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bahamapascal

Warum werden manche Bitcoins für viel billiger verkauft als normal?

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Hallo,

Ich beobachte seit ein paar Tagen den Bitcoinkurs, hier auf bitcoin.de, es ist mir aufgefallen das vereinzelt Bitcoins weit unter dem "Normalpreis" verkauft/gekauft wurden.

So war z.B. vorhin ein Angebot von 7 Bitcoins zu einem Preis von 123,00 Euro pro Bitcoin, obwohl der Durchschnittliche preis bei etwa 147,00 Euro lag.

Gibt es da einen Grund dafür das diese Leute ihre Bitcoins so billig verkaufen?

Ich würde mich über eine möglichst rasche Antwort sehr freuen.

Gans liebe Grüße,

Pascal

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Hallo,

Ich beobachte seit ein paar Tagen den Bitcoinkurs, hier auf bitcoin.de, es ist mir aufgefallen das vereinzelt Bitcoins weit unter dem "Normalpreis" verkauft/gekauft wurden.

So war z.B. vorhin ein Angebot von 7 Bitcoins zu einem Preis von 123,00 Euro pro Bitcoin, obwohl der Durchschnittliche preis bei etwa 147,00 Euro lag.

Gibt es da einen Grund dafür das diese Leute ihre Bitcoins so billig verkaufen?

Ich würde mich über eine möglichst rasche Antwort sehr freuen.

Gans liebe Grüße,

Pascal

das hat eventuell mit der super tollen auto wiedereinstellungs mechanik zu tun weil wenn ein trade einen auto storno bekommt und man vorher das häckchen nicht rausmacht wird das angebot wieder neue eingestellt

 

oder war das ein angebot mit nur liberty reserve bank zahlungsmethode? ist ja so ein komischer dienst

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Hi elitenoob,

vielen Dank erstmal für deine rasche Antwort:)

 

Also wenn ich es richtig verstehe, mit der auto-wiederherstellungs-mechanik, ist das ein Versehen, welches die Personen, die ihre Bitcoins so billig verkaufen, gar nicht wollten?

Was meinst du mit "auto storno" ? Entschuldige mein nicht Wissen, aber ich habe bis jetzt noch keine trades hier getätigt, hoffe aber das sich das bald ändert :)

 

Oh, auf die Zahlungsart habe ich nicht geachtet, kann also gut sein das es über Liberty Reserve ging...aber da frag ich mich, warum würde jemand dann liberty reserv verwenden um Bitcoins zu handeln, wenn er einen weit geringeren Preis als "normal" bekommt?

 

Entschuldige für die vielen Fragen :(

bearbeitet von bahamapascal

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Hi elitenoob,

vielen Dank erstmal für deine rasche Antwort:)

 

Also wenn ich es richtig verstehe, mit der auto-wiederherstellungs-mechanik, ist das ein Versehen, welches die Personen, die ihre Bitcoins so billig verkaufen, gar nicht wollten?

Was meinst du mit "auto storno" ? Entschuldige mein nicht Wissen, aber ich habe bis jetzt noch keine trades hier getätigt, hoffe aber das sich das bald ändert :)

 

Oh, auf die Zahlungsart habe ich nicht geachtet, kann also gut sein das es über Liberty Reserve ging...aber da frag ich mich, warum würde jemand dann liberty reserv verwenden um Bitcoins zu handeln, wenn er einen weit geringeren Preis als "normal" bekommt?

 

Entschuldige für die vielen Fragen :(

naja wenn man ein verkaufsangebot einstellt und der käufer nicht innerhalb von 24 std die zahlung bestätigt kommt ein storno und das gebot was der verkäufer getätigt hat wird wieder eingestellt (für den alten preis)

wenn dann aber der preis schon wieder viel höher ist dann fragt man sich "warum verkauft er so billig?" also eher ein versehen

man kann natürlich das häkchen rausnehmen nur von vorne rein kann man es nicht deaktivieren

 

aber liberty reserve ist wohl nicht so weit verbreitet oder mag keiner nutzen keine ahnung aber ist immer so das die ihre bitcoins billiger verkaufen oder teurer kaufen damit überhaupt einer mit denen handelt ^^

