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Ethereum marschiert mit riesen Schritten auf Platz 1 zu. Viele halten das ganze für eine Blase und warten täglich darauf, dass sie platzt. Aber ich denke, Ethereum ist kein gewöhnlicher P&D-Coin. Der Coin ist sicherlich nicht direkt mit dem Bitcoin zu vergleichen. Wahrscheinlich wird es in Zukunft mehrere Coins für verschiedene Anwendungen geben, aber Ethereum wird wohl auch zu den führenden Coins gehören. Wenn das mit der Börsenakzeptanz weiter so voranschreitet, kann Ethereum bald den ersten Platz einnehmen. Das Bitcoin-Team tut ja auch alles in seiner Macht stehende, um den Bitcoin immer weiter abzuwerten.

 

Wie lange wird es noch dauern, bis Ethereum auf Platz 1 steht?

 

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bearbeitet von Klan

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Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt.

 

Solche Kursbewegungen sind nichts Neues. Auch beim Bitcoin ging es von 2 auf über 30 auf 2. Beim Litecoin von 1 auf über 50 auf unter 2 und bei vielen vielen Altcoins sind solche Bewegungen eh die Regel.

 

Die Kursbewegung sieht mehr nach konzertierter Aktion aus als nach normalem Marktverhalten. Dafür passen ein paar Anhaltspunkte nicht zusammen. Wer dem spielenden Orchester vertraut, dem kann man FOMO-Buy empfehlen. Allen anderen kann man raten, die eigenen schön aufgewerteten Bestände ab und zu mal mit einem gewissen Prozentsatz zu reduzieren und sich zu freuen. Im Moment freuen sich vor allem die Miner.

 

Ob es ein Happy End gibt, wird sich zeigen. Die technische Ausgestaltung des Coins lässt eher die Befürchtung aufkommen, dass bei einem Geldmengenwachstum von xx Millionen Stück jährlich irgendwann jedes Niveau nicht haltbar sein wird. Nach derzeitigem Stand braucht der Ethereum-Markt ungefähr 250 Mio USD jährlich an zusätzlichen Geldmitteln, um das Niveau zu halten. Beim Bitcoin mit seiner großen Community war das Aufbringen einer solchen Menge ein Kraftakt und da ist ein degressives Geldmengenwachstum eingebaut. Bei Ethereum ist es linear.

 

Das Potential des Gesamtcryptowährungsmarktes ist allerdings nach wie vor riesig.

 

no fomo-buying ;) brian https://www.coinigy.com/s/i/56e4be9d/

 

muss allerdings wenn ich solche briancharts sehe an die reiskörner auf dem schachbrett denken ;) nach spätestens einer handvoll doubles ist seine taktik überdenkenswert - mir fehlt da einfach der all out move - aber anders als brian bin ich halt kein sh*tcoinsammler - die 0.0009 ltc die ich hodle  reichen mir ;)

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eth wird aber auch von allen seiten gehypt.... meine herren... selbst von bitcoin.de ließt man sehr positve stimmen.... :blink:

 

http://m.welt.de/print/die_welt/finanzen/article153217537/Ether-ein-neuer-Super-Bitcoin.html

 

 

Aber erst einmal, sagt Börsenbetreiber Oliver Flaskämper, "bietet Ether gegenüber Bitcoin viele Vorteile und wird sich deswegen durchsetzen". Bitcoin will er aber noch nicht abschreiben. Er kann sich vorstellen, dass die Währung das Gold des Digitalzeitalters wird. Nicht so alltagstauglich und so leicht handelbar wie Ether, aber gerade deshalb von großem Wert. Andere zweifeln an dieser These.

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ausm bitcointalk von curiosity81:

https://bitcointalk.org/index.php?topic=26136.msg14177514#msg14177514

 

Mich beschleicht das Gefuehl das gar niemand hier Interesse daran hat was die eigentlichen Unterschiede zwischen Bitcoin und Ethereum sind. Alles muss man scheinbar selber machen (nicht das ich das schon vorher gewusst haette ... hauptsache Bullshitbingo).

