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Suche eine Börse die Werte aus meinen privaten Wallets nicht einfriert.


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Ich habe meine Werte auf private Wallets verschoben. Ich glaube, das war ein Fehler.

Wenn Börsen Werte einfrieren, weil Herkunftsnachweise fehlen, blockieren sie dann auch die Rückzahlung an die privaten Wallets?

Wie liefere ich denn Herkunftsnachweise von Mining-Rewards? Wie liefere ich überhaupt Herkunftsnachweise? Meine Bank PayCenter liefert gar keine Kontoauszüge, da sind nur Daten verfügbar. Ist ein Kontoauszug ein Herkunftsnachweis?

Suche Liste von Exchanges die Kryptos in Fiat tauschen ohne bücherweise leicht zu fälschende Herkunftsnachweise zu fordern. Ich habe keine Lust Nachweise zu fälschen...... Wenn ich beispielsweise meinen Lohnzettel als Herkunftsnachweis einreiche, wie wollen die Börsen denn verifizieren, dass ich das Geld dafür verwendet habe?

Ist die Prüfung von Herkunftsnachweisen nicht viel zu teuer für die Börsen?

Edited by Sophopt
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vor 8 Minuten schrieb Sophopt:

Wenn Börsen Werte einfrieren, weil Herkunftsnachweise fehlen, blockieren sie dann auch die Rückzahlung an die privaten Wallets?

Reine Angst?

Oder ist es dir passiert?

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vor 44 Minuten schrieb Jokin:

Reine Angst?

Mir ist nichts passiert. Aber ich will meine Kryptos zum Beispiel nicht an Coinbase oder Bitpanda überweisen weil ich über diese Börsen diverse Geschichten gelesen habe.

Edited by Sophopt
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vor 2 Minuten schrieb Sophopt:

Mir ist nichts passiert. Aber ich will meine Kryptos zum Beispiel nicht an Coinbase oder Bitpanda überweisen weil ich über diese Börsen diverse Geschichten gelesen habe.

Es ist leider so, ... No Fiat without Compliance. – Kannste nicht nachweisen woher die Dinge kommen –> kann es dazu kommen, muss aber nicht.

    LOOOL

Erinnert mich an den alten Spruch: FIAT – Fehler in allen Teilen. – Somit –> No Fiat no complications. ;o))

 

/SCNR

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vor 7 Minuten schrieb ..::. o.Z.o.n.e .::..:

Kannste nicht nachweisen woher die Dinge kommen

Man sollte die Beträge also am besten lieber splitten und nur maximal 1000 € auszahlen.....

Aktuell will ich sowieso nichts auszahlen. Aber es geht ums Prinzip. Vielleicht ist ja die Staatswallet von El-Salvador die Lösung des Problems?

Die Börsen gehen ja offensichtlich nicht mit ihrer fragwürdigen Praxis hausieren.....

Edited by Sophopt
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vor 3 Minuten schrieb Sophopt:

Man sollte die Beträge also am besten lieber splitten und nur maximal 1000 € auszahlen.....

Aktuell will ich sowieso nichts auszahlen. Aber es geht ums Prinzip. Vielleicht ist ja die Staatswallet von El-Salvador die Lösung des Problems?

Die Börsen gehen ja offensichtlich nicht mit ihrer fragwürdigen Praxis hausieren.....

Ich denke es ist gut es nicht zu generalisieren, denn wir wissen alle nicht wie die Zukunft ausschaut. – Somit ist auch in diesem Fall alles Spekulation. ;o))

 

PS. Ich habe bis jetzt meine Auszahlungen geteilt und die "Splits" unter 1.000 Euro gehalten. – Aber das heißt nicht, dass das in Zukunft nicht doch einen Trigger auslößt. —> Beispiel: FINMA in der Schweiz  ( link )

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Ich meine, dass dies das alte Problem bei kryptos ist: die Schnittstelle zu Fiat. Was nutzen mir x btc, y eth und z ada, wenn ich die nicht problemlos im Fiat zurücktauschen kann? Puristen sagen: was willst du mit Fiat? Bleib bei den kryptos.

