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Hallo an alle!

 

Ich bin neu in der Bitcoin Community und bisher ziemlich begeistert.

Ich sehe nur ein sehr großes Problem für Bitcoinzukunft. Den Anreiz sie auszugeben.

Denn wenn alle die Bitcoins nur horten in der Hoffnung, dass ihr Wert steigt, sind sie als nützliche Währung unbrauchbar.

In den derzeitigen Geldsystemen wird der Anreiz durch die Inflation sichergestellt. Das halte ich jedoch für keine gute Lösung.

 

Mein Vorschlag für Bitcoins wäre:

 

Alle 50.000 Blocks (ca. 1 Jahr wenn ich das richtig verstanden habe) wird 1% des Wertes von jeder Adresse,die in der Blockchain ist transferiert und zusätzlich für die Miner bereitgestellt.

Dieses hierdurch gesammelten Bitcoins werden dann über die kommenden 50.000 Blocks verteilt an die Miner ausgezahlt.

 

Das hätte folgende Vorteile:

 

- Wenn jemand sein Geld hortet, wird es immer weniger Wert. Deshalb gibt es einen Anreiz

- Geld das verloren geht (durch verlieren des Privaten schlüssels, oder durch eine Person die stirbt und niemand danach Zugriff auf das Konto hat) wird mit der Zeit dem Kreislauf zurückgeführt.

- Es wird kein neues Geld erschaffen, sondern es ist nur eine Technik, die die Zirkulation sichert.

- Mining wird immer attraktiv bleiben und so wird die Sicherheit des Netzes auch in Zukunft gewährleistet.

 

Nun bin ich noch nicht lange dabei und weiß nicht, ob dies technisch umsetzbar ist, aber die Transaktionsgebühren werden ja auch irgendwie wieder an die Miner gebracht. Ich vermute, das gesamte Netzwerk müsste es eben beschließen.

 

Ich denke es wäre ein faires System.

Was denkt ihr dazu? Habe ich irgendwelche Probleme übersehen?

 

Viele Grüße,

Michael

bearbeitet von Michael

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Hallo an alle!

 

Ich bin neu in der Bitcoin Community und bisher ziemlich begeistert.

Ich sehe nur ein sehr großes Problem für Bitcoinzukunft. Den Anreiz sie auszugeben.

Denn wenn alle die Bitcoins nur horten in der Hoffnung, dass ihr Wert steigt, sind sie als nützliche Währung unbrauchbar.

Dann muss man eben nur was an Ware oder Leistungen anbieten, wofür der andere gern bereit ist seine "teuren" Bitcoins herzugeben.

Der Bitcoin bekommt also das, wofür das Geld mal gedacht war, WERT!

 

In den derzeitigen Geldsystemen wird der Anreiz durch die Inflation sichergestellt. Das halte ich jedoch für keine gute Lösung.

 

Mein Vorschlag für Bitcoins wäre:

 

Alle 50.000 Blocks (ca. 1 Jahr wenn ich das richtig verstanden habe) wird 1% des Wertes von jeder Adresse,die in der Blockchain ist transferiert und zusätzlich für die Miner bereitgestellt.

Dieses hierdurch gesammelten Bitcoins werden dann über die kommenden 50.000 Blocks verteilt an die Miner ausgezahlt.

Blödsinn! *sorry*

 

bearbeitet von Axiom0815

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Ich sehe nur ein sehr großes Problem für Bitcoinzukunft. Den Anreiz sie auszugeben.

Denn wenn alle die Bitcoins nur horten in der Hoffnung, dass ihr Wert steigt, sind sie als nützliche Währung unbrauchbar.

Wenn du etwas haben willst, musst du dafür bezahlen. Willst du was essen und der Bauer nimmt nur Bitcoin/Gold/Muscheln.. dann wirst du dich wohl oder übel von deinem Besitz trennen müssen.

Es spricht nichts dagegen, zu horten und auszugeben.

 

 

- Wenn jemand sein Geld hortet, wird es immer weniger Wert. Deshalb gibt es einen Anreiz

- Geld das verloren geht (durch verlieren des Privaten schlüssels, oder durch eine Person die stirbt und niemand danach Zugriff auf das Konto hat) wird mit der Zeit dem Kreislauf zurückgeführt.