So, hier steht naemlich was Brauchbares, was mich voll und ganz bestaetigt:

"Ethereum contracts support loops, so the platform uses a mechanism called gas to limit contracts that might take a long time to run, charging a certain amount of ether per computation.[16] Ethereum's own documentation also notes that computation on the EVM is "very expensive" because every contract is run on every full Ethereum node simultaneously (resulting in the consensus of the output), and that "you will not be able to do anything on the EVM that you cannot do on a smartphone from 1999."[17] It may be suitable for implementing e.g. security protocol logic."

https://en.wikipedia.org/wiki/Ethereum

i) Ethereum ist nicht Turing Vollstaendig. Schlicht und ergreifend, weil Schleifen bestraft werden. Frueher oder spaeter geht einem die Ether aus, die Schleife endet ohne das Endresultat auszuspucken. Also alter Wein in neuen Schlaeuchen.
=> Ethereum im Prinzip gleich maechtig wie Bitcoin!

ii.1) Ein und die selbe Instanz muss von allen Knoten durchgerechnet werden, was bedeutet, dass man eine Queue von unterschiedlichen Instanzen bekommt, man muss sich in die Warteschlange stellen. Torque und Clustersoftware lassen gruessen ABER NUR was die Job-Queue angeht, die Instanzen selbst werden sequenziell abgearbeiten. Da ist null Parallelitaet in der Ethereum-VM.
=> zurueck in die Steinzeit, 1 CPU fuer die ganze Welt!

ii.2) Programme, die grosse Datenmengen durcharbeiten sind nicht machbar, da jeder Knoten diese Daten benoetigt, sie muessen up- und downgeladen sowie gespeichert werden
=> Ethereum nutzlos fuer praktische alle wissenschaftliche Probleme!

ii.3) Sehr langsam, da der langsamste Knoten, welcher fuer den Consensus benutzt wird die Laufzeit bestimmt.
=> Ethereum nutzlos fuer praktische alle wissenschaftliche Probleme!

ii.4) Ergo, Ethereum noch nicht mal fuer eine Monte-Carlo-Simulation zu gebrauchen, da ein und das selbe Zufalls-Sample parallel auf allen Knoten durchgerechnet wird,die Menge aller Zufalls-Samples aber sequenziell abgearbeitet werden muessen.

Je mehr ich darueber lese, desto mehr festigt sich meine Meinung ueber die Unsinnigkeit dieses Projekts. Denn alles neue an Ethereum ist vollkommen nutzlos (Ausser vielleicht fuer ein Hallo-Welt-Programm). Die Grundidee ist an sich  gut, aber die Umsetzung ist unvollstaendig. Und ob "Blockchain" da die beste Loesung ist sei mal dahin gestellt.

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Wie lange wird es noch dauern, bis Ethereum auf Platz 1 steht?

 

optimistische Suggestiv-Frage, gar nicht mehr OB sondern WANN...? 

 

Der Boom hat weniger mit ETH selbst zu tun, als mit der Schwäche und Orientierungslosigkeit des BTC... 

Irgendein Crypto muss es ja geben (so die Cryptologen)... und da BTC abkackt, ist ETH im Moment der Gehypte.

 

Dass der Vitalik Buterin so viel Medienpräsenz von Anfang an hatte, macht mich stutzig... stinkt gewaltig nach einem zentralisierten gesteuertem Projekt...

 

Naja, "the trend is your friend...", ride the wave....

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Microsoft hat den Ethereum-Code wochenlang untersucht und getestet, bevor sie in das Projekt eingestiegen sind. Aber vermutlich haben sie auch gar keine Ahnung von Software, sonst hätten sie sicherlich gemerkt, dass sie einem Fake aufgesessen sind. Das Gleiche gilt natürlich auch für IBM und Samsung. Was wissen die schon von vollständiger Turingtauglichkeit. Curiosity81 ist der Einzige, der den Quellcode von Ethereum durchschaut hat. Ich muss mir das ernsthaft überlegen, ob ich meine billig eingekauften Ether nicht am besten sofort wieder verkaufen soll.
 

