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Dezentrale Wallets - Finanzamt


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Hallo,

ich habe eine eher generelle Frage:

hat das Finanzamt Zugriff auf dezentrale Wallets bzw die Daten darauf? Sie werden ja eigentlich nirgendwo gespeichert, außer in der blockchain, da es ja keinen Middlemen gibt, richtig?

Also hat das Finanzamt doch so oder so keinen Zugriff drauf oder?

 

Mit freundlichen Grüßen 

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Eine Blockchain ist transparent und jede Transaktion ist bis in alle Ewigkeit (bzw. bis der letzte Rechner funktionsunfähig wird) nachvollziehbar. Jedes Individuum und natürlich auch jedes Finanzamt hat Zugriff auf alle Bewegungen auf allen Wallets.

Worauf du vermutlich hinaus willst - kann ein Finanzamt eine Wallet zu bestimmten Personen nachverfolgen?
Wenn du ein jungfäuliche Wallet z.B. mit Metamask erstellst wohl eher nicht. Wie lange das so bleibt liegt dann am Nutzer.

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vor 4 Stunden schrieb Matchbox:

Wenn du ein jungfäuliche Wallet z.B. mit Metamask erstellst wohl eher nicht. Wie lange das so bleibt liegt dann am Nutzer.

Solange nichts auf die neue Wallet eingezahlt wird, ist sie praktisch nicht vorhanden in der Blockchain. Sobald man etwas einzahlt, ist es allerdings vorbei mit der Anonymität. Mining war früher eine Methode für anonyme ETH. Ich weiß allerdings nicht, ob die Miningpools IP-Adressen ihrer Miner an die Behörden weitergeben.

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vor einer Stunde schrieb Sophopt:

Solange nichts auf die neue Wallet eingezahlt wird, ist sie praktisch nicht vorhanden in der Blockchain. Sobald man etwas einzahlt, ist es allerdings vorbei mit der Anonymität. Mining war früher eine Methode für anonyme ETH. Ich weiß allerdings nicht, ob die Miningpools IP-Adressen ihrer Miner an die Behörden weitergeben.

Und wenn ich nur per Voucher einzahle?

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vor 5 Stunden schrieb Matchbox:

Eine Blockchain ist transparent und jede Transaktion ist bis in alle Ewigkeit (bzw. bis der letzte Rechner funktionsunfähig wird) nachvollziehbar. Jedes Individuum und natürlich auch jedes Finanzamt hat Zugriff auf alle Bewegungen auf allen Wallets.

Worauf du vermutlich hinaus willst - kann ein Finanzamt eine Wallet zu bestimmten Personen nachverfolgen?
Wenn du ein jungfäuliche Wallet z.B. mit Metamask erstellst wohl eher nicht. Wie lange das so bleibt liegt dann am Nutzer.

Ja das meine ich und wie das halt funktioniert mit Krypto Vouchern. Wenn ich die damit auflade ist ja eigentlich nirgendwo mein Name hinterlegt, bzw überhaupt irgendwie Daten von mir

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vor 23 Minuten schrieb cryptoneuling7:

Ja das meine ich und wie das halt funktioniert mit Krypto Vouchern. Wenn ich die damit auflade ist ja eigentlich nirgendwo mein Name hinterlegt, bzw überhaupt irgendwie Daten von mir

Um Vouchers zu kaufen, oder aber um sie später einzulösen, muss man sich verifizieren. Bei einem Zahlungsdienstleister.

Da ist rein garnichts anonym.

Auch bei p2p Bitcoinmarktplätzen muss man sich spätestens beim bezahlen auch bei einem Zahlungsdienstleister verifizieren.

Die einzige anonyme Möglichkeit ist das man von jemand direkt privat kauft. Also mit Bargeld.

Edited by Tschubaka
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vor 3 Minuten schrieb Tschubaka:

Um Vouchers zu kaufen, oder aber um sie später einzulösen, muss man sich verifizieren. Bei einem Zahlungsdienstleister.

Da ist rein garnichts anonym.

Auch bei p2p Bitcoinmarktplätzen muss man sich spätestens beim bezahlen auch bei einem Zahlungsdienstleister verifizieren.