Aber diese Meinung teilen halt nicht alle. Viele wollen eben Fiat haben, damit sie problemlos irgendwas kaufen können, und sei es nur ein neues gebrauchtes auto für 5.000,00 Euro.

Und wenn der Verkäufer aus irgendeinem Grund eben keine kryptos akzeptiert, dann bist du gekniffen.

Du musst die Möglichkeit haben, kryptos problemlos in Fiat zurückzutauschen. 

Aber genau diese Schnittstelle kryptos zu Fiat wird schwieriger und schwieriger und schwieriger....

Edited by Aktienspekulaant
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vor 8 Stunden schrieb Sophopt:

Mir ist nichts passiert. Aber ich will meine Kryptos zum Beispiel nicht an Coinbase oder Bitpanda überweisen weil ich über diese Börsen diverse Geschichten gelesen habe.

Bitte nicht persönlich nehmen, jedoch fällt mir gerade bei dir auf, dass du durch dein Lesen immer wieder in Bubbles gerätst, die mit der Realität nichts zu tun haben.

Das versetzt dich offenbar regelrecht in einen Angstzustand.

vor 7 Stunden schrieb Sophopt:

Man sollte die Beträge also am besten lieber splitten und nur maximal 1000 € auszahlen.....

Es geht dabei nichtmal um Auszahlungen.

vor 7 Stunden schrieb Sophopt:

Vielleicht ist ja die Staatswallet von El-Salvador die Lösung des Problems?

Oh, sooo weit bist du schon in deiner Bubble!

Junge, zahl auf deine eigene Non-Custodial-Wallet aus und vermerke dir von wo du die Coins auszahlen lassen hast.

vor 7 Stunden schrieb Sophopt:

Die Börsen gehen ja offensichtlich nicht mit ihrer fragwürdigen Praxis hausieren.....

Diese Praxis ist vollkommen normal.

vor 9 Stunden schrieb Sophopt:

Wie liefere ich denn Herkunftsnachweise von Mining-Rewards?

Du hast sie entweder direkt selbst gemint, also kannst du das anhand der Blockchain nachweisen.

Oder über einen Pool, auch da hast du Auszahlungsbelege.

vor 9 Stunden schrieb Sophopt:

Wie liefere ich überhaupt Herkunftsnachweise?

Bei Kraken in Form einer Ankreuzliste ob du dein Vermögen aus pers. Einkommen hast, aus Rentenbezügen, Erbe oder Kapitalerträgen.

Mehr nicht - mach dir daher nicht ins Hemd.

vor 9 Stunden schrieb Sophopt:

Meine Bank PayCenter liefert gar keine Kontoauszüge, da sind nur Daten verfügbar.

Doch, die gibt es da laut Google.

vor 9 Stunden schrieb Sophopt:

Ist ein Kontoauszug ein Herkunftsnachweis?

Natürlich, wird aber keiner sehen wollen.

vor 9 Stunden schrieb Sophopt:

Wenn ich beispielsweise meinen Lohnzettel als Herkunftsnachweis einreiche, wie wollen die Börsen denn verifizieren, dass ich das Geld dafür verwendet habe?

Das fordern die nicht ein.

vor 9 Stunden schrieb Sophopt:

Ist die Prüfung von Herkunftsnachweisen nicht viel zu teuer für die Börsen?

Richtig, deshalb wird das auch nur mit Kreuzchenlisten gemacht und gut ist.

Wenn du mit größerem Volumen arbeitest und in die Top-1% der Exchangenutzer aufsteigst, wird durchaus nochmal nachgefragt werden woher das Vermögen kommt.

Das sind dann Größenordnungen, die im Rahmen deiner Einkommensteuererklärung erklärt wurden. Also reichst du dann einfach deinen Steuerbescheid ein und dann ist das auch erledigt.