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wofür genau wird Ether bei Etherum gebraucht?

 

Also bei Bitcoin -> Je mehr es als währung nutzen, desto höher muss theoretisch der Wert sein. Okay

 

Bei Ripple -> Wert eines XRP hat keinerlei Bezug zur Verbreitung, nur die Hyper machten den Preis.

 

Wie ist das bei Ether? Etherum soll ja nicht als Währung gebraucht werden. Wird es daher eher ähnlich wie bei Ripple eingesetzt? Womit der ganze Preisanstieg nur Hype ist? (mal wieder so wie bei Ripple und Stellar)

bearbeitet von Serpens66
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Etherum soll ja nicht als Währung gebraucht werden.

Wer hat Dir denn das gesagt? Womit sollen denn die Autos ihre Parkgebühr bezahlen? Oder andere Dinge ihre Leihgebühr? Ethereum wurde allerdings nicht primär als Währung geschaffen, weil es einfach viel mehr ist als "nur" eine Währung, wie der Bitcoin.

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wofür genau wird Ether bei Etherum gebraucht?

 

 

habe es bisher so aufgenommen -> das die ether wirklich nicht als währung sind, alles schmarn...

 

die ether sollen der treibstoff für den "ethercomputer" sein... sprich mal zahlt damit um sein scipt laufen lassen zu können... hat man keine eth mehr oder zahlt nicht mehr, so wird auch nix ausgeführt

 

wenn man aber mal schaut was curiosity81 geschrieben hat -> mh... auch nicht der knaller...

 

momentan einfach hype, alles wissen nix genaues... da ist noch viel luft.... spooky...

 

vlt. kann chrisoph etwas aufklären, sein chef scheint da mehr zu wissen oder zu sehen... ;)

bearbeitet von azu393

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bearbeitet von Klan

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was mir noch nicht ganz klar ist, werden die eth dabei vernichtet oder bekommt jemand diese eth für das ausführen?

also werden diese vlt nicht vernichtet, sondern nur neu verteilt und quasi gegen rechenleistung verkauft?

 

aber dann haben wir wieder das problem mit das die kleinste cpu den speed bestimmen soll... alles etwas dünn....

bearbeitet von azu393

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bearbeitet von Klan

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Da hier ein paar interessante Fragen aufgeworfen werden, habe ich mir das mal genauer angesehen:

 

 

i) Ethereum ist nicht Turing Vollstaendig. Schlicht und ergreifend, weil Schleifen bestraft werden. Frueher oder spaeter geht einem die Ether aus, die Schleife endet ohne das Endresultat auszuspucken. Also alter Wein in neuen Schlaeuchen.

=> Ethereum im Prinzip gleich maechtig wie Bitcoin!

 

Stimmt nicht. Wenn eine Computer-Sprache Turing-vollständig heißt, bedeutet das, dass man alles, was überhaupt berechenbar ist, mit Programmen in dieser Sprache berechnen kann. Solidity ist eine Turing-vollständige Sprache, mit der sich in Ethereum Smart Contracts beschreiben lassen.

Dass man für die Ausführung des Codes Ether (eigentlich „Gas“) bezahlen muss, ändert nichts an der Turing-Vollständigkeit. Bei normalen Computern gilt im Prinzip das Gleiche, die Programme dort kann man auch nur ausführen, solange man ausreichend Energie (=Strom) zur Verfügung stellt.

 

ii.1) Ein und dieselbe Instanz muss von allen Knoten durchgerechnet werden, was bedeutet, dass man eine Queue von unterschiedlichen Instanzen bekommt, man muss sich in die Warteschlange stellen. Torque und Clustersoftware lassen gruessen ABER NUR was die Job-Queue angeht, die Instanzen selbst werden sequenziell abgearbeiten. Da ist null Parallelitaet in der Ethereum-VM.