 

aber wenn du sonst noch keinen account hier eröffnet hast würde es mich freuen wenn du dich über meinen link anmeldest ^^

https://www.bitcoin.de/r/5935wy

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Ja, das ist diese fürchterliche Funktion "Automatisches Rest-/Neu-Verkaufsangebot". Mich hat es gestern auch erwischt: Obwohl mir die Gefahr eigentlich bewußt war, hatte ich vergessen, bei einem Deal nachträglich den Haken rauszumachen. Als dann der Autostorno kam, wurde sofort neu eingestellt und natürlich sofort gekauft - 20% unter Marktpreis!!! **argghhhh**

 

Ich werde das Thema sofort nochmal in einem Verbesserungsvorschlag aufgreifen...

bearbeitet von espach

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@ elitenoob, Vielen, Vielen Dank für deine Antwort, das hast du sehr schön erklärt/beantwortet.

Was den Account angeht, hab ich schon einen den ich vor knapp einer Woche angelegt habe, als ich mit großer Freude mit mienen angefangen hatte (habe dieses jedoch wieder schnell aufgegeben, da ich mit meinen Nvidia GPUs nur 0.0025 BTC in 24 Stunden gemient habe

 

@espach, Ja das wäre toll wenn du das mal machen könntest, denn diese "Automatisches Rest-/Neu-Verkaufsangebot" Funktion hört sich sehr gefährlich an.

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war grad wieder so ein angebot. und wieder war ich zu langsam....

09.04.13 15:00 * 148,87 2,00000000 297,74

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Kann ich ganz einfach erklären, ist mir gerade auch passiert. Ein Verkauf von Gestern wurde automatisch storniert und automatisch wieder eingestellt. Blöderweise war ich zu langsam. 30 € Preisunterschied zu gestern. Das mit der Wiedereinstellung bei einem Auto-Storno ist blöde. Bei Teilverkäufen sehe ich ja noch Sinn darin, aber nicht bei Stornierungen. Wobei bei "manuellen" Stornierungen, also wenn der Käufer eine Stornierung wünscht und ich diese bestätige, ja das Angebot auch nicht wieder eingestellt wird.

 

Nun gut ich habe dem Käufer mein Angebotsirrtum erklärt (§119 I BGB), er will zwar gierig sein und sich darauf nicht einlassen, aber mal sehn was der Support sagt. Und ansonsten bleibt dem Käufer ja noch der Klageweg gegen mich um den Kauf zu erzwingen. Aber wie gesagt bei 30 € Preisunterschied ist der Angebotsirrtum ziemlich offensichtlich, nicht wahr?

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also ich war da fair und habe den verkauf durchgezogen.

wenn dein verkauf geklappt hätte wäre es um den gleichen preis weggegangen.

du wolltest um den preis verkaufen und das kannst du nun auch.

 

und es war ja offensichtlich ein fehler deinereites aus dem du lernen kannst.

 

 

leider macht geld leute gierig und handschlagqualität zählt nichts mehr.

 

 

meine meinung.

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Richtig, ich hätte dann verkauft und HEUTE mein Geld gehabt.

 

Nun rate mal, warum es den §119 BGB und fortfolgende. Es gibt auch sowas wie Treu und Glauben und das gilt für beide Seiten. Wenn bei einem Marktpreis von 186 € plötzlich ein Angebit für 150 € auftaucht, dann kann man getrost von einem Irrtum des Verkäufers ausgehen. Oder bei einem Tippfehler oder wie auch immer. Deine "Handschlagsqualitäten" haben nur Sinn, wenn Treu und Glauben eingehalten wird. Und das BGB ist da sehr eindeutig und basiert sogar auf deine "Handschlagsqualitäten". Denk mal darüber nach, warum wir die Regeln nach dem BGB haben. Das beinhaltet aber nun mal auch den Irrtum bei Willenserklärungen. Das hier ist schließlich keine Auktion, das sind hier normale Verkaufsverträge und da gilt nun mal das BGB in seiner Gänze.

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Oh und ein automatisches Widereinstellen eines Angebotes, weil ein Käufer vorher die Order stornieren lassen hat, stellt keine erneute Willenserklärung da.