Die einzige anonyme Möglichkeit ist das man von jemand direkt privat kauft.

Auch mit paysafecards? Also wenn man zb Voucher per paysafecard bezahlt? Soweit ich weiß muss man da unter 50€ keine Verifizierung machen, erst ab 50€ das „mypaysafecard“ gedöns. Und ich meine ja auch dass ich mich per Voucher bezahlen lasse. Also das eine andere Person die Voucher kauft und mir die Daten zum einlösen durchgibt. Oder muss ich mich dann beim einlösen des Vouchers auf eine dezentrale wallet nochmal verifizieren?

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vor 20 Minuten schrieb cryptoneuling7:

Auch mit paysafecards?

Paysafecards werden glaub ich nirgends akzeptiert.

vor 21 Minuten schrieb cryptoneuling7:

Also das eine andere Person die Voucher kauft und mir die Daten zum einlösen durchgibt.

Wie soll das gehen? Zum verifizieren benötigt man jede Menge Daten, Fotos von Personalausweis bis Stromabrechnung usw. Und auch eine Identifizierung mit Video.

Niemand gibt dir diese Daten.

Ja wenn du den Voucher einlösen willst musst du dich verifizieren. Allerspätestens dann.

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vor 9 Stunden schrieb cryptoneuling7:

Hallo,

ich habe eine eher generelle Frage:

hat das Finanzamt Zugriff auf dezentrale Wallets bzw die Daten darauf? Sie werden ja eigentlich nirgendwo gespeichert, außer in der blockchain, da es ja keinen Middlemen gibt, richtig?

Also hat das Finanzamt doch so oder so keinen Zugriff drauf oder?

 

Mit freundlichen Grüßen 

Hallo,

Zugriff hat das Finanzamt grundsätzlich auf keine einzige Kryptowallet denn da kann nur derjenige darauf zugreifen der die Privatekeys hat. Sobald du aber eine Transaktion startest und auf eine registrierte Börse mit KYC einzahlst und tradest sind alle deine Transakionen für jeden nachverfolgbar einschließlich dem Finanzamt. Du kannst aber diese Nachverfolgbarkeit jederzeit zunichte machen wenn du deine Bitcoins anonymisierst.

Eine Methode dazu sind Bitcoinmixer, was aber nicht so mein Ding ist. Da gibt es unzählige davon. Am besten mit Google suchen.

Eine meiner Ansicht weit bessere Methode ist es die Coins mittels sogenannter Privacycoins zu anonymisieren. Du schickst deine Coins an eine Börse, am besten ohne KYC und tauschst diese in XMR (Monero). Die XMRs sendest du dann an deine Monerowallet (werde dann paar Links posten wo du am besten downloaden kannst.) Die XMRs sendest du dann wieder an die Börse aber auf einen NEUEN Acount und tauschst sie zurück in Bitcoins die du auf eine wirklich neue "jungfräuliche" Bitcoinwallet schickst. Diese Bitcoins sind jetzt nicht mehr nachverfolgbar solange du sie nicht auf eine KYC Börse sendest und du sie anonym in dezentrale Coins tauschst die du auf DEXes verwenden kannst. Solange deine Coins nicht mit KYC Börsen in Berührung kommen oder du damit was kaufst das mit KYC verbunden ist bist du sicher und anonym. Kein Finanzamt sonstwer kann jetzt was bis zu dir zurückverfolgen.

Selbstverständlich sind die Coins nochmal zu anonymisieren wenn du sie wieder auf Börsen schickst die KYC erfordern um dein vorheriges Handeln auf der DEX nicht nachverfolgen zu können. Ich wüsste bei dieser Gangart keine Schwachstelle. Am besten ist es sowieso wenn man P2P handelt bzw ausschließlich auf Börsen die Anonymiät gewähren.

So, jetzt zu den Links

Um Coins zu wechseln ist z.B. https://www.btse.com/en/home sehr gut. Hab dort selbst schon öfters getradet und kann mich nicht beklagen. Alles ging gut. Solange kein FIAT-Geld involviert ist brauchts dort kein KYC.