=> zurueck in die Steinzeit, 1 CPU fuer die ganze Welt!

 

Dieses Problem ist bekannt und soll in Zukunft durch „Sharding“ gelöst werden, dadurch wird genau die benötigte Parallelität erreicht.

Siehe dazu  http://ethereum.stackexchange.com/questions/573/what-is-a-shard.

Auszug:

“Shard is a concept not so much related to the Proof-Of-Stake, but rather to the scalability improvement. The idea of 'sharding' is to split the space of possible accounts (contracts are accounts too) into subspaces, for example, based on first digits of their numerical addresses.

Each shard gets its own set of validators (therefore PoS is a pre-requisite), and these validators will not normally need to validate all the shards. Messages (transactions) between the accounts within the same shard would work in the same way as they work today“.

 

ii.2) Programme, die grosse Datenmengen durcharbeiten sind nicht machbar, da jeder Knoten diese Daten benoetigt, sie muessen up- und downgeladen sowie gespeichert werden

=> Ethereum nutzlos fuer praktische alle wissenschaftlichen Probleme!

 

Ethereum ist nicht zur Bearbeitung wissenschaftlicher Daten gedacht, das würde man viel effektiver lokal  tun. Man fährt ja auch nicht mit dem Bagger zum Brötchenholen.

Es kann natürlich trotzdem sein, dass man auf größere Datenmengen zugreifen muss, z.B. in Form einer umfangreichen Kundendatenbank. Diese Daten sollten tatsächlich nicht in der Blockchain gespeichert werden, da sonst die oben beschriebenen Probleme auftreten (Datenschutzaspekte mal ganz außer acht gelassen). Für solche Anforderungen wird in Zukunft das  IPFS (Interplanetary File System, https://ipfs.io/) verwendet. Dieses ist genau zur Datenspeicherung bei verteilten Anwengungen gedacht.

 

ii.3) Sehr langsam, da der langsamste Knoten, welcher fuer den Consensus benutzt wird die Laufzeit bestimmt.

=> Ethereum nutzlos fuer praktische alle wissenschaftliche Probleme!

 

Hier müssen wir zwei Fälle unterscheiden.

 

Derzeit wird bei Ethereum für das Mining ein Proof-of-Work-Algorithmus analog zu Bitcoin verwendet. Hier gewinnt immer der Schnellste, keiner muss warten.

 

Künftig (ab der Ausbaustufe Serenity, d.h. nach Homestead [14. März] und Metropolis) kommt mit Casper ein Proof-of-Stake-Algorithmus zum Einsatz.

 

Wichtigster Vorteil: Viel weniger Energieeinsatz als bei PoW.

 

Die Grundidee von Casper ist, dass auf Basis von gebundenem Ether-Kapital (dieses muss für eine bestimmte Zeit festgelegt werden) sogenannte Validatoren bestimmt werden, die über den Inhalt der Blockchain entscheiden.

 

Für jeden neuen Block wird auf Basis eines Zufallsalgorithmus bestimmt, wer von den Validatoren den nächsten Block bestimmen darf. Das können mehrere Validatoren sein, bei der Auswahl spielt die Höhe des von ihnen allozierten Kapitals eine Rolle.

 

Die Validatoren schlagen Blocks vor, in die sie wie bei Bitcoin willkürlich ausgewählte Transaktionen eintragen.

Unabhängig von den generierten Blockvorschlägen wetten nun alle Validatoren mit Teilen ihres allozierten Kapitals darauf, welcher der vorgeschlagenen Blöcke Teil der endgültigen Blockchain wird. Dies muss man sich als einen iterativen, selbstverstärkenden Prozess vorstellen, in dessen Verlauf sich ein Block aufgrund der dynamisch platzierten Wetten zunehmend die Favoritenrolle erarbeitet. Hat man als Validator dabei richtig gewettet, erhält man einen Gewinn ausgezahlt, bei einer falschen Wette ist das eingesetzte Wettkapital verloren.