Solche speziellen Nutzer müssen sich nackisch machrn, bekommen dann aber auch einen VIP-Status mit besonderen Gimmicks. Bei Kraken ist das z.B. ein persönlicher Supportmitarbeiter. Steigt man noch höher, gibt's auch noch einen Backupsupporter damit man z.B. rund um die Uhr Supportanfragen binnen weniger Minuten beantwortet bekommt. (und weitere Nettigkeiten)

vor 8 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Aber diese Meinung teilen halt nicht alle. Viele wollen eben Fiat haben, damit sie problemlos irgendwas kaufen können, und sei es nur ein neues gebrauchtes auto für 5.000,00 Euro.

Bei vierstelligen Beträgen wird's mühsam Herkunftsnachweise einzufordern. Daher wird das bei solchen "Einzahlungen"(!) in der Regel nicht gemacht, die Antwort wäre in den meisten Fällen: "Hab meine Ersparnisse genutzt" und das muss man dann auch nicht weiter erklären.

"Auszahlungen" in dieser Größenordnung sind auch kein Problem.

Erst ab 12.500 Euro wird's problematisch. Da muss man das entweder beim AWV melden, es muss vom inländischen Konto kommen, es muss ein eigenes Konto sein oder man muss nachweisen, dass man den Herkunftsaccount selbst inne hat. Daher rate ich Auslandsüberweisungen in beide Richtungen im 4-stelligen Bereich zu halten.

Will man Bitcoin in Immobilien tauschen, rate ich ebenfalls zu solch kleinen Tranchen oder über bitcoin.de die Bitcoin zu tauschen - dann bekommt man zwar viele kleine Buchungen ins Konto, aber das sind alles deutsche Sender. Tauscht man zudem nur steuerfreie BTC in Euro, muss man sich nichtmal um die Steuer kümmern.

Will man jedoch "mal so eben" ein paar Mio. Euro auszahlen lassen, wird's in der Tat schwierig - hab ich selber noch nicht gemacht, wozu auch?!?

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vor 3 Stunden schrieb Jokin:

Richtig, deshalb wird das auch nur mit Kreuzchenlisten gemacht und gut ist.

Binance wollte von mir deutlich mehr Daten haben. Sie wollten von mir gleich noch Jahresgehalt, Arbeitgeber und einiges mehr wissen. Sogar meinen Login Namen sollte ich angeben. Es fehlt eigentlich nur noch, dass sie auch nach meinem Passwort fragen für maximale Sicherheit....

Das fertig ausgefüllte Formular sollte ich dann auf einen mir unbekannten Server hochladen, der ganz sicher nicht in der EU steht. Google hätte direkt noch eine Kopie bekommen weil es deren Formular war. Ganz ehrlich das ist mir dann doch etwas zu viel Daten, die ich in mir unbekannte Hände geben soll. Eine Datenschutzvereinbarung fehlte komplett.

Da hört der Spaß dann für mich auf. Auch meine Steuererklärung möchte ich zu diesen Bedingungen nicht hochladen. Auf der Steuererklärung stehen ebenfalls Informationen drauf, die ich nicht auf Facebook veröffentlichen möchte. Ohne eine Datenschutzvereinbarung mit Servern im Ausland ist Binance in diesem Moment genauso wenig seriös wie Facebook.

Meine Lösung für dieses Problem war dann ausschließlich den Steuerreport bezüglich meiner Kryptowerte hoch zu laden mit den Hinweis, dass es in jedem Steuerreport eine Bilanz mit dem Jahresendstand gibt. Wenn sie diese Bilanzen nebeneinander legen sollte sich bereits ein sehr gutes Bild ergeben in welchen Jahren zu welchen Preisen ich Coins zugekauft oder verkauft habe. Wenn sie es dann ganz genau wissen wollen, finden sie natürlich auch jede Einzelbuchungen in dem Report. Das sind die Daten die ich gemäß EU Datenschutz bereit bin zu teilen. Binance hat noch 2 mal verlangt, dass ich deren Formular ausfülle mit dem Hinweis auf irgendwelche Regularien und ich habe 2 mal um einen Kompromiss gebeten und mich dabei jeweils auf den EU Datenschutz berufen.