- Es wird kein neues Geld erschaffen, sondern es ist nur eine Technik, die die Zirkulation sichert.

- Mining wird immer attraktiv bleiben und so wird die Sicherheit des Netzes auch in Zukunft gewährleistet.

 

In den derzeitigen Geldsystemen wird der Anreiz durch die Inflation sichergestellt. Das halte ich jedoch für keine gute Lösung.

Wo unterscheidet sich deine Idee von Inflation?

 

Es gibt/gab btw. genug funktionierende Währungen, die nicht per se inflationär sind/waren.

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Hallo Michael, herzlich willkommen!

 

Wie du siehst, erfreut sich dein Vorschlag nicht gerade der Zustimmung. Für viele ist es eines der Kernprinzipien des Bitcoins, dass man die volle Kontrolle über sein Geld hat und niemand einem sagt, was damit passiert. Ein anderes Kernprinzip ist für viele, dass Geld im Lauf der Zeit mehr wert werden sollte und nicht weniger (wie alle bekannten Fiat-Währungen (euro, dollar, etc)).

 

An sich wäre deine Idee jedoch ein netter Altcoin.

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Danke erstmal für die Antworten.

Wie gesagt, bin neu hier und versuche das ganze erst zu Verstehen, bin auch kein Wirschaftsexperte.

Ehrlich gesagt bin ich sogar froh, wenn ihr mich wiederlegen könnt, denn am liebsten ist es mir wenn der Bitcoin auch in Zukunft so funtioniert, wie er ist!

 

 

 

Wenn du etwas haben willst, musst du dafür bezahlen. Willst du was essen und der Bauer nimmt nur Bitcoin/Gold/Muscheln.. dann wirst du dich wohl oder übel von deinem Besitz trennen müssen.

Es spricht nichts dagegen, zu horten und auszugeben.

 

Da stimme ich dir zu und vermutlich reicht dieser Anreiz auch... Wenn man von den Medien immer zu hören bekommt dass die Wirtschaft angekurbelt werden muss, glaubt man es am Ende wohl selbst. :D 

Aber jetzt wenn ich mich mit deiner Aussage auseinandersetzen muss, fällt mir auf, dass ich tatsächlich kein Beispiel finde, warum das Horten so tragisch sein sollte. Eigentlich müsste der Markt das durch Angebot und Nachfrage auch regeln.

 

 

 

Wo unterscheidet sich deine Idee von Inflation?

 

Danke für den Hinweis! Wenn ich nochmal darüber nachdenke... Außer in der maximalen Anzahl von Bitkoins überhaupt nicht. (zumindest wenn die Inflation weiter über Miner passieren würde, wie es ja bisher der Fall ist).

Mir gehen jetzt schon die Argumente aus, das sehe ich als ein gutes Zeichen für den Bitcoin!

 

Liebe Grüße und vielen Dank nochmal für eure Antworten.

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Ich sehe nur ein sehr großes Problem für Bitcoinzukunft. Den Anreiz sie auszugeben.

Denn wenn alle die Bitcoins nur horten in der Hoffnung, dass ihr Wert steigt, sind sie als nützliche Währung unbrauchbar.

In den derzeitigen Geldsystemen wird der Anreiz durch die Inflation sichergestellt. Das halte ich jedoch für keine gute Lösung.

 

es müssen nur genug anreize geschaffen werden, seine coins auszugeben.... das kommt langsam... teilweise direkt, teilweise über umwege...

ich kaufe z.b. gern software via bitcoin -> das geht mega schnell... auch der einkauf bei amazon ist dank mr. lehmann die reinste freude... 

die coins kaufe ich jedoch meist direkt wieder nach oder vorher extra dazu....

 

 

Alle 50.000 Blocks (ca. 1 Jahr wenn ich das richtig verstanden habe) wird 1% des Wertes von jeder Adresse,die in der Blockchain ist transferiert und zusätzlich für die Miner bereitgestellt.

Dieses hierdurch gesammelten Bitcoins werden dann über die kommenden 50.000 Blocks verteilt an die Miner ausgezahlt.

 

nunja, das ist irgendwie komplett am system bitcoin vorbei.... damit wäre der btc für mich gestorben... sry, aber an z.b. mein gold kommt auch nicht einmal im jahr der schatzmeister und kratzt etwas ab.... :blink:

bearbeitet von azu393

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Hallo an alle!