Dann gibt es noch  https://nonkyc.io/  Diese Börse konnte ich problemlos nutzen und alles ging einwandfrei und auch sehr schnell. Werde ich wieder verwenden. 👍

TradeOgre soll angeblich auch ok sein. https://tradeogre.com/markets Dort ist man vor allem auf Privacycoins  fixiert aber ich habe da selbst noch nicht getradet.

Hier gibts weitere Börsen und Exchanges ohne KYC. https://kycnot.me/?t=exchange

 

 

Um eine Monero-Wallet einzurichten gibts Monero - secure, private, untraceable Hab ich schon mehrere Jahre und funktioniert  bestens. Die Wallet ist ein wenig komplizierter aber funktioniert präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. du kannst dir dort entweder die ganze Blockchain runterladen oder einen Remote-Node einrichten. Es ist halt mehr für fortgeschrittene User...

Leichter gehts mit der Featherwallet. Die ist ungefähr so zu handhaben wie die Electrumwallet. Sehr einfach also. https://featherwallet.org/

Wenn du solche Anonymisierungsmethoden konsequent beherzigst und anwendest solltest du ziemlich anonym sein und Ruhe haben vor neugierigen Blicken, Schnüfflern und übergriffigen Regulierern wie die EU.

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vor 17 Minuten schrieb cryptoneuling7:

Auch mit paysafecards? Also wenn man zb Voucher per paysafecard bezahlt?

Es kommt darauf an, vor wem und warum du etwas verbergen möchtest. Umso größer du als Fisch wirst, umso größer ist die Bereitschaft deiner Kontrahenten, dich zu enttarnen. 

Denke einmal an Encrochat, an Movie2k oder den Cyberbunker. Wenn du bestimmte Leute nervst, spielt Geld oder Aufwand keine Rolle mehr. Das heißt für dich erhöht sich auch der Aufwand und die Kosten, um unter dem Radar zu bleiben.

Sollte dich jemand bis zu der Paysafe Verkaufstelle zurückverfolgen, könnte die Person einmal auf die Videos des Kiosks schauen und das war’s. 

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vor 9 Minuten schrieb RGarbach:

Denke einmal an Encrochat, an Movie2k oder den Cyberbunker. Wenn du bestimmte Leute nervst, spielt Geld oder Aufwand keine Rolle mehr. Das heißt für dich erhöht sich auch der Aufwand und die Kosten, um unter dem Radar zu bleiben.

Die Enttarnung dieser Typen, vor allem die von Movie2k hat aber wenig mit den Coins zu tun sondern die wurden anderweitig aufgedeckt. Die Movie2k Leute haben die Coins freiwillig rausgerückt und sind deswegen auf freien Fuß gekommen. Sie haben sich also die Freiheit damit gekauft.

 

vor 13 Minuten schrieb RGarbach:

Sollte dich jemand bis zu der Paysafe Verkaufstelle zurückverfolgen, könnte die Person einmal auf die Videos des Kiosks schauen und das war’s. 

Paysafecards bekommt man im Gegenwert für maximal paar Euros. Ich glaub da wird keiner irgendeinen Aufwand betreibn denn was kann man mit solchen Kleinbeträgen schon anrichten...

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Paysafecards gibt's ja im Supermarkt überall, das höchste ist glaub ich 100 Euro?

Was aber auch nicht zu vergessen ist sind die Gebühren und Tauschkurse bei Vouchers. Ich hab das vor zig Jahren mal bei verschiedenen Vouchers nachgeschaut. Bei einem wars richtig fies, bei 50 Euro Voucher würden Bitcoin für 20 Euro übrigbleiben. Und bei 100 Euro würden 30 übrigbleiben. Die Kosten steigen also auch noch je höher der Betrag ist.

Aber auch der günstigste war total indiskutabel.

Ich weiss aber nicht welche Zahlungsmethode da verfügbar waren. Überweisung oder Paypal vermutlich.

Edited by Tschubaka
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vor 32 Minuten schrieb Theodor Euffel:

Hallo,

Zugriff hat das Finanzamt grundsätzlich auf keine einzige Kryptowallet denn da kann nur derjenige darauf zugreifen der die Privatekeys hat. Sobald du aber eine Transaktion startest und auf eine registrierte Börse mit KYC einzahlst und tradest sind alle deine Transakionen für jeden nachverfolgbar einschließlich dem Finanzamt. Du kannst aber diese Nachverfolgbarkeit jederzeit zunichte machen wenn du deine Bitcoins anonymisierst.