Seit dem habe ich vom Support nichts mehr gehört. Ich kann leider nicht sehen wie der Fall jetzt abgeschlossen wurde. Wenn ich das richtig verstanden habe, würden sie mir im schlimmsten Fall einfach die Deposits verweigern? Wäre das eher still und heimlich oder deutlich sichtbar irgendwo in meinem Account?

Edit: Und Nein ich gehöre nicht zu dem oberen 1%. Dafür sind meine Bestände deutlich zu klein. Ich vermute eher der Trigger in meinem Fall war, dass einige meiner Coins für eine kurze Zeit zigfachen Wert hatten und ich damit irgend einen Grenzwert überschritten habe. Natürlich habe ich den Verkauf zu diesen traumhaften Kursen wie üblich verpasst.

Edited by skunk
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vor 5 Stunden schrieb skunk:

Wenn ich das richtig verstanden habe, würden sie mir im schlimmsten Fall einfach die Deposits verweigern? Wäre das eher still und heimlich oder deutlich sichtbar irgendwo in meinem Account?

Wahrscheinlich akzeptieren sie dann keine Fiat-Einzahlungen.

Ich nutze Binance nicht für Fiat-Einzahlungen. Ich schicke da nur Coins hin und nutze die Visakarte um sie in Euros umzuwandeln.

Herkunftsnachweis war nicht nötig bisher trotz recht hohem Guthaben ...

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vor 1 Minute schrieb Jokin:

Wahrscheinlich akzeptieren sie dann keine Fiat-Einzahlungen.

FIAT habe ich bei Binance nie ein oder ausgezahlt. Das Support Ticket drehte sich auch eher um die Herkunft meiner Coins. Daran schienen sie sich gestört zu haben.

vor 3 Minuten schrieb Jokin:

Herkunftsnachweis war nicht nötig bisher trotz recht hohem Guthaben ...

Kommt vielleicht noch. Bei mir wurde die Prüfung erst Zeitverzögert ausgelöst zu einem Zeitpunkt wo ich schon seit Wochen kein Guthaben mehr auf Binance liegen hatten.

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  • 3 weeks later...

Guten Morgen Forum 😃

habe mich nun mal extra angemeldet da ich zu dem Thema "Herkunftsnachweis" auch eine Frage habe. Bin seit ca. 2013 in BTC und seit 2017 in Altcoins investiert und hab auf verschiedenen Börsen wie Bitpanda,Coinbase und Binance immer fleissig gekauft und nun alles auf Exodus liegen.

Wenn ich nun von Exodus z.B. an Panda oder Coinbase sende um in Fiat zu verkaufen und auszuzahlen, stellt sich für mich die Frage wie soll ich dieses ganze durcheinander nachweisen? Die Coins wurden mal mit Konto mal mit Kreditkarte bezahlt, Kreditkarte wieder ausgeglichen und wieder gekauft...sogar mal nem Kollegen Bargeld gegeben und er mir seine Coins gesendet weil er durch zu großen Verlust nicht mehr wollte usw.

Auch bei Binance wurde ich komischerweise gesperrt 🙄 Habe BNB an die App STEPN (Art NFT Game) gesendet dann gesehen das Solana günstiger wäre...also wieder zurück zu Binance und BNB verkauft und Solana gekauft und wieder versendet -> Sperrung wegen 3. Anbieter irgendwas und angeblich hat das Sicherheitssystem angeschlagen. Lange Rede - Fazit: Bei Binance komme ich an keine History mehr wo damals auch etliche Coins gekauft wurden 🙄

Also wenn ich jetzt in 2-3 Jahren alles veräußern möchte bin ich ganz ehrlich...keine Ahnung wie ich so ein WirrWarr über Jahre aufschlüsseln soll? Wenn ich mir die Blockinfo Seiten angucke sehe ich zwar alle Transaktionen aber wenn dort steht Binance zu meiner Wallet ist es ja nicht ersichtlich das es sich um MEIN Binance handelt und es nicht irgendeine Geldwäsche Transaktion war.

