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12 Stunden ist zu wenig


lizard
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Hi,

 

Ich habe heute die Meldung auf der Bitcoin-Frontpage gesehen, dass ab sofort Zahlungen innerhalb von 12 statt bisher 24 Stunden abgeschickt werden müssen.

 

Ich finde, dass das unzumutbar kurz ist, jedenfalls für Leute, die Kaufangebote einstellen und nicht bloß Verkaufsangebote annehmen.

 

Ich kann nur von meinem Rechner zu Hause aus oder direkt in der Bankfiliale Überweisungen abschicken, und effektiv auch nur von diesem Rechner aus mich in meinen Bitcoin.de Account einloggen. (Weil ich ein Passwort benutze, das zu komplex ist, als dass ich es mit merken könnte, und das ich im Masterpasswort-geschützten Passwortsafe meines Browsers gespeichert habe...) Wenn ich ein Verkaufsangebot einstelle, muss ich theoretisch jeden Augenblick damit rechnen, dass jemand es annimmt, und ab diesem Zeitpunkt habe ich dann 12 Stunden Zeit, die Überweisung abzuschicken, ansonsten wird mein Account gesperrt. Nun ist es aber alles andere als ungewöhnlich, dass ich mal 12 Stunden am Stück nicht an meinem PC bin. Wenn ich morgens nach 6-8 Stunden Schlaf aufstehe, gehe ich üblicherweise gleich zur Arbeit, ohne erstmal noch an meinen PC zu gehen. Nach Feierabend geh ich nicht unbedingt immer gleich nach Hause, sondern vielleicht auch mal zu Freunden oder sonstwohin.

 

Wenn ich ein Kaufangebot einstelle, kann ich absolut nicht garantieren, dass ich maximal 12 Stunden nachdem jemand es annimmt, das Geld überwiesen habe. Ich sehe auch nicht, welche Vorteile diese verkürzte Frist irgend jemandem bringen soll, und sehe nicht ein, mein Leben nach den unsinnigen Forderungen der bitcoin.de-Betreiber asurichten zu müssen. Als Konsequenz daraus kann ich in nächster Zukunft erst mal nur davon absehen, irgendwelche Kaufangebote einzustellen, bzw. mich verstärkt nach Alternativen Handelsplätzen umsehen.

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Als Konsequenz daraus kann ich in nächster Zukunft erst mal nur davon absehen, irgendwelche Kaufangebote einzustellen, bzw. mich verstärkt nach Alternativen Handelsplätzen umsehen.

 

Damit kann ich leben.

In meinen Augen ist das 12-Stunden-Limit völlig angemessen, wenn jemand tatsächlich mit Bitcoins handeln bzw. Bitcoins kaufen möchte.

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...und sehe nicht ein, mein Leben nach den unsinnigen Forderungen der bitcoin.de-Betreiber asurichten zu müssen.

Dann lass es halt, tun andere auch. Bedank dich bei diesen ganzen Zechprellern der letzten Tage.

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Sie soll via Online-Banking angewiesen worden sein. Mit Verlaub, so langsam wird es Zeit, dass sich auch die Nachzügler mal von Überweisungszetteln mit Kugelschreiber verabschieden.

Es verwundert mich schon, dass Online-Banking ausgerechnet in Bitcoin-Kreisen noch nicht völlig selbstverständlich ist.

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Dann lass es halt, tun andere auch. Bedank dich bei diesen ganzen Zechprellern der letzten Tage.

 

Du machst es Dir mit der Antwort aber sehr einfach. Ich meine, ich hab dargelegt, warum die neue Regelung für einige User - wie mich - ein Problem darstellt. Ich weiß aber immer noch nicht, was das eigentlich bringen soll. Dann klickt ein Zechpreller jetzt eben gleich auf den "Ist bezahlt" Button, ohne tatsächlich die Überweisung angewiesen zu haben - sicher feststellen kann man das eh erst mehrere Werktage später.

 

Der einzige wirklich relevante Unterschied zu früher ist, dass der Zechpreller jetzt Gefahr läuft, dass er nicht bloß eine negative Bewertung erhält, sondern ihm gleich sein Account gesperrt wird. Das kann man aber auch noch erreichen, ohne die Frist zu halbieren.