 

Ich bin neu in der Bitcoin Community und bisher ziemlich begeistert.

Ich sehe nur ein sehr großes Problem für Bitcoinzukunft. Den Anreiz sie auszugeben.

Denn wenn alle die Bitcoins nur horten in der Hoffnung, dass ihr Wert steigt, sind sie als nützliche Währung unbrauchbar.

In den derzeitigen Geldsystemen wird der Anreiz durch die Inflation sichergestellt. Das halte ich jedoch für keine gute Lösung.

 

Mein Vorschlag für Bitcoins wäre:

 

Alle 50.000 Blocks (ca. 1 Jahr wenn ich das richtig verstanden habe) wird 1% des Wertes von jeder Adresse,die in der Blockchain ist transferiert und zusätzlich für die Miner bereitgestellt.

Dieses hierdurch gesammelten Bitcoins werden dann über die kommenden 50.000 Blocks verteilt an die Miner ausgezahlt.

 

Das hätte folgende Vorteile:

 

- Wenn jemand sein Geld hortet, wird es immer weniger Wert. Deshalb gibt es einen Anreiz

- Geld das verloren geht (durch verlieren des Privaten schlüssels, oder durch eine Person die stirbt und niemand danach Zugriff auf das Konto hat) wird mit der Zeit dem Kreislauf zurückgeführt.

- Es wird kein neues Geld erschaffen, sondern es ist nur eine Technik, die die Zirkulation sichert.

- Mining wird immer attraktiv bleiben und so wird die Sicherheit des Netzes auch in Zukunft gewährleistet.

 

Nun bin ich noch nicht lange dabei und weiß nicht, ob dies technisch umsetzbar ist, aber die Transaktionsgebühren werden ja auch irgendwie wieder an die Miner gebracht. Ich vermute, das gesamte Netzwerk müsste es eben beschließen.

 

Ich denke es wäre ein faires System.

Was denkt ihr dazu? Habe ich irgendwelche Probleme übersehen?

 

Viele Grüße,

Michael

Sollten wir dein "faires System" einführen, würde ich mich auf jeden Fall von all meinen Bitcoins trennen :)

 

Dadurch würden dann "automatisch" Bitcoins in den Umlauf kommen.

bearbeitet von fjvbit

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Schön, dass es wieder mal Gedankenexperimente gibt :-)

 

Hallo Michael - ich finde deine Idee erstmal nicht schlecht. Klingt ein bisschen nach den bereits existierenden Freigeldexperimenten. Ich habe mich auch schon mit vielen Ideen und Prinzipien befasst und oft höre ich mir das eine und dann das gegnerische Lager an.

 

Mein Fazit mittlerweile:

Es ist scheiss egal. Beide Seiten haben recht. Nur wenn man es alles zuende denkt, merkt man, dass wieder ein und das selbe rauskommt.

Wenn Bitcoins verloren gehen, ist das erstmal kein Problem, denn er ist theoretisch in unbegrenzt kleine Einheiten teilbar. Die daraus resultierende Wertsteigerung für die restlichen Coins erfahren alle anteilig ihrer Anteile. Ansonsten wären es die Miner - und die wiederum werden wiederum Anteilig besessen.

 

Was passiert wenn Dragi Geld druckt? Lie leute am Tisch des Königs profitieren. Bei dir wären es die Miner.

 

Der Bitcoin ist aus meiner Sicht das Gold des Internets. Man kann es als Geld verwenden, aber es ist keins.

 

 

 

Stell dir mal den Bitcoin in unserem Land als Währung vor. Von 10 BTC Brutto bekommste 5 auf die Kralle. Von diesen 5 BTC ist beim Sprit ca 80% Steuern abzuführen. Beim Strom auch in etwa 80% effektivsteuer. Ansonsten die MwSt.

Bei einem Durchlauf von BTC im Kreis, sind min 70% davon beim Staat und kann von diesem in die Taschen der Zecken verschwendet werden.

..Die Menschen würden merken wie extrem sie verarscht werden, wenngleich der BTC nicht die Lösung des Problems wäre, denn Macht und Geld zieht nun mal seines gleichen immer an..

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Dienste/Services wie bitwala oder Advanced Cash werden in den kommenden Monaten sicher das "Ausgeben" von Bitcoins beschleunigen. Diese Dienste sind gute Brücken für den Bitcoin in den altbekannten Zahlungsverkehr.