 

Das hört sich schlimmer an, als es ist, denn im Prinzip passiert das beim Bitcoin genauso, nur wetten die Miner dort mit ihrem Energieeinsatz – und in den meisten Fällen gehen ihre Wetten verloren.

 

Der beschriebene Konsensprozess („consensus by bet“) hält den weiteren Ausbau der Blockchain nicht auf, da nach Ablauf des vorgesehenen Blockintervalls (z.B. 10 Sekunden) sofort der nächste Block erzeugt werden kann. Bis dahin wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Favorit erkennbar sein, auf dem die Vorschläge für den neuen Block aufbauen sollten.

 

Siehe hier eine detaillierte Beschreibung von Casper (Einzelheiten können sich bis zum Deployment noch ändern):

https://blog.ethereum.org/2015/12/28/understanding-serenity-part-2-casper/

 

Fazit in Bezug auf die oben genannte Anmerkung ii.3): Stimmt nicht, es gibt keinen „langsamsten Knoten“, der den Mining-Prozess verzögern könnte.

 

ii.4) Ergo, Ethereum noch nicht mal fuer eine Monte-Carlo-Simulation zu gebrauchen, da ein und dasselbe Zufalls-Sample parallel auf allen Knoten durchgerechnet wird, die Menge aller Zufalls-Samples aber sequenziell abgearbeitet werden muessen.

 

Stimmt, ein Bagger ist zum Brötchenholen nicht geeignet.

bearbeitet von ngt
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optimistische Suggestiv-Frage, gar nicht mehr OB sondern WANN...? 

 

Der Boom hat weniger mit ETH selbst zu tun, als mit der Schwäche und Orientierungslosigkeit des BTC... 

Irgendein Crypto muss es ja geben (so die Cryptologen)... und da BTC abkackt, ist ETH im Moment der Gehypte.

 

Dass der Vitalik Buterin so viel Medienpräsenz von Anfang an hatte, macht mich stutzig... stinkt gewaltig nach einem zentralisierten gesteuertem Projekt...

 

Naja, "the trend is your friend...", ride the wave....

 

 

Kackt der BTC wirklich ab ? Ich denke, der soll die Welherrschaft erreichen ?????

 

Adrian

bearbeitet von Adriana Monk

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Vielen Dank, dass ihr hier einige wirkliche Informationen beisteuert.

 

Mal kurz meine Meinung dazu:

 

1.) Man sollte sehr gut nachdenken, bevor man in eine Sache investiert, deren Wert in den letzten Wochen um ca. 1000% gestiegen ist. Das Risiko, auf der Spitze einer Blase einzusteigen, ist fast immer größer als die Chance, dass es immer so weitergeht

 

2.) Eth könnte tatsächlich Bitcoin 2.0 sein, indem man viele Probleme, die Bitcoin hat (Blocklimit, Unflexibilität, Turing-Unvollständigkeit, zähe Programmiersprache, langsame Blöcke, Mining-Zentralisierung) versucht, zu lösen. Sollte all dies gelingen, während Bitcoin an seinen Problemen scheitert - was beides noch längst nicht gesagt ist - dann kann Eth tatsächlich den BTC ablösen. Dies könnte dann zu einer Marktkapitalisierung von ETH jenseits der 10 Mrd führen - also einer Verzehnfachung des aktuellen Wertes. Aber dies wird sicherlich nicht über Nacht geschehen und nicht ohne Crashes und Blasen.

 

3.) Diese ganzen Smart Contracts werden meiner Meinung nach etwas überschätzt. Sie können ganz nett sein, werden aber nur richtig funktionieren, wenn dieselbe Blockchain auch die Währung, in der die Verträge abgewickelt werden, prozessiert. Ansonsten ist das ganze leicht sinnlos. Wenn alle Eth-Knoten erstmal die API einer Bank abfragen müssen, ob etwas überwiesen ist, bevor sie einer Türe sagen, dass sie aufgehen soll, dann ist der ganze Smart Contract nicht viel mehr als eine automatisierte E-Mail. Wenn dagegen der Eth-Knoten sieht, dass A x eth an B überwiesen hat und dann automatisch von C y eth an D überweist, haben wir einen echten Smart Contract, der ein Ereignis unaufhaltbar auslöst, wenn eine Bedingung erfüllt ist.

