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Ab 2035EU-Parlament stimmt für Verbrenner-Aus


Chantal Krüger II

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Es ist soweit.

https://www.focus.de/auto/news/ab-2035-eu-parlament-stimmt-fuer-verbrenner-aus_id_185801659.html

 

Es wird dahingehend Miner betreffen, weil es einen Verdrängungswettbewerb über die verfügbare Energie geben wird. So wie Biodiesel aus Raps, wo man dann kein Essen mehr angebaut hat, sondern Raps, um den zu verfahren. Also wird die nächste Sau, die durchs Dorf rennt, Grüne Coins oder so 🙂

Ich sehe uns alle schon mit 60 auf der Autobahn und was, das ist auch gut so.

 

Edited by Chantal Krüger II
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vor 3 Stunden schrieb Chantal Krüger II:

Es ist soweit.

https://www.focus.de/auto/news/ab-2035-eu-parlament-stimmt-fuer-verbrenner-aus_id_185801659.html

 

Es wird dahingehend Miner betreffen, weil es einen Verdrängungswettbewerb über die verfügbare Energie geben wird. So wie Biodiesel aus Raps, wo man dann kein Essen mehr angebaut hat, sondern Raps, um den zu verfahren. Also wird die nächste Sau, die durchs Dorf rennt, Grüne Coins oder so 🙂

Ich sehe uns alle schon mit 60 auf der Autobahn und was, das ist auch gut so.

 

Ich fahre weiter 100 bis 120 mit meinem E Auto, getankt mit Solarstrom. 

Das Verbot finde ich sinnvoll. Wichtig ist aber,  dass die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut wird und dass es Konkurrenz unter den Ladesäulenanbietern gibt.

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Interessante CDU-Argumente in dem Artikel.

Arbeitsplätze würden vernichtet werden:  Na und? Wir haben eh nicht genug Fachkräfte um auch in 2035 Tausend Teile eines Verbrenners zusammen zu schrauben. Und natürlich werden 2035 nicht alle Verbrenner verschwinden, denn viele Autos werden außerhalb Europas verkauft.

eFuels wären die Lösung: Allein schon der Verbrenner verwandelt nur 1/3 der im Kraftstoff enthaltenen Energie in Vortrieb. Bezieht man zudem die Erzeugung von eFuels in den Gesamtwirkungsgrad ein, ergibt sich ein absolut unterirdisches Ergebnis.

 

Daher wird es vermutlich noch recht lange konventionellen Kraftstoff geben, da muss sich niemand Sorgen machen. 
Es gibt halt in der EU keine Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr. 

Bis dahin wird es jedoch auch kaum noch eine nennenswerte Nachfrage nach Verbrennungsmotoren in Neufahrzeugen geben.

Bis dahin sind wir auch 12 Jahre weiter mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur. Man darf nicht vergessen, dass es vor 16 Jahren nichtmal ein iPhone gab und wie schnell sich das weiterentwickelt hat.

 

Ich mache mir da keine Sorgen 🙂 

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1 hour ago, Jokin said:

Interessante CDU-Argumente in dem Artikel.

Arbeitsplätze würden vernichtet werden:  Na und? Wir haben eh nicht genug Fachkräfte um auch in 2035 Tausend Teile eines Verbrenners zusammen zu schrauben. Und natürlich werden 2035 nicht alle Verbrenner verschwinden, denn viele Autos werden außerhalb Europas verkauft.

eFuels wären die Lösung: Allein schon der Verbrenner verwandelt nur 1/3 der im Kraftstoff enthaltenen Energie in Vortrieb. Bezieht man zudem die Erzeugung von eFuels in den Gesamtwirkungsgrad ein, ergibt sich ein absolut unterirdisches Ergebnis.

 

Daher wird es vermutlich noch recht lange konventionellen Kraftstoff geben, da muss sich niemand Sorgen machen. 
Es gibt halt in der EU keine Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr. 