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Sinnvoll für "Teilverkäufe" ja, ich hatte gestern bereits eine Stornierung, die vom Käufer abgegeben wurd und ich diese auch akzeptiert habe. Da wurde nichts neu eingestellt. Ich bin also nicht davon ausgegangen, dass dies bei einer automatischen Stornierung passiert. Wie gesagt ist mir das erste mal passiert und ich bin da recht tollerant, wenn jamand früher mal 3 Tage für ne Überweisung gebraucht hat, habe ich es akzeptiert. Aber der Verkauf, also die Willenserklärung ist mit der Stornierung des Verkaufs verloren gegangen.

 

Wie gesagt, bei einem Teilverkauf geht es um den REST und den Wollte ich ja als Ganzen auch zu dem Preis erstmal loswerden. Mit jedem Verkauf ist damit eine einzelne Willenserklärung von mir erfolgt. Was auch vollkommen okay ist. Für alles was ich verkaufen wollte ist erstmal eine Vertrag zustande gekommen. Wenn jetzt plötzlich ein Käufer abspringt und mit der automatischen sotnierung sind es gestern sogar 2 gewesen. Erlischt meine Willenserklärung für diesen Kaufvertrag. Mein Anliegen für alle einen Kaufvertrag zu bekommen, was ja die automatische Wiedereinstellung ist, habe ich ja bereits gehabt. Ergo keine neue Willenserklärung für die nicht erfüllten Kaufverträge. Und wie gesagt, wäre bei der ersten Stornierung schon das Ding wieder auf den Markt gekommen, hätte ich wohl anders reagiert.

 

Aber nun gut, das sind jurischtische Spritzfindigkeiten. Mal sehn was wird. Ich bin ja nicht der einzige, bei dem das negative Folgen hatte und zu recht ist diese Funktion nicht bei Stornierung nach 24h zu gebrauchen. Das sollte alles klar sein.

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ich verstehe ja das problem und das wiedereinstellen sollte getrennt werden bei teilverkäufen und bei stornierungen.

 

passiert übringens laufend sowas und ist natürlich ärgerlich.

 

hauptsache es passiert einem kein zweites mal.

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Man kann Recht auch biegen wie man möchte *facepalm*....mit Treu und Glauben hat das gar nichts zu tun und ein Irrtum liegt auch nicht vor, denn der in § 119 festgelegte Eigenschaftsirrtum bezieht sich auf wertbildende Eigenschaften einer Sache, aber nicht auf deren Wert oder Preis an sich...

 

Meine offene und ehrliche Meinung dazu: Du gehörst auf die Blacklist...Du hast den Preis akzeptiert - so oder so - siehst aber jetzt, dass mehr geht und versuchst das auch mit allen Mitteln...

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Man kann Recht auch biegen wie man möchte *facepalm*....mit Treu und Glauben hat das gar nichts zu tun und ein Irrtum liegt auch nicht vor, denn der in § 119 festgelegte Eigenschaftsirrtum bezieht sich auf wertbildende Eigenschaften einer Sache, aber nicht auf deren Wert oder Preis an sich...

 

Meine offene und ehrliche Meinung dazu: Du gehörst auf die Blacklist...Du hast den Preis akzeptiert - so oder so - siehst aber jetzt, dass mehr geht und versuchst das auch mit allen Mitteln...

 

Allein das Ausnutzen ein solchen Systemschwachstelle und das ist eine Schwachstelle, die schon einigen hier "Geld" gekostet hat und mit der sich andere Bereichern, ist schon unredlich. Ja bereichern, denn der betroffene Käufer kauft nicht nach den aktuellen Marktpreisen, sondern auf kosten des geprellten. Ganz einfach. Du hast vielleicht kein Problem damit andere über den Tisch zu ziehen und Bitcoin zu einem "Schnäppchenpreis" zu kaufen nur weil das System hier schwächen hat. Aber mir geht es gegen den Strich. Es ist was anderes, wenn ich einen Verkauf von gestern heute versucht habe zu stornieren, aber das habe ich nicht. Es war EINDEUTIG ein von mir nicht gewollter verkauf zu einem Marktpreis, der gestern noch aktuell gewesen ist und bei dem ich einige Bitcoins erfolgreich und sauber verkauft habe. Du würdest warscheinlich auch darauf pochen, wenn jemand sich hier bei dem Preis vertippt hätte. Nach dem Motto: Pech gehabt. Aber so einfach funktioniert unser Rechtssystem nicht, dafür gibt es die Irrtümer im BGB. Wie gesagt, kann sein, dass du gerne Geschäftspartner verarscht. Ich nicht. Treu und Glauben gilt für beide Seiten und ich habe es dem Käufer auch erklärt. Ist ja nicht so, dass ich nicht versucht habe mit ihm zu reden.