 

@Adrian

 

Das Weltherrschaftsziel ist nach wie vor aktiv. Ob das nun BTC oder ETH ist, ist eigentlich wurst. Dementsprechend sind wir jetzt, mit gleichteurem BTC und viel teurerem ETH, viel näher an der Welherrschaft als zuvor :)

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@ azu393

 

Damit macht das riesige, langfristige Stückewachstum etwas mehr Sinn. Rein für eine Währung ist es für meinen Geschmack zu groß. Man verbrennt sozusagen die Ether für die Anwendungen und braucht für die Nutzung ständig Nachschub. Die Frage ist, wo liegt der optimale Preis für das Verbrennen? Was kostet denn eine Nutzung von irgendwas? Gibts da überhaupt schon irgendwas, das jetzt bereits funktioniert, so dass man eine Vergleichsrechnung der Verbrennungskosten machen kann?

 

vernichtet wird es wohl nicht

 

ist verbrennen und vernichten nicht the same?

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1.) Man sollte sehr gut nachdenken, bevor man in eine Sache investiert, deren Wert in den letzten Wochen um ca. 1000% gestiegen ist. Das Risiko, auf der Spitze einer Blase einzusteigen, ist fast immer größer als die Chance, dass es immer so weitergeht.

So eine Denkweise ist typisch menschlich, an der Börse aber völlig unangebracht. Die Vergangenheit hat nur noch statistischen Wert und ist immer im Kurs eingepreist. Was für den Investor entscheidend ist, ist die Zukunft. Und die kennst weder Du noch ich.

 

An der Börse haben sowieso nur langfristig orientierte Anleger eine Chance. Frag mal Kostolany oder Warren Buffet. Kurzfrist-Trader sind beim Ethereum schon längst rausgeflogen und stehen jetzt alle ohne Coin da. Wer aber langfristig denkt, für den ist es egal, ob er bei 2 oder 20  $ einsteigt. Ein richtiger Investor entscheidet sich für einen Wert, kauft ihn und legt sich dann schlafen. Wer den ganzen Tag am Bildschirm sitzt und ängstlich den Kurs verfolgt, macht auf Dauer nur Verlust.

 

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bearbeitet von Klan

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Du verbrennst nur deine Geldeinheiten für die Nutzung der Ethereum-Anwendungen. Es verschwindet dabei aber nicht aus dem System.

 

sondern?

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sondern?

 

 

Siehe hier die Block-Reward-Regelung für den aktuellen Ethereum PoW-Algorithmus:

 

The successful PoW miner of the winning block receives:

 

  • A static block reward for the 'winning' block, consisting of exactly 5.0 Ether

     

  • All of the gas expended within the block, that is, all the gas consumed by the execution of all the transactions in the block submitted by the winning miner is compensated for by the senders.

    The gas cost incurred is credited to the miner's account as part of the consensus protocol. Over time, it is expected these will dwarf the static block reward.

     

  • An extra reward for including Uncles as part of the block, in the form of an extra 1/32 per Uncle included.

    Uncles are stale blocks, ie with parent that are ancestors (max 6 blocks back) of the including block.

 

Also: Alles in einem Block aufgewendete "Gas" (d.h. Ethers) wird an den erfolgreichen Miner des Blocks überwiesen. Es werden keine Ethers vernichtet.