Hoffe ihr wisst was ich meine und Sorry das ich den Thread hierzu nutze aber denke passt einfach mit rein 😅

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vor 2 Stunden schrieb Huraxdax0815:

Wenn ich nun von Exodus z.B. an Panda oder Coinbase sende um in Fiat zu verkaufen und auszuzahlen, stellt sich für mich die Frage wie soll ich dieses ganze durcheinander nachweisen? Die Coins wurden mal mit Konto mal mit Kreditkarte bezahlt, Kreditkarte wieder ausgeglichen und wieder gekauft...sogar mal nem Kollegen Bargeld gegeben und er mir seine Coins gesendet weil er durch zu großen Verlust nicht mehr wollte usw.

Ich habe Binance meine Steuerreports der vergangenen Jahre und auch ein Entwurf für das aktuelle Steuerjahr gesendet mit dem Hinweis, dass in jedem Steuerreport ein Jahresendstand zu finden ist. Sie müssen also nicht alle Seiten des Steuerreports lesen. Sie müssen eigentlich nur die Jahresbestände nebeneinander legen und können dann bereits beurteilen an welchem Jahr sie besonders interessiert sind. In dem Steuerreport ebenfalls enthalten sind dann alle Trades und Transfers für dieses Steuerjahr.

Bisher hat sich Binance nicht zurück gemeldet. Ich werte das mal als gutes Zeichen. Mehr Infos habe ich aktuell leider noch nicht.

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Ich habe Post von Coinbase bekommen und veröffentliche hier die Aussage von Coinbase:

Zitat

Alle Kunden, die auf der Coinbase-Plattform handeln möchten, müssen bereit sein, Hintergrundüberprüfungen durchführen zu lassen, einschließlich des Nachweises ihrer Geldquellen und ihres Vermögens, so dass dies die Bereitstellung von Gehaltsabrechnungen, Nachweisen von Erbschaften/Schenkungen, Immobilienverkäufen usw. beinhalten würde. Sollte Ihr Konto eingefroren werden, weil Sie auf unsere Anfragen nicht reagiert haben, können Sie Ihr Geld von der Plattform in eine beliebige Cold Wallet, die Sie besitzen, entfernen. Ich hoffe, das beantwortet Ihre Fragen.

Also man kann die Assets auf private Wallets zurücküberweisen wenn ich das richtig verstanden habe. Da braucht sich auch niemand aufregen. Man kann es dann bei anderen Zahlungsservices versuchen oder man wechselt es auf einer DEX in USDT wenn man es für nötig hält, und kann so auch etwas traden ohne eine regulierte Börse die ihre Kunden durchleuchten muss.

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vor einer Stunde schrieb Sophopt:

Da braucht sich auch niemand aufregen.

Also ich rege mich lieber auf wenn es darum geht derart sensible Personen bezogene Daten ohne Datenschutzerklärung auf einen Server außerhalb der EU hochzuladen. Es erscheint mir sinnvoller mich darüber vorher aufzuregen als darauf zu warten, dass die erste Börse "versehentlich" meine Daten an dritte verkauft. Wäre ja nicht das erste mal....