 

Wenn man was gegen Zechpreller tun will, sollte man IMHO eher mal das Bewertungssytem überarbeiten: Es ist meiner Meinung nach absurd, das ein Marktteilnehmer mit bis zu 30% negativen Bewertungen immer noch einen silbernen Stern bekommt. Auch sollten meiner Meinung nach Käuferbewertungen (sowohl negative als auch positive) bei fallenden Kursen deutlich höher gewichtet werden als bei steigenden oder stagnierenden. (Ob ein Käufer noch zahlt, wenn der Kurs seit dem Kaufabschluss gestiegen ist, interessiert mich nicht so sehr. Es ist in seinem eigenem Interesse, zu zahlen, und tut er es nicht, bin ich der, der profitiert.)

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Wenn das Masterpasswort einfacher ist als die Passwörter zu den einzelnen Seiten läuft etwas falsch :P

 

Mein Masterpasswort ist schon sehr komplex. Der Unterschied ist, dass ich mir ein einziges komplexes Passwort, das ich noch dazu täglich nutze, schon mal merken kann, während bei 20 komplexen Passworten, die ich teilweise nur ein Mal im halben Jahr brauche, die Gefahr groß ist, das ich davon welche vergesse. Die Alternative wäre die Benutzung eines einzigen Passwortes auf vielen verschiedenen Seiten, und das wär ja noch schlimmer als alles andere.

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Dann nimm ein enfaches Standardpasswort, von mir aus "Passwort" plus Authenticator bei bitcoin.de und gut ist...

Sodass du die Sicherheit von 2 Faktoren wieder auf einen herunterstufst? Das wär ja noch bekloppter.

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Mein Senf dazu:

 

12 Stunden zum Zahlen, wenn man ein Kaufangebot eingestellt hat, sind vollkommen ok. Man kann ja nicht durchgehend während man offene Angebote hat am Rechner sitzen.

 

12 Stunden zum Zahlen, wenn man grade ein Kaufangebot angeklickt und angenommen hat, sind vollkommen überzogen und laden geradezu ein, auf steigende Kurse zu warten, bis man zahlt oder eben storniert, falls der Kurs gefallen ist.

 

Darum schlage ich vor:

12 Stunden Zeit zum Zahlen, nachdem das eigene Angebot angenommen wurde.

1 Stunde Zeit, um die Zahlung zu veranlassen, nachdem man ein Angebot angenommen hat. Wer eh am Rechner ist, schafft das in 5 Minuten. Wer das Geld noch nicht hat, soll halt keine Käufe tätigen. Und wer kein Onlinebanking hat, macht mit Bitcoin den zweiten Schritt vor dem ersten.

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Darum schlage ich vor:

12 Stunden Zeit zum Zahlen, nachdem das eigene Angebot angenommen wurde.

1 Stunde Zeit, um die Zahlung zu veranlassen, nachdem man ein Angebot angenommen hat. Wer eh am Rechner ist, schafft das in 5 Minuten. Wer das Geld noch nicht hat, soll halt keine Käufe tätigen. Und wer kein Onlinebanking hat, macht mit Bitcoin den zweiten Schritt vor dem ersten.

 

Diesen Vorschlag unterstütze ich voll und ganz.

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Mein Senf dazu:

Darum schlage ich vor:

12 Stunden Zeit zum Zahlen, nachdem das eigene Angebot angenommen wurde.

1 Stunde Zeit, um die Zahlung zu veranlassen, nachdem man ein Angebot angenommen hat. Wer eh am Rechner ist, schafft das in 5 Minuten. Wer das Geld noch nicht hat, soll halt keine Käufe tätigen. Und wer kein Onlinebanking hat, macht mit Bitcoin den zweiten Schritt vor dem ersten.

 

Finde ich falsch, auf der Arbeit in der Mittagspause gucke ich immer nach guten Angeboten und greife auch öfter zu, jedoch würde mir hier die Tan-Liste zum überweisen fehlen.

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