 

Hier übrigens noch ein Bild, das sehr schön das Konzept des "Uncle" (blau) erklärt:

 

 

76yeZG1.png

 

 

Man kann in Ethereum also auch seitlich liegengebliebene, "verwaiste" Blöcke (bei Bitcoin: Orphans) in die Hauptchain übernehmen und erhält dafür eine Extra-Belohnung.

bearbeitet von ngt
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Da hier ein paar interessante Fragen aufgeworfen werden, habe ich mir das mal genauer angesehen:

 

 

i) Ethereum ist nicht Turing Vollstaendig. Schlicht und ergreifend, weil Schleifen bestraft werden. Frueher oder spaeter geht einem die Ether aus, die Schleife endet ohne das Endresultat auszuspucken. Also alter Wein in neuen Schlaeuchen.

=> Ethereum im Prinzip gleich maechtig wie Bitcoin!

 

Stimmt nicht. Wenn eine Computer-Sprache Turing-vollständig heißt, bedeutet das, dass man alles, was überhaupt berechenbar ist, mit Programmen in dieser Sprache berechnen kann. Solidity ist eine Turing-vollständige Sprache, mit der sich in Ethereum Smart Contracts beschreiben lassen.

Dass man für die Ausführung des Codes Ether (eigentlich „Gas“) bezahlen muss, ändert nichts an der Turing-Vollständigkeit. Bei normalen Computern gilt im Prinzip das Gleiche, die Programme dort kann man auch nur ausführen, solange man ausreichend Energie (=Strom) zur Verfügung stellt.

 

ii.1) Ein und dieselbe Instanz muss von allen Knoten durchgerechnet werden, was bedeutet, dass man eine Queue von unterschiedlichen Instanzen bekommt, man muss sich in die Warteschlange stellen. Torque und Clustersoftware lassen gruessen ABER NUR was die Job-Queue angeht, die Instanzen selbst werden sequenziell abgearbeiten. Da ist null Parallelitaet in der Ethereum-VM.

=> zurueck in die Steinzeit, 1 CPU fuer die ganze Welt!

 

Dieses Problem ist bekannt und soll in Zukunft durch „Sharding“ gelöst werden, dadurch wird genau die benötigte Parallelität erreicht.

Siehe dazu  http://ethereum.stackexchange.com/questions/573/what-is-a-shard.

Auszug:

“Shard is a concept not so much related to the Proof-Of-Stake, but rather to the scalability improvement. The idea of 'sharding' is to split the space of possible accounts (contracts are accounts too) into subspaces, for example, based on first digits of their numerical addresses.

Each shard gets its own set of validators (therefore PoS is a pre-requisite), and these validators will not normally need to validate all the shards. Messages (transactions) between the accounts within the same shard would work in the same way as they work today“.

 

ii.2) Programme, die grosse Datenmengen durcharbeiten sind nicht machbar, da jeder Knoten diese Daten benoetigt, sie muessen up- und downgeladen sowie gespeichert werden

=> Ethereum nutzlos fuer praktische alle wissenschaftlichen Probleme!

 

Ethereum ist nicht zur Bearbeitung wissenschaftlicher Daten gedacht, das würde man viel effektiver lokal  tun. Man fährt ja auch nicht mit dem Bagger zum Brötchenholen.

Es kann natürlich trotzdem sein, dass man auf größere Datenmengen zugreifen muss, z.B. in Form einer umfangreichen Kundendatenbank. Diese Daten sollten tatsächlich nicht in der Blockchain gespeichert werden, da sonst die oben beschriebenen Probleme auftreten (Datenschutzaspekte mal ganz außer acht gelassen). Für solche Anforderungen wird in Zukunft das  IPFS (Interplanetary File System, https://ipfs.io/) verwendet. Dieses ist genau zur Datenspeicherung bei verteilten Anwengungen gedacht.

 

ii.3) Sehr langsam, da der langsamste Knoten, welcher fuer den Consensus benutzt wird die Laufzeit bestimmt.

=> Ethereum nutzlos fuer praktische alle wissenschaftliche Probleme!

 

Hier müssen wir zwei Fälle unterscheiden.

 

Derzeit wird bei Ethereum für das Mining ein Proof-of-Work-Algorithmus analog zu Bitcoin verwendet. Hier gewinnt immer der Schnellste, keiner muss warten.