Bis dahin wird es jedoch auch kaum noch eine nennenswerte Nachfrage nach Verbrennungsmotoren in Neufahrzeugen geben.

Bis dahin sind wir auch 12 Jahre weiter mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur. Man darf nicht vergessen, dass es vor 16 Jahren nichtmal ein iPhone gab und wie schnell sich das weiterentwickelt hat.

 

Ich mache mir da keine Sorgen 🙂 

Du solltest Dir das Beispiel Norwegen ansehen und wie das es geschafft haben, innerhalb von kürzester Zeit auf 70+% Neuwagenzulassung bei Stromern zu bekommen.

Was die CDU da argumentiert ist nicht einmal so verkehrt, aber die haben wenig Ahnung von der Materie.

 

1. eFuels kann man unterschiedlich herstellen, es kommt im Prinzip darauf an, Fossil Neutral zu werden. Jedoch sollte Fossil frei das Ziel sein.

2. Besonders in einigen Bereichen, macht eine Übergangslösung Sinn, wie Schwerlastverkehr oder Deep Sea Shipping (für die alten Schiffsdiesel)

3. eFules herzustellen ist ein Chemischer Prozess, der zusammen mit der Verbrennung einen sehr schwachen Wirkungsgrad hat (da hast Du sowas von recht).

4. Es hängt davon ab, welche Incentives und Steuermodelle zur Einführung von Stromer gefahren werden. Einfach eine Maut auf der Autobahn pro Kilometer einführen. 1 Euro für Diesel und 1c für E-Autos, da geht das sehr schnell 🙂

Und in 12 Jahren wird es komplett andere Generationen von Batterien geben, das wird auch die Ladeinfrastruktur entlasten. Ich denke, eine Weiterführung des Tankstellensystems macht Sinn, als zentrale Punkte zum Laden zu haben, wenn das Laden unter 10 Minuten dauert. Bei Hydrogen klappt das auch schon ganz gut, bis mal wieder eine Tankstelle explodiert ...

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vor einer Stunde schrieb Chantal Krüger II:

Einfach eine Maut auf der Autobahn pro Kilometer einführen. 1 Euro für Diesel und 1c für E-Autos, da geht das sehr schnell 🙂

Naja, in Norwegen funktioniert das. In Deutschland weicht ein nennenswerter Anteil auf das gut ausgebaute übrige Straßennetz aus. 

Allerdings ließe sich das mit dem derzeitigen LKW-Mautsystem kombinieren.

vor einer Stunde schrieb Chantal Krüger II:

2. Besonders in einigen Bereichen, macht eine Übergangslösung Sinn, wie Schwerlastverkehr oder Deep Sea Shipping (für die alten Schiffsdiesel)

Klar, für diese Anwendungsgebiete halte ich das auch für sinnvoll, insbesondere wenn die eFuels in windreichen Gegenden erzeugt werden in denen die Abwärme zudem sinnvoll genutzt werden kann.

Da eFuels in der Herstellung deutlich teurer sind als fossilFuels, wird der Markt nicht freiwillig auf eFuels schwenken.

Vor allem wird das E-Auto dann nur noch wirtschaftlicher.

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43 minutes ago, Jokin said:

Naja, in Norwegen funktioniert das. In Deutschland weicht ein nennenswerter Anteil auf das gut ausgebaute übrige Straßennetz aus. 

Allerdings ließe sich das mit dem derzeitigen LKW-Mautsystem kombinieren.

Klar, für diese Anwendungsgebiete halte ich das auch für sinnvoll, insbesondere wenn die eFuels in windreichen Gegenden erzeugt werden in denen die Abwärme zudem sinnvoll genutzt werden kann.

Da eFuels in der Herstellung deutlich teurer sind als fossilFuels, wird der Markt nicht freiwillig auf eFuels schwenken.

Vor allem wird das E-Auto dann nur noch wirtschaftlicher.