Eine Methode dazu sind Bitcoinmixer, was aber nicht so mein Ding ist. Da gibt es unzählige davon. Am besten mit Google suchen.

Eine meiner Ansicht weit bessere Methode ist es die Coins mittels sogenannter Privacycoins zu anonymisieren. Du schickst deine Coins an eine Börse, am besten ohne KYC und tauschst diese in XMR (Monero). Die XMRs sendest du dann an deine Monerowallet (werde dann paar Links posten wo du am besten downloaden kannst.) Die XMRs sendest du dann wieder an die Börse aber auf einen NEUEN Acount und tauschst sie zurück in Bitcoins die du auf eine wirklich neue "jungfräuliche" Bitcoinwallet schickst. Diese Bitcoins sind jetzt nicht mehr nachverfolgbar solange du sie nicht auf eine KYC Börse sendest und du sie anonym in dezentrale Coins tauschst die du auf DEXes verwenden kannst. Solange deine Coins nicht mit KYC Börsen in Berührung kommen oder du damit was kaufst das mit KYC verbunden ist bist du sicher und anonym. Kein Finanzamt sonstwer kann jetzt was bis zu dir zurückverfolgen.

Selbstverständlich sind die Coins nochmal zu anonymisieren wenn du sie wieder auf Börsen schickst die KYC erfordern um dein vorheriges Handeln auf der DEX nicht nachverfolgen zu können. Ich wüsste bei dieser Gangart keine Schwachstelle. Am besten ist es sowieso wenn man P2P handelt bzw ausschließlich auf Börsen die Anonymiät gewähren.

So, jetzt zu den Links

Um Coins zu wechseln ist z.B. https://www.btse.com/en/home sehr gut. Hab dort selbst schon öfters getradet und kann mich nicht beklagen. Alles ging gut. Solange kein FIAT-Geld involviert ist brauchts dort kein KYC.

Dann gibt es noch  https://nonkyc.io/  Diese Börse konnte ich problemlos nutzen und alles ging einwandfrei und auch sehr schnell. Werde ich wieder verwenden. 👍

TradeOgre soll angeblich auch ok sein. https://tradeogre.com/markets Dort ist man vor allem auf Privacycoins  fixiert aber ich habe da selbst noch nicht getradet.

Hier gibts weitere Börsen und Exchanges ohne KYC. https://kycnot.me/?t=exchange

 

 

Um eine Monero-Wallet einzurichten gibts Monero - secure, private, untraceable Hab ich schon mehrere Jahre und funktioniert  bestens. Die Wallet ist ein wenig komplizierter aber funktioniert präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. du kannst dir dort entweder die ganze Blockchain runterladen oder einen Remote-Node einrichten. Es ist halt mehr für fortgeschrittene User...

Leichter gehts mit der Featherwallet. Die ist ungefähr so zu handhaben wie die Electrumwallet. Sehr einfach also. https://featherwallet.org/

Wenn du solche Anonymisierungsmethoden konsequent beherzigst und anwendest solltest du ziemlich anonym sein und Ruhe haben vor neugierigen Blicken, Schnüfflern und übergriffigen Regulierern wie die EU.

Danke 🙏🏻🙏🏻🙏🏻

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vor 32 Minuten schrieb RGarbach:

Es kommt darauf an, vor wem und warum du etwas verbergen möchtest. Umso größer du als Fisch wirst, umso größer ist die Bereitschaft deiner Kontrahenten, dich zu enttarnen. 

Denke einmal an Encrochat, an Movie2k oder den Cyberbunker. Wenn du bestimmte Leute nervst, spielt Geld oder Aufwand keine Rolle mehr. Das heißt für dich erhöht sich auch der Aufwand und die Kosten, um unter dem Radar zu bleiben.

Sollte dich jemand bis zu der Paysafe Verkaufstelle zurückverfolgen, könnte die Person einmal auf die Videos des Kiosks schauen und das war’s. 