 

Künftig (ab der Ausbaustufe Serenity, d.h. nach Homestead [14. März] und Metropolis) kommt mit Casper ein Proof-of-Stake-Algorithmus zum Einsatz.

 

Wichtigster Vorteil: Viel weniger Energieeinsatz als bei PoW.

 

Die Grundidee von Casper ist, dass auf Basis von gebundenem Ether-Kapital (dieses muss für eine bestimmte Zeit festgelegt werden) sogenannte Validatoren bestimmt werden, die über den Inhalt der Blockchain entscheiden.

 

Für jeden neuen Block wird auf Basis eines Zufallsalgorithmus bestimmt, wer von den Validatoren den nächsten Block bestimmen darf. Das können mehrere Validatoren sein, bei der Auswahl spielt die Höhe des von ihnen allozierten Kapitals eine Rolle.

 

Die Validatoren schlagen Blocks vor, in die sie wie bei Bitcoin willkürlich ausgewählte Transaktionen eintragen.

Unabhängig von den generierten Blockvorschlägen wetten nun alle Validatoren mit Teilen ihres allozierten Kapitals darauf, welcher der vorgeschlagenen Blöcke Teil der endgültigen Blockchain wird. Dies muss man sich als einen iterativen, selbstverstärkenden Prozess vorstellen, in dessen Verlauf sich ein Block aufgrund der dynamisch platzierten Wetten zunehmend die Favoritenrolle erarbeitet. Hat man als Validator dabei richtig gewettet, erhält man einen Gewinn ausgezahlt, bei einer falschen Wette ist das eingesetzte Wettkapital verloren.

 

Das hört sich schlimmer an, als es ist, denn im Prinzip passiert das beim Bitcoin genauso, nur wetten die Miner dort mit ihrem Energieeinsatz – und in den meisten Fällen gehen ihre Wetten verloren.

 

Der beschriebene Konsensprozess („consensus by bet“) hält den weiteren Ausbau der Blockchain nicht auf, da nach Ablauf des vorgesehenen Blockintervalls (z.B. 10 Sekunden) sofort der nächste Block erzeugt werden kann. Bis dahin wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Favorit erkennbar sein, auf dem die Vorschläge für den neuen Block aufbauen sollten.

 

Siehe hier eine detaillierte Beschreibung von Casper (Einzelheiten können sich bis zum Deployment noch ändern):

https://blog.ethereum.org/2015/12/28/understanding-serenity-part-2-casper/

 

Fazit in Bezug auf die oben genannte Anmerkung ii.3): Stimmt nicht, es gibt keinen „langsamsten Knoten“, der den Mining-Prozess verzögern könnte.

 

ii.4) Ergo, Ethereum noch nicht mal fuer eine Monte-Carlo-Simulation zu gebrauchen, da ein und dasselbe Zufalls-Sample parallel auf allen Knoten durchgerechnet wird, die Menge aller Zufalls-Samples aber sequenziell abgearbeitet werden muessen.

 

Stimmt, ein Bagger ist zum Brötchenholen nicht geeignet.

 

Vielen Dank für die Argumente und Gegenargumente. Sehr Interessant. Endlich mal was auf deutsch, das unter die Oberfläche geht.

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Bitcoin Price Technical Analysis for 03/15/2016 – Trying to Break Free?

 

Key Highlights Ethereum price moved down a couple of points as forecasted in yesterday’s post. The bearish candles as highlighted on the daily chart played well and pushed the price down towards the $10.50 as forecasted. There is a bullish trend line formed on the hourly chart (data feed via Kraken), acted as a barrier 

http://www.newsbtc.com/2016/03/15/ethereum-price-technical-analysis-03152016-sell-target-achieved/

 

 

News aus dem EN-Bereich

https://bitcoin-live.de/en-news.php

bearbeitet von bitcoin-live.de

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http://dwarfpool.com/eth

 

Over 50% of total network fee will increase to 2% for new accounts

 

:blink:

 

ist das beim eth auch so kritisch wie beim btc?

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