In Norwegen hat man ein Massnahmenpaket genommen, dass in der Gesammtheit geholfen hat. Das ging von Versicherungsermässigungen, Maut, Parkgebühren etc, da kann man nicht ausweichen. Oder einfach die Steuern so hochziehen, dass sich ein Verbrenner nicht mehr lohnt 🙂

Der Markt wird dann auf eFules umsteigen, wenn es eine Steuer gibt, die zwischen eFules und Fossil unterscheidet. Das wird kommen, der Ansatz ist im ETS zu finden, also CO2 Handel. 

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vor 8 Stunden schrieb Chantal Krüger II:

Der Markt wird dann auf eFules umsteigen, wenn es eine Steuer gibt, die zwischen eFules und Fossil unterscheidet. Das wird kommen, der Ansatz ist im ETS zu finden, also CO2 Handel. 

Das wäre ok.

Mit der CDU befürchte ich jedoch Subventionen bei eFuels damit die nicht teurer als fossile Kraftstoffe werden.

Denn die Mineralölsteuereinnahmen dind auch nicht zu verachten. Zum "Glück" heißt die nun "Energiesteuer", da kann man sie auch auf eFuels erheben :D 

Diese Einnahmen dürften einträglicher sein als über die Einnahmen durch den Stromverbrauch in Autos.

(nur auf Deutschland bezogen)

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1 hour ago, Jokin said:

Das wäre ok.

Mit der CDU befürchte ich jedoch Subventionen bei eFuels damit die nicht teurer als fossile Kraftstoffe werden.

Denn die Mineralölsteuereinnahmen dind auch nicht zu verachten. Zum "Glück" heißt die nun "Energiesteuer", da kann man sie auch auf eFuels erheben :D 

Diese Einnahmen dürften einträglicher sein als über die Einnahmen durch den Stromverbrauch in Autos.

(nur auf Deutschland bezogen)

Das Steuersystem muss dann natürlich überdacht werden. Eine Energiesteuer macht für mich wenig Sinn, auch weil man bei Strom schlecht unterscheiden kann.

Es ist besser, die Kilometerleistung zu nehmen. Machen die Holländer das nicht so ?  Auch Stromer verunreinigen ziemlich.

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Warten wir ab wie es bis 2035 laufen wird und ob es stand hält. Viele Vorhaben scheitern ja an der Notwendigkeit und Realität. Siehe Atomkraft (im gesamten europäischen Ausland).
EMobilität muss man sich erst leisten können.
Sarkastisch gesagt: In der dritten Welt spielt die Elektrifizierung so gut wie keine Rolle, weil man dafür Voraussetzungen benötigt. Es ist ein sehr sehr teures & teilweise unpraktisches Unterfangen die Mobilität zu elektrifizieren und das können sich nur Menschen & Staaten leisten, die in der maslowschen Bedürfnispyramide recht weit oben stehen. Desto existenzieller die Ängste/Probleme, desto weniger hat man das Geld/Verständnis auf unpraktische Teil-Symbolpolitik.

Ich glaube diese Vorschrift wird sowieso keine Rolle mehr spielen, denn es kommen ganz andere Zeiten auf Europa und vor allem Deutschland zu. 

Edited by bartio
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8 hours ago, bartio said:

Warten wir ab wie es bis 2035 laufen wird und ob es stand hält. Viele Vorhaben scheitern ja an der Notwendigkeit und Realität. Siehe Atomkraft (im gesamten europäischen Ausland).
EMobilität muss man sich erst leisten können.
Sarkastisch gesagt: In der dritten Welt spielt die Elektrifizierung so gut wie keine Rolle, weil man dafür Voraussetzungen benötigt. Es ist ein sehr sehr teures & teilweise unpraktisches Unterfangen die Mobilität zu elektrifizieren und das können sich nur Menschen & Staaten leisten, die in der maslowschen Bedürfnispyramide recht weit oben stehen. Desto existenzieller die Ängste/Probleme, desto weniger hat man das Geld/Verständnis auf unpraktische Teil-Symbolpolitik.