Ja es geht im Endeffekt darum dass ich mich online bezahlen lasse und nicht so großartig Bock auf steuern habe. Daher habe ich an Crypto gedacht. Ich habe mit dem Kauf der paysafecards sozusagen gar nichts zutun. Mir wird die einfach zugeschickt

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vor einer Stunde schrieb Theodor Euffel:

Eine meiner Ansicht weit bessere Methode ist es die Coins mittels sogenannter Privacycoins zu anonymisieren

Ich will das gar nicht, habe nix zu verbergen und Falls mal ein MHN nötig ist, will ich mich daran nicht zutode arbeiten.

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vor 46 Minuten schrieb cryptoneuling7:

Ja es geht im Endeffekt darum dass ich mich online bezahlen lasse und nicht so großartig Bock auf steuern habe. Daher habe ich an Crypto gedacht. Ich habe mit dem Kauf der paysafecards sozusagen gar nichts zutun. Mir wird die einfach zugeschickt

Da biste bei Krypto aber komplett falsch. Da macht man sich in jedem Fall nackig, an irgendeinen Punkt.

Zumal Kryptowährungen an sich schon völlig durchsichtig sind.

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Am 10.7.2024 um 14:08 schrieb cryptoneuling7:

nicht so großartig Bock auf steuern habe

Ja ne ist klar... Nicht vergessen, nebenbei Sozialleistungen zu beantragen.

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Am 10.7.2024 um 14:08 schrieb cryptoneuling7:

Ja es geht im Endeffekt darum dass ich mich online bezahlen lasse und nicht so großartig Bock auf steuern habe. Daher habe ich an Crypto gedacht. Ich habe mit dem Kauf der paysafecards sozusagen gar nichts zutun. Mir wird die einfach zugeschickt

Kryptowährungen dienen eher weniger der Steuerhinterziehung. Das Finanzamt ist nicht ganz so blöde - irgendwann machst du mal einen Fehler und schwupp, stehen sie bei dir auf der Matte und stellen Fragen, die du nicht beantworten möchtest. Dann bohrt die Steuerfahndung nach.

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Am 10.7.2024 um 14:08 schrieb cryptoneuling7:

Ja es geht im Endeffekt darum dass ich mich online bezahlen lasse und nicht so großartig Bock auf steuern habe.

Ich nehme mal an es geht nicht 0815 Ebay Verkäufe sondern eher Vollzeit Job. Wenn du keinen Bock hast auf Steuern zahlen dann nehme den Job nicht an. Wenn es dir zu viel Aufwand ist den Spaß zu versteuern dann erhöhe deinen Stundenlohn solange bis du bereit bist dich um die Steuererklärung selbst zu kümmern. Damit bist du dann faktisch als Selbstständiger unterwegs. Bedenke dabei auch, dass du auch die Sozialversicherungen abführen musst und im Krankheitsfall vermutlich keine Lohnfortzahlung bekommst. Auch das musst du in deinem Stundenlohn mit einrechnen. Alternativ wenn dir das mit der Selbstständigkeit zu aufwändig ist, kannst du auch einen Dienstleister wie Parakar oder Mauve Group zwischen schalten. Da bekommst du dann einen vollwertigen Arbeitsvertrag nach deutschem Recht mit allem was dazu gehört auch wenn dein Auftraggeber irgendwo im Ausland sitzt. Du kannst dich zumindest teilweise in Kryptowährungen bezahlen lassen und genießt dennoch vollen Sozialverischerungsschutz.

Wovon ich auf jedenfalls abraten würde ist Schwarzarbeit. Selbst wenn du dich noch so gut verstecken kannst kommt irgendwann die Buchprüfung bei deinem Auftraggeber und dann fällt es doch auf. Es reicht völlig wenn dein Auftraggeber mir ein Jobangebot macht und dabei zufällig erwähnt, dass er bereits einen weiteren Deutschen unter Vertrag hat und mich genauso bezahlen möchte. Ich werde das Angebot zur Schwarzarbeit nicht nur ablehnen sondern auch gleich noch das Finanzamt auf den Fall ansetzen. Und schon fliegst du auf und bekommst Probleme auch wenn du alles gemacht hast um unter dem Radar zu bleiben.

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