auf 35 fällt kannst du das Spiel wiederholen und hast 10k Verlust.

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vor 34 Minuten schrieb Morama:

Ich weiß nicht ob man hier über die Schiene "Irrtum" im rechtlichen fahren könnte?

Nur keine Ahnung wie man das praktisch umsetzen will und was dafür die notwendigen Randbedingungen sind.

Ich denke den Kauf "nichtig" machen, geht nicht, da bereits abgewickelt und derjenige, der die Coins gegen "Gold" (oder was auch immer) erworben hat bereits über alle Berge ist. Jetzt hat man sogesehen andere Coins und nicht mehr die selben wie vorher. Ich denke auch das da das Problem in allen Argumentationsversuchen liegen wird.

Mir ist es auch schonmal passiert, dass ich die Coins verkauft habe die noch in der Jahresfrist waren, statt die außerhalb - zum Glück ein überschaubarer Betrag. Tja damit muss ich auch leben...

Disclaimer: Das ist keine Rechtsberatung sondern nur meine Laienmeinung. Meine Ausführungen sind keinesfalls als Handlungsempfehlung zu verstehen.

 

so einen Irrtum kann man nur ggü dem Handelpartner oder der Plattform geltend machen. Erst wenn das gelingt, kann man beim FA mit Irrtum argumentieren.

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vor 12 Minuten schrieb bjew:

so einen Irrtum kann man nur ggü dem Handelpartner oder der Plattform geltend machen. Erst wenn das gelingt, kann man beim FA mit Irrtum argumentieren.

Ja das hatte ich schon befürchtet. Ich gehe davon aus, dass die Handelsplattform die Sache auch nicht mehr ändern kann, da der Handelspartner bereits über alle Berge ist. Man kann es nicht mehr ungeschehen machen.

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Gerade eben schrieb Morama:

Ja das hatte ich schon befürchtet. Ich gehe davon aus, dass die Handelsplattform die Sache auch nicht mehr ändern kann, da der Handelspartner bereits über alle Berge ist. Man kann es nicht mehr ungeschehen machen.

nimm's wir es ist, ausser du willst dir viel soinnlose Arbeit aufhalsen

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Sieh es als teures Lehrgeld an. Im Kryptobereich ist nichts umkehrbar, das zeichnet es ja gerade aus.

Kenne zwar die Höhe nicht aber du solltest das Geld für die Steuerzahlung bereithalten, denn wenn es jetzt in Coins angelegt ist könnten die im Kurs fallen und du musst ggf. nen Kredit für die Begleichung der Steuerschuld aufnehmen (wenn der Kurswert zum Verkauf nicht ausreicht).

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vor 59 Minuten schrieb TheTurbo:

Sieh es als teures Lehrgeld an. Im Kryptobereich ist nichts umkehrbar, das zeichnet es ja gerade aus.

Kenne zwar die Höhe nicht aber du solltest das Geld für die Steuerzahlung bereithalten, denn wenn es jetzt in Coins angelegt ist könnten die im Kurs fallen und du musst ggf. nen Kredit für die Begleichung der Steuerschuld aufnehmen (wenn der Kurswert zum Verkauf nicht ausreicht).

Wenn die Kurse stark fallen, kann er doch einfach wieder mit Verlust verlaufen und so Verluste realisieren. Oder übersehe ich etwas?

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vor 22 Minuten schrieb Cftral:

Wenn die Kurse stark fallen, kann er doch einfach wieder mit Verlust verlaufen und so Verluste realisieren. Oder übersehe ich etwas?

 

vor einer Stunde schrieb fox42:

Wenn der Kurs ordentlich fällt, ist doch alles wieder gut. Einfach alles verkaufen und neu kaufen. Dann ist die Steuerschuld wieder weniger.

genau

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vor 9 Minuten schrieb TheTurbo:

Das stimmt. Es beginnt dann aber auch die Haltefrist wieder von vorne.

Das stimmt.

Daher macht man das ja nicht mit seinem kompletten Bestand sondern nur mit einem kleinen Teil.

Genau dasselbe macht man auch mit einem Teil des steuerfreien Bestandes.

Denn die Trader, die hohe steuern durch ihre Gewinne zahlen, kompensieren diese durch Verluste.

Wer also im März 2020 für unter 10.000 Euro Bitcoin an die Seite legte, der konnte diese Anfang April 2021 für über 50.000 Euro steuerfrei verkaufen und hat sich für ca. 50.000 Euro frische Bitcoin gekauft und diese wieder an die Seite gelegt.

Durch einen erneuten Verkauf bei nun 42.000 Euro lassen sich 8.000 Euro Verlust in die Steuererklärung schreiben.

Diejenigen, die dieses Steuerspiel für sich entdeckten haben reichlich Bitcoin aus März 2020, denn zu diesem Zeitpunkt haben sie mit Verlust unterjährige Bitcoin verkauft und sich diese günstigen Bitcoin für mehr als 1 Jahr an die Seite gelegt. 

Dass nach mehr als einem Jahr dann Kasse gemacht wird, ist doch klar. Und dass dies ein klein wenig zum einbrechenden BTC-Kurs beiträgt weil BTC in z.B. ETH umgeschichtet werden ist doch auch naheliegend.

 

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