Ich glaube diese Vorschrift wird sowieso keine Rolle mehr spielen, denn es kommen ganz andere Zeiten auf Europa und vor allem Deutschland zu. 

Doch es wird so kommen, das ist oberste Strategie in Europpe. Google mal unter "Open Autonomie der EU". Fakt ist nunmal, dass ca. 80% der verfügbaren Ölreserven in politisch unsicheren Staaten liegen, davon will die EU weg. Russland hat es gerade wieder gezeigt.

Wenn man dabei noch die Welt retten kann, warum nicht.

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vor 8 Stunden schrieb bartio:

Ich glaube diese Vorschrift wird sowieso keine Rolle mehr spielen, denn es kommen ganz andere Zeiten auf Europa und vor allem Deutschland zu. 

Ich denke auch nicht, dass die Vorschrift kommen wird.

Die Automobilhersteller werden den Rest der Welt mit Fahrzeugen bedienen, die den dortigen Gesetzen genügen. Für diese Märkte werden auch weiterhin Verbrenner produziert werden.

Jedoch liegt auf der Hand, dass der neue Abgasstandard EU7 total verrückte Lösungen fordert wie z.B. den Bremsstaub-Staubsauger (https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/feinstaub-euro-7-norm-soll-die-abgase-von-bremsbelaegen-reduzieren/28793152.html). Dank Rekuperation benötigen E-Fahrzeuge den Sauger voraussichtlich nicht.

Somit werden Verbrenner immer teurer und die E-Fahrzeuge werden im Verhältnis dazu immer günstiger. Da die Weiterentwicklung den Zukunftstechnologien gilt (also nicht den Verbrennern) werden E-Fahrzeuge schneller laden, mehr Kapazität laden und die Infrastruktur wird sich verbessern.

Und weil wir für immer mehr Autos auch immer mehr Strom brauchen, ist es vollkommen logisch, dass wir auch mehr Strom erzeugen müssen. Würden wir dies mit Atomkraftwerken versuchen, würden wir mehr und mehr Atommüll produzieren, in immer schnellerem Tempo - und wir haben seit 50 Jahren schon keine Idee wohin mit dem Atommüll. Wir holen den Kram sogar wieder aus Salzstöcken raus und zahlen mehrere Mrd. Euro, die von jedem einzelnen Steuerzahler bezahlt werden müssen. Aktuell 4,7 Mrd. Euro .... geteilt durch 80 Mio. Einwohnern sind das nur 60 Euro - Schnäppchen. :D
Sorry, aber Atomkraft ist keine Lösung auch wenn du ein Fan von Atomstrom bist.

Wir sind in Deutschland schon verdammt weit mit der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. 1/3 des Weges ist schon gegangen. Nun gehen wir ihn konsequent weiter und versorgen unsere Nachbarn mit EE während unsere Nachbarn uns mit ihrem Atom- und Fossilstrom versorgen solange es sich nicht lohnt riesige Stromspeicher zu errichten.

 

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vor 39 Minuten schrieb Chantal Krüger II:

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Ein Fehler ist, es geht nicht nur um Stromer vs. Fossil, auch um Abhängigkeiten davon. 

https://www.focus.de/auto/news/neuwagen-aus-ab-2035-die-drei-irrtuemer-des-verbrenner-verbots_id_185896373.html

Irre. Einfach völlig irre.

Allein das Bild zu den HVO hat mich irritiert. Wie kann es sein, dass das chemische Verfahren zur Herstellung von HVO weniger Strom je gefahrenen km verbraucht als das direkte Verfahren von Strom. Nur 1 kWh je Liter HVO-Kraftstoff?

Also bei aktuellen Stromkosten würde ein Liter keine 50 Cent kosten? Warum macht man das dann nicht schon längst?!?

Die Fußnote besagt, dass die Ergebnisse bereits 2013 ermittelt wurden.