 

Es hat nix mit "mehr geht" zu tun. Der Käufer hätte heut Vormittag bestimmt nicht bei einem höheren Preis als dem Marktpreis zugeschlagen. Wenn ich hier die BTC für 1000 € reinstelle und ein käufer klickt versehntlich drauf, weiß ich als Verkäufer, dass es ein Irrtum war auch ohne das der Käufer die Sache anfechtet. Wenn er sie denn anfechtet, ist die Sache klar. Der Kaufvertrag ist erstmal nichtig. Aber du bist bestimmt so einer der sagt, geklickt ist geklickt... Aber so funktioniert unser System zum Glück nicht. Ist nicht wie in Amerika, dass Leute mit Gewallt zur Unterschrift auf einem Vertrag gezwungen werden können oder das ganze mit Täuschung ein "unterschrieben ist unterschrieben" gibt.

 

btw. was ist denn die "wertbildende" Eigenschaft von Bitcoins ;) ... oh ... stimmt... der Marktpreis bzw. die Nachfrage. Das ist die einzige wertbildende Maßnahme bei virtuellen Objekten. Außerdem schütz der 119 auch dich davor, wenn du versehentlich beim Verkauf den falschen Preis auf einen Vertrag schreibst. Einen offensichtlichen falschen Preis, nämlich der von 24h zuvor, und eine automatische Angebotserstellung nach 24h bei dem volatilen Markt.

 

Aber gut, du kannst es sehen wie du magst. Viel Erfolg noch beim weiterhandeln. Und viel Glück, dass dir nicht auch mal ein Irrtum unterläuft. ;)

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du hast diese funktion ausgewählt und jetzt beschwerst du dich???

 

mit der aktivierung der wiedereinstellung hast du das ja ausdrücklich so gewollt.

 

und auch wenn das standardmässig aktiviert ist. man muss halt schauen was man macht und wenn man was unterschreibt sollte man auch das kleingedruckte lesen.

 

das ändert nichts daran das die funktion unglücklich ist und getrennt werden sollte von der wiedereinstellung des kaufangebotes.

 

Es war EINDEUTIG eine gewollte wiedereinstellung bei stornierung.

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du hast diese funktion ausgewählt und jetzt beschwerst du dich???

 

mit der aktivierung der wiedereinstellung hast du das ja ausdrücklich so gewollt.

 

und auch wenn das standardmässig aktiviert ist. man muss halt schauen was man macht und wenn man was unterschreibt sollte man auch das kleingedruckte lesen.

 

das ändert nichts daran das die funktion unglücklich ist und getrennt werden sollte von der wiedereinstellung des kaufangebotes.

 

Es war EINDEUTIG eine gewollte wiedereinstellung bei stornierung.

 

 

Ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Wenn ich eine Verkaufsorder angebe, kann ich nirgends auswählen wiedereinstellen ja/nein bzw. einen Haken setzen. Schau du doch mal, wenn du so nett bist und es keine Mühe macht nach, ob der Haken bei dir auch nicht zu sehen ist.

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Man kann Recht auch biegen wie man möchte *facepalm*....mit Treu und Glauben hat das gar nichts zu tun und ein Irrtum liegt auch nicht vor, denn der in § 119 festgelegte Eigenschaftsirrtum bezieht sich auf wertbildende Eigenschaften einer Sache, aber nicht auf deren Wert oder Preis an sich...

 

Meine offene und ehrliche Meinung dazu: Du gehörst auf die Blacklist...Du hast den Preis akzeptiert - so oder so - siehst aber jetzt, dass mehr geht und versuchst das auch mit allen Mitteln...

 

Oh und eins habe ich vergessen. Es geht hier um einen lächerlichen Kleckerbetrag, auf den ich scheisse, aber hier geht es um das Prinzip und um andere geprellte, die hier Zähneknirschend den Bückling machen, wenn sie über den Tisch gezogen werden.