Edited by skunk
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vor 4 Stunden schrieb skunk:

Also ich rege mich lieber auf wenn es darum geht derart sensible Personen bezogene Daten ohne Datenschutzerklärung auf einen Server außerhalb der EU

Auf einer DEX gibt es gar kein KYC. Als Zahlungsservices kommen Mercuryo, Simplex, Banxa, MoonPay, Advcash und Guardarian in Frage. Meine Lieblingsbörse ist übrigens CoinEX. Die haben mich am wenigsten genervt. Aber ich brauche auch diese Börse nicht. Übrigens ist die Wallet Guarda gar nicht so schlecht. Es gibt praktisch nur den einen Diffamierungsartikel auf Bitcointalk aber sonst kaum nennenswerte Negativmeldungen. Nur weil da einer wissen will, dass da ein Verbrecher dran beteiligt ist, ist das für mich kein Grund diese Wallet nicht zu benutzen, denn genaugenommen gibtr es gar keine bessere Wallet für Windows.

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vor 37 Minuten schrieb Sophopt:

Auf einer DEX gibt es gar kein KYC.

KYC ist hier auch nicht das Problem. Bei KYC habe ich vorgefertigte Prozesse direkt auf der Webseite und es gibt eine Datenschutzvereinbarung. Außerdem ist dieser vorgefertigte Prozess nicht über Nacht entwickelt worden. Da waren genug Leute daran beteiligt sodass wohl mindestens eine Person auf die Idee kommen sollte diese KYC Daten ordentlich zu schützen.

Wenn diese KYC Daten an dritte verkauft werden wäre das sicherlich immer noch ärgerlich genug aber in Anbetracht welche Daten erhoben werden sollte sich der Schaden eigentlich in Grenzen halten. Das ist also durchaus ein Risiko was ich persönlich bereit bin einzugehen.

Etwas anders sieht die Lage bei den Daten aus die jetzt zusätzlich erhoben werden. Diese laufen erstmal komplett am etablierten KCY Prozess vorbei. Ich wurde von Binance aufgefordert ein Google Form auszufüllen. Google bekommt also direkt eine Kopie von was auch immer ich dort eingebe. Datenschutz scheint hier von der ersten Sekunden keine Rolle zu spielen. Mir ist der Datenschutz aber wichtig. Wenn sie zusätzliche Daten erheben wollen dann bitte mit der gleichen Sorgfalt wie bei den KYC Daten. Ich erwarte eine Datenschutzvereinbarung. Ich erwarte einen durchdachten Prozess bei dem sich ein paar Leute Gedanken darüber machen wie sie planen meine Daten zu schützen. Ich erwarte, dass die selben Personen sich auch Gedanken darüber machen ob sie zur Erreichung ihrer Ziele nicht auch weniger Daten erfassen können.

Fakt ist, dass mich der Binance Support aufgefordert hat eine Google Form auszufüllen und Nachweise in das Support Portal hochzuladen. Wer hat denn alles Zugriff auf das Support Portal? Klingt für mich nicht nach einer geeigneten Plattform um besonders schützenswerte Daten auszutauschen. Außerdem holen sie gleich zum Rundumschlag aus. Sie wollen deutlich mehr Daten erfassen als sie zur Erfüllung ihrer Aufgabe benötigen.

Meine letzte Rückfrage wurde durch ganze 4 Teams durch gereicht. Die wissen also nicht mal intern wer dafür eigentlich zuständig ist. Ebenfalls nicht ganz uninteressant ist, dass 3 Teams innerhalb von Minuten bis vielleicht maximal 1 Stunde Reaktionszeit hatten. Das 4. und letzte Team scheint dagegen gänzlich andere Arbeitszeiten zu haben. Sind das noch Interne Mitarbeiter oder werde ich hier an eine Dritte Partei weiter gereicht?

Auch witzig ist, dass das Ticket im Support Portal nach wenigen Tagen ins Timeout läuft und dann von mir nicht mehr eingesehen werden kann. Das zeigt doch schon recht deutlich, dass der Support Prozess hier missbraucht wird für Themen für die er Ursprünglich nicht konzipiert wurde.

Da ich an den Support Tickets und all den anderen Punkten nicht viel ändern kann bleibt mir am Ende eben nur die Möglichkeit auf diese Unstimmigkeiten hinzuweisen und um eine manuelle Korrektur des Prozesses zu bitten. Endergebnis ist noch offen.

 

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