Wenn der "Kommentator", der den besagten Artikel verfasst hat auch einen Funken Verstand hätte, wäre er selbst drauf gekommen, dass da irgendwas nicht stimmen kann.

 

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7 minutes ago, Jokin said:

Irre. Einfach völlig irre.

Allein das Bild zu den HVO hat mich irritiert. Wie kann es sein, dass das chemische Verfahren zur Herstellung von HVO weniger Strom je gefahrenen km verbraucht als das direkte Verfahren von Strom. Nur 1 kWh je Liter HVO-Kraftstoff?

Also bei aktuellen Stromkosten würde ein Liter keine 50 Cent kosten? Warum macht man das dann nicht schon längst?!?

Die Fußnote besagt, dass die Ergebnisse bereits 2013 ermittelt wurden.

Wenn der "Kommentator", der den besagten Artikel verfasst hat auch einen Funken Verstand hätte, wäre er selbst drauf gekommen, dass da irgendwas nicht stimmen kann.

 

Es gab mal Ansätze mit Bakterien, aber an die Ergebnisse kann ich mich nicht mehr erinnern. Die wollten damals Diesel aus Müll herstellen. 

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vor 3 Stunden schrieb Chantal Krüger II:

Es gab mal Ansätze mit Bakterien, aber an die Ergebnisse kann ich mich nicht mehr erinnern. Die wollten damals Diesel aus Müll herstellen. 

Ja, das geht sicher - Biogas wird ja auch ähnlich erzeugt.

 

Das HVO hingegen scheint ziemlich energiefressend zu sein, da braucht's hohe Temperaturen und hohe Drücke (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hydriertes_Pflanzenöl).

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vor 11 Stunden schrieb Jokin:

Allein das Bild zu den HVO hat mich irritiert. Wie kann es sein, dass das chemische Verfahren zur Herstellung von HVO weniger Strom je gefahrenen km verbraucht als das direkte Verfahren von Strom. Nur 1 kWh je Liter HVO-Kraftstoff?

Das ist ein "Vergleich" der Autolobby und deshalb wird getrickst.

Der Grundstoff des HVO-Kraftstoffs enthält Energie  und dessen Herstellung passiert auf einem Feld ohne großen Stromverbrauch. Da fällt das bisschen Strom zur Umwandlung dieses Stoffes nicht so ins Gewicht. Deshalb ist der HVO-Kraftstoffs auf den ersten Blick total effizient.

Das Ganze ist aber natürlich Unsinn bzw. ein Trick. Für einen gerechten Vergleich müßte man die Grundressource des HVO-Kraftstoffs verstromen. Dabei würde dann so viel Strom entstehen das das E-Auto alleine damit ungefähr so weit fahren könnte wie ein Fahrzeug mit HVO-Kraftstoff.

Das ganze steht wissenschaftlich verklausuliert übrigens sogar direkt unter dem Bildchen.

Vergessen wurde das der Vergleich dadurch vollkommen sinnlos ist. Genauso gut könnte man Argumentieren das Erdöl total cool ist, es brauch nämlich kaum Energie das zu fördern und Autos fahren mit dem Erdöl Produkt viel weiter als mit dem Strom zur Förderung des Erdöls.

An der Physik kommt aber niemand vorbei und es ist IMMER sehr viel effizienter Energetische Umwandlungen in richtig großem Maßstab durchzuführen (Also z.B. eine Riesen Turbine zur Verstromung) als abertausende kleine Motoren zu verwenden.

Edited by groocer
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Hat eigentlich schonmal jemand über folgendes nachgedacht:  Wenn immer mehr und mehr E-Autos kommen, und immer mehr Leute die E-Autos durch eigene PV-Anlagen aufladen, dann entgehen dem Staat Milliarden an Steuergeldern, die er sonst über Steuern auf Benzin und Diesel einnehmen würde. Und ich frage mich: Wie kompensiert der Fiskus das?