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Ich weise noch einmal darauf hin, dass dieser Vorgang nichts mit "Treu und Glauben" zu tun hat und dein "Irrtum" nicht unter dem Irrtum nach § 119 BGB subsumiert wird...zur Wirkung einer Anfechtung etc. lasse ich mich erst gar nicht aus - du würdest es wohl wieder überlesen...

 

Der Haken existiert im Übrigen definitiv, ich habe ihn gestern erst herausgenommen bei einem Verkauf und du hast auch keine zweite Willenserklärung abgegeben, denn deine Alte, BTC zu einem Preis X zu verkaufen, lebte lediglich wieder auf und zwar, weil du diesen Haken nicht gelöscht hast. Damit hast du letztlich sogar erklärt, dass du genau das möchtest - nämlich die BTC zum gleichen Preis an jemand anderes zu verkaufen, wenn der eigentliche Verkauf aus welchen Gründen auch immer scheitert oder nur ein Teilverkauf erfolgt...Das heißt nicht, dass ich eine Maßnahme nicht unterstützen würde, die zu mehr Aufmerksamkeit für diesen Haken führt...

 

Der Einzige, der hier jemanden "über den Tisch" gezogen hat, bist aber du selbst und zwar dich. Es hat hingegen überhaupt nichts mit "über den Tisch ziehen" zu tun, wenn ich jetzt ein Kaufgebot von 100€/BTC einstelle und es vollzogen wird, weil ein Verkäufer nicht in der Lage war, einen Haken beim Einstellen seines Verkaufgebots herauszunehmen. Vielmehr habe ich in diesem Fall eine klare Vorstellung darüber, was mir ein Bitcoin wert ist und es steht jedem frei, mir einen BTC zu diesem Preis zu verkaufen oder nicht.

 

Im Grunde genommen hast du auch keinen Verlust gemacht - so oder so hättest du nur x€/BTC realisiert, auch wenn der eigentliche Verkauf vollzogen worden wäre. Diesen vermeidlichen Verlust hast du in Anbetracht der Kursentwicklung erst jetzt festgestellt. Naja, verbiege meinetwegen auch das...

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Mmmh dann scheint es ja doch Wirkung gehabt zu haben, denn der Haken war vorhin nicht mehr da. Habe eine neue Verkaufsorder eingestellt.

 

Na Bitte, kann ich, wenn morgen das Geld von Käufer kommt die Coins ja freigeben. ;)

 

Mit ging es nur ums Prinzip. ;)

 

Btw. Mag sein, dass du das ganze nicht unter den 119 subsumieren kannst, ich kann es hingegen. Du bist nicht der einzige hier, der nenjuristische Ausbildung hat. Wobei meine schon etwas eingerostet ist.

 

Nichtsdestotrotz scheint es ja eventuell geholfen zu haben ein wenig beim Support auf den Putz gehauen zu haben.

 

Oh und über die Workung einer Anfechtung bin ich mir sehr wohl im Klaren. Inkl. der möglichen Schadensersatzforderungen.

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Zu Treu und Glauben: kann es nicht auch möglich sein, dass derjenige sein Angebot mit Absicht so niedrig ansetzt, weil er glaubt, dass ein Platzen der Blase unmittelbar bevorsteht und er sich über einen so niedrigen Preis eine möglichst schnelle Verkaufsmöglichkeit verspricht? Klar 30 Euro Preisunterschied scheinen erstmal viel, aber der Kurs kann ja schon sinken, bevor der andere seine Überweisung angestoßen hat.

 

Und außerdem gilt doch vertragsfreiheit, oder? Da muss jeder volljäriger Bürger selbst die Verantwortung für sein Handeln übernehmen und sich eben vorher schlau machen, was seine Aktionen auslösen. Der einzige Angriffspunkt wäre ja wohl der Betreiber, wenn er einen auf bestimmte Punkte nicht hingewiesen hat etc.

 

Ich glaube, der Haken wurde ursprünglich deshalb standardgemäß gesetzt, um die Usability zu erhöhen, was bei einem stabilen Markt ja durchaus Sinn ergibt. Aber sicherer ist es, wenn der Benutzer aktiv diese Option anwählen muss, um zu bestätigen, dass er ein Wiedereinstellen möchte. Andererseits könnte man sich dann wieder aufregen, warum der Haken nicht gesetzt war, wenn der Kurs eben in die andere Richtung geht. :rolleyes:

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