 

Beide Dienste kann ich derzeit empfehlen. Die Abwicklungen funktionieren zügig. Der Support von Advanced Cash ist schnell und freundlich.

 

Da inzwischen über 70% der jemals existierenden Bitcoins bereits im Umlauf sind, aber nur eingeschränkt verwendet werden können ist es für Unternehmen lukrativ geworden, solche Dienste anzubieten und zu etablieren. Wenn irgendwann einmal der Bitcoin in den Zahlungsverkehr fest verankert ist, werden sie wieder verschwinden.

 

Jetzt aber wird sich die Anzahl solche Anbieter erstmal erhöhen.

 

Nicht zuletzt wird ja bereits mit der Abschaffung/Einschränkung des Bargeldes (Schweden oder Norwegen machen es vor) noch ein zusätzlicher Anreiz für Bitcoins geschaffen. Er bleibt die Alternative zum anonymen Bezahlen.

bearbeitet von maximal

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Ein anderes Kernprinzip ist für viele, dass Geld im Lauf der Zeit mehr wert werden sollte und nicht weniger (wie alle bekannten Fiat-Währungen (euro, dollar, etc)).

 

 

Hallo Christoph,

 

<klugscheissern>

Geld soll nicht mehr oder weniger Wert werden, sondern ein konstanter Wertspeicher sein. Das ist auch die Grundidee mit den 21 Mio. Bitcoins.

Das zurzeit temp. Bitcoins durch den Verlust von privaten Schlüssel im Wert etwas steigen, ist nur zeitweise. Im Laufe der Zeit wird sich die Kryptografie auch weiter entwickeln, Bitcoin seine Algorithmen wechseln/verbessern und die verloren gegangenen Bitcoins werden dann die Belohnung der Schatzsucher sein, die die Technik weiter vorantreiben.

 

Inflation und Deflation sagt eigentlich finanztechnisch nichts anderes, dass die Handelsüberschüsse/~defizite zwischen Ländern über die Währungen in Ausgleich gebracht werden. Der Bitcoin als globales Finanzmittel braucht diese Instrumente nicht. ER wird immer die Summe aller Fiat-Währungen, Waren und Dienstleistungen sein. (Solange er genutzt wird.)

Wenn eine begehrte Ware knapper wird, wird der Preis steigen, wird es mehr Angebot geben, wird der Preis fallen. Bitcoin ist dann das, was die Bafin so schön sagt: "Eine Recheneinheit" bzw. Wertmesser.

 

Die regionalen FIAT-Währungen stehen untereinander in Wettbewerb, sodass es hier auch immer zu Anpassungen kommen wird. Durch die Überschuldung, die in einer großen Kriese enden wird, fällt der Wert leider nur. Logo, dass dann ein stabiler Wert (Bitcoin) rechnerisch steigt. Es ist nur eine andere Sichtweise.

Die oft genannte Inflation im Bitcoin (Miner-Belohnung) ist nichts weiter aus eine Geldschöpfung. Gerne von Bitcoin-Gegnern verklärt, wenn sie zum Beispiel die Transaktionskosten mit Kreditkarten vergleichen etc.

 

Die sozialen Ideen einer Gesellschaft, sollte man vom Finanzsystem abkoppeln und separat und transparent offen legen. Das die Menschen dafür bereit sind, ist gerade jetzt in der Weihnachtszeit an die vielen Spendenaktionen zu sehen.

Und man kann es auch über Steuern machen. Der Staat darf nur nicht weiter ein Selbstbedienungsladen für manche sein!

 

"Erkläre mir das mal, als wäre ich ein 6-jähriger Junge:"

 

Nimm 100 weiße Steine als Bitcoin und 100 schwarze Steine für Waren und Dienstleistungen. Lege alle auf den Tisch und tauscht mit Deinen Freunden gegenseitig weiße gegen schwarze Steine. Gerne auch gut durchmischt. Am Ende des Spiels zählt die weißen und schwarten Steine.   

Sind noch alle da, haben sie den gleichen Wert wie vorher, egal wer im Spiel zum Ende die meisten oder wenigsten Steine hat. :P

 

</klugscheissern>

 

Axiom

bearbeitet von Axiom0815

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