 

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vor 11 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Hat eigentlich schonmal jemand über folgendes nachgedacht:  Wenn immer mehr und mehr E-Autos kommen, und immer mehr Leute die E-Autos durch eigene PV-Anlagen aufladen, dann entgehen dem Staat Milliarden an Steuergeldern, die er sonst über Steuern auf Benzin und Diesel einnehmen würde. Und ich frage mich: Wie kompensiert der Fiskus das?

 

Vielleicht durch eine verbesserte Aussenhandelsbilanz auf indirekte Weise?

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vor 15 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Hat eigentlich schonmal jemand über folgendes nachgedacht:  Wenn immer mehr und mehr E-Autos kommen, und immer mehr Leute die E-Autos durch eigene PV-Anlagen aufladen, dann entgehen dem Staat Milliarden an Steuergeldern, die er sonst über Steuern auf Benzin und Diesel einnehmen würde. Und ich frage mich: Wie kompensiert der Fiskus das?

 

Die Diskusion ist im Grunde durch und die Tendenz geht Richtung "Mobilitätssteuer".

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vor 1 Minute schrieb groocer:

Die Diskusion ist im Grunde durch und die Tendenz geht Richtung "Mobilitätssteuer".

An sich wäre die fairste Variante, das ganze Thema über die Energiesteuer zu regeln. Leichte Fahrzeuge mit niedrigem CW-Wert, geringen Abriebverlusten usw. sind dann deutlich günstiger, als große, schwere Fahrzeuge. Damit it es linear teurer, mehr Infrastruktur zu verschleissen, weil Hohes Gewicht & viel Abrieb eben auch mit höherem Energieverbrauch einher gehen. PV vom Dach ist bei BEV auch eher nur ein goodie, denn wer wirklich viel fährt, verbraucht irgendwann auch deutlich mehr, als die eigene PV produzieren kann. Rechne mal grob 20kWh/100km (geht auch problemlos mit 25kWh) und setz das in Relation zu dem Jahresertrag einer PV bzw. zum Tagesverbrauch eines normalen Einfamilienhaushaltes. Wer täglich 2 x 100km zum Arbeitsplatz pendelt, muss zwangsläufig Strom kaufen. Wer nur alle 3 Wochen 1 x zum Meeting fährt und den erst remote macht, könnte sich hingegen durch die aktuelle Kfz-Steuer benachteiligt fühlen, weil eAuto zu teuer für die Ersparnis ist.

Alternativ gibts eine Einteilung in Antriebs- und Gewichtsklassen, daraus ein Faktor und dieser wird mit den Jahreskilometern multipliziert, um die Mobilitätssteuer zu errechnen. Hat dann aber den Nachteil, daß verschleissarme Fahrweise genauso viel Steuern kostet, wie permanentes Gasgeben/Bremsen.

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51 minutes ago, Aktienspekulaant said:

Hat eigentlich schonmal jemand über folgendes nachgedacht:  Wenn immer mehr und mehr E-Autos kommen, und immer mehr Leute die E-Autos durch eigene PV-Anlagen aufladen, dann entgehen dem Staat Milliarden an Steuergeldern, die er sonst über Steuern auf Benzin und Diesel einnehmen würde. Und ich frage mich: Wie kompensiert der Fiskus das?

 

Das ist eine sehr gute Frage, mit der ich mich vor einem Jahr beschäftigen musste.

Das Problem geht sogar noch weiter. Wenn Du also Stromer in den Markt pushen willst und die E-Auto Transition schneller bekommen willst, dann musst Du ein Incentive System haben, also die Transition finanzieren. Sonst wirst Du ziemlich viele bei dieser Umstellung verlieren und durch ein reines Verbot es wird nicht klappen. Das endet dann damit, dass die Leute ihren Diesel fahren, bis er auseinanderfällt.

Sowas können Dinge wie Zuschuss oder ein System von Massnahmen sein, wie z.B. verminderte Parkgebühren, Maut, Versicherung, Steuern etc.. Am Anfang kann man dies durch erhöhte Preise bei den Fossilen finanzieren, eben die Parkgebühren, Maut ..., einfach erhöhen und eine höhere Abwrackprämie einführen. Da in anderen Ländern E-Autos nicht wirklich gekauft werden, sondern geleast, entstehen so neue Business Modelle.

Was die Stromerzeugung angeht, so geht bei Eigenproduktion sowieso einiges an Einnahmen verloren, das kann man nur durch eine PV Steuer kompensieren. Weil den Strom kann man schwerlich unterscheiden, ob er für die Haushalt oder Mobilität gebraucht wurden. Bedeutet, es wird eine Umgestaltung des Steuersystems geben.

MIt so einem Incentive / Lease System passiert dann was ganz merkwürdiges, da die Auto billiger werden, fangen die an Porsche zu fahren, anstatt einen Kleinwagen, weil der auf einmal bezahlbar ist. So werden die Auto anstatt immer kleiner und effektiver, auf einmal immer grösser und schneller. Da muss man dann einen Weg finden, das Incentive System zu limitieren. Genauso werden die Leute mit der neuen Fahrdynamik nicht klar kommen, da helfen nur weiter Geschwindigleitsbegrenzungen. Beispiel Norwegens, die hatten eine Zielsetzung von E-Autos und Neuzulassung (und die Porsches wurden immer mehr), danach wurden die teureren Autos nicht mehr auf Steuergelder gesponsert. Das gleiche mit der Geschwindigkeitsbegrenzung. Um die Einzuhalten hat mat den Strafkatalog drastisch erhöht. Wer z.B. in einer 60 Zone auch nur 5Km/h zu schnell fährt, fängt mit ca. 110 Euro an, das geht sehr schnell auf 1500 Euro hoch. OK, bei fahren mit Handy erwischt zu werden kostet jetzt ca. 1000 Euro. 

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vor 4 Stunden schrieb Aktienspekulaant:

Hat eigentlich schonmal jemand über folgendes nachgedacht:  Wenn immer mehr und mehr E-Autos kommen, und immer mehr Leute die E-Autos durch eigene PV-Anlagen aufladen, dann entgehen dem Staat Milliarden an Steuergeldern, die er sonst über Steuern auf Benzin und Diesel einnehmen würde. Und ich frage mich: Wie kompensiert der Fiskus das?

 

Ganz einfach, "streckenabhängige Maut", jeder km kostet. Blackbox, fertig. Und voila, da ist die Mobilitätssteuer. Das wird dann unser aller Graus werden, da wirds Zeit die Karre im Ausland zuzulassen, dann entfällt neben dem Mist wenigstens der ganze Rest oder es gibt noch n EU-Zuckerchen, dass die irgendwelche Erleichterung bekommen. Dann gilt es diese zu nutzen :D

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43 minutes ago, cryptonix said:

Ganz einfach, "streckenabhängige Maut", jeder km kostet. Blackbox, fertig. Und voila, da ist die Mobilitätssteuer. Das wird dann unser aller Graus werden, da wirds Zeit die Karre im Ausland zuzulassen, dann entfällt neben dem Mist wenigstens der ganze Rest oder es gibt noch n EU-Zuckerchen, dass die irgendwelche Erleichterung bekommen. Dann gilt es diese zu nutzen :D

Du darfst keine Karre im Ausland zulassen und damit in Deutschland fahren, um Steuern zu sparen, wenn Du in DE wohnst. Das gibt erheblichen Ärger bis Knast !

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vor 7 Minuten schrieb Chantal Krüger II:

Du darfst keine Karre im Ausland zulassen und damit in Deutschland fahren, um Steuern zu sparen, wenn Du in DE wohnst. Das gibt erheblichen Ärger bis Knast !

ChatGPT /mute. Junge Junge. Ich lass die Karre ja im Ausland zu, weil ich dann im Ausland wohn. Weils da dann eh schöner ist. So wie ich jetzt schon schnell nach PL zum tanken fahre ;) So einfach